Kreisleitung Wetterau der RSDAP.
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ODOL L 83 wirkt vorbeugend gegen Infektionen, also gegen
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Seite mußten jedoch straferschwerend die schwe- Folgen des Unfalls in Betracht kommen.
L 83 ist das Kennzeichen für ein weiter vervollkommnetes Odol mit erhöhter bakterientötender Wirkung.
Schnupfen, Halsschmerzen, Grippe und ähnliche Gefahren.
ODOL L83 beseitigt peinlichen Mundgeruch, erfrischt, belebt.
Sie ging jetzt wieder zum Tanze. Es kam, wie es kommen muß.
So endet die kleine Romanze mit einem versöhnenden Schluß:
ihren Lehrern zusammen nicht nur die vielen Sachen eingeübt, sondern sich auch olles, was sie für ihr Märchenspiel brauchten, selbst qefch haben. Er erinnerte die Erwachsenen an ihre Pflicht am 29. März und schloß den Abend in üblicher rj an den Führer und mit dem
Zuchthausstrafe von zwei Jahren vier Monaten unter Anrechnung von zwei Monaten zwei Wochen Untersuchungshaft.
Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde der R. R. aus Rockenberg wegen Sittlichkeitsverbrechens zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Drei Monate zehn Tage der Untersuchungshaft wurden auf die Strafe angerechnet
Wegen des gleichen Delikts wurde der O. M. zu acht Monaten Gefängnis verurteilt.
Sodann befaßte sich das Gericht mit dem O. B. aus Hungen wegen fahrlässiger Tötung. Der Angeklagte kam am 8. Januar d. I. mit seinem Personenauto von einer Geschäftsreise. Nachdem er unterwegs schon einmal eingekehrt war, begab er sich in Hungen noch einmal in ein Lokal und trank dort einige Glas Bier. Auf der Fahrt nach Hause wollte er' in der Kaiserstraße in Hungen zwei vor ihm herfahrende Arbeiter überholen, fuhr jedoch zu weit nach rechts, und es kam zum Zusammenstoß, bei dem die beiden Radfahrer zu Boden geschleudert und verletzt wurden. Während die Verletzungen des einen leichterer Natur waren, verstarb der andere bald darauf an den Folgen des Unfalls. Die gestrige Hauptverhandlung ergab, daß der Unfall auf das Verschulden des Angeklagten zurückzuführen ist. Das Gericht erkannte auf eine Gefängnis- strafe von acht Monaten. Bei der Strafzumessung wurde die Tatsache berücksichtigt, daß der Angeklagte bisher nicht bestraft ist. Auf der ande-
Fünf Jahre waren verschwunden; man hatte sich kennen gelernt, sie lebten die Tage und Stunden so weit wie möglich entfernt: 0 0
Wahlkundgebung in Gießen
am Mittwoch, 25. März, in der Dolkechalle. Beginn 20 Uhr pünktlich.
Es spricht einer der ältesten Reichsredner der NSDAP.
Elsner von Gronow, Gwinemünde
Die Gliederungen und angeschlossenen Verbände der NSDAP. nehmen geschlossen an dieser Kundgebung teil.
Vereine usw. werden schon jetzt gebeten, diesen Abend von jeder anderen Veranstaltung sreizuhalten.
Unkostenbeitrag: 20 Ps. Vorverkauf durch die Kreisleitung (Lonystrahe 18), die Gießener Ortsgruppen, Geschäftsstelle der Deutschen Arbeitsfront. Die Gliederungen und angeschlossenen Verbände werden gebeten, die Karten bei der Kreisleitung abzuholen.
Im zweiten Jahr der Ehe, — er blieb nicht immer zu Haus, — da sah die Sache, o wehe, schon wesentlich anders aus:
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zurichten, besonders Gerichte aus Heringen. Empfehlenswert und sparsam im Fettverbrauch ist das Heringsgulasch. Der Eiweißgehalt des Fisches gleicht sehr dem Eiweißgehalt des Hühnerfleisches. Streben wir danach, unser Volk durch gesunde und richtige Nahrung stark und leistungsfähig zu machen, dann muß der Fisch in unserer Ernährung eine viel größere Beachtung finden.
Elternabend der pestalozzischule.
Die Pestalozzischule veranstaltete am gestrigen Dienstag einen Elternabend. Die Turnhalle der neuen Pestalozzischule, die für solche festliche Veranstaltungen einen sehr schönen Rahmen abgibt, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit den Schülern und Schülerinnen waren die Eltern, Pfarrer, Lehrer und die Vertreter der NS.-Jugendorga- nisationen erschienen.
Die Schüler leiteten mit einem mit viel Hingabe ausgeführten musikalischen Vorspiel die Feierstunde ein. Dann sprach der Schulleiter, Rektor Strauch, Worte der Begrüßung,'mit denen er eine grundsätzliche Betrachtung über das Zusammenwirken von Hitlerjugend, Elternhaus und Schule verflocht. Gleichzeitig verband er damit die Verpflichtung der Jugendwarte.
Ein schlichtes Lied klang auf, dann brachten Jungen einen Sprechchor vor, der eindringlich das Leben der Volksdeutschen in der rumänischen Bukowina, dem Betreuungsgebiet des hessischen VDA., vor Augen stellte. Ein Mädchenchor leitete mit einem frischen Lied über zu den Vorführungen der Körperschule. Des Führers Worte auf dem Deutschen Turnfest in Stuttgart von dem Geist, der sich in einem herrlichen Körper bildet, so daß die Menschen über Geld und Besitz den Weg zu einem idealeren Leben finden, war als Vorspruch dafür gewählt. Von Musik beschwingt, führten die Mädchen rhythmisches Keulenschwingen vor und zeigten auch beim Kastenturnen klare Breiten- und Tiefenarbeit, die einen guten Einblick in die mit sichtlicher Freude ausgefüllte Turnstunde boten. Wegen der vorgeschrittenen Zeit mußte das Barrenturnen der Jungen ausfallen, und so blieb ihnen nur durch die Vorführung einiger Spiele und durch Bodenturnen ein geringer Spielraum für den Beweis ihres turnerischen Könnens. Die Schüler bewiesen durch ein Menuett in 0-Dur von Beethoven die Vielseitigkeit ihrer Schulbildung. Ein Märchenspiel von der „Gänsehirtin am Brunnen", das in drei bunten, allerliebsten Bildern die Fabel von dem Salz der Kinderliebe zu den Eltern vor Augen führte, beschloß den Abend.
Schulleiter Strauch dankte noch einmal allen Mithelfern und den Eltern für ihr zahlreiches Erscheinen und wies darauf hin, daß die Kleinen mit
unbedingt gleichwertig. Hinzu kommt, daß die Fischmuskulatur, das Fleisch des Fisches, ein ungemein leicht verdaulicher Stoff ist.
England, das Land des Sportes, beweist, welcher Wert dem Genuß des Fisches beizumessen ist. Der Engländer ißt z. B. je Kopf und Jahresdurchschnitt 55 Pfund Fische und 100 Pfund Fleisch. Der Deutsche dagegen verbraucht zur Zeit 20 Pfund Fische gegenüber einem Fleischverbrauch von 100 Pfund je Kopf und Jahresdurchschnitt. Daß gerade der Sportler seine Nerven beisammen haben muß, ist jedem bekannt. Und Muskelkraft erfordert Nervenkraft. Es genügt nicht allein die vorsichtige und vernünftige Lebensweise. Um den Körper gesund und elastisch zu erhalten, ist auch vor allem die Zuführung aufbauender Kräfteeinheiten notwendig. Es sind dies Jod und Phosphorsalze. Fehlen diese Stoffe längere Zeit in der Nahrung, dann kann dies zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Jod und Phosphor sind im Fisch reichlich vorhanden.
Manche Hausfrau hält noch mit dem Kauf von Fischen zurück in der irrigen Annahme, die übliche Zubereitung als Bratfisch erfordere besonders reichliche Fettzutaten. Ein Fischgericht benötigt aber nicht mehr Fett bei der Zubereitung als jedes andere Gemüse- oder Fleischgericht, ohne daß das Fischgericht an Geschmack oder Sättigungswert verliert. Ohne größere Fettzugaben lassen sich gedämpfte Fische Herrichten, die auf diese Art zubereitet saftig bleiben, ihre natürlichen Geschmackstoffe behalten und keine Nährstoffe verlieren. Dämpfen heißt: durch Wasserdampf garmachen.
Wenig Fett benötigen auch die Eintopfgerichte, wie Weißkohl oder Wirsina mit Fisch. Schließlich gibt es auch noch mannigfache Möglichkeiten, gekochten Fisch unter wenig Fettzusatz schmackhaft her
Oberhessen.
Generalversammlung
des Ereditvereins Heuchelheim
ch Heuchelheim, 16. März. Der Kredit- verein Heuchelheim hielt am Samstagabend in dem Saale der Gastwirtschaft „Zum Treppchen" seine 138. ordentliche Generalversammlung ab.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Werner Rehberg, gedachte zu Beginn der Toten des verflossenen Jahres. Vor Eintritt in die Tagesordnung gab das Vorstandsmitglied Fritz Kreiling eine Erklärung ab, um den Mitgliedern in einer Angelegenheit Klarheit zu geben. Der Geschäftsführer der Kasse, Ferdinand Volkmann II., verlas hierauf den Jahresbericht der Kaffe. Die Bilanz zeigte eine gute Aufwärtsentwicklung im Geschäftsjahr 1935. Nachdem der Geschäftsführer die Jahresrechnung vorgelesen hatte, wurde diese von der Versammlung einstimmig genehmigt. Der Leiter der Versammlung beantragte hierauf Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrates, die einstimmig erteilt wurde. Die Versammlung beschloß, 6 v. H. Dividende auszuzahlen und 2000 RM. der Betriebsrücklage gutzuschreiben. Außerdem wurden der Kleinkinderschule 100 RM. gestiftet, der Rest floß dem Reservefonds zu.
Bei einer gesetzlichen Revision hat sich ergeben, daß einige Paragraphen der Satzuna abänderungsbedürftig waren. Diese kleinen Aenderungen wur
den einstimmig erledigt. Eine wesentliche Aenderung der Satzung war die Herabsetzung der Haftsumme der Mitglieder. Diese betrug vorher auf einen Ge» schästsanteil 1000 RM. und wurde jetzt in der Satzung auf 500 RM. herabgesetzt.
Folgende Mitglieder des Aufsichtsrates schieden satzungsgemäß aus: Friedrich Volkmann IV«, Wilhelm Reidel VI. und Adolf Gernandt. Auf Antrag wurden alle drei einstimmig wieder- gewählt. r
Der Kreditverein Heuchelheim hat am Anfang des Jahres 1936 426 Mitglieder, von denen eine ganze Anzahl auswärtige Mitglieder sind. Der Umfang der Kassengeschäfte geht weit über den Bereich einer kleinen Dorfkasse hinaus. Dies ist besonders aus dem Gesamtkassenumsatz von 13 438 656,52 RM. ersichtlich.
Boranschlagsberatung in Alsfeld.
△ Alsfeld, 16. März. In der jüngsten Ratsherrensitzung gelangte zunächst die Rechnung der Stadt-, Hospital- und Armenkasse vom Rechnungsjahr 19 3 4 zur Vorlage. Der Abschluß der Betriebsrechnung ergab einen Rechnungsrest von 79 221,02 Mark. Die Vermögensrechnung schloß mit einem Rechnungsrest von 7559,31 Mark ab. Die Rechnung des Städtischen Schlachthofes, die in Einnahmen mit 33 897,36 Mk. und in Ausgaben mit 27 047,84 Mk. abschließt, ergab einen Rechnungsrest von 6849,52 Mark. Die Vermögensrechnung gleicht sich mit 7000 Mark in Einnahmen und Ausgaben aus. Dem Erneuerungsfonds wurden 7000 Mk. zugeführt. Gegen die Rechnungen wurden keine Einwendungen erhoben. Die Rechnungen wurden hierauf von dem Bürgermeister festgestellt.
Alsdann folgte die Beratung des Voranschlags der Stadt-, Hospital- und Armeykasse, sowie des Städtischen Schlachthofes für das Rechnungsjahr 1936. Vor Eintritt in die Beratung machte Bürgermeister Dr. V ö l s i n g einige allgemeine Ausführungen zu dem neuen Voranschlag. Darnach weist der Voranschlag gegenüber dem Vorjahre keine wesentlichen Aenderungen auf. Er ist, wie in allen vorausgegangenen Jahren, ausgeglichen und schließt in der Gesamtsumme mit 433 413 Mark in Einnahmen und Ausgaben ab, gegenüber 420 693 Mark im Vorjahre. Der Umlagenbedarf mit 130 000 Mark ift derselbe wie im Rj. 1935. Für das neue Rechnungsjahr 1936 sind die gleichen Steuersätze vorgesehen, wie für 1935. Bemerkenswert ist der starke R ü ck- gang an den sozialen Lasten. Im Voranschlag 1933 waren z. B. für Unterstützung von Wohlfahrtserwerbslosen und an Löhnen für Für- forgearbeiter 45 000 Mark vorgesehen, im Voranschlag 1934 = 17 500 Mark, in 1935 = 15 000 Mark;, im Voranschlag für 1936 = 11 000 Mark. Dieses er-' freuliche Bild der Besserung der wirtschaftlichen Lage sei das unbestreitbare Verdienst der nationalsozialistischen Staatsführung. Sehr wesentlich sei für die Ausgleichung des Voranschlags, daß es bis jetzt der Stadtverwaltung immer gelungen sei, den Rechnungsrest, d. h. den Abschluß der Rechnungen bis zu einem gewissen Grade, stabil zu halten. Die Realsteuern würden voraussichtlich im Rechnungsjahr 1936 zum letzten Male auf Grund der landesrechtlichen Vorschriften erhoben werden, da die reichsrechtliche Regelung der Grund- und Gewerbesteuer für den 1. April 1937 in Aussicht genommen sind. Bei der Einzelberatung wurden keine wesentlichen Aenderungen des Voranschlags vorgenom- men. Eine längere Aussprache entspann sich über die finanziellen Auswirkungen des Vertrages mit der Provinz Oberhessen über den Verkauf der städtischen Stromversorgung an die Provinz Oberhessen.
Der Voranschlag des Städtischen Sch l a ch t h o f e s schließt in der Betriebsrechnung mit 27 052 Mark ab. Für den Erneuerungsfonds find 5200 Mark als Rücklage vorgesehen.
Die Voranschläge wurden nach Beratung wie folat festgestellt Hauptvoranschlag der Stadt 433 413,59 Mark; Voranschlag des Hospitalfonds und der Armenkasse: 21 968,60 Mark; Schlachthof: 32 252 Mark. Die Steuersätze wurden wie im Vor- iahre norgenommen
Canbfrpfa Glesien
ch Heuchelheim, 16. März. Im vollbesetzten Saale der Turnhalle fand am Sonntagabend eine Schulentlassungsfeier der ältesten Klasse statt. Nach einem Eingangsmarsch, der von sämtlichen Konfirmanden auf Mundharmonikas ge- svielt wurde, begrüßte der Rektor der Volksschule, Lehrer K n a b , die Eltern und die zahlreichen Gäste. Es folgten dann ein von den Konfirmanden vorgetragenes Lied und einige Gedichte. Lehrer Dr. R e i d t, dem die Schulklasse drei Jahre anvertraut war, führte dann in einer Ansvrache aus, daß die Erziehung der Kinder in der Schule nur ein An- fang sei und erst im späteren Leben von Eltern und Erziehern zur Vollendung kommen müsse. Nach einigen gemeinsamen Liedern, die von der Klasse gut vorgetragen wurden, folgte eine Einführung in die heimatliche Mundart und zwei im Heuchelheimer Dialekt vorgetragene Gedichte. Die nun aufgeführten „Bilder aus der Heimat" zeigten den tiefen Sinn der Kinder für heimatliche Geschichte und senden lebhaften Beifall. Die Bilder führten in Sitten und Gebräuche unserer engeren Heimat in drei Bildern aus den Jahren 1648, 1730 und 1935. Der Abend wurde in schöner Weise mit Sprechchören, Mundharmonikavorträgen und Liedern ausgefüllt. Alle Besucher nahmen einen guten Eindruck von der schönen Veranstaltung mit nach Hause und zollten den Kindern und besonders dem Klassenlehrer Dr. Reidt reichen Beifall.
00 Klein-Linden, 15. März. Eltern- a b e n ö e unserer Volksschule erfreuen sich immer eines außerordentlich starken Besuches, wie dies bei dem am Samstagabend im Gasthaus „Zur deutschen Eiche" abgehaltenen Elternabend der Schule wieder festzustellen war. In einer Begrüßungsansprache wies der Schulleiter, Rektor Dr. C r ö ß m a n n , auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit der drei Erziehungsfaktoren Elternhaus, Schule und nationalsozialistische Jugendorganisa- tianen hin. Der Abend brachte Reigen der kleineren
dem Krelscmst anzumelden und die vorgeschriebene Stempelabgabe zu entrichten.
Klaviere, die ausschließlich für Dereinszwecke benutzt werden, sind stempelfrei. Solche Klaviere müssen durch Aufschrift oder durch einen an sichtbarer Stelle befestigten Zettel mit dem Vermerk „Benutzung nur dem Verein.....zu Vereins
zwecken gestattet" besonders bezeichnet fein.
In Zeiten der Nichtbenutzung durch den Verein müssen die Klaviere geschlossen sein.
Die Abmeldung von Automaten, Musikwerken und Radioapparaten kann nur bis 31. März jeden Jahres bei dem Kreisamt erfolgen. Wer dies unterläßt, ist zur Entrichtung der Abgabe für das kommende Rechnungsjahr — 1. April bis 31. März — verpflichtet.
Lustschutz-Appelle.
Der Reichsluftschutzbund, Ortsgruppe Gießen, Luftschutz-Revier II, teilt uns mit:
Der am 16. März ausgefallene Appell findet am Freitag, 20. März, 20.30 Uhr, im Lukasfaal statt.
Der für den 23. März angesetzte Appell im Realgymnasium muß auf Dienstag, 24. März, verlegt werden. Da dieser der letzte Appell im Revier II ist, haben alle, die an den vorhergehenden Hauswartappellen nicht teilnehmen konnten, zu erscheinen.
Keine Werbung für Sammelbestellungen im Betrieb.
Fwd. Der Sonderausschuß zur Regelung von Wettbewerbsfragen im Einzelhandel veröffentlicht soeben eine neue Reihe bedeutsamer Gutachten. Eines dieser Gutachten beschäftigt sich mit der schon häufig erörterten Werbung für Sammelbestellungen in Betrieben. Der Sonderausschuß hatte hier zu folgender Frage Stellung zu nehmen: „Ist es einem Einzelhändler gestattet, Betriebsführer ober Gefolgschaftsmitglieder aufzufordern, im Betriebe für ihn Sammelbestellungen zu tätigen?" Der Sonderausschuß hat die Frage verneint und diese Stellungnahme folgendermaßen begründet:
Der Einzelhändler, der durch den Betriebsführer oder ein Mitglied der Gefolgschaft zu Sammelbestellungen in den Betrieben auffordern läßt, beabsichtigt, die persönlichen Beziehungen des Betriebsangehörigen zur Betriebsgemeinschaft, insbesondere auch seinen Einfluß oder sein Ansehen als Vorstand, für seine eigenen Interessen auszunutzen und damit die freie Entschließung des zu werbenden Kunden durch wettbewerbsfremde Mittel zu beeinflussen. Der Einzelhändler verschafft sich hierdurch einen Vorsprung vor den übrigen Mitbewerbern, die nach streng kaufmännischen Wettbewerbsgrundsätzen diese Art Der Werbung ablehnen und den Wettbewerb lediglich auf eigene gewerbliche Leistung (Güte und Preiswürdigkeit der angebotenen Ware) stützen. Die Sittenwidrigkeit einer solchen Aufforderung zu Sammelbestellungen im Betrieb wird verstärkt, wenn dem Mitglied der Betriebsgemeinschaft für seine Werbetätigkeit eine Belohnung, wenn auch nur irt Form mittelbarer Vorteile, in Aussicht gestellt ober gewährt wirb.
Die Einspannung von Privatpersonen für geschäftliche Zwecke hatte der Sonderausschuß bereits in einem Gutachten von 1933 als Verstoß gegen die Grundsätze eines ehrbaren Geschäftsverkehrs abgelehnt.
Oie Gießener Frühjahrsmesse.
Im heutigen Anzeigenteil wird auf die vom 22. bis 29. März in Gießen auf Oswaldsgarten stattfindende Frühjahrsmesse (Schau- u. Verkaufsmesse) hingerolefen. Vorausschauend ift zu sagen, daß die seit Jahren sehr gut eingeführte Schau- und 23er» kaufsmesse bei der gesamten Bevölkerung Gießens und der näheren und weiteren Umgebung wieder starken Anklang finden wird. Zahlreiche neuartige Fahrgeschäfte, wie Achterbahn, Auto-Skooter, Geisterbahn, Seeungeheuer von „Loch Neß"; Kinder- Motorrad-Karussell und Schaugeschäfte, wie Humoristische Märchenburg, Original-Tiefseeschau, Bunte Tierbühne u. a., außerdem Verkaufsstände aller Art find zu erwarten. Für auswärtige Besucher besteht verbilligte Fahrgelegenheit (Sonntagsrückfahrkarten) im Umkreis von 80 Kilometer.
ßr und sie
Das waren himmlische Zeiten! Wie waren sie glücklich und froh! Man sah sie in Zärtlichkeiten tagtäglich immer nur so:
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♦* Gendarmeriepersonalien. Ernannt wurden der Gendarmeriemeister Paul Lutze in Lauterbach zum Gendarmeriekommissar im hessischen Landesdienst, und der Gendarmerie-Haupt- Wachtmeister Emil Piechot in Angenrod zum Gendarmeriemeister im hessischen Landesdienst.
** Kleinfeuer in den Eichgärten. Nachdem bei unserer Feuerwache gestern abend erst ein Hilferuf aus Treis a. d. Lda. eingegangen war — vergleiche den Bericht an anderer Stelle unseres heutigen Blattes — ging um 22.33 Uhr ein neuer Alarm auf der Feuerwache ein, bei dem es sich um den Brand eines Bretterhäuscbens auf einem Grundstück in den Eichgärten handelte. Die Feuerwache war auch hier schnell zur Stelle und löschte den Brand.
Große Strafkammer Gießen.
Vor den Schranken des Gerichts stand in der gestrigen Hauptverhandlung der Anastasius C z a p - lewski aus dem früheren Pr.-Stargard, zur Zeit in Untersuchungshaft. Der Angeklagte erbrach am 14., sowie in der Nacht vom 15. zum 16. Dezember 1935 am Gießener Güterbahnhof einige Güterwagen und entwendete daraus drei Paar Schuhe, eine Aktentasche, Zigarren, Zigaretten sowie eine Menge Lebensrnittel. Ferner hatte sich der Angeklagte wegen Betrugs sowie wegen Perstohes gegen das Reichsverweisungsgesetz zu verantworten. Der Angeklagte, der einer Reichsverweisung keine Folge leistete, schädigte die Deutsche Reichsbahn, indem er sich wiederholt als blinder Passagier einmal von Dillenburg nach Gießen, von Gießen nach Köln und von Koblenz nach Dutenhofen befördern ließ. Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu einer Gesamt-
Sie wurden endlich geschieden nach Kämpfen, heftig und wild. Er fand zuerst seinen Frieden. Es zeigte sich dieses Bild: 00 0
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Sport und Zisch.
Voraussetzung für jede sportliche Betätigung ist eine gesunde Ernährung. Warum aber soll der Sportler gerade Fisch essen? Weil er eine leichte und um zu. ncarz uno u dennoch kräftige, aber schnell verdauliche Kost Weise mit dem Gruß u. u braucht. Der Fisch ist an Eiweißgehalt dem Fleisch I Gesang des Horst-Wessel-Liedes.


