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Oer Führer beim Konzert der Londoner Philharmoniker
Tags darauf gab das Londoner Philharmonische Orchester unter Leitung von Sir Th. B e e ch a m im Leipziger Gewandhaus mit beispiellosem Erfolg ein Konzert. Vorher fand in der Wandelhalle eine
bvücksichtigt werden. Den Freiwilligen, die Fnühjahr 1937 eintreten wollen, wird deshalb geraten, sich sofort bei einem Truppenteil Fliegertruppe oder Luftfahrtnachrichtentruppe melden.
Anläßlich seiner Ernennung zum Marschall sind dem Oberbefehlshaber der polnischen A r m e e aus allen Ländern Glückwunschtelegramme
Das Burgenland feierte die 1 5 j ä h r ig e Zugehörigkeit zu Oe st erreich durch eine Festsitzung im burgenländischen Landtag, an der Bundespräsident M i k l a s teilnahm. Bundeskanzler Dr Schuschnigg wies auf den deutschen
Meine politische Nachrichten
Der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei klärt in einem Runderlaß vom 9. November dieses Jahres eindeutig den Begriff der Polizeigewalt als Hoheitsrecht des Staates. Die Bezeichnung „Polizei" müsse allein den mit der Durch- ührung polizeilicher Aufgaben be- rauten staatlichen Behörden überlassen bleiben. Daher bedeute es eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, wenn pri- oate Einrichtungen sich die Bezeichnung „Polizei" beilegen.
> 3m Herbst beweist sich dann, was der junge Soldat gelernt hat, und ob er ein Kerl geworden ist, wie die Panzerabwehrwaffe ihn braucht. — Hin- : aus geht es zu einer großen Hebung im Manöver. — Heber Baumstümpfe und durch tiefe Erdlöcher, hoch spritzt der Dreck. Für die Männer am Steuer gibt es kein Hindernis. Mann und Maschine sind eine lebendige Einheit. Das Fahrzeug stemmt sich hinten fest auf den Boden, tastet sich vorwärts, rutscht, gleitet, krallt sich fest und windet sich durch, unaufhaltsam.
Befehlsempfänger vom Kompanietrupp erwarten und weisen die Kompanie in die Bereitstellung. Kompanietrupps wie Zugtrupps fahren sofort weiter vor in die Linie der Feuerstellung. Hier wird der Einsatz der Züge und innerhalb der Züge, der Einsatz der Geschütze festgelegt. Warnposten werden vorgeschickt bis in die Höhe der Infanterie. Kaum ist die Arbeit beendet, müssen Befehlsempfänger zurück und die Kompanie vorholen. Alles geht wie der Blitz. Geschmeidig sausen die Fahrzeuge, die eben noch gut getarnt einträchtig in einer Fichten- dickung beieinander gestanden hatten, durch das Gelände, hier in einem Ginsterfeld untertauchend und dort von einer Talmulde aufgesogen. — Ein Geschützwagen fährt an einen Abhang. Auf halber Höhe ein Zeichen. Blitzschnell springen de Bedienungsmannschaften vom Fahrzeug, das im gleichen Augenblick wendet. Zwei, drei Handgriffe. Das Geschütz ist abgeprotzt. In gebückter Stellung wird es gegen den Hügel vorgezogen, hinter dem der gegnerische Angriff erwartet wird. Gut gedeckt lauert es auf die Peute, um sie anzupacken und zu vernichten. Jeder Nero der Bedienungsmannschaft ist gespannt. Jeden Augenblick kann' der Befehl zum Feuern kommen.
In der Ferne sieht man Nebelschwaden, die ganze Geländestriche in ein undurchdringliches Weißgrau hüllen. Im Schutz dieser einzigartigen Deckung also will der Gegner angreifen. Dann aber tauchen aus dem Grau die schwarzen Hmrisse der angreifenden Kampfwagen auf. Sekunden nur, und schon zerreißt der erste Schuß die lastende Stille. Heberall hebt es an, das Gebell der Abwehrkanonen, die, nachdem der Gegner in Sicht ist, diesen aufs Korn nehmen und beschießen, daß es nur so eine Art ist. Die Hebung ist beendet: kurze Kommandos, und chon sammelt sich die Kompanie auf der (Strafe. ün kurzer Marsch mit dem schönen Gefühl erfüllter Zflicht bringt die Kompanie in das Manöoer- quartier.
So verfliegt die Dienstzeit in Windeseile, man weiß kaum wie. Jeder hat unendlich viel gelernt in harter Schule fürs gan^e Leben, jeder ist aber auch berechtigt stolz auf die in engster Gemein- chaft geborene Kameradschaft. Hnd wenn am Abend vor der Entlassung die Kompanie vereint beim Glase Bier zusammensitzt, dann rollen noch einmal die vergangenen Monate vorüber, und jeden be- chleicht Wehmut, daß sie schon zu Ende sein sollen, und daß man nun auseinander gehen soll. De< Soldatenbund vereint die Kameraden wieder. Sie behalten die Fühlung mit der Truppe und sind weiter Waffenträger des deutschen Volkes. Immer aber bleiben sie „Soldaten — Kameraden".
ein Briefumschlag mit Anschrift des Bewerbers. Vorstellung in Wilhelmshaven oder Kiel ohne ausdrückliche Aufforderung dazu ist nur erwünscht, wenn der Bewerber genügend Barmittel für die Hin- und Rückreise besitzt.
Das Reichsluftfahrtministerium gibt bekannt:
1. Die Annahme von Freiwilligen für die Einstellung im Frühjahr 1937 wird Ende November 1936 geschlossen. Verspätet eingehende Gesuche können für die Frühjahrseinstellung 1937 nicht mehr
2. Für die Herbsteinstellung 1937 sollen sich ... Freiwilligen ebenfalls sobald wie möglich melden und zwar bei jedem Truppenteil der Luftwaffe (Fliegertruppe, Flakartillerie, Luft-
zugeganqen. Ein Telegramm des Ministerpräsidenten Generaloberst Göring veröffentlichen fast alle polnischen Blätter im Wortlaut. Weiter wird darauf hingewiesen, daß der deutsche Mili- t ä r a t t a ch 6 dem Marschall Ryd^-Smialy ein Handschreiben des Generalfeldmarschalls v. B l 0 m- b e r g überreicht fjat.
Begrüßung durch die Stadt Leipzig statt. Oberbürgermeister Dr. (Börbeler erinnerte daran, daß Thomas Beecham in Leipzig kein Uebefannter sei; das Londoner Orchester habe sich bereits nach vierjährigem Bestehen Weltruf erworben. Als Erinnerungsgabe der Stadt überreichte er ein Bild des Leipziger Rathauses. Als Hausherr des Gewandhauses und im Namen des Gewandhaus-Kapellmeisters Prof. Abendroth sprach Dr. v. Hase herzliche Grußworte. Mit dem Wunsche, daß sich die große Tradition dieses Hauses fruchtbringend auch für die Ausländer, die in ihm konzertieren, auswirken möge, widmete er dem Orchester eine Faksimile-Ausgabe der K-Mollmesse von Bach. Sir Th. Beecham erklärte in seiner Erwiderung, er erinnere sich gern an seine letzte Deutschlandreise und besonders gern an Leipzig, denn hier herrsche die Atmosphäre Bachs, und Bach schätze man in ganz England über alles. Er wünsche, daß aus seinem Orchester von dieser Atmosphäre etwas zuteil würde.
Mehrere englische Blätter berichten über die außerordentlich freundschaftliche und begeisterte Aufnahme, die das Londoner Philharmonische Orchester mit seinem Dirigenten Sir Thomas Beecham in Deutschland gefunden hat. „Daily Telegraph" schreibt, daß sich der Besuch der englischen Musiker augenscheinlich zu einem großen Erfolg gestalte. Bemerkenswert sei auch die spontane Perbrüderung zwischen den Londoner Philharmonikern und den deutschen Orchestern, mit denen sie zusammengetroffen seien. Die Tatsache, daß der Führer und andere hervorragende deutsche Persönlichkeiten dem ersten Konzert des Londoner Philharmonischen Orchesters beiwohnten, wird besonders hervorgehoben.
Charakter des Burgenlandes hin. Der Bundespräsident unterstrich, daß Oesterreich auch in Zukunft ' * besten Beziehungen zur ungarischen Nation unter-
Oie Londoner Philharmoniker in Leipzig und Dresden.
Auf ihrer Deutschlandreise weilten die Londoner Philharmoniker unter ihrem berühmten Leiter Sir Thomas B e e ch a m in Dresden. Das von ihnen in der Sächsischen Staatsoper veranstaltete Konzert gestaltete sich $u einem künstlerischen und gesellschaftlichen Ereignis erster Ordnung. In der Regierungsloge hatten u. a. Reichsstatthalter und Gauleiter Mutlchmann mit den sächsischen Ministern Dr. Fritsch, Lenk und Kamps, sowie Oberbürgermeister Z ö r n e r Platz genommen. Sir Thomas wurde bei seinem Erscheinen mit herzlichem Beifall empfangen. Er dirigierte das umfangreiche Proaramm auswendig und bewies eine Beherrschung des Stoffes und der Stilarten, die höchste Bewunderung abnötigten. Im Anschluß an das Konzert hatte Reichsstatthalter M u t s ch m a n n die Londoner Philharmoniker mit ihrem Leiter zu einem Empfang geladen. Der Gastgeber wies auf die engen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und England hin und sprach die Hoffnung aus, daß diese Beziehungen durch die in Deutschland so begeistert aufgenommene Reise der Londoner Philharmoniker noch eine Vertiefungg erfahren möchten. Sir Thomas Beecham dankte und unterstrich die Bedeutung Deutschlands für das Musikleben der Welt. Die großen deutschen Tonmeister hätten sich auch in England längst Heimatrecht erworben.
Berlin, 14. Noo. (DNB.) Zu Beginn jedes Vierteljahres werden Freiwillige für den Flottendienst der Kriegsmarine eingestellt. Meldungen mindestens ein Jahr vorher. Dienstzeit 4 bis 5 Jahre, für Unteroffiziere 12 Jahre und mehr. Besonders günstige Aussichten bestehen für Freiwillige, die einen der folgenden Berufe erlernt haben: Schlosser aller Arten, Kupferschmiede, Elektriker aller Arten, Klempner, Feinmechaniker, Installateure, Mechaniker, Former, Schmiede, Musiker aller Instrumente.
Die Freiwilligen müssen den Geburtsjahrgängen 1915 bis 1920 angehören. Sie sollen für ihr Alter gut entwickelt, kräftig gebaut und frei von solchen Fehlern sein, die ihre Gesundheit, Beweglichkeit und Ausdauer beeinträchtigen.
Das E i n st e l l u n g s g e s u ch ist mit dem Vermerk „Einstellung in den Flottendienst" an den II. Admiral der Ostsee (Einstellung) oder an den II. Admiral der Nordsee (Einstellung) in Wilhelmshaven zu richten. Frühzeitige'Meldung ist schon mit Rücksicht auf den vorher abzuleistenden Arbeitsdienst notwendig. Von allen Bewerbern sind dem Einstellungsgesuch beizufügen: a) Freiwilligenschein (von Nichtgemusterten) oder Wehrpaßauszug (von bereits Gemusterten), die bei der polizeilichen Meldebehörde zu beantragen sind: b) ein Lebenslauf (selbst geschrieben), enthaltend Name, Geburtstag und -ort, Schulbesuch, Beruf, Beschäfti-1 gung, Arbeitsdienst, Reichssportabzeichen, Seefahrtzeit, Führerscheine, Kenntnisse, Anschrift; c) zwei Paßbilder in bürgerlicher Kleidung ohne Kopfbedeckung, nicht in Uniform (Größe 3,7:5,2); d)
Rumänien errichtet ein Marine- und ßuft» sahrtministerium. Diesem Ministerium wird die Heeres- und Handelsluftfahrt, die Kriegs- und Handelsmarine sowie der meteorologische und hydrographische Dienst unterstellt. — Ferner wurde ein oberster R a t für Fragen der Luftfahrt und der Marine und ein Ausschuß zur Zusammenfassung der nationalen Verteidigung eingesetzt.
Man sieht den F ü h r e r in der Loge. Links die Reichsminister Freiherr von Neurath, Dr. Frick und Dr. Goebbels; rechts vom Führer Generalfeldmarschall von Blomberg und Freiherr von Eltz-Rübenach. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
terer" setzten hierauf die als Barrikade verwendeten Möbelstücke in Brand, nur durch sofortiges Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Feuersbrunst vermieden werden. Schließlich gelang es dem Bataillonskom- mandeur, durch gütliche Bitten und Der- sprechungen die Knaben zu überreden, den Widerstand aufzugeben. Sie konnten das Dienst- gebärde verlassen, ohne gemaßregelt werden.
Panzer-Abwehr.
Das Modernste und Neuartigste hat immer seinen besonderen Reiz, so auch unsere motorisierte Kraftfahrkampftruppe. Wer aber weiß darüber mehr als in Zeitschriften oder Kino, Wochenschau oder bei Paraden zu sehen ist? Im folgenden soll daher ein kurzes Bild von dem Leben in einer Panzerabwehr-Abteilung gegeben werden.
Am Gestellungstage mit Sammeltransport im neuen Standort eingetroffen, ist der Rekrut zwar meistens leicht enttäuscht, nicht schon am Bahnhof mit Kraftwagen abgeholt zu werden, sondern schön „per pedes apostolorum“ mit Koffern und Schachteln beladen, genau wie die Kameraden der Infanterie, in die Kaserne zu marschieren. Auch die andere Illusion, schon am nächsten Tage mit der Fahrschule durch die Landschaft zu fahren, muß zunächst noch unerfüllt bleiben; denn Die Hauptaufgabe ist, den neu gebackenen Rekruten zum Soldaten zu erziehen und ihn den militärischen Gebrauch seiner Glieder zu lehren.
In den ersten Wochen herrscht die infanteristische Ausbildung vor, man lernt soldatische Grundbegriffe, Gebrauch von Handwaffen, allerlei im inneren Dienst, vermischt mit Sport zur Erholung und Auflockerung der Glieder. Daneben läuft die abwechslungsreiche Sonderausbil- d u n g am Panzerabwehrgeschütz, am leichten Maschinengewehr, der Pistolen 08, Fahr- und tech. nischer Unterrid)t als Krattradiahr-'r, Protz-Kraft- wagen-Fahrer und Lastkrastwagen-Fahrer. Außerdem gibt es Ausbildung als Funker, Fernsprecher, Hornist, Entfernungsmeßmann und Scherenfernrohrmann und nicht zuletzt auch die des mit Recht so beliebten Goulasch-Kanoniers. Ausbildung und Unterweisung im Gebrauch der Gasmaske und Handgranate, im Schanzzeuggebrauch, im Tarnen, im Sichsrungs- und Meldedienst, im Luft- und Gasschutz, im Flugzielbeschuß, im Geländefahren und in der Kraftfahrzeugpflege erweitern das militärische Wissen. Wir sehen, wie vielseitig die Ausbildung ist, und daß aufgeweckte, irische junge Leute ihren militärischen Ehrgeiz voll und ganz befriedigen können. Orientieren im Gelände, Kartenlesen, taktische Ausbildung für den Einsatz der Panzerabwehrwaffe, blitzschnelles Erfassen der Absichten des Gegners, um feinen Angriff zu stoppen, sich tarnen gegen Flieger und gegen die anfahrenden feindlichen Panzerwagen, das alles soll in der Winterausbildung gelernt werden.
Im Frühjahr wird dann das Erlernte im Z u g • u n d Kompanieoerband geübt und weiter gefördert. In langen Marschübungen bei Tag und Nacht, durchsetzt mit wirklichkeitsnahen Hebungen, lernt der Panzerabwehrschütze, der nunmehr dem Rekrutenstadium entwachsen ist, die ganze Fülle und Vielseitigkeit seiner Waffe kennen. Er weiß, daß er ein Geschütz mit ausgezeichneter Treffgenauigkeit hat, welches jeden Kampfwagen im Angriff vernichtet, und es ist ihm ein erhebendes Gefühl, Lob und Anerkennung, wenn er, nachdem die anstrengende Hebung den Einsatz der letzten Kraft erforderte, bei der abschließenden Kritik hört: „Der Panzerangriff ist abgewehrt". Bei diesen Hebungen lernt er aber auch die deutsche Landschaft in ihrer Schönheit kennen und lieben, und 'wenn nach der Hebung ein gutes Quartier winkt, ist alle Müdigkeit vergessen. Solche Gelegenheiten bestätigen immer wieder in schöner Weise die Zusammengehörigkeit von V 0 lk und Wehrmacht, und wenn ein Manöverball das Ganze krönt, werden Freundschaften geknüpft, die nicht selten unvergänglich sind.
Göring und des Generalforstmeisters Dr. von Keudell der Tagung Erfolg und hob hervor, daß der Naturschutz in der Hand des Reichsforstmeisters nunmehr zusammengefaßt sei. Erst im Dritten Reich habe der Naturschutz die richtige Gestaltung erhalten. Er sei jetzt auf die umfassende Erhaltung der Schönheiten der Natur gerichtet und schütze nicht nur Einzelheiten, sondern ganze Landschaften. Der Redner versicherte, daß der Reichsforstmeister sobald als möglich eine Vereinheitlichung im Natur- schütz im Schutze der heimischen Vogelwelt und der wildlebenden Tiere herbeiführen werde.
Ministerialrat Dr. H i e ck e vom Reichserziehunas- minifterium gab bekannt, daß soeben vom Reicks- arbeitsminifter eine neue Verordnung über Die Baugestaltung, die sich gerade auf den S ch u tz d e r Landschaft gegen Verunstaltungen erstrecke, erlaßen worden sei. Der Naturschutzreferent des Reichsforstmeisters Dr. Hans Klose sprach über das Thema „Schutz der Landschaft". Neben das Wort „Schönheit der Arbeit" müsse der Leitsatz „Schönheit der Scholle" gestellt werden.
Der württembergische Landesbeaustragte für Naturschutz, Prof. Dr. Hans Schwenke! (Stuttgart), hielt einen Lichtbildervortrag „Naturschutz und Landschaftspflege in der dörflichen Flur". Er betonte, das Ziel der Arbeit müsse sein, die dörfliche Flur zweckmäßig und schön zu gestalten. Gleichzeitig solle auf alles Ueberlieferte, insbesondere auf vorgeschichtliche Reste, Rücksicht genommen und Altes mit Neuem harmonisch verbunden werden. Wesentlich sei die Zusammenarbeit zwischen Kultur- bauämtern, Bauernschaft, Arbeitsdienst und Natur- schutzbehörden. Der Referent im Reichserziehungs-
Ministerium, Professor Dr. Werner Weber, sprach über das Thema „Naturschutz im Rahmen der völkischen Gestaltungsaufgaben". Zum Schluß gab Professor Dr. Schönichen eingehende Erläuterungen über die Naturschutzverordnung vom 18. Mär§ 1936. Die Bedeutung dieses Gesetzeswerkes beruhe vor allem darin, daß für das gesamte Reichsgebiet einheitliche Bestimmungen geschaffen worden seien.
Die Erziehung des Führernachwuchfes. Dr. Ley vor den Gauarrrtswaltern auf der Ordensburg Vogelfang.
Gmünd (Eifel), 15. Nov. (DNB.) Auf der Reichstagung aller Gauamtsleiter der NSDAP, die seit dem 10. November auf der Ordensburg Vogelsang bereits zahlreiche leitende Männer der NSDAP., wie den Reichspressechef, den Reichs- arztefuhrer, den Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen u. a. gehört hatten, sprach Dr. Ley über seine Ausgabe beim Aufbau der Partei und ihrer Verbände. Die Partei habe schon in den ersten Jahren gelernt, daß ohne Anhalt an ft a r t e Persönlichkeiten und ohne intensive und stetig wiederholte Werbung für den als richtig erkannten Gedanken der Erfolg aller Organisation in Zweifel gestellt sei. Die DAF. sei die Organisation des Volkes unter der Leitung einer in der NSDAP, zusammengefaßten Führerschaft. Sie habe demzufolge so wenig geistige Zusammenhänge mit den früheren Systemen der Gewerkschaften ober der Hnternehmeroerbände, wie sie materielle Verbindung dazu habe. Weder wirtschaftliche noch Jnter- essennottvendigkeiten bestimmten sie, sondern ausschließlich die politischen Ziele der Partei. Die Partei erhebe durch sie den ausdrücklichen Anspruch auf die Menschenführung. Die Schulung des Führerkorps der NSDAP, und die Erziehung des Führernachwuchses seien auf ganz neuem Wege, die Vereinbarung zwischen Dr. Ley und dem Reichs- erziehungsminister verspreche, daß das bloße Examenwissen für die Beurteilung der Jugend nicht mehr maßgeblich fein werde. Die Partei werde der Fähigkeit ohne Rücksicht auf Geld und Elternstand die Bahnen in die Führerstellung des deutschen Volkes brechen. Von den Aufbauschulen aus ständen der Jugend die Ordensburgen offen. Sie sollten das künftige politische Führerkorps an Körper, Seele und Geist zur Vollkommenheit bilden. Die körperliche Ertüchtigung der politischen Leiter werde eine unabwendbare Forderung bleiben. Nicht ohne Grund sei seit Jahren der Vorbeimarsch einer Truppe eine Probe auf die gute Haltung der Soldaten gewesen. T äußere Haltung solle ein Ausdruck der inneren Gesinnung fein, körperliche Tüchtigkeit aber setze Gesundheitserhaltung voraus.
Trauerfeier für Direktor Blöcker.
Berlin, 14. Nov. (DNB.) Im Preußenhaus fand die Trauerfeier für den verdienstvollen stellvertretenden Leiter der Reichsstelle für Raumordnung, Direktor W. H. Blöcker, einen, der nächsten Mitarbeiter des Reichsministers Kerrl, statt.
Nach der einleitenden Trauermusik sprach zunächst der Geistliche, Prof. Elwein. Nach dem Vaterunser trat Ministerpräsident Generaloberst G ö - ring, der dem Verstorbenen persönlich nahe stand, an den Sarg, um in seinem und zugleich im Namen des erkrankten Reichsministers Kerrl Abschied zu nehmen. Dein Freund und dein Minister, sagte er, kann heute nicht bei dir sein. Wohl nie hat er seine eigene Krankheit mehr bedauert, als in dieser Stunde. Auch wir sind alte Freunde nicht erst heute, sondern schon damals draußen, als wir das Vaterland verteidigen durften. Es ist eine besondere Tragik, daß du, der du draußen so oft dem Tode ins Auge sahst, hier in der Heimat so früh von uns gerissen wurdest. Deine Arbeit ist heute das Fundament, auf dem das Volk in dem bevorstehenden Kampf um feine Unabhängigkeit aufbaut. Reichsinspektor für das deutsche Straßenwesen Dr. Jng. Todt betonte, daß der Verstorbene einer der ersten Männer gewesen sei, der an der Gestaltung der Straßen des Führers mitgearbeitet habe. Für die Mitarbeiter der Reichsstelle für Raumordnung sprach Regierungsrat Schepers Worte des Dankes an den Mann, der allen ein Vater, Freund und Führer gewesen sei. Den letzten Gruß seiner Kameraden von der Fliegerwaffe aus dem Felde überbrachte SA.-Oberführer Ernst.
Erste Neichstagung für Naturschutz.
Die erste Reichstagung für Naturschutz fand in Berlin statt. An der Veranstaltung, die von der Reichsstelle für Naturschutz durchgeführt wurde, nahmen etwa 600 Naturfreunde aus dem ganzen Reiche teil. Professor Dr. S ch ö n i ch e n , der Leiter der Reichsstelle für Naturschutz, betonte, daß das Bedürfnis bestehe, sich über die Fragen des Naturschutzes eingehend zu unterrichten. Nun fei die Naturschutzgesetzgebung, auf die ein Viertel- jahrhundert vergeblich gewartet worden sei, innerhalb weniger Monate vollendet worden. Oberlandesforstmeister Professor Dr. Eberts wünschte im Namen des Reichsforstmeisters Generaloberst
nachrichtentruppe, Regiment General Göring).
3. Bevorzugt eingestellt werden: a) Mitglieder des Deutschen Luftsportoerban- des, soweit sie 1. dessen Stürmen angehören, 2. an Lehrgängen bei den Hebungsstellen teilgenommen haben, 3. den Luftsporteinheiten der HI. angehören; b) Inhaber von Flugzeugführerscheinen: c) Personal der Luftverkehrsgesellschaften und der Luftfahrtindu- Istrie; d) Angehörige der HI., SA., SS., des NSKK.
4. Merkblatt für den Eintritt als Freiwilliger bei den Wehrbezirkskommandos, Wehrmeldeämtern und allen Truppenteilen der Luftwaffe.


