Ausgabe 
18.9.1936
 
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ie sieht es in der Wirtschaft aus?

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und der gesamten SA. her glich st e wünsche. SegelschulschiffHorst Wessel" glückhafte Fahrt! Lutze."

I tischen Voraussetzungen aus, die sich in liuropa herauszubilden beginnen und zu denen jedes Innb gegebenenfalls die notwendigen Maßnahmen « greifen müsse. Die Zusammenkunft von Wien sei iiher der authentische und durchaus nicht geheim- rsoolle Ausdruck einer organisatorischen Lufbaupolitik. Mit Genugtuung könne fest- S stellt werden, daß Italien, Oesterreich und Un° (nrn und nicht weniger Deutschland und andere Äiotionen in dem gleichen Bewußtsein ihrer Pftich- thn und ihrer Rechte sowie der gefährlichen Stunde Loereinstimmten, die auf der europäischen Schau-

.Hamburg, 17. Sept. (DNB.) Das neue Segel- ch-ilschiff der KriegsmarineHorst Wessel" ist dit Donnerstagmorgen in Dienst gestellt worden. Le der Flaggenparade wurden Kriegsflagge und Lmpel gesetzt. In der Nacht zum Samstag wird )! Schiff den Hamburger Hafen verlassen und »iiich den Nordostseekanal nach Kiel gehen. Der Liaa b s ch e f der SA. hat an den Kommandanten irr Schisses, Fregattenkapitän Thiele, folgendes

Ein gutes Barometer für die ständig wachsende Wirtschaftsgesundung und überhaupt für die besseren Lebensverhältnisse des deutschen Volkes sind die sta­tistischen Zahlen über Angaben für Dinge, die die spätere Versorgung zum Ziele haben bzw. über Spareinlagen. In ausgesprochenen Not­zeiten zehren die täglichen Ausgaben für den Unter­halt die Einnahmen so restlos auf, daß für Auf­wendungen für Versicherungen oder für Sparein­lagen nichts mehr übrig bleibt. In diesem Zusam­menhang ist daher die Entwicklung der privaten Lebensversicherung in den letzten Jahren interessant, die eine aufsteigende Linie aufweist. So hat sich z. B. der Gesamtbetrag der versicherten Sum­men in der Zeit von April bis Juni von 18 209 Mill. RM. auf 18 424 Mill. RM. erhöht. Die entsprechen­den Zahlen lauten für Juni 1935 auf 16 952 Mill. RM. und Juni 1934 auf 15 560 Mill. RM. Auch die Prämieneinnahmen weisen eine günstige Entwicklung auf. So waren im ersten Halbjahr 1936 die Ein­nahmen mit 397,7 Mill. RM. beachtlich höher als in der gleichen Zeit des Vorjahres mit 372 Mill. RM. und im ersten Halbjahr 1934 mit 333,7 Mill. RM. Ferner ist noch interessant, daß sich in den letzten Monaten die Kapitalanlagepolitik der pri­vaten Gesellschaften weiter verstärkt hat. Diese An­lagen erhöhten sich von 4315 auf 4375 Mill. RM. Von der Zunahme von 60 Mill. RM. wurde mehr als die Hälfte in Wertpapieren, wohl ausschließlich in Reichs­anleihen, angelegt. Dem Baumarkt wurden durch Hypotheken rund 10 Mill. RM. zugeführt. Seit De­zember 1933 haben sich die Kapitalanlagen um fast eine Milliarde Reichsmark erhöht.

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Erniedrigung gerettet hat. Hitler ist der Se­nge Washington von Deutschland - der wann, der für fein Land die Unabhän- |i:ilteit von allen feinen Unter- l' ückern gewonnen hat.

Eine Unterredung mit dem polnischen Botschafter.

''Berlin, 18. Sept. (DNB. Funkspruch.) Einem

Die Bank für Deutsche Industrie- Obligationen, die, ursprünglich zu anderen Zwecken gegründet, ein Instrument der Osthilfe­entschuldung und eine Quelle für langfristige Ge­werbekredite geworden ist und in dieser Rolle einen beachtlichen Faktor der deutschen Kreditwirtschaft darstellt, berichtet, daß die Nachfrage nach langfristigem Kredit bei mittleren und kleineren Gewerbetreibenden in dem am 31. 3. 1936 abgelaufenen Geschäftsjahr sehr erheblich war. Gerade diese Kreise, so wird gesagt, zeigen eine größere Zurückhaltung gegen die kurzfristigen Kreditmöglichkeiten. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 1164 neue Kredite im Ge­samtbeträge von 34 Mill. RM. ausgeliehen gegen 1855 im Betrage von 47 Mill. RM. im Jahre vor­her. Die Kreditnehmer des Instituts haben im all­gemeinen im letzten Jahr günstig abgeschnitten. Ihre Umsätze sind im Vergleich zu 1934 um weitere 220 Mill. RM. gestiegen. Eine entsprechende Ge­winnerhöhung sei jedoch hiermit in den meisten Fällen nicht verbunden gewesen, da, wie es im Bericht heißt,das betriebswirtschaftliche Optimum da und dort überschritten war".

Das große' Werk der Reichsautobahnen ist in diesem Sommer durch die Inbetriebnahme

Schlechtes Iiekrutierungsergebnis in England.

London, 18. Sept. (DNB. Funkspruch.) Wie Times" meldet, hat der am 1. September einge­leitete Rekrutierungsfeldzug für die neue Infanterie-Abteilung der Ergänzungs» reserve ein außerordentlich schlechtes Er­gebnis gezeitigt. Der Kriegsminister hatte er­klärt, daß die neue Truppe eine Anfangsstärke von 17 000 Mann haben sollte. Demgegenüber konnten bis Ende der letzten Woche insgesamt nur 286 Mann eingekeilt werden, davon 166 im Aller von 17 Jahren und 120 im Alter von 18 bis 25 Jahren. In London haben sich 41 junge Leute gemeldet, in ganz Schottland nur 38.

Telegramm gerichtet:Zur Indienststellung des zweiten Segelschulschifses der Reichskriegsmarine, das unter dem stolzen NamenHorst Wessel" der Welt Kunde geben wird von der Aufbauarbeit und dem Friedenswillen des neuen Deutschland, meine

im Anzuge sei.

Starke Eindrücke vom Reichsparieitag

Die Idee, daß Deutschland Europa mit einer Drohung einschüchtern könnte, daß seine unwider­stehliche Armee über die Grenzen marschieren könnte, spielt keine Rolle in der neuen Weltanschau­ung. Was Hitler in Nürnberg sagte, ist wahr. Die Deutschen werden bis zum Tode jeden Wider­stand gegen den leisten, der in ihr Land einfällt. Aber sie haben nicht mehr den Wunsch, selbst in irgendein Land einzumarschieren. Hitler hat während des ganzen Krieges als Soldat ge­kämpft und weiß daher aus eigener Erfahrung, was der Krieg bedeutet. Die Errichtung einer deutschen Vorherrschaft in Europa, die das Ziel und der Traum des alten Vorkriegsmili­tarismus war, ist n i ch t einmal amHorizont des Nationalsozialismus vorhanden.

An der deutschen Wiederaufrüstung kann nicht gezweifelt werden. Nachdem alle Sieger des großen Krieges mit Ausnahme Englands die Ab­rüstungspflichten ihres eigenen Landes m i ß a ch - t e t haben, hat der Führer grundsätzlich den übri­gen Vertrag, der sein eigenes Land band, zer­schmettert. Er ist damit dem Beispiel der für den Versailler Vertrag verantwortlichen Nationen gefolgt. Es ist jetzt ein zugestandener Teil der Po­litik Hitlers, eine Armee aufzubauen, stark genug, jedem Angreifer Widerstand zu leisten, ganz gleich, von welcher Seite er kommen mag. Ich glaube, daß er bereits dieses Maß der Unantast- barkeit erzielt hat. Kein Land und keine Ländergruppe könnten hoffen, das heutige Deutsch­land zu überwältigen. Jedermann, der den Krieg kennt, weiß jedoch, daß ein großer Unterschied zwi­schen einer defensiven und einer offensiven Rüstung besteht. Deutschland hat st a r k e V e r t e i d i - gungs stellen erbaut und hat eine ausreichende Anzahl ausgebildeter oder halbausgebildeter Leute mit genügend Maschinengewehren und Artillerie, um diese Stellung gegen einen Angriff zu halten. Es hat auch eine sehr leistungsfähige und mächtige Luftflotte.

Jeder Versuch, die Possen Poincares im Ruhr­gebiet zu wiederholen, würde jetzt auf einen fanatischen widerstand von Myriaden tapferer Leute stoßen, die den Tod für das Vaterland nicht als Opfer, sondern als Ehre betrachten.

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keinen Raum mehr, um die Pläne aufzuzählen, die zur Entwicklung der deutschen Hilfsquellen und zur Verbesserung der Lebensbedingungen des deut­schen Volkes durchgeführt werden. Diese Pläne seien ungeheuer. Sie seien erfolgreich. Er sei jedoch über­zeugt, daß England in der Lage wäre, noch grö­ßere .Dinge in dieser Hinsicht zu leisten, wenn seine Herrscher den Mut dazu hätten.

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Herein.

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Das ist das neue Temperament der deutschen Jugend. Ihr Glaube an die Bewegung und ihren Führer ist von einer beinahe religiösen Inbrunst. Katholiken und Protestanten, Preu­ßen, Bayern, Arbeitgeber und Arbeiter sind zu einem einzigen Volk zusammen- gefügt. Religiöse, provinzielle und Klassen­unterschiede zerspalten die Ration nicht mehr. Es herrscht eine Leidenschaft der Ein­mütigkeit, geboren aus bitterer Notwen­digkeit.

Ich habe überall eine heftige und kompromißlose Feindschaft gegen den Bolschewismus gefunden, verbunoen mit einer echten Bewun­derung für das britische Volk und den tiefen Wunsch nach einer besseren und freundschaft­licheren Verständigung mit England. Die Deutschen haben sich endgültig entschieden, nicht mehr gegen uns zu streiten. Auch haben sie keinerlei Rachegefühle gegenüber den Franzosen. Aber es herrscht ein wirklicher Haß gegen den Bolschewis­mus. Deutschland ist indessen zu einem Einmarsch in Rußland ebensowenig bereit wie zu einer mili­tärischen Expedition nach dem Mond.

Zum Schluß erklärt Lloyd George, er habe

Ein glücklicheres Deutschland.

George berichtet über seine Eindrücke im nationalsozialistischen Deutschland.

Außenminister Eden ist nach völliger Wieder­herstellung von seinem Windpockenanfall in das Auswärtige Amt zurückgekehrt. Der Minister hat sofort die Frage der Westpaktkonferenz in Angriff genommen. Er beabsichtigt, eine Note an Frankreich, Belgien, Deutschland und Italien zu richten. Die Frage des Zusammentritts des Tagungsortes der Konferenz soll durch diplomatische Vorbesprechungen geklärt werden.

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Die Londoner Anwaltsfirma Arram, Fairfield & Co. hat an den Ständigen Internatio­nalen Gerichtshof im Haag ein Telegramm gesandt, in dem im Auftraged e s Kaisers von Abessinien und seiner Regierung" die Einberufung einer außerordentlichen Sitzungzur Anhörung der abessinischen Beschwerden gegen Italien" beantragt wird.

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In den (Erörterungen der Börse spielen gegen­wärtig die zu erwartenden Dividenden­ausschüttungen der großen Montan­konzerne, soweit sie per 30. Juni bilanzieren, eine vorherrschende Rolle. Die Hoesch Koln- Ne ue ssen AG., die wie, jedes Jahr den Reigen eröffnet, wird ihre Bilanzsitzung am 23. September abhallen, man erwartet eine Erhöhung des vor­jährigen Dividendensatzes um 0,5 auf 3,5 v. H. Bei der Entscheidung über die Hohe der Ausschüttung an die Aktionäre steht überall in der Montanindu­strie der Gedanke an die Selbstfinanzierung im Vordergrund, die durch den im Verlauf des Konjunkturaufschwunges immer stärker gewordenen Erneuerungs- und Ergänzungsbe- darf für die Produktionsanlagen notwendig ge­worden ist. Der Produktionsumfang hat im ab­gelaufenen Geschäftsjahr überall den Höchststand von 1929 fast erreicht, und wenn die wertmäßigen Umsätze hinter den damaligen Summen Zurückblei­ben, so liegt das an dem im Vergleich xu 1929 nie­drigeren Preisniveau für die Erzeugnisse der Mon­tanindustrie. Zwar hat die immer mehr gesteigerte Ausnutzung der Anlagen ein günstigeres Verhält­nis zwischen fixen Kosten und Einzelprodukt ermög­licht, doch machen sich andererseits die zahlreichen älteren und weniger leistungsfähigen Werke und Betriebsteile, die jetzt wieder in den Arbeitspro­zeß einbezogen werden mußten, als kostenerhöhende Faktoren bemerkbar. Jedenfalls ist die Investition bedeutender eigener Mittel bei allen Gesellschaften eine zwingende Forderung, die im abgelaufenen Jahre bereits zu diesem Zwecke aufgewandten Sum­men dürften keineswegs den vorhandenen Ersatz­bedarf befriedigt haben. Auch die anderen Kon­zerne dürften daher ihre Dividendenentscheidung unter ähnlichen Gesichtspunkten und mit ähnlichem Ergebnis treffen wie die Hoeschgruppe.

zahlreicher Teilstrecken feiner Vollendung um ein gutes Stück näher gebracht worden. Automobil­industrie und Kraftfahrer beginnen mit der fort­schreitenden praktischen Erfahrung, sich den hier geschaffenen in vieler Beziehung vollkommen neuen Bedingungen anzupassen. Eine sehr wichtige Frage für den Verkehr auf den neuen Straßen ist jetzt durch eine Beteiligung des Reiches vollzogene Gründung gelost worden, nämlich die Betriebs­stoff-Frage. Die Reichsautobahn-Kraft- ftoff - G. m. b. H., Berlin, dient dem Vertrieb von Treibstoffen und Schmierölen an den Reichsauto­bahnen. RAK. tritt oer Gesellschaft Reichsautobah­nen gegenüber als Pächterin auf und führt nach Abzug gewisser Gewinnanteile den Reingewinn aus dem Berkaus der Treibstoffe und Oele an die Ge­sellschaft Reichsautobahnen ab, so daß dieser eine besondere Einnahmequelle erschlossen wird, ohne daß der Straßenbenutzer dadurch zusätzlich belaste.! wird. Führen werden die Tankstellen nur marken­losen Einheitstreibstoff und markenloses Einheits­gemisch, Oele dagegen in den gewohnten Marken. Es dürfte damit zu rechnen sein, daß ungefähr alle 25 Kilometer im Gesamtdurchschnitt des Reichs­autobahnnetzes eine Tankstelle errichtet wird.

Der Besuch des französischen Han­de l s m i n i ft e r s B a st i d in der Reichshauptstadt hat Veranlassung gegeben, die deutsch-französischen Wirtschaftsbeziehungen gründlich zu überprüfen. Beide Länder können sich sehr wohl einander er­gänzen, zumal Frankreich nicht nur a l s Roh­stofflieferant, insbesondere für Eisen­erze in Frage kommt, sondern auch Aussicht hat, wie früher Erzeugnisse seiner hochwertigen Fer- tigindustrie in Deutschland abzusetzen. Um­gekehrt braucht Frankreich Kohlen sowie Erzeugnisse der chemischen und elektro­technischen Industrie, die es in ausreichen­dem Maße selbst nicht herstellt. Frankreichs Han­delspolitik hat es indessen immer verstanden, eigene Wege zu gehen, wie es denn auch Frankreich war und ist, das in Europa als Hochzollschutz­land an erster Stelle steht. Frankreich ist es auch gewesen, das zuerst die Technik eingeführt hat, die Einfuhr bestimmter Waren mengenmäßig zu beschränken, so daß sich von selbst die Ent­wicklung ergab, Gleiches mit Gleichem zu vergel­ten. Frankreich hat außerdem das Bedürfnis, feine Handelsbilanz etwas besser auszugleichen, nachdem die Zahlungsbilanz infolge der andauernden Ka­pitalflucht eine immer stärkere Belastung aufzeigte. Aber Deutschland und Frankreich sind nun einmal Nachbarländer, haben eine verhältnismäßig lange gemeinsame Landgrenze, so daß sich daraus schoy der Zwang ergibt, sich nicht durch Zollmauern und andere Maßnahmen gegeneinander abzuschließen. Die Belebung des deutsch-französischen Warenaus­tausches wird für beide Länder von Vorteil sein, vorausgesetzt, daß es der französischen Regierung gelingt, mit den Unruhen in den Industriegebieten fertig zu werden.

Auf den R o h st o f f m ä r f t e n ist, internatio­nal» gesehen, ein Preisauftrieb erfolgt, der sich besonders bei Getreide und Textilien ausgewirkt hat. Außergewöhnlich scharf ist auch das Anziehen der Rohgummipreise, denn wäh­rend auf einer Preisgrundlage in Gold = 100 im Juni 1932 der Preisspiegei am 16. September 1935 für Rohgummi bei 250,3 lag, betrug er am 14. September 1936 331,1. Der Preisauftrieb für Textilien ist nicht so erheblich, denn im Ver­gleich zum September 1935, wo ein Preisspiegel von 117 erreicht wurde, liegen die Preise zur Zeit bei 128,5. Dabei ist wohl entscheidend, daß Roh­baumwolle wieder etwas nachgegeben hat, was wohl darauf zurückzuführen ist, daß in den Ver­einigten Staaten wieder 1 Million Ballen bevor­schußter Baumwolle freigegeben werden soll. Da­gegen haben Metalle allgemein nicht angezo­gen, denn hier ist sogar ein Preisrückgang einge­treten, obschon bestimmte Metalle wie Kupfer, Zinn und Blei sehr hohe Umsätze erzielten. Der Gesamt­durchschnitt aller Warengruppen, der im September 1935 122,4 betrug, wurde am 14. September 1936 mit 134,4 gemessen. International hat das Geschäft auch unter den politischen Ereignissen gelitten, vor allem durch den wachsenden Druck, der auf West­europa von Moskau her ausgeübt wird. Das ist wohl auch die Ursache, daß die internationale Be­lebung, die feit dem Frühjahr erwartet wurde, ausgeolieben ist. Nur Deutschland macht hier eine Ausnahme, was auch wieder aus dem Geschäfts­bericht des rheinisch-westfälischen Kohlensyndikats hervorgeht. Auch die Mitteilung des Reichsarbeits­amtes, daß der Arbeitseinsatz im August weiter gestiegen ist, sodaß die Zahl der Ar­beitslosen nicht viel mehr als eine Million beträgt, bestätigt, daß der Wirtschaftsauftrieb in Deutsch­land auf fester Grundlage ruht.

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Besichtigung der neuen Re ich s autob ahn­st r e ck e MünchenLandesgrenze und der neuen Doralpenstraße.Mir imponierte vor allem", so führte er aus,d i e Anlage der Brücken, wobei ich nicht nur die Technik bewunderte. Be­sonders schön wirkte die künstlerische An­passung der Bauwerke an den Charak­ter der Landschaft. Die Konstruktionen waren wie Spielzeuge scheinbar nur ganz leicht in die Berge hineingelegt, worin sich die architektonische Meisterschaft zeigte."

Kleine politische Nachrichten

Reichsminister Dr. Goebbels wird sich am Sonntag früh zu einer zehntägigen Stu­dienreise nach Griechenland begeben.

2-rtreter derRheinischen Landeszeitung" erklärte b» polnische Botschafter in Berlin, Lipski, über sime auf dem Parteitag der Ehre in Nürnberg ge- muibe am ii tannenen Eindrücke u. a.:Der nächtliche Borbwu pell der Politischen Leiter auf der

hfrtr emh L ppelinwiese hat durch seine künstlerische Vollkom- lln8t in feinJ mmheit und durch die Wucht der Konzeption einen 9en Flüchtlinge vergeßlichen Eindruck hinterlassen. Diese Abend- Die »flüthtii V nben s^hen am allerlebhaftesten vor meiner Er- 1QnnpI . Z.,inerung. Durch die neue Scheinwerferanlage schien ... J ,n -oilby ein Dom von Licht aufgebaut. Die zahllosen Wen auf F hnen boten ein phantastisches Bild, das 5 Flüchtling ieben Augenzeugen ergreifen mußte." Sehr asrfennenb äußerte sich der Botschafter über eine

kuiyright derDeutschen Nachrichtenbüro G.m.b.H."

Bonbon, 17. Sept. (DNB.) Der frühere eng- lilda Ministerpräsident Lloyd George, der so- Mtii von seinem Besuch in Deutschland, wo er zwei- tta mit dem Führer zusammentraf, zurückgekehrt ft, I berichtet, wie schon kurz gemeldet wurde, im i,D.öili) Expreß" über seine Eindrücke. Lloyd George ki ibt u. a.:

vch habe jetzt den deutschen Führer und auch 6T15 von der großen Veränderung, die er herbei- gf chrt hat, gesehen. Mit Recht hat er in Nürnberg Dir: uf Anspruch erhoben, daß seine Bewegung in in Jahren ein neues Deutschland ge- iWt hat. Es ist nicht das Deutschland der ersten ch Nachkriegsjahre gebrochen, niedergeschlagen nt gebeugt von einem Gefühl der Soroe und Un- ihgkeit. Deutschland ist jetzt voller Hoffnung und tiii rauen und mit einem neuen Gefühl der Ent- plMenheit erfüllt, sein eigenes Leben ohne Ein- ifaoung irgendeines äußeren Einflusses zu führen. ji erste Male seit dem Kriege ist ein allgemeines ;f. hl der Sicherheit vorhanden. Das Volk ist freu« gr. Es ist ein glücklicheres Deutschland.

Lin Mann Hal dieses Wunder vollbracht; er ifi ein geborener Menschenführer, ehe magnetische, dynamische Persönlichkeit mit ehern einheitlichen Ziel, einem entschlossenen Tillen und einem furchtlosen Herzen. Er ist nicht nur dem Namen nach, sondern t a t s ä ch - ! iach der nationale Führer. Er hat t>cs Volk gegen potenzielle Feinde geschützt, von ömen es umgeben war. Hebet seine Volkstüm- Ityiteit besonders unter der Jugend kann nicht )«- geringste Zweifel bestehen Die Akten ver­tuen ihm, die Jungen vergöttern ihm. Ls ist nicht die Bewunderung, die einem volkstümlichen Führer zuteil wird, es ist die Verehrung eines Nationathelden, ta sein Land von äußerster Verzweiflung und

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