Ausgabe 
16.3.1936
 
Einzelbild herunterladen

Amerikanische Dokumente zur Nachkriegsgeschichte des Itheinlandes.

Washington, 16. März. (DDB.) Das Staats- departement überaab der Oeffentlichkeit den zweiten Band der Aktensammlung über die auswärtigen Beziehungen der Vereinigten Staaten im Jahre 1920. Diese Akten zeigen, daß die amerikanische Regierung schon im Frühjahr 1920 die wahre Lage im Rheinland durchschaute und alles, was möglich war, tat, um eine Abtrennung des Rheinlandes und des Ruhrgebietes vom Reich zu vereiteln.

Ein Bericht des amerikanischen Beobachters bei der Rheinlandkommission klagt über den schweren Druck, den die französische Regierung sowohl auf das rheinische Volk wie auf die übrigen Mitglieder der Kommission ausübe, über vollkom­men ungesetzliche französische Eingriffe in die deutsche Verwaltung über die französische Taktik in Städten und Dörfern unerträgliche Zustände zu schaffen und da­durch Zwischenfälle herbeizuführen, die dann zur weiteren Besetzung deutschen Gebiets führen sollten. Einsprüche dagegen würden vom französischen Kommissar dahin beantwortet, daß die französische Regierung sich ge­zwungen sehen würde, eine scharfe Militärherr­schaft im Rheinland einzuführen, wenn Amerika Frankreich dauernd in den Arm falle.

Telegramme des Staatsdepartements an die Kommissare in Berlin und Koblenz sowie an den Botschafter in Paris wenden sich gegen die fran­zösischen Versuche, ungesetzlich in Außenhandels­maßnahmen der Reichsregierung einzugreifen oder in der Frage der Kohlenlieferungen ein Ultimatum zu stellen. Die amerikanische Regierung betonte, daß man das schon genug geplagte Deutschland nicht zwingen dürfe, unerwünschte oder unbenötigte Waren aus Frankreich zu kaufen oder die Kohlen­frage über Gebühr aufzubauschen und daraus dann eine fadenscheinige Berechtigung zur Besetzung des Ruhrgebietes herzuleiten.

Die Berichte der amerikanischen Kommissare in Deutschland erklären, daß Frankreich durch die Be­schneidung der ganzen deutschen Souveränität im Rheinland und durch die Provozierung von Zwi­schenfällen, die dann zur Ruhrbesetzung führen sollen, einen Zustand herbeiführen wolle, in dem dann die Bevölkerung im Ruhrgebiet und im Rheinland der Versuchung erliegen könnte, durch die Schaffung eines an Frankreich sich an­lehnenden rheinischen Sonder st aates eine wirtschaftlich starke Einheit getrennt vom Mutter­land zu bilden. Französische Berichte über die Stärke des deutschen Nachkriegsheeres wurden von den amerikanischen Kommissaren als Propa­ganda bezeichnet, die in Paris und nicht in Deutschland fabriziert worden sei. Weiter wird be­tont, daß Frankreich offensichtlich die Absicht habe, durch unsinnige, unmögliche und zahlenmäßig nicht festgelegte Reparationsforderungen Deutschland wirtschaftlich zu ruinieren und das Rheinland so­wie das Ruhrgebiet zu schlucken.

Einen breiten Raum in der Aktenveröffentlichung nehmen die Berichte ein, die sich mit Frankreichs störrischer Weigerung, deutsche Truppen zur Beendigung des roten Aufstandes ins Ruhrgebiet einrücken zu lassen, beschäftigen. Die amerikanische Regierung erklärte wiederholt,

daß deutsche und nur deutsche Truppen das Recht und die Verantwortung für die Wiederher­stellung der Ruhe und Ordnung im Ruhrgebiet und die Niederschlagung des kommunistischen Terrors hätten, und daß keine Haarspalterei diesen Ein­marsch der Reichswehr ins Ruhrgebiet als eine Verletzung des Versailler Vertrages auslegen könne. Frankreich behauptete dagegen andauernd, daß die Ruhrarbeiter wobei man offenbar die Kommu­nisten meinte keine deutschen Truppen wünsch­ten und unter diesem nichtigen Vorwand besetzte dann Frankreich auch am 6. April 1920 Frankfurt, Darmstadt und Hanau. Der amerikanische Außenminister Colby bezeichnete die­ses Vorgehen als unberechtigt und unge­rechtfertigt und wies General Allen in Ko­blenz an, unter keinen Umständen eine Konzentrie­rung französischer Truppen in der amerikanischen Besatzungszone zuzulassen oder sich irgendwie an einer französischen Aktion zu beteiligen. Die Pariser Botschaft muhte wegen der Besetzung von Frank­furt erste Vorstellungen bei der französischen Regie­rung erheben. Er verlangte, daß man den deutschen Truppen den Aufenthalt im Ruhrgebiet so lange gestatte, bis nach deutschem Ermessen die Ruhe gesichert und die Förderung von Kohle und damit

die Beförderung von Nahrungsmitteln für die deutsche Bevölkerung gewährleistet sei.

Im Juni 1920 ließ die amerikanische Regierung in Paris gegen die Verwendung afri­kanischer Truppen im besetzten Gebiet Vor­stellungen erheben. Das Staatsdepartement lehnte es ab, sich an einer Schlußkonferenz zu be­teiligen und nach Wunsch der Allierten nur blind das zu unterschreiben, was diese vorher unter Aus­schluß Amerikas unter sich ausgemacht hätten. Auch die Beteiligung an der Verteilung der ober­schlesischen Kohle lehnt Amerika ab, da es sich nicht zum ausführenden Organ des von ihm nicht ratifizierten Versailler Vertrages machen las­sen wolle. Es wäre doch wohl richtiger und hu­maner, wenn diese Kohlenkommission in Schlesien und nicht in Belgien ihren Sitz hätte.

Die Aktensammlung enthält auch ein Telegramm von Norman Davis, in dem er die Alliierten davor warnt, Deutschland in der Reparationsfrage zu Maßnahmen zu zwingen, die es wirtschaftlich ruinieren müßten. Weiter wird ein Gutachten des amerikanischen Mitgliedes der Reparationskom­mission abgedruckt, in dem die unfaire Be­handlung Deutschlands durch die Alliier­ten klar nachgewiesen wird.

Aus aller Welt.

Oer Gauleiter

beim Reichsberufswettlampf.

Frankfurt a. M., 14. März. (NSG.) Anläß­lich des vom 13. bis 15. März 1936 stattfindenden Gauzwischenentscheides im dritten Reichs­berufswettkampf besuchte der Gauleiter in Begleitung von Gauwalter Becker und Gebiets­führer Potthoff die Berufsschulen III und VII in Frankfurt a. M., um durch seine persönliche An­teilnahme der schaffenden Jugend seines Gaues das wohlverdiente Interesse zu beku.nden. Ein Gang durch die vorbildlich eingerichteten Räume gab allen Besuchern einen Querschnitt durch die Vielgestaltig­keit der Berufe und ihrer Arbeitsmethoden. Aus allen Teilen des Gaues war die Jugend gekommen, um hier zu beweisen, daß bei ihr neben der natio­nalsozialistischen Gesinnung auch die national- sozialistische Leistung steht. Eingehend ließ sich der Gauleiter von den Jungens und Mädels die Art ihrer Arbeit erklären. Den Abschluß der Besichtigung bildete der Besuch des Schön­hofes, in dem landwirtschaftliche Gehilfinnen ihre Prüfung ablegen. Der Gauleiter wird erwar­ten dürfen, daß die Jpgend Hessen-Nassaus der Tra­dition seines Gaues Ehre macht und dafür Sorge trägt, daß auch in der Arbeit der schaffenden Ju­gend der Rhein-Maingau einen guten Namen be­kommt.

Zwei Derkehrsunfälle.

* Lollar, 16. März. In der vergangenen Nacht ereignete sich in unserem Orte ein Verkehrsunfall, der glücklicherweise noch glimpflich oblief. Ein auf

der Heimfahrt begriffener hiesiger Arzt geriet kurz vor seinem Hause beim Ausweichen vor einem Straßenpassanten gegen eine Hauswand, so daß das Vorderteil seines fast neuen Wagens schwer beschädigt wurde. Glücklicherweise kamen Menschen­leben nicht zu Schaden.

* Sichertshausen, 16. März. Der etwa 44jährige Werkmeister Erich K l a e p k e vom Opel­werk Brandenburg an der Havel verunglückte in der Nähe unseres Ortes mit seinem neuen Opel­wagen. Klaepke fuhr mit großer Wucht gegen einen Baum und mußte mit einer schweren Gehirn­erschütterung sowie mit einigen Schnittwun­den in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden. Der Wagen wurde schwer beschädigt.

Eisenbahndammrutsch aus der Strecke Frankfurt-Friedberg.

LPD. Frankfurt a. M., 14. März. Am Samstagnachmittag rutschte aus bisher noch un­bekannter Ursache ein großes Stück des Eisenbahndammes in der Nähe der Station Berkersheim ab. Die Gleise hingen auf eine? kürzeren Strecke vollständig frei in der Luft. Die Ursache dieses Dammrutsches dürften wahr­scheinlich unterirdische Quellen sein. Die Reichsbahn hat sofort einen Arbeitszug eingesetzt und füllt das entstandene Loch wieder aus. Der Zugverkehr wird eingleisig aufrechterhalten. Die Züge er­leiden Verspätungen bis zu einer Dreiviertelstunde. Die Ausbesserungsarbeiten dürften mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Prinz Serge Mdivani tödlich verunglückt.

In Palmbeach (Florida, USA.) ist der bekannte Sportsmann Prinz Serge Mdivani tödlich verunglückt. Prinz Mdivani stürzte beim Polo­spiel während eines heftigen Wolkenbruches mit seinem Pferd, das ihm beim Ausrichten von dem schlüpfrigen Spielfeld mit dem Huf ins Gesicht schlug. Wenige Minuten später starb Mdivani in den Armen seiner ihm erst vor wenigen Wochen angetrauten Gattin Louise Astor van Alen. Prinz Serge Mdivani war in früheren Ehen mit Pola Negri und der Opersängerin Mary M c C o r m i ck verheiratet. Die letzte Frau des Ver­unglückten war in erster Ehe mit dem in Spanien verunglückten Prinzen Alexis Mdivani verheiratet. Diese Ehe wurde 1932 geschieden. Die drei Prin­zen David, Sergius und Alexis Mdivani entstam­men einem alten kaukasischen Fürstengeschlecht des Königreichs Georgien. Ihr Vater, Fürst Mdivani, war zaristischer General und Flügeladjutant des Kaisers. Als 1917 in Rußland die Bolschewiken an die Macht kamen, ließ der General seine drei da­mals im Knabenalter stehenden Söhne noch rechtzeitig über die Grenze in Sicherheit bringen. Sie lebten erst in Paris und gingen später gemein­sam nach Amerika.

Fünf lote bei einem Flugzeugunglück in Chile.

Bei Ovalle, 300 Kilometer nördlich von Valpa­raiso (Chile), stürzte ein Flugzeug der nationalen Luftfahrtgesellschaft ab. Der Pilot und die vier Flug­gäste wurden getötet.

Wetterbericht

des Reichswetterdienftes. Ausgabeort Frankfurt.

Mit der Verstärkung der vom Atlantik ausgehen­den und über Nordeuropa hinwegführenden Wirbel­tätigkeit hat sich auch das in den letzten Tagen über der Ostsee liegende Tiefdruckgebiet in Bewegung ge­fetzt. Die von letzterem uns zugeführte feucht-kalte Mischluft wird bei dieser Entwicklung durch polar- maritime Luft ersetzt, in deren Bereich heute wech­selndes Wetter mit Schauerneigung herrscht. Wir verbleiben auch weiterhin am Ostrand des über England liegenden Hochdruckgebietes.

Aussichten für Dienstag: Nach meist heiterer und recht kalter Nacht wechselnd bewölktes Wetter und besonders nach Norden und Osten hin auch einzelne Niederschläge, vorwiegend westliche bis nördliche Winde.

Lufttemperaturen am 15. März: mittags 2,1 Grad Celsius, abends 1,2 Grad; am 16. März: morgens 1,8 Grad. Maximum 2,7 Grad, Minimum heute nacht 0,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15. März: abends 2,9 Grad; am 16. März: mor­gens 2,4 Grad Celsius. Niederschläge 0,1 mm.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder? Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Deck. Verantwort­lich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D.A. 11.36: 10 556. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf* mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Nach schwerer Erkrankung ist zu Limburg an der Lahn

Herr Direktor Bansa

Wiesbaden, den 14. März 1936.

Gießen (Löwengasse 28), Bad-Nauheim, den 14. März 1936.

Dl 231

1663 D

In tiefer Trauer:

DI 232

Heuchelheim, den 15. März 1936.

1661 d

| Vermietungen*]

Schöne

Schöne

mit Zentralheiz. und Badezimm.

mit allem Zube-

Reiskirchen, den 14. März 1936.

>1230

| Mietgesuche~|

2 Skmmev und -Küche IN gutem Hause zum 1. 5. oder früher gesucht. Schr. Ana. unter 1628Da.d.G.A.

bür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen

Frau Luise Gräf, geb. Schäfer

sagen wir hiermit unseren innigsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Philipp Gräf, Steinbruchbesitzer

zum 1.April 1936 preiswert zu ver­mieten. Näheres Stadthaus BergstraßeNrLO Stmmerl2.[iRMD

In tiefer Trauer. Für die Hinterbliebenen:

Karl Vogt

hör (als Arzt­wohnung einge­richtet) z. 1. Avr. od.spät. z.verm. Zu erfr. IiesoD ^riedrichstr. 151

Zuverlässiges MdÄn gesucht. 1671D SrouHLMttötter Brandvlatz Vorzustellen zw.

5 und 8 Uhr.

Swanssvevsteisevuns Dienstag, 17.März,nachm.2Ubr, sollen tm Versteigerungslokal, Neuenweg 28 bzw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe in obigem Lokal) zwangsweise gegen Bar­zahlung versteigert werden:

Haus-, Laden- und Büromöbel aller Art, 1 Vervielfältigungs­apparat, 2 Kassenschränke, vier Herde, 4 Oesen, 2 Eisschränke, 3 Registrierkassen, 1 Motorrad, 3 Teppiche, 1 Violine, 1 Schau­fenstereinr., 1 Diwan, 1 Photo- avvarat, 1 Motor, 1 Radio, zwei Schreibmaschin., 2Blumenbänke, 1 Klavier, 1 Pelzjacke, 1 Polier- masch., 1 Staubsauger, 126 Paar Handschuhe, Anzugstoffe. moD Bestimmt: Mehr.Flurgarderoben. Rpharmann Gerichtsvollz.inGießen, üblldl llldllll Wernerw.33, Tel. 3108.

IDoOuuofl mit Zubehör ab 1. Avril zu ver- *eten. 012a# Friedrich Stotz, Laubach.

siflotm

ließen lezeD Dienst.,17.März 20-23 Uhr.

22.Dienst.-Abon.

Preise von 1.00bis3.20RDL

Die blaue

Mazur Operette von Fr. Lehar. Musikal. Leitung: Ernst Bräuer. Spiel« leit.PaulWrede.

Tänze: TherriSchultheV

22j. kinderliebes «All mit Koch-u.Näh- kenntniffen sucht baldigst Stellg. in besser. Hause auf dem Lande oder in Gießen. Keine Landwirt­schaft. Schriftl. Angeb. u. 1672D an o. Gieß. Anz.

zwischen 17 und 18 Jähren zum sofortigen Ein­tritt gesucht.

Schr.Angeb.unt. 01233 an d.G.A. Saub-kinderlieb. Mädchen f. tagsüber zum 1. April gesucht.

, Krug i66Sd Weserstraße 19.

Gut möbliertes

Wohn- und Schlafzimmer mit Zentralheiz., in ruhiger Lage, zu vermieten. Wo? sagt die Ge- schäftsst. d. G A.

Dissertationen bei BrOhl, fließen

| Kaufgesuche |

Gebrauchtes Klavier oder Harmonium zu kauf, gesucht. Schr.Angeb.unt. 1667 D sind a.d. Giehen.Anzeiger zu richten.

| Verschiedenes]

Für den Statur» freund!

MllMVkll

Die Lebensgemein» schäft des deutschen Waldes in Bildern

150 Naturaufnahmen aus dem Tier- und Pflanzenleben de» hei­matlichen Waldes auf 128 Kupfertiefdruck» tafeln, mit lebendiaem und auffchluhreichem Tinführungstext von K.Gerhard u.G.Wolff.

Preis RM. 4,80.

Es lebt und webt in dem Buche, und wer es versteht, mit emp» fönglichen Sinnen die bildgeword. Natur« schönhetten in sich auf­zunehmen, dem singen u. klingen die Tafeln tausend Erinnerungen wach an einstmals leibhaft Erschautes."

Reclam» Universum

Verlangen Sie kostenlos unser« bebilderten

Werbeblätter

Ju beziehen durch jede Buchhandlung!

Hugo Bermühler Verlag

Berlin. Lichterfelde KleineAnzeigea im Gießener Anzeiger werden von Tauienden beachtet und gelesen.

|stellengesuche| |Stellenangebote|

Jüng.Hausbursche

Familie Georg Albert Freitag

Marie und Kätchen Römer

Kröck.

der unermüdliche Vorkämpfer des Kanalgedankens, ver­

storben. Die Vollendung des ersten Bauabschnittes ist

seiner zähen Aufklärungsarbeit zu danken. Das geschaffene

Werk wird den Verstorbenen überdauern und sein An­

denken wird in Ehren bewahrt werden.

Die Einäscherung findet am 18. März, mittags 12 Uhr, im

Krematorium Wiesbaden (Südfriedhof) statt.

Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief heute meine liebe, treue

Frau, unsere gute, unvergeßliche Schwester, Schwägerin, Tante und

Nichte

Die Beerdigung findet Dienstag, den 17. März, nachmittags 1% Uhr,

vom Trauerhause Bachstrafie 26 aus statt

Sonntag morgen um /410 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem

mit Geduld ertragenem Leiden unsere treusorgende Mutter, Schwie­

germutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Katharine Römer, geb. Reuschiing

im 67. Lebensjahre.

Familie Ferdinand Bender

Familie Karl Ludwig Freitag

Ernst

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 17. März, nachmittags um

2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt

Fulda-Lahnkanalverein e.V

Der Vorsitzende:

Traupel, Landeshauptmann der Provinz Hessen-Nassau.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigstge- liebte Frau, Tochter, Schwester Schwägerin und Tante

Frau Marie Ruckeishaus

geb. Nepp

nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 36 Jahren in die Ewigkeit abzurufen.

In tiefer Trauer:

Julius Ruckeishaus nebst Angehörigen.

Großen-Linden, Langgöns, Brooklyn, am 16. März 1936.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 17. März, nach- mittags 3'/- Uhr vom Trauerhause, Alte Heerstraße 35, aus statt.

Frau Marie Vogt

geb. Becker

im Alter von 56 Jahren.