Ausgabe 
19.5.1936
 
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ken von Richard Strauß. 15: Volk und Wirtschaft. D«? (£ifcnbni)n ins Haus. 15.15: Bilder aus dem Rh?imMaimschcn Glädtekranz:Worms". 15.30: Die Stimme der Frontsoldaten im Aether." 15.45: Das aktuelle Buch:Europa will leben!" von Wer­ner Haas. 16: Musik am Nachmittag. 17.30: Bauernadel." 18: Musikalische Drehbühne! (Unser singendes, klingendes Frankfurt.) 19.45: Gang durch die Neichsnährstandsschau. 20.15: Reichssenduna: Stunde der jungen Nation.Winde wehn, Schiffe gehn." Auf Segelfahrt nach Hallig Hoope. 20.45: Bunte Schlachtschüssel, ein heiterer ländlicher Abend.

Donnerstag, den 21. IHai (Himmelfahrt).

6 UI)f von Hamburg: Hafenkonzert. 8.05 von Stutt­gart: Gymnastik. 8.45: Orgelchoräle. 9: Ev. Morgen­

feier, veranstaltet von dem Amt für Kirchenmusik der Landeskirche Nassau-Hessen. 9.45 von Kassel:Steht ein Kirchlein im Dorf". 10.30 aus Limburg: Chor­gesang. 11.15 von Freiburg: Kammermusik. 12 von München: Mittagskonzert. 14: Kinderfunk. 14.30: Aus deutscher Klassik. 15.30: Aus der Reichsnähr­standsschau. 16: Nachmittagskonzert. 18: In Erwar­tung der kommenden Dinge: Von Jolanthes zwei- und vierbeiniger Umgebung. 18.30: Aus Anlaß der Reichsnährstandsschau:Krach um Jolanthe" von August Hinrichs. 20: Sportbericht. 20.10 von Leipzig: Hinaus in die Ferne!" 22.30 von Berlin: Wir tanzen mit Hans Bund. 24 bis 2 von Stuttgart: Nachtkonzert.

Die Reichsnährstands-Ausstellung in Zrankfurl.

LPD. Frankfurt a. M., 18. Mai. Der erste Ausstellungstag, der von außerordentlich schönem Wetter begünstigt war, brachte bereits seit 8 Uhr einen starken Zustrom von Ausstellungsbesuchern aus Stadt und Land. Rund 35 000 Bauern und Landwirte waren mit Sonderzügen nach Frankfurt gekommen. Dazu kamen rund 10 000 Besucher mit Omnibussen aus der näheren und weiteren Um­gebung Frankfurts. Rechnet man die städtischen Besuchermassen und die andern Besucher aus der Umgebung Frankfurts, die mit Sonntagsrückfahr­karten usw. nach Frankfurt gekommen waren, hin­zu, so kommt man auf rund 7 0 0 0 Ö zahlende Besucher, die am ersten Tage die Ausstellungs­tore passierten. Trotz dieser gewaltigen Besucher­massen war auf dem Platz nirgends von einem Gedränge etwas zu merken. Gegenüber dem Vor­jahr muß das Ergebnis des ersten Tages als sehr erfreulich bezeichnet werden, da rund 15 000 Be­sucher mehr als in Hamburg auf dem Platze waren.

Am Montag, dem zweiten Tag der Reichsnähr­stands-Ausstellung, herrschte der gleich starke Be­trieb auf dem Gelände wie am Sonntag. Im Laufe des Montag trafen mehr als 70 Sonderzüge mit Gästen aus Heffen-Naffau, Rheinland, Baden, Bayern, Sachsen, Kurmark, Württemberg und Mecklenburg auf den Frankfurter Bahnhöfen ein. Diese Sonderzüge brachten rund 70 000 Bauern nach Frankfurt. Die Besucherzahl des Montags ist mit der gleichen Zahl anzunehmen.

Nachdem an den letzten beiden Tagen die zum Wettbewerb versammelten Tiere einem strengen Richterurteil unterzogen worden waren, begann Montag vormittag die Vorstellung der preisgekrön­ten Tiere imGroßen Ring". Eingeleitet wurde die Parade der prämiierten Tiere durch edle Warm­blutpferde. Auf die schneidigen Pferde, deren herr­liche Gangarten bei den Besuchern helle Begeiste­rung auslösten, folgten einfarbig gelbe und grau­braune Höhenrinder, sowie mitteldeutsches Rotvieh. Unmittelbar daran schlossen sich wieder eine An­zahl von Warmblutpferden. Darauf betraten die schweren Bullen und die schnittigen Kühe der Tief­landschläge die Arena. Abgelöst wurden die Tief­landrinder durch Vorführungen von Zweispännern, die sich des besonderen Beifalls der Zuschauer er­freuten. Darauf folgten in schneller Folge Höhen- fleckoieh und Kaltblutpferde. Im Anschluß daran belebten wieder Vorführungen von Einspännern das Bild, denen die rotbunten Tieflandrinder sofort folgten. Zum Abschluß der Vorführungen der preis­gekrönten Tiere zeigten Viererzüge die hohe Schule der Fahrkunst.

Der zweite Tag des Reitturniers brachte wieder guten Besuch und ausgezeichnete Leistungen. Viel Beifall gab es für die als Schaunummer eingeleg­ten Vorführungen von 440 Jungbauern und -bäue- rinnen, die in vollendeter Körperschule, Läufe, Sprünge und Tänze zeigten.

Sportlicher Mittelpunkt des Nachmittags war die Fortsetzung des Jagdspringens Klasse M um den

Vom Hindenburg-Gepäckmarsch in Berlin.

Fast 150 Mannschaften beteiligten sich an dem traditionellen Hindenburg-Gepäckmarsch, den die Mann­schaft des Nachrichtensturmes der SA.-Brigade 35 (Leipzig) gewann. Unser Bild zeigt die Vorbereitungen zum Start. (Sch erl-Bilderdienst-M.)

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Preis der Zuchtoerbände", um den in zwei weite­ren Abteilungen gekämpft wurde. Bei den Hol­steinern (Abtlg. C) gab es ebenso wie bei dem in der Abteilung D zusammengefaßten Pferden aus anderen Zuchtgebieten vier fehlerfreie Ritte. Die Abteilung C gewann Rittmeister o. S a l v i a t i auf seinem SchimmelGroßfürst" in 55,2 Sekun­den vor SS.-Reitschule ForstsSigrid" unter SS.- Untersturmführer Bruhn (56 Sekunden), während in Abteilung D Oberleutnant v. Trotha auf Re­

giments 8Fatalist" in 50 Sekunden den ersten Platz besetzte. SS.-Reitschule Forst holte mitJä­ger" (SS.-Untersturmführer Bruhn) in 53,2 Sek. auch hier den zweiten Platz. In der Materialprü­fung für Reitpferde gab es einen Erfolg von Frau Käthe Franke mitTrojaner" in Der leichten Abteilung, doch mußte sie den Sieg mit Böhringers Mutius" (F. Maier) teilen. In der schweren Abteilung gewann I. S t ü v e r mit seinemFlin- gardt" die Goldene Schleife.

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Gießen, den 16. Mai 1936.

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