Ausgabe 
20.1.1936
 
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SJJpori

igung zu-

der

Fußball -er heimischen Mannschaften

' erstechender andern für die erin der Kneipp.

Studentinnen: 1. Garnillschekg; 2. Betting« Hausen: 3. Jansen: 4. Specht: 5. Müller. Hier siegte die Mannschaft der Kulturwissenschaftlichen Fach, schäft.

Han dball im Kreis Lahn-Dill (Gau XII)

Bezirksklasse: Tv. Wetzlar Tv. Roth 9:2 (3:1); Tv. Hochelheim Tv. Marburg 9:2 (4:2); Tv. Heuchelheim MTD. Gießen 6:7 (2:1); To. Lützellinden To. Hachenburg 4:2 (2:1); To. Münchholzhausen DfB.-R. Gießen 8:4 (1:3).

1. Kreisklasse: To. Hörnsheim Tv. Groß- Rechtenbach 6:2 (2:1); To. Dorlar Tv. Garben- heim 6:4 (2:2).

2. Kreisklasse: Tv. Alsfeld Tv. Hom­berg 7:0 abgebrochen.

Jugendklasse: Tv. Lang-Göns Tv. Grö­ningen 7:4 (2:3).

Freundschaftsspiele: Tv. Gambach Jgd. Tv. Lang-Göns 8:5 (2:2); Tv. Lützellinden Jgd. Tv. Hachenburg Jgd. 5:2 (3:0).

gn Anwesenheit zahlreicher Mitglieder hielt am lromstag die Ortsgruppe Gießen der Nationalsozia- liiischen Kriegsopferversorgung einen General- Sppell ab, der einen sehr eindrucksvollen Verlauf mhm. Die Veranstaltung, die gleichzeitig dem Ge- dnken der Reichsgründung gewidmet war, fand nft der Einbringung der Fahne, mit einem Ge° dnken der Gefallenen des Weltkrieges, der Bewe- cina und der Verstorbenen aus den Reihen der SSKOV. ihren feierlichen Auftakt.

Prof. Haenchen

kelt sodann über das ThemaReichsgründung

Mitglieder Appell der ASKOV.-Ortsgruppe Gießen Prof. Haenchen über Frontsoldatentum.

DergkoßeHandbaWrgderSpielveremiWglSvo

Saumeister CT. Kastel 11:6 geschlagen.

Versailles durch den Kanzler Bismarck das Deutsche Heich, das Zweite Reich nach dem der Karolinger, ^schaffen wurde. Altes Sehnen schien Erfüllung Pfunden zu haben. Aber Deutschland hat blutigen Holl gegeben für diesen Tag, durch Jahrhunderte hndurch. Bismarck, der dieses Reich schuf, hat schon temals gewußt, daß es nur ein Anfang, daß es ivch keine Vollendung sein konnte. Aus einem ßtaatenbund ist nur ein Bundesstaat geworden, aber noch keine völlige Einheit. Neben der Reichs­herrschaft blieben ja Könige, Herzöge und Fürsten in vielen ihrer Rechte. Nur ein Schritt zur Einheit gar getan! Noch bestanden Parlamente in den Can­tern, noch standen Grenzpfähle innerhalb Deutsch- knds und noch waren Klüfte zwischen Obrigkeit int) Untertan, zwischen Staat und Volk. König und kolkstum waren noch nicht eng verbunden, wie es m germanischen Königreich der Fall war. Wohl tente der Fürst dem Kaiser in Gefolgschaftstreue, tn Grunde aber siegte der Verwaltungsstaat im ilmischen Sinne über den germanischen Personal- jaat In seinen weiteren Ausführungen beschäftigte sich der Redner kurz mit dem Ordensstaat, mit fei­len Erfolgen und seinem Niedergang.

Das Dritte Reich hat der Redner kam nun auf die Gegenwart zu sprechen nur aus einem aroßen gemeinsamen Erleben zu einer Einheit ge­bildet werden können, und unter der Hand eines vahren Führers, der auf das engste mit dem Volke verbunden ist. Aber dies wiederum setzte zunächst hs große Erlebnis der Gemeinschaft voraus, wie ts der Weltkrieg brachte. Dieses gemeinsame Er­lebnis blieb und überdauerte die dunkle Zeit un­mittelbar nach dem Kriege. Im Felde hatte nicht mehr der zivile Stand gegolten, nicht Herkommen, Geld oder Bildung, sondern nur noch des Mannes Wert. Der Anblick der zerstörten Dörfer im Fein­desland hatte in allen den Willen gestärkt, dem Vaterland, der Heimat solches Geschick zu ersparen.

gab dann u. a. davon Kenntnis, daß des besseren Ueberblicks halber die Ortsgruppe Gießen der NSKOD. in der gleichen Weise aufgeteilt werde, wie die Ortsgruppe der Partei. Für die einzelnen Teile der Ortsgruppe der NSKOV. seien die Kameraden Becker (Nord), Hammel (Mitte), Neubauer (Ost) und Kraft (Süd) verantwortlich. Die Auf­gliederung in Blocks werde ebenfalls durchgeführt. Der Ortsgruppenobmann forderte weiterhin zur regen Mitarbeit auf.

In feinen weiteren Bekanntmachungen gab Kam. H a l b r o t h davon Kenntnis, daß die Mit­glieder sich Mützen beschaffen sollten, damit die Ortsgruppe der NSKOV. auch nach außen hin als geschloffene Kameradschaft erscheine. Nachdem noch auf das günstige Ergebnis der Sammlung durch die NSKOV. hingewiesen und allen Kameraden herzlicher Dank gesagt worden war, fand nach der Ausgabe der Mitgliedskarten der Appell in d:r üblichen Weife feinen Abschluß.

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Blau-Weißen zücken die Uhren. Nock 7 Minuten! Werden sie es schaffen? Nein! Da ist schon das Ver­hängnis! Frohnhausen hat wieder ausgeglichen. Noch fünf noch vier noch drei Minuten! Auch mit diesem Resulat könnten die Blau-Weißen zu­frieden sein, doch Fortuna meinte es anders. Eckball für Frohnhausen, und vorn Kopf des Halbrechten springt der Ball ins Netz.

Die Mannschaft der Spielvereinigung zeigte ein überraschend gutes Spiel. Zeller und Lippert er­füllten ihre Aufgabe in gewohnter Weise. Aus- gezeichnet schlug sich die Läuferreihe. Jrn Sturm war das Jnnentrio durch ideenreiches Spiel erfolgreich.

Die Dränier zeigten ihr gewohntes Spiel: weniger technisch ausgerüstet, aber dafür schnell, eifrig und hart.

Schiedsrichter R ü s p e l e r (Gleiberg) leitete sicher und gerecht.

BfB.-Heichsbahn Gießen.

Die Ligamannschaft in Sinn mit 4:1 geschlagen.

Das Ergebnis entspricht auch in dieser Höhe dem Spielverlauf. Wohl mag den Gießenern zugestan­den werden, daß die Ersetzung von Mundt die Läuferreihe geschwächt hat. Auch die Bodenver­hältnisse der Platz glich eher einem Morast als einem Spielfeld machten den Gießenern mehr zu schaffen als den Platzbesitzern. Aber all diese Momente waren in diesem Spiele für die Nieder­lage nicht ausschlaggebend. Die ©inner waren eben besser, als die Gäste. Sie verfügten über die grö­ßere Schnelligkeit und waren auch besonders in der zweiten Halbzeit den Gästen an Spielauffassung und Technik überlegen. Dazu hatten sie den unbe­dingten Siegeswillen, den man leider bei einzelnen Gießenern vermißte. Die Leitung lag bei dem Schiedsrichter Schmidt, Dillenburg, in besten gan­ten. Als dieser zum Anstoß pfiff, hatten die Gaste folgende Spieler zur Stelle: Helcher; ße^rmuno, Leätheuser II.; Heß, Knauß, Hauptfeld; L. Schmidt, Fehling, Schorge, Erben, Szponick.

Beide Mannschaften begannen das Spiel sehr schnell und waren im Feldspiel zuerst gleichwer­tig. In der sechsten Ttinute hatten die Gießener

Die Handballelf der Spielvereinigung 1900 er­rang am gestrigen Sonntag ihren schönsten Sieg. Sie schlug den Gaumeister CT. Kassel flar und verdient mit 11:6 Toren. Der Sieg war das Er­gebnis einer hervorragenden Mannschaftsleistung, eines restlosen Einsatzes aller, eines unbändigen Siegeswillen in der zweiten Halbzeit und nicht zuletzt das besondere Verdienst des Tormannes der Blauweißen, Enders. Die etwa 100 Zuschauer, die sich einfanden, erlebten einen Kampf, der von der ersten bis zur letzten Minute in Spannung hielt. Auf beiden Seiten wurde ganz hervorragend ge­spielt. Die Mannschaft der Spielvereinigung sicherte sich die Anwartschaft auf die Beteiligung im Kampf um die Meisterschaft.

Die Blauweißen stellten folgende Mannschaft ins Feld: Enders; Cremers, Funke; Hoffmann, Knop, Mann; Wlodarek, Göing, Hammann, Krüger, Schü­ler. Die Kasseler erschienen ebenfalls mit ihrer stärksten Vertretung.

Kritische erste Halbzeit...

Die beiden Mannschaften setzten sich bereits in den ersten Minuten mit ganzer Kraft ein. Die Kasseler waren anfänglich überlegen, kamen auch zu einigen Torwürfen, warfen aber meist darüber und daneben. Auf der Gegenseite landete ein Schuß an der Latte und ein Strafstoß für 1900 wurde ge­halten. Groß war der Jubel, als Wlodarek auf eine tadellose Vorlage von rechts her den Führungs­treffer erzielte. Das war in der 4. Minute. Bald darauf gab es wiederum einen Strafstoß für 1900, der abgewehrt wurde, der Nachschub wurde vom Tormann der Gäste gehalten. Ungeheuer rasch wech­selte die Situation. Kurz nachdem der einheimische Tormann einen scharfen Schuß gehalten hatte, stand Krüger wieder vor dem Gästetor und jagte den Ball darüber. In der Folge arbeiteten die

n9- Ortsgruppe ldKn^rtrQam 1 Wagen an) en usw. Nach Sier gilt bie^ 'er Erfassung an. en, fonbem w genossen. W 'uen Lebensweise n unb Kräfte zu bie Kneipp-Le- n ßebensgebiettn ber @efunbe:f)a[' Mdjtlifyc S!ui » Balkes, öem Ikwchchchüch

Oie Walhlaufme>sterschasten her Universität Gießen.

Unter nicht allzu großer Beteiligung der Gieße­ner Studentenschaft fanden am Samstag die Ge­ländelaufmeisterschaften der Universität Gießen tatt. Dor wenigen Zuschauern schickte der Starter 30 Studenten auf die 6 Kilometer lange Strecke, die durch die Glätte des Bodens erhebliche Anfor­derungen an die Teilnehmer stellte. Auch die Stu­dentinnen hatten Meldungen abgegeben, so daß sieben Teilnehmerinnen eine Strecke von 2,6 Kilo­meter liefen. In beiden Klassen wurden ganz be­achtliche Zeiten erzielt.

Studenten: 1. Meyer 21:03 Minuten; 2. Staab 21:23; 3. Kreiling 21:23; 4. Schwarz 21:52; 5. Van Elsberger 21:58; 6. Sickinger 21:58; 7. Hölz 22:02; 8. Bruckschen 22:26; 9. Jmmel 22:32; 10. Weil 22:36 Minuten.

Dem Mannschaftslauf der Studenten gewann die Fachschaft der Veterinärmediziner, 2. die Geogra­phische, 3. die Medizinische Fachschaft.

* Lich, 19. Jan. Gestern abend veranstaltete i ter Sturm 5/M Lich-Hungen des NSKK. ein großes Konzert zugunsten des Win­ter h i l f s w e r k s in der Turnhalle zu Lich. ^reu- big waren die Männer des NSKK. und der Mu­sikzug der Motor st andarte 14 7 dem Rufe bes Führers gefolgt und hatten sich bereitwilligst in ben Dienst der guten Sache aestellt. Es war das erstemal, daß die jüngste Kampfgliederung der Partei, die Schulter an Schulter marschiert mit SA. und SS., mit einer solchen Veranstaltung vor bie Öffentlichkeit trat.

Um es gleich vorwegzunehmen: es wurde m je­her Beziehung ein voller Erfolg. Dieser Abend zeigte auch wieder einmal, neben dem guten Zweck, den er verfolgte, den hohen Wert solcher srohgestimmter kameradschaftlicher Veranstaltungen als willkommene Abwechslung von dem strengen Dienst der letzten Wochen und Monate, die ganz im Zeichen des Reichswettkampfes des NSKK. standen. Und es ist insbesondere dem Führer des Sturms 5/M 147, Oberscharführer Rinker- Nonnenroth, sowie der Opferfreudigkeit aller NSKK.-Manner zu danken, daß der gutvorbereitete Abend in voller Eintracht und in der besten Stimmung verlief.

Schon um 8 Uhr war der mit den Fahnen des Reichs festlich geschmückte Saal bis auf den letzten besetzt. Aus dem buntbewegten Bild hoben sich die Uniformen der Partei, Wehrmacht, der SA der SS. und des Arbeitsdienstes leuchtend hervor. Da zu dem Bereich des Sturmes auch noch Zahlreiche benachbarte Ortschaften Sporen Jab man viele Besucher aus der näheren und weiteren Um- g Nach einem schneidigen Marsch, mit dem der Musikzua der Motorstandarte 147 unter Leitung des Musikzugführers Walter H o r ft ben ersten Teil der Dortragsfolge einleitete, begrüßte

der Führer des Sturms 5/M 147, Oberscharführer Rinker

die Vertreter der Partei und ihrer Gliederungen, die höheren Führer des NSKK 1°°-- °--° Am wesenden. Besonderen Grutz entbot er Idem Führer 57° n, . ÄUit_? den^Sturm eine besondere Auszeichnung und Ehre bedeute. Sodann verlas er ein Schreiben des K°rp^ sichrer- ch ü h n l e i n, der dem Abend -'nenguten Verlauf und vollen Erfolg wünsche. Ob er $ar fübrer Rinker wies dann noch auf Die -öeöeu tung des 18. Januar als des @runbung5tafle3 de Zweiten Reiches hin und hob besonders hervor, daß erst unser Führer Adolf S) 11 l e r das 9 Werk Bismarcks habe vollenden können. Er gedachte weiter des Tages der Rückgliederung der » wir erst vor einigen Tagen gefeiert hatten. Mit

Spieloereinigung recht verheißungsvoll begann, in­dem Göing den Ausgleichstreffer erzielte und bald darauf gar feine Mannschaft wieder in Führung bringen konnte. Bereits in der 5. Minute der zweiten Halbzeit führte 1900 mit 5:4 Toren. In einem glänzenden Alleingang erzielte Göing dann das sechste Tor und gab seiner Mannschaft dadurch auch viel wertvolles Selbstvertrauen. Die Blau- weißen gingen in der Folge mit aller Kraft aus sich heraus und brachten die Gäste damit fast in Verwirrung. Immerhin kamen die Kasseler durch einen für Enders unhaltbaren Schuß auf 7:5 her­an, und bann lauteten bie weiteren Ergebnisse 8:5, 8:6, 9:6, 10:6 unb 11:6. Jeweils war es Krüger, der ein Tor nach bem anderen warf, da ihm feine Nebenleute immer wieder völlig un­eigennützig die Bälle zuwarfen. Wenn auch be­sonders in der letzten Viertelstunde die Blauweißen ihren Sieg sicherstellen konnten, so waren doch die Gäste genau so unermüdlich, und Enders im Tor hatte häufig einzugreifen. Er war aber in seinen Abwehren weitaus sicherer wie der Tormann der Gäste und hielt die schwersten Bälle, an denen sein Gegenüber scheiterte.

In der Betrachtung der beiden Mannschaften muß gesagt werden, daß die Gäste im Feldspiel durchaus ebenbürtig, ja fast überlegen waren, ein wunderbares Zusammenspiel pflegten unb schöne Angriffe vortrugen. Der Sturm konnte sich aller­dings gegen die Verteidigung der Blauweißen nicht durchsetzen. Die Verteidigung der Spielvereinigung wurde andererseits durch die Läuferreihe sehr gut unterstützt, die aber auch ben Aufbau nicht ver­nachlässigte. Die Gäste waren in ihren Torschüssen wenig glücklich unb warfen viel baneben unb dar­über. Der Schiebsrichter trat wenig in Erscheinung. Er amtierte korrekt und förderte das Spiel in jeder Hinsicht.

Gauliga-Hanhbatt-Ergebnisse

Im Gau Nord Hessen ist bie Spvgg. 1900 Gießen in letzter Zeit burch ihre guten Ergebnisse aufgefallen. Am Sonntag hatten bie Lahnstäbter den Gaumeister Casseler Turngemeinde zu Gast, der sich nach hartem und spannendem Kampfe, bei dem er eine Halbzeitführung von 4:3 erreichte hatte, mit 11:6 schlagen lassen mußte. Damit haben die Gießener recht deutlich ihre Ansprüche auf die dies­jährige Gaumeisterschaft angemeldet. Kurhesfen Kassel war in Kirchbauna zu Gast und verteidigte dort die Tabellenspitze durch einen Sieg mit 9:6 (5:3). Der Spielverein Kassel gewann gegen den an letzter Stelle stehenden TV. Eschwege nur 10:8 (5:4) und Tuspo. Bettenhausen gewann in Kassel gegen Tuspo. 86/09 mit 12:8 (9:2). An der Spitze steht noch Kurhessen Kassel mit 20:2 Punkten vor der Casseler Turngemeinde mit 17:3 und Gießen 1900 mit 15:5 Punkten. Zwischen diesen drei Mannschaften sollte noch ein recht spannender Endkampf entbrennen, in den die Gießener mit besten Aussichten gehen, denn die Differenz von drei bzw. zwei Punkten gegen die Spitzenreiter ist nicht sehr groß.

faßliche Vortragsart unter sinngemäßer Beifügung praktischer Winke verstand es die Rednerin, ihre zahlreichen Zuhörer zu interessieren. Zur praktische­ren Durchführung der Kaltwasseranwendungen, Die erst recht im Winter erfolgen müssen, sollen wie an allen Orten auch in Gießen entsprechende Gelegen­heiten geschaffen werden. Außer einem Kneippschen Arzt sollen an allen Orten klinische Stützpunkte er­richtet werden. Entsprechende Verhandlungen mit der Reichsregierung, auch über die Zulassung zu allen Krankenkassen sind im Gange. Die Rednerin erntete starken Beifall und mußte eine Reihe der verschiedensten Anfragen beantworten.

NSKK. Hilst dem Winterhilfswerk.

Oer Sturm S/M. 447 Lich-Hungen und der Musikzug her Motorstandarte447 mit einem Konzert für das WHW. in vorderster Front.

dreifachem Sieg-Heil auf den Führer und dem Gesang des Deutschlandliedes und des Horst-Wesfel- Liedes schloß die Ansprache.

In buntem Wechsel folgten nun Konzertstücke, Potpourris und Märsche, die von dem trefflichen Zusammenspiel des noch jungen Klangkörpers und von feinem gediegenen Können erfreuliches Zeug­nis ablegten. Besonders gefielen zwei Märsche für Kesselpauken und Heroldtrompeten. Als Einlage fang Rottenführer M ü l l e r-Hungen mit gutge- schu'lter, sympathischer Stimme zwei Lieder, die großen Anklang fanden. .

Nach einer Pause trug die S ä n g e r v e r e i n i - gungCäcili a" Lich, die sich in dankens­werter Weise für diesen Abend zur Verfügung ge­stellt hatte, unter ihrem Dirigenten Ernst I I ge zwei Chöre vor, die mit stürmischem Beifall aus­genommen wurden.

Gegen Ende des Konzertprogramms nahm dann der Führer der Motorgruppe Hessen,

Brigabefüfjrer Prinz Richard von Hessen, das Wort und gab in einer kleinen Ansprache seiner Freude darüber Ausdruck, daß der Sturm 5/M 147, dem er schon einmal eine Auszeichnung in Form eines Kraftrades habe verleihen können, nun auch auf anderem Gebiet die Initiative er­griffen habe und führend fei. Die große Zahl der Besucher, auch von anderen Gliederungen und der Wehrmacht, sei ein Zeichen dafür, daß bas Natio­nalsozialistische Kraftfahrkorps das richtige Ver­hältnis zu anderen Volksgenossen in der Kamerad­schaft und in gegenseitigem Verständnis gefunden habe. Der heutige Dienst sei kein Dienst im üblichen Sinne, sondern sei Dienst am ganzen Volke. Bei Fröhlichkeit und Kameradschaft gedenken wir des hohen Ziels und der Aufgaben, die im Winterhilfs­werk liegen. .. .

Im Anschluß hieran überbrachte un Auftrag der Kreisamtsleitung der NSV.

Pg. Burgeleil (Gießen)

den Dank der NSV. an die Veranstalter und an den Musikzug. Das NSKK. stehe in der Reche der Gliederungen, die sich in den Dienst des Winter­hilfswerks gestellt hätten, nicht an letzter, sondern mit an erster Stelle.

Den Rest des Konzertprogramms bestritt dann wieder der Musikzug der Motor st and arte 1 4 7. Ein PotpourriErinnerungen aus meinem Militärleben" löste bei den alten und jungen Sol­daten solchen Jubel unb Begeisterung aus, baß sich die Kapelle noch zu einer Zugabe entschließen mußte.

Ein kameradschaftliches Zusammensein mit Tanz, bei bem auch bie anwesenden höheren Führer sich auf das angeregteste unterhielten, beschloß den wohl- : gelungenen Abend.

ontsoldatenturn Nationalsozialismus" eine igere Ansprache, bie mit großer Aufmerksamkeit . folgt würbe. Am 18. Januar roanbern, so führte e: u. a. aus, unsere Gebauten , immer zurück zu jtnem benkwürbigen Tag, ba im Spiegelsaal zu

Spielvereinigung 4900 Gießen.

Frohnhausen 1900 4:3 (2:1).

Die Blau-Weißen haben in ben diesjährigen Punktekämpfen kein Glück. Das hat sich gestern in Frohnhausen abermals bewiesen. Als sie wenige Minuten vor Schluß nach einem teils überlegen durchgeführten Kampfe noch mit 3:2 in Führung lagen, ereilte sie in ber 88. Minute bas Geschick. Einem Spieler war der Ball an die Hand ge­sprungen. Die Dränier reklamieren lebhaft Hand. Die Blau-Weißen, in Erwartung einer Schieds­richterentscheidung, zögern mit ber Abwehr. Da schießt ein Frohnhäuser Spieler ben Ball aus näch­ster Nähe ein. Der Gastgeber wirft hierauf feine ganze Mannschaft nach vorn und tatsächlich gelingt es ihnen in der letzten Minute, bie Nieberlage noch in einen Sieg zu verwanbeln.

Auf bem besonders vor den Toren stark ver­eisten Platze diktiert 1900 von Anbeginn das Spielgeschehen. In selten gesehenen Kombinations- zügen wandert der Ball von Mann zu Mann und es liegt in ber Luft, baß Tore fallen müssen. Doch größtes Pech läßt die Blau-Weißen vorerst zu kei­nem Torerfolg kommen. Erst in der 25. Minute gelingt es (Element durch einen Alleingang, bei dem er drei Gegner abschüttelt, den Führungstref­fer zu erzielen. Ueberraschend kommen die Dränier zum Ausgleich. Eine Flanke des Rechtsaußen kann Fischer nicht schnell genug erwischen, denn beim Start war er auf dem glatten Boden ausge­rutscht unb so kann ber Mittelstürmer aus nächster Näbe einschießen. Nur kurz barauf ist es der Halb­linke, der seinen Verein in Führung bringt.

Nach der Pause sah man eine Zeitlang ziemlich ausgeglichenes Feldspiel. Erst allmählich kommt 1900 durch fein genaues flaches Zuspiel zu einem Vorteil. Die Angriffe sind dadurch rationeller, und in der 65 Minute kommt es zu dem längst verdienten Aus­gleich. Wilhelmi war es, der dafür verantwortlich zeichnete. Hierdurch geriet die Hintermannschaft der Gastgeber aus dem Konzept, und wenig später war es Doebler, der einen dem Tormann entfallenen Ball eindrückte. Die unentwegten Reisebegleiter der

Den ganzen Ernst des Krieges hat jeder Soldat schon am ersten Heldengrab gespürt. Dem Soldaten ist es schnell in das Blut übergegangen, für den anderen einzustehen. Die Fronten waren klar: es gab kein Zurück, es gab nur den Weg nach vorne; hier waren das eigene Volk und Vaterland und dort der Feind! Da war das Leben einfach ge­worden. Jeder stand für feine Heimat! Jeder zeigte dem Führer die Gefolgschaftstreue ohne viele Worte. Einer bestand im Felde die ßebensprüfung vor dem anderen. Für den Führer entschieden auch nicht die Tressen, sondern der vom Schicksal ae- gebene hatte sich zu beweisen. Wer damals in Ur­laub fuhr, wurde in der Heimat nicht warm. In der Heimat waren noch jene Grenzen des zweiten Reiches fühlbar, über die der Frontsoldat längst hinaus war. Bei den Kameraden empfand der Frontsoldat mehr Heimat, als zu Hause. Das Hohe­lied der Treue, das in der Heimat nicht so recht klingen wollte, bekam an der Front Sinn.

Der Frontsoldat weiß, daß aus dem Geist der Front allein der Nationalsozialismus erwachsen konnte und daß es dem Führer allein aus diesem Erlebnis heraus möglich war, das dritte Reich zu schaffen. Er faßte zusammen, was im Graben erlebt wurde: die Einheit der Nation nach außen und die sozialistische Einheit nach innen. Mehr und mehr gewinnt deshalb heute jeder seine Heimat zur wirk­lichen Heimat, wie jener Soldat den Kreis seiner Kameraden zur Heimat gewann, jene Heimat, die im ganzen und letzten Sinne immer heißt: Deutsch­land! (Lebhafter Beifall!) Zum Abschluß des feier­lichen Teiles des Appells wurde gemeinsam der erste Vers des Horft-Wesiel-Liedes gesungen und dann die Fahne ausgebracht.

OrtSgruppen-Obmann pg. Halbroth,

Blauweißen mehrere Torchancen heraus, aber es gab keine Erfolge. In der 15. Minute zogen die Turner gleich, und zwar durch einen Strafstoß. Be­reits eine halbe Minute später erhöhte der Kasseler Mittelstürmer nach einem prächtigen Alleingang- und abschließenden Torschuß unhaltbar auf 1:2 für feine Mannschaft. Dann, wenig später, hatte En­ders Pech: er hatte einen scharfen flach geworfenen Ball gehalten, das Leder entglitt ihm aber und rollte seitlich in das Tor. Fast ein Selbsttor! Un­mittelbar danach unterlief ihm ein Stellungsfehler und das Ergebnis lautet bereits 1:4 für Kassel. Bei dieser Sachlage wurden die Gesichter der Anhänger der Spielvereinigung immer länger und die Kasse­ler fanden bei den Zuschauern wenig Beifall für ihre bis dahin durchaus verdienten Erfolge und ihre sauberen sportlichen Leistungen. Die Begeisterung flammte erst wieder auf, als Wlodarek auf 2:4 ver­kürzte und Krüger kurz vor der Pause einen Straf- rourf zum dritten Tore einsenden konnte. Die Aktien stiegen wieder.

Sieg nach her Pause.

Mit Ungeduld erwartete man den Wiederbeginn des Kampfes, der denn auch für die Mannen der

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nün0 ^evegung, Frau Nicolai aus Bad Wörishofen, 1 Srej5 ®er$f| .u t>em Thema:Warum altern? Jung bleiben!" nberg Si? gliederte ihren Vortrag in die äußere Körper- J^mizge und £örperbetätigung, wobei sie die Heil- t h folteren der körperlichen Bewegung durch Wande-

erej!-r Ehj. cmgen und Gymnastik und der Anwendung von Luft, Wasser und Sonne eingehend behandelte.

^n D-nn sprach sie über die Anwendung innerlicher uor, 'CQn9es5t?Ai| fjiilmittel unter besonderer Berücksichtigung einer t Ä rrnünftigen, natürlichen Ernährung. Die Kneipp- D wegung verwirft nicht die gemischte Kost, auch m-?vIUlPp <g(r und Wein nicht, sondern fordert nur Mäßigkeit e , - ir allen Dingen und empfiehlt die Einschaltung von i h ^bör 7 Nihkost-, Obst-, Milch- usw. Kuren. Durch eine leicht-

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