Ausgabe 
19.5.1936
 
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Aus -en preußischen Nachbargebieten

Uhr: Frühkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.30:

6.30

19 Fortsetzung

Nachdruck verboten!

ihn

da.

der

aus

der

wie

Roten Klinik

flcmbonbuhc, Spiegel und flioeo?

Eine seltsame Ausrüstung, die Lottchen M da Ins Strandbad mitnimmt! Aber sie hat sich vorgenommen, sehr schnell braun zu werden.

Uhr und Spiegel sollen bestä­tigen, was Sonne und Nivea

in kurzer Zelt schaffen könnens

Drei Scheunen mit Stallungen nie-ergebrannt

* Münchholzhausen (Kr. Wetzlar), 18. Mai. Am Samstagnachmittag entstand hier in den Ge­höften von Willy Schneider und Wilhelm Neeb Feuer, dem trotz eifriger Löscharbeit der Feuerwehren drei Scheunen mit Stallungen, Erntevorräten und einige landwirtschaftliche Ma-

Kreuz von Gießen nach der Chirurgischen gebracht werden.

Hundfunkprogramm

Mittwoch, 20. Mal.

10.

Auf der großen Terrasse derBurg" am Norder­ende saßen Graf Lonne und Steffens beim Früh­stück. Dor ihnen lag ein Stapel Post, Ansichtskarten mit den Marken verschiedener Länder und Land­schaften aus allen Himmelsgegenden.

Ricardo schreibt, daß die Luft in der Schweiz etwas dick geworden wäre", sagte Lonne.Wird wohl ein bißchen nördlicher gehen."

Steffens lächelte:Ricardo macht sich sehr wichtig. Bis er ein paar Kleinigkeiten erledigt hat, haben andere Leute schon Tausende verdient."

Lonne sah Steffens von der Seite an:

Ich finde, daß andere Leute sich im Augenblick auch nicht gerade die Beine ausreißen, lieber Stef- ens. Du hättest schon längst mal wieder ein paar chöne Motive zum Malen" hierbei lächelte er pöttischsuchen sollen. Meine Bootsleute wun­dern sich schon, daß du die neue Motorjacht so wenig benutzt/"

, Steffens zündete sich eine Zigarre an und legte sich faul in den Liegestuhl zurück.

,Zch meinerseits finde es hier wunderschön", sagte er,das Meer, die Aussicht, die Farben, es tut gut, ein bißchen Ferien zu machen."

Seit wann gewinnst du denn Geschmack an sol­chem Einsiedlerleben? Ich habe schon immer ge­dacht, du würdest auf und davon gehen. Allerdings, wenn du so wenig arbeitswütig bist was zum Teufel gefällt dir denn eigentlich hier so? Ich möchte je eher, je lieber von hier weg, aber es geht noch nicht. Unsere Geschäfte herüber" er machte eine Handbewegung hinaus auf das Meersind im Augenblick die wichtigsten."

Steffens sah sich um. Niemand war in der Nähe. Zwei Liegestühle mit hellgekleideten Frauengestalten schimmerten von fernher durch die Fliederbüsche.

Ich habe dir doch neulich mal von einer Begeg­

nung in Berlin erzählt, Lonne, weißt du, von diesem schönen blonden Mädel aus dem Kaufhause"

Die dich so wunderbar hat abblitzen lassen."

Stell dir vor, die treffe ich vor einigen Tagen hier auf der Insel."

Badegast?"

Offenbar nicht. Sie brachte eine komische alte Dame zum Dampfer, und was noch komischer war: da gab es irgendeinen Nigger, der gehörte offenbar zum Hausinventar. Wärest du nicht erst gestern aus Schweden gekommen, ich hätte dich schon längst gefragt. Die Damen wollte ich nicht interviewen, aus leicht begreiflichen Gründen"

Lonne lachte:

Könnte dir auch schlecht bekommen. Die kleine Peggy kann verdammt ungemütlich werden, wenn du noch andere Götter neben ihr hättest. Wer die Dame ist, weiß ich nicht. Der Nigger aber gehört zu dem Hause .Endlich allein^. Das hat ein paar Jahre hindurch ein verrückter Deutscher bewohnt, halb Maler, halb Südafrikaner. Der ist vor einiger Zeit gestorben und hat sein Haus irgendwelchen Der- wandten vermacht."

lieber Steffens' Gesicht ging ein Schein des Be­greifens.

Dann ist sicher dieses junge Mädel die Erbin des alten Mannes. Sie machte auch durchaus einen hier­hergehörigen Eindruck. Siehst du, Lonne, das ist der Grund, weshalb ich mich bisher weder für Mal- motioe noch für irgendwelche Aufträge interessiert habe."

Du bist doch ein unverbesserlicher Frauenjäger, Steffens, wie oft hast du dir schon die Finger ver­brannt?"

unsere Anteile ganz gewaltig. Dabei bin ich schon wieder ziemlich blank. Nina stellt starke Ansprüche."

Steffens lachte:

Die du natürlich alle brav und treu erfüllst. Wer ist also mehr von Frauen abhängig, du oder ich, mein Lieber? Aber ich verspreche dir, in vierzehn

Oer Führer Ehrenpate beim IS.Kind.

LPD. Herborn, 18. Mai. Der Führer und Reichskanzler hat beim 15. Kind der Ehe- leute Hermann in Eibach die Ehrenpaten­schaft übernommen.

Das Familiendrama in Wißmar.

Im Anschluß an unseren gestrigen Bericht über das furchtbare Familiendrama in der Familie Prinz in Wißmar ist weiter mitzuteilen, daß der bedauerlichen Tat zum Glück nicht alle Glieder der Familie zum Opfer gefallen sind, sondern ein im väterlichen Hause wohnender 19 Jahre alter Sohn nicht mit in das Unglück hineingezogen wurde, außerdem ein älterer Sohn verheiratet außerhalb des Vaterhauses in Wißmar wohnt. Durch den vorerwähnten 19 Jahre alten Sohn ist die Tat am gestrigen Montagmorgen entdeckt worden. Der junge Mann, namens Albert Prinz, bemerkte gegen 8 Uhr, daß er um die übliche Zeit nicht ae- weckt worden war. Er stand daher auf und sah sich nach seiner Mutter um, wobei er die furchtbare Entdeckung machen mußte, daß die bedauernswerte Frau und auch seine beiden 15 und 11 Jahre alten Schwestern mit dem Beil erschlagen in ihren Betten lagen. Den Vater, dessen Täterschaft sofort feststell­bar war, fand der Sohn nach längerem Suchen im Holzschuppen des Grundstücks erhängt auf. Der Vater hat zwei Briefe hinterlassen, in denen er sich ganz klar über die von ihm planmäßig vorbereitete Tat ausspricht und in denen er auch bestimmte 23er« ügungen für die Bestattung seiner Frau, seiner beiden Töchter und seiner selbst trifft. Weiterhin ist kein Zweifel darüber möglich, daß der Mann das urchtbare Verbrechen an seinen nächsten Ange­hörigen und den Selbstmord offensichtlich aus Ver­zweiflung über seine selbst verschuldete Arbeits­losigkeit und auch aus Sorge um die wirtschaftliche Zukunft der Familie begangen hat. Im Orte genoß d"r Mann allgemein den Ruf einog ordentlichen Menschen, der in pflichtbewußter Weise für seine Familie sorgte und der auch ein einwandfreies Familienleben führte. Die wirtschaftlichen Verhält- nisse der Familie waren gleichfalls geordnet, u. a. wohnte sie in einem eigenen Hausgrundstück, das schuldenfrei dastand.

Tagen startet unsere neue Sache und bis dahin ist viel Zeit für mich."

Doch Steffens hatte sich getäuscht, wenn er Lonne gegenüber vonviel Zeit haben^ gesprochen hatte. Es kamen allerlei bedrohliche Nachrichten.

Nicht nur gingen die Gelder auf den verschiedenen Banken zu Ende auch sonst gab es verschiedenes Unerfreuliche. Jetzt erst erfuhren Lonne und Steffens, daß man ihnen in Berlin beinahe auf den Fersen gewesen war.

Der schwarze Luxuswagen, der seinerzeit vor dem Portal des Opernhauses gehalten hatte, war in­zwischen abgeklopft und neu gespritzt worden und zeigte sich dem bewundernden Beschauer in strahlen­dem Weiß. Jedoch war diese Veränderung der Ber­liner Kriminalpolizei zur Kenntnis gelangt.

Kriminalrat Rönn, einer der fähigsten Beamten des Sonder-Dezernates, das eigens zur Abwehr der Machenschaften internationaler Gauner gebildet wor­den war, hatte diese für Lonne wie Steffens gleicher­maßen unangenehme Sache herausgefunden. Der Autogaragenbesitzer, bei dem der schwarze Wagen umgearbeitet worden war, hatte wegen gewisser Delikte belangt unter dem Druck des Kreuzverhörs auch diese Tatsache zugegeben und verschiedene wich- tige Einzelheiten gestanden. Es war nur einem rein­igen Zufall zu verdanken gewesen, daß Rönn die Fährte der Leute um Sonne und Steffens verloren hatte.

Dringender denn je brauchte man jetzt Geld und Bewegungsfreiheit, und es war hohe Zeit, einen neuen Erfolg zu verbuchen. Das sah Steffens durch­aus ein. Er durfte keine Zeit mehr verlieren.

Steffens konnte, wenn er wollte, schnell arbeiten. Innerhalb eines Tages wußte er, was es mit Bene- dikte Zedlitz auf sich hatte. Man brauchte nur durchs Dorf zu schlendern, beim Krämer ein paar Einkäufe zu machen, mit ein paar Einwohnern zu plaudern, und schon hatte man alles beisammen, was man erfahren wollte.

Er wußte nun von dem Testament des alten Hu­bert Zedlitz, von Benediktes Leben hier auf der Insel. Er wußte auch, daß sie einen Verwandten, Hans-Hermann Zedlitz, mit hierhergebracht hatte, und daß eine alte Dame, so gleichsam als Ehren- wache, im Hause waltete.

Das einzige, was er nicht erfuhr, war die Freund- schäft Benediktes mit Jens Petersen, denn jeder hier

Roman von Marlise Kölling.

Urheberrechtsschutz: Verlag Oskar Meister, Werdau.

daß das Christentum schon im Jahre 350 zur Staatsreligion erhoben und die Bibel übersetzt wurde. Durch die Trennung von den westlichen Kirchen, durch das äußere Feschalten an mancherlei alten Formen (Fastenordnung, Zeitrechnung), durch die Uebernahme und das Festhalten an mancherle jüdischen Resten (Tempelbau, Opferdienst, Priester- Herrschaft u. a. m.), durch das Unterlassen jeglicher Missionsarbeit, durch die zu starke Verbindung mit dem Staat kam es im Laufe der Entwicklung leider zu einer Erstarrung der Kirche auf allen Gebieten. Schon früh setzte deshalb die Missions­arbeit in diesem Lande wieder ein. Bereits im 17. Jahrhundert finden mir Peter Heiling aus Lübeck als ersten evangelischen Missionar in diesem Land, dem dann Missionare der verschiedenen Mis­sionsgesellschaften folgten. Heute ist das Land etwa $u je einem Drittel christlich, heidnisch und islamitisch. Die Missionsarbeit steht in hohem An­sehen. Die Kirche Abessiniens hat gewiß auch unter den veränderten politischen Verhältnissen noch eine große Vetcheißung. Dem Vortragenden wurde für seine interessanten Ausführungen der herzliche Dank der Konferenz ausgesprochen. Eine kurze Aus­sprache schloß sich an. Zum Schluß wurden noch verschiedene geschäftliche Dinge beraten. So soll das Jahvesfest des Vereins, wenn möglich im Herbst in Gießen stattfinden. Ein Mi sionskursus von drei Tagen soll dem Fest vorangehen. Die Vertreter des Vereins für das große ler Miffionsfeft wur­den bestimmt. Mit einem Gebet von Missionar Walter (Gießen) wurde die Tagung geschlossen.

Säberforyert. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13.15: Mittags­konzert. 14.10: Dem Opernfreund (V). Aus Wer»

Der Briefträger schmunzelte das hätte Herrn Steffens wohl gefallen, zu hören, was man im Dorf über Benedikte Zedlitz und Jens Petersen sprach. Aber das ging keinen anderen etwas an.

(Fortsetzung folgtI)

auf der Insel schätzte den Lehrer. Mit dem ange­borenen Takt der stillen und wortkargen Menschen bier, hatten sie keine Lust, einem Fremden etwas auf die Nase zu binden, was schließlich nur die beiden jungen Leute allein anging. So sehr die Eingebore­nen unter sich auch alle Neuigkeiten einer gebühren- den Berücksichtigung unterzogen, Fremden gegenüber waren sie zurückhaltend und verschlossen. Jens Peter­sen aber gehörte zu den ihren, und auch Benedikts hatte es in der kurzen Zeit verstanden, sich völliges Vertrauen zu erwerben.

Steffens, auf feinem Rundgang, bot dem Brief- träger Höwer, mit dem er sich gerade in ein Ge­spräch eingelassen hatte, eine Zigarre an:

Da wird wohl mal aus dem Fräulein drüben im Haus und dem jungen Mann ein Paar werden?"

Kann sein, Herr, kann auch nicht sein", meinte der alte Höwer bedächtig und spuckte die abgebissene Zigarrenspitze gelassen m weitem Bogen von sich. Nun, wenn so junges Volk beieinander wohnt, da kommt es wohl mal bald zu einer Liebschaft. Aber wie das Fräulein Zedlitz mir aussieht, die ist solide, da gibt's auchne Heirat. Kennen Sie denn die Leute drüben vom Hause eigentlich, Herr?"

in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Donau­monarchie. Der Redner verstand es trefflich, die Her­zen für die Not der Brüder zu erwärmen, so daß wir auf die Entstehung einer ansehnlichen Orts­gruppe des V. d. A. in unserer Gemeinde rechnen. Kreisschulrat Nebeling bot noch einige Ergän­zungen und wies besonders auf die Stellung des Führers zum Auslandsdeutschtum hin. Unser Ge- sangverein umrahmte die rednerischen Darbietun­gen mit einigen passenden Liedern. Der Reichs- nährstand läßt zur Zeit bei uns durch Herrn Mör­schel einen achttägigen Melk-Kur sus durch­führen, der auf lebhaftes Interesse stößt, lieber 40 Teilnehmer fanden sich ein, um die neuesten Me­thoden auf diesem wichtigen Gebiet der Diehwirt- schäft kennen zu lernen.

CD Hungen, 18. Mai. Die Einzeichnungsliste für das Danfopfer der Nation liegt bis zum 20. Mai täglich in der Buchhandlung Schmidt offen. Denen, die bis jetzt noch keine Gelegenheit zum Einzeichnen fanden, ist somit noch eine letzte Einzeichnungsmöglichkeit gegeben. Das Vor­gelände des Friedhofes an der Friedber- gerftraße neben der Turnhalle wird zur Zeit durch die Gemeinde einer wirkungsvollen Ausgestaltung unterzogen. Die seither ziemlich verwachsene Bo­denfläche erhält durch grüne Rasenflächen und Blumenbeete nicht nur eine würdige Ausgestaltung, sondern auch einen reizvollen Anblick.

Hungen, 18. Mai. Auf eine 25jährige Tä­tigkeit bei der Fa. Fatum konnte der Dachdecker Karl Wolf von hier zurückblicken. Gleichzeitig konnte der Jubilar mit seiner Gattin das Fest der silbernen Hochzeit begehen. In den nächsten Tagen wirb mit dem Bau eines Einfami­lienwohnhauses in der Schillerstraße begonnen. Während der vor einiger Zeit in Angriff genom­mene Bau für den Arzt Dr. Hahn in der Gießener Straße nahezu im Rohbau vollendet ist, kommen neben verschiedenen Umbauten noch zwei landwirt­schaftlichen Zwecken dienende Bauten zur Aus­führung.

+ ©rünberg, 18. Mai. Der E v a n g e l i s ch e Kirchenchvr hielt anschließend an die Sing- stunde seine Generalversammlung ab. Aus dem Jahresbericht des Vereinsleiters, Dekan Schmidt, war zu entnehmen, daß das Vereins- leben im abgelaufenen Jahre in gewohnter Weife verlaufen war. Nur ein Uebelstand hat sich nach- haltig bemerkbar gemacht: die Uebungsftunben wurden sehr unregelmäßig besucht. Um den Chor auf der Höhe seiner Leistungen zu halten, ist cs deshalb unbedingte Pflicht jedes Mitgliedes, die Singstunden so regelmäßig wie nur möglich zu besuchen. Auch dürfte der Chor für eine Stadt wie Grünberg bedeutend stärker sein. Eine eifrige Werbearbeit wäre deshalb sehr angebracht. Da die Beiträge sehr niedrig sind, dürfte dadurch niemand von dem Beitritt abgehalten werden. Der Chor hat im Berichtsjahr neunmal den Gottesdienst durch Borträge verschönt. Eine Einrichtung, die stets viel Anklang gefunden hat, ist der jährliche Ausflug, der im vergangenen Jahr nach der Saalburg und Hom­burg führte. Diesen Brauch auch weiterhin zu pfle­gen, bedeutet für die Mitglieder ebenfalls Kraft durch Freude. Der Jahresbericht schloß mit dem Dank an Schriftführer und Dirigent für ihre Son­derleistungen. Nach der Rechnungsablage des Rech- ners Schwei ßguth betrugen die Einnahmen 584,06 Mark, die Ausgaben 466 Mark, so daß ein Kassenbestand von 118,06 Mark verblieb. Die Rech- nung wurde geprüft und für richtig befunden. Eine längere Aussprache entspann sich anschließend über öas Ziel des diesjährigen Ausfluges.

ch Lauter, 18. Mai. Bei der Sammlung für bas Iugendherbergswerk wurden hier in bie Listen ein Betrag von etwa 15 Mark gezeichnet. 1 Durch den Alyeichenverkauf kamen etwa 10 Mark zusammen, so daß also insgesamt 25 Mark für das : Iugendherbergswerk an die NSV. abgeführt werden konnten.

vor emipen ung un|e« ganz vorteil- m den Fried- angewachfen, zangsweg zu iften Blüten- ingsum. Die un gepflanzt eich gefor­mt werden, Der neue ! leider eine lzug, der , fährt nun. chen-Linden! ;r seither unt pn 8.54 Ufjr. it von 9 bis : Gießen Hel­lag über fist nd auch nach zug ein > r doch der oohner recht chahn wurde nd benutzt, ^mittag fand ariterin- Außer dem waren von MßErne- eck) und die (Gießen) er- )rtsgruppen' stauenschan, der des Ar- ; sowie ein erinnen!<* Offert die Slusbil' , fjaffe un» au W\ i unterffuSi f die theo- weiblichen ebnis, da sehr gut. te und sei*

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men, bie Lehrlinge wurden von den Meistern frei­gebalten. Eine Reihe von Partei- und Behörden- Vertretern war erschienen, die Kreishandwerks- meister Neumann begrüßte. Ortsgruppenleiter Z e s ch k 9 ging in seiner Ansprache auf die Not­wendigkeit der Schaffung eines tüchtigen Hand­werkerstandes ein und brachte ein Sieg-Heil auf den Führer aus. Eine schriftliche Prüfung, bei der die drei Lehrlingsjahrgänae verschiedene schwere Aufgaben zu bearbeiten und Fragen zu beantwor­ten hatten, schloß sich an.

Kirche und Schule.

Arbeitstagung des Oberhessischen Vereins für Vaster Mission.

)( Hungen, 15. Mai. Heute vormittag hielt im Solmser Hof" dahier der Oberhessische Der- ein für Basler Mission eine gut besuchte Arbeitstagung der Vertrauensmänner der ober- hessischen Dekanate ab. Nach der Begrüßung des Vorsitzenden, Dekan i.R. Gußmann (Gießen), und einer Andacht über die Losung des Tages, gehalten von Missionar Ruff (Frankfurt a. M.), sprach Pfarrer Finke (Aufenau bei Wächters­bach) über die Entstehung und Geschichte der christ­lichen Kirche in Abessinien und die Arbeit der Mis­sion in diesem Land. Ausgehend von den Bibel­stellen, in denenMohrenland" erwähnt wird, ging der Redner auf die Christianisierung des Landes ein, die, wie Rufinus berichtet, bereits im Jahre 324 erfolgte und solche Fortschritte machte,'

Und bin doch immer wieder glücklich heraus­gekommen. Jedenfalls werde ich mir die spröde Blonde etwas näher besehen. Was sagst du? Maler war der Alte gewesen, da'habe ich ja die schönste Anknüpfung."

Aber, bitte, nicht zu lange, mein Lieber. Du weißt, wenn in vierzehn Tagen die Geschäfte in Dänemark nicht geklappt haben, kriegen wir eins auf ben Kopf. Man ist höllisch scharf unb beschneidet unsere Anteile ganz gewaltig. Dabei bin ich schon

schmen zum Opfer fielen. Das Vieh konnte zum Glück gerettet werden. Da der Ort bis jetzt noch feine Wasserleitung besitzt, waren die Löscharbeiten sehr schwierig: alle vorhandenen Brunnen mußten leergepumpt und außerdem noch Wasser mit einem Faß von dem Brandweiher herbeigeschafft werben. Jahreshauptversammlung der Spar­

und Vorschußkasse Krosdors-Sleiberg.

cd Krofdorf.Gleiberg, 18. Mal, In An. Wesenheit zahlreicher Mitglieder hielt die Spar- und Vorschußkasse K r o f d o r f - G l e i- berg am Samstagabend im Saale von Moos ihre Jahreshauptversammlung ab, die zweite seit der Verschmelzung der ehemaligen beiden dörflichen Genossenschaftskafsen.

Der Vorsitzende des Vorstandes Wilh. Wagner begrüßte alle Genossenschaftler, insonderheit als Gäste Direktor Diefenbach von der Landes- bauernfaffe Frankfurt und Kreisstellenleiter Berg. Nach einer stillen Minute des Gedenkens der im Laufe des Jahres verstorbenen Mitglieder verlas der Vorsitzende den Geschäftsbericht, der u. a. fol­gendes zum Ausdruck brachte: Während das Ge­schäftsjahr 1934 im Zeichen der Verschmelzung der beiden früher bestehenden Kreditgenossenschaften zur heutigen Spar- .und Vorfchuhkasse stand, war bas Schaffen im abgelaufenen Jahr beeinbrurft von der Vergrößerung und dem Ausbau des Ge­schäftsbetriebes der neuen Kasse, wobei zum einen bie als Folge ber Maßnahmen ber Reichsregierung sich allenthalben bemerkbar machende Wirtschafts­belebung zum Ausdruck kam und zum anderen bie durch die Verschmelzung zusammengeballten Kräfte sich wirksamer entfalten konnten. So kann mit Stolz ein gutes Geschäftsjahr registriert werden. Der Mitgliederstand hat sich um 32 auf 581 erhöht. Das Jahr brachte auf einer Hauptbuchseite eine Umsatz, fteigerung von rund 2 102 000 Mk., so baß der Um- satz, ber 1934 --- 1 162 000 Mark betrug, auf 3 264 000 Mark angewachsen ist. Obwohl bie er­höhte Bautätigkeit allein 45 000 Mark Einlagerück- zahlungen verursachte, konnte allen an bie Kasse gestellten Ansprüchen Genüge geleistet werben. An Neukrebiten wurden 55 000 Mark zur Verfügung gestellt. Das Kleinsparrvesen brachte einen anfpre- chenben Erfolg. Der nunmehrige Einlagebestand beträgt 595 000 Mark. Die Reserven belaufen sich auf rund 37 000 Mark. Als Reingewinn verblieben 2361,08 Mark. Der Geschäftsbericht en- bete mit dem Dank an Mitglieder, Sparer und Ge- chäftsfreunde, die jedes an feinem Teil an der er­freulichen Aufwärtsentwicklung mitgearbeitet ha­ben. Das vorhandene Vertrauen möge bestehen bleiben, da die beste Führung nichts zu leisten ver­mag, wenn nicht eine geschloffene Gefolgschaft hin­ter ihr steht.

Geschäftsführer Hemmerle erläuterte an- schließend den Geschäftsumsatz, wobei er die Paral- lel-Zahlen von 1934 zum Vergleich heranzog, um dadurch die im Geschäftsbericht angebeutete starke Aufwärtsentwicklung der Kasse mit genauen Zahlen zu beweisen. Desgleichen trug er die Bilanz vor.

Der Bericht des Vorsitzenden des Aufiichtsrates Wilhelm Leib wies auf die gesetzliche Revision hin, erklärte die Bilanz nebst Gewinn- und 23er- lustrechnung für richtig und schloß sich auch im übrigen an den Dorstandsbericht an.

Die Genehmigung der Bilanz., Entlastung der Derwaltungsorgane und des Geschäftsführers wur­den einstimmig beschlossen, desgleichen die Dertei- lung des Reingewinnes auf Reservefonds und Be- trieosrücklage und Verzinsung der Geschäftsanteile.

Kreisstellenleiter Berg teilte das wichtigste aus dem vorliegenden Reoisionsbericht mit, besten Er­gebnis als sehr befriedigend bezeichnet werden muß.. Es ging u. a. daraus hervor, daß die Rücklagen und Reserven um mehr als das Doppelte die 93er- lustgefahren übersteigen. Nach dem Beschluß über Streichung einiger für die Genossenschaft unzweck­mäßiger Paragraphen des Statuts folgten die Wahlen mit dem Ergebnis, daß folgende Mitglieder dem Vorstand angehören: W. Wagner, K. Ver­lach, K. Drescher, Krombach, Bender I, H. Schleenbecker und K. Bender (LOF.). Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: W. Leib, L. Bepperling, H. Bender, K. Bender 89, W. Bender, Ferd. Jochem, K. Schmidt, H. Ekarius, W. Winter, O. B echt hold. Alsdann geschah die einstimmige Annahme der Dienstanweisung und Geschäftsord- nung nach dem vom Spitzenverband herausgegebe­nen Muster.

Vorstandsmitglied G e r l a ch rief zu größerer Spartätigkeit auf, da der Sparer auch in erster Linie bei Geldausleihungen berücksichtigt würde. Jeder Pfennig gehöre zur Dorfkasse. Kreisstellenleiter Berg würdigte in längeren Ausführungen unter Hinweis auf die Berichte die außerordentliche Ent­wicklung der Kaffe, die an Leistung mehr aufweise, als man für gewöhnlich von einer Dorftaffe ver­lange. Die 72 000 RM. Betriebskapital, mit denen man gearbeitet, stellten einen bedeutsamen Faktor in der Ankurbelung des heimischen Wirtschaftspro­zesses dar, der sich insbesondere in der Bauförderung ausgewirkt habe. Neben den beachtlichen Zahlen und Geldumsätzen sei aber auch das in der Genossenschaft vorhandene Einheits- und Gemeinschaftsgefühl hoch au bewerten, das im Ausgleich der Standesunter- schiede zu echter Dorf- und Volksgemeinschaft führe und im Kampf der Erzeugungsschlacht als ethisches Moment mit zum Siege verhelfe.

Zum Schluß überbrachte Direktor Diefenbach unter Anerkennung der genossenschaftlichen Erfolge die Grüße der Landesbauernkasse. Bürgermeister Schmidt (Krofdorf) dankte der Verwaltung für ihr stetes Eintreten in allen Belangen der Kasse. Sieg-Heil auf Führer und Vaterland beschlossen den offiziellen Teil der Versammlung, an den sich ein unterhaltendes Beisammensein anschloß.

kreis lvehlar.

* Königsberg, 19. Mai. Bei der Arbeit vom Weißbindergerüst abgestürzt ist gestern der Weißbinder Adolf Lepper von hier. Der Ver­unglückte mußte mit einem komplizierten Unter­schenkelbruch von der Sanitätskolonne vom

Kreis Schotten.

d. Schotten, 18. Mai. In der Turnhalle hielt gestern die Kreishandwerker schäft des Kreises Schotten eine Zwischenprüfung der Lehrlinge ab. Früh 8 Uhr versammelten sich alle Lehrlinge des Kreises, etwa 140, mit ihren Meistern im festlich geschmückten Saale. Kreishand- werksmeister Neumann (Schotten) wies in sei­ner Begrüßungsansprache auf den Sinn und die Bedeutung der Zwischenprüfung hin. Alsdann be­gaben sich die Lehrlinge in die Werkstätten der ver­schiedenen hiesigen Handwerker, um Proben ihres praktischen Könnens abzulegen. Mittags wurde eine vorzügliche Erbsensuppe als Eintopfgericht eingenom-

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Er schaute Steffens mit seinen listigen Augen fo aufmerksam an, daß der ein wenig verlegen wurde.

Das nicht, aber man interessiert fij) doch für alles, was hier oorgeht. Na, denn guten Morgen und schönen Dank, Herr Höwer."

Briefträger Höwer sah Steffens nach:

Ein gutes Kraut raucht ber!" Aber für nichts und wieder nichts gab ihm doch der Kerl mit den schwarzen Augen nicht so 'ne bannig feine Zigarre. Wie der ihn über Fräulein Zedlitz ausgefragt hatte! Schau einer an, hatte sich vielleicht in das hübsche Mädel verguckt. Aber warum fragte er " Sollte er sich doch selber hintrauen'

Der alte Höwer tat einen tiefen Zug Zigarre.

Freilich, so geschniegelt und gebügelt

Herr Steffens da von derBurg" oben immer herumlief, paßte er nicht zu dem Fräulein Bene» bitte. Dazu paßte Jens Petersen viel besser.