Ausgabe 
17.3.1936
 
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Der deutschen Landfrau Dank an den Führer

im Auslande die

Auf der einen Seite hemmt

Milliarden RM.)

Bezugsquellen weist nach: Hassia-Sprudel Bad Vilbel

1675 V

Gießen, Alsfeld, den 16. März 1936.

Frau Lina Noack, geb. Albrecht

Gießen, im März 1936.

1677 D

Gießen (Neustadt 61), den 17. März 1936.

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Selbst während der Jahre höchster Scheinblüte 1926 bis 1928 konnte kein gleichstarker Spartrieb in Deutschland festgestellt werden. Aber auch im Ver­gleich mit dem Ausland ergibt sich ein außerordent­lich günstiges Bild.

Wohl ist auch im Ausland während der letzten Jahre fast überall ein beachtlicher Wirtschaftsauf­schwung zu verzeichnen. Aber nirgends ist der Ein­lagenbestand der Kassen auch nur annähernd in dem Tempo gestiegen, wie dies seit 1933 in Deutschland der Fall ist. Bei den französischen Caisses

rür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgänge unseres lieben Entschlafenen sagen wir unseren tiefempfundenen Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Katharine Hanauer Ww. und Kinder.

Belgien Dänemark Frankreich Großbritannien Italien Niederlande Oesterreich Polen Schweiz Tschechoslowakei Bereinigte Staaten Kanada

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ZdR. Mitten in den Frühling hinein, mitten in das eifrige, fleißige Schaffen der deutschen Land­frau in Haus und Hof und Garten ertönt die Botschaft der deutschen Freiheit, vom Herzen Deutschlands ausgehend in alle Welt hin­aus. Es ist uns Deutschen, als müsse sie bis an die Sterne dringen, als müßte die keimende Saat im Schoß der Erde, müßten die knospenden Bäume, die eisbefreiten Bäche und Ströme sie vernehmen, denn der Führer, der diese Botschaft in die Welt hinaus schickte, sprach aus der Seele seines Volkes, er ist ja selbst der Herzschlag aller Deutschen, ist ihr ehrlicher Wille, ist die Ver­körperung ihres stolzesten Heldenbildes.

Und wenn solch eine Stimme erklingt, dann müssen wir wohl unser Werkzeug beiseite legen und stille stehen, hinaushorchen in die weite Welt und ebenso hineinhorchen in unser Inneres. Dann wer­den die Forderungen des Alltags für eine Weile still und bescheiden zurücktreten, damit wir uns in unserem Herzen ganz klar werden können über das, was sich in diesen Frühlingstagen ereignet hat und was es gerade auch für uns bedeutet.

Wir stehen mitten im Leben unseres Volkes, un­sere Stimme wiegt nicht leichter darin, als die Stimme der Männer. Wenn der Führer sein Volk fragt, dann fragt er auch uns, seine Bitte, ihm für das herrliche Werk der Befreiung noch nach­träglich die Zustimmung zu erteilen, ist auch an uns gerichtet. Könnte wohl auch nur eine einzige unter uns sein, die nicht glücklich darüber ist. daß sie nun die Möglichkeit hat, durch diese Zustimmung, dieses Ja-sagen dem Führer zu danken, für all das Große zu danken, das er uns und unseren Kindern schon in diesen ersten drei Jahren seiner Regierung gegeben hat?

Als er am 30. Januar 1933 das Steuer des deut­schen Staatsschiffes in die Hand nahm, lag Deutsch­land nod) gefesselt in den Ketten des unheilvollen, menschenunwürdigen Diktats von Versailles. Adolf Hitler hat diese Ketten zerbrochen, hat d i e Schande von Versailles ausgelöscht, hat uns und unseren Kindern wieder ein Leben in Ehre und Freiheit sichergestellt,

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WPD. Es hat nach der Machtübernahme nur einige Monate gedauert, bis das Vertrauen zur neuen Wirtschaftsführung in Deutschland und zur Stabilität unserer Währung gefestigt war. Alle Zersetzungsoersuche der damaligen politischen Geg­ner des Nationalsozialismus hatten wenig gefruch­tet. Bereits im frühen Sommer 1933 begannen sich die Strümpfe mit dem Hamstergeld wieder langsam zu leeren: die Ersparnisse wurden nach und nach den Sparkassen wieder anoertraut. Und heute, nach drei Jahren nationalsozialistischer Wirtschaftsführung weisen die Spar­kassenbücher des deutschen Volkes eine Z u - nähme von mehr als 3*/2 Milliarden Mark auf. Man bedenke, daß von Anfang 1931 bis Anfang 1933 eine halbe Milliarde Mark von den Kassen abgezogen worden war und daß in den drei nächsten Jahren 3V2 Milliarden wieder zuge­flossen sind! Wir verfügen jetzt über die bisher nach dem Kriege niemals erreichte Summe von 13,8 Mil­liarden Mark Spargelder.

Im Namen der Hinterbliebenen danke ich herzlich für die vielen Zeichen der Teilnahme beim Tode unserer lieben Schwester, Schwäge­rin und Tante

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dEpargne war zwar bis zum Beginn des vorigen Jahres noch ein langsamer Zugang an Spargeldern zu beobachten. Im Laufe des Jahres 1935 über­wogen aber bereits die Abhebungen. Dafür schätzt man die Strumpfgelder des französischen Volkes auf nicht weniger als 40 bis 45 Milliarden Franken Aehnlich liegen die Verhältnisse in der Schweiz und in Holland.

Drei Jahre Spareinlagenentwicklung in zwölf Ländern.

(In Mill, der betr. Währung)

geringer geworden ist.

Lediglich inDeutschland ist es gelungen, bei stabiler Währung die Spartätigkeit und den Sparwillen des Volkes kräftig zu fördern. Das Vertrauen zur Staatsführung hat es ermöglicht.

Aus aller Welt.

Eine Ludendorffstraße in Berlin.

Berlin, 16. März. (DNB.) Anläßlich des Jahrestages der wiedererlangten Wehrfreiheit hat der Berliner Polizeipräsident mit Zustimmung des Reichs- und preußischen Ministers des Innern und im Einvernehmen mit dem Oberbürgermeister bzw. Staatskommissar der Stadt Berlin die im Ver­waltungsbezirk Tiergarten gelegene Steg- litzer Straße in Ludendorffstraße umbenannt.

Hochverratsprozeß gegen österreichische Marxisten.

Wien, 16. März. (DNB.) Am Montag beginnt in Wien der größte Hochoerratsprozeß der Nach­kriegszeit. Angeklagt sind 30 Marxisten, die ver­sucht haben, die aufgelösten Parteiorganisationen wieder aufzuziehen und Vorbereitungen getroffen haben, einen allgemeinen Volkswider st a n d herbeizuführen, das herrschende Regime zu stürzen und die Diktatur des Proletariats zu errichten. Die Hauptangeklaaten sind der ehemalige Schriftleiter der WienerArbeiterzeitung" Karl Hans Sailer und die Marxistenführerin Marie Embart. Unter den übrigen Angeklagten befin­den sich Rechtsanwälte, Schriftsteller, ehemalige Parteisekretäre, Bundesbahnbeamte, Straßenbahn­schaffner, Hochschüler und Metallarbeiter. Mehrere von ihnen sind Juden. In der Anklageschrift wird hervorgehoben, daß im September 1934 in Wien eine geheime sozialistische Konferenz stattgefunden habe, bei der sich die sozialdemokrati­schen und kommunistischen Parteianhänger zu einer neuen Einheitspartei zusammengeschlossen

hätten. Ein zentrales Aktionskomitee sei gegründet worden, das Anweisungen für eine Zersetzungs­arbeit im Schutzkorps, in der Polizei und der Gen- darmerie und Anweisungen für den Straßenkampf ausgearbeitet hätte.

Lawinenschäden in Jlorbifalien.

In den norditalienischen Alpentälern besteht in. folge des plötzlich eingetretenen ro a r V1 e II u r u 9« lingswetters große Lawinengefahr. Vor allem in den piemontesischen Bergen wird das Nieder- gehen von zahlreichen Lawinen gemeldet, die bedeutende Sachschäden verursacht haben. In Val« grisanche wurden alle Telephon- und Telegraphen- leitungen von den Schneemassen zerrissen; die Ver­bindung mit der Außenwelt ist vollständig unter­brochen. Einzelheiten über die Lawrnenschaden fmo daher noch nicht bekannt. Ein junger Mann wurde durch eine Lawine getötet. Das Val bi Cogne ist seit zehn Tagen für Fahrzeuge nicht befahrbar. Zahlreiche Arbeiterkolonnen sind damit beschäftigt, die Schneemassen zu beseitigen und Schneetunnels zu graben, damit der Verkehr wieder ausgenommen werden kann.

Schreckenstat in einem schwedischen Gerichtssaal.

In Nyköping, einer kleinen Stadt 100 Kilometer südlich von Stockholm, wurde der Gerichtssaal zum Schauplatz einer blutigen Szene. Ein Anwalt, der sich offenbar wegen des Verbotes, vor dem Ge­richt zu plädieren, rächen wollte, stürzte, in jeder Hand einen Revolver, in den Saal und gab an­nähernd 12 Schüsse in der Richtung des Verhand- lungstisches ab. Der Ankläger und ein Arbeiter, der gerade als Zeuge vernommen wurde, wurden getötet. Ein Anwalt wurde v e r l e tz t. Die übrigen Mitglieder des Senats blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Nachdem der Täter die Ma­gazine feiner beiden Revolver leergeschossen hatte, zog er einen dritten und tötete sich selbst.

Weiterbericht

des Reichswelkerdienskes. Ausgabeort Frankfurt.

Die Zufuhr polarmaritimer Luftmassen, in deren Bereich es auch bei uns gestern zu einzelnen Schau- ern kam, hat zum Aufbau eines festländischen Hoch­druckgebietes geführt. In der vergangenen Nacht kam es zu verbreiteten Strahlungsfrösten, lieber Nord­europa setzte sich lebhafte Wirbeltätigkeit fort, die ihren Einfluß langsam südwärts ausbreiten wird. Es kann daher mit einem Uebergang zu unbeständi­gerem, aber auch milderem Wetter gerechnet werden., Aussichten für Mittwoch: Zunächst viel- fach aufheiternd, später wieder Bewölkungszunahme und besonders nach Norden hin aufkommende Nie­derschlagsneigung, meist westliche Winde, im gan-^ zen milder.

Aussichten für Donnerstag: Bei west- licher Luftzufuhr ziemlich mild, aber leicht unbe- ständiges Wetter mit einzelnen Niederschlägen.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bildert Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Deck. Verantwort- lich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. II. 36: 10 556. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange,K.-G., sämtlich in Gießen.

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

und das alles ohne Feindseligkeit gegen unsere Nachbarn, ohne Waffenklirren, sondern mit einem Friedenswillen, wie er aufrichtiger, männlicher und ehrenhafter wohl noch von keinem Staatsmann offenbart worden ist.

Hätte der Führer in den drei ersten Jahren nichts anderes vollbracht, sein Volk wäre ihm allein für diese Tat zu ewigem Dank verpflichtet. Aber hat er nicht bei all seinem jahrelangen, sor­genschweren Ringen um Freiheit und Frieden noch Zeit gefunden, sich um jede einzelne Lebensäuße­rung seines Volkes sorgend zu bemühen? Hat er nicht vor allem die Mütter und die Kinder, die ganze deutsche Familie überhaupt in seinen starken Schutz genommen. Durch das Ehestandsdarlehen hat er Tausende und aber Tausende Ehen gegründet, die sonst nie geschlossen worden wären, durch den Mutterschutz hat er tausend und aber tausend deutschen Müttern neue Lebenskraft gegeben, durch das Erbh 0 fgefetz hat er tausend und aber tausend deutschen Bauernfamilien die Heimat ge­rettet, durch die großzügigen S i e d l u n g e n hat er tausend und aber tausend deutsche Menschen wieder in der mütterlichen Erde Wurzeln schlagen lassen. Aber auch über den häuslichen Herd, über die Werkarbeit der Landfrauen hat er seine Hand gehalten. Durch die Erneuerung der bäuerlichen Lebenskraft hat auch die bäuerliche Haus­wirtschaft als Mittelpunkt der bäuerlichen Familie wieder ihre alte Bedeutung als Kraftquelle des gesamten Betriebes zurückerhalten.

Wo ist ein Staatsmann, der d i e M u t t e r zu der wichtigsten und wertvollsten Staatsbürgerin er­klärt, der für die Mütter und Kinder soviel getan hat, wie Adolf Hitler? Darum wollen wir dank­baren Herzens am 29. März unsere A.n t w 0 r t auf des Führers Frage geben. Es soll später in der Geschichte von uns Landfrauen nicht gesagt werden dürfen, daß wir in dieser geschichtlichen Stunde versagt, auf den durch unsere Undankbar­keit den neugeschmiedeten, blanken Ehrenschild Deutschlands einen Makel gebracht hätten.

Reichstagswahl

am 29. März 1936; hier: Stimmscheine.

Stimmscheine für obige Wahl werden vom Mon­tag, dem 23. bis einschließlich Samstag, dem 28. lfd. Mts. im Stadthaus, Bergstraße 2tt-Zimmer Nr. 18-während der Dienststunden von 8 bis 13 Uhr ausgestellt, jedoch nur in den nachstehenden gesetzlich zugelassenen Fällen.

Hiernach erhält auf Antrag einen Stimmschein: ein Stiinmberechtigler, der in eine Stimmliste oder Stimmkartei eingetragen ist, 1. wenn er sich am Abstimmungstage während der Abstimmungszeit aus zwingenden Gründen außerhalb seines Stimmbezirks auf hält:

2. wenn er nach Ablauf der Einspruchsfrist (8 13) seine Wohnung in einen anderen Stimmbezirk verlegt:

3. wenn er infolge eines körperlichen Leidens oder Gebrechens in seiner Bewegungsfreiheit be­hindert üt und durch den Stimmschein die Mög­lichkeit erhält, einen für ihn günstiger gelegenen Abstimmungsraum aufzusuchen;

II. ein Stimmberechtigter, der nicht in eine Stimm­liste oder Stimmkartei eingetragen oder darin gestrichen ist,

1. wenn er nachweist, daß er ohne sein Ver­schulden die Einspruchsfrist versäumt hat:

2. wenn er wegen Rubens des Stimmrechts nicht eingetragen oder gestrichen war, der Grund aber nach Ablauf der Einspruchsfrist weggefallen ist;

3. wenn er Auslandsdeutscher war und feinen Wohnort nach Ablauf der Einspruchsfrift in das Inland verlegt hat:

4. wenn er Auslandsdeutscher ist und sich am Wahltag im Inland aufhält.

Den Grund zur Ausstellung eines Stimmschemes hat der Antragsteller auf Erfordern glaubhaft zu machen. Ueber seine Berechtigung, den Antrag zu stellen und den Stimmschein in Empfang zu nehmen, muß er sich gehörig ausweifen. 1663C

Gießen, den 17. März 1936.

Ritter, Oberbürgermeister.

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Furcht vor der Entwertung der Währungen die Spartätigkeit, anderseits sind dort, wo wirklich Ueberschusse eingezahlt worden sind, die Währun­gen entwertet, so daß dort der innere Wert der Spareinlagen ja tatsächlich um 20, 30, ja 50 v. H.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Rud. Krause, Regierungsbaurat

Heute morgen verschied unerwartet unsere liebe

Schwester, Schwägerin und Tante

Therese Krause

Die Beerdigung findet in der Stille statt.

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498,1

536,7

587,6

36 004

37 288

36 122

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848

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1503

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2 618

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2 674

20 639

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20 992

6 273

6 361

6 338

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