Ausgabe 
16.9.1936
 
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das geldlich zulässig ist. bietet <ALVÄ* die Höchflmenge an Ihbak.Aber nicht nur das! Die verarbeiteten macedonlfchen Thbake find belbnders aus gewählt und flammen:

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Dänemark, Schweden und Norwege wählen. Die innenpolitische Struktur aller drei

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Abschluß b« der römische» scheu Beritz staltungen der der politische», auch der M- deutschen- ie Worte be- schließend her bolschewi- ßliche Aufgabe essagero" wie Ueberschrifte» fen möge, daß uue deut- Realismus, so i geiftig und er! gegen eleurooa jer unb bie n \\ä Xitit xu\ W Ma­

in diesem Sechsjahrplan ein Minimum an Forderungen aufgestellt habe und daß der Plan daher unabänderlich sei. Man wolle im ersten Jahr die Luftwaffe aufbauen, die Stel­lung in Mandschukuo festigen und die Ver­mehrung des Heeres vorbereiten. In den späteren fünf Jahren würden neue Divi­sionen aufgestellt, die Motorisierung und die Versorgung mit modernen Waffen sowie der Ausbau der Stellung in Mandschu­kuo verfolgt werden. Für das nächste Jahr be­trägt der Gesamthaushalt des Heeres 822 und der für die Flotte 770 Millionen, also 1,6 Milliarden

Set? und der Wiener Heimatschutz.

Wien, 14. Sept. (DNB.) Die Unterführer des Wiener Heimatschutzes beschlossen in einer unter dem Vorsitz des zweiten Dizebürger- meisters von Wien, Major a. D. Lahr, tagenden Konferenz, den Vizekanzler a. D. Fey, der augen­blicklich Präsident der Donau-Dampfschiffahrts-Ge- sellschaft ist, als Landesführer von Wien wieder zurückzurufen. Fey ist vor Jahres­frist von diesem Posten zurückgetreten. S t a r h e m - berg hatte für ihn die Landesführung von Wien übernommen. Die Unterführer sprachen gleichzeitig die Forderung aus, Fey möge auch inder Bun­desführung auf einen bedeutsamen Posten be­rufen werden. Fey erschien kurz nach diesem Be- schluß in der Versammlung und dankte für das ihm bewiesene Vertrauen. Er erklärte, daß er nach Rück­sprache mit den zuständigen Stellen entsprechende Weisungen erteilen werde.

Der österreichische Staatssekretär des Aeußeren, Dr. Schmidt, hat sich gemeinsam mit dem italie­nischen Außenminister Graf Ciano im Flugzeug nach F o r l i begeben, um mit Mussolini zu­sammenzutreffen.

Ein Amt für technische Wissenschaft in der Deutschen Arbeitsfront.

Nürnberg, 15. Sept. (DNB.) Im Einverneh­men mit dem Stellvertreter des Führers ist zwischen dem Reichsleiter der DAF. Dr. Ley und dem Be­auftragten der Technik und deren Organisationen beim Stellvertreter des Führers Pg. Dr. Todt folgende Vereinbarung zustandegekommen: Um das Zusammenwirken der DAF und den Dr. Todt unterstellten technischen Organisationen sicherzustel­

stungsgebiet im Laufe eines Jahres sehr viel ge­schehen sei und daß der Führer und Reichskanzler Deutschland soweit wieder ausgerüstet habe, daß es schon heutezu jeder Stunde bereit" sei. Darunter sei zu verstehen, daß im Falle der Notwendigkeit die deutsche Armee aktiv zum schütze des Staates bereit stehe. Hitler stelle dem bolschewistischen Marxismus die schöpfe­rischen Elemente des Nationalsozialismus gegen­über. Er habe Deutschland als Zentrum der Ruhe und Ordnung, als Schutzschild Europas gegen die Gefahr des bestialischen Bolschewismus dargestellt.

5 Versuchen, die Verhaftung einiger Ein­wohner zu verhindern, sei es zu Zusammen­stößen zwischen bewaffneten Milizsoldaten ge- kcmmen. Führende Kommunisten seien aus M a - li g a verschwunden. Man glaube, daß sie na d) Alicant l geflohen seien, um von dort stich Barcelona »eiter zu reisen. Anzeichen deute­ten darauf hin, daß die Bolschewisten und andere Extremisten Malaga verlassen würden, wie die Rat- litn das sinkende Schiff, wenn die Nationalisten (Iren Vormarsch begännen.

BolschewistischeHilfeleistung".

NSG. Bezeichnend für die Art der Hilfeleistun- gm, die Arbeiter von der Kranken- und In - va l i d e n v e r s i ch e r u n g in der Sowjetunion Iju erwarten haben, ist folgender charakteristischer Sforfatt, der in einer Zuschrift an das in Rostow an Don erscheinende SowjetblattMolot" vom 1'.. August 1935 (Nr. 4559) geschildert wird:Schon nrr einem Jahr verunglückte der Mauerer Michael L assioljewitsch Krawzow. Beim Legen eines Was- !e-rohres wurde er durch einen absplitternden Stein ar den Augen verletzt. Das zuständige Eisenbahn- Imnkenhaus der Station 8.-Kalitwa, wohin sich der Vorletzte um Hilfe gewandt hatte, verweigerte b>*m Arbeiter Krawzow jegliche ärzt-

General Cabanellas an das deutsche Volk.

Burgos, 15. Sept. (DNB.) Der Berichterstatter lies DNB. wurde vom Chef des nationalen Lerteidigungsausschusses in Burgos, Ge­neral Cabanellas, zur Entgegennahme tinerAdresseandasdeutscheVolkzusich gebeten. Der General empfing ihn im Kreise seiner Mitarbeiten im Regierungsgebäude und richtete, nährend sämtliche Anwesenden sich von den Sitzen irhoben, folgende Worte an ihn:

Sagen Sie bitte in Deutschland, daß der Vor- itzende des nationalen Verteidigungsausschusses Spaniens in Burgos, General Cabanellas, dem deutschen Volke in diesem Augenblick sein Wort darauf gibt, daß Spanien möge kommen was noUe niemals bie freundschaftliche Zuneigung und die moralische Unter» » ützung, die Deutschland meinem Vaterlande in iesem Kampfe gegen den zersetzen- en Gei st des Kommunismus und Anarchismus entgegenbringt, vergessen innn und vergessen wird. Deutschland hat vom rsten Augenblick im Bewußtsein seiner eigenen ge- chichtlichen Aufgabe begriffen, was unsere Anstren- ung gegen den Ansturm des Kommunismus und Marxismus bedeutet. Die göttliche Vorsehung hat Spanien in allen kritischen Augenblicken der Ge­richte immer wieder eine entscheidende Rolle zu- edacht, besonders dann, wenn es sich darum han- elte, Europa vor den Invasionen der Barbaren u schützen. So ist es jetzt wieder beim Versuch Moskaus, sich die Welt zum Sklaven zu machen.

hr Führer und Ihr Volk halten die Jacht nach Osten. Wir wollen sie im I e st e n halten, wo sie nicht weniger wichtig ^scheint in diesem für Europas Zukunft entschei- Lmben Augenblick."

aber auch 2 Politik, bas smus, gefun, ? o>e (Beöan. hör", M^. 'be einsehr Ü Russenpakj Mn. wenn M erneuert aufrichtig be» chränkung be- ropa normale Helle.

Eitler jungen fahren ins Ausland.

Besuch in Italien.

München, 15. Sept. (DNB.) 450 Hitlerjungen, die aus allen Gebieten Deutschlands zusammengezogen worden sind, fuhren am Diens­tag auf Einladung des Chefs der Balilla, Staats­sekretär Ricci, nach Italien. Die Führung hat Gebietsführer Gustav Adolf L a n g a n k e. Der Reichsjugendführer und sein Stellvertreter Hartmann Lauterbacher fahren selbst mit. Die Fahrt geht zunächst über Kufstein nach Padua. Nach einem eintägigen Aufenthalt geht es weiter nach Venedig. Äm 18. September er­folgt die Weiterreise nach Florenz und am 20. September nach Rom, wo ein dreitägiger Aufenthalt vorgesehen ist. Die Hitlerjungen werden bei dieser Gelegenheit von dem italienischen Staats­chef Mussolini empfangen werden. Die Rück­fahrt geht über Bologna und Mailand nach München. Die Heimkehr, die voraussichtlich am 28. September erfolgt, wird mit einer Feierstunde am Mahnmal abgeschlossen.

Die 450 Hitlerjungen haben sich vor der Abreise eine Woche lang in Dachau aufgehalten, wo ein besonders eingerichteter Vorbereitungskur­sus für die'Reise stattfand. Der Reichsjugend­führer, der mit seinem Stellvertreter die Jungens in Dachau besuchte, richtete dort eine Ansprache an sie. Er wies darauf hin, daß es sich bei der Jtalien- ,ahrt nicht um eine reine Vergnügungsreise handele. Auf ihrem ganzen Wege durch Italien müßten sie immer dessen eingedenk sein, daß alle Augen auf sie gerichtet würden und daß der Eindruck, den sie hinterließen, der Eindruck Deutschlands sei.

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Mit einem Sonderzug trafen am Dienstagabend die 450 Hitlerjungen in Padua ein. Zu ihrem Empfang hatten sich der Präfekt, der Bürgermeister, der deutsche Vizekonsul und zahlreiche Mitglieder der faschistischen Jugend-Organisationen eingefunden. Unter klingendem Spiel zogen die Hitlerjungen durch die von zahlreichen Menschen dicht gefüllten Stra­ßen in das Schulgebäude, das ihnen als Quartier dient. Die Führer der Gruppe begaben sich dann in das Balilla-Haus zu einem Besuch der faschistischen Jugend-Organisation.

Hessen-Nassaus HI.-Führer auf einer Fahrt nach dem Balkan.

NSG. Die Führerschaft des Gebietes Hessen- Nassau, ein großer Teil der Bann- und Jungbann­führer und einige Abteilungsleiter des Gebiets­stabes, find zu einer 14tägigen Fahrt aufgebrochen, die sie süd-ostwärts nach Konstantinopel führt. Nicht allein geographische Interessen waren bestim­mend für diese Fahrt, die mit einem Wagen der Reichsbahn durchgeführt wird. Die Berührung mit fremdländischen Jugendorganisatio­nen, die Teilnahme an Veranstaltungen der Volksgruppen in Stadt und Land, Sehenswürdig­keiten und Denkmäler, werden der Fahrtgruppe Ge­legenheit geben, deren soziale Struktur und na­tionale Eigenheiten kennen zu lernen. In den gro­ßen Städten aber werden die deutschen Ko­lonien die reichsdeutschen Kameraden herzlich willkommen heißen.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat mit seiner Begleitung am Dienstag um 11.29 Uhr bie Stadt der Reichs­parteitage wieder verlassen.

Der Führer und Reichskanzler hat dem chinesischen Regierungschef Marschall Tschiang- k a i s ch e k aus Anlaß seines 50. Geburtstages tele­graphisch seine herzlichen Glückwünsche übermittelt.

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König Eduard VIII. traf Montagabend um 18.30 Uhr auf dem Flugplatz Fairey ein. Er be­gibt sich auf weitere vier Wochen nach Schloß B a l m o r a l in Schottland, von wo er voraussichtlich Anfang Oktober nach London zurückkehren wird.

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der zeigt recht verwandte Züge. In allen drei Län­dern regiert die Sozialdemokratie, sei es zusammen mit der Bauernpartei oder mit radikaldemokratischen Gruppen. Es ist gewissermaßen dieWeimarer Koalition" seliger Erinnerung, die hier noch weiterlebt. Von einer Volksfront wie in Spanien oder in Frankreich kann dagegen nicht gesprochen werden, weil die kommunistische Partei in allen drei Ländern schwach ist. Neuerdings tut auch Mos­kau relativ wenig, um die kommunistischen Par­teien als solche zu fördern, sondern sucht vielmehr persönliche Stützpunkte innerhalb der sozialdemokratischen Parteien und der Gewerkschaf­ten Skandinaviens. Es ist die Politik des trojani­schen Pferdes, wie sie von Dimitroff auf dem Welt­kongreß der Kommunistischen Internationale des Vorjahres in Moskau propagiert worden ist. Mos- hat sogar ein sehr augenscheinliches Interesse, seine Hand im politischen Spiele der skandinavischen Län­der nicht merklich werden zu lassen. Würde das ge­schehen, so würden viele Wähler der sozialdemokra­tischen Parteien dieser drei Länder kopfscheu. Viel wertvoller erscheint ist, wenn die an sich starken sozialdemokratischen Parteien Skandinaviens mög­lichst die absolute Mehrheit erringen, sich dann nicht mehr auf die Notwendigkeit einer Koalitionsregierung mit bäuerlichen oder bürgerlichen Parteien berufen können und so unter der ständigen Drohung einer Belebung der kommunistischen Agitation zu einer radikalen Politik gezwungen werden, die praktisch die Geschäfte Moskaus in der Innen- und Außenpolitik besorgt. Die Heftigkeit der diplomatischen Vorstellungen Moskaus bei der norwegischen Regierung im Falle Trotzki geht wahr­scheinlich auf diese raffinierte Spielabsicht zurück.

Die Wahlen in Dänemark fanden bereits am Dienstag statt und umfaßten verfassungsmäßig nur die Hälfte des Landes. Es sind Wahlen z u m O b e r- h a u s. Sie sind wichtig, weil bei einem Ruck nach links der Kampf um Abschaffung der Ersten Kammer neu belebt und wahrscheinlich in positivem Sinne beendigt werden wird. Dann kommen die Wahlen in Schweden, wo die sozialdemokratische Koali­tionsregierung wegen Streitigkeiten über den Wehr­etat vor wenigen Wochen gestürzt worden ist; das gegenwärtige Kabinett, das von der bisher mit der Sozialdemokratie verbündeten Bauernpartei gestellt wird, hat aber den Charakter eines Uebergangs-

liche Hilfe mit der Begründung, daß er nur als Hilfsarbeiter angestellt gewesen sei. Die Zeit verging, und der Zustand der verletzten Augen Krawzows verschlimmerte sich immer mehr, bis er endlich das Augenlicht ganz verlor. Im September des vergangenen Jahres hatte Kr. an das Eisenbahner-Komitee der Station 6-Kalitwa ein Gesuch um Gewährung einer Invaliden­rente eingereicht, unter Beifügung von Beschei­nigungen über seine 18jährige Arbeit als Maurer und Lastträger bei der Eisenbahn. Da aber die Beamten des Eisenbahner-Komitees die Dokumente über die von Krawzow während der Arbeit erlitte­nen Verletzungen eigenartigerweise verloren haben, wird die Entscheidung immer wieder hinausgeschoben. Nun ist es bald ein Jahr her, daß der um sein Augenlicht gekommene Kraw­zow, der sich nur noch an einem Stock vorwärts- tasten kann, endlose, über zwei Kilometer weite Wanderungen zu dem Eisenbahner-Komitee unter­nehmen muß, um die Gewährung der ihm gesetz­lich zustehenden Invalidenrente genehmigt zu erhal­ten. Dieses hohnoolle Verschleppungsmanöver dau­ert bis auf den heutigen Tag a n."

Japans Anfrüsinna

Ein Sechsjahrplan der japanischen Armee.

Tokio, 15. Sept. (Ostasiendienst des DNB.) Die Armeeführung veröffentlichte einen Sechsjahrplan alsersten Teil einer umfassenden Wiederauf- r ü st u n g des Heere s", das, wie man im Kriegsministerium erklärt, seit 1923 ständig ab= gerüstet habe und um vier Divisionen vermindert worden sei. Der Sechsjahrplan sieht Ausgaben in Höhe von 3,3 Milliarden Pen vor: für 1937 300 und für bie folgenden fünf Jahre je 600 Millio­nen Pen. Die erste Fassung dieses großen Planes hatte einen Betrag von 10 Milliarden Pen vor­gesehen. Die Armeeleitung beschloß aber, angesichts der gegenwärtigen Finanzlage zunächst die dringend st en'Aufgaben durchzuführen und den weiteren Ausbau des Heeres einem zweiten Plan vorzubehalten, der nach Ablauf des ersten ausgestellt werden soll. Man erklärt, daß die Armee

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len, wird mit sofortiger Wirkung ein Amt für technische Wissenschaft in der DAF. er­richtet. Zum Leiter des Amtes ist der Haupt­amtsleiter Dr. Todt bestellt. Das Amt hat die Aufgabe, alle Anordnungen zu erlassen, welche eine Förderung der technisch-wissenschaftlichen Arbeit er­möglichen.

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Marxistisches Chaos in Malaga.

London, 16. Sept. (DNB. Funkspruch.) Nach teuer Meldung desDaily Telegraph" soll in Ma­li ga die Volksfront-Regierung infolge von Streitigkeiten zwischen den sozialistischen, form N unistischen und anarchistischen Gruppen innerhalb ^-r roten Miliz in der Auflösung b e = pT i f f e n sein. Eine Mahnung des Gouverneurs, D-e Terrormaßnahmen einzuschränken, sei von den Marxisten und Anarchisten offen mißachtet worden. Eie hätten erklärt, daß Malaga jetzt einefreie Etadt" sei, die Madrid keinen Gehorsam mehr Mulde und setzten ihre täglichen Ver- Haftungen und Hinrichtungen fort.

Ministeriums und dürfte nach den Wahlen in einer Koalitionsregierung oder rein sozialdemokratischen Regierung seine Nachfolge erhalten. Zuletzt am 19. Oktober finden bie Wahlen in Norwegen statt. In Schweden wie in Norwegen begünstigt das Wahlrecht die jeweils stärkste Partei, so daß z. B. in Schweden die Sozialdemokratie im Jahre 1932 nur 42 v. H. der Stimmen, aber 45 v. H. der Mandate, und in Norwegen 41 v. H. der Stimmen und 46 v. H. der Mandate gewonnen hat.

Die Wahlen zum dänischen Landsting.

Kopenhagen, 16. Sept. (DNB. Funkspruch.) Am Dienstag haben auf den Inseln Seeland (ohne Kopenhagen), Lolland, Palster und Bornholm, so­wie in dem südlichen Teil Jütland, die Wahlen von Wahlmännern stattgefunden, die am 22. September 28 Abgeordnete des Land- t i n g s (der Ersten Kammer) zu wählen haben.

Die Wahlen haben der Sozialdemokratie den nach den Ergebnissen der drei inzwischen statt­gefundenen Folketingswahlen erwarteten Erfolg gebracht, während die radikale Linke ihre Stimmenzahl zwar steigern konnte, aber trotzdem einige Wahlmänner abgeben mußte. Verhältnis­mäßig am besten haben mit einem Stimmengewinn von 51,9 Prozent die Konservativen abge­schnitten, während die gemäßigte Linke 21,5 Prozent an Stimmen verloren hat. Die Deut­schen in Nordschleswig haben einen Stim­menzuwachs von 31,6 Prozent zu verzeichnen, wo­bei jedoch zu berücksichtigen ist, daß es 1928 noch eine deutsch-dänische Liste gab, die 2 Wahlmänner erzielt hatte. .

Die Entscheidung darüber, ob die Regie­rungsparteien im Landsting die Mehrheit erhalten, wird auf der Insel Bornholm fallen, die bisher durch einen Abgeordneten der gemäßigten Linken im Landsting vertreten war. Bei den Wahlen haben die Sozialdemokraten und die Radikalen auf der einen und die gemäßigte Linke und die Konservativen auf der anderen Seite je 23 Wahlmänner durchbringen können, so daß das Los darüber zu entscheiden haben wird, wem das Mandat und welchem Lager die Mehrheit im Landsting zufallen wird.

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