Kriegerkameradschait 1874,GieHen
Die Beerdigung unseres lieben Kameraden 5744D Ludwig Mohr (Mühlstraße 8) findet am Donnerstag, 17. Sept. 1936, nachmittags 3 Uhr. auf dem Neuen Friedhof statt. — Um zahlreiche Beteiligung bittet die Führerschaft.
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Start zwischen dem -10. und 20. Breitengrad.
Zunächst einige grundsätzliche Bemerkungen zu dem Plane Dr. Zinners, der von Nordafrika nach Südamerika, und zwar in den Raum von Brasilien in Höhe des Amazonas fahren will. Dr. Zinner beabsichtigt bei dieser Fahrt den Nordostpassat auszunutzen und muß dabei, wenn man die normalen Luftströmungsverhältnisse dieser Erdzone als Grundlage nimmt, an der nordwestafrikanischen Küste zwischen dem 10. und 20. Breitegräd starten, um den Anschluß an den Nordostpassat zu schalten. Dieser Nordostpassat weht in einem breiten, gleichmäßigen Strom am Südrande des bekannten Azorenhochs in Richtung Südamerika und verläuft nach dem schematischen Bild der Luftströmung des Südatlantik in dieser Zone tatsächlich von Nordwestafrika bis nach der südamerikanischen Küste. Nach den Fahrtberichten des „Graf Zeppelin" ist dieser Nordostpassat ziemlich häufig anzutreffen, also eine Windrichtung, die weniger von regionalen Störungen abhängig ist.
Gefährliche Küstenwinde.
Nach diesen Ueberlegungen ist also die Grundbedingung für eine Fahrt mit dem Ballon die gleichmäßige Nordostströmung ohne Gefahr, inner-
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----3m Ballon über den Atlantik.
Bor einiger Zeit wurde über die Pläne von Dr. Zinner (Hamburg) und des Belgiers D e m u y t e r berichtet, den Atlantik mit einem Freiballon zu überfahren. Dr. Zinner will den Südatlantik zwischen Nordafrika und Brasilien mit West-Süd-West-Kurs überfahren, während Demuyter den Nordatlantik U8A.—Norbwesteuropa mit der dort üblichen Westwetterlage meistern will. Die nachfolgenden Ausführungen beschäftigen sich mit den Aussichten eines solchen Unternehmens, das sehr ernsthaft vorbereitet wird, und bemühen sich um ein gerechtes Abwägen der Möglichkeiten.
Man ist leicht geneigt, die in den letzten Wochen auftauchenden Pläne zweier bekannter Ballonfahrer, einen Ozeanflug mit dem Freiballon zu wagen, nur von der abenteuerlichen Seite zu werten, ähnlich wie man in die ersten Stratosphärenfahrten eine mehr sensationelle als wissenschaftliche Angelegenheit sah. Zweifellos sind für eine derartige Auslegung der Pläne der beiden Ballonfahrer genügend Gründe vorhanden. Daß es auch beim Freiballonfahren möglich ist, durch geschickte Ausnutzung der Luftströmungen in den verschiedenen Höhen seinen eigenen, des Ballonführers Willen gegenüber den Launen des Wetters auszuspielen, ist eigentlich nur dem Ballonfahrer selbst und dem meteorologisch Geschulten bekannt; aber diese Möglichkeiten sind immerhin zu bedingt und unsicher, und der Laie sagt sich natürlich: ein solcher Versuch muß auf Leben und Tod gehen, und es ist mindestens nötig, daß umfassende Srcherunqs- maßnahmen für den auf der Fahrt befindlichen Ballon getroffen werden.
Der plan ist nicht neu.
Daß diese Sicherungsmaßnahmen praktisch bis ins einzelne getroffen werden, ist selbstverständlich, und man darf unter keinen Umständen die Projekte so auslegen, als gingen sie auf einen Selbstmord hinaus, 'den die beiden Ballonfahrer im hemmungslosen Ehrgeiz nicht erkennen wollten. Es darf vorweggenommen werden, daß die Pläne selbst nicht neu sind und schon seit längerer Zeit von erfahrenen Ballonfahrern, die an den Gordon- Benett-Wettfahrten der Lüfte teilnahmen, erörtert wurden. Ich erinnere mich an ein Gespräch, das ich mit dem Freiballonführer Ferdinand Eimer- macher gelegentlich der Gordon-Benett-Wettfahrt von Münster i. W. aus hatte, wo auch dieser Ballonfahrer schon über die Möglichkeiten einer Atlantikfahrt mit dem seinerzeit ebenfalls in Münster anwesenden Demuyter diskutierte. Daß heute das Projekt wieder aktuell geworden ist, liegt an den umfassenderen meteorologischen Kenntnissen, die man inzwischen vom Nord - und Süd - atlantik erhalten hat, die geeignet sind, die phantastisch erscheinenden Pläne zu unterstützen.
halb 24 Stunden wiederholt umzuschlagen. Rein äußerlich scheint es tatsächlich so, als könnte der Ballon in ziemlich flotter Fahrt Kurs nach Südamerika nehmen. Tatsache ist auch, daß die Wirbel der tropischen Zone sich gerade auf diesem Gebiet des Atlantik verhältnismäßig passiv verhalten und Ueberraschungen von Süden her weniger bestehen. Lediglich an der Küste von Südamerika dürfte die Ausführung des Projekts schwieriger werden. Keineswegs ist der Nordostpassat so zu verstehen, als ob er in Afrika mit Windstärke 8 beginne und den Ballon elegant zu den Ufern des Amazonas trüge. Vielmehr sind gerade vor der Küste Brasiliens m diesem Raum uneinheitliche atmosphärische Zirkulationen zu erwarten, die sich nicht nur mit der Nahe des riesigen südamerikanischen Kontinents verbinden, sondern auch mit der etwas weiter nördlich liegenden Entstehungszone der mittelamerikanischen Hurrikane Zusammenhängen. Die mittelamerikanische Störungszone, die im Golf von Mexiko sich konzentriert, greift meistens weit südlich bis in den brasilianischen Bereich des Atlantik und bedingt, schematisch gesehen, für diesen Seebereich einen Südost- und Südwestpassat, der den Ballon gar nicht in Küstennähe gelangen ließe.
Wettervorhersage kaum möglich.
Berücksichtigt man ferner, daß es weder in Nordwestafrika noch in Südamerika einen Seewetterdienst europäischer beziehungsweise nordamerikanischer Art gibt und die gesamte Luftdrucksituation hier nur aus den spärlichen Meldungen der Dampfer skizziert werden kann, so ergibt sich, wie allgemein eine. Wettervorhersage in dieser Zone gehalten werden muß, gar nicht zu reden davon, daß Dr. Zinner auf seinem Start eine Wetterten- denzvorhersage von mindestens einer Woche auf den Weg nehmen muß. Es bleibt nichts anderes übrig, als im guten Glauben an den beständigen Nordostpassat bei genügend sicher erscheinender Wetterlage auf die Reise zu gehen.
Unterwegs muß Zinner abwarten, was ihm an neuen Meldungen gefunkt wird, und wenn diese besagen, daß der Nordostpassat infolge einer Lageoder Stärkeoeränderung des Azorenhochs bereits mitten auf dem Atlantik eine Rechtsdrehung erfährt, so ist das Projekt schon erledigt. Schließlich kann der Ballon nicht beliebig lange in der Luft bleiben und neuen günstigen Wind abwarten.
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Durchaus möglich, aber gefährliche - Wie steht es um die Pläne von Dr. Zinner? - Es ist mit Ueberraschungen zu rechnen.
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Fahrt ins Ungewisse.
Auf den Zickzack-Kurs der Fahrt hat bereits der Meteorologe Dr. Georgi hingewiesen. Es kann aut fein, daß der Weststurm, mit dem man auf die Fahrt ging, nach 500 Kilometer sich zum Sudweststurm verwandelt und den Ballon auf seine Flügel in Richtung Grönland, Island oder Polarmeer nimmt; es kann sein, daß machwoll durchbrechende Rückseitenböen als Nordwest- bis Nordwird den in der Westwindtrift fahrenden Ballon einholen und nach Süden verschlagen. Darum kann das entsprechende Tief doch berechnungsgemäh zur nordwesteuropäischen Küste gelangen, nur zwei Tage später als angenommen. Inzwischen ist der Ballon zum Niedergehen auf dem Meer gezwungen wor- den. Jedenfalls: So interessant das Proiekt De- muyters erscheint, so einfach es erscheint, so schwer ist seine Durchführung.
Es zeigt sich also, wie wagemutig der Plan Dr. Zinners wie das Projekt Demuyters ist. Ohne den beiden Männern Abenteuerlust oder Leichtsinn vorzuwerfen, kann man erwarten, daß der Flug in allen Einzelheiten genau überdacht wird. Ein Mann wie Dr. Zinner, der sich in luftsportlichen Kreisen hohen Ansehens erfreut und reiche Erfahrungen aufzuweisen hat, besitzt auch genügend Einsicht, um vorher reiflich zu überlgen, was er aufs Spiel fetzt.
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so ist es durchaus möglich, einen Ballon mit dii Luftströmungsfeld nach Europa treiben zu lass Die Wetterlage ist auf dem Nordatlanttk zwar Triel unruhiger, radikaler, aber darin liegt etwas Reales, tatsächlich Vorhandes, der Weststurm USA.— Nordwesteuropa, den der Ballon nötig hat! Don dieser Tatsache erzählen zahllose sorgfältig geführte Bordbücher der Dampfer und Auszeichnungen ihrer meteorologischen Stattonen.
Es bedarf anderseits natürlich keiner Frage, daß die Ballonfahrer über dem Nordatlanttk ungewöhnliche körperliche Strapazen infolge her Wetterunbilden auszuhalten haben; es ist sicherlich fern Vergnügen, drei bis vier Tage mit einem von Regenschauern durchsetzten Weststurm über den Ozean zu jagen. Die Fahrt erfordert eiserne Nerven und sieghaften Optimismus, sie ist eme Mutprobe sondergleichen. Aber selbst für den Fall, daß dre tm Sinne des Gelingens der Fahrt liegende Westwetterlage herrscht, ergeben sich innerhalb dieser Grundwetterlage einzelne Regelwidrigkeiten, die ähnlich wie bet der Südatlantikfahrt das Gelingen des Unternehmens scheitern lassen können.
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Wenn auch für die Fahrtbedingungen die Erfahrungen des „Graf Zeppelin" auf seinen zahlreichen Fahrten nach Südamerika wesentliche Unterlagen bieten dürften, so bleiben dennoch Lücken übrig, die unter Berücksichtigung der Tatsache, daß ein dem Wind fast hilflos preisgegebener Ballon die Fahrt unternimmt, das Gelingen des Unternehmens sehr in Frage stellen. Unter Gelingen versteht man, daß der Freiballon tatsächlich die südamerikanische Küste erreicht und nicht schon nach 48 Stunden Fahrt — selbst diese Leistung wäre schon sehr beachtenswert — zum Niedergehen auf das Meer gezwungen würde. Jedenfalls muß man, ehe man jetzt schon von einem wahrscheinlichen Gelingen des Unternehmen spricht, sich viel eingehender mit den ungeheuren Räumen beschäftigen, in denen sich das Wetter über dem in Frage kommenden Teil des Atlantiks bildet. Was man gemeinhin als „durchschnittlich" bezeichnet, kann unbedeutende Abweichungen enthalten, die für einen Freiballon aber ausschlaggebend sind, fei es nur ein tropisches Gewitter mit seinen Windwirbeln auf hoher See oder eine mehrstündige Flaute.
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Gegenüber dem Plan Dr. Zinners erscheint das Projekt Demuyters mehr Aussicht auf Erfolg zu haben. Diese Vermutung begründet sich einmal auf die Tatsache, daß wir vom Nordatlanttk ziemlich genaue Wetterkarten haben und dementsprechend relativ zuverlässige Vorhersagen aufstellen können. Wenn über dem Nordatlanttk zwischen USA. und Nordwesteuropa eine ausgeprägte Westwetterlage vorhanden ist, in der, wie nachgewiesenermaßen verhältnismäßig oft, die Sturmtiefs mit ihren Weststurmfeldern ziemlich konsequent Kurs nach dem Raum Island—Großbritannien nehmen,
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Hinrichtung des Frauenmörders Georg Bay.
Am 16. September ist in Görlitz der 1894 geborene Georg Bay aus Kodersdorf (Oberlaufitz) hingerichtet worden, der am 8. Mai 1936 vom Schwurgericht in Görlitz wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt worden war. — Bay hatte in der Nacht vom 27. zum 28. Auaust 1935 in feinem Hause zu Kodersdorf seine Ehefrau ermordet, um in den Besitz einer im Falle ihres Todes fälligen Lebensversicherungssumme zu gelangen.
Romantische Fluch! der Tochter Winston Churchills.
Die Tochter des bekannten englischen Politikers Winston Churchill, die Revuetänzerin Sarah Mill, ist soeben ohne Wissen ihrer Eltern mit remen" nach Neuyork abgereift. Sie soll die Absicht haben, in Amerika den Revueschauspieler Vic O l i v e r , den sie in London tennengelernt hat, zu heiraten. Da ihr Vater diese Heirat nicht billigte, habe sie sich auf eigene Faust mit nur 4 Pfund tu der Tasche auf den Weg gemacht.
17 Todesopfer eines Vrandunglücks in Sibirien.
In Jakutsk (Oftsibirien) bracht nachts ein Gro ß- feuer aus, dem drei große Gebäude, zwei Ge- meinschaftswohnhäufer des Gebietskomitees der bolschewistischen Partei und des Landwirtschafts, kommisfariats, sowie das Gebäude des Bilbungs- kommiffariats zum Opfer fielen. Die gesamte Ein- richtung der Häuser, die bis zu den Grundmauern nieüerbrannten und das Eigentum der Insassen wurden vollständig vernichtet. 17 Menschen sind i n ben Flammen umgekommen. Sechs mürben mit schweren Branbwunden ins Kranken- Haus eingeliefert.
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Das europäische Hochbruckgebiet hat eine wesentliche Verstärkung unb Ausdehnung erfahren, so daß die am Dienstag noch über Frankreich gelegene Weststörung nach Süden und Westen abgedrängt würbe. Damit hat sich die Schönwetterzone wieder auf Deutschland ausgedehnt und wird voraussichtlich für geraume Zeit auch das Feld behaupten.
Aussichten für Donnerstag: Oertlichs Frühnebel, sonst trocken und überwiegend heiter, nachts frisch, mittags ziemlich warm, östliche Winde.
Lufttemperaturen am 15. September: mittags 17,6 Grad Celsius, abends 11,8 Grad; am 16. September: morgens 12,1 Grad. Maximum 17,7 Grad, Minimum heute nacht 10,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15. September: abends 15,5 Grad; am 16. September: abends 13,3 Grad. — Sonnenschein- dauer 0,2 Stunden. ___________________
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange.
Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- (etter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt ber 1 Anzeigen: Theobor Kümmel. D. A. VIII. 36: 9350. 1 Druck und Verlag: Drühl'sche Universitäts-Buch- - und Steindruckeret R. Lange, K.-G^ sämtlich in . Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich > 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. . mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags v 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
\ Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
geplant ist.
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Dom 15. bis 19. September findet in Stuttgart der zweite Reichsinnungstag des Tisch- lerhandwerks statt. Er wird durch die Eröffnung ber Ausstellung "Deutsches W 0 h - n e n" eingeleitet, auf der das Tischlerhandwerk zum ersten Mal Möbel mit fernem neuen Gütezeichen
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Kunst und Wissenschaft.
Die deutsche Abordnung für den Brüsseler Kongreß zur Krebsbekämpfung.
Der Reichs- und Preußische Minister des Innern hat den Geheimrat Professor Dr. B 0 r ft, München, zum Vorsitzenden des Reichsausschusses für Krebsbekämpfung und zum Leiter der amtlichen Der- tretung der deutschen Abordnung für ben 2. Inte r- nationalen Krebskongreß in Brussel (20. bis 26. September 1936) bestellt. Die beutsche Aborbnung setzt sich aus folgenben Herren zusammen: Aul er CBAün), Bloh me (Berlin), Frick (Berlin) von Haberer (Köln), Holthusen (Hamburg), Sauerbruch (Berlin), Wintz (Erlangen).
Der Architekt Prof. Peter Vehrens nach Berlin berufen.
Der Reichs- unb Preußische Minister für Wissenschaft, Erziehung unb Dolksbilbung hat den bekannten bisher in Wien tätigen Archtt-kten Professor Dr. Peter Behrens zur Verwaltung eines akademischen Meisterateliers für Baukunst an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin berufen. — Gleichzeitig hat Reichsminister Rust dem Professor an ber Technischen Hochschule Berlin- Charlottenburg Dr. Heinrich Tessenow die nebenamtliche Leitung eines Meisterateliers für Baukunst übertragen.
Aus aller Welt.
5. Internationaler Iugendherbergs- kongreß abgeschlossen.
Der 5. Internationale Jugendh er- bergs-Kongreß in Kopenhagen fanb feinen Abschluß, Er gab Vertretern von über 25 Ländern Gelegenheit, gegenseitige Erfahrungen aus der praktischen Jugendherbergsarbeit auszutauschen. Auf der fünftägigen Arbeitstagung kam die weite Verbreitung der deutschen Jugendher- bergsibee in der ganzen Wett deuüich zum Ausdruck. Die deutsche Abordnung unter Führung
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