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Neues für den Büchertisch
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Frau Minna Korell, geb. Nolte
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Gießen (Steinstraße 40), den 15. Oktober 1936
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Heuchelheim, Krofdorf, den 14. Oktober 1936.
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Heuchelheim, den 13. Oktober 1936.
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Gestern morgen entschlief sanft nach langem Leiden meine treue Lebensgefährtin, meine liebe Mutter, Tochter, Schwester und Tante
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1 0 0 0 0 0 Sängern aus dem Reich und den deutschen Vereinen des Auslandes gerechnet werden kann. Aus den beiden Sängerbünden Nassau und Hessen beläuft sich die Zahl der Teilnehmer auf mehrere Tausend, wobei insbesondere auch das
werther Verbandes: Gras Lüttichau."
Der Führerund Reichskanzler hat hierauf telegraphisch geantwortet: „Den anläßlich der 100-Jahrfeier der Kaiserswerther Diakonissenanstalt in Kaiserswerth versammelten Vertretern der deutschen und außerdeutschen Diakonissenmutterhäuser danke ich für die mir telegraphisch übermittelten Grüße, die ich mit den besten Wünschen für ihre weitere Arbeit herzlich erwidere. Den deutschen Diakonissenhäusern danke ich ferner für die mir in Form von 10 000 Derpflegungstagen
Die Beerdigung findet am Samstag, dem 17. Oktober 1936, vormittags 11V, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt —Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen
Zuchthaus verurteilt. Da es gegen Urteile Volksgerichtshofes ein Rechtsmittel nicht gibt, beide Entscheidungen rechtskräftig geworden.
Heber 100 000 Sänger kommen zum Sängerbunbesfeff.
Der Gauführerrat und die Gauchorleiter Deutschen Sängerbundes hielten in Breslau meinsam mit dem Festausschuß mehrtägige
Land stark vertreten ist. Das 12. Deutsche Sängerbundesfest, das erste im neuen Deutschland, ist zugleich die 75jahrfeier des DSV., der im Jahre 1862 als Zusammenschluß der damals meist landschaftlich gegliederten Einzelbünde gegründet wurde. Im Mittelpunkt des Festes stehen die großen Massenchorsingen, Chorfeiern genannt, bei denen etwa 30—35 000 Sänger zusammen auftreten werden. Das Programm dieser Aufführungen weist durchweg zeitgenössische Literatur auf. Die Vereine, die am Breslauer Fest teilnehmen, haben bereits mit der Einstudierung begonnen, besonders auch im rhein-mainischen Gebiet. Es sind im ganzen drei Chorfeiern vorgesehen. Im Anschluß daran findet eine große Kundgebung statt, an der mehr als 100 000 Sänger teilnehmen. Um diese Hauptveranstaltungen gruppieren sich Sonderkonzerte der Gaue und Einzelvereine, wobei ebenfalls Nassau und Hessen wieder gut vertreten sind.
Stiftung
im Alter von 38 Jahren
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Karl Korell
| Empfehlungen]
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Damenharl u.m.M.Haarew nuro dievonmir angew.,einz.sich Metb. unt. Gar imm.mitd.Wurx. icbmenLentferni Frau B. Gulden. lnh.s.1935Fr.W.Henkel Svrecbnd. eben Freitag,Gießen, Älicenstraße40v. 9—7 Ubr durckg.
hat an den Führer und Reichskanzler folgendes Telegramm gerichtet: „Die zur 21. Generalkonferenz aus Anlaß des 100jährigen Jubiläums in Kaiserswerth versammelten Vertreter der 70 deutschen und 40 außerdeutschen Diakonissenmutterhäuser entbieten dem Führer und Reichskanzler ehrerbietigen Gruß. In Dankbarkeit stellen die deutschen Mutterhäuser 10000 Verpflegungs- t a g e in ihren Krankenhäusern, Alters- und Kinderheimen und Erholungshäusern zur persönlichen Verfügung. Im Namen des Kaisers
sprechungen ab, in denen alle Einzelheiten nächstjährigen großen Sängerbundesfestes festgelegt wurden. Die bisher vorliegenden Anmeldungen ergeben ein so günstiges Bild, daß mit einer Gesamtteilnehmerzahl von mehr als
Die Beerdigung findet Freitag, 16. Oktober, nachmittags 4 Uhr vom Sterbehause, Brauhausstr. 52, aus statt.
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zum Flughafen b. Frankfurt am Main am 18. Oktober 1936 Fahrpreis hin und zurück 4.80 Mark.— Anmeldung:
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Heute abend 7.30Uhr entschlief sanftunser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Onkel und Schwager
Konrad Wenzel
im Alter von 81J ahren. .
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Rud. Wenzel
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- (eiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 36: 9650. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich Mr Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
Aus aller Well.
Explosionsunglück in Worms.
In Worms ereignete sich in der Chemischen Fabrik „Delta" ein schweres Ex p l o s i o n s u n g l ü ck. Aus noch unbekannter Ursache explodierte eine Staubkammer. Die darüber befindlichen Betriebsräume standen im Augenblick in bellen Flammen. Sanitätswache und Feuerwehr waren schnell zur Stelle, um die von den Flammen schwerverletz- t e n Beunglückten zu bergen. Sieben Belegschaftsangehörige mußten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sechs von ihnen haben schwere Verbrennungswunden erlitten. Der entstandene Brand konnte in kurzer Zeit gelöscht werden.
Riesenfeuer bei Berlin.
Auf dem gewaltigen Fabrikgelände der A. Pitsch AG. in Nowawes, das unmittelbar an der 8-Bahn- strecke Potsdam—Berlin gelegen ist, entstand aus bisher noch unbekannter Ursache ein Feuer, das in kurzer Zeit einen gewaltigen Umfang annahm. Sämtliche Feuerwehren der ganzen Umgegend mußten zur Hilfe herangezogen werden. Das Feuer, das in einem über das ganze Gelände sich hinziehenden Schuppen ausgebrochen war, griff in kürzester Zeit auf die anliegenden Fabrikgebäude über und bedrohte auch die daneben liegenden Gasometer. SA., Polizei und Potsdamer Arbeitsdienst leisteten mit fast übermenschlicher Kraft die erste Hilfe. Sie schleppten die riesigen Wollvorräte aus den verqualmten Lagerräumen und halfen die auf dem Grundstück gelegenen Wohnhäuser räumen. Der Schaden ist noch unübersehbar.
Canbesverräfer.
Der Dritte Senat des Volksgerichtshofes hat in Breslau gegen zwei Landesvrräter Verhandlungen durchgeführt, die mit der Verhängung schwerer Strafen endete. Den beiden Angeklagten wurde nachgewiesen, daß sie sich für das Ausland in Schlesien landesoerräterisch betätigt haben. Der 40 Jahre alte Anton Quiatkowski aus Ammern (OS.) wurde zuzehnJahrenZuchthaus verurteilt. Da der Verurteilte eine dauernde Gefahr für die öffentliche Sicherheit bedeutet, hat der Senat nach Verbüßung der Zuchthausstrafe Sicherungsverwahrung angeördnet. Der zweite Angeklagte, der 56 Jahre alte Otto Mehlis aus Halbau (Kreis Sagan), der wegen Landesverrats bereits vorbestraft war, hat trotzdem erneut versucht, sein Vaterland an eine auswärtige Macht zu verraten. Der Senat hat ihn deshalb zu lebenslangem
einiges herauszugreifen — in höchst eindrucksvoller und lebendiger Form.
— Paul Deickert: Historisches Döbe- ritz, Döberitz, wie es war und wie es i st. Verlag Offene Worte, Berlin W 35. — (253.) — Döberitz, als Truppenübungsplatz des einstigen Gardekorps und des 3. Armeekorps, jedem Soldaten ein vertrauter Begriff, ist durch die Olympischen Spiele auch in weheren Kreisen bekannt geworden. Denn auf Döberitzer historischem Boden hatte die Wehrmacht das Olympische Dorf erbaut, in dem etwa 5000 Sportsleute aus der ganzen Welt in 150 Wohnhäusern Unterkunft gefunden haben. Da das Döberitzer Gelände sich schon immer zu Reitjagden vorzüglich eignete, haben hier auch mehrere Prüfungen des Modernen Fünfkampfes und bör Military stattgefunden. Dies Büchlein unternimmt es nun, die Geschichte des Truppenübungsplatzes Döberitz zu schildern, der in den neunziger Jahren entstanden ist und seitdem für alle Zwecke des Truppendienstes sorgfältig ausgebaut wurde. Auch einige Beiträge aus der Geschichte des Dorfes Döberitz und der Umgegend sind von Interesse.
— Don dem bei der Akademischen Verlagsgesellschaft Athenaion m. b. H. in Potsdam erscheinenden, von Dr. Wilhelm Peßler, dem Direktor des Vaterländischen Museums in Hannover herausgegebenen „Handbuch der deutschen Volkskunde" sind die Lieferungen (19—22) erschienen. Aufschlußreich ist die Darstellung der „Siedlungsformen" von Professor Dr. Geißler. Wenn wir etwa sehen, wie Warschau, Krakau und die baltischen Städte in der typisch deutschen Gitterform erbaut sind, so wird daran die städtebildende Kraft des Deutschtums deutlich. Mit dem deutschen Stadtrecht verbreitete sich auch die deutsche Grundrißform und die deutsche Städtekultur weit über die Reichsgrenzen nach Osten bis tief nach Rußland hinein. Sind so diese Grundrißformen der Städte ein gewaltiges Zeichen deutscher Volkskultur, so nicht minder das deutsche Bauernhaus, das Peßler in seiner Vielseitigkeit und Formenfülle schildert. Dom Niedersachsenhaus bis weit gen Süden und Osten hat sich hier deutsche bäuerliche Volkskraft in ihren Häusern ein Denkmal gesetzt. Eine willkommene Ergänzung hierzu bietet der Beitrag von Dr. H. Mar- zell über den „Bauerngarten", die Schilderung der eigentlichen „Bauernpfl'anzen" und ihrer Bedeutung irrt Glauben und Brauch des Volkes. Professor Dr. Spamer gibt im Anschluß daran eine eingehende Schilderung von Sitte und Brauch des deutschen Volkes, Peßler widmet der Dorfkirche und dem Dorffriedhof in deutschen Landen eine fesselnde Betrachtung, und Dr. Friedrich Maurer nimmt das wichtige'Kapitel der Sprachgeographie in Angriff.
— Prinz Eugen. Jahrbuch des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland. Pfingsten 1936. Mit 44 Abbildungen Kart. 1,10 RM. Verlag Grenze und Ausland, Berlin W 30. — (236) — Das kleine Pfingftjahrbuch des VDA. trägt immer den Namen eines volksdeutschen Führers. Aber nur ein kleiner Teil des Inhalts befaßt sich mit dem Titelhelden, denn der Sinn der Jahrbücher ist, „ein Bild von der Not und dem Kamps der Deutschen jenseits der Reichsgrenzen, aber auch von der Kraft und dem Reichtum ihres völkischen Lebens zu geben." Der neue Jahrgang enthält zum erstenmal eine Chronik aller wichtigen Vorgänge in den deutschen Volksgruppen, mit vielen Bildern. Aus dem reichhaltigen Inhalt fei außerdem hervorgehoben die Uebersicht über die Volkstumsorganisationen der anderen, ein Beitrag über die Zahl der Deutschen in Pommerellen und Posen, die Gedanken von Liselotte Hueck zur Ausbildung auslandsdeutscher Mädchen, der Gedenkauf- satz von Professor Dr. H. I. Moser über Franz Liszt, den Deutschen, der erschütternde Bericht aus dem sudetendeutschen Hungergebiet, eine fesselnde Schilderung des Lebens deutscher Mennoniten in Paraguay und eine Uebersicht über neue österreichische Kriegsbücher. — Don den Bildern seien erwähnt die zahlreichen Wiedergaben nach Werken außendeutscher Künstler und die in den Text ein- gestreuten Zeichnungen von Professor Walter Buhe nach Motiven auslanddeutschen Kunsthandwerks.
— Otto Rombach: Der Ikarus von U l m. Mit 17 Federzeichnungen von Hermann Rombach. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg i. O. In Ganzleinen 3,50 RM. — (246) — Der Schneidermeister Ludwig Albrecht Berblinger in Ulm, der fliegen wollte und den der „Deixel" in die Donau fallen ließ, ist lange eine Spottfigur gewesen- Verbittert und vergessen ist er im Armenhaus gestorben, ein Spintisieret und ein Grübler, wie sie im Schwabenland nicht selten sind — und dennoch mehr, weil dieser Schneidermeister vom ewigen Menschentraum des Fliegens
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besessen war und weil er es wagte! Und weil er kein Phantast war, sondern mit der Konsequenz des erfinderischen Kopfes hartnäckig daran festhielt, daß es möglich sei, zu fliegen! Aus Verhandlungen, die Berblinger mit etlichen Behörden führte, geht hervor, daß der legendenhaft gewordene Schneider sich mit mechanischen Versuchen mancher Art befaßte und dadurch schon den Argwohn seiner Mitwelt auf sich zog. Vor 125 Jahren am 30. Mai wagte er seinen Flug trotz aller Widersacher und Verleumder und ist in die Verborgenheit zurückgetreten, als ihn der Spott der Zeitgenossen überschüttete — ein Pionier der Flugkunst, den wir erst heute richtig fehen lernen. Der Schwabe Otto Rombach hat diesen Schwaben Berblinger aus der Legende herausgeführt. Alt-Ulm, noch heute voll von malerischen, mittelalterlichen Reizen, wird lebendig. Die Tragik dieses menschlich-rührenden Erfinders, sein Ringen und sein Kampf wird als schlichte Volkserzählung gestaltet.
— Der Grenzgau Koblenz - Trier- Birkenfeld. (Ausgabe Juli 1936.) Herausgeber: Bauleitung der NSDAP. Koblenz-Trier-Birken- feld: der Landeskulturwalter Koblenz-Trier: Landesstelle Koblenz-Trier des Reichsministeriums für Dolksaufklärung und Propaganda. — Die großzügig aufgemachte und vorzüglich bebilderte Kulturschrift erscheint in. einer Auflage von 20 000 und zwar periodisch alle drei Monate: sie will das politische, kulturelle und wirtschaftliche Leben im westdeutschen Gaugebiet festhalten und vermitteln und damit werben für eines der landschaftlich schönsten Fremdenverkehrsgebiete, für Völkerverständigung und für den Aufbau- und Friedenswillen des Führers. Diesem Ziele dienen die geschickt ausgewählten und zusammengestellten Beiträge — so über die rassische Zusammensetzung der Bevölkerung, über die Siedlungsgeschichte des Gaugebietes, über die Besatzungs- und Separatistenzeit, über Kultur- und Dichtungsgeschichte des Gaugebietes, über die Trierer Römerbauten, über Denkmalpflege im Regierungsbezirk Koblenz, um nur
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