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Feier des 30. Januar in Berlin und Winter-Olympiade in Garmisch.

Von seltsamen Berufen in aller Welt.

Wer möchte nicht gerne alsSchinkenriecher" oderTeekoster" sein täglich Brot verdienen? Allerdings ist es eine Zumutung, sich nur mit dem Kosten und Riechen zu begnügen, und noch schöner wäre es, wenn man zu einem guten Tee eine Por« tion saftigen Landschinken genießen dürste und dafür alsdann ein ausreichendes Gehalt bezöge. Aber ganz so wie im Schlaraffenland ist es auch mit diesen beiden sehr selten vertretenen Berufen nicht bestellt. DenTeekostern" kommt in England eine schwierige Aufgabe zu, die richtigen Teemischungen für die verschiedenen Länder zusammenzustellen. Würden sie statt einer Kostprobe jeweils einige Tas­sen des Getränkes genießen, so wäre ihr Ge­schmacksempfinden sehr bald abgestumpft. Auch die Schinkenriecher", die in den amerikanischen Fleisch- fabriken angestellt sind, dürfen keinesfalls zuviel von den ihnen oorgelegten Proben kosten. Sie stechen in einen der vielen in einer Serie fertiggestellten Schinken hinein, um aus dem Geruch zu erkennen, ob das Fleisch um den Knochen herum noch frisch ist. Noch seltener ist die Industrie, die sich mit dem Sammeln der Barthaare von Walrossen beschäftigt. Auch diese Sammler von Walroßhaaren sind haupt­sächlich in der Neuen Welt vertreten; die Borsten gehen nach dem Osten, wo sie von wohlhabenden Chinesen als Zahnstocher verwendet und hochbe­zahlt werden. In einer Londoner Fabrik gibt es einen Mann, der seit 36 Jahren nichts anderes tut, als Streichhölzer anzuzünden, um ihren Wert zu prüfen. Aus den frjsch von der Fabrik kommenden Riesenpaketen mit Streichhölzern werden wahllos ein paar Schachteln herausgenommen. Der Prüfer streicht eines der Hölzer an den Schachteln an, und wenn die Proben zur Zufriedenheit ausfallen, wird der ganze Posten für verwendbar erklärt. Diese seltsame Beschäftigung wurde für den Mann ge­schaffen, nachdem er durch einen Unfall zum Krüppel geworden war; er ist aber von seiner Be­schäftigung so angetan, daß er sie immer noch aus- übt, obwohl man ihn längst pensionieren wollte. In den Bereinigten Staaten verdient ein Mann sein Brot, indem er bei der Abrichtung von Poli­zeihunden alsBeute" dient. Er heißt Burke und ist mit seiner Art des Broterwerbs sehr zustieden. Wenn in dem Polizeiamt von Neuyork ein neuer Hund erprobt werden soll, dann wird Burke ihm vorgeführt; er ist mit drei Anzügen ausgerüstet, die er übereinandergezogen hat, mit zwei Paar Handschuhen übereinander, einer Art Helm und einem Muff. Dann stellt er sich getrost den Angrif­fen des Polizeihundes entgegen.Es ist nicht ge­rade die angenehmste Arbeit in der Welt," erklärte Burke,aber sie ernährt ihren Mann."

blütig-männliche, wortkarge uab sachliche Stil der Erzählung ist in die Bilder des Films übergegan­gen, in denen man Blick und Hand hervorragender Kameraleute spürt, auch da vor allem, wo der Film, von der Erzählung abweichend, seine eigenen Wege geht, wie in dem Nacheinander des russischen und des friesischen Tanzes beim Versöhnungsfest, in denen die abgrundtiefe Verschiedenheit zweier Völker auf eine unheimliche Weise finnfällig aemacht wird. Aus dem Kreise der aroßenteils unbekannten Darsteller hebt sich die schwere, ragende Gestalt Kayßlers mächtig heraus: er gibt den Dorf- oorsteher und Prediger der Friesengemeinde, einen Mann voller Kraft, von unerschütterlichem Glauben an sein Volk und den Gott seiner Väter durckdrun- gen, einen patriarchalischen Herrscher in seinem kleinen Kreise, ehrlich und ehrenhaft und bis zum Aeußersten bereit, den Frieden zu wahren und der Obrigkeit" gehorsam zu sein. Das ist eine Gestalt, die Kayßler innerlich und körperlich wundervoll ausfüllt, weil sie wie für ihn geschaffen scheint. Sein Gegenspieler heißt I n k i j i n o f f und ist ein 1931 aus der Sowjet-Union ausgebürgerter Halb­mongole, der mit seinem gebrochenen Deutsch dem roten Kommissar eine unheimliche und beklem­mende Wirklichkeit verleiht. Jessie V i h r o g , die man bisher in ganz anderen Rollen gesehen hat, gibt das Mädchen Mette, das in der Erzählung treffender charakterisiert war, mit ernsthaftem Be­mühen. Helene F e h d m e r, Kayßlers Gemahlin, Hermann Schömberg, Kai Möller, Aribert Grimmer, Ilse Fürstenberg, Fritz H o o p t s und Maria Koppenhöfer seien noch genannt.

kleinen Auswanderergemeinde vorbei. Der Kom­missar fordert im Namen der neuen Regierung schwere Abgaben von den Bauern an Getreide und Vieh; denn es herrscht Hungersnot im ganzen Lande, und wer etwas hat, soll den Armen abgeben von seinem Ueberfluß. Das tun die Friesen ohne Murren, aber die Abgaben nehmen kein Ende; schließlich gibt es nur noch gemeinen Raub, Er­pressung, Bedrückung und Gewaltregiment. Die Stimmung in der kleinen Gemeinde verfinstert sich immer mehr und wendet sich zusehends gegen die roten Machthaber. Der Vorsteher und Prediger der Friesen kann nur noch mit Mühe und Not den Ausbruch offener Feindseligkeiten verhindern, als die Bauern ein Mädchen aus ihrer Mitte ausstoßen, weil es sich und fein Volk verfaß und sich von dem roten Kommissar umgarnen ließ. Bei einem müh­selig in Gang gebrachtenVersöhnungsfest" zwischen den Friesen und den Russen müssen auch die Gut­mütigsten unter den Bauern erkennen:Wir sind anders als ihr,"...es gibt keinen Weg von deinem Volke zu meinem." Und als das Schreckens­regiment im Dorfe kein Ende findet, als ein Mäd­chen von der fremden Soldateska geschändet wird, als die Roten in der Friesenkirche ein wüstes und gotteslästerliches Gelage veranstalten, da ist das Maß voll: die Bauern greifen schweigend zu den Waffen und richten ein furchtbares Blutbad unter ihren Feinden an. Da bleibt nicht einer am Leben.

Aber die Bauern wissen auch, daß sie nun hier keine bleibende Statt mehr haben werden: sie la­den all ihre Habe wieder auf die Wagen, stecken ihre Häuser in Brand und lassen das Dorf in Flammen aufgehen. Dann brechen sie auf.Vier Wochen fpäter , so schließt die Erzählung,kam eine Patrouille ins Dorf, nach den Überfälligen Kosaken zu forschen. Sie fanden verbrannte Bal­ken. Unter den Trümmern des Burmeesterhauses lagen die Leichen der neunzehn Russen..." Und ein paar Sätze weiter:Weit unten im Süden mahlten die Räder einer langen Wagenkolonne durch den salzigen Sand der persischen Grenze zu... Die Friesen aus dem Walde suchten nach einer neuen Heimstätte für ihr altes Dorf." Mit diesem Bilde, das an die Schilderungen in Dwingers RußlandbuchZwischen Weih und Rot" denken läßt, endet auch der Film. Er fetzt ein wenig schwer­fällig und abweichend von der Erzählung ein, aber er steigert sich bald zu balladesker Wucht, zu einer elementaren Dramatik. Ein Stück deutsches Schick- sal vollzieht sich hier in Bildern von Holzschnitt- Hafter Geschlossenheit, in denen man erschüttert er- lebt, wie sich ein tödlicher Zusammenstoß zweier Welten vollzieht; zwischen denen gibt es keine Ge­meinschaft und keine Brücke. Der ernste, schwer-

ballade von dunklem Ernst und einer unerbittlichen dramatischen Wucht. Die kleine Friefengemeinde lebt feit Jahrhunderten, fern von der alten Hei- mat, inmitten von Wäldern und Steppen im russi­schen Reich ihr eigenes, kaum beachtetes Leben; sie bestellen ihr Feld, sie züchten ihr Vieh, sie haben »hr gutes Auskommen, haben Weib und Kinder und auch ihre Kirche mitten im Dorf, sie bewahren Sitte und Brauch wie die Väter durch die Jahr­hunderte, sie halten Blut und Sippe rein und find fo ein kleines Stück, ein winziger Splitter deutschen Volkes geblieben, wie es deren überall gibt auf der weiten Welt. Sie haben sich, wie es in der alten Heimat war, stets der Obrigkeit gefügt und sind willige Untertanen des Zaren gewesen. Dann tarn der Krieg und die Revolution und die große Schick- falswende im Leben der kleinen Bauernsiedlung an der Wolga. Hier fetzt die eigentliche Erzählung ein, hier beginnt auch der Film. Es dauert eine ganze Weile, bis das neue Regiment, die neue Obrigkeit des unermeßlichen russischen Reiches in die Weltabgefchiedenheit der friesischen Wolga- bauern einbringt. Das ist nicht mehr der Zar, fon- dern ein Kommissar mit Kosaken; eines Tages bringen sie in bie Sieblung ein, unb feit diesem Tage ist es mit dem Glück unb dem Frieden der

Der Film läuft feit gestern im Lichtspiel­haus und fei nachdrücklich zum Besuch empfohlen. Im Beiprogramm: Bericht von einer Fahrt. Die Wochenschau bringt Bilder

Friesennot."

Lichtspielhaus.

Inmitten der dichtesten Wälder und Sümpfe westlich der Wolga lag das Dorf. Zwölf große Hose nach Niederfachscnart, mit hohen Strohdächern und gekreuzten Pferdeköpfen über niedrigen Wänden das Bethaus mit dem ungefügen Glockenturm in' der Mitte in weitem Kreise ringsum das urbar gemachte Land... Eine nordfriefifche Sekte war nach dem Dreißigjährigen Kriege auf bie Wände- rung gegangen, ihre Habe in mächtigen Planwagen mit sich führend, hatte ba unb bort vergebens eine neue Heimstätte gesucht unb zuletzt biefen Fleck gefunben, ben von allem anberen Land allein nie= manb ihnen streitig machte..." So beginnt bie Er­zählungFriesennot" von Werner K o r t w i ch, die vor einiger Zeit (als Nr. 447) in der Insel- Bücherei erschienen ist. Aus dieser Erzählung hat die Delta-Filmgesellschaft nun einen Film gemacht, und zwar hat sich dazu der Erzähler K o r t w i ch mit Peter Hagen, Walter Gronostay und dem bekannten Kameramann Sepp A l l g e i e r zusam- mengetan. Dieser Film hat den Aufbau der Fa­del, wie die Erzählung ihn bietet, verkürzt und zusammengedrängt, aber es ist in den Grundzügen und Hauptgedanken die gleiche Geschichte von deut­schem Schicksal auf russischer Erde, eine Bauern-

Sochschulnachrichten.

In Heidelberg ist im Alter von 67 Jahren Ge­heimrat Professor Dr. Karl H a m p e gestorben, der von 1903 bis 1934 als Ordinarius für mittel­alterliche Geschichte an der Universität Heidelberg gewirkt hat. Hampe, dessen Hauptarbeitsgebiet die alte deutsche Kaiseraeschichte war, über die er mehrere weitverbreitete und grundlegende Werke veröffent­licht hat, war aus Bremen gebürtig. Rufe nach Frankfurt und Berlin hat er während feiner Heidel­berger Zeit abgelehnt. Zahlreiche in- und auslän­dische Akademien zählten ihn zum Mitglied.

Aus den preußischen Nachbargebieten

i e h l,

Die Siegerliste der IV. Olympischen Winterspiele

1.

2.

3.

1.

4. Lauf

1:20,38;

zusammen 5:29,29.

Schweiz II (Feierabend, Beerli) 1. Lauf 1:26,34;

2. Lauf 1:20,31; 3. Lauf 1:24,11; 4. Lauf 1:19,38;

2

3.

Langl. Sprgl. Zus.

1.

2.

1.

2:41,33 Stunden

2.

3.

2:41,39

3.

2:43,03

1.

Unentsch. Verl.

8

0:14

0:6

Italien (Capt. Silvestri, Perenni,

1

LnglandsSiegermanMastimEisholkey-Turnier

2:28,35 Stunden

2

2:28,49

3.

2:35,24

Eis-Schuellaufen:

i.

Platzziffer Pkte.

100,00 99,25

96,13 96,25

93,20 94,69

190,3 430,3

192,0 419,8

182,6 408,1

2.

3.

2

3.

98,49

96,38

96,18

424,5

418,1

394,7

0

1

1

7

24

24

422,7

400,8

400,1

1. England

2. Kanada

3. Amerika

4. Tschecho­slowakei

1

0

1

1.

2.

1.

2.

3.

1.

2.

3

1.

2

7,5 13,5 28

Tore 7: 1 9: 2 2: 1

Pkte. 5:1 4:2 3:3

Erik Larsson (Schweden) Oddbjörn Hagen (Norwegen)

Abf.

94,12 97,88 100,00

Nathaus-Slnbrecher wandert ins Zuchthaus.

Slalom Ges. 100,00 97,06 92,63 95,26 86,96 93,48

Note 232,0 230,5

m

75,0

76,0

m

74,5

76,0

Gew.

2

2

1

Spiele 3 3 3

Slalomlauf.

Note für

1:15,33 1:16,59

500 Meter.

Ivar Ballangrud (Norwegen)

43,4 Sekunden

43,5

44,0

Ski:

Kombination Abfahrt-,

Die Engländer waren ohne Niederlage aus diesem Eishockeyturnier, dem größten, das die Sportwelt jemals sah, hervorgegangen und hatten sogar die bisher für unbesiegbar gehaltene kanadische Mannschaft auf den zweiten Platz gedrängt. (Schirner-M.)

Scharfschießen bei Ebersgöns.

Der Landrat in Wetzlar teilt mit: Am 26. unb 27. Februar unb am 11. unb 12 März von 7.30 bis 13 Uhr unb von 14 bis 18 Uhr finben in ber Nähe von Ebersgöns Schießübungen mit schar­fer Munition statt. Gefährdet ist bas Gelände süd- lich Ebersgöns, süblich Oberkleen unb ostwärts von Kleeberg. Die Straßen EbersgönsKleeberg unb EbersgönsHausen, letztere soweit ber Kreis Wetz­lar in Frage kommt, werben für bie vorgenannte Zeit für jeglichen Verkehr polizeilich gesperrt. Das gefährbete Gelänbe wirb durch Posten abgesperrt unb muß eine Stunbe vor Beginn bis eine Stunbe nach Beenbigung bes Schießens von jebem Verkehr

Leistungen von einem normalen Fahrer auf einem serienmäßigen Fahrzeug vollbracht werden können, wenn es der Fahrer versteht, sich und fein Fahr­zeug richtig einzufetzen. Die Nachtsuchfahrt der Motorgruppe Hessen des NSKK. wird wieder eine solche Prüfung sein.

Die Ausschreibungen sind erschienen unb von den Dienststellen des NSKK., der Motorgruppe Hessen Frankfurt a. M., Lindenstraße 7 oder den Ge­schäftsstellen des DDAC. zu beziehen.

3:30,11 Stunden

3:33,20

3:34,10

2. Axel Wikström (Schweden)

3. Nus Englund (Schweben) : Spezial-Sprunglauf.

8:19,6 Minuten

8:23,3

8:30,1

2:19,2 Minuten

2:20,2

2:20,9

Birger Vasenius (Finnlanb) Max Stiepl (Oesterreich)

Eis-Kunstlaufen.

Männer:

Karl Schäfer (Oesterreich)

Ernst Baier (Deutschland)

17:24,3 Minuten

17:28,2

17:30,6

Sertorelli, Scilligo)

Finnlanb (Oblt. Kujava, Remes, Arantola, Huttunen)

Schweden (Lt. Wahlberg, Olofs- fon, Wickften, Westberg)

3. Emile Allais (Frankreich)

16-kmSpezial-Langlauf.

1:14,38 Stunden

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

503 St Die auf Ihrem Kornacker liegenden abgefägten Neste sind kein Ueberfall im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen. Sie gehören Ihnen also nicht. Sie können jedoch die Entfernuna des Hol­zes verlangen, und wenn Ihnen dabei durch 93er- frfjulben der Arbeiter ein Schaden entstehen sollte, Schadensersatz fordern.

Oddbjörn Hagen (Norwegen) 240,0 Olaf Hoffsvakken (Norwegen) 227,8 Sverre Brodahl (Norwegen) 225,5 4 X 10-km-Slaffellauf.

Finnland (Nurmela, Karppinen, Lähde, Jalkanen)

Norwegen (Hagen, Hoffsbakken, S. Brodahl, Eversen) Schweden (Berger, Larsson, Häggblad, Matsbo)

50-km-Daucrlauf.

Ellis Viklund (Schweden)

Frauen:

Christel Cranz (Deutschland) Käthe Grasegger (Deutsch!.) Leila Schou-Nielsen (Norw.)

Männer:

Franz Pfnür (Deutschland) Gustav Lantschner (Deutsch!.)

2. Georg Krog (Norwegen)

3 Leo Freisinger (Amerika) 1500 Meter.

1. Charles Mathisen (Norwegen)

2. Ivar Ballangrud (Norwegen)

3. Birger Vasenius (Finnland)

5 000 Meter.

1 Ivar Ballangrud (Norwegen)

2. Birger Vasenius (Finnland)

3. Antero Ojala (Finnland) 10000 Meter.

1 Ivar Ballangrud (Norwegen)

zusammen 5:30,64.

Amerika II (Colgate, Lawrence) 1. Lauf 1:25,06; 2. Lauf 1:21,94; 3. Lauf 1:24,80; 4. Lauf 1:22,16; zusammen 5:33,96.

Vierer-Bob.

Schweiz II (Lt. Musy, Bouvier, Beerli, Gart- mann) 1. Lauf 1:22,45; 2. Lauf 1:18,78; 3. Lauf 1:19,60; 4. Laus 1:19,02; zusammen 5:19,85.

Schweiz I (R. Capadrutt, Feierabend, Bütikofer, Aichele) 1. Lauf 1:23,49; 2. Lauf 1:19,88; 3. Lauf 1:20,75; 4. Lauf 1:18,61; zusammen 5:22,73.

England I (Mc. Evoy, Dugdale, Green, Cardno) 1. Lauf 1:23,38; 2. Lauf: 1:20,18; 3. Lauf 1:20,74; 4. Lauf 1:19,11; zusammen 5:23,41.

Eisbockey:

1. England; 2. Kanada; 3. Amerika.

Die Tabelle der Eishockey-Schlußrunde.

freibleiben Die Bevölkerung wird darauf hinge- wiesen, daß sie den Weisungen der Absperrposten, die die Rechte und Pflichten eines Wachtpostens haben, unbedingt Folge zu leisten hat.

Kreis Wetzlar. >

* Rodheim a. d. Bieber, 16. Febr. Ein besonders feierliches Gepräge erhielt die jüngste Turnstunde der hiesigen Turn- und Sport­gemeinde. Vereinsführer Hofmann hatte den ehrenvollen Auftrag, dem Ehrenvorsitzenden des Vereins I. C. Deuker den Kreis-Ehrenbrief der DT. zu überreichen. Hofmann verstand es, in er­greifenden Worten die langjährige und segensreiche Tätigkeit des alten Turnfreundes zu schildern, wo­bei er hervorhob wie Deuker immer mit ganzem Herzen an der deutschen Turnerei hing. Tief ergrif­fen dankte der Geehrte für die Ehrung Nachdem er noch kurz von feinen Leiden und Freuden in der Turnerei erzählt hatte, ermahnte er die Ju­gend, in feinem Geiste weiterzuwirken.

* Wißmar, 15. Febr. Die jüngste Eintopf- sammlung ergab den Betrag von 81,15 Mark. Die Gemeinde hat sich entschlossen, einen schon lange gehegten Wunsch zu erfüllen und den Bau eines neuen Spritzenhauses vorzuneh­men. Der alte Raum für die Feuerwehr-Geräte ge­nügt nicht mehr den Verhältnissen für ein so großes Dorf. Mit dem Bau soll im Frühjahr begonnen werden. Die Nassauische Feuerversicherung wirb einen Teil zu ben Kosten beitragen. Der Reichsluftschutzbunb. Ortsgruppe Saune- bad), hat nunmehr mit ben Schulungs-Lehrgän­gen begonnen, bie bei Gastwirt Bi11enborf ab­gehalten werben. Ortsschulungsleiter ist Lehrer F r ö b e. Die Räube, bie in hiesiger Schaf­herde im Herbst ausgebrochen war, ist nach amt­licher Feststellung erloschen.

CO Lützellinden, 16. Februar. Der G e m e i n b e r a t beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit ber Mitglieberwerbung für ben Reichsluftschutzbunb. Es ist geplant, alle Personen im Orte über 16 Jahren aufzufordern, bie Mitgliebschaft im Reichsluftschutzbunb zu er­werben. Ferner beschäftigte man sich mit Maß­nahmen zur Bekämpfung ber Mau I rou r f s- plage. Es ist beabsichtigt, eine Prämie für ben Fang von Maulwürfen auszufetzen, bie 10 bis 15 Pfennig für jeben getöteten Maulwurf betragen soll.

< Hörnsheim, 15. Febr. Die Holzfäl­lungsarbeiten im Gemeindewald sind be­endet. Zwölf Holzhauer hatten mehrere Wochen lang lohnende Beschäftigung. Die GaufiIm­st e 11 e ber NSDAP, zeigte dieser Tage im GasthausZur Traube" ben TonfilmDie Reiter von Deutschostafrika". Der Film fanb bei den zahl­reichen Besuchern dankbare Aufnahme. In Der Gastwirtschaft Engel hielt der GesangvereinEin- tracht" sein Wintervergnügen. Bei Gesang und bei mancherlei humorvollen geselligen Darbietungen vergingen die Stunden allzu rasch. 3ri unserer Gemarkung werden gegenwärtig Wasserschür­fungen vorgenommen, um dem Gruppenwasser­werk der Gemeinden Hörnsheim und Hochelheim neue Quellen zuzuführen. Bei der zweiten Holzversteigerung im hiesigen Gemeinde- roalb wurden gute Preise erzielt. Es kosteten: Buchenknüppel 9 bis 11 Mk. je Raummeter; Bu­chenwellen 8 bis 9 Mk., gemischte Wellen 3 bis 4 Mk. je 50 Stück; Fichtenstangen 1. Klasse 1 Mk., 2. Klasse 70 bis 80 Pf., 3. Klasse 40 bis 50 Pf. je Stück.

3. Felix Kaspar (Oesterreich) Frauen:

1. Sonja Henie (Norwegen)

2 Cecilia Colledge (England)

3 Vivi-Anne Hulthön (Schweben)

LPD. F r a n k f u r t a. M., 17. Febr. Die Große Strafkammer hatte sich mit einem gefährlichen Ge- wohnheitsverbrecher zu befassen, ber schon sechs Freiheitsstrafen, vornehmlich wegen Diebstahls, ver­büßt hat. Es handelte sich um den geständigen 39- jährigen aus Wiesbaden gebürtigen Peter Diehl, der jetzt siebzehn vollendeter und zweier oersucyter schwerer Diebstähle über­führt werden konnte. Der lungenleidende Ange­klagte befand sich im vergangenen Sommer in einem Krankenhaus in Wiesbaden und wollte sich bie Mittel zu einer Nachkur verschaffen. Das erste, was er tat, war, baß er im Krankenhaus selbst einen schweren Diebstahl beging, unb baß er bann eine Wanderung nach Westfalen, ins Rhein- und Ahrtal und schließlich ins Hessische unternahm, wo er, ebenso wie in Wetzlar, in Friedberg, Bad Homburg, Butzbach und Dillenburg vor­wiegend in Rathäuser eindrang unb dort Diebstähle ausführte, die ihm an bar insgesamt etwa 1200 Mark einbrachten. Der Angeklagte hatte sich ein Sparkonto angelegt und von den erbeuteten Geldern insgesamt 450 Mark auf das Konto ein­bezahlt. Den Rest verbrauchte er auf seinen Wan­derfahrten, auf denen er einen gefälschten Ausweis bei sich trug. Am 8. November mürbe ber Ange­klagte in Mainz verhaftet. Der Staatsanwalt beantragte gegen Diehl sieben Jahre Zuchthaus, zehn Jahre Ehrverlust unb Sicherungsverwahrung. Das Gericht erkannte auf fünfeinhalb Jahre Zuchthaus, zehn Jahre Ehrverlust unb Stellung unter Polizeiaufsicht.

Pekka Niemi (Finnland) Kombination Langlauf, Sprunglauf.

Note für

berücksichtigt werden, daß unsere Sportfahrer nicht über hochgezüchtete Fabrikfahrzeuge verfügen. Es zeugt ja gerade von besonderer Sportbegeisterung, daß unsere NSKK.-Männer diese Fahrten auf ihren eigenen Privatfahrzeugen unter Einsetzung von Material und Person durchführen und immer wieder um den Siegerkranz streiten.

Die Schulung dieser Fahrten soll die Fahrer dahin bringen, sich und ihr Fahrzeug stets unter allen Umständen unb über alle Hindernisse heil unb ganz zum Ziel zu bringen. Es ist erstaunlich, welche

Paare:

Maxie Herber-Ernst Baier

(Deutfchlanb)

Geschw. Ilse unb Erik Pausin

(Oesterreich)

Emilia Rotter-Laszlo Szollas

(Ungarn)

Bob-Hennen:

Zweier-Bob.

Amerika I (Brown, Mashburn)

2. Lauf 1:21,02; 3. Lauf 1:25,39;

1. Lauf 1:22,50;

1. Birger Ruub (Norwegen)

2. Sven Eriksson (Schweden)

3. Reidar Andersen (Norwegen) 74,0 75,0 228,9 IHitilär-palrouiUenlauf (Vorfuhrungswettbewerb).