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gesunken war, wurde wegen Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens zu 10 Monaten schweren Kerkers unbedingt verurteilt. Der Müller V e - v e r k a k, dem das Fährboot gehörte, das alt und löcherig war, wurde zu fünf Monaten schweren Kerkers, bedingt auf drei Jahre, verurteilt. Er ist verpflichtet, den entstandenen Schaden nach Mög­lichkeit zu ersetzen. Die übrigen Angeklagten der Schuldirektor, ein Lehrer und eine Lehrerin wurden freigesprochen, da das Gericht eine Schuld an dem Unglück bei ihnen nicht feststellen konnte.

Großfeuer in Köpenick.

Eine Feuersbrunst wütete auf einem gro­ßen Holzlagerplatz in Köpenick bei Berlin. Das Feuer breitete sich mit großer Schnelligkeit aus. Neben der Feuerwehr beteiligte sich auch eine grö­ßere Fliegerabteilung an der Bekämpfung des Brandes. Nach etwa zweistündiger Arbeit war die Macht des Feuers in der Hauptsache gebrochen. Don dem großen Holzlager ist nur wenig übrig geblieben. Auch das auf dem Gelände stehende Fabrikgebäude brannte aus. Dagegen konnten das Bürogebäude und die Garagen vor den Flammen bewahrt werden.

Drei Tote

beim Absturz eines englischen Postflugzeugs.

Ein englisches Postflugzeug stürzte kurz nach dem Start auf dem Flugplatz Gatwick ab und ging in Flammen auf. Der Flugzeugführer, der Bord­ingenieur und der Funker kamen ums Leben, während das vierte Besatzungsmitglied nur leicht verletzt wurde. Das Flugzeug sollte die Nachtpost nach Hamburg befördern und hatte keine Fahrgäste an Bord.

Drei Kinder in einem brennenden hause umgekommen.

Bei dem nächtlichen Brande eines Bauern­hauses in der Gegend von Görz kamen drei Kinder ums Leben. Die Eltern und zwei Geschwister der Verunglückten, die in einem Nebenraum schlie­fen, erwachten erst, als es bereits zu spät war, den drei Kindern Hilfe zu bringen.

18 Schwerverletzte bei einem Autobusunglück.

In Glashütte in Sachsen ereignete sich ein schwe­res Kraftwagenunglück; dabei wurden 18 Personen schwer und 29 andere leicht verletzt. Ein Omnibus brachte 50 Notstandsarbeiter von Dresden nach Glashütte, die am Bau der Müglitz- Talbahn beschäftigt sind. Der Wagen fuhr den Luchauer Berg, der dort ein steiles Gefälle hat, hinunter. Dabei versagten die Bremsen. Unter Auf­bietung aller Energie und Geistesgegenwart ver­suchte der Fahrer den Wagen zum Halten zu brin­gen, jedoch vergeblich: das Gefährt raste in den Müglitz-Bach hinein. An den Hilfeleistungen haben sich die während der Manöver in Glashütte ein­quartierten Soldaten und Abteilungen des Roten Kreuzes beteiligt. Die 29 Leichtverletzten konnten inzwischen wieder entlassen werden. Die Unter­suchung zur Klärung der Schuldfrage ist im Gange.

Der 1000. Ueberseefahrgasi des Luftschiffs Hindenburg".

Wenn das LuftschiffHindenburg" heute, am 17. September, seine achte Nordamerika­fahrt von Frankfurt aus antritt, befindet sich unter seinen Fahrgästen der 10 0 0. Uebersee- Passagier des Luftschiffes: Frau Frances Springs aus Fort Mill, South Carolina (USA.) Zu Ehren dieses 1000. Fahrgastes plant die Deutsche Zeppelin-Reederei in Frankfurt vor der Einschiffung der Fahrgäste eine kleine Feierlich­keit, bei der Frau Springs durch die Geschäfts­führung der Reederei begrüßt wird. Als Ehren­gabe wird ihr eine kunstvolle Schale aus Dur- Aluminium, dem Baustoff des Luftschiffgerippes, überreicht werden. Auf dieser Schale ist außer einer Abbildung des Luftschiffs Hindenburg" eine Wid­mung eingraviert. Daß es dem LuftschiffHinden­burg" gelungen ist, innerhalb von sechs Monaten tausend Fahrgäste sicher, schnell und bequem über den Ozean nach Nord- und Südamerika zu bringen, ist ein neuer Rekord, der sich den bisherigen Lei­stungen des neuen Luftschiffes würdig an die Seite stellt. Die Passagierbeförderungszahlen werden in Zukunft wahrscheinlich noch schneller als bisher wachsen, da das Luftschiff nach dem soeben erfolgten Einbau von zwölf weiteren Kabinen 72 Fahrgäste anstelle von bisher 50 Passagieren befördern kann.

Dr. Simon Landersdorfer Bischof von Passau.

Der Abt des Benediktinerklosters Scheyern, Dr. Simon Landersdorfer, ist vom Papst als Nachfolger des verstorbenen Bischofs Dr. Sigis­

mund Felix Freiherr von Ow-Fekldorf zum Bischof von Passau ernannt worden.

Hervorragende Leistungen

bei der Reichssiegerprüfung für Hunde in Marburg.

In Marburg begann die diesjährige Reichs- siegerprüfung der Fachschaft für das Schutz- und Dien st gebrauch shunde- wesen, in der die maßgeblichen Kräfte dieser zukunftsreichen kynologischen Richtung organisato­risch zusammengefaßt sind. Vertreter des Reichs­kriegsministeriums, der Landes- und Versuchsanstalt für Heereshunde und Brieftauben sowie der Ber­liner Kriminalpolizei waren erschienen, um sich von dem Stand der Liebhaber-Abrichtung und dem Können der Hunde zu überzeugen. Die Leistungen für Hunde am ersten Arbeitstag, der hauptsächlich der Fährtenarbeit galt, war ein wundervoller Be­weis des Könnens. Von den 22 gemeldeten Hunden konnten bei strengstem Bewertungsmaßstab 15 Hunde die höchste Zensurvorzüglich" erhalten, einer wurde mitsehr gut" und sämtliche anderen mitgut" bewertet. Die beiden besten, der Schäfer­hunderüde Arno von Dahlmannshöhe (Bes. Eugen Bug, Frankfurt a. M.) und die deutsche Schäferhündin Ulla von Valentinostamm (Heinrich Ganser, Duisburg-Heidrich) mußten im Endkampf dreimal stechen, da sie völlig gleichwertig arbeiteten. Auch auf der letzten Fährte blieben sie punktgleich, so daß beiden Hunden gleiche Preise zuerkannt wurden. Zum erstenmal sah man auch eine einwandfreie Meldehunde-Führerrotte, die mit dem einen Sieger aus der FährtenarbeitArno" und mit einer äußerst arbeitsfreudigen Airedale­terrier-Hündin Meldeläufe nach Ortsgedächtnis zur besten Zufriedenheit ausführten. Der Erfolg dieser Arbeit waren die für dieses Fach erstmalig ausge­gebenen Leistungsmedaillen des RKM. für Melde­hunde.

Iahrestagung

des Deutschen Vuchdruckervereins in Bad Ems.

Der Deutsche Buchdruckerverein hält in Bad Ems vom 19. bis 21. September seine Jah­

restagung 1936 ab. Sie wird mit einer Kundgebung' im Kursaal eröffnet, bei der Professor Dr. Lüer- Frankfurt a. M. sprechen wird. Im Anschluß an diese Kundgebung findet die Eröffnung einer Aus­stellungDeutsche Druckkunst" statt, die später auch in zahlreichen Städten Deutschlands gezeigt werden soll. Außerdem ist eine Ausstellung graphischer Maschinen, Apparate und Materialien vorgesehen, die in der Brunnenhalle aufgebaut wird.

Der höchste Berg des britischen Weltreiches bezwungen.

Bei der Deutschen Himalaya-Stiftung in München lief die Nachricht ein, daß der höchste Berg des britischen Weltreiches und gleichzeitig der höchste bisher von Menschen erstiegene Berg, der 7820 Meter hohe Nanda Devi im Garhwal- Himalaya, Ende Juli d. I. von einer englisch-ame­rikanischen Expedition bezwungen wurde. _ Das Garhwal-Gebiet, in dem der Berg liegt, gehört zu den am schwersten zugänglichen Gebieten der Erde. Es wird im Norden von Tibet, im Westen von Kaschmir, im Osten von Nepal und im Süden von Britisch-Jndien (Vereinigte Provinzen) begrenzt und wird in seiner Gesamtheit von einem Teil des Himalaya-Massivs ausgefüllt, das hier Höhen von 5500 bis 8000 Meter aufweist. Da in diesem Ge­biet jegliche Verkehrsmittel fehlen, mußte die Nach­richt von dem großen Erfolg der Expedition durch eingeborene Läufer bis zur nächsten Funkstation gebracht werden, was in Anbetracht der außer­ordentlichen Schwierigkeiten und Gefahren des We­ges annähernd zwei Monate in Anspruch nahm. Die Teilnehmer der Expedition, die Engländer Tilman, Graham, Brown, Odell und H o u st o n und die Amerikaner E m m o n s und Terris More, alles erfahrene Himalaya-Bergstei­ger, die bereits bei früheren Expeditionen am Mount Everest Hervorragendes geleistet haben, sind am 21. Juli mit sechs Trägern und 36 Kulis von dem Orte Tapoban zu der Erstbesteigung aufge­brochen.

die Raume der III. Milch fabrik für p a - fteurisierte Flaschenmilch in Leningrad wegen gesundheitswidriger Zustände schließen lassen. In diesem Institut, das für die Lieferung hochwertiger Milch bestimmt ist, wurden ungenü­gende Pasteurisierung der Milch, schlechte Reini­gung der Gefäße und Schmutz in den Räu- m e n festgestellt. Der Direktor der Fabrik, der Kom­mandant, die Meister und der Leiter der Anlage wurden von der staatlichen Sanitätsinspektion bestraft."

Das ist die pure Wirklichkeit in dem mancherorts noch gepriesenenbolschewistischen Pa­radies", wie sie auf Grund bolschewistischer partei­amtlicher Quellen sich darstellt. Unverständlich bleibt danach, wie der zur Zeit in Sowjetrußland weilende französische Minister für Volksgesundheit, S e l - lier, diehygienischen und volksgesundheitlichen Einrichtungen in der Sowjetunion" einem TASS- Vertreter gegenüber über den grünen Klee loben und sie sogar alsvollende t" bezeichnen kann. Man wird wohl diesmal der parteiamtlichen Mos­kauer ,Prawda" mehr Glauben schenken müssen,-

Kunst und Wissenschaft.

Grabbe-Woche in Detmold.

Aus Anlaß des 100. Todestages Christian Dietrich Grabbes, des großen deutschen Drama­tikers, findet in Detmold, der Vaterstadt des Dich­ters und Hauptstadt des Lipperlandes, in der Zeit vom 26. September bis 2. Oktober eine Grabbe- Woche statt, die unter der Schirmherrschaft des Reichsministers Dr. Goebbels steht. Der Spiel­plan sieht folgende Aufführungen vor:Marius und Sulla";Napoleon";Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung";Hannibal";Nannette und Maria";Die Hermannsschlacht". Es werden ferner eine Morgenfeier und eine Feier am Grabe Grabbes stattfinden, sowie eine Grabbe-Ausstellung eröffnet werden.

Ein italienischer Goethepreis.

Im Anschluß an die vor einigen Tagen in Mal- cefine abgehaltene Feier zu Ehren der 150jährigen Wiederkehr der Reise Goethes nach Italien wurde beschlossen, einen Goethepreis zu stiften, der im September jedes Jahres in Höhe von 1000 Lire für die beste Sammlung lyrischer Gedichte ge­währt werden soll.

Wetterbericht

des Reichswetterdiensles. Ausgabeort Frankfurt.

Durch einen im Mittelmeergebiet liegenden Wirbel wird feuchtwarme Meeresluft nordwärts verfrach­tet, die vor allem in den Südalpen und in Nord­italien Anlaß zu schweren Regenfällen gibt, die sich aber auch noch im Süden und vor allem im Südwesten Deutschlands durch leichte Unbeständig­keit bemerkbar macht. Gleichzeitig hat sich das mit seinem Kern über Skandinavien liegende kräftige Hochdruckgebiet noch weiter verstärkt. Unser Bezirk liegt im Grenzgebiet zwischen beiden Einflüssen, doch wird voraussichtlich nach leichterer Unbestän­digkeit, die sich vornehmlich auf den Süden und Südwesten beschränkt, das Hochdruckgebiet an Ein­fluß wieder gewinnen.

Aussichten für Freitag: Vielfach dun­stig, sonst nach anfänglicher leichter Unbeständigkeit wieder vielfach aufheiternd, meistens warm, sogar schwül, südwestliche Winde.

Aussichten für Samstag: Vielfach dun­stig, sonst im wesentlichen freundliches Wetter

Lufttemperaturen am 16. September: mittags 21 Grad Celsius, abends 11,5 Grad ; am 17. September: morgens 10,4 Grad. Maximum 21,3 Grad, Minimum heute nacht 9,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 16. September: abends 16,1 Grad; am 17. September: morgens 12,8 Grad. Sonnenschein­dauer 7,2 Stunden.

Hauptschristleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 36: 9350. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Oie nackte Wirklichkeit.

Bolschewistisches Gesundheitswesen nur auf dem Papier .

Leningrad, 15. Sept. (DNB.) Am 28. Juni d. I. wurde in Moskau eine Gesetzesverord­nung bekanntgegeben, die die vielversprechende BezeichnungDekret über Verbot der Abtreibung, über Wöchnerinnenhilfe, Vergrößerung des Netzes der Entbindungsanstalten, der Kinderheime ufw." trägt. Mit dem Bau der entsprechenden Ein- r ich t ungen sollte wie üblich bei den bolsche­wistischen Vorhaben sofort begonnen werden. Mehrere hundert Millionen Rubel wurden für den geplanten Bau von Krankenhäusern, Entbindungs­anstalten, Kinderkrippen und medizinischen Instituten bereits auf dem Papier angewiesen. Wie stets in solchen Fällen bei den Sowjets, wur­den auch schon geradezu phantastische Zahlen für das, was werden soll, in der Presse veröffent­licht. Aber auch hier, wie auf jedem anderen Gebiet bietet sich das nun schon 18 Jahre lang gewohnte Bild: Der heutige Wunschtraum des Bolschewiken ist morgen für ihn schonWirklichkeit", nur in der Tat ist nichts vorhanden!

Wie trostlos es auf dem Gebiete des sowjetischen Gesundheitswesens und der dafür geplanten neuen Bauten aussieht, davon legt niemand besser als ein Leitartikel der Moskauer parteiamtlichen Prawda" vom 2. 9. 1936 Zeugnis ab. Der Schreiber beklagt sich offensichtlich über die große Schlamperei bei der Durchführung dieser Bauten und äußert sich darüber folgendermaßen:Es ist kein Geheimnis, daß der Bau von Kranken­häusern in der Regel hier ausschließlich lang­sam, schlecht und unorganisiert vor sich ging. lieber die Errichtung des Kinderkranken­hausesSokolinaja Gora" das sich seit 1929 im Bau befindet (ein Krankenhausbau noch nicht einmal in 7 Jahren fertigte ft eilt !!) ist in derPrawda" schon viel geschrieben worden, aber ähnliche anekdotenhafte Beispiele könnte man z u Dutzenden anführen aus Leningrad, Tscheljabinsk, Irkutsk und anderen Städten der Sowjetunion. Ein fühlbarer Umschwung ist auch nach Veröffentlichung des neuen Dekrets nicht eingetreten. Ungeachtet dessen, daß tatsächlich Mil­lionen an einer guten schnellen Durchführung der auf dem Gebiete des Gesundheitswesens vorgesehe­nen Einrichtungen interessiert sind, bauen die Ge­

sundheitskommissariate der Bundesrepublik und die meisten Gaue und Gebiete sehr langsam, wie in alten Zeiten. Obwohl das Dekret bereits am 28. Juni erlassen wurde, hat das Gesundheitskommis­sariat der Sowjetrepublik Großrußland (RSFSR.) bis zum heutigen Tage noch nicht die Erläuterungen zu den Bauentwürfen und die Graphiken für die Bauarbeiten versandt. Damit nicht genug. Die Klagen hören auch heute darüber nicht auf, daß das Gesundheitskommissariat bis auf den allerletzten Tag noch nicht einmal die Entwürfe selbst verschickt hat!"

Sodann gibt diePrawda" vernichtende Zahlen über den Stand dieser Bauten an, die Ende des Jahres fertiggestellt sein sollen: Im Kalinin-Gebiet (Twer), das nach eigenen Angaben des Gesund­heitskommissariats im Krankenhausbau sogar an der Spitze marschiert, sind bisher nur d i e Erdarbeiten in Angriff genommen worden. Im Gebiet von Iwanowo sind die Erdarbeiten überhaupt nur bet einem Drittel der Bau­vorhaben begonnen worden. Im Moskauer Gebiet ist es ähnlich.

Und wie sieht es in den bolschewistischen Haupt­städten aus? Darüber berichtet diePrawda" mit folgenden Worten: Sogar in Moskau und Lenin­grad ist der Bau von Entbindungsanstalten und Kinderhorten ins Stocken geraten ... Von den in diesem Jahr in Moskau fertigzustellenden 300 neuen Wöchnerinnenbettstellen ist bereits be­kannt, daß der Plan im laufenden Jahr nicht mehr erfüllt wird, da sämtliche Termine ver­strichen sind. Was den Bau der vorgesehenen Kinderheime betrifft, so sind weder in Mos­kau noch in Leningrad nicht einmal die Erdarbeiten begonnen worden. In den Provinzzentren und in den Kollektivwirtschaf­ten ist es noch schlechter." (!)

Und wie sieht es in sanitärer Hinsicht in den von den Sowjets stets als großzügig hingestellten roten Hauptstädten aus? Davon berichtet eine am 8. Sep­tember d. I. von derPrawda" aus Leningrad gebrachte Meldung mit der kennzeichnenden lieber» schrift:W egen sanitätswidriger Z u - stände bestraft". Die Meldung besagt:Heute hat die Leningrader staatliche Sanitätsinspektion

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