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Der Präsident der Preußisch- Süddeutschen fj Staatslotterie
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Ziehung am 20. und 21. Okt'. 1936
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Gewinne
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Lospreis für
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Doppeltes
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Alle Gewinne sind einkommensteuerfrei!
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SohluB der Erneuerung Freitag, 4. Dez. 1936
Ziehung am 11. und 12. Dez. 1936
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Amtlicher Gewinnplan zur 48. Preußisch - Süddeutschen (274. Preuß.) Klassenlotterie 800000 Lose, 343000 In 5 Klassen verteilte Gewinne Es werden Insgesamt ausgespielt: 67591680 Reichsmark
VIERTE KLASSE
Schluß der Erneuerung Sonnab., 2. Jan. 1937
Ziehung am 8. und 9. Januar 1937
ZWEITE KLASSE
Schluß der Erneuerung Montag, 9. Nov. 1936.
Ziehung am 16. und 17. Nov. 1936
RM 2Millioneh 600000 200000 150000 200 000 240000 320000 1000 000 1 000 000 1200 000 2 000 000 3 000 000 2 500 000 6 000 000 34989600
Don -er Kochkunst jetzt UN- einst.
Zur Berliner Ausstellung für -ns Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe.
50 210000
90 1577160
2701160
Wetterbericht
des Relchswelterdiensles. Ausgabeort Frankfurt.
Der gestern bei Island liegende Tiefdruckwirbel ist unter Verstärkung rasch bis Norwegen vorge-
Gewinne RM
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ONFTE KLASSE
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Lauung, machet die Humores im Körper zäh, schleimigt und gibt viele Verstopfung, daraus wieder I tausenderlei Krankheiten entstehen . Scharfe Gewürze dagegen scheinen ihr nützlich. „Pfeffer hilft bauen machet Lust zum Essen, erhält die Humores m guter Bewegung. Man muß ihn nicht gar zu klein stoßen oder reiben, sonst bleibt er in den Ge- bannen kleben und ist schädlich."
Einen großen Zorn aber hat das Buch auf die neumodischen Getränke, wie Kaffee, Tee, Schoko- lade. Der „Coffee-Trank" macht „mager und un- fruchtbar, führt Gicht und Zittern der Glieder ein, bringt Hauptweh, Schwindel oder Herzklopfen her-1 Dor", so daß „ein gut gewürzt Hafer- oder Kerbel- Supplem manchen besser gefallen oder bekommen mochte'. Noch schlechter kommt der Tee weg, von dem das Pfund mit 4, 8 bis 24 Talern bezahlt roirö; wir hätten nicht nötig, heißt es da, „aus! Indien fremde Kräuter zu holen und oft ein besseres, das mir vor der Tür haben, mit Füßen treten". Als solche, für die Herstellung von Tee geeignete Krauter werden aufgeführt: Melissen, Rosmarin, Thymian, Salbei, Ehrenpreis.
„Aber", heißt es weiter, „wo sollte das übrige Geld, welches nicht für Frantzösische Kleider ange- wendet wird, hinkommen? Es muß für ausländische Leckereyen angewendet werden, sollte der Bauer auch alles dazu hergeben müssen, was er aufbrin-1 gen konnte, damit der Teutsche bey den Frantzosen und anderen Ausländern bekandt bleibe."
vor allem einheitlicher geworden als frühere Zeiten. Solche Blüten oder auch Auswüchse der Fein- fchmeckerei wie zu Zeiten des B r i l l a t - S a v a r i n dürften heute sehr selten geworden sein, nicht zu reden von der erstaunlichen Fülle und Schwere alter Speisezettel, vor denen wir heute fassungslos stehen.
Vielleicht der auffallendste Gegensatz zwischen früher und heute ist die Menge der Fleisch- speisen. Das älteste deutsche Kochbuch, das zierlich geschriebene „Büchlein von der guten Speise" des Bruder Küchenmeisters eines alemannischen Klosters aus dem 15. Jahrhundert enthält hauptsächlich Fleischspeisen, aber in erstaunlich reichhaltiger Abwechslung. Pasteten, Sülzen und Gallerte unterbrechen die vielen Arten von gebratenem und geschmortem Fleisch, mannigfache Soßen, süß und sauer, manche davon mit Honig angemacht, sorgen für weitere Abwechslung. Die Fastengerichte bestehen aus Eiern und Fischen, nur wenigen Mehlspeisen, süße Mehlspeisen fehlen ganz.
Vereinzelt gibt es freilich auch schon alte Kochbücher, aus denen nicht nur der Feinschmecker, sondern auch schon der Diätetiker spricht, so das 1598 in Ämberg erschienene „Köstlich neu Kochbuch von allerhand Speisen an Gemüsen, Obst, Fleisch und Gebackenes, nicht allein for Gesunde, sondern auch und fürnehmlich for Kranke in allerlei Krankheiten und Gebresten". Die Verfasserin war Frau Anna Wecke rin „des weiland D. Johann Jakob Weckers, des berühmten Medici seligen, nachgelassene Wittib". Ihrem Manne rühmt diese Frau nach, daß er „jederzeit lieber aus der Küche denn aus der Apotheke kurier und geholfen habe". Und nach seinem Tode gibt ihr Buch die Erfahrungen, die sie als seine treue Gehilfin in der Praxis mit Diätkuren gemacht hatte.
Das „Leipziger Koch-Buch" der Susanne Ege- rin enthält nad) 910 köstlichen Rezepten einen Anhang, in dem die „Victualien" daraufhin betrachtet werden, „ob und wieweit selbige gesund ।
. B ., - ,;n' wenn man an die politischen erhmi»,
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» 27. Februar, 1., 2., 3., 4., 5„ 6.. 8 9 10 11., 12., 13., 15. März 1937 ' ' ' 101’
flößen. Dabei gelangte auch unser Bezirk In 6er Jlaajt zum Donnerstag in das Schlechtwettergebiet letner Vorderseite, das verbreiteten Regen bedingt.
•elr?u^rr^c^en^en westlichen Winden wird sich zu- ™cxr wechselnd bewölktes Wetter mit Schauer- tangkelt einstellen, doch bleibt der gesamte Charakter der Witterung recht unbeständig.
sux Freitag: Bei lebhaften westlichen Winden wieder mehr veränderliche Witterung, aber immer noch einzelne Regenfälle, Temperaturen um etwa 10 Grad.
S.n” SYS £1,5
Ser Besucher kann Proben bekommen von der Küche des Auslandes, von Besonderheiten, wie der Fischküche, Kranken- und Diätküche.
Vielleicht ist noch zu keiner Zeit über Kochen und Essen so viel nachgedacht, geredet und geschrieben worden wie heutzutage. Und doch, wenn man Kochbücher, Speisezettel und Festbeschreibungen alter Zeiten liest, so überkommt einen das Gefühl, daß unsere Vorfahren mehr Zeit für das Essen hatten als unser überhastetes Jahrhundert. Was die gastronomische Wissenschaft unserer Zeit so stark anschwellen läßt, ist weniger die Freude am Essen, als die Besorgnis vor seinen Gefahren. Alle modernen Kochbücher stehen unter den Gesichtspunkten der Bekömmlichkeit und Sparsamkeit — Sparsamkeit nicht nur in bezug auf Geld, sondern vor allem auch in bezug auf Zeit. Unser Leben ist schon mit so vielen Dingen belastet, was wir essen, soll schnell gehen, nicht viel kosten, leicht verdaulich sein. Natürlich dabei auch gut schmecken, aber ganz bestimmt sind wir darin einfacher und
en Pak- Karlsbader Kur nötig hatte!" Und dennoch schlug le firh nir dieser große Kochkunstler die Lebensstellung aus, die Eduard VII. ihm an feinem Hof zu geben wünschte. Die Tatsache, daß am englischen Hof nach einem feststehenden wöchentlichen Plan gekocht wurde, hielt Escoffier mit seiner Würde und seinem Ruhm für unvereinbar... C. K.
Paris beunruhigt.
Paris, 15. Okt. (DNB. Funkspruch) Die Rückkehr Belgiens zur strengen Neutralität und die dal mit verbundene Loslösung Brussels vam Pariser Schlepptau hat hier wie eine Bombe einaeschlav n Man ist sich darüber klar, daß der lelbftanhine h,?' Ä^o'ön'i'g 4t
den gegenseitigen Ve i stand ab"?^' zu wollen, der die Grundlage eines neuen Paktes sein sollte, sondern das fran/öss?Ä belgische Abkommen überbaut ' ’
mit hpn cpen, inwieweit dieser^Entschluß
^rbnn^??^^bpfl'chten nach Artikel 18 der Völ- kerbundssatzungen vereinbar sei. Im Petit Bari K Wi5: mas öie Belgier eor „ÄÄ 3U haben scheine, seien die Beistandsverpflichtungen
lamung bringen. ..... €,ne Berem-
funbigt, Italien im Juni, jetzsmach e sl B °l g e n a u-de m Staube. Werde Belgie" wenig, stens an Suhnemaßnahmen gegen den Angreifer teilnehmen oder Truppen eines dritten Staates bk ^HXe.rHh0UÄDe^^■2^f^i0rn ^ilnehmen, den freien PiinfHA 9 b öeI9l5n gestatten? Die Tatsache, daß künftig auch an der b elgisch.franzüsi- IchenGrenze belgische Truppen Stand- orte beziehen, schaffe politisch und strategisch
n e n Ä u st a n d. Die französisch-englischen Ot)ne bie belgische ^Stutze SÄ' Wirksamkeit zu verlieren. Das Blatt fordert, daß London genau so energisch wie Frankreich gegen eine derartige Verletzung öer internationalen Verpflichtungen durch ein kleines GHb* 6 V r CA 6anze internationale po- lltische System der Zett des Friedensoertrages sei zu einem Nichts geworden. Die kollektive Sicherheit erhalte einen schweren Schlag. Schließlich ei das em ungeheuerer Erfolg für Deutsch- a n V. „ 5 ia auf bie zweiseitigen Abkommen hmsteuere.
Diese kernige deutsche Hausfrau beschäftigt sich auch mit der „Komplexion" des Menschen und teilt die Mägen ein in temperierte, kalte und hitzige, die verschieden viel zu ihrer Sättigung bedürfen. Mit solchen Erwägungen steht sie aber recht allein. Ihre meisten Zeitgenossen scheinen unbekümmerter gegessen unb getrunken zu haben.
Natürlich gingen, was die Güte und Fülle der Speisen betrifft, die Großen der Welt voran. Kaiser Karl V. hatte auf seiner gewöhnlichen Mittagstafel 2 0 Gänge, bei Ludwig XIV. wurde nach seinem Tode eine ungeheure Magenerweiterung festgestellt. I An Friedrich dem Großen, der in unserer Vorstellung als Muster der Enthaltsamkeit lebt, fanden auch seine Zeitgenossen es erstaunlich, daß er sich mit nur vier Schüsseln begnügte, rühmten aber zugleich die hohe Feinschmeckerei des Königs. Für jede der Schüsseln gab es einen eigenen Koch, der in seiner eigenen Küche kochte, damit sich keiner ent-1 schuldigen konnte, wenn etwas versehen war. Und I wehe dem Unglücklichen, dem das passierte!
Ein Jammer, daß Friedrich nicht gleichze-ittg mit I dem sogenannten „König der Köche", dem be-1 rühmten Auguste Escoffier gelebt hat, der erst I im vorigen Jahre hochbetagt als Ritter der Ehren-1 legion gestorben ist. Dieser „erfolgreichste Botschafter I Frankreichs im 19. Jahrhundert" hat für alle be-1 rühmten Feinschmecker seiner Zeit gekocht, für I Könige und Künstler, Geldmagnaten und Staats-1 männer. Auf eine Frage hat er die „Krone" der I Feinschmecker Eduard VII. zugesprochen, „besonders I als er noch Prinz von Wales war und noch keine I
Schluß der Erneuerung: Dienstag, 2. Febr. 1937
Ziehungstage: “ — " “ 23«| 24«, 25.j
ralfefretär ber Deutschen Akademie, Oberstleutnant a. D. Ullrich Frey- München.
Zu ordentlichen Senatoren wurden berufen der bisherige stellvertretende Präsident und Leiter der Snf&a 1 9r’CnrAbte.i[un.£ 6er Deutschen Akademie, Prof Dr Arnold Oskar Meyer, Universität Berlin, Staatsrat Generalmusikdirektor Dr. h c Wilhelm Furtwängler-Berlin, Prof. Georg H a- mel Technische Hochschule Charlottenburq, Staats-
Friedrich Reinhardt, Vorsitzender des Auf- stchtsrates der Commerz- und Privatbank und Vor- sttzender der Bankenvereinigung Berlin, Karl Schäfer, Generaldirektor der Securitas Ver- stcherungs AG. in Prag und Dr. Ludwig von 9rran^eJr-6 o f' Vorstandsmitglied der Siemens AG., Berlin. Zu außerordentlichen Senatoren wurden berufen Schriftsteller Dr. h. c. Rudolf G
"01 n g, General a. D. Ewald v Maffow, Präsident des Deutschen Akademischen Austausch- dlenstes Berlin, Dr. Hans Merenfky, Gruben- besttzer in Südafrika und Prof. Georg Sauter m Brandenburg.
Zu korrespondierenden Mitgliedern wurden u. a. ernannt der Rektor der Universität Rio de Janeiro der königlich-bulgarische Gesandte in Ankara der königlich-griechische Kultusminister und Professor der Theologie an der Universität Athen, der kaiser- lich-iapamsche Botschafter in Berlin und der Leiter des lapamsch-deutschen Kulturinstituts in Tokio Die silberne Medaille für Verdienste um die Für- öerung und Pflege deutscher Sprache wurde u. a auch dem m Kaifeng (China) am 31. März ermordeten Lektor, Studienassessor Alfred Dillenz verliehen. 0
FesWuog her Demschen Akademie in Vreslan Im Breslauer Schloß fand bie Festsit, unn der Deutschen Akademie statt Nach estiem Streichquartett von Mozart nahm Universstätsvro fessor Dr. A. O. Meyer das Wort z7 e n m Lst- vortrag über bie Rolle Schlesiens in ber beuttoen G°'chich/°. Der Präsident Dr. Haushofer hl ß dte Mitglieder unb Gäste ber Deutschen Akademie roiUtommen. teilte ber Generalsekretär
-0r. Thierfelder die Berufungen und Ehrungen mit. Der Präsident gab darauf Telegramme des F uhrers, des Stellvertreters des Führers, der Reichsminister Dr. Goebbels von Neurath unb R u st sowie des bayerischen'Mi- r^terprasldenten und anderer Persönlichkeiten be- kannt, in denen der Arbeit der Deutschen Akademie weiterer Erfolg gewünscht wird.
Ti« 7r.^feUc bes infolge seiner Berufung nach Ber- '^u"gsgemaß aus dem Vorstande der Deut-
Ichen Akademie ausscheidenden Prof. Dr A O ^nfer^ßkm;Ur^ leinen Vorschlag Geheimer Hofrat Prof Dr. Dr. h. c. von Zwiedineck- ^ubenhorft zum Leiter ber wissenschaftlichen S ÄL UR • stellvertretenben Präsibenten ? ^^^Eademie gewählt. Das große Ehren- zeichen ber Deutschen Akabemie würbe verliehen dem Mitbegrunber, Schatzmeister unb Senator ber 106^(1)611 SHabenue, Geheimen Justizrat Dr. h. c. Wilhelm K l ß k a l t, Direktor ber Münchener Rückversicherungsgesellschaft, München, unb bem Mitbe- (5en?tor unb Vorsitzenben bes Wirt- l^^rates ber Deutschen Akabemie, Staatsrat Dr. h. c. Emil Georg v. S t a u ß - Berlin. Das Ehrenzeichen würbe verliehen bem Hauptgeschäfts- ^^-?br Deutschen Akabemie, Major a D. Richard Fehn-München, sowie bem früheren Gene-
Lospreis fUr alle 5 Klassen
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Doppellos
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