oirf her Freundschaft der Jugend der beiden Länder ausgebaut sein müsse. De Vecchi grüßt in herzlichen Worten den Führer des neuen Deutschland, Adolf Hitler, sowie Benito Mussolini, den Führer des neuen Jt-alien. Baldur v. S ch i r a ch dankt dem Minister im Namen seiner hier ange- rrerenen Kameraden für die große Ehre des Empfanges. „Die Freundschaft zwischen der deutschen und der italienischen Äugend", so sagt er u. a., „ist eine Tatsache geworden, die wir vor allem unserem Freunde Becchi zu danken haben." Der Reichsjugendführer schließt mit einem Sieg-Heil auf den König von Italien, Mussolini, das italienische Volk und den Faschismus.
22. September. Der Vormittag dient einer weiteren Besichtigungsfahrt. Wir besuchen u. a. das Forum Mussolini mit dem Sitz der Accademia di Educazione Fisica der Opera Balilla, das sich unter dem Schatten am Monte Mario erhebt. Wir sind im Marmorforum Mussolini, geschmückt mit den schimmernden Athletenstatuen, dem Urbild körperlicher Vollkommenheit, die als ideales Ziel, das durch tägliche harmonisch gepflegte Hebungen zu erreichen ist, denjenigen vorschwebt, die es diesem plastischen Ausdruck von Schönheit und Kraft gleichtun wollen. Wir haben hier Gelegenheit, einen Einblick in den faschistischen Sport zu bekommen. Von den neuen Seiten des italienischen Lebens hat der Sport seine ganz besondere Bedeutung. Die Regierung widm-et der sportlichen Erziehung der Äugend ununterbrochene Sorgfalt. Die Organisationen, Opera Nazionale Balilla, Opera Nazionale Dopolaooro der Opera Nazionale Balilla, einer Organisation, die der Duce den „Augapfel der Regierung" genannt hat, defilieren im Forum Mussolini.
Am Nachmittag ereicht die Ätalienfahrt der Hitler-Jugend ihren machtvollen Höhepunkt. Mussolini, der Chef der italienischen Regierung, nimmt auf dem Piazza Venezia unter ungeheurer Anteilnahme der Bevölkerung den Vorbeimarsch der Hitler-Jugend ab und empfängt anschließend den Reichsjugendführer und die 452 Hitlerjungen im Palazzo Venezia, wo uns der Duce mit herzlichen Worten begrüßt.
Wir marschieren am Nachmittag zum Zentralhaus der Faschistischen Partei, dem Palazzo Vit- torio, wo der Reichsjugendführer empfangen wird. Hier bringt der Generalsekretär der Faschistischen Partei Italiens, S t a r a c e, in Anwesenheit des italienischen Jugendmhrers die aufrichtige Bewunderung der Faschistischen Partei für die Organisation der HI. zum Ausdruck. Baldur von Schi- r a ch legt an dem im Lichthof gelegenen Ehrenmal der faschistischen Gefallenen, der „Capella Votiva", einen Kranz nieder mit der Schleifenaufschrift „Den Gefallenen der faschistischen Revolution. — Die Hitler-Jugend." Freudig begrüßt ziehen wir dann durch die Straßen der römischen Innenstadt zum monumentalen Nationaldenkmal, dem Dittoriano, in dem sich am Sockel des Reiterstandbildes das Grabmal des Unbekannten Soldaten befindet. Balilla und Avantgardisten sind mit ihren Kapellen aufmarschiert. Die italienischen Kameraden und wir nehmen zu beiden Seiten der großen Freitreppe des Denkmals Ausstellung. Um 17 Uhr. erscheinen der Reichsjugendführer und der Führer der faschistischen Jugend vor dem Ehrenmal. Unser Musikzug spielt gedämpft die italienischen und die deutschen Nationalhymnen, und die Jugendführer der beiden Länder gedenken der italienischen Gefallenen des Krieges mit erhobener Rechten. Hieraus legt Baldur von Schirach am Grabe des Unbekannten Soldaten einen Kranz nieder.
Nach der feierlichen Kranzniederlegung begeben sich der Reichsjugendführer, der deutsche Militär- attad)6, der Vertreter der Deutschen Botschaft, Exzellenz Ricci, sowie die hohen Vertreter der faschistischen Partei zum Empfang bei Mussolini. Die Jungfaschisten marschieren vor dem Palazzo Venezia auf, rechts und links vom Podium Mussolinis. Gegenüber steht die Balilla, dahinter eine unübersehbare Menschenmenge. Dann erscheint Mussolini in weißer Milizuniform. Wir sehen noch Graf C i an o, A l f i e r i, Starace und Reichsminister Dr. Frank. Langanhaltende, stürmische Rufe „Duce! Duce!" und immer wieder Händeklatschen brausen über den Platz, als Mussolini den Reichsjugendführer herzlich begrüßt. Unsere Kapelle und unser Spielmannszug stellen sich gegenüber von Mussolini auf. Gebiets- sührer ßangante meldet dem Duce die Einheiten der Nationalsozialistischen Jugend. Es folgen dann der Fanfarenzug, sowie der Trommlerzug, der bet der italienischen Bevölkerung besonders herzlichen Beifall heroorruft. Das Junovolk mit feinen beiden Fahnen voran, dann die Hitler-Jugend in zehn Mann starken Reihen marschieren auf drei Schritt anMussolini, dem Führer Italiens, vorbei. der jede einzelne Reihe grüßt und sich über unser diszipliniertes Auftreten und die prachtvolle Ordnung dieser Jugend freut.
Nach dem prächtigen Vorbeimarfch begeben wir uns in den Palazzo Venezia. Wir nehmen hier im großen Empfangssaal Ausstellung. Als Mussolini
den Saal betritt, begrüßen wir ihn mit Heilrufen. Dann schreitet er gemeinsam mit dem Reichs- jugendführer die Front der 452 Kameraden ab. Hierauf nimmt Baldur von Schmach das Wort zu einer kurzen Begrüßung in italienischer Sprache. Nachdem der Neichsjugendführer Mussolini begrüßt hat, kommandiert er „Stillgestanden!", und bringt nun auf die in Benito Mussolini verkörperte stolze italienische Nation ein dreifaches Sieg-Heil aus. Aus Hunderten von jungen Kehlen brausen dem Duce herzliche Heilrufe entgegen.
Mussolini gibt in seiner Ansprache seiner Freude über den Besuch der deutschen Jugend in Italien Ausdruck und erklärt, daß die nationalso- zialistifche und die faschistische Jugend sich nicht nur in ihrer äußeren Disziplin ähnlich seien, sondern sie durchpulse auch eine ähnliche geistige Idee, die Die Größe und die Macht der beiden Staaten ausmache. Er hoffe, daß die HI. sich im Lande der Schwarzhemden wohlfühle, bei jenen Männern, die auch bereit feien, mit aller Hingabe ihres Blutes für die Größe und die Ehre ihrer Nation zu kämpfen. Eine starke und geeinte Jugend trage zur Kraft und Größe der beiden Staaten bei und sichere den geistigen Widerstand gegen die Gegner der Ordnung und der nationalen Lebenskraft in der Welt.
Unser Musikzug spielt den Königsmarsch und die Giovinezza, fowie das Deutschland- und das Horst- Wessel-Lied. Dann verabschiedet sich Mussolini von uns mit dem Ruf: „21 u f Wiedersehn!"
Eine unübersehbare Menscl^enmenge hat vor dem Regierungsgebäude geduldig ausgeharrt. Als wir den Palazzo Venezia verlassen, erleben wir noch einmal echte italienische Begeisterung: durch herzliche, stürmische und begeisterte Zurufe werden wir nochmals gefeiert. Uns Hitlerjungen werden diese Augenblicke ein unvergeßliches Erlebnis sein! Aus den Trümmern der alten Kaiserpaläste, des halbzerfallenen Amphitheaters spricht zu uns das alte und mächtige Rom, das Weltreich der Zeitwende, und vor wenigen Minuten dürfen wir am Haupt des neuen Italien vorbeimarschieren. Uederall grüßen uns mit heller Begeisterung die Italiener, als wir durch die Straßen dieser Stadt zu Mussolini marschieren. Ein jeder fühlt, daß die Verehrung, die wir dem faschistischen Staat entgegenbringen, aufrichtig erwidert wird.
Einige Stunden später erleben wir im Garten der Deutschen Quirinal-Botschast bei der deutschen Kolonie in Rom ein paar schöne Stunden deutscher Gastfreundschaft. Der Geschäftsträger der deutschen Botschaft spricht von dem unvergeßlichen Erlebnis, das dieser Besuch der deutschen Jugend für die Ausländsdeutschen in Italien bedeutet. Reichsminister Dr. Frank kennzeichnet den Besuch der deutschen Jugend in Italien als ein wahres Werk des Friedens in einer Zeit der Krisis und Bedrohung. In herzlicher Weise dankt er auch Exzellenz Ricci für die großartige Aufnahm- der deutschen Jungen. (Schluß folgt)
Wirtschaft.
OerdeutscheAußenhandelimNovember.
FWD. Die Einfuhr war mit 358 Mill. RM. im November gegenüber dem Vormonat leicht erhöht. Der Einfuhrdurchschnittswert hat sich im ganzen kaum verändert. Eine Erhöhung des Durchschnittswerts für Nahrungs-, Genuß- und Futtermittel wurde durch einen Rückgang der Einfuhrpreise für Halbwaren im wesentlichen ausgeglichen. Im Bereich der gewerblichen Wirtschaft ist die Einfuhr von Oktober zu November zurückgegangen, und zwar waren an dieser Abnahme alle Gruppen beteiligt. Die Einfuhr von Erzeugnissen der Ernährungswirtschaft ist gegenüber dem Oktober um rund 13 Mill. RM., d. h. mehr als 10 v. H., gestiegen. Länderweise betrachtet, ist im November die Einfuhr aus Europa gestiegen, während die Einfuhr aus Ueberfee insgesamt geringer war als im Vormonat. Im einzelnen war die Entwicklung in beiden Fällen verschieden.
Die Ausfuhr war im November mit 422 Mill. RM. um rund 10 Mill. RM., d. h. etwas mehr als 2 o. H., geringer als im Oktober. Da der Ausfuhrdurchschnittswert nach einem Rückgang im Vormonat im November wieder leicht gestiegen ist, ergibt sich mengenmäßig eine etwas stärkere Abnahme. Dieser Rückgang ist als jahreszeitliche Erscheinung zu betrachten, da die Ausfuhr bisher regelmäßig von Oktober zu November gesunken ist. Gegenüber dem November des Vorjahres war die 2lusfuhr im November 1936 um rund 5 v. H. höher. An dem Rückgang der Ausfuhr waren Rohstoffe, Halb- und Fertigwaren beteiligt. Innerhalb der letztgenannten Gruppe bat jedoch nur die Ausfuhr von Vorerzeugnissen abgenommen. Die Ausfuhr von Enderzeugniffen ist gegenüber Oktober noch leicht gestiegen. Auch die Ausfuhr von Erzeugnissen der Ernährungswirtschaft ist nach einer Erhöhung im Vormonat nochmals leicht gestiegen. Ländermäßig betrachtet fällt der Rückaang der 2lusfuhr ausschließlich — und zwar zum Teil wohl als Folge der 2fbroertunqen des Goldblocks — auf Europa. Die Ausfuhr nach Außereuropa war im ganzen etwas höher als im Vormonat.
Die Handelsbilanz schließt im November mit einem Ausfuhrüberschuß von 64 Mill. RM., gegenüber 76 Mill. RM. im Vormonat ab. Für 5lanua^-November 1936 ergibt sich demnach eine Aktivität von 459 Mill. RM.
Die Herstellung von Mehl aus ^ogaen.
Fwd. Angesichts der bestehenden Versorgungslage von Mehl für Brotgetreide mußte lt. Anordnung des Vorfreuden der Hauptvereiniguna der deutschen Getreidewirtschaft die Herstellung der helleren Roggenmehlsorten (Tvpen 610, 700 und 815) Untersaat werden. Es dürfen nur die Roggenmehltypen 997 und die höher ausgemablenen Tnpen berge- stellt werden. Diese Beschränkung d"r Ausmahlung gilt auch für solches Mehl, das der Bauer zur Versorgung seiner Familie beim Müller mahlen läßt, ober umtauscht. Die Mühlen dürfen fein Mehl liefern, welches eine niedrigere Ausmahlung als die oben genannte aufroeift. Jeder Bauer macht sich strafbar, der von feinem Müller die Lieferung eines helleren, als das vorgeschriebene Roggenmehl verlangt. Die Sicherung unterer B"otversorgung macht es erforderlich, daß auch der Bauer, trotz der bestehenden Knappheit an Kleie- und Futtermehl, nur
bas dunklere Roggenmehl zum Brotbacken verwendet.
♦
♦ Antragszugang bei den öffentlichen Lebensoersicherungsan st alten. Im November wurden bei den im Verband öffentlicher Lebensoersicherungsanstalten in Deutschland zusammengeschlossenen Anstalten 17 650 • Anträge mit 26,43 Millionen Mark Versicherungssumme gestellt (gegenüber 16142 Anträgen mit 29,68 Millionen Mark Versicherungssumme im Vormonat und 25 790 Anträgen mit 26,81 Millionen Mark Versicherungssumme im November 1935). Die durchschnittliche Versicherungssumme stellt sich für November in der Großlebensversicherung auf 3745 Mark, in der Sterbegeldversicherung auf 287 Mark.
Hhein-Mmmsche Börse.
Millagsbörse knapp behauptet.
Frankfurt a. M., 17. Dez. Da sich der Auftragseingang aus dem Publikum gegen die Vortage erheblich verringert hatte, zeigte die Börse ein sehr stilles Bild. Der berufsmäßige Handel neigte zu einigen Gewinnmitnahmen, so daß die Kurse am Aktienmarkt leicht abbröckelten und die Gc- samthaltung als knapp behauptet zu bezeichnen war. Die Unternehmungslust war sehr klein, obwohl aus der Wirtschaft eine ganze Reihe günstiger Nachrichten vorlag, insbesondere auf dem Gebiete der Schwerindustrie. Am Montanmarkt ließen Harpe- ner nach der kürzlichen Steigerung weiter nach auf 156 (157), ferner bröckelten Hoesch 0,75 v. H., Vereinigte Stahl 0,25 v. H. und Mannesmann 0,13 v. H. ab. Chemische Werte wurden überwiegend etwas gefragt, offenbar unter dem Eindruck des Geschäftsberichtes der Scheideanstalt. IG.-Farben 168 (167,75), Metallgesellschaft 153,50 (153), Gold- schmidt weiter gesucht mit 132 (131), Scheweanstatt selbst lagen mit 263,50 (264) nur knapp gehalten. Von Elektrowerten gingen Siemens 1 v. H., Ges- fürel 0,50 v. H. zurück, Licht und Kraft zogen 0.25 v. H. an, Bekula lagen ex Dividende gut behauptet. Von Maschinenaktien gewannen Eßlinger und Rheinmetall je 0,25 v. H., Daimler minus 0,50 v. H. Ärn einzelnen eröffneten Gement Heidelberg, Jul. Berger, Zellstoff Waldhof, Westdeutsche Kaufhof 0.25 bis 0.50 o. H., Bernberg 0.75 v. H. niedriger, während Reichsbank auf 187,75 (187) anzogen. Schifffahrtswerte blieben gut behauptet, ebenso Südd. Zucker.
Arn Rentenmarkt bewegte sich das Geschäft in engen Grenzen. Etwas fester lagen zertif Dollar- Bonds bei Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. H. Kommunal-Umschulduna wurden mit unv. 89 90 umgttetzt. Reichsbahn-VA. plus 0.13 v. H. auf 126 ^0. Rhein. Städte-Altbesitz 114,65, do. Süddeutsche 115.
Im Verlaufe war die Haltung am Aktienmarkt uneinheitlich, die Grundtendenz war etwas freundlicher. Nachftage zeigte sich nach Mont^nwsr- ten. die bei etwas lebhafteren Umsätzen 0 25 bis 0 50 v. H. anzogen. Verein. Stahl 124 40 nach 123 65, Rhttnstahl 151.75 nach 151, Hoelch 119.50 nach 119 Mannesmann schwankten zwilchen 119 bis 119 50. Buderus kamen 1.25 v. H schwächer zur Notiz mit 122.75. Etwas fester lagen nach Gement Heidelberg mit 163 50 nach 163. Eßlinger Maschinen mit 97 50 nach 97 25 und Deutsche Erdöl mit 144 nach 143.50. Die später notierten Papiere
wiesen Abweichungen von 0,50 bis 1 v. H. auf. Am Kassamarkt waren Ludwigshafener Aktien-Brauerei mit 112 (l. K. 108) gesucht; morgen soll eine Notiz versucht werden.
Am Rentenmarkt traten keine Veranderun- gen ein. Auch der Pfandbriefmarkt zeigte nur geringfügige Abweichungen bei Liquidationswerten, ebenso lagen Stadtanleihen meist behauptet, etwas schwächer Mainzer. Von Auslandsronten zogen 5proz. Silbermexikaner bei größeren Umsätzen auf 6,90 (6,75) an; 4proz. und 3,5proz. Schweiz. Bundesbahn waren weiter angeboten.
Im Freiverkehr nannte man Adlerwerke 103 bis 105, Wayß & Freytag 124 bis 126. Gro- wag 92 bis 94, Ufa weiter erhöht mit 62,50 (61,50). Tagesgeld etwas leichter mit 3 (3,25) v. H.
Abendbörse wenig verändert.
Gegenüber der herrschenden Geschäftsstille erwiesen sich die Aktienkurse an der Abendbö se als verhältnismäßig widerstandsfähig. Die Veränderungen betrugen zumeist nur Bruchteile eines Prozentes. Schwächer waren jedoch Th. Goldfchm'dk mit 131,50 gegen 133 in Berlin und 132,13 im Frankfurter Mittagsverkehr. Verein. Stahl ließen auf 123,75 (124,40, Berlin 124) nach. Scheide anstatt lagen 0,50 v. H. höher mit 261. während IG. Farben 0,25 v. H. verloren auf 167.50. Montanakt i en blieben im allgemeinen auf dem Berliner Schlußstand gut behauptet. Von Großbankaktien gingen Commerzbank auf 108,50 (108,75) zurück.
Am Rentenmarkt waren Kommunal-Um- schuldung mit 90 v. H. gefragt, zertif. Dollar Bonds behaupteten sich auf dem leicht befestigten Mittagsstand. Von Auslandsrenten fliegen 5prozeittige Silbermexikaner auf 7 (6,90). 4vrozentige Schweiz. Bundesbahn wurden zu unv. 89 v. H. voll abgenommen.
U. a. notierten: 6 v. H. Fürstenberg Obl. v. 1927 102, 4 50 v. H. Franks. Hyp. KO II 95, 6 v. H. IG. Farben 133,25, Reichsbahn-Vorzugsaktien 126,50, 4 v. H. Ungarn Gold t 7, 4 v. H. Schweiz. Bundesbahn E 89, 5 v. H. Silbermexikaner E 7, 5 v. H. äußere Goldmexikaner E 9.20, 4 v. H. do. E 7.25, Commerzbank 108.50, DD.-Bank 109 75, Deutsche Ueberseebank 139, Buderus 123, Klö^ner E 126, Mannesmann 119, Rbeinstahl 151.50, Verein. Stahl 123,75, BMW. 137,50, Bernberg 107, Conti Gummi 158, Daimler 122, Deutsche Erdöl 144, Scheideanstalt 264, Deutscher Eisenhandel 145, Licht & Kraft 149, IG. Farben 167,50, Gesfürel 143, Goldschmidt 131,50, Holzmann 134,25, .Jung- hans 117, Scbuckert 156,50. Südd. Zucker 203, Hapag 15,50, Nordd. Lloyd 15,50.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 17. Dez. Auftrieb: Rinder 158 (gegen 98 am letzten Donnerstags- markt), darunter 3 (1) Ochsen, 13 (12) Bullen, 114 (72) Kühe, 28 (13) Färsen. Kälber 816 (620), Häm- mel und Sckafe 118 (235), Schweine 1394 (1002). Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Bullen a) 43 (am 10. Dezember 43). Kühe a) 43 (43), b) 39 (35 bis 39), c) 28 bis 33 (28 bis 33), d) 18 bis 25 (23 bis 25). Färsen a) 44 (44), b) 40 (40). Kälber a) 60 bis 65 (56 bis 65), b) 45 bis 55 (42 bis 55), cl 40 (40), d) 30 bis 39 (28 bis 39). Hämmel b2) z’3 bis 48 (43 bis 45), c) 39 bis 42 (39 bis 42), d) 30 bis 37 (28 bis 37). Schafe nicht notiert (e) 34 bis 38, f) 25 bis 32, g) 15 bis 23). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Sauen gl) 54 bis 56 (55 bis 56), g2) 50 bis 53 (—). Marktverlauf: Großvieh und Schweine wurden zugeteilt. Kälber lebhaft, ausverkauft. Hämmel und Schafe mittelmäßig, geräumt. Ueberftanb: 43 Rinder, darunter 1 Bulle, 35 Kühe, 4 Färsen.
Fleischgroßmarkt. Anaeboten waren: 766 Nftriel Rindfleisch, 713 halbe Schweine, 158 ganze Kälber, 25 ganze Hämmel, 12 Kleinvieh. Notiert wurdm pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch a) 80, b) —, c) 61/Bullenfleisch a) 76. b) —, c) 58. K >h- fleisch a) 77, b) 65, c) 54. Färsensteisch a) 80, b) 69. Kalbfleisch a) 105, b) 90, c) 70. Harnrntt- fleisch b) 90 bis 95 (95 bis 100). Schweinefleisch b) 74. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zentimeter 78, Flomen 80. Marktverlauf: ruhig.
Schweinemarkt in Vuhbach.
* Butzbach, 17. Dez. Der heutige Schweinemarkt war mit 314 Ferkeln beschickt. Btt schleppendem Handel verblieb geringer Ueberstand. Es kosteten bis 6 Wochen alte Tiere 12 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 12 bis 16 Mark.
Schweinemarkt in Homberg.
—.— Homberg, 17. Dez. Der Auftrieb zum gestrigen Schweinemarkt betrug nur 102 Ferkel. Die Preise waren für 6 bis 8 Wochen alte, für 8 bis 10 Wochen alte und für 10 bis 12 Wochen alte Ferkel gleich, nämlich 12 bis 15 Mark. Der Handel verlief mit Rücksicht auf die Jahreszeit schleppend, auch verblieb Ueberftanb.
Sprechstunden der Redaktion 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bi» 17 Uhr Samslagnadh mittag geschloßen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Sie hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Relchsbankdiskont 4 o.H., Lombardzinsfuß 5 v H.
Frankfurt a. ZH.
Devisenmarkt Berlin
Sranl'urf a.m.
Berlin
furd
16 12
17.12
17-12-
16-12.
9,5
27
15.13
15,5
15,5
108,5
108,5
4
153,5
134,4
7
6,9
2 1 2
Hvesch Eilen—Küln-Neuessen .. 3
6
ol
1O|
109,75
105-5
187,75
«chluvt. Mittag- bflre
0
0
0
0
6
0
8 6
7
6
8
8
15,5
123,25
109,75
105,5
187
9-65
5,275
27,13
145
126
119
109.75
105,5
187,5
15,5
39,5
15.5
122,75
124 25
108.75
109,75
105,5
186,4
9
5
6
5
0
6
6
0
151,5
123.75
25,25
134,25
163,5
167,5
264
131,5
130,5
140
153,5
I- 6 . 6 . 6 . 6 , 8
7
166
136
149
141
143
135,5
140
156,5
194
136,5
15,5
38,5
15,4
123
124
108.5
. 5
7%
0
8 0
0
9
12
11
123
144
156
119,5
6H . 6 12
133
139.9
153
Schluß« iure
173
136,5
149
141,5
143.5
134 75
141
156 75
194
138.4
122,9 143 9 156.5
119.5
178,75 145
125,9 119,13
145,5
126
119,65
124
143,13
157
119.5
178
145
126,4
119,65
S'/r . 0
152
140 25
219.4
151.4
124
25,13
134,5
134,75
182.75
124
143,5
157
119.75
173 136 5 149,5 141,5
143 135,75 139.75 157,25
194 137,75
166,25
136,5
149 140,75 142,75 135.75
140,5
157
193
136 25
Grtyner..................
Mainkraftwerke Höchst a.M..
Süddeutscher Zucker .......
218,25
151 1239 25,13 135,5 134,9
184
167,75
264
131
139,25
153
134.75
182
Buderus ...
Deutsche Erdöl
Harvener ....
Hamburg-Amertka-Paket Hamburg-Südam. Dampfschiff. Norddeutscher Lloyd .........
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz« uno Prlvat-Bank ... Deutsche Bant und Dtsconw«
Gesellschaft
Dresdner Bank
lletchebank ................ :
Mansfewer Bergbau
KokSwerke
Rheinische Braunkohlen
Rheinilabl ...........
Bereinigte Stahlwerke.
Lravt Minen ........
Kaliwerke Aschersleben.
Kaliwerke Westeregeln .
Kaliwerke Salzdetfurth
G. ssarben-Jndustrie
Scheideanstalt
Goldschmidt
Rütgerswerle
Metallaeiellichast......
4% Oesterr« ichiime iMolorerue...
4,20% ^österreichische Silberrente
4% Ungarische Goldrente ......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
<y2% deögl. von 191.3.........
6% abgest. Goldmexikaner von 99
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1......... ..........
9,6
5 3
27
Phtltvo Holzmann ....
Zementwerk Heidelberg
Cementwerk Karlstadt .
6,25
9,2
9 5
5,4
27
152,5 140,25 219,75 151,25 124,25
25
135,5 135 184
A.C.G......................
Bekula Elektr. LiekerungSgesellichast ... nicht und Kraft .............
.Zellen & Guilleaume Yeiellsch.s.Elekrr. Unternehmung. Rheinische Elektrizität ........
.'Rhein. Wests. Elektr..........
Schlickert L Co...............
Siemens L Halske............
'•nlimeupr & Co.............
Schultheis Payenhvfer Atu (Allgemeine Kunstseide) Bemberg.................
Zellstoff Waldbos Zellstoff Aschaffenburg Deiiauer Ga« ............
Daimler Motoren Deutsche Linoleum treustem L Koppel .
Westdeutsche Naufhof Cbade........... ........
Accumuialoren-sZabrik......
Conti-Gummi ............
22.25
1.9
6,8
5,8
6,25
9
22 65 185
6.9
5 6
6,05
9,2
Ilie Bergbau .......
Ilie Bergbau Genüsse
Klöcknerwerke ......
Mannesmann-Röhren
-a,IUB Abend-
4|134,75 I
168,25 167,65
Dalum
4% oesgi. Serie h
5% Numän. vereinh. Rente v. 1908
4Z4",nRumän.oereinh.Rentev.i91S
4% Rumänische vereinh. Rente .
2 y4°,o Anatolier............
Franltun a. Ul.
Serim
Schluß« turS
Schlug. Abend- bör^
Schluß« iurS
Scylußk. Mittag- börfc
Datum
16 12
17 12
16 12
17.12
Franttun a. M.
Berlin
Schluß« kurs
Schluß!. Abend- börfe
Schluß« fürs
Schluß! Mittag, hörte
Datum
16 12
17 1
16 L
17 12
6% Deutsche Reichsaniethe v. 1927
101,1
101
101
100.9
4% Deutsche Retch-anl. von 1934
97.8
97,8
97,8
97 75
Doung-Anlelhe von 1930 .
102
101,65
101,9
102
Deutsche Anl.-Ablos.-Schuld mb AuSlo,.-Rechten ............
116
115,75
115,9
115,75
4%% Deutsche Retchspostschatzan Weisungen von 1934, 1 .....
99 8
998
99,8
998
454% ehern. 8% Hessischer Bolls flaut 1929 lrückzahlb. 102%) ..
98.75
98,75
98,75
4Yt% ehern. 8% Hessische Landes bam Darmstadt Gold N. 12...
97
97
_
6y2% ehem. 4V,% Heß. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau
100-6
100,5
_
<H% ehem. 8% Darmst. Komm
Lanoesb.Goldichuldverschr R.i
93,13
93,13
Oberheiien Provinz-Anleihe mi
AuSloi.-Nechten ............
Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslol.-Rechten
_
_
121,75
121,5
4’/»% ehem.8% Franks. Hyp..Ban Golüpfe. 15 unkündbar bis 1935
97 25
95
97,25
6%% ehem. 4/2% Franks. Hyp. Bank-Liqu.-Pfandbriese......
100.5
100,5
6y,% ehem. 4'/,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpfe. ...
100.65
100.65
100.65
*yt°o ehern. 8% Pr. Lanoesvfan» briesanstalt, Pfandbriefe R 19
97.5
97 5
97.5
97.5
4%% ehern. 7% Pr. Landeöpfano
briefonft., Gold Komm. £bl. 20
95
95
95
95
bteuergiitlch B->rrechnimaSk 34-3fr
109 9
109 9
110
110
16-Dez-m er
17.Dezember
Äm liehe No.ieruug
Amtliche Dotierung
Geld
3rkf
G io
Brie
Buenos Au
0,753
0,757
0,756
0,760
Brüssel ...
42,05
42,13
42.08
42,16
Kio de Ian
0,149
0,151
0.149
0,151
^ona.....
3,047
54,56
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
54,66
54,60
54,70
Danzig ..
47.04
47.14
47.04
47.14
London....
12,215
12,245
12,225
12,255
Peliingfors.
5.395
5,405
5.395
5,405
Paris .....
11,62
11.64
11,63
11,65
Holland ...
135,47
135,75
135,69
135,97
Italien ....
13,09
13.11
13,09
13,11
3(Wan.....
0,710
0,712
0,711
0,713
3>igo'lawien
5,654
5,666
5,654
666
C8lo.....
61,41
61,53
61.46
61 58
Wien......
48.95
49,05
48,95
49.05
Liiiabon ..
11.095
11,115
11,105
11 .125
Stockholm..
62-99
63,11
63,04
3,16
7.29
Schweiz ...
57.18
57,30
57.17
Spanien...
20,23
20,27
19.98
20.02
Prag......
8,751
8.769
8,746
-.764
Budapest ..
—
—
—
—
Neuyort .
2,488
2,492
2,488
2.492
Banknoten.
—
—
102,65
101,25
■
—
57
—
108
107
108
107
164
163,5
164
163,5
141,9
141
141 9
141.9
—
—
109.75
109,4
122.5
122
122 75
122
162
1-62,5
162,13
162,5
—
——
90 65
90.4
61
60.75
61
60,75
227
227
231,5
227
—
—•
196,5
—
159
158
159.5
158,5
34,75
35
34,75
34,9
95
95
—
203,5
203
203
Deriu,17 Deremver
w ID
2?rief
■amentanudie Dlinen..............
2,45
2,47
Belgische Aoien..................
41 96
42,12
Dünnche Noren .................
54.44
54.66
Englische Noten .................
12,20
12 24
»vranzoiische Noten...............
11,58
11.62
Holländische Noten...............
135,36
135-90
sitalienilche Noten.....;........
—
—
Norwegische Noten ..............
61.30
61.5t
Deutsch £efterreid), i 100 Schilling
——
Rumänische Noten..............
—
—
Schmed'sche Noten...............
62.-17
63,13
Schweizer Noren.................
57.02
57,24
Spanische Noien.................
_
Ungarische Noten................
—
—


