Ausgabe 
17.8.1936
 
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Baugenossenschaft 1894

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. ZIL

Jrantfurt a.M.

Berlin

120

120,13

Vanknoten.

Berlin, 15-Auaust

0

8

98,25 102,65

112,75

100,25

98,75

Durchschnitt wie folgt: 36 Mark. Dreizimmer- Vierzimmerwohnungen

98,25

102,2

112,65

100,25

6 6

6

8

7

64,51

81,20

31,65

64,25

80,88

31,53

A.E.G.

Bekula

wohnlichen Zustand und gehalten.

Die Miete stellt sich im Zweizimmerwohnungen

101,25

97,5

95 109,6

29,75

3,15

9,25

8,6

9

14,4

101,25

97,5

95 109,6

29,75

3,05

9,15

8,7

9

14,3

Kraft angespannt wird, dann leistet die Baugenos­senschaft auch hier einen sehr wesentlichen Beitrag ür Deutschland und durch die Sehhaftmachung deutscher Familien auch für die Sicherung der Zu­kunft des deutschen Volkes.

Nach der Verlesung der Niederschrift über die Versammlung schloß nunmehr der Versamm ungs- leiter den Abend mit dem Gruß und Treugelodms an den Führer.

4% Oesterreichische Goldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarisck)e Staatsrente v. 1910 4'/i% desgl. von 1913..........

b% abgest. Goldmextkaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie ....................

112,75

100,2

98,75

97

100,9

93,75

125

119,9

97

101,05

101,25

97,5

95

109,6

29,4

3,25

9,2

8,6

8,9

14,2

gegen ihn hin wuchs mehr und mehr ein Park heran, i in dem sich spazierengehen ließ.

überdies, Serenaden dürften an dem Hofe des - neuen Sanssouci wohl schwerlich zustande kom­men. Sanssouci war fast frei von Frauen. Die schlesischen Kriege hatten den König seiner Gemah­lin entfremdet. Seinen Hofstaat bildeten Gelehrte, auch Offiziere mit gelehrten Neigungen. Sanssouci war zustande gekommen wie Rheinsberg: Fried­berg gab die Anregungen, Knobelsdorfs und Pesne verliehen ihnen Wirklichkeit. Ein Stück Rheinsberg wurde unmittelbar nach Sanssouci übernommen: das runde Bibliothekzimmer entsprach dem Rheins­berger Turmgemach, die Bücher selbst waren hin­übergeholt worden.

Noch mehr. Die Worte Friedrichs nach dem Er­öffnungsfest in Rheinsberg hatten sich immer mehr verfestigt. Er verließ die Stätte seines ersten und einzigen Glücks mit den Worten:Große Herrscher haben noch stets ihr eigenes Ich hinter den Ge­danken an das Staatswohl zurücktreten lassen!" Er bewährte sie in zwei Kriegen, die eine staunende Mitwelt veranlaßte, ihm die Auszeichnungder Große" zu verleihen.

Friedrichs Umgebung bildeten Gelehrte von Welt­ruf, vorwiegend Franzosen wie Voltaire, Mauper- tuis, d'Argens. Seinem Herzen am nächsten jedoch standen zwei schottische Edelleute, die Brüder James und George Keith, die als Anhänger der Stuarts landslüchtig waren. James nahm dauernd in Pots­dam Aufenthalt, George trat als Diplomat in Fried- richs Dienst.

Als George den Wunsch äußerte, von dem Posten eines preußischen Gesandten in Paris enthoben zu werden, entgegnete Friedrich mit tiefem Ernst:Sie wollen es also jetzt schon besser haben als ich?"

Ich verstehe nicht, Sire!"

Glauben Sie, daß ich einmal meines Alters wegen die Regierung niederlegen darf?"

Erstaunt blickte Keith den erst zweiundvierzig- jährigen Monarchen an:Sire, ich habe die Sechzig überschritten."

Da kann man noch recht viel leisten. Aber Sie beantworten meine Frage nicht. Doch lassen Sie mich Ihnen sagen: ich finde alle die glücklich, die in einem gewissen Alter sich von den Geschäften zurück­ziehen dürfen. Dieses Glück erscheint mir um so teurer, da ich es wohl niemals genießen, werde. Immer neue Pläne, Sorgen und Schwierigkeiten, das ist alles, was die Größe uns einträgt. Ein großer Teil unserer Arbeit wird damit verbraucht, Leute glücklich machen zu wollen, die es gar nicht sein mögen, und Einfluß auf eine gewisse Zukunft zu gewinnen, die unsere Pläne über den Haufen wirst."

Andächtig lauschte Keith den Worten des Königs. Ein Lächeln ging über seine abgeklärten Züge: Wenn der Philosoph von Sanssouci" er sprach mit Betonung die Wörter getrennt, um ihren Sinn besser hervorzuhebenwenn der Philo­soph von Sanssouci so reich mit Sorgen beladen ist, dann muß ich unter ihm aushalten, bis er mich selbst abruft. Ich bitte Ew. Majestät wegen des geäußerten Wunsches um Verzeihung."

Friedrich reichte Keith die Hand:Durch die bei­den Keiths gewinnt man den Glauben an die Menschheit zurück!"

Nur, Sire, nachdem Sie ihn uns Landfluch­tigen zuvor gegeben. Wir haben noch nicht ver­gessen, was Sie bei unserer Ankunft einmal sagten und später in einem Briefe versicherten:

Nur wer im Innern kämpft und ringt, Nur wer im Leben sich gewann Gewissens­frieden,

Nur dem ist Glück und Lohn beschieden.

Auf den Tag waren fünfzig Jahre verflossen, daß Friedrich in Rheinsberg begonnen, sein Leben zu gestalten. Ein halbes Jahrhundert schier unfaß­baren Reichtums war über ihn gekommen. Trotz­dem zeigte sich am vernehmlichsten die große Ein­samkeit, die keinen Führer verschonte.Ich arbeite, ich gehe spazieren und sehe keinen Menschen. Aber ich unterhalte mich mit den Toten, indem ich ihre guten Werke lese", gestand sich Friedrich siebzig­jährig. Ein neues Zeitalter brach dem deutschen Volke an! Die Dichter verkündeten es, er wußte nicht davon. Die Welt der Aufklärung hielt ihn

der Aufklärung verlangte. Er weiß sich keinen an- dern Ausweg, als schließlich in seinem letzten Ge- dicht gegenüber der aufklärerischen Lebensweisheit zu erklären:

... anzunehmen, daß die blinde Kraft, Der Stoss, der Ursprung aller Dinge sei, Ist widersinnig, eitle Deutelei.

Sinnlos ist eins, das andere unerklärlich: Zwei Klippen starren, beide gleich gefährlich. Da gilt die Wahl: Sinnloses gibt es schwerlich: Drum wend' ich lieber mich zum Dunkeln hm Und überlasse euch den Widersinn."

Daß ihm das Dunkle nicht Entsagung und Pessi­mismus bedeutete, beweist seine Tatkraft bis zur letzten Stunde. Nach am 15. August 1786 gab er alle Anordnungen für das am nächsten Tage m Potsdam beginnende Manöver. Am 16. August be­fahl er abends elf Uhr, ihn am andern Morgen um vier Uhr zu wecken. Sein Wille glaubte, den kranken und gebrechlichen Körper zwingen zu kön­nen. Da kam in der Frühe des 17. August ein sanf­ter Tod und ließ den Nimmermüden in den Armen eines Kammerhusaren ftiedlich entschlummern.

Sechszimmerwohnungen 110 TNark; in diesen Preisen sind die Abgaben der Müllabfuhr, Strahenreinigung und Wassergeld bis zu 20 Kubikmeter eingeschlossen.

Die Wohnungen der Genossenschaft werden nur an Genossenschaftsmitglieder vermietet, in der Bevöl­kerung vorhandene Meinungen, daß auch Nichtmit­glieder Wohnungen der Baugenossenschaft haben könnten, sind irrig.

Aus der M i t g l i e d e r b e w e g u n g ist folgen­des zu berichten: am Anfang des Geschäftsjahres 1935 zählte die Genossenschaft 726 Mitglieder, im

umfangen.

Doch befriedigte sie ihn nicht mehr. Als Grund­lage seiner Regierungskunst ließ er sie wohl gel­ten. Auf diesem Gebiete glaubte er, der von ihr ge­forderten Sittlichkeit Genüge getan zu haben, wie er in seinem letzten Testament bekennt:Unser Leben führt mit raschen Schritten von der Geburt bis zum Tode. In dieser kurzen Zeitspanne ist die Bestimmung des Menschen, für das Wohl der Ge­meinschaft zu arbeiten, deren Mitglied er ist. Seit dem Tage, da mir die Leitung der Geschäfte zu­fiel. war es mein ernstes Bemühen, mit allen meinen Kräften und nach Maßgabe meiner schwachen Einsicht den Staat glücklich und blühend zu machen."

Darüber hinaus aber stieß er auf immer mehr Hindernisse bei der vernunftmäßigen Erfassung der Dinge und Handlungen, wie das die Philosophie

112,75

100,2

98,75

97

100,9

93,75

125

120

97

101,2

101,4

97,5

95 109,6

29,4

3,25

9,1

8,6

8,9

14,4

Elektr. Liefsrungsgeselllchaft ... 6

Licht und Kraft .............7

Felten & Guilleaume 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Preußen.

Landkreis Gießen.

Q Aus dem Kreise Wetzlar, 15. Aug. Der Landrat hat die diesjährigen Sommer- ferien für die ländlichen Mädchen- und Knaben­fortbildungsschulen des Kreises wegen des. bisheri­gen schlechten E r n t e w e t t e r s bis auf wei­teres verlängert.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

G. 100. Der Bürge kann die Einrede der Verjäh­rung nur insoweit geltend machen, als dieselbe auch dem Hauptschuldner zusteht. Die Pfändungsgrenze für Arbeits- und Dienstlohn liegt zur Zeit bei mo­natlicher Auszahlung bei 150, RM., bei wöchent­licher Auszahlung bei 35, RM., bei täglicher Auszahlung bei 5,80 RM. Soweit diese Beträge überstiegen werden, ist ein Drittel des Mehrbetrags ebenfalls pfändungsfrei.

Unter der Leitung des Aufsichtsrats-Vorsitzenden, Verwaltungsamtmann Martin, hielt die Bau­genossenschaft 1894 am Samstagabend im Saale derStadt Wetzlar" chre Jahreshaupt­versammlung ab.

Der Versammlungsleiter begrüßte zunächst den Vertreter der Deutschen Arbeitsfront und die Ver­treter der Presse, wobei er in kurzen Worten auf die Bedeutung des genossenschaftlichen Gedankens hinwies und den Wunsch aussprach, daß in ge­meinsamer Arbeit zwischen Baugenossenschaft und Presse der G e n o ss e nscha fts g ed an k e im­mer mehr in die Bevölkerung hinein- getragen werden möchte zum Wohle des deut­schen Volkes. Sodann machte er die Mitteilung, daß das ehrenamtliche Vorstandsmitglied Architekt Hamann nach über vier Jahrzehnte langer wert­voller Mitarbeit zum Wohle der Baugenossenschaft sein Vorstandsamt niedergelegt habe. Namens der Baugenossenschaft sprach Herr Martin dem zu­rückgetretenen Herrn Hamann herzlichsten Dank für seine wertvolle Mitarbeit aus.

Nunmehr erstattete der Vorsitzende des Vorstan­des, H. Schneider, den

Geschäftsbericht für 1935.

Darin wird nach Hinweis auf die segensreichen Aus­wirkungen des nationalsozialistischen Aufbaupro­gramms auf die Tätigkeit der Baugenossenschaften im allgemeinen hinsichtlich der Baugenossen­schaft 1894 u. a. folgendes hervorgehoben:

Line Statistik noch der sozialen Gliederung der Genossenschaft weist aus, daß in den Genossen­schaftshäusern die Familien von 128 Beamten 59 Angestellten, 49 Arbeitern, 23 Witwen und 11 Gewerbetreibenden wohnen.

Weiter wird mit ^Befriedigung erwähnt, daß zwi­schen den Mitgliedern und der Verwaltung der Baugenossenschaft im allgemeinen ein gutes volks­gemeinschaftliches und genossenschaftliches Verhält­nis besteht. Hinsichtlich des Bau Programms für dieses Jahr wird mitgeteilt, daß die Baugenos­senschaft 1894 an der im Eichgärtenviertel gelege­nen Jahnstraße auf einem rund 6000 Quadratmeter umfassenden Gelände zehn Einfamilienhäuser, be­stehend aus 3 bis 5 Zimmern, Küche, Bad und Bo­denkammer mit dazugehörigem Garten von durch­schnittlich je 350 Quadratmeter Größe errichten läßt. Nach den Anordnungen des Stadtbauamtes sind diese Wohnhausbauten als l'/egefchoffige Gie­belhäuser zu errichten, deren Gesamtheit den Aus­bau einer vollständigen Straßenseite darstellt.

Der gesamte Besitzstand der Genossenschaft an Häusern b;w. Wohnungen belief sich nach dem Stand vom 31. Dezember 1935 auf 131 Ein- und Mehrfamilienhäuser mit zusammen 270 Zwei- bis Sechszimmerwohnungen in einem buchmäßigen Werte von 2 207 144,22 Mark und einer hypothekarischen Belastung von

1 914 599,44 Mark.

101,4 I 101,4

98,25 I 98,13

102,25 | 102,25

BuderuS <

Deutsche Erdöl .......... *

Harpener.................

Hoefch EisenSSln-Neuessea .. 8

Ilse Bergbau ...............6

Ilse Bergbau Genüsse 6

Klöcknerwerke ...............8

Mannesman n-Rbhren 3

üueno-3 äitt Brüssel .... Rio de Jan. Sofia.....

Kopenhagen Danzig.... London.... Helstngfors. Paris .....

Holland ... Italien.... Japan .....

Jugoslawien Oslo.....

Wien......

Lissabon... Stockholm.. Schweiz ... Spanien... Prag......

Budapest .. Reuyort ...

Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse.

angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Rheinische Elektrizität

Rhein. Wests. Elektr.

Schuckert L Co......

Siemens L Halske.,.

Lahmeyer & Co.....

Bon diesen Häusern entfallen auf die Vorkriegszeit neun, auf die Zeit der Jnflationsbauten 74, auf die Zeit des 1. Januar 1924 bis 31. Dezember 1935 insgesamt 48. Die Häuser und Wohnungen befinden sich ausnahmslos in gutem baulichen und "' ~ " * 1 werden laufend instand

Wohnungen 46 Mark, 49 Mark, Fünfzimmerwohnungen 73 Mark,

Amerikanische Roten Belgische Noten..................

Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten ..........

Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten ...

Ungarische Note« ..........

Schluß! Abend- börse

15-8.

Gelt)

2,44

41,80 55,63 12,47 16,33

168,54

62,62

Wirtschaft.

Rhein-Mainische Börse.

Ltwas freundlicher.

Frankfurt a. M., 15. Aug. Zum Wochen- schluß war die Haltung der Börse etwas freund- lieber. Am Aktienmarkt erfolgten kleine Ruck- käufe und Deckungen der Kulisse, wahrend vom Publikum kaum Aufträge Vorlagen. Das Geschäft hielt sich in sehr engen Grenzen. Etwas Anregung boten die Ausführungen auf der Generalversamm­lung der Rheinstahl. Montanwerte waren zeitweise etwas lebhafter und lagen durchschnittlich, 0,51 v. H. höher. Buderus lagen fest mit 116,90 (113,50), auch Klöckner plus 2 v.H. mit 115,50, Mannes- mann 108109 (107,50); Harpener, Hoefch, Rhein- stahl und Verein. Stahl zoaen bis 0,75 vH an. Am Chemiemarkt lagen IG. Farben (164,50), Scheideanstalt (272), Deutsche Erdöl (127 50) un- verändert, Metallgesellschaft gewannen 0,50 vH. auf 134,50. Elektroaktien lagen vorerst sehr still, AEG. 38,25 (38). Maschinen- und Motorenaktlen lagen 0,51 v. H. fester, MAN kamen nach mehr­tägiger Pattse mit 122,50 (126) wieder xur Notiz. Schwächer lagen nochmals Reichsbank-Anteile mit 190 (192), auch Zellstoff Aschaffenburg nur knapp gehalten. Westdeutsche Kaufhof setzten 0,75 hoher ein. Auf den übrigen Marktgebieten lagen nach Ablauf der ersten halben Stunde noch keine No­tierungen vor.

Renten lagen still. Altbesitz mit 112,65 (112,75) nur knapp gehalten, ebenso spate Schuld­buchforderungen mit 98,13 (98,25). Stadte-Altbesitz blieben zu 113,50 gefragt. Zinsvergütungsscheme unverändert 93,20, Kommunal-Umschuldung ca. 8888,10.

Im Verlaufe erfuhr das Geschäft am Aktien­markt keine Belebung, die Haltung war aber weiter etwas fester. Montanwerte zogen erneut durchschnittlich 0,50 v. H. an, ferner erhöhten sich IG. Farben auf 165,50 nach 164,50 und, Schelde- anstatt auf 272,50 nach 272. Verein. Stahlwerke schwankten zwischen 109,75110,25 nach 109-50- Von später notierten Werten gewannen Zellstoff Waldhof 1,5 v. H. auf 150, Schuckert 1,25 v. H. auf 156,75. Muag waren zu 120,50 gesucht (119,50).

Der Rentenmarkt blieb sehr still. Von Kassa­renten blieben Goldpfandbriefe und Kommunal- Obligationen unverändert. Liguidationspfandbriefe wichen nach beiden Seiten 0,130,25 v. H. ab, auch Stadtanleihen schwankten im gleichen Ausmaß. Aus­landsrenten lagen still und wenig verändert. Im Freiverkehr zogen Quoten zu früheren österreichi­schen Eisenbahnanleihen leicht an.

Der Freiverkehr war ruhig, Adlerwerke 115,50 (115), Pokorny etwa 111, Dyckerhoff Gement etwa 131. Tagesgeld um). 2,75 v. H.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 17. Aug. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Voraüftrieb: 249 Rinder (94 Ochsen, 80 Bullen, 179 Kühe, 50 Färsen), 477 Kälber, 95 Schafe, 1210 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen, 36 bis 45 Mark, Bullen 39 bis 43, Kühe 25 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 35 bis 44, Kälber 60 bis 90, Hümmel 30 bis 54, Schafe 45 bis 50, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber, Hümmel und Schafe lebhaft.

2,46

41,96

55,85

15,51

16,39

169,22

62,88

Schluß­kurs

14-8-

Schluß- kurs

14-8.

Hamburg-Amerika-Paket 0 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .........0

61.®. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Disconto.

Gesellschaft................ 4

Dresdner Ban! 4

Reichsbank ................12

Schluß!. Mittag- börse

15-8.

Dalum

4% oesgi. Serie 11

5% Rumän. Vereinh. Rente 0.1903 414°/aRttmän.vereinh.Rentev.i913

4% Rumänische vercinh. Rente .

2 y4% Anatolier..........

Verlaufe des Geschäftsjahres traten 92 neue Mit­glieder ein, 73 schieden aus, jo daß am Schlüsse des Geschäftsjahres 1935 ein Bestand von 7 45 Mitgliedern verblieb.

Die Bilanz schließt nach dem Stand vom 31. De­zember 1935 in Aktiva und Passiva mit 2 276 840.66 Mark ab. Der Gewinn einschließlich Vortrag aus 1934 in Höhe von 4256,10 Mark beziffert sich nach dem Stand vom 31. Dezember 1935 auf 9583,99 Mark. Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit 170 999,17 Mark ab.

Den Bericht des Aufsichtsrats

gab dessen Vorsitzender, Verwaltungsamtmann Martin, der u. a. das gute Zusammenarbeiten zwischen Aufsichtsrat und Vorstand betonte, weiter mitteilte, daß eine gründliche Bereinigung der Ge­nossenliste durchgeführt und nunmehr auch der jn der Baugenossenschaft 1894 vielbesprochene Fall Wölfer erledigt sei. Dem Vorstand wurde für feine ausgezeichnete Geschäftsführung der Dank des Auf­sichtsrats ausgesprochen.

Aus den Reihen der Mitglieder wies Dr. Kruse darauf hin, daß sich die beiden Berichte sehr we­sentlich von den früheren unterschieden und daß man aus den Darlegungen erkennen könne, mit welchem starken Derantwortungsbewußtsein die jetzigen Männer an der Spitze der Genossenschaft ihre Aemter erfüllen.

Beschlüsse.

Die von Vorstand und Auftichtsrat vorgelegte Bilanz vom 31. Dezember 1935 und die Gewinn- und Verlustrechnung, deren Abschlußziffern oben berichtet sind, sowie die Vorschläge der Verwaltung über die Verteilung des Reingewinns wurden ein­stimmig genehmigt.

Auf Antrag des Aufsichtsratsvorsitzenden wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Eine Anzahl Satzungsänderungen, die durch eine neue Mustersatzung des Hauptverbandes der Woh­nungsbaugenossenschaften erforderlich wurden, fan­den einstimmige Annahme.

Die turnusgemäß aus dem Auftichtsrat ausfchei- denden Mitglieder Karl Schneucker und Otto Werner wurden durch Zuruf einstimmig wieder- gewählt.

Oer Eigenheimbau.

Anschließend sprach das Aufsichtsratsmitglied Dipl.-Berging. Cronjaeger kurz über die Be­deutung des Eigenheimbaues. Er betonte die be­sondere Wichtigkeit gerade dieses Gebietes der Dau- wirtfchaft, das als ein .bedeutsamer Faktor des deutschen Wiederaufbaues unter der Regierung Adolf Hitlers sich in Zukunft viel stärker durchsetzen müsse als früher. Jedem Volksgenossen, der leistungs­fähig und leistungswillig sei, solle nach bester Mög­lichkeit dazu verhalfen werden, zu eigenem Grund und Boden zu kommen. Er wies weiter auf die große Bedeutung der Gemeinschaftsleistungen hin, die bisher schon im Dritten Reich in vielfacher Weise vollbracht wurden, und er stellte in diesen Rahmen der gedeihlichen Gemeinschaftsarbeit auch die Eigenheimbauten der Baugenossenschaft 1894 hinein, die gegenwärtig an der Jahnstraße im Eich- gärtenviertel im Entstehen begriffen sind. Zur Ver­wirklichung eines derartigen guten Bauplanes ist es aber erforderlich, daß die Interessenten für solche Häuser aus eigenen Ersparnissen sich den Anfang zu eigenem Grund und Boden schaffen, da ein solches Bauwerk natürlich nicht allein auf die Fi­nanzierung aus fremden Mitteln gestellt werden kann. Mit Genugtuung hob der Rebr:r hervor, daß die öffentlichen Kaffen heute weit verständnisvoller und in großzügiger Weife gerade auch auf dem Gebiete des Eigenheimbaues finanzielle Hilfe lei­sten. Ein Viertel des Baukapitals muß in der Re­gel aber von den 93 augenoffen der Eigenheime er- i wartet werden, wenn ohne Schwierigkeiten an die : Verwirklichung eines solchen Vorhabens herange- - gangen werden soll. Vorstand und Aufsichtsrat wer- i den immer gerne behilflich fein, wenn Genossen­schaftsmitglieder sich auf diesem Wege eignen Grund = und Boden verschaffen möchten, insbesondere wird > diese Genossenschaftshilfe für kinderreiche Familien i eingesetzt werden. Wenn auf diesem Gebiete alle

Dalnm

6% Seutlctie Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 S'/r°o Doung-Anleihe von 1930 ..

Deuljctie Anl.-Ablös.-Schuld mil

Au-lo,.-Rechten ............

4y2% Deutsche Reichspostschatzau

Weisungen von 1934, I

4/2% ehem. 8% Hessischer Volks staat 1929 (rückzahlb. 102%) ...

4yz°/o ehem. 8% Hessische Landes baut Darmstadt Gold N. 12...

5yz% ehem 4tz% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau.

4%% ehem. 8% Datmst. Komm Lanvesb.Goldschuldverschr. R.t>

Oberhesjen Provinz-Anleihe mt> Ausloi.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An

leihe Serie 1 mit Auslos.«Rechten

4yt°/o ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

b-/r% ehem. 4V2% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Psandbriese.......

6%% ehem. 4yt% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.^Noldpsc. ...

4>/r% ehem. 8% Pr. Landespsand- brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4%% ehem. 7% Pr. Landespsand

oriesanst., Gold Komm. Obl. 20 Steuergutich.Verrechnungsk. 34-38

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß- kurs

Schlußk. Mittag­börse

14.8-

15.8-

14-8

15-8.

Frankfurt a. Ul.

Berlin

Gchluß- kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

14.8.

15.8.

14.8.

15.8-

Manssetver Bergbau.......

6Vi

150

152

Kskswerke ................

. 6

130,5

131

Rheinische Braunkohlen ....

12

220

218

. 1

145,5

146

145,5

145,75

Vereinigte Stahlwerke......

8%

108,9

110

109,13

109,65

. 0

32,5

32,5

32x25

32,5

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

125

*125

122,5

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

121,5

119

119

118,75

Kaliwerke Salzdetfurth.....

171,25

I. G. Farben-Jndustrte .....

.. 7

164,5

165,5

164,65

165

Scheideanstalt.............

.. 9

272

272,5

Goldschmidt ..............

.. 5

115,75

116,25

115,5

116,25

Rütgerswerke .............

.. 6

131

131

130

130,25

Metallgesellschaft...........

.. 5

134

134,5

134,5

135

Philipp Holz mann.........

.. 4

128

127,75

128,25

128,75

Zementwerk Heidelberg ....

.. 7

146,25

146,25

~

Cementwerk Karlstadt.......

.. 6

154

154

-

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

107

109,75

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. O

61,5

61,5

61,65

61,75

.. 5

85,5

85,25

85,25

84,5

Zellstoff Waldhof ..........

.. 6

148,5

150

148

150

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. O

120,5

120,25

121

121,5

Dessauer Gas .............

.. 7

109,75

110,25

Daimler Motoren ..........

.. (

126

127

126,5

127

Deutsche Linoleum.........

.. 8

168

167,5

167,75

168

Orenstein & Koppel ........

.. O

85,5

86,75

Westdeutsche Kaufhof.......

.. O

53,5

54,25

53,65

54,13

Ehade....................

.. 9

390

394

392,5

397

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

203,5

202

204

202

Eonti-Gummt.............

. i:

180

180,5

180,5

178,5

Gritzner..................

.. 0

1 35

I 34,75

1 34,75

35,5

Mainkrastwerke Höchst a.M..

.. 4

95

95

-

Süddeutscher Zucker .......

. IC

1 214

I 212,5

-

14.August

15.August

Amtliche Geld

Notierung Brief

Amtliche Notierung

Geld | Briet

0,688

0,692

0,687

0,691

41,92

42,00

41,94

42,02

0,146

0,148

0,146

0,148

3,047

3,053

3,047

3,053

55,83

55,95

55,83

55,95

46,80

46,90

46,80

46,90

12,505

12,535

12,505

12,535

5,514

5,526

5,514

5,526

16,38

16,42

16,38

16,42

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