Ausgabe 
17.3.1936
 
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schenzelt allmählich angestiegen sind und es möglich wurde, Daß Spareinlagen zurückgelegt wer­den konnten. Aber nicht allein Arbeit und Brot wurde geschaffen, sondern die Menschen, die in den Arbeitsprozeß hineingenommen wurden, sind als deutsche Manner in die Arbeit hineingestellt worden. Der Begriff Brotgeber Brotnehmer, Arbeitgeber Arbeitnehmer ist restlos ver­schwunden.

Jeder deutsche Mensch, der in diesen drei Jahren der Regierung Adolf Hitlers in Arbeit gekommen ist, kann sich als lebendiger Träger des Nationalsozialismus fühlen; so ist jeder einzelne ein lebendiges Bei­spiel des Tat gewordenen Nationalsozialismus. Wer dennoch zweifelt, dem kann man nur sagen: gehe mit offenen Augen durch die deut­schen Gaue. Es gibt keine Stadt mehr in Deutsch­land, wo nicht die Aufbaudenkmäler Adolf Hit­lers praktisch zu sehen sind. (Beifall.) Wer sehen will, der kann sehen, wer aber sieht und dann nicht glauben will, der ist schlechten Willens.

(Bravorufe.)

Schauen Sie die Denkmäler an, die aus unserem Gau herausragen: die Autobahn, zu der der Führer den ersten Spatenstich tat. Mit diesem Werk hat der Führer ein neues Jahrhundert des Verkehrs eingeleitet. Und. bei der Autobahn ent­steht ein Flughafen, wie er in dieser Aus­dehnung in der Welt zur Zeit nicht besteht ein Zeugnis nationalsozialistischen Willens und natio­nalsozialistischer Energie (Beifall). Dementsprechend ist auch die Neuschaffung von Autos in Deutschland in geradezu unerhörtem Maße gestiegen.

Das Siedlungswesen nimmt bei uns einen besonderen Raum ein. Während andere redeten, legten wir schon die Grundzüge fest. Wir wollen die Menschen bodenständig machen. Die Leistun­gen, die der einzelne dafür aufzuwenden hat, müssen im Verhältnis zu seinem Lohne stehen. Es darf nicht möglich sein, daß ein Arbeiter 55 Mark Wochenlohn hat und 49 Mark Miete im Monat

zahlen muß. Wir haben in Unserem Gau seit dem 30. Januar 1933 über 3000 Siedlerstel - l e n geschaffen. Die Häuser werden nach 35 Jahren Eigentum des Betreffenden sein. Er hat dann seine Miete bezahlt, und gleichzeitig das Kapital amorti­siert, das für den Bau aufgewendet werden mußte.

Der B a u e r n st a n d ist im Dritten Reich wieder zum geachteten Stand des deutschen Volkes gemacht worden: er ist wieder eingeglieder in die Volksge­meinschaft uno erhält durch die Marktordnung eine gesicherte Lebensmöglichkeit.

In unserem Gau haben wir m den Rhein- niederungenimRied bereits so viel Land dem Sumpf entrungen, daß ein neues Dorf ent­stehen konnte, R i e d r o d e genannt. Das Gesetz, das diese Arbeiten ermöglichte, stammt erst vom 3. Juni 1933, ist also von der hessischen Regierung unter der Regierung Adolfs Hitlers ausgearbeitet worden. Dem Arbeitsdienst, der hier tatkräf- tig mitgeholfen hat, gilt es, an dieser Stelle beson­deren Dank auszusprechen. Neben dieser Rodung hat er 120000 Morgen Ackerland oer- bessert.

hier sehen wir, wenn wir zusammenstehen, kann uns niemand kleinkriegen. Volksgenossen! Lehrt die anderen sehen, die nicht sehen wollen, macht ihnen die Augen auf, sie m ü s f e n sehen, und wenn sie gesehen haben, werden sie auch glauben. In diesem Wirken sind wir ewig: Ein Volk hinter einem Führer. Wir danken dem Führer, daß er das hoheitsrecht ganz Deutschlands wiederhergestellt hat, und dah er diese Zone einbezogen hat in den kreis des gesamten deutschen Reiches, wir danken dem Führer als Schirmherrn des Friedens, als Schöpfer der Wehr und sind willens, hin­ter ihn zu treten am 29.März, hier gibt es nur eins: Alles, was zur Wahlurne geht, ist deutsch, darum kann es auch nur eines geben, eine Stimme, d i e Stimme aller Deutschen für den Führer.

Run, deutsches Volk, tue Seine Pflicht!"

Der Führer spricht.

Während der letzten Worte des Gauleiters, denen stürmischer Beifall folgt, dringen bereits die Töne des Präsentiermarsches von draußen herein. Der Menge bemächtigt sich äußerste Spannung. Als nun der Führer im Hintergrund der Loge sichtbar wird, bringen ihm Tausende, die von ihren Plätzen aufgesprungen sind, ein minutenlang sich wieder­holendes Heil zum Willkommen. Nach kurzen Be- arüßungsworten des Gauleiters an den Befreier Deutschlands betritt der Führer unter sich wie­derholenden Jubelkundgebungen der Massen den Rednerturm. Seine ersten Worte aehen immer wie­der unter im Sturm der Begeisterung und des Jubels. Dann aber hat der Führer schnell die Massen in den Bann seiner Rede gezwungen. Stür­mische Zustimmung wird ihm zuteil, als er einlei­tend die Beziehungen zwischen Volk und Führertum darlegt und erklärt, daß das Volk die Quelle seiner Kraft sei, aus dem er immer wieder die notwendige Stärkung schöpfen müsse. Mit sei­ner Ironie glossiert er das Parteileben der System­zeit und stellt der formalen Demokratie dieser Jahre des moralischen, wirtschaftlichen und politi­schen Verfalls die wahre Demokratie des Führer­staates entgegen. Als er erklärt, daß er nichts an­deres getan habe, als sich vorurteilslos an die Auf­gabe zu machen, die ihm die Verhältnisse gestellt hätten, und daß er geleistet habe was menschen­möglich war, lohnt ihn minutenlanger stürmischer Beifall der Versammlung. Atemlos hängen die Tau­sende an den Lippen des Führers, vom ersten bis zum letzten Wort gehen sie mit größter Anteil­nahme mit, seine faszinierenden Formulierungen, die einprägsamen Bilder und Vergleiche seiner Rede, die warme Sprache, in der er immer wieder an das Vertrauen des Volkes appelliert und die Ge­meinschaft zwischen Volk und Führer als Quelle der Kraft der Nation unterstreicht, reißen die Massen immer wieder au stürmischen Zustimmungs­kundgebungen hin.Ich selbst", so erklärt der Füh­

rer unter minutenlangen Heil-Rufen der Menge, fühle mich als die Vorhut einer unbe­siegbaren Gemeinschaft, hinter mir steht Der Glaube und das Vertrauen eines großen Volkes."

Der Führer sprach weiter von dem großen natio­nalsozialistischen Erziehungswerk, von der inneren Gläubigkeit, mit der sich ein Volk einer Idee er­geben müsse, die lebensgestaltend wirken solle. Die Formung des deutschen Menschen zu einem neuen geschlossenen Typus sei das Ziel dieser Arbeit. Die gleiche minutenlange sich immer wiederholende Zu­stimmung fand der Führer bann, als er auf Die außenpolitischen aktuellen Fragen einging und er­klärte, daß über allen Paragraphen das von Gott gegebene natürliche Lebensrecht eines Volkes stehe. Begeisterte Heil-Rufe kündeten ihm die Zustimmung der Tausende, als er erklärte, er sei kein Usurpator, von Bajonetten umgeben, sondern der Volks­genosse unter Volksgenossen! So wie er sein Leben lang für die deutsche Volksgemein­schaft gekämpft habe, so wolle er auch eine auf­richtige Verständigung unter den Völ­kern Europas, und wie er im innerpolitischen Kampf unter die Vergangenheit einen Strich ge­zogen habe, so wünsche er auch, den Hader zwischen den Völkern der Vergessenheit anheimzugeben.Ich kann dem deutschen Volk", so erklärte der Führer, jederzeit die Frage vorlegen, will st du Frie­den mit Frankreichs und ich bin überzeugt, auch das französische Volk wird die gleiche Frage bejahen." Unbeschreiblicher Jubel setzte ein, als der Führer zum Schluß ausrief: I ch erwarte deine Entscheidung, deutsches Volk, und werde diese Entscheidung als des Volkes Stimme ansehen. Ich habe meine Pflicht dreiein­halb Jahre lang getan, nun, deutsches Volk, tue d u jetzt die Deine. Gib nun die Geste, die man von dir erwartet! Immer wieder branden die Heil-Rufe der Tausende zur Kuppel empor, nachdem der Führer geendet hat, und erst die Na­tionalhymnen unterbrechen den Sturm der Begei­sterung.

Der große Zapfenstreich auf dem Opemplay.

Nach der Kundgebung in der Festhalle war der Opernplatz Brennpunkt für Die ganze Stadt. Die Bevölkerung Frankfurts, feit kurzem der Wehr- macht herzlich zugeneigt und nun verbunden, wie die Gießener feit Jahren, war ganz im Banne des erwarteten Großen Zapfenstreiches, den die jüngere Generation von der Wehrmacht ja bis­her überhaupt noch nicht zu hören bekommen hatte. So sollte denn der große militärifche Aufzug ein Erlebnis werden. Und er wurde es auch! Da war niemanden aus den Vororten der Weg in das Zen­trum der Stadt zu weit, da wurde keinem der Abend zu lang ober die Nacht zu spät.

*

Das Opernhaus mit seiner vielgestaltigen und prunkvollen Fassade war übergossen vom Lichte vieler starker Scheinwerfer, stand hell vor dem Nachthimmel, war glänzender Hintergrund für die feierliche Stunde, die der Zapfenstreich bedeutete. Links und rechts der Auffahrt flankierten Reichs- friegsHaggen an hohen Masten, die Fahnen selbst riesenyaft in ihrem Ausmaß, das Gebäude. Zahl­reiche Hakenkreuzfahnen flatterten im leichten Nacht- wind von den Stangen. Im Lichte der Scheinwerfer glühte das Rot, klar stand das Hakenkreuz im leuch­tend weißen Kreis.

Lange bevor der Aufmarsch der Spielmannszüge, der Tromveterkorps, der Fanfarenbläser und der vier Musikkorps zu erwarten war, umgaben Zehn­tausende den Platz. Immer neue Menschenmassen strömten nach der Beendigung der Führerrede hin­zu alle wollten das Schauspiel, das der Frank­furter Bevölkerung jahrzehntelang vorenthalten ge­blieben war, miterleben. Menschenmauern, müh­sam zurückgehalten von der absperrenden SS. und SA., riegelten alle zum Opernplatz führenden Stra- ßen hermetisch ab. Lediglich die Mainzer Land­straße in der auf einer langen Strecke die SA. Spalier bildete, war für den Wagen des Führers und die Wagen der Ehrengäste offengehalten. lieber- all wurde der Führer auf seiner Fahrt von der Festhalle zum Opernplatz mit stürmischen Heilrufen begrüßt.

Als dann die Soldaten unter den Klangen der Musikkorps aufmarschierten, herrschte auf dem weiten Platz in den dichten Reihen der Zuschauer atemlose Stille.

Aber neu erklang der Jubel, als sich der F ü h -

r e r mit feinen Mitarbeitern und Offizieren der Wehrmacht auf dem Balkon des Opernhauses zeigte. Ein Offizier meldete mit klarer, weit über den Platz hallender Stimme den Großen Zapfenstreich. In straffer Haltung standen die Soldaten vor ihrem Obersten Befehlshaber. Den vielen Zuschauern, so­weit sie die Ereignisse auf dem Platze verfolgen konnten, bot sich ein stimmungsvolles Bild. Das flackernde Licht der Fackeln spielte über die Instru­mente, blitzte in den aufgepflangten Bajonetten. An­dächtig folgte dann die Menge den Klängen des Großen Zapfenstreiches, den Trommelwirbeln des Lockens, der Fülle der schneidigen Melodien, dem Klang der Pfeifen und der Hörner, den Signalen, dem schönen Dankgebet, bis schließlich das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied die Feier abschlossen. Begeistert sang die Menge mit.

Nachdem der Kommandierende des Großen Zap­fenstreiches dem Führer die abschließende Meldung erstattet hatte, huldigte die Menge noch einmal dem Führer in begeisterten Heilrufen, solange, bis die Kraftwagen mit dem Führer und den Gästen allen Augen entschwunden waren.

Während die Soldaten anschließend durch verschie­dene Straßen des Stadtzentrums zogen, säumten wiederum große Menschenmengen die Straßenzüge, denn jedermann wollte auch die Soldaten noch ein­mal sehen und ihre schneidige Musik hören. In schier rasendem Lauf stürmten viele den Straßen zu, die die Soldaten passierten. Erst sehr allmählich ebbte die Begeisterung über die großen Ereignisse des Tages ab. Noch nach Mitternacht waren die marschierenden Kolonnen der SS., der SA. und des Arbeitsdienstes unterwegs: in den Straßen herrschte ein beängstigender Kraftfahrzeugverkehr und im Bahnhof sammelten sich zur Rückfahrt alle jene, die von auswärts gekommen waren, um die­sen Tag mitzuerleben. Frankfurts großer Tag wird in allen, die dabei fein konnten, lange nachklingen.

Starke Beachtung der Frankfurter Führer-Rede in London.

London, 17. Wärz (DRV. Funkfpr.) Die geff- rige Rede des Führers in Frankfurt a. TU. wird von der Morgenprefje wiederum In

General Göring in Frankfurt.

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Kurz nach 9 Uhr traf Ministerpräsident General der Flieger Hermann Göring in Frankfurt a.M. ein. Er wurde von einer großen Menschenmenge begeistert begrüßt. Auf dem Frankfurter Flughafen begrüßte er die Angehörigen der Luftwaffe, die vor ihren Maschinen Paradeausstellung genommen hatten.

langen Auszügen veröffentlicht. Sämt­liche Blätter heben das Friedensangebot an Frankreich hervor, und unterstreichen, dah Die Zuhörerschaft mit einem begeisterten 3a die Frage beantworteten, ob das Kriegsbeil mit Frankreich begraben werden solle.

Der Tag der Wehrmacht in Frankfurt.

Großes WeckenFeierlicher Appell.

LPD. F r a n f f u r t a. M., 16. März. Der Tag, an dem der Führer vor einem Jahr die Wiederein­führung der allgemeinen Wehrpflicht proklamierte, ist auch von den Frankfurter Truppen feierlich be­gangen worden. Zum ersten Mal erlebte Frankfurt wieder ein militärisches Wecken. Um 6.30 Uhr traten die Kapellen in der Gutleutkaserne an und zogen durch eine Reihe von Straßen wieder zur Kaserne zurück. Eine große Menschenmenge hatte in den Straßen Aufstellung genommen und folgte begeistert der flotten Marschmusik und dem strammen Marschschritt der Soldaten.

Spater traten die Truppen des Standorts Frankfurt a. M. im Hofe der Gutleutkaserne zu einem Appell an. Bei dieser Gelegenheit nahm der Standortälteste noch einmal Gelegen­heit, der Stadt Frankfurt für die mustergültige Un­terbringung und die herzliche Aufnahme Der Trup­pen den Dank auszusprechen. Die Truppe selbst werde ihren Dank dadurch zum Ausdruck bringen, daß sie in echt soldatischer Weise ihre Pflicht nach besten Kräften tue mit jener grenzenlosen Hingabe, die keines Aufhebens nach außen bedürfe.

Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs gab dem Wunsche Ausdruck, daß die Kameradschaftlich­keit, die die Truppen untereinander verbinde, auch im Verhältnis zur neuen Garnison gepflegt und gefördert werde. Die ganze Bevölkerung freue sich, daß sie wieder ihre Garnison habe. Diese Verbundenheit solle aber auch gepflegt werden i m Verhältnis zur Bewegung. Beide seien berufen, zwar auf getrennten Arbeitsgebieten, aber doch in innigster Gemeinschaft den neuen Menschen zu formen.

Die militärischen Dienstgebäude zeigten heute zum erstenmal in Frankfurt die Reichskriegsflagge.

Adolf Hitler ein Garant des Friedens!

Michsminister Kerrl spricht in Ostpreußen.

Braunsberg (Dftpr.), 17. März. (DNB.) Die Sporthalle der Truppführerschule des Reichsarbeits­dienstes war bis auf den letzten Platz gefüllt und viele Hunderte warteten draußen an den Lautspre­chern, um die Rede des Reichsministers Kerrl zu hören. Mit stürmischen Heilrufen begrüßt, betrat der Reichsminister die Halle. Nach einer Begrüßung durch den Kreisleiter nahm Reichsminister Kerrl das Wort.

Zum dritten Male, so führte er aus, ruft der Führer heute an die Wahlurne. Der 30. Januar 1933 brachte die große Wende, zugleich den Be­ginn eines neuen Abschnittes in der Weltgeschichte. Der Minister schilderte das Chaos, das in Deutschland herrschte, als Adolf Hitler das Steuer in die Hand nahm. Seine Proarammpunkte standen fest. Am 12. Oktober 1933 verkündete der Führer der Welt und dem deutschen Volk den Austritt Deutschlands aus dem Völker­bund. Unter stürmischem Beifall betonte der Mini­ster, daß das ganze deutsche Volk damals hinter Dem Führer stand in dem Verlangen nach Gleich­berechtigung, nach voller Freiheit und der Wahrung der deutschen Ehre. Damals ging das erste Aufatmen durch das deutsche Volk.

And heule vor einem 3ahr erfolgte Der zweite Schlag. Der Führer gab am 16. März 1935 DeulschlanD Die Wehrhoheit und Damit auch Die Ehre wieDer. Das herrlichste Heer, Das Die Welt je gesehen, entstand in neuer Ge­stalt als ein wahres Instrument des Friedens.

Deutschland ist heute schon der Uederzeugung. daß Hitler ein Garant des Friedens ist, und die ganze Welt wird zu dieser Ueberzeugung gelangen. Der Minister erinnerte an das Flot­tenabkommen mit England als einen Schritt, dem ganz Europa und die Welt hätte folgen sollen. Wieder jubelten die Massen dem Mi­nister zu, als er an die Ereignisse des 7 März 1936 erinnerte

Der Führer wird nicht führ'e Reichs­minister kerrl weiter aus mit lauten Ver­sprechungen vor das Volk treten. Er weist nur auf die letzten drei Fahre national­sozialistischer Führung hin, und die Taten dieser Zeit sprechen für ihn. Man denke nur daran, dah von 7 Millionen A r - b e i t s l o s e n heute 5 Millionen zu den Ar- beitsplähen wieder zurückgekehrt sind. And die übrigen wissen, dah es dem Führer gelingen wird, auch die restlichen zwei Millio­nen wieder an die Arbeitsstätten zu führen. Der Minister wies dann auf das großzügige Winterhilfswerk des Führers hin.

Gott hat das Programm des Lebens hineinge­schrieben mit rotem Blut in Deine Adern deutsches Volk. Inwendig klingt in Dir das Gewissen: Tue Deine Pflicht, gehe in der Nation auf. Das ist auch der tiefe Sinn des Christentums, wie es der Führer immer vertreten hat. Liebe Deinen Nächsten ebenso wie Dich selbst. Der Nationalsozialis­mus wird weiter kämpfen in der Eroberungsschlacht um die Seele des deutschen Menschen. Immer wieder hat der Führer gesagt: Bleibt auch jetzt, nachdem wir die Macht haben, die alten, so wie er selbst geblieben ist, immer bescheiden und anspruchslos. Alle stehen hinter dem Führer in unerschütterlicher Manneszucht. Er kämpft für den Sieg und wir kämpfen für ihn. Deutsch­land ist erwacht, die Sehnsucht ist erfüllt, das deutsche Volk hat zu seiner Pflicht zurückgefunden. Nun genügt es aber nicht, daß am 29. März in einem Wahlzettel ein Kreuz gemacht wird, es muß Darüber hinaus das ganze Leben ein Schwur

werben, Dem Führer gegenüber die Pflicht zu tun: Deutschland, Deutschland über alles!" Geschloffen für Adolf Hitler!

Ein Aufruf der Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener.

B r a u n s ch w e ig , 16. März. (DNB.) Auf einer Tagung des Harzgaues der Reichsoereinigung ehe­maliger Kriegsgefangener verlas der Bundesführer Freiherr von Lersner folgenden Wahlauf­ruf:

Deutschland, ein Symbol der Einigkeit. Der Schöpfer dieser Einigkeit Adolf Hitler. Kameraden! Es gibt für uns nur einen Gedanken für den Wahltag, nur eine Parole: Das ganze deut­sche Volk geschlossen für Adolf Hitler! Adolf Hitler hat um ein einiges Deutschland ge­rungen, er hat es geeint. Jetzt ringt er um ein eini­ges Europa. Unsere Einigkeit muß Beispiel sein. Jedes Volk soll frei fein, jedes Volk soll aus feinem Wesen sich entwickeln. Wir Kriegsgefangenen, die wir in Frankreich waren, sagen: das franzö­sische Volk will Den FrieDen. Wir Kriegs­gefangenen, Die wir in RußlanD waren, sagen: das russische Volk will den Frieden. Wir alle sagen wie der Führer: der Bolsche­wismus ist nicht Rußland, der Bolschewis­mus ist niemals ein Volk, der Bolschewismus ift Haß und Vergiftung an der ganzen Welt, geschürt von Juden. Ganz Europa sieht heute auf Den Füh­rer. Der Führer sieht auf sein Deutsches Volk. Wir sehen auf ihn. Der Deutsche Wahltag, ein Tag des Bekennens eines ganzen Volkes zu seinem Führer. Es gibt kein Wenn und kein Aber, es gibt nur: Bekennen für Deutschland

Oer Führer.

Man hat einmal gesagt. Daß Das Große das Einfache und das Einfache das Große fei. Wenn auf einen, fo paßt dies Wort auf Hitler. Sein ganzes Wesen und feine ganze Ge­dankenwelt ist eine geniale Vereinfachung der seelischen Rot und Zerrissenheit, die das deutsche Volk nach dem Kriege erfüllte. Er hat sie auf den allgemein gültigsten Renner gebracht, und darum allein konnte seine Idee siegen, weil er sie oorlebte und sie im Vorleben auch dem kleinen Mann aus der Straße in ihrer ganzen Tiefe und Abgründigkeit ver­ständlich machte. Man muh ihn nicht nach feinen Siegen, sondern nach feinen Riederlagen ge­sehen haben, um zu wissen, welch ein Mann er ist. Riemais, daß er unter einem Schlag zu­sammensank, niemals, daß er den Mut oder Den Glauben verlor.

Dr. Goebbels 1933.

Ernennungen in der deutschen Diplomatie.

Berlin, 16. März. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat zu Botschaftern ernannt: Den GesanDten Dr. SchmiDt»Elskop in Rio De Janeiro, Den GesanDten Dr. Freiherrn von Thermann in Buenos Aires, Den GesanDten Dr. Freiherrn von Schoen in Santiago de Chile. Der Führer und Reichs­kanzler hat Den GesanDten in Kopenhagen, Dr. Freiherrn v. Richthofen, zum Gesandten in Brüssel ernannt.