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Wetterbericht
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Die Zufuhr subtropischer Warmluft im Verein
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anspruchnahme des Arztes, sonst unmittelba, danach. Bei Unfällen hat der Arbeitgeber Unfall,
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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. • Verantwortlich für Politik und für die Silben Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwort, lich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. 1.36: 11000. Druck und Verlag: Brühl'sch, Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange,K.-6, sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. meljr, Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pt, mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
Ansprüche des Versicherten bei der KrankenkH geltend zu machen, wenn irgend angängig vor In.
der Verkehr bahnzüye bli kehrsschwieric auch auf der fast gönjlid) i (Sin (fabredjei Halfter unb e Wen, wo Eis Wn erschwer schwedischer
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mit Sonneneinstrahlung ließ gestern die Tempera- turen in West- und Süddeutschland über 10 Grad, teilweise bis zu 15 Grad Celsius ansteigen. Dies, Erwärmung begünstigte den Einbruch {älterer, polarmaritimer Luft, der vornehmlich in Südwesi. deutschland Gewittertätigkeit auslöste. Dor allem in der Höhe macht sich stärkere Abkühlung geltend,
sondere Meldung ist im jährlichen Lohnnachveii nur dann erforderlich, wenn der Versicherte zu bei Facharbeitern gehört. Im Krankheitsfalle sind du
3n ber heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinnt über 150 M. gezogen
gung.
Aussichten für Samstag: Weitere Ab. kühlung, nachts vielerorts Frost, sonst trocken uni im ganzen freundlich.
so daß es in Gebirgslagen über 1000 Meter, z.H. Schwarzwald und Alpen, zu neuen Schneefällen gekommen ist. Da gleichzeitig vom Osten her die aus Rußland stammende Kaltluft in Deutschland langsam Raum gewinnt, kann auch bei uns mit fortschreitender Abkühlung gerechnet werden.
Aussichten für Freitag: Morgens 'viel, fach dunstig, sonst wolkig bis aufheiternd und meifli trocken, langsam fortschreitende Abkühlung, nach!; vereinzelt schon leichte Fröste, schwache Luftbeiv^
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Ueberlieferungen festhält. Mit großer Vorsicht aber sind die Bestrebungen durchzuführen, Menschen, die der Tracht einmal entsagt haben, wieder zum Tragen der Tracht bewegen zu wollen. Dor allem ist es für einert Bauern oder eine Bäuerin unmöglich, solchen Trachtenvereinen anzugehören, die lediglich der öffentlichen Zurschaustellung der Trachten und meistens noch der Fremdenoerkehrswer- bung dienen. Es ist unmöglich, innerhalb weniger Jahre das neue bäuerliche Kleid von außen her zu schaffen. Dieses Kleid kann und wird sich erst allmählich im Laufe der Zeit entwickeln, und zwar wird diese Entwicklung gleichlaufend mit der inneren Entwicklung des Bauerntums vorwärts schreiten.
Deutsche Knegsgräberstätten um Verdun.
Wie der Klang einer dumpfen Trauerglocke tönt der Name Verdun durch die Jahre hindurch, seitdem der letzte Schuß auf den blutgetränkten Höhen an der Maas verhallte. Zu einer einzigen großen Kriegsgräberstätte ist dieses Stück Land geworden und daher auch zu einem einzigartigen Wallfahrtsort, zu dem es alle die hindrängt, die im tiefsten Herzen ergriffen sind von der Größe des Opfers, das hier Jahre hindurch von Freund und Feind gefordert wurde. Von der „Hölle von Verdun" sprachen die deutschen Truppen, von der „Mühle von Verdun" die Franzosen. Selbst die rauhe Sprache des Frontsoldaten verriet ein Zittern bei Nennung dieses Namens, und dennoch marschierten sie immer wieder, wenn der Befehl sie rief. 300 000 Deutsche und 440 000 Franzosen hatten die Treue zur Heimat mit ihrem Herzblut besiegelt, als im September 1916 auf Befehl Hindenburgs der Angriff eingestellt werden mußte.
Im eigentlichen Kampfgelände war eine Bestattung der Toten nahezu unmöglich. Daher haben die Deutschen, soweit sich dieses bewerkstelligen ließ, die Gefallenen in die rückwärtigen Stellungen gebracht und dort zur letzten Ruhe gebettet. So entstanden in der Etappe die deutschen Kriegsgräberstätten in Amel, Piennes, Azannes I, Brieul- les-sur Meuse, Romagne-sous Montfaucon und Ville- deoant Chaumont, die am nächsten zur Festung Verdun lagen. Im weiteren Umkreis wurden dann u. a. Cheppy, Septsarges, Crepion, Dannevoux, Ecurey, Lissey Liny-devant Dun, Peuvillers, Dam- oa
Brieulles-sur
(Aufnahme: Neuner, (Gießener Anzeiger.)
villers, Mangiennes und Sivry-sur Meuse angelegt, und auf der letzteren die heldenmütigen Stürmer des Fort Douaumont vom Jnf.-Rgt. 24 gebettet.
Olympia- Auszeichnung für einen Gießener Eisschützen.
Für die Gefallenen der Kämpfe in den Araonnen v *■ " l St. Mihiel wurden die Kriegs-
res vorgesehen. Mit der Zeit werden alle Stätten zu Mahnmalen ausgestaltet sein, die den kommenden Geschlechtern Kunde geben von dem tragischen Heldentum, das die Höhen und Schluchten Verduns gesehen haben.
Der Gießener Eisschütze K l a r l (Gießener Eisverein), der im Nationalen Eisschießen auf dem Rießer See im Weitschießen 88,3 Meter erreichen konnte und damit der vierte Sieger in diesem Wettbewerb tourte, erhielt für diese Leistung eine Medaille zuerkannt. Unsere Bilder zeigen diese Medaille mit Dorder- und Rückseite.
Briefkasten her Redaktion.
(Rechtsgukachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftteitung.)
B. in 3X. Auch ein 68jähriger landwirtschaftlicher Arbeiter, der Invalidenrente bezieht, unterliegt der Krankenversicherungspflicht, wenn er im Lohnarbeits- Verhältnis steht und dort wirtschaftlich wertvolle Arbeit leistet. Als landwirtschaftlicher Arbeiter und Invalidenrentenempfänger ist er lediglich von der Arbeitslosen- und Invalidenversicherungspflicht befreit. Der Arbeitgeber muß die Anmeldung zur Krankenkasse bewirken. Die Unfallversicherung erfolgt bei der Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für» Hessen in Darmstadt. Eine be-
und dem Bogen von _ gräberstätten Maizeray, Harville, Thiaucourt, Tro- von „Daux les Palameis" und Tranchee de Varne- ville geschaffen. — Im Jahre 1920 gingen die Fran
zosen dazu über, neue Sammelkriegsgräberstätten in Hautecourt, Consenvoye und Azannes II anzulegen, auch auf den vorher genannten Ehrenstätten aus der Kriegszeit fanden umfangreiche Zubettungen statt. Zehntausende Deutsche und Franzosen ruhen aber heute noch verschollen in dem verwüsteten Kampfgelände, einer Landschaft des Todes. Erst nach und nach wird dieses Gebiet aufgeräumt und gibt seine Toten zurück.
Der Volksbund Deutsche Kriegs- aräberfürforge, der Betreuer unserer Kriegsgräberstätten im Auslande, ist sich der hohen Aufgabe bewußt, die das Verdun-Schlachtfeld ihm stellt. Er hat deshalb den Kriegsgräberstätten dieses Gebietes seine besondere Fürsorge zugewandt. Cheppy, Lissey, Peuvillers, Romagne-sous Mont
faucon u. a. sind fertig ausgebaut.
Meuse und Linydevant Dun sind nahezu vollendet. Consenvoye ist im Bauprogramm dieses Jah-
Heute nacht entschlief nach kurzer Krankheit unser lieber Vater
Herr Martin Stroh
im Alter von 68 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Gießen (Georg-Philipp-Gail-Straße 12), den 19. Februar 1936.
0774
ZUeineAnzeigen im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und geleien
Mathilde Reuter, geb. Stroh Emil Reuter
Die Beerdigung findet Samstag, den 22 Februar, vormittags llV2Uhr auf dem Neuen Friedhof statt
Erfahrenes, sieiß.
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Nadi kurzer schwerer Krankheit ist gestern abend meine liebe, unvergeßliche Mutter
Pauline Schroeder
geb. Klimeck
von mir gegangen.
In tiefer Trauer:
Wally Schroeder
Gießen (Mühlstraße 29), den 19. Februar 1936.
Die Beerdigung findet am Freitag, dem 21. Februar, nachmittags 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt
1071 D
Klein-Linden, den 19. Februar 1936.
Die Beerdigung findet am Freitag, dem 21. Februar, nachm. 3 Uhr, vom Sterbehaus Steinstr. 29 aus statt
_________________________________________________________ b '80 L)
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren lieben Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel
Wilhelm Balthasar Fink
heute morgen um 7 Uhr im Alter von 69 Jahren zu sich zu rufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
August Ruhl jr.
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