NIVEA CREME
Achtung: Hier Geländespiele -erHL.
Am kommenden Sonntag. 18. Oktober, finden im Bereich des Vannes 116 drei groß? Geländespiele statt. Die Geländespiele haben den Grundgedanken, die von der blauen Partei belagerten Städte durch die rote Partei zu erobern.
Von der blauen Partei werden folgende Städte verteidigt:
1. Grofeen-Buseck.
2. Lich.
3. Watzenborn-Steinberg.
Diese Städte sind von der roten Partei anzugreisen.
Die Geländespiele wickeln sich in der Zeit von 9 Uhr bis 16 Uhr ab. Anschließend hieran sindet um 17 Uhr ein großer Schluhappell statt, hierbei werden die Ergebnisse der Geländespiele bekanntgegeben, wobei ein HJ.-Führer und ein Vertreter der Partei sprechen. Lin Marsch durch die Stadt beendet den für die HI. großen Tag.
3000 Hitlerjungen sind an diesen Geländespielen beteiligt. Die Bevölkerung laden wir hiermit aus das herzlichste ein und hassen, daß sie regen Anteil nimmt an unserer Veranstaltung, genau so wie am Tag der H3. am 30. August in Gießen.
Hell Hitler!
Bann 116.
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Im weiteren Verlauf der Sitzung gab der Vor-
Nachdruck verboten!
25 Fortsetzung.
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dem nun abgeschlossenen Lehrgang in Gießen, der sich über sechs Doppelstunden erstreckte, konnten von den 57 Teilnehmern drei den Leistungsschein und 25 den Grundschein erwerben. Von Juli bis heute konnten von dem Bezirk Oberhessen 3 Lehrscheine, 10 Leistungsscheine und 83 Grundscheine gegeben werden.
Ratsherrensihung in Lich.
3) Lich, 14. Okt. In der jüngsten R a t s Her- re n s i tz u n g wuvde zu Beginn der Waldwirt- s ch a f t s p l a n für das Wirtschaftsjahr 1937 beraten. Forstrat Zimmer vom Forstamt Lich erläuterte den Plan im einzelnen. In seinen Ausführungen gab der Vortragende bekannt, daß zum Einschlag in ordentlicher Fällung 5450 Festmeter und in außerordentlicher Fällung etwa 2500 Festmeter kommen. Ferner bemerkte Forstrat Zimmer, daß infolge des günstigen Holzbestandes im Licher Stadtwald voraussichtlich für das folgende Wirtschaftsjahr ein Hiebsatz von etwa 7000 Festmeter zur Festsetzung gelangen werde. Die Vorlage fand die einmütige Zustimmung der Ratsherren. Sie wurde daraufhin vom Bürgermeister Geil festgestellt.
Einen breiten Raum in den Beratungen nahm
Sonderzug zum Fußball-Länderkampf Deutschland — Italien.
Zu diesem Fußball-Länderkampf, der am 15. November in Berlin stattfindet, wird eine Sonderzugfahrt durchgeführt. Der Teilnehmerpreis beträgt für Fahrt einschl. eine Uebernachtung mit Frühstück, sowie einen guten Platz im Olympia-Stadion nur 18,— RM. Für die Anschlußstrecke nach Frankfurt tritt die bekannte Verbilligung in Kraft. Anmeldungen zu dieser Fahrt können sofort auf der Kreisdienststelle, Schanzenstraße 18, eingereicht werden. Omnibusfahrt nach Frankfurt a. W. - Weltflughafen.
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Deutsches Volksbildungswerk.
Am 23. Oktober beginnt das Deutsche Dolksbil- dungswerk seine Vortragsreihe für das Winterhalbjahr mit einer feierlichen Eröffnung in der Aula des Gymnasiums (hindenburgwall). Bei dieser Eröffnungsfeier, die unter dem Leitspruch steht: „Deutsches Volkstum — Deutsche Größe" werden der Kreisleiter Dr. h i l d e b r a n d und der Gaureferent für das Deutsche Volksbildungswerk Handwerk, Frankfurt a. M., sprechen. Beginn 20 Uhr.
als Ihnen, Laverenz. Ich werde so von ihr gehen, daß ich ihr zwar den Schmerz nicht erspare, aber ihren Stolz treffe, und der wird ihr helfen, vieles — und eben dann auch mich — zu vergessen. Das ist mein einziges Zugeständnis."
Es gibt zwischen den beiden Männern eine förmliche Verabschiedung. Aber als Herbing schon an der Tür ist, ruft Laverenz noch einmal seinen Namen. Er dreht sich um und für eine Sekunde sieht der Verleger dem Mann ins Herz — er sieht ein altes, müdes Gesicht, das sich nun langsam wieder belebt. Herbing tut ihm leid —
„Geben Sie mir noch einmal die Hand, Herbing. Ich glaube, zu verstehen — vielleicht kann ich doch noch 'einmal mit Hanna über Sie sprechen, wenn die Zeit geheilt hat."
„Ich buche diesen guten Willen für mich, Laoe- renz. Ich danke Ihnen. Sprechen oder nicht — es ist schließlich — ja ganz gleichgültig — für mich wenigstens."
Dann fällt hinter John Herbing die Tür ins Schloß. Es ist gut, daß er sich für den Abend nicht mit Hanna verabredet hatte — er wäre ein schlechter Gesellschafter und Schauspieler gewesen. Langsam geht er durch die nassen Straßen, ein schwerer Nooembernebel hängt über die Dächer der Häuser, die Lichter verschwimmen im Dunst und durchdringen ihn kaum. Die Luft lastet und beklemmt. John Herbing schlägt den Mantelkragen hoch und geht heim. Er ist müde und abgespannt, es ist am besten, man nimmt ein Pulver und schläft, vielleicht ist man am andern Tage frischer und hat keine Last, die Koffer zu packen — es gibt auch noch viele Wege zu machen...
„War das nicht der Mann, mit dem Fräulein Brandes viel zusammen ist?", fragt Leonhardt im Wolde, als er seine Ladentür schließen will, und John Herbing dicht an ihm vorübergeht. Fritz kommt eilfertig heraus und sieht ihm nach. Auch Herdegen bequemt sich aus seinem Stuhl.
„Der damals mit im Waldgasthof war und nicht schalten kann. Stimmt," meint der Ingenieur und geht wieder zurück. „Mach die Tür zu, es ist lausig kalt, und der Mann geht uns wenig an, als daß wir uns seinetwegen den Schnupfen holen!"
„Du hast ihn ja schon," meckert Fritz, „du gehörst überhaupt ins Bett, mit so 'ner Nase bist du ja direkt eine Gefahr für die Mitmenschen."
Es steht hier nicht zur Diskusston, ob es mir — schwer fällt, Berlin zu verlassen, vielleicht begegnen sich unsere Wünsche. Mir kommt es darauf an ehrlich zu bleiben, das wird nach harte und Leichtsinn aussehen. Ihr Wille ist, eine Frau vor mir zu bewahren — vor ihrer Liebe zu bewahrem Das ehrt Sie, auch wenn es sich letzten Endes gegen mich wendet. - A1_
Ich will zu Ihnen frei sprechen, Laverenz, einer soll wenigstens die Wahrheit über mich wißen. Ich habe niemanden, ich stand immer allein. Das s keine Entschuldigung für mich sem, ich will dann nur betonen, wie viel Hanna mir bedeutet. Nicht ganz das, was mir einmal eine andere Frau gi - wesen ist — ich gebe das zu. Sie tut das was jede Frau tut, wenn sie liebt, sie uer chwendet sich, auch das soll kein Vorwurf fein es ist -twas wofür jeder Mann eigentlich auf Knien danken sollte.
Aber ich kann es nicht — noch nicht, Laverenz; das fehe ich nun, wo Sie mir die Chance g , die gleichzeitig eine Probe aufs Exempel i) • bin noch immer ein Vagabund, ich kannmich ) binden. Ich würde Hanna nur unglücklich machen weil eines Tages die Unruhe doch wieder über mich käme. Ich habe mich verrechnet — >cy yane Hanna nicht beunruhigen dürfen
Beunruhigen ist ein sehr dürftiger und vorsichtiger Ausdruck. Ich kenne Hanna seit vielen^Jahren, ich weiß auch, was Sie ihr jetzt: mtt Ihrem Weggang antun. äch wünsche Ihre Ab। s, " haben recht. Es wäre mir sogar am lieb, , Sie Hanna nicht wiedersähen. Sie^können ja reiben." Paul Laverenz f)at die erste Ueberraschung erkannt worden zu sein, überwunden. Jetzt Ya er sich für Hannas Anwalt und hofft, herbmg zu überzeugen, aber er tut ihm nicht den gefallen.
Ich werde nicht schreiben, aber ich we^e Hanna den Grund meiner Reise anders glaubhaft machen,
eine geschlagene halbe Stunde vor dem Wagen gestanden hast, ohne auch nur einen Finger zu rühren, kam mir schon spanisch vor."
„Fehlt bloß noch, daß du „Liesel" in die Luft stöhnst," seufzt Fritz und denkt ingrimmig daran, daß er so gar nicht weiterkommt bei dem runden, rotbäckigen Milchmädchen. Freilich, mit Leonhardt kann er nicht konkurrieren, weder mit der Figur, noch mit dem Krips, noch mit der sogenannten bürgerlichen Existenz.
„Wollen wir nicht von was anderem reden? , sagt da Leonhardt gereizt, aber diesmal hat er nicht mit Herdegen gerechnet, der kann genau so stur sein, wie er selber.
„Mach da mal reinen Tisch, wir sind doch keine Schmachtjünglinge, und ehe der Wagen darunter leidet, daß du mitten im Winter Frühlingsgefühle kriegst — verdammt nochmal, Junge —"
„Kein Grund zur Aufregung. Die Frau hat keine Ahnung und wird auch nie eine bekommen. Erstens ist sie 'besetzt, und zweitens guckt sich sowas nicht nach unsereinem um," läßt sich im Wolde heraus- locken.
„Nummer eins laß ich gelten, Nummer zwei ist schon wieder Quatsch. Du bist ein anständiger Kerl aus einer anständigen Familie und kannst sogar mit Ach und Krach eine Frau ernähren, wenn du jetzt nicht so stark vom Wagen in Anspruch genommen wärst. Mir geht der Hut hoch, wenn ich mir vorstelle, daß eine dumme Pute über dich die Nase rümpft, weil du mal zufällig nicht im Klubsessel sitzt, sondern Hinterm Ladentisch stehst!", ereifert sich Herdegen, der ähnliches erlebt hat und nicht schluk- ken konnte. ,r
„Dumme Pute ist schon falsch, sie ist sogar em sehr gescheiter Kerl. Aber sie kommt aus einer Villa, hat von uns allen gar keinen Schimmer uno würde sich genau so wohlfühlen, wenn statt unserer Regierung Herr Hinz und Herr Kunz in der Wil« Helmstraße säßen. Außerdem hat sie ackierte Fm gernägel und mehr seidene Kleider als mir hem- ^Fritz reißt die Augen auf, er überlegt nicht em- mal, daß die Beschreibung gar nicht auf Liesel Gottschalk paßt. Es verschlagt ihm nicht nur die Rede, es setzt seine sonst so flinken Gedanken ein« fach matt Herdegen grinst.
(Fortsetzung folgt.)
schen Landesdienst ernannt.
** Di en Jubiläum bei der Reichsbahn. Seine 40jährige Dienstzeit vollendete gestern der bei der Güterabfertigung Gießen beschäftigte Reichsbahnobersekretär Bausch. Das Personal der Güterabfertigung hatte sich zu einer eindrucksvollen Feier zusammengefunden, um dem Jubilar ihre Glückwünsche darzubringen. Von dem Vorstand des Reichsbahnverkehrsamtes Gießen wurden dem Jubilar Anerkennungs- und Dankschreiben des Führers und Reichskanzlers, des Generaldirektors der Deutschen Reichsbahn und des Präsidenten der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. in feierlicher Weife überreicht. ,—>—v ö . _ .. „ „
** Arbeitsjubiläen. Am heutigen Freitag, des bezeichneten Kapitals in Angriff genommen 16. Oktober, können der Obermeister Wilhelm Ley, werden. r
Leihgesterner Weg 37, der Oberwerkmeister Hein- Im weiteren Verlauf der Sitzung gab der Vor-
„Vor allem in der U.-Bahn, willste wohl sagen. Du bist für die Hygiene innerhalb der geschätzten BVG. besorgt, mein Lieber. Kannst ja mal den Stuf fragen, ob er mich wegen Gefährdung des gesamten Sturmes mit Schnupfen vom Aufmarsch befreit, ich lege mich gern mal bei dem Sauwetter ins Bett. 'Fahren kann man ja auch nicht, man glitscht ja einfach davon."
„Na, wenn ihr erst so weit seid, kann ick mir ja beruhigen. Uff den Autobahnen brauchen sie nämlich Wagen, die bei dem Mordstempo, was ihr euch einredet, bei so 'nem bißchen Nieselregen nicht gleich glitschen," stichelt Fritz. „Was machst du denn für'n Gesicht, Stuf? Ick möchte jetzt überhaupt mal wissen, was los ist. Du tust ja gerade, als ob dir alle Felle auf und davon geschwommen sind. Wenns mit dem Wagen nichts is, dann muß er doch 'nen andern Grund haben. Gestern gibste dem Major statt Beumelburg das heideprinzeß- chen von der Marlitt, oder wie die Dame heißt —"
„Weil du Schafskopp die Bücher nebeneinander gelegt hast, die Marlitt hat Becker für ihre kranke Tochter haben wollen, es hat nicht vergessen werden sollen —"
„Aber Mensch, lesen mußt doch nu allmählich können! Der Major hat schön geschimpft, daß er bei dem Dreckwetter nochmal aus seiner warmen Bude mußte. Kann der denn riechen, daß du ihm einen Backfischschmöcker aus dem vergangenen Jahrhundert einpackst? Du hast einen Benimm am Leibe, daß man reinweg meinen könnte, es steckt dir ’ne Marjell im Kopp".
Fritz Ladegast hat ins Schwarze getroffen, denn Leonhardt schießt das Blut recht sichtbar bis unter die blonden haare. Er dreht sich um und baut sich mit dem Rücken zu den Kameraden von seinen Bücherregalen auf. Herdegen und Fritz sehen sich an, machen lange Hälse und starren dann zu dem .Freund hinüber.
„'n Mädchen?", fragt der Ingenieur erschrocken. „Mensch — das fehlte gerade noch! 'n Mädchen!"
„Quatsch doch nicht so dumm!", fährt Leon- ^,^Jch0quatsche gar nicht. Ich finde, du solltest lieber mal Farbe bekennen, vielleicht können wir dir mit Erfolg Vernunft predigen. Fritz hat ganz recht, du rennst durch die Gegend, als hätten sie dir die Butter vom Brot genommen, und daß du gestern
Eintrittsgeld zum Großflugtag 3,55 RM. Anmeldungen müssen umgehend auf der Kreisdienststelle Gießen, Schanzenstraße 18, abgegeben werden.
Aufnahmen einsenden!
Ein Erinnerungsheft über die Fahrt des Alten Führerkorps der NSDAP. durch den Gau Hessen-Nassau.
. NSG. Alle Berufs- und Amateurphotvgraphen, die anläßlich der Fahrt des Alten Führerkorps der NSDAP, durch den Gau Hessen-Nassau Aufnahmen gemacht haben, werden gebeten, dem Gaupresseamt Frankfurt a. M., Adolf-Hitler-Haus, Gutleutstr. 8 bis 14, je zwei gute Hochglanzabzüge zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Die Abzüge werden für ein Erinnerungsheft über die Fahrt, sowie für Archivzwecke benötigt.
*
** Ernennung. Unter Berufung in das Beamtenverhältnis wurde der Hilfsamtsgehilfe Hermann K o ch zu Gießen zum Hausmeister im hessi-
Kameraden der Arbeit — Kameraden im Helfen!
Elm morgigen Samstag und am Sonntag werden Walter der Deutschen Arbeitsfront, die kdF.-Darte, die Betriebsführer, Betriebswatter und Vertrauensmänner die Strafeensammlung für das Dinterhilfswerk durchführen, die diesmal unter der Parole „Schaffende sammeln und geben" der Deutschen Arbeitsfront übertragen wurde. Alle deutschen Volksgenossen sind aufgerufen, bei dieser Gelegenheit ihre Opfer- fpen de zu geben für diejenigen Volksgenossen, die mit der wirtschaftlichen Not in ihren Familien bisher aus eigener Kraft noch nicht fertig werden konnten. Für jeden deutschenBlann uudfür jede deutsche Frau ist es selbstverständlich, daß es bei dieser Opferspende kein Zögern geben darf!
Wir erleben es gerade in diesen Wochen und 2tto- naten besonders eindrucksvoll, was es bedeutet, daß der Führer unserem Land und Volk Ruhe und Ordnung zum Leben und Arbeiten ge- sichert hat, indem er den Bolschewismus niederwarf und wirtschaftlich und sozial den im Interesse der ganzen Volksgemeinschaft dringend notwendigen Kampf gegen Hunger und Kälte eröffnete und mit aller Tatkraft führte.
Der Geist der kameradschaftlichen Verbundenheit, der schon so wundacbare Leistungen des deutschen Volkes ermöglichte, hat sich bisher besonders segensreich auch auf dem Gebiete der sozialen Hilfeleistung für wirtschaftlich schwache Volksgenossen durch das WHW. bewährt. Aus diesem Geist heraus wird die deutsche Volksgemeinschaft in allen ihren Gliedern auch bei dieser Strafeen- fammtung der Deutschen Arbeitsfront neue(5ro fetale n der Nächstenliebe vollbringen und damit den bedrängten Volksgenossen helfen, zugleich auch dem Führer für fein grofees Werk danken und ihm eine herzliche Freude bereiten. 3n diesem Geiste und beseelt vom stärksten Willen zur opfernden hel- ferstat lafet uns am morgigen Samstag und am Sonntag alle antreten und spenden und helfen!
Die Sammler der Deutsches Arbeitsfront müssen durch diese neue soziale Großtat am Abend ihrer Sammeltätigkeit ein Ergebnis aufweisen können, das nach jeder Richtung hin würdig ist der GrÖfee unserer Zeit, der Gröfee der Aufgabe und der Treue, mit der wir alle hinter Adolf Hitler marschieren und nach seinem Willen auch die friedlichen Schlachten schlagen im Kamps gegen hunger und Kälte in deutschen Familien!
Dornotizen.
Tageskalender für Freitag.
Stadttheater, 20 bis 22.30 Uhr, „Ein idealer Gatte". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Verräter". — Lichtspielhaus: „Der Bettelstudent".
Sladllhealer Gießen.
Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: heute Abend findet die Erstaufführung des eleganten Gesellschaftsstückes „Ein idealer Gatte" von Oscar Wilde statt. Karl Lerbs, der bekannte Wilde- Uebersetzer, hat eine neue Bearbeitung für den „Idealen Gatten" geschaffen/ die mit großem Erfolg auf den deutschen Bühnen gespielt wird. Spielleitung führt Wolfgang Kühne. Die Bühnenbilder hat Karl Löffler geschaffen. Mitwirkende: Damen: Birkmann, Gerhardt, Krause, Prinz, Schubert-Jüngling, Stirl; Herren: Frickhoeffer, v. Gschmeidler, Lindt, Schorn, Volck. Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr. Freitag-Miete. 5. Vorstellung.
die Besprechung über die Instandsetzung der Bahnhof st raße ein. Bürgermeister Geil gab bekannt, daß von der Licher Bank in Lich für den Ausbau der Bahnhofstraße ein Darlehen in höhe von 30 000 Mark bereitgestellt worden sei, das in Jahresraten von 3000 Mark zurückzuzahlen und mit 5 v. h. zu verzinsen sei. Infolgedessen sei es leider nicht möglich, die Bahnhofstraße vollständig zum Ausbau zu bringen. Die Arbeiten würden aber sofort nach Eingang der Genehmigung zur Aufnahme
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Siehe heutige Anzeige.
** Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Bezirk Oberhefsen. Dem Studienreferendar Otto Jüngst (Gießen), sowie dem
sitzende bekannt, daß das Kreisamt Gießen eine Verfüguna erlassen habe, nach der die Bürgersteuer für 1937 festgesetzt werden müsse. Er betonte hierbei, daß im Voranschlag 1937 der Stadt Lich zum erstenmal die Rücklageoerordnung des Reiches vom Mai dieses Jahres zur Auswirkung komme. Nach ungefährer Schätzung werden etwa 6000 bis 7000 Mark an Rücklagen zum Einsatz gelangen müssen. Für diese weitere Belastung sei, nachdem es möglich gewesen wäre, die Mehrbelastung infolge der Darlehensaufnahme für dis Instandsetzung der Bahnhofstraße voranschlagsgemäß unterzubringen, keine weitere Deckungsmöglichkeit mehr vorhanden. Da jedoch die Bildung der Rücklagen durch Gesetz vorgeschrieben ist und ein weiteres hinausschieben des dringend erforderlichen Ausbaues der Bahnhofstraße vom Bürgermeister und den Ratsherren nicht mehr als möglich bezeichnet worden war, blieb als einziger Weg, die Mittel zum Ausgleich für die neuen Belastungen durch eine Erhöhung der Bürgersteuer um mindestens 150 v. h. zu beschaffen. Die Stadt Lich erhob bisher als eine der wenigen größeren Gemeinden nur den Reichssatz von 100 v. h. der Bürgersteuer. Nach längerer Beratung wurde die Entschließung über die Erhöhung der Bürgersteuer auf 250 v. h. angenommen.
Im Anschluß an diese Beratung wurde die E r - richtung eines Schwimmbades eingehend besprochen. Bisher war der der Fürstlichen Stan- desherrschaft gehörige Albacher Teich von der Jugend unserer Stadt zum Baden benutzt worden. Leider war diese Badegelegenheit aber nur für gute Schwimmer geeignet, so daß ein großer Teil der badefreudigen Volksgenossen unserer Stadt hieran nicht teilhaben konnte. Da an die Errichtung eines neuen Schwimmbades wegen der hohen Kosten in absehbarer Zeit nicht gedacht werden kann, ist es Bürgermeister Geil dank dem großzügigen und verständnisvollen Entgegenkommen des Besitzers des Albacher Teiches, Dr. Hermann Otto Erbprinz zu Solms-Lich, in Verhandlungen mit diesem gelungen, unserer Stadt nunmehr doch noch zu einer schönen und ausreichenden Badegelegenheit zu verhelfen. Bürgermeister Geil gab über die geplante Anlage des Schwimmbeckens im Albacher Teich nähere Erläuterungen, hiernach soll auf der rechten Seite des Teiches ein Strand von etwa 50 Meter Länge geschaffen werden, der durch die Fällung eines schmalen Streifens des an dieser Seite liegenden Waldes verbreitert und erweitert werden soll. An der Linksseite des Teiches sollen zwei Schwimmbecken von je 80 Zentimeter und 1,50 Meter Tiefe und ausreichender Größe errichtet werden. Ebenso wird eine Schwimmbahn von 50 Meter Länge geschaffen werden. Ein etwa 3000 Quadratmeter großer Spiel- und Ruheplatz, ein Kraftwagenparkplatz, ein Planschbecken, Sprungbretter, Brausen und anderes werden dieses allen Anforderungen der Jetztzeit entsprechende Bad vervollständigen und zu einer zeitgemäßen Sport- und Erholungsstätte werden lassen. Um jeden das Land- schaftsbiid störenden Stein- oder Betonbau zu vermeiden, wird die gesamte Einrichtung aus Holz geschaffen werden, das von der Stadt gestellt werden wird. Infolgedessen wenden die Kosten für die Errichtung des Bades aufs geringste beschränkt und nur durch den Arbeitslohn entstehen, die kaum den Betrag von 3000 bis 4000 Mark überschreiten durften. Auch dieser Plan fand nach eingehender Aus- ; spräche die einmütige Zustimmung der Ratsherren.
hiernach wurde die neue Friedhofsord- , nung für die Stadt Lich, die von der Landes- - regierung die Genehmigung erhalten hatte und • demnächst veröffentlicht werden soll, als Ortssatzung । erlassen. Ferner teilte der Bürgermeister im Zu- , sammenhang mit der zu Martini d. I. stattfinden- ; ben Neuverpachtung von städtischen , Grundstücken mit, daß er beabsichtige, den . früheren hepelschen Garten an der Butzbacher , Straße nicht mehr zu verpachten, sondern ihn der hiesigen Volksschule zum Zwecke der Errichtung [ eines Schulgartens zur Verfügung zu stellen.
Auf Vorschlag des hiesigen Forstamtes. soll von । der Fürstlichen Gutsverwaltung in Lich ein Hektar
rich Ley, Frankfurter Straße 72, und der Werkmeister Heinrich Metzler, Kaiserallee 34, auf ihre 25jährige Arbeitstätigkeit im Betrieb der Gummifabrik von Poppe & Co. zurückblicken. Gelegentlich des 25. Firmenjubiläums am 5. September wurden die Jubilars von der Firma bereits geehrt, jedoch fand heute vormittag ihnen zu Ehren noch ein Betriebsappell statt, bei dem ihnen weitere Ehrungen bereitet wurden.
* * Gemeinschafts-Preishüten. Die Fachschaft der Deutschen Schäferhunde und die Landesbauernschaft veranstalten am kommenden Sonntag in der Nähe von Birklar in Richtung der Straße Lich—Langsdorf ein Gemeinschasts- Preishüten. Am Abend wird eine Veranstaltung in Steins Saalbau in Lich den Tag beschließen.
Vornan von Ilse Schuster.
Copyright 1936 by Aufwärts - Verlag G. m. b. h., Berlin SW 68
Am Sonntag, 18. Oktober, findet auf dem Welt- fluahafen Rhein-Main ein Großflugtag statt. Bei dieser Veranstaltung wirken Hanna R e i t s ch und Graf Hagenburg mit. (Zeppelin-Freiballon- schlacht, Segelflugzeugreigen, Segelkunstflug, Fallschirmabsprünge, Motorkunstflüge, außer den Vorführungen Verlosung von Freifahrten im L. Z. . .. .
„Hindenburg", Freiballonen, Verlosung von Frei- Zahntechmker Fred Schmlttblel (Nidda) wur- lügen in modernen Verkehrsmaschinen und Segel- den von der Hauptgeschäftsstelle der DLRG. Berlin luazeuqen. Verlost werden nur im Vorverkauf ge- nach voraufgegangener Prüfung die Goldene; Nadel löste Eintrittskarten. Der Fahrpreis beträgt einschl. mit der Urkunde für den Lehrschein überreicht. Bei
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