Ausgabe 
18.3.1936
 
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Arbeitsdienst eingesetzt. 100 Millionen Ar­beitstage verbesserten in zwei Jahren 1,22 Millio­nen Hektar Land. Legt man dieser Fläche eine Verbesserung der Ertragsfähigkeit von durchschnitt­lich 20 v. H. zugrunde, entspricht das einer Neu­landgewinnung von rund 240000 Hek­tar! Eine Vorstellung dieses Raumes erhält man, wenn man bedenkt, daß dieses neugewonnene Ackerland der landwirtschaftlich genutzten Fläche Braunschweigs entspricht, also gewissermaßen eine neue Provinz gewonnen wurde. Damit wurde nicht nur unsere Ernährungsgrundlage ver­breitert, sondern auch Raum für neue Siedlungen, für die Neubildung deutschen Bauerntums geschaffen!

Adolf Hitler als Mensch.

Was uns ihn lieb und werk macht, ist mehr: daß Adolf Hitler in guten und schlechten Tagen, von Beginn seiner politischen Tätigkeit an bis zu ihrer gewaltigen Krönung durch die Uebernahme der Macht immer derselbe geblieben ist, e i n Mensch unter Menschen, ein Freund seiner Kameraden, ein hilfsbereiter Förderer jeder Fähig­keit und allen Talentes, ein Wegbereiter für die, die sich ihm und seiner Idee Hingaben, ein Mann, der die Herzen seiner Mitkämpfer im Sturm er­oberte und sie nie mehr aus seinem Herzen ließ. Er ist für Millionen zum Symbol ihres ganzen Zukunftsglaubens geworden. Ie näher man zu ihm kommt, desto mehr lernt man ihn schätzen und lieben und desto vorbehaltloser ist man bereit, in seiner großen Sache aufzugehen. Und wer ihm ein­mal die Hand zum Treueschwur gegeben hat, de« ist ihm mit Leib und Seele verfallen« ^LLsbbels 1933.)

Zotschafier von Ribbentrop vertritt Deutschland in London

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Frieden!

H. Grimme, Generalleutnant a. D., Präsident des Reichsluftschutzbundes.

Der Kyffhäuserbund geschlossen hinter dem Süfjrer.

Kassel, 17. März. (LPD.) Der Landesfüh­rer Hessen des Deutschen Reichskriegerbundes (Kyffhäuserbund), Generalleutnant a. D. Fett, richtete an seine Kameraden folgenden Aufruf zur Wahl am 29. März:

Wir alle stehen unter dem machtvollen Eindruck der neuen Großtat des Füh­rers, der Wiederherstellung der vollen und un­eingeschränkten Souveränität des Reiches in der

der europäischen Sicherheit bilde.

Der sowjetrussische Außenkommissar Litwi­now, trat dann, wie nicht anders zu erwarten, wieder in der Rolle eines internationalen Moral­richters auf. Er sprach von derEntrüstung seines Landes" über denneuen Vertragsbruch" Deutsch­lands und von dem Kampf der Sowjetunionfür den Frieden und die kollektive Sicherheit". Er suchte die Dinge so darzustellen, als ob nur nochein­schneidende Maßnahmen den Völkerbund retten" könnten. Im übrigen vertrat er natürlich die These von der angeblichen Vereinbarkeit des Russenpaktes mit dem Locarno-Vertrag und suchte die Entmili- taristerungsbestimmungen mit einem Hinweis auf dieKriegerische Ideologie Deutschlands" (!) zu rechtfertigen. Dann ging Litwinow zu offener

Der Vertreter Chiles führte aus, der Locarno- Vertrag interessiere Chile nur unter allgemeinen Gesichtspunkten. Deutschland mache geltend, daß Frankreich den Vertrag durch Abschluß des Paktes mit Sowjetrußland verletzt habe. Unter diesen Um­ständen sei eine Prüfung Voraussetzung jeder Fest- stellung, und es wäre angebracht, ein Gutachten des Haager Gerichtshofes einzuholen. Schließe sich der Völkerbundsrat diesem Vorschläge nicht an, so werde er bei der Abstimmung s i ch d e r Stimme enthalten.

London zur Verfügung stehen.

Der Reichsminister des Auswärtigen. Freiherr von Reurath." Die Ratssitzung.

demilitarisierten Zone des Rheinlandes. Zur Siche­rung der westlichen Grenzen und zur Wahrung ihrer Verteidgungsmöglichkeit garnisonieren wieder in den früheren Garnisonstädten der westlichen Pro­vinzen des Reiches deutsche Soldaten. Wir schul­den dem Führer Dank aus tief st em Herzensgrund. Am 29. März 1936, am Tage der Reichstagswahl, wollen wir diesen Dank ab­statten und durch unser Treuebekenntnis den Führer stärken in seinem Ringen um einen wahrhaften Frieden und in seinem Kamvfe um deutsche Ehre und Freiheit. Es lebe der Führer! Es lebe Deutschland!"

Eme neue Provinz gewonnen.

ZdR. Deutschlands Nahrungsraum ist verhält­nismäßig klein. Während z. B. in den Vereinigten Staaten auf 100 Einwohner 120 Hektar landwirt­schaftlich genutzter Fläche entfallen, in Dänemark und Frankreich 85 Hektar, in Italien 56 Hektar, stehen bei uns nur 45 Hektar zur Verfügung. Das zwingt zu intensivster Ausnutzung des' vor­handenen Bodens, zumal der Nationalsozialismus eine seiner wichtigsten Aufgaben darin siebt, die Ernährung auf jeden Fall aus dem eigenen Lande sicherzustellen. Erzeugungsschlacht und Oedlandkultivierüng wurden sofort in Angriff genommen. Die Ertragsfähigkeit des Acker­landes wird durch richtige Bodenbearbeitung und zweckmäßige Anbauverteilung gesteigert. Raubbau jeder Art wird verhindert, um die Kräfte des Bodens zu erhalten und damit die Ertragsfähigkeit auch für die Zukunft zu sichern. Dem Meere wurde neues Land abgewonnen: man erinnere sich der Einweihung des Adolf-Hitler- und Hermann-Göring- Kooges. Ferner begann man Moor - und Oed­land in Ackerland umzuwandeln und damit wurde vielen Arbeitslosen wieder eine Ar­beitsmöglichkeit gegeben. Außerdem wurde der

daß es eine Verzögerung der Aussichten auf eine dauernde europäische Regelung bedeuten würde, wenn man das deutsche Angebot ohne weiteres ab- tehne. Sir Austen Ehamberlain, der Rlahnah- men gegen Deutschland gefordert habe, fei mit sei­ner Gruppe in der Minderheit geblieben. Ein Abgeordneter nach dem anderen habe den Stand­punkt betont, daß England nichts tun dürfe, was die europäische Spannung ver­stärken könne. Es sei klar geworden, daß der Druck der öffentlichen Meinung in der Rich­tung eines Entgegenkommens gegen­über Hitler auf der Grundlage der Gleichberech­tigung das Parlament in einem kritischen Stadium beeinflußt habe.

Daily Expreß" meldet, die gestrige Sitzung habe sich durch einen Umschwung der Stimmung in deutschfreundlichem Sinne ausge­zeichnet. Alle Erklärungen, die gegen gefährliche Maßnahmen gerichtet waren, seien mit lautem Beifall aufaenommen worden. 3n manchen Reden fei die Meinung zum Ausdruck gekommen, daß Deutschland von Frankreich nicht gerecht behandelt worden sei. Das Blatt hebt hervor, daß mehrere Staatssekretäre an der Sitzung teilnahmen. Regierungseinpeitscher hätten Rotizen gemacht, um dem Kabinett Bericht zu er­statten, da die Ansichten der Versammlung einen starken Einfluß auf die Zukunft der Regierungspolitik haben würden.

London» 18. März. (DRV. Funkfpruch.) Die Morgenblätter messen der Erörterung der euro­päischen Lage durch den Außenpolitischen Ausschuß des Unterhauses am Dienstag­abend allgemein große Bedeutung bei. Rund 200 Abgeordnete besprachen im Auswärtigen Ausschuß die Frage, welche Haltung Großbritannien einneh­men solle, lleber den Verlauf der Sitzung berichtet Daily Telegraph", daß die Regierung aufgefordert worden sei, angesichts der allgemeinen Volksstim­mung energisch die Politik der Versöh­nung zu verfolgen. Außerdem solle Groß­britannien keine weiteren militärischen Verpflichtungen in Europa annehm en. Mindestens 60 v. h. der anwesenden Abgeordneten hätten sich gegen die Anwendung von drastischen Maßnahmen als Ausweg aus der Krise gewandt.

DerDaily herald" berichtet, daß die konser­vativen Abgeordneten mit überwiegender Mehrheit der Ansicht seien, daß ein Bündnis mit Frankreich selb st in verschleierter Form nicht in Frage komme.

Rach der Sitzung des außenpolitischen Ausschus­ses, schreibtRew Lhronicle" sei es klar, daß eine große Mehrheit der Abgeordneten dafür ein­trete, die Friedensvorschläge Hillers gründlich zu erwägen. Dies bedeute nicht, daß die Abgeordneten dieVerletzung von Locorno und Versailles" leichten Herzens betrachten. Es mache sich jedoch ein wachsendes Gefühl bemerkbar.

Völkerverhetzung über. Deutschland, so un­terstellte er, brauche die Wiedermilitarisierung des Rheinlandes, um die französische Militärmacht zu zerschmettern (!). Deutschland selbst uchte er als völlig ungefährdet hinzustellen. Diese Erklärung verband er mit dem Versuch, die deutschen Friedensvorschläge zu verdächtigen. Den Gipfel der Verdrehung leistete sich Litwinow mit der Behauptung, daßstatt dessen unzulässiger­weise z. B. auf Länder hingewiesen werde, die an­deren Völkern gewaltsam entrissen und von Deut­schen kolonisiert werden müßten (!).

Berlin, 17. März. (DRV.) Der Relchs- minister des Auswärtigen hat am 17. März an den Generalsekretär des Völkerbundes, Herrn A v e n o l in London, folgendes Telegramm geschickt:

London, 18.März. (DNB. Funkspruch.) Die Locarnomächte treten am heutigen Mittwoch-' mittag um 12.15 Uhr erneut zusammen, um ihre Besprechungen fortzusetzen. Heber das Ergebnis der Nachtfitzung berichtet Reuter, der allgemeine Ein­druck gehe dahin, daß die Atmosphäresich gebessert habe. Von zuständiger britischer Seite wurde am Mittwoch früh erklärt, eine dauerhafte Lösung der europäischen Frage habe noch nicht gefunden werden können. Die Engländer seien bestrebt, einen Weg zu einem Hebereinkommen aus­findig zu machen, der Deutschland und jede andere Macht beistimmen könnte. Die Verhandlungen des letzten Abends seien sehr gut forgeschritten. Die britische Regierung wünsche, daß der Völker­bundsrat in London bleibe, bis man sich über die Methoden zur Behandlung der Lage geeinigt habe. Zwischen den Locarno­mächten, so wurde von britischer Seite weiter mitgeteilt, sei noch kein Hebereinkommen über ihr Programm erzielt worden. So­bald das der Fall sei, werde es dem Völkerbund und Deutschland unterbreitet werden. Der deut­sche Vorschlag zu 25jährigen Nicht­angriffspakten werde von den Locarno­mächten gleichfalls erwogen. Die Be­sprechungen, die sich noch immer im vorbereitenden Stadium befänden und noch viel Arbeit erforder­ten, beschränkten sich auf die Fragen Westeuropas. Auch die Franzosen, so wurde schließlich von britischer Seite erklärt, seien bereit, eine

e n t l a st e t.

Selbstverständlich ist sich die Reichsbahn ihrer Verantwortung, die sie kraft ihrer Bedeutung als Wirtschaftsfaktor vor dem ganzen deutschen Volke trägt, jederzeit bewußt, und sie weiß auch die Auf­gaben, die ihr daraus erwachsen, in ihrer Trag­weite einzuschätzen. Stetige Sorge für die eigene Gefolgschaft und Sicherung des Arbeitsplatzes für möglichst viele Volksgenossen durch Gewährung ausreichender und tunlichst gleichmäßiger Beschäf­tigung in den einschlägigen Wirtschaftszweigen sind daher die Leitgedanken für ihre Maßnahmen auf diesen Gebieten. Möge es wie bisher in enger, verständnisvoller Zusammenarbeit mit der Reichs­regierung und der deutschen Wirtschaft auch in Zu­kunft gelingen, eine befriedigende Lösung in allen diesen Fragen zu finden, zum Gedeihen Reichsbahn, zum Wohle des deutschen Volkes zum Segen des Vaterlandes!

friedliche Lösung zu finden, wie dies bei den Engländern der Fall sei. Die eigentlichen Verhandlungen für die Vorbereitung des ganzen Beratungsprogramms würden erst am Donnerstag nach der Völkerbundsratssitzung beginnen.

Die englische Antwort an Deutschland.

Berlin, 17. März. (DRB.) Der englische Außen­minister Eden übergab am Dienstagnachmittag dem deutschen Botschafter in London, Herrn von h o e s ch, folgende Mitteilung:

Die Regierung Seiner Majestät tut ihr äußer­stes und wird dies auch weiterhin tun, um Wittel zu finden zu einer zufrieden st eilenden Lösung der gegenwärtigen Schwierigkeiten. Es ist der Negierung Seiner Wajestät klar, daß der Vorschlag des deutschen Reichskanz- t e r s wie auch alle von anderen interessierten Par­teien gemachten Vorschläge zur geeigneten Zeit besprochen werden müssen. Die deutsche Regierung wird indessen würdigen, daß es für die Regierung Seiner Wajestät nicht möglich ist, im gegenwärtigen Zeitpunkt irgendein wei­tergehendes Versprechen zu geben. *

nicht" um Reichstag oder Kandidaten! Es geht um Deutschland!

Deutsche Kraftfahrer! Denkt daran, was vor allem ihr dem Führer zu verdanken habt! Denkt an sein gewaltiges Motorisierunasprogramm! Denkt an die Befreiung der deutschen Kraftfahrt von allen kleinlichen und hemmenden Belastungen! Denkt an das gigantische Werk der Reichsautobahnen! Denkt daran, daß das deutsche Kraftfahrzeug von einem Luxusgegenstand zum Gemein-

(Schirner-M.)

Ich bestätige dankend den Empfang Ihres Tele­gramms vom 16. Wärz und beehre mich mitzutei- len, daß Botschafter von Ribbentrop die deutsche Regierung im Völkerbunds­rat bei der Prüfung der von der belgischen und französischen Regierung aufgeworfenen Frage v e r - treten wird. Er wird von Donnerstagvormittag

Mechaus und öffentliche Meinung Englands fordern eine Politik der Versöhnung.

Für eine gründliche Erwägung der Friedensvorschläge des Führers.

Aoch kein ttebereinkommen zwischen den Locarnomächten in London

Die vorbereitenden Besprechungen gehen weiter.

Das RGKK in Front.

Wahlaufruf desKraftfahrinsPekteurs West.

NSKK.-Männer! Deutsche Kraftfahrer! Unter Führer hat in den Rheinlanden die uneingeschränk­ten hoheitsrechte des Reiches und damit die voll­ständige Gleichberechtigung wieder hergestellt. Er aab damit einem Reichsgebiet von über 55 500 Quadratkilometer mit 14 Millionen Einwohnern das höchste, ewig unveräußerliche Recht eines freien Volkes wieder. In den alten Friedensgarnisonen

gut des Volkes geworden ist!

Arbeiter in den Krafifahrzeugwerken! Ingenieure, ! Monteure und Autoschlosser! Berufskraftfahrer! I Fahrlehrer! Kraftdroschkenführer! Autoverleiber und Tankwarte! Euer Dank soll ein ebenso g e - waltiges Treuebekenntnis sein! i

Kameraden des NSKK.! Denkt zurück an die i Wahlschlachten der Kampfzeit! Denkt daran, wie : ihr in diesen schweren Zeiten eure Fahrzeuge Tag i und Nacht zur Verfügung gestellt habt! Denkt dar- i an, wie ihr Tausende und aber Tausende Zentner i von Propaqandamaterial hinausgefahren habt auf das flache Öanö und in die Industriegebiete! Zeigt, daß dieser alte Gei st noch in euch lebt! Die mit der Durchführung der Wahl beauftragte politische Leitung soll in euch wiederum die besten und zuverlässigsten Helfer finden! Am Wahltag selbst seid ihr die Garanten dafür, daß kein einziger deutscher Volksgenosse an der Urne fehlt! Alle Kranken und Gebrechlichen sind eurer besonderen Obsorge anoertraut. Ihr werdet den letzten Krieas- beschädigten und das letzte alte Mütterchen an oi( Wahlurne bringen! Wenn dann in der Nacht vom 29. auf den 30. März die deutschen Sender der Welt eine überwältigende Vertrauenskundgebun^ des deutschen Volkes zu feinem Führer verkünden können, so soll uns, NSKK.-Männer und deutsche Kraftfahrer, das stolze Bewußtsein erfüllen: W i r haben unsere Pflicht getan!

Der Kraftfahrinspekteur West:

S e y d e l, Gruppenführer, M. d. R.

An den Reichslnfischuhbund.

Karnercrden vorn Reichsluftschutzbund! Deutsch­land ist wieder frei! Diese Feststellung steht am Ende eines dreijährigen zähen Kampfes und einer beispiellosen Aufbauarbeit, die mit dem Zei­chen des Hakenkreuzes und dem Namen des Füh­rers für alle Zeit untrennbar verknüpft sind. Nach­dem in den ersten Jahren der nationalsozialistischen Erhebung die innere Einheit von Volk und Reich gesichert worden war, hat der Führer in den letz­ten 12 Monaten den Schutz der deutschen Nation nach außenhin und damit den Frieden der Welt gewährleistet.

Der Reichsluftschutzbund, der erst dem Sieg des Nationalsozialismus fein Bestehen und die Mög­lichkeit zu fruchtbarer Tätigkeit verdankt, hat an der Freiheits- und Friedenspolitik des Führers größ­ten Anteil nehmen können. 9 Millionen Mitglieder, Millionen Amtsträger und Mil­lionen geschulte Selbstschutzhelfer sind der Dank des Bundes an Führer und Bewegung. Wenn am 29. März das ganze Volk ein klares Be­kenntnis zu feinem Führer ablegt, dann wird auch die Millionenorganisation des Reichs­luftschutzbundes ihre nationalsozialistische Pflicht tun. Durch Beteiligung an der Wahl

eines Bürgen der Sicherheit spielen. Nach seiner Meinung würde sich der Rat dieser beiden Hauptaufgaben nicht entledigen können, wenn er sich selbst lediglich auf die Rolle des Schlichters be­schränkte, die ihm durch den Rheinpakt übertragen sei. Der Rat müsse vorher sowohl Frankreich als Belgienvolle Genugtuung" geben. Wenn es jedoch zu irgendeiner Vermittlung komme, dann würde er es vorziehen, daß die Vermittlung durch den Völkerbundsrat und nicht auf irgend­eine andere Weife erfolge. Die Regelung der Be­ziehungen zwischen den drei großen europäischen Ländern sei eine Frage, die bestimmt das Rückgrat

Reichsbahn und die für sie arbeitenden Jndustrie- und Gewerbezweige vollzogen hat.

Aus diesen Zahlen ergibt sich zugleich der wesent­liche Anteil, der der Reichsbahn an den großen Erfolgen des Kampfes der Reichsregierung gegen die Arbeitslosigkeit zuerkannt werden muß. Zwei große zusätzliche Arbeitsbeschaffungs- programme zu 336 Millionen RM. (1933) und zu 731 Millionen RM. (1933/34) zeigen hier den sozialen Dienst, den die Reichsbahn mit ihren Zusatzaufträgen der deutschen Wirtschaft erwiesen hat. Bedeutende Neubauten (z. B. Berliner Nord-Süd-8-Bahn, Rügendamm und Elektrisierung weiterer Strecken) und viele technische Neue­rungen (Motorisierung), die auf diese Weise in großem Umfang und beschleunigten Zeitmaß durch­geführt werden konnten, mögen für die Außen­stehenden äußere Kennzeichen der Arbeit sein, die hier geleistet wurde.

Die aus dem allgemeinen Wirtschaftsaufschwung folgende Belebung des Verkehrs brachte auch für die Reichsbahn erhöhte Betriebs- und Verkehrsleistungen mit sich. Daraus ergab sich ein größerer Bedarf an Arbeitskräften, der in Verbindung mit den Aufgaben aus den Arbeits- befchaffungsprogrammen zu einer Vermehrung des eigenen Personal ft andes der Reichs­bahn um annähernd 10 0 0 0 0 Köpfe feit dem Umbruch führte. In den mit den zusätz­lichen Reichsbahnaufträgen bedachten Gewerbe- und Industriezweigen der allgemeinen Wirtschaft wird nach den Lohnanteilen mit einer MehrbeschäftigunL von etwa 300 000 Volksgenossen gerechnet werden können. Die Reichsbahn hat also den Arbeits­markt um rund 400000 Arbeitslose

London, 17. März. (DNB.) Der Völker- bundsrat fetzte Dienstagnachmittag seine Tätig­keit mit einer nichtöffentlichen Sitzung fort, an die sich eine Geheimsitzung anschloß, in der Mitteilungen der britischen Regierung über die Stellungnahme der deutschen Regierung zu der an sie ergangenen Einladung entgegengenommen wurden. Anschließend trat der Völkerbundsrat am Dienstagabend zu einer öffentlichen Sitzung zusammen, auf deren Tagesordnung die Aussprache über den am Montag vom französischen Außen­minister vorgelegten Entschließungsent­wurf über die Feststellung einer Verletzung des Locarnovertrages steht. Der Ratspräsident teilte mit, daß ein Telegramm der deutschen R e g i e r u n g eingegangen sei, in dem sie die Ein­ladung zur Teilnahme an den Beratungen des Völkerbundsrates annehme und mitteile, daß Bot­schafter von Ribbentrop zu ihrem Delegierten ernannt sei und von Donnerstag früh an in Lon­don zur Verfügung stehen werde.

Der türkische Außenminister Rüschtü Arras erklärt, der Völkerbundsrat habe auf Grund der Bestimmungen des Locarnovertrages die Pflicht, in der aufgeworfenen Frage als Schlichter zu wirken. In internationalen Streitigkeiten müsse der Rat die Rolle eines Maklers und zugleich auch

ohne jede Ausnahme wollen auch wir den Führer unterstützen in feinem großen Ziel, Freiheit und Frieden für alle Zeit zu festigen. Auch wir wollen dazu beitragen, daß die ganze Welt erkennt: Der Führer ist Deutschland! Was er tut, geschieht im Auftrag und im Namen eines einigen 60-Millionenvolkes. Hinter seinen Worten und hin­ter seinen Taten stehen alle Deutschen.

Die Wahl am 29. März soll aber auch unser Dank sein für die selbstlose und opferbereite Hin­gabe des Führers an fein Volk in langen, schweren Jahren. Wir Mitglieder und Amtsträger im Reichs- luftfchutzbund, die wir gleichfalls dem Frieden und der Sicherheit unseres Volkes dienen, wollen aber nicht nur am 29. März an der Wahlurne un­sere Stimme für die nationalsozialistische Bewegung und damit den Führer abgeben. Ich mache es darü­ber hinaus allen Dienststellen, Amtsträgern, Selbst­schutzhelfern und Mitgliedern zur Pflicht, bis dahin mit Nachdruck und Eifer zu werben und aufzu­klären, damit jeder Volksgenossen wisse, um was es bei dieser Reichstagswahl geht! Unb nun: Vor­wärts für Adolf Hitler, für Freiheit

Volksgenosse soll dies Bekenntnis

Stimmschein bestätigen. Der Führer soll der Welt ein einstimmigesJa" entgegenhalten können. Es geht bei dieser Wahl

sind die Waffenträger der Natton unter dem Jubel Der Bevölkerung eingerückt. Der Jubel, der in die­sen Tagen ganz Deutschland und insbesondere die befreiten Gebiete durchbrauste, hat der Welt ge­zeigt, daß das deutsche Volk einmütig hinter seinem Führer steht. Jeder deutsche ' ~ mit feinem