S.Jl-fportf
Pokalschießen des Kreises Sießen-Rord
des heffenTlaffaulfchen Schiehverbandes.
Am Sonntag fand auf den Schießständen des Schützenvereins Gießen bei sehr schönem Schießwetter das Pokalschießen 1936 statt. Der Pokal ist ein Wanderpreis und wurde 1934 gestiftet. Im Stiftungsjahr wurde er von dem Kleinlaliber- Schützenoerein Allendorf (Lumda) und 1935 von dem Kleinkaliber-Schützenverein Leihgestern errungen.
Zur Austragung des Wettkampfes für 1936 waren nur wer Vereine mit sechs Mannschaften angetreten. Es waren dies die Vereine: Allendorf (Lumda) (zwei Mannschaften). Leihgestern (eine Mannschaft), Steinbach (eine Mannschaft), Abteilung des Post-Sportvereins Gießen (zwei Mannschaften).
Eine Mannschaft bestand aus fünf Schützen. Geschossen wurde auf 50 Meter Entfernung in den drei Anschlagsarten liegend, kniend und stehend freihändig. Abgegeben wurden von jedem Schützen 3 mal 3 Schuß ohne angezeigt zu werden. Nach interessantem Kampf wurde die 1. Mannschaft des Post-Sportoereins Gießen mit dem sehr guten Ergebnis von 442 Ringen 1. Sieger und somit Gewinner des Pokales 1936/37.
Die siegreiche Mannschaft des Post-Sportvereins Gießen bestand aus den Schützen: Kurt Strack 93 R., Werner Scheller 89 R., Heinrich Schmier 87 R., Willi Flach 92 R., Heinrich Kern 81 R., zusammen 442 Ringe. Dann folgten die Mannschaften: Post-Sportverein Gießen 2. Mannschaft 415 Ringe, Leihgestern 407 R., Steinbach 398 R., Allendorf 1. Mannschaft 392 R., Allendorf 2. Mannschaft 383 R.
Ueber 90 Ringe erreichten die Schützen: Kurt Strack, Post-Sportverein Gießen, 93 Ringe, Wilh. Volk, Leihgestern, 93 R., Heinrich Formhals, Allendorf, 92 R., Karl Möckel sen. und Willi Flach, Post- Sportverein Gießen, je 92 R. Eine Ehrenscheibe wurde von Heinrich Volk, Leihgestern, geschossen.
Anschließend an den Wettkampf fand im Saale des Schützenhauses die Sieaerverkündung und -ehrung statt, der sich einige Stunden froher Kameradschaft anschlossen. Die Leitung des Schießens lag in den Händen des Kreisschiehleiters Schmidt (Gießen).
Kurze Sporinotizen.
16 Mannschaften, darunter aus Süddeutschland Schwaben Stuttgart, Darmstadt 1846 und München 99, haben zur Deutschen Wasserballmeisterschaft gemeldet. Die 16 Mannschaften werden in vier Gruppen eingeteilt und die Gruppensieger tragen die Endspiele aus. Die Kämpfe nehmen im November ihren Anfang.
Nuvolari gewann in dem bedeutendsten amerikanischen Automobilrennen den neuen Van- derbilt-Pokal der USA. Der Italiener fuhr auf seinem Alfa Romeo die 300 Meilen mit einem Stundenmittel von 106,213 km und erhielt als Sieger auch noch den ansehnlichen Geldpreis von 60 000 Dollar. Auf den nächsten Plätzen endeten Wimille (Bugatti), Brivio und Sommer (beide Alfa Romeo). Die O. N. S. gibt bekannt, daß in der Seitenwagenklasse der Motorräder bis 600 ccm doch ein deutscher Meistertitel vergeben worden ist.
Zu Meisterehren kam hier der neue DKW-Fahrer Karl Braun.
*
Richard Seaman, Englands bekannter Automobil-Rennfahrer, stieg bei den Probefahrten der Daimler-Benz-A.-G. auf dem Nürburgring in den silbergrauen Mercedes-Benz und zeigte große Fahrkunst.
*
Die Große Goldmedaille des Automo- bil-Sport-Weltverbandes erhielt der Engländer Capt. George Eysston, dessen Weltrekordfahrten in der Salzwüste von Bonneville im Staate Utah noch in frischer Erinnerung sind.
*
D i e französischen Rennfahrer Be- noist und Veyron schufen mit dem neuen Bugatti auf der Bahn von Linas Montlhäry sechs neue internationale Geschwindigkeitsrekorde der Klasie über 3000 bis 5000 ccm.
„Deutschland lernt Basketball spie- l e n", so lautet die Parole für 1940. Bis zu den Olympischen Spielen in Tokio soll das Basketballspiel bei uns so stark gefördert sein, daß wir uns am Olympischen Turnier mit einer guten Mannschaft beteiligen können.
Schottland siegte 2:0 (0:0).
Ehrenvolle Niederlage der deutschen Fußballelf in Glasgow.
fern Ausmaß nicht erwarteten prächtigen und zum
der Schotten immer drückender wurden, immer fern Ausmaß nicht erwarteten prächtigen u mehr auf die Abwehr beschränken. Jeder Mann | großen Teil ebenbürtigen Leistungen.
zurückgezogenen Aufbauspielers übernommen, er mußte sich aber nach der Pause, als die Angriffe
der deutschen Mannschaft hat in diesem Spiel sein Bestes geboten.
Unüberwindliche Schotten.
Die Schotten kamen mit Dawson, Anderson, Cummings; Massie, Simpson, Brown; Delaney, Walker, Armstrong, McPhail und Duncan. Auch hier war der Mittelläufer (Simpson) fast ausschließlich in der Abwehr tätig, in der ohnehin Tormann und Verteidiger großartige Leistungen boten. Der Angriff war aus fünf ausgezeichneten Technikern gebildet, die sämtlich über einen kräftigen Torschuß verfügten. Da Armstrong von Goldbrunner bewacht wurde und Duncan schlecht mit Münzenberg fertig wurde, lag die Last des Aufbaues in erster Linie auf McPhail. Am stärksten war die rechte Seite Delaney-Walker, von der aus auch die beiden Treffer fielen.
Bis zur pause 0:0.
Die ersten 10 Minuten gehörten ganz den Schotten, doch ließ sich die deutsche Abwehr in dieser Zeit nicht erschüttern. Langsam machte sich'die deutsche Elf frei und bald fiel sogar durch Gellesch ein Treffer, der aber aus Abseitsstellung erzielt und von Schiedsrichter H. Nattras nicht anerkannt wurde. Ueber eine halbe Stunde lang lieferte die deutsche Elf den Schotten einengleichwertigenundheroischen Kampf und auch die schottische Hintermannschaft, besonders der Hüter Dawson, wurde auf eine schwere Probe gestellt.
Doch siel auf beiden Seiten kein Treffer und es ging in die zweite Halbzeit, die dann mehr und mehr im Zeichen der Schotten stand. In der 68. Minute fiel durch den Rechtsaußen Delaney bei einer verunglückten Abwehr Jakobs der erste Treffer und durch den gleichen Spieler wurde sechs Minuten vor Schluß scharf und unhaltbar der Endstand des Spieles erreicht. Der starke Jubel der Zuschauer galt nicht nur den Siegern, sondern auch den von der deutschen Mannschaft gezeigten und in die-
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trug am Mittwochnachmittag vor 50 000 Zuschauern im Jbrox-Park in Glasgow das erste Länderspiel der Fußballreise nach dem britischen Jnselreiche aus. Die deutsche Elf, die von einer stattlichen Anzahl von Schlachtenbummlern begleitet war — der vom DFB. gemietete Dampfer „Reliance" hatte allein 600 deutsche Reisende gebracht —, lieferte ein ganz ausgezeichnetes Spiel, wie man es in den letzten Jahren noch von keiner deutschen Ländermannschaft zu sehen bekam. Selbst das erst kürzlich auf dem heißen Boden in Prag gegen die Tschechen gewonnene Spiel sah die Deutschen nicht in dieser Form. Wenn unsere Mannschaft dennoch das Spiel verlor, so eben deshalb, weil die Schotten zu Hause eine unerreichte Leistung boten. Auf jedem Posten war Schottland ausgezeichnet besetzt. Hier gab es keine Lücke und in dem Kampf mit nahezu gleichen Waffen mußte schließlich die Partei unterliegen, die in der Vollendung des Spieles nicht so ausgereift sein kann, wie es eben von Berufsspielern verlangt wird.
Hervorragende deutsche Mannschaft.
Die deutsche Mannschaft kam in der zuletzt angegebenen Aufttellung mit Jakob im Tor, Münzenberg und Muntert in der Verteidigung, Janes, Goldbrunner und Kitzinger in der Läuferreihe und mit dem durch (Eibern, Gellesch, Sifsling, Szepan und Urban ebenfalls hervorragend besetzten Angriff. Großartig schlug sich das Schlußdreieck und Goldbrunner folgte als dritter Verteidiger dem schottischen Mittelstürmer Armstrong wie ein Schatten. Kitzinaer war vornehmlich für den Aufbau, Janes mehr für die Abwehr tätig. Der rechte Flügel Elbem-Gellesch setzte sich wiederholt wirkungsvoll durch. Siffling spielte weit vorgeschoben zwischen den deutschen Flügelstürmern (Eibern und Urban und Szepan hatte wieder die Rolle des
Wittschast
*DerAufschwungderLahnschiffahrt. Die Flotte der Lahnfrachtschiffe ist erneut um zwei vergrößert worden. Die Schiffe sind auf einer Mainzer Werft gebaut worden. Die Monate Juli-September waren hinsichtlich der Frachtzisfern das bisher erfolgreichste Vierteljahr der Lahnschiffahrt und erbrachten erstmals über 50 000 Tonnen Gütermengen. Im ersten Vierteljahr 1936 waren es 36 000, im zweiten 43 000 Tonnen gewesen. Die gesamte Vor- jahrsbesörderung mit 126 434 Tonnen ist in diesem Jahr bereits Mitte September erreicht worden.
* Wiederaufnahme des Postanwei - sungsverkehrs mit der Schweiz. Der vorübergehend eingestellte Postanweisungs-, Post- überweisungs- und Gebührenzetteloerkehr nach und aus der Schweiz, sowie der Nachnahme- und Postauftragsverkehr aus Deutschland nach der Schweiz werden vom 15. Oktober ab wieder ausgenommen.
Rhein-Mainische Börse.
Mtlagsbörse ruhiger.
Frankfurt a. M., 14. Okt. Die Umsatztätigkeit an der Börse ist wesentlich ruhiger geworden, auch die Kursveränderungen hielten sich in engen Grenzen. Vom Publikum lagen weitere Kauforders in bescheidenem Umfange vor, während die Kulisse noch eher zu Realisationen neigte. Daher war die Kursgestaltung am Aktienmarkt uneinheitlich, die Veränderungen nach beiden Seiten glichen sich etwa aus. Etwas lebhafteres Geschäft erhielt sich in Otavi Minen mit 43 bis 44 (42,40), auch AKU. mit 86,50 (84,25) erholt und verhältnismäßig lebhaft. Montanaktien lagen vorwiegend gut behauptet, teilweise 0,25 bis 0,50 v. H. höher, Har- pener plus 1,50 v. H., dagegen Mansfelder Bergbau 158 (160,25), Klöckner 128,40 (129). JG.-Far- ben schwankend mit 177,13 bis 177 (177,40), Deutsche Erdöl 1 v. H. und Metallgesellschaft 0,50 v. H. niedriger. Elektroaktien bröckelten größtenteils 0,50 bis 1 v. H. ab, Siemens 204,25 (206,25), dagegen Gesfürel 147,25 (146,50). Von Zellstoffwerten erholten sich Waldhof auf 170,40 (169), Feldmühle Papier auf 146,25 (145), während Aschaffenburger auf 141,25 bis 140 (141,50) nachließen. Im einzelnen eröffneten Daimler 0,75 v. H., AG. für Verkehr 1 v. H., Holzmann, Reichsbank und Conti Gummi je 0,25 v. H. freundlicher, Deutsche Linoleum, Westdeutsche Kaufhof je 0,40 v. H. und Muag 0,13 v. H. niedriger.
Im Verlaufe blieb das Geschäft am Aktienmarkt bei leicht schwankenden Kursen im ganzen klein. Lebhaft nur Otavi Minen mit 44,45 bis 45 nach 44 und 43. AKU. erhöhten sich auf 87,25 nach 86,50, später wieder 86,50, am Schluß aber 88.50. 0,25 bis 0,50 höher notierten die meisten Montanwerke, Aschaffenburger Zellstoff erhotten sich auf 141,65 nach 140. Auf höhere Meldungen aus der Schweiz waren Chade A—C mit 420 (407) gesucht. Von sonstigen später notierten Werten gewannen Cement Heidelberg 1,50 auf 158,50, Ilse Genuß 2,50 auf 149, während Südd. Zucker auf 212,75 (214) und Thür. Lieferung nach Pause auf 121 (124) nachließen.
Von Renten schwankten Kommunal-Umschul- dung zwischen 89 bis 89,05, sonst galten späte Schuldbücher 98,25, frühe Wiederaufbauzuschläge 73,40, do. späte 73,20, Städte-Altbesitz inkl. Ziehung 117,25, Reichsbahn-VA. 0,25 v. H. schwächer mit 125,75. Goldpfandbriefe und Stadtanleihen lagen fast unverändert. Nass. Gold I 97,75 (97,50). Liquidationspfandbriefe bei Veränderungen von 0,13 vom Hundert uneinheitlich. Von Auslandrenten stiegen Ungarn Gold auf 13,75 bis 14 nach 13,65.
Im Freiverkehr nannte man: Adlerwerke 103, Wayß & Freytag 126,50 bis 127,50, NSU. 150. Tagesgeld unv. 2,75 v. H.
Abendbörse etwa behauptet.
Bei kleinen Umsätzen blieben die Aktienkurse an der Abendbörse im Vergleich zum Berliner Schluß etwa behauptet; soweit Aenderungen eintraten, betrugen sie nur Bruchteile eines Prozentes. Es zeigte sich allgemein einige Zurückhaltung. Lebhaftere Umsätze blieben in Otavi Minen mit 46 bis 45,50 (45,40), ferner in Kunstseide AKU. bei rückläufiger Bewegung mit 85,50 bis 85,25 bis 86,25 (88,50). Am Rentenmarkt rückten Ungarn Gold wieder stark in den Vordergrund, bei mehrfachen Schwankungen war der Umsatz recht lebhaft; 13,75 bis 13,90 bis 13,85 (14,10), Stücke-Ungarn lagen unverändert. Fester lagen 4proz. Goldelisabech mit 158, do. leere 137 (136), auch 4proz. Steg von 1883 höher mit 24,75 (24,10), kleine von 1895 lagen mit 7,90 im Freioerkehr behauptet. Lebhafte Nachfrage fanden bei anziehenden Kursen auf Reichsmark umgestellte Dollar-Bonds. Deutsche Anleihen lagen still und unverändert. Am Einheitsmarkt gaben DD.- Bank und Dresdner Bank auf je 104,50 (105) nach.
U. a. notierten: 1947er Verein. Stahl 95,75, 6 v. H. IG. Farben 133,40, Reichsbahn-Vorzugs
aktien 125,75, 4V2 Ungarn von 1913 11,75, do. von 1914 11,60, 4 v. H. do. Goldrente 13,75 bis 13,90 bis 13,85 4 v. H. 1910er 11,40, 4 v. H. Rumänen 7,75, Adca 86, Commerzbank 103, DD.-Bank 104,50, Dresdner Bank 104,50, Ilse Genuß 149,50, Mannesmann 115,65, Otavi Minen 46 bis 45,50, Rhein- stahl 154,25, Laurahütte 18,25, Verein. Stahl 119,50, berg 99, Conti Gummi 174,75, Deutsche Erdöl 143,50, Scheideanstalt 273,50, Deutsche Linoleum AKU. 85,50 bis 85,25 bis 86,25, AEG. 39,13, Bem» 165, Licht und Kraft 159,25, IG. Farben 177, Gold» schmidt 120,25, Holzmann 130,50, Junghans 103, Lahmeyer 154, Muag 120, Metallgesellschaft 145,75, Schuckert 160,50, Westdeutsche Kaufhof 59,25, Süddeutsche Zucker 214, AG. für Verkehrswesen 121.
Schweine- und Rindviehmarkt auf dem Gallusmarkt.
+ Gründ erg, 14. Okt. Wiederum zeigte der Gallusmarkt, daß er einer der größten Ferkelmärkte ist. Der Auftrieb betrug 1025 Ferkel. K Folgende Preise wurden erzielt: bis 6 Wochen alte Ferkel 12 bis 15 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 16 bis 20 Mark, 8 bis 13 Wochen alte 22 bis 28 Mark. Da die Zahl der Käufer dem großen Angebot nicht entsprach, verblieb bei schleppendem Handel Ueberftanb.
Die Beschickung des Rindviehmarktes war dagegen sehr dürftig; es waren nur 8 Stück auf- getrieben. Zwei Käufe wurden getätigt: '/«jähriges Rind zu 150 Mark und ein trächtiges Rind zu 356 Mark.
Schweinemarkt in Friedberg.
Friedberg, 14.Okt. (LPD.) Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 857 Ferkel aufgetrieben. Es wurden folgende Preise bezahlt: Bis 6 Wochen alte Tiere 12 bis 15 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 15 bis 18 Mark, 8 bis 12 Wochen alte Tiere 18 bis 24 Mark. Das Geschäft war sehr lebhaft.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 14. Okt. Die Zufuhren von Brotgetreide blieben klein, auch Gersten, Hafer und Futtergetreide waren kaum erhältlich.' Weizenmehl weiter lebhaftes, Roggenmehl etwas ruhigeres Geschäft. Futtermittel unverändert. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 201, W 16 204, W 19 208, W 20 210; Roggen R 12 164, R15 167, R18 171, R19 173, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —> Braugerste 232, Futterhafer —. Weizenmehl Type 790 W 13 28,00, W16 28,10, W 19 28,10, W 20 28,45; Rog- genmehl Type 997 R12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R12 9,95, R15 10,f5, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber 16,50 bis 16,65, Trockenschnitzel —, Heu 5,00 bis 5,50, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt oder gebündelt) 2,20. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtoiehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. Okt. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 75 Rinder (15 Ochsen, 3 Bullen, 27 Kühe, 30 Färsen), 589 Kälber, 371 Schafe, 252 Schweine. (Es kosteten: Kälber 40 bis 65 Mark, Lämmer und Hämmel 45 bis 56, Schafe 35 bis 50, Schweine 51 bis 57 Mark. — Marktverlauf: Rinder und Schweine zugeteilt, Kälber, Hümmel und Schafe ruhig.
Nundsunkprogramm.
Freitag, 16. Oktober.
6 Uhr: Choral, Morgenfpruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opernfreund (XX). 15: Volk und Wirtschaft. Der farbige Tonfilm ist da! 15.15: „Das ist ein fröhliches Jagen." (Eine Hörfolge, um hessisches Weidwerk und seine Jagdgebiete. 16: Kompositionen von
Karl Marx. 16.30: Unterhaltungskonzert. 17.30: Turnvater Jahn und sein bleibendes Vermächtnis. Zu feinem 150. Todestag am 15. Oktober 1936.
17.45: „Rund um den Broadway Neuyork." Eindrücke aus dem Amerika von heute. Von Gustav Staebe. 18: Musik aus Dresden. 19: Kammermusik für Bläser. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Serenade. 21: Bunte musikalische Unterhaltung. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Worüber man in Amerika spricht. 22.30: Unterhaltungskonzert. 24 bis 2: Nachtmusik.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Devisenmarkt Vertin — Frankfurt a.M.
Sranffurt a. M. | Berlin
Sranffurt a.M.
Berlin
Schlußk.
kurs
börse
börse
börse
Dalum
13.10.
14-10
13.10
14.10-
13-10
14-10.
Datum
13-10.
14-10
117,65
118,4
117,9
117,9
100
100
99,9
99,9
Hamburg-Amertka-Paket
16,65
16,25
0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
98,75
98,75
98,75
97
97
177,5
177,25
102,75
103
100,4
100,5
93
127,5
128,75
129
124,65
124,4
124,5
124,25
97
97
100,1
100,13
100,75
100,75
100,5
100,75
97,5
97,5
97,5
97,5
119,25 119,4
61,32
62,92
57,29
101,4
98,13
103,65
101,4
98,25
103,9
101,5
98,13
103,4
O
8
6
7
16,25
120,5
104,5
104,5
192,75
104
104
192
3
101,4
98,13
103,75
6
6
3
8
104
104
192,5
119,75
145,4
154
120,9
7
9
6
6 b
119
139,5
145,9
119
139,5
145
2,471
41,92
54,48
12,20
11,60
132,84
4
4
Yt
O O
6
16
121
39,13
163,9
133,5
159
139
147
134,9
139,5
161
204,5
154,5
177,4
273,5
119,13
140,5
145,75
177
273,5
120,25
139,5
145,75
o 6
6 O
7 O
8 O O
9
12
11
95
109,8
95
109,8
146,5
129
115,25
16,5
40,25
16,4
121
127
102,75
143,5
154,75
121
105
105
192,75
118,75
144
155
120,65
190
150
128,25
115,65
39,25
162
134
158,75
138,5
146,5
134,5
140,75
161,5
206,25
152
144,5
152,75
120
39,13
162,5
134
159,25
138,5
147,25
134,75
139,75
160,5
204,25
154
149,5
128
115,65
39,25
163
134
159,13
138,5
147,5
135
140
162,25
206
151,5
147,5
129,25 116
95
109,75
95
109,75
Schluß, kurs
Norddeutscher Lloyd .........
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Privat-Bank... Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................
Dresdner Bank ......
Reichsbank ................]
4% oesgl. Serie n 5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 414A>Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .
•iy4% Anatolier.........
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
A.E.G ......
Bekula Elektr. LteferungSgeiellschaft..
Licht und Kraft ............
Felten & Guilleaume
8,2 12,5 7,25
40
3,5
13,10
10,5
10,65
14,25
8,6
13 7,75 39,5
3,3 13,85
11,4 11,75 14,75
8,4 12,75
7,75
39,5
4% Oesterreichtsche Goldrente...
4,20% Oesterreichtsche Stlberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/2% desgl. von 1913..........
6% obgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie l.....................
Philipp Holz mann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..
I. G. Farben-Industrte Scheideanstall........
Goldschmidt Rütgerswerke Metallgesellschaft
Buderus 4
Deutsche Erdöl 4
Harpener................. 2%
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 3
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schuckert L Co............... 6
Siemens L Halske 8
Lahmeyer L Co 7
31,25
3,5
13,4 10,65 10,75
14,4
Ilse Bergbau .......
Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke .......
Mannes mann-Röhreu
31,25
3,5
14,1
11,3
11,75
14,75
Schultheis Patzenhofer .
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................
Zellstoff Waldhof Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas ...............
Daimler Motoren Deutsche Linoleum Orenstein & Koppel Westdeutsche Kaufhof Chade......................
Accumulatoren-Fabrik ......
Conti-Gummi..............
8,25
12,6
7,4
40,25
Schlußk. Mittagbörse
16
39,75
16,25
.121,5
128,5
103
Gritzner.................. Ol
Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4
Süddeutscher Zucker........1O|
AS
6% Deutsche Retchsanteihe o. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 b^,% Doung-Anleihe von 1930 Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten ............
4/t% Deutsche Retchspostschatzan Weisungen von 1934, I.......
4%% ehem. 8% Hessischer Volks, staat 1929 (rückzahlb. 102%) ...
4/i% ehem. 8% Hessische Landes banl Darmstadt Gold R. 12...
5%% ehem. 4%% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau.
4/i% ehem. 8% Darmst. Komm
Landesb.Goldschuldverschr. R.k Oberhessen Provinz-Anleihe mti
Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelabl. An
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
4/i% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
5/i% ehem. 4/i% Franks. Hyp.
Banl-Liqu.'Psandbriefe......
5/i% ehem. 4/i% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpse. ...
4yt% ehem. 8% Pr. Landespfand
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
4/t% ehem. 7% Pr. Landespfand
briesanst., Gold Komm. Lbl. 20
Steuergutich.Verrechnungsk. 34-38
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
Datum
13.10.
14 10-
13.10
14.10.
ManSfelver Bergbau ..
.....5/i
160,25
158
159,75
158
Kokswerke ...........
....... 6
—
—
141,25
142
Rheinische Braunkohlen
.....12
232,5
232,5
232,25
232
Rhetnstahl ...........
.......4
153,75
154,25
154,25
154,5
Vereinigte Stahlwerke.
.....B/i
119,4
119,5
120
119,65
Otavi Minen ........
.......O
42,4
45,5
42,5
45,4
Kaliwerke Aschersleben.
.......5
141
140,25
141,9
141,9
Kaliwerke Westeregeln.
.......5
137,25
138
137
138,75
Kaliwerke Salzdetfurth
.....7K
190
188
189
188,5
13.Oktober
14.Oktober
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Brief
duenoa Arre
0,693
0,697
0,693
0,697
Brüssel ....
41,86
41,94
41,88
41,96
■Rio de Jan.
0,145
0,147
0,145
0,147
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
54,46
54,56
54,42
54,52
Danzig ....
47,04
47,14
47,04
47,14
London....
12,195
12,225
12,185
12,215
HelsingforS..
5,38
5,39
5,38
5,39
Parts .....
11,615
11,635
11,61
11,63
Holland ...
132,37
132,63
132,69
132,95
Italien ....
13,09
13,11
13,09
13,11
Javan .....
0,712
0,714
0,711
0,713
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo..... :
61,29
61,41
61,24
61,36
Wien......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
11,08
11,10
11,07
11,09
Stockholm..
62,88
63,00
62,83
62,95
Schweiz ...
57,20
57,32
57,22
57,34
Spanien...
25,97
26,03
24,98
25,02
Prag......
8,761
8,779
8,761
8,779
Budapest ..
—
——
—
Neuyork ...
2,489
2,493
2,489
2,493
Banknoten.
i
130,5
158,5
157
130,5
130,5
_
_
106,75
105,9
84,25
86,25
87,5
86,5
99
99
99
99
169
170,4
170
170,9
141,5
141,65
142
141,5
—
114,5
113,25
120
120,75
120,25
120,5
165,75
165
164
165
—
88,65
87,75
59,5
59,25
59,75
59,25
407
420
407
424
206
—
207
—
174,75
174,75
175
174,5
1 31,5
31,75
31,75
31,5
96,5
97,5
I 214
214
214
213,75
Berlin,14.Oktober
<5kH>
Amertkaniiche Nona..............
2,451
Belgische Noten..................
41,76
Dänische Noten .................
54,26
Englische Noten .................
12,16
Französische Noten...............
11,56
Holländische Noten...............
132,30
Italienische Noten................
—
Norwegische Noten ..............
61,08
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling
—
Rumänische Noten...............
*-•
Schwedische Noten...............
62,66
Schweizer Noten.................
57,07
-
Ungarische Noten................
—


