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Tausende von Kindern wachsen zwischen den engen Mauern der Großstädte auf. Die Ellern können sie nicht jedes Jahr zur Erholung schicken. Ihnen soll durch die Kinderlandverschickung die Möglichkeit zur Erholung gegeben werden, da­mit sie zu gesunden Menschen heranwachsen.

Hunderte von Müttern, vor allem der kinder­reichen Familien, müssen auf dem Land und in der frischen Luft neue Kräfte sammeln für ihre Familien. Auch ihnen hilft das Erholungswerk des deutschen Volkes durch die Mütterver­schickung.

And den Tausenden pflichttreuer Politischer Lei­ter, SA.- und SS.-Männer, die Jahr für Iahr im Dienste des Volkes stehen und nicht die Mög­lichkeit haben, sich von der harten Berufsarbeit zu erholen, soll durch dieA d o l f - h i t l e r - F r e i - plahspende" Gelegenheit gegeben werden, ihre Arbeitskraft zu erneuern.

Viele, die es ermöglichen können, werden daher auch in diesem Jahr freudig einen Ferien- Freiplatz ihrer örtlichen TlSV.-Dienststelle zur

Die 2. Jugend empfängt auf eigenem Platze Die 1. Jugend des TD. Allendorf. Der Vorteil des eigenen Platzes sollte den Gießenern das notige Uebergewicht geben, den Gegner zu schlagen.

Die 3. Jugend mißt ihre Kräfte mit der 2. Ju- gend von Heuchelheim. Der Kampf sollte erwar­tungsgemäß unentschieden enden.

Die 1. Schülermannschaft hat gegen die gleiche von Klein-Linden Gelegenheit, einen weiteren Sieg

Verfügung stellen und auch damit dem Führer seiner Arbeit für Deutschland helfen.

Der Gaupropagandaleiter Müller-Scheld,

deihen findet; es find Fälle bekannt, in welchen zwischen Plasma und Kern nur unvollkommenes Gleichgewicht zu bestehen scheint. Ob das Plasma sich im Lause der Generationen an den Kernan- paht" oder der Kern seine Qualitäten ändert, so daß das artfremde Eiplasma ihm keine Entwicklungs­hemmung bedeutet, ist schwer zu sagen; Tatsache ist, daß jene Bastarde nach kümmerlicher erster Genera­tion bei weiterer Züchtung sicherholen" können. Daß der Kern seine Qualitäten ändern kann, ist aus vielen Mutationen zu erschließen; wir nehmen an, daß bei ihrer Entstehung oftmals Aenderungen der Erbfaktoren im Spiele sind. Die Bedingungen, unter welchen solche Aenderungen eintreten, sind nicht bekannt; wir sind mit ihrer Erforschung auf den Zufall angewiesen, der uns bei Durchsicht um­fangreicher Aussaaten einige Promille Mutanten zu­führt; wohl aber ist es schon jetzt möglich, durch experimentelle Eingriffe die Zahl der Mutanten zu erhöhen. (Behandlung mit kurzwelligen Strahlen, erhöhter Temperatur usw.). Unter dem Mikro­skop wurden kernlose Zellen demonstriert, die durch Zentrifugenbehandlung gewonnen worden waren.

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Probleme und Ergebnisse der experimentellen Zellforschung Vortragsabend der Gesellschaft für Natur und Heilkunde

zu erringen. . ..

Die 2. Schülerelf kämpft gegen Allendorf mit einem gleichwertigen Gegner.

Aufstiegspiele zur Bezirksklaffe.

Lollar Burg (Küster, Verghausen). AßlarSportfreunde Wetzlar (Rüfpeler, Gleiberg). In Lollar fällt die Entscheidung, wer die Füh­rung der Tabelle bei den Aufstiegspielen übernimmt. Beide Mannschaften sind bis jetzt ohne Punktverlust. Aßlar sollte gegen Sportfreunde Wetzlar zu einem eindeutigen Sieg kommen, da die Wetzlarer bis jetzt in jeder Weise enttäuscht haben.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Mit reichlich Ersatz aus der zweiten Mannschaft fährt die erste Elf am Sonntag nach Butzbach und wird kaum Aussichten auf Erfolg haben. Auf eigenem Platze spielt die erste Jugend gegen die erste Jugend von Rodheim.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Nächsten Sonntag empfängt die 1. Mannschaft der Spielvereinigung die gleiche des TV. Klein- Linden zum Gesellschaftsspiel. Die Gäste verstehen zu kämpfen und die Einheimischen müssen sich vor­sehen, wenn der Sieg in Leihgestern bleiben soll. Da die Blau-Weißen mit derselben Besetzung des Vorsonntags antreten und sich durchaus bewähren, hofft man im allgemeinen auf einen knappen Sieg, der Spielvereinigungsleute.

Vor diesem Spiel treffen sich die beiden Jugend­mannschaften ebenfalls zum Freundschaftsspiel. Da sich beide Mannschaften noch nicht gegenüberstanden, muß man den Ausgang des Spieles als offen be­zeichnen.

Zum ersten Male treten die Leihgesterner Schüler auf den Plan. Gegner ist die Schülermannschaft des TV. Klein-Linden. Da die Einheimischen zum ersten Male antreten, müssen sie wohl den Gästen aus Klein-Linden den Sieg überlassen.

Sportverein 1928 Garbenteich.

Ausstiegspiel: Garbenleich I Krofdorf I.

Am morgigen Sonntag wird das erste Aufstieg­spiel zwischen dem Sportverein Garbenteich und VfB. Krofdorf ausgetragen. Schauplatz des Kamp­fes ist Garbenteich. Der Gastgeber muß, wenn er das Spiel nicht verlieren will, alles aufbieten, was an Kraftreferven vorhanden ist. Zwar muß einiger Ersatz eingestellt werden, wenn die Mannschaft aber in technischer Hinsicht das gleiche Spiel zeigt, wie es am 1. Osterfeiertag zu sehen war, so sollte sie auf eigenem Platz doch in Front bleiben. In den vorhergegangenen Begegnungen des Sportver­eins mit den Krofdorfern konnte der Sportverein jedesmal als Sieger hervorgehen. Vor diesem Kampf wird die erste Schülerelf zum Punktespiel gegen die gleiche des Sportvereins Lollar antreten. Das Vorspiel in Lollar endete mit 3:3 Toren.

Familienabend

des Tv.Gut Heil" Wißmar.

Der TurnvereinGut-Heil" Wißmar hatte seine Mitglieder zu einem Familienabend in seinem Vereinslokal Wolf eingeladen. Mit dem Ein­marsch der Turner und dem gemeinsamen Gesang des LiedesTurner auf zum Streite" wurde der Abend eröffnet. Vereinsführer Hermann schil­derte in kurzen Umrissen die zukünftige Tätigkeit der DT. im neuen Reichsbund für Leibesübungen und bat alle Mitglieder, sich auch im neuen Bund tatkräftig einzusetzen. Die Treue zum Führer und zum Reichsbund wurde mit einem dreifachenGut- Heil" bekundet. Abwechselnd folgten nun Hebungen. 1 an verschiedenen Geräten. Ein flottes Theaterstück wurde von verschiedenen Mitgliedern aufgeführt: und fand lebhaften Beifall.

Das Olympische Fußball-Turnier.

Das Olympische Fußball-Turnier liegt jetzt in sei­nen Grundzügen fest. Bei mehr als 16 Meldungen: - werden in Städten des Reiches Ausscheidungs- , kämpfe durchgeführt. Alle übrigen Spiele finden: t in der Reichshauptstadt statt. Parallel mit dem i eigentlichen Olympia-Turnier läuft ein vom DFB. i ausgeschriebenes Trostturnier für die Mannschaften^ - die in den Ausscheidungskämpfen und in der ersten Hauptrunde des Olympia-Turniers geschlagen wurden.

Vottsbestandsaufnahme

Neue Ziele der Sippenforschung.

Leiter der Landesstelle für Volksaufklärung und Propaganda. I

KinderlandverMung der WB.

NSG. Zu den großen Aufgabengebieten der NS.-Volkswohlfahrt gehört die Kinderlandoer­schickung. Die Sorge um die Heranwachsende Ju­gend, in der der Führer die Garanten der deutschen Zukunft sieht, hat diese Organisation werden lassen. Sie setzt sich zum Ziel, möglichst viele Kinder aus Stadt und Land auszutauschen: auf dem Land werden bei den Volksgenossen Freistellen für Stadt­kinder, in der Stadt Freistellen für Landkinder geworben. Die Eltern haben die vollkommene Gewißheit, ihr Kind, von NSV.-Helfern sicher geleitet, in eine Erholungsstelle schicken zu können, die selbst wieder der ständigen Kontrolle der je­weilig zuständigen Ortsgruppe unterliegt. Ebenso wichtig wie für unsre Stadtkinder eine Erholung in Licht und Sonne und ungebundener Freiheit ist, ist es für die Landkinder, mit den Sehenswürdig­keiten und Kunstschätzen der Stadt und ihrem Groß­stadtverkehr bekannt zu werden, lieber eine Mil­lion Kinder haben bereits die Wohltat der Kinder­landoerschickung erlebt. Aus Pommern, Ober­schlesien, Bayern, Westfalen, aus dem Saargebiet, kurzum aus allen Gebieten unseres herrlichen Vaterlandes erreichen uns die begeisterten Grüße unserer kleinen Schützlinge. In manchmal erschüt­ternden Briefen erkennen wir, welche Märchenwelt sich unsren Kleinen öffnet, wie die geringfügigsten Kleinigkeiten, an den wir Erwachsene vielleicht vor­beigehen, zu Erlebnissen werden. Jubelnde Kinder­stimmen, strahlende Augen, von Sonne und Wind gebräunte Gesichter zeugen davon, daß der Führer der NS.-Volkswohlfahrt in der Kinderlandver- schickung ein unendlich segensreiches und dankbares Aufgabengebiet gegeben hat. Wer für f i e wirbt, wirbt für den Führer!

Mit den ständig wachsenden Anforderungen bei der Beschaffung von Urkunden für den Nachweis : der deutschblütigen Abstammung ist auch die Frage : einer umfassenden Volksbestandsaufnahme , immer brennender geworden. Einmal aus dem 1 Grund, weil die Kirchenbücher der größten Scho­nung bedürfen, wenn sie als Quellen und Doku­mente weiterhin erhalten bleiben sollen. Zum ande­ren aber auch deshalb, weil nur eine systematische und wirklich erschöpfende Erfassung aller Personen und Sippen die Möglichkeit gibt, die bisherigen toten Punkte in unserer Einzelforschung zu überwin­den. Erst wenn dieser Zustano erreicht ist, werden mir wirklich in der Lage sein, den Spuren unserer Ahnen in den vergangenen Jahrhunderten nach­zugehen und die Zusammenhänge unter den einzel­nen und heute noch vereinzelten Sippen herzustellen.

Zu diesen Gründen kommt aber noch ein wei­terer, sehr wesentlicher Umstand hinzu, der die Durchführung einer derartigen Arbeit sehr dring­lich macht. Solange jeder für sich und seine Fa­milie die Forschung einzeln betreibt, so wie das heute noch zum größten Teil der Fall ist, wird überall Doppelarbeit geleistet. Diese wird durch die Ahnengemeinschaft, in der wir mit den anderen heute lebenden Menschen stehen, hervorgerufen. Man hat z. B. errechnet, daß sich alle Ahnentafeln der heute lebenden Generation bis zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges bereits 3000fach überschnei­den. Welche Fortschritte für jeden einzelnen Forscher erzielt und was hier an nutzloser Arbeit erspart werden könnte, wenn einmal planmäßig gearbeitet und die so gewonnenen Ergebnisse allen nutzbar gemacht würden, braucht nicht weiter ausgeführt zu werden. Aus diesen Gründen sind auch von Fachleuten und Nichtfachleuten bereits seit längerer Zeit zahlreiche Vorschläge gemacht und gelegent­liche Versuche unternommen worden, um den ein­fachsten und zugleich zuverlässigsten Weg einer der­artigen Arbeit zu finden. Allerdings kann davon noch keiner als wirklich endgültig und unbedingt zuverlässig bezeichnet werden. Es handelt sich eben zunächst nur um theoretisch ausgearbeitete Systeme, bestenfalls um Versuche in kleinem Maßstabe, und diese müssen solange auch als solche gewertet wer­den, bis aus der Summe der gesammelten Erfah­rungen die endgültigen Richtlinien herausgegeben werden können.

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In der Sitzung der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde sprach am Donnerstag Prof. Küster im Botanischen Institut vor zahlreichen Zuhörern über das Thema:Die Probleme und Ergebnisse der experimentellen Zellforschung".

Nach kurzer Kennzeichnung der vielseitigen Forschungsaufgaben der experimentellen Zytologie wendet sich der Vortragende zu denjenigen, die Entwicklungsschicksal und Reaktionsvermögen ex­perimentell veränderter Pflanzenzellen betreffen. Auf vielen Wegen ist es möglich geworden, die Ausstattung von Zellen mit lebendiger Substanz zu beeinflussen in quantitativem Sinne, wenn z. B. einer Zelle der Kern genommen oder ihr ein überzähliger Kern gegeben wird, in qualitativem Sinne dann, wenn es gelingt, das Protoplasma oder den Zellkern zu verändern.

Eingehend behandelt werden die Verfahren, die zur Entstehung kernloser Zellen oder Zellfragmente führen: das Schicksal dieser und jener wird be­schrieben. Den Zellen ein Plus von Kernsubstanz zu geben, gelingt sogar im großen Maßstabe dann, wenn man statt haploider Moospflänzchen diploide, tetraploide, polyploide entstehen läßt, d. h. solche, deren Zellen mit dem zwei-, vier-, mehrfachen Be­sitz von Kernsubstanz beladen sind.

Breiten Raum in der modernen zytologischen Literatur füllt die Behandlung, derjenigen Fälle, in welchen nicht die ganze Kernsubstanz einer Zelle verdoppelt wird, sondern zu dem normalen Chro­mosomenbestand nur ein einzelnes überzähliges Chromosom hinzutritt (trysome Pflanzen). Mit der Gewinnung solcher Fälle sind wir auf den Zufall angewiesen; die Bedingungen, unter welchen die Mitosen oder Kernteilungen derart beeinflußt wer­den, daß ein Tochterkern 2 n + 1, der andere 2 n 1 Chromosomen erhält, sind noch nicht bekannt.

Mannschaft, die, wenn auch sehr auf Kampf einge­keilt ist, doch über ein gediegenes technisches Kön­nen verfügt. In ihrem Sturmführer haben sie einen Spieler, der über ein überdurchschnittliches Können verfügt. Nach den Ergebnissen der letzten Spiele darf man von den Hiesigen erwarten, daß sie auch in Ockershausen ihren Mann stehen.

VfB.-Reichsbahn 1. Atten-Buseck 1.

In diesem Spiele haben die Gießener zu bewei- en, daß die Vorspielniederlage nicht dem richtigen Kräfteverhältnis beider Mannschaften entsprach.

Jugendfußball.

Die 1. Jugend tritt in ihrem letzten Spiel um die Kreismeistersthaft in Großen-Buseck an. Wenn auch ohne den Punktgewinn aus diesem Spiele in ihnen der Meister schon feststeht, so darf dies für sie keinen Anlaß bilden, diesen Kampf leicht zu nehmen. Man erwartet, daß auch dieses Spiel ein weiterer Be­weis für die spielerische Ueberlegenheit der Gießener Mannschaft bildet.

Eine Aufnahme des Olympischen Dorfes bei Döberitz, in dem die Olympiakämpfer aus 51 Nationen eine ideale Wohn- und Derpflegungsstätte finden. Im Mittelpunkt sieht man das ringförmige Vermal' tungsgebäube. (Freigegeben durch RLM. 1.4.36. Presse-Jllustration-Hoffmann-M.)

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 I Germania Marburg I.

Für Sonntag haben sich die Blau-Weißen die Germanen aus Marburg zu einem Gesellschafts­spiel verpflichtet. In früheren Jahren bekam man die Marburger Mannschaften eher mal zu Gesicht, und es ist noch in lebhafter Erinnerung, daß die Kämpfe mit den Mannschaften von Marburg, Ockershausen, Wallau usw. mit zu den interessante­sten zählten, die sich auf den Gießener Plätzen ab­gewickelt haben. Nachdem jedoch die Gruppenein­teilung neu vorgenommen wurde, sind die Spiele mit diesen Mannschaften seltener geworden, und es bleibt nur noch die Möglichkeit, die Vereine durch Gesellschaftsspiele in Verbindung zu bringen.

Germania Marburg, die mit zu den ältesten Vereinen des Lahnbezirks zählt, steht in den dies­jährigen Verbandsspielen im Kreis Marburg an fünfter Stelle. Bei ihr haben sich dieselben Begleit­erscheinungen bemerkbar gemacht, wie bei den Blau-Weißen. Durch allzu often Spielerwechsel war die Mannschaft steter Formschwankung unterworfen. Die in den letzten Spielen erzielten Resultate lassen jedoch darauf schließen, daß die Mannschaft wieder im Kommen ist, und sie wird darauf Wert legen, am Sonntag zu beweisen, daß sie immer noch zu den spielstärksten Mannschaften im Lahnbezirk zählt. Spieler wie der Mittelläufer Happ, die Stürmer Zschokke und Wagner sind die Hauptstützen der Elf.

Die Blau-Weißen treten hierzu in folgender Auf­stellung an: Schmidt; Zeiler, Lippert; Sinning, Heilmann, Hain; Dörr, Günther, Enders, Garth, Henkelmann. In der Hintermannschaft steht Lippert, der seine abermalige Berufung in die Gaumann­schaft bei den Spielen in Stettin und Halle durch glänzende Leistungen rechtfertigte, wieder zur Ver­fügung. In Sinning erscheint ein neuer Mann von Hermannia Kassel. Im Sturm wird es, falls dem Urlaubsgesuch von Clement Genehmigung erteilt wird, noch eine Aenderung geben.

1900 II Germania Marburg II.

Vor dem Ligaspiel treten sich die beiden Reserve- Mannschaften gegenüber. Beide Mannschaften stan­den sich im vergangenen Jahr zum letztenmal gegen­über. Waren es hier die Blau-Weißen, die das bessere Ende für sich hatten, so glaubt man dies­mal an einen Erfolg der Germanen.

Jugendspiele.

Die zweite Jugend tritt zum fälligen Rückspiel in Wieseck an. Ob sie die vor einiger Zeit erlittene Niederlage am Sonntag wett machen kann, ist im voraus nicht zu sagen. Die Mannschaft ist inzwi­schen jedoch weiter verstärkt worden und wird sich so leicht nicht geschlagen bekennen.

Die erste Schülerelf empfängt die gleiche Mann­schaft der Sportfreunde Wetzlar zu einem Freund­schaftsspiel. Die Stärke der Gäste ist nicht bekannt. Jedoch sollten die kleinen Blauweißen auch dieses Spiel für sich entscheiden.

Die zweite Schülerelf hat als Gegner ebenfalls Sportfreunde Wetzlar. Wenn die Mannschaft so spielt, wie im letzten Spiel gegen Hanau 93, dürfte das Spiel für sie gewonnen sein.

BfB.-Micbsbahn Gießen.

Die Ligamannschaft in Ockershaufen.

Nachdem in letzter Stunde das Spiel des Kreises Gießen gegen den Kreis Dillenburg wegen Witte- rungsverhältnissen abgesagt werden mußte, besteht für die Gießener die Möglichkeit, in stärkster Ans­tellung in Ockershausen anzutreten. Seit einer langen Zeitspanne treffen in diesem Spiele zwei Mannschaften aufeinander, die sich schon immer spannende Kämpfe geliefert haben. Der Gastgeber nimmt in der Bezirksklassentabelle der Gruppe Marburg einen mittleren Tabellenplatz ein. Es ist somit gleichzeitig Gelegenheit geboten, sich ein Bild über die Spielstärke der dortigen Bezirksklasse zu machen. Die Ockershäuser stellten schon immer eine

Qualitative Veränderungen des Zellenleibes hält man vor allem durch Mischung und Fusion artfremder Protoplasmen und Kerne. An den Zellen mancher Siphonenen hat man neuerdings erfolgreich Pfropfungen durchgeführt, die Zellenstücke verschie­dener Artzugehörigkeit zur Verbindung brachten; bei den Sporangienträgern manchen Pilze glückt es, den Inhalt, einer -s--Zelle in das Lumen einer-Zelle zu pressen, ohne sein Leben zu gefährden.

Daß artfremde Kerne miteinander sich verbinden können, lehrt jede Bastardbefruchtung. Die Entstehung eines entwicklungsfähigen Bastardes fetzt aber nicht nur jene Kernfusion voraus, sondern ist auch nur dann möglich, wenn der väterliche Kern in dem ihm artfremden mütterlichen Protoplasma fein Ge-

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Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die sonst recht beachtenswerte Darstellung des Pfarrers I. Demleitner (Eschenlohe bei Garmisch-Partenkirchen) zu werten, der in Verbindung mit dem Münchner Sippenforscher A. Roth eineAnleitung zur über­sichtlichen Darstellung des sippenkundlichen Inhalts der Kirchenbücher in Familienbüchern" in der SchriftDer Weg zur Volksgenealogie" zu geben versucht. Das von ihm vorgeschlagene Verfahren läuft auf eine Verzettelung der Kirchen­bücher und die anschließende Anlage der Fa­milienbücher hinaus. Wie schon aus dem Un­tertitel hervorgeht, handelt es sich hier aber mehr um die örtliche, auf die einzelnen Pfarrgemeinden abgestellte Kirchenbucharbeit, während Vorschläge für die Ausweitung zum Sippenbuch des Deutschen Volkes überhaupt fehlen. Umfassende Vorschläge in dieser Richtung macht Oswald Spohr, der Inhaber des Leipziger sippenkundlichen Fachverlages De- gener & Co. in einer SchriftVolksbestandsauf­nahme seit etwa 1600". Allerdings dürften diese Vorschläge kaum durchführbar fein. Sein Gedanke, die Kirchbücher im Faksimile-Druckver­fahren in ungefähr 1000 Exemplaren zu verviel­fältigen (!) und diese dann zum Teil zu verkaufen bzw. in einzelne Eintragungen zerschnitten abzu­geben und eine Personenkartei daraus zu erstellen, beweist, wie groß auch bei den Fachleuten die all­gemeine Unsicherheit noch ist.

Wie gesagt das letzte Wort in diesen Fragen ist bis jetzt noch nicht gesprochen. Eine endgültige Regelung ist aber in allernächster Zeit zu erwarten, so daß dann die Arbeiten in breiter Front und reichseinheitlich aufgenommen werden können.

Oie Durchführung nacholympischer Veranstaltungen.

Die Pressestelle des Reichssportfüh­rers teilt mit:

Für die Durchführung nacholympischer Veran­staltungen ist in jedem Falle die Genehmigung der Reichsführung des DRL. (Reichssportführers) er­forderlich. Genehmigungen werden nur in beschränk­tem Umfang erteilt, nach Maßgabe einer vernünf­tigen Beanspruchung der Aktiven und der allgemei­nen erzieherischen Aufgaben der deutschen Leibes-