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Aus dem Schlachtseid von Amba Aradam
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pen, die südwärts ziehen. Auf dem Schlachtfeld findet man nur sehr vereinzelt die Leichen von Abessiniern. Die meisten sind schon beerdigt oder verbrannt worden. Zuverlässige Ziffern über die Verluste fehlen noch immer auf beiden Seiten. Es hat aber den Anschein, daß die Italiener geringere Verluste erlitten haben, als ursprünglich angenom-
Nationale Minderheiten gibt es beinahe in sedem Land. Sinnlos wäre es, ihre EriOenz verneinen zu wollen, wie das z. B. in der Tschechoslowakei ge- schiebt. Die innere Stärke eines Staates wird da« durch nicht gefördert. Anders steht der polnische Mi« Nisterpräsident Koscialkowski zum Minder« beitenproblem. Er hat die Normalisierung der Beziehungen des Polentums zu den übrigen in Polen lebenden Nationalitäten als erstrebenswert in einer vor dem Sejm gehaltenen Rede hingestellt. Er kann sicher sein, unseren Beifall zu finden, denn uns berührt es immer wieder schmerzlich, sehen zu müssen, wie das zahlenmäßig sehr starke Deutschtum auf polnischem Boden behandelt wird. Wenn Koscialkowski an anderer Stelle davon sprach, daß die Städte durch eine weitere Parzellierung des Grundbesitzes entvölkert werden müßten, dann trifft er sich in diesem Punkte mit unserer Siedlunaspolitik. Nur würde der Gegensatz zwischen einem Ausgleich mit den Minderheiten und einer Parzellierungspolitik, wie sie bisher betrieben wurde, unverkennbar sein, wenn die polnische Siedlung auch weiterhin gegen die deutsche Bevölkerung gerichtet sein würde. Da aber Koscialkowski den Frieden mit den Minderheiten als eine der Hauptaufgaben der Regierung hingestellt hat, gehen wir wohl nicht fehl in der Annahme, daß er nicht die Absicht hat, die Parzellierungspolitik in der bisherigen Form fort« zusetzen.
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