Ausgabe 
15.7.1936
 
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Vorsicht beim Sammeln von Pilzen

. an

7

ten Zeit.

PuddingpujJ

J^^FeinkostPäckchenH.

20.59

21.20

22.34

22.38

23.34

6.50

Offenbach.......

Hanau ........

Gelnhausen . . - -

Schlüchtern .«...'s

Fulda........

Bebra........

Berlin, Anhalter Bahnhof .

b)

c)

d)

die der 18,

IC Illi U ---Q- / - V .

Bahnhofsmission der Umsteigebahnhofe angemeldet und dort nicht nur auf den richtigen Bahnsteig ge­bracht, sondern auch für die Zeit seines etwaigen Aufenthaltes versorgt.. Die Bahnhofsimsston gibt den Schaffnern Hinweise, so daß die Kinder auch mäbrenb der Fahrt selbst unter Aussicht fmb. Selbstverständlich ist der gesamte Dienst, den die Bahnhofsmission leistet, unentgeltlich.

d^ ordnungsgemäßen Abführung der So­zialversicherungsbeiträge;

der Betriebsordnung;

der für den Betrieb auf Grund der 14. Durch­führungsverordnung zum AOG. erlassenen Anordnung."

schickt.

23000 Fahrgäste der Straßenbahn an drei Tagen.

Besonders hüte man sich vor den gefährlichsten aller Giftpilze, den K n o l l e n b l ä t t e r s ch w a m m e n (Amanita phalloides), die statt einiger eßbarer grü­ner Täublingsarten, oder statt des eßbaren Grün­lings gesammelt werden und die meisten tödlichen Vergiftungen verursachen. Es gibt aber noch eine Reihe anderer Giftpilze, deren Genuß recht ver­hängnisvolle Folgen haben kann. So sind in den letzten Jahren zahlreiche Vergiftungen durch den Panther pilz verursacht worden, der statt des ! eßbaren Perlpilzes gesammelt wurde. Auch vor dem ziegelroten Ri stpilz, der allerdings schon im

Die Zusteigebahnhöfe sind: Offenbach, Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern.

Anmeldungen zu diesem Sonderzug nehmen die Ortsgruppen der NSDAP, entgegen.

Letzter Anmeldetermin ist der 17.Juli. Der Fahrpreis beträgt einschließlich der Eintritts­karten für die Ausstellung und das Reichssportfeld 13,60 RM. Quartierkarten für die Uebernachtung sind ebenfalls bei den Ortsgruppen in den nächsten Tagen zum Preise von 2,20 RM. für ein Prwat- zimmer und 2,70 RM. für ein Hotelzimmer ein­schließlich Frühstück erhältlich.

Die Rückfahrt des Sonderzuges erfolgt am 26. Juli. Die genauen Rückfahrzeiten werden noch bekanntgegeben.

freulich, daß sich immer mehr Hausbesitzer entschlie­ßen, unter sachverständiger Beratung ihre Hauser in diesem Sinne Herrichten zu lassen.

Oie Verkehrsopfer der letzen Woche.

DRV. Die vom Reichs- und preußischen Der- kehrsminister bekannlgegebenen Ziffern der Der- kehrsopfer der letzten Woche lauten diesmal

139 Tote, 4450 verletzte.

Der Reichs- und preußische Verkehrsminister be­merkt diesmal:wie unachtsam und sorglos viele sich noch im Verkehr verhalten, ergibt sich z. B. daraus, daß täglich etwa viermal, im Jahre mehr als IZOOmal, Fahrzeuge in herunlergelasfene und beleuchtete Eisenbahnschranken hineinfahren. Eben­so wichtig, wie die Vorsicht an Eifenbahnkreuzun- gen, ist ein vernünftiges Verhallen an Straßen­kreuzungen. Das hupen an Straßenkreuzungen, um sich die gebotene Verlangsamung des Tempos zu ersparen, ist strafbar."

35 Stadtkinder fahren nach Bad Orb.

genommen werden.

Volkstanzkreis.

Am Donnerstag, 16. Juli, findet wieder Uebungsftunde des Volkstanzkreises im Haus Deutschen Arbeit, großer Saal, Schanzenstraße statt. Beginn 20 Uhr pünktlich.

Autorennen auf dem Nürburgring.

Wegen Amtsunterschlagung wurde der Ph.il aus Holzhausen zu 10 Monaten Gefangni- verurteilt. Der Angeklagte kassierte in seiner Gigts schäft als Posthelfer Rundfunk- und Zeitungsgeld ein, die er jedoch nicht ablieferte. In den Stam? karten vermerkte er, daß die Gelder nicht bejom seien. Als die Postanstalt an dieSäM-ge" Mahnbriefe ergehen ließ, öffnete der AngetMebii Briefe und vernichtete sie.

Wegen Verbrechen im Sinne des § 171 Ml wurde der I. H. aus Wieseck zu 6 Monat.!! Gefängnis verurteilt. Der 60jährige AngeklM hatte sich an einem Mädchen von vier Jahren w gangen. Das Gericht billigte dem Angeklagten Anbetracht seines schlechten GesundheitszustaM mildernde Umstände zu. Fünf Wochen der UnD uchungshaft wurden auf die Strafe angeredjrti

Der W. K. aus Odenhausen hatte sich W Diebstahls, Betrugs und schwerer Urkundenfalsch^ zu verantworten. Der Angeklagte war mit einr* Mädchen in Grünberg verlobt. Als er eines .laß die Gastfreundschaft seiner Schwiegereltern in» spruch nahm, entwendete er das Sparkassenbuch ner Braut und versprach, das Buch in Gießen 8 einer Bank anzulegen und mitzusparen. TaW- hob jedoch der Angeklagte den gesparten Betrag. Als sich die Braut von derSparsamkeit' desL geklagten überzeugen wollte, riß er aus dem D den Einzahlungsvermerk über 5 Mark heraus m beurkundete einen weit höheren eingezahlten - trag. In Gießen mietete er unter Angabe, hier gestellt zu sein, ein Zimmer. Nach einem M verschwand er, ohne zu zahlen, unter Mitnck. eines Schlüssels. Das Gericht erkannte auf 8 M n a te Gefängnis, unter Anrechnung *

Wochen Untersuchungshaft.

Allein die genaue Kenntnis der besonderen Merkmale der einzelnen eßbaren und giftigen Pilze schützt vor schädlichen Folgen des Pilz­genusses.

Rosenschau.

Am Sonntag, 19. Juli, findet in Steinfurth bei Bad-Nauheim große Rosenfchau statt. Anmeldungen für eine verbilligte Sonderschau können noch auf der Kreisdienststelle Gießen, Schanzenstraße 18, an-

Sonderzug zur Veichsausstettung Deutschland-

und zur Besichtigung des Reichssportfeldes am 24. Juli nach Berlin.

Der Fahrplan für den am 24. Juli anläßlich der ReichsausstellungDeutschland" nach Berlin fahren­den Sonderzug aus dem Gau Hessen- Nassau liegt nun endgültig fest. Die Abfahrt des Sonderzuges erfolgt am 24. Juli in

n Die öcuifdic Arbeitsfront ^^?lLg^i6emeinfdiaftKraft öunh Freude

satznaht angebrachten grauen Hornknopf mit der einen Schlaufe, mit der anderen am zweiten Waffenrock- oder Feldblusenknopf von oben be- t-m-*. getragen zum Parade-, Melde-,

Die Erfüllung sozialer Verpflichtungen

bei Vergebung staatlicher Aufträge.

Frankfurt a. M., Hauptbahnhof um 20.26 Uhr

verfahrens ist es erforderlich, daß die antragstel­lenden Firmen folgendes beachten:

1. Angabe der in Frage kommenden Behörden.

2 Dem Antrag ist eine von sämtlichen Mitglie- ' dern des Vertrauensrates unterzeichnete Er­klärung beizufügen, daß die sozialen Verpflich­tungen innegehalten werden, die sich ie nach dem Einzelfall ergeben aus:

a) den für den Betrieb geltenden gesetzlichen bzw tariflichen Bestimmungen (Tariflohn, Urlaubsregelung, Mehrarbeitszuschläge, Ak-

Mai und Juni in Wäldern und Parkanlagen auf­tritt, muß wegen seines starken, meist tödlich wir­kenden Giftes gewarnt werden. Er wird zuweilen mit dem Champignon verwechselt.

Um die Kenntnis der Pilze zu verbreiten und damit der Gefahr der Pilzvergiftung nach Möglich­keit entgegenzuarbeiten, hat auch das Reichsgesund- heitsamt einen Ueberblick über die wichtigsten eß­baren und schädlichen Pilze in gemeinverständlicher Darstellung im P i l z m e r k b l a t t gegeben, das unter Mitwirkung des Botanischen Museums in Berlin-Dahlem und der Deutschen Gesellschaft für Pilzkunde bearbeitet ist und durch den Buchhandel bezogen werden kann.

Zeigen sich nach dem Genuß von Pilzen Er­scheinungen, die den Verdacht einer Vergiftung erregen, so versäume man keine Zeit, für ärzt­liche Hilfe zu sorgen. Bis solche zur Stelle ist, muß man sich bemühen, das Gift aus dem Blagen zu entfernen. Falls Erbrechen nicht be­reits erfolgt ist, rufe man es dadurch hervor, daß ein Finger tief in den Rachen gesteckt wird.

Die schädliche Wirkung des Genusses giftiger Pilze äußert sich gewöhnlich nach einigen Stunden, bei den Knollenblätterschwämmen tritt sie meist erst nach 8 bis 40 Stunden ein. Hilfe kommt bei der Erkrankung nach Genuß von Knollenblätterschwäm­men vielfach zu spät. *

Universitäts-Garteninspektor i. R. Rehnelt in Gießen, Heyerweg (sog. Professoreneck), ist gern bereit, in Zweifelsfällen Aufklärung über die Ver­wendbarkeit der gesammelten Pilze für den mensch­lichen Genuß zu geben. Herr Rehnelt stellt sein Wissen als Pilzsachoerständiger den Volksgenossen unentgeltlich zur Verfügung.

LPD. Der Treuhänder der Arbeit für das Wirt- i schaftsgebiet Hessen, Schwarz, gibt in den »Amt­lichen Mitteilungen", Nr. 13, vom 10. Juli 1936 folgendes bekannt: .

Staatliche Austragsstellen machen neuerdings die Erteilung von Aufträgen davon abhängig, daß die in Betracht kommenden Lieferfirmen die Er­füllung ihrer sozialen Verpflichtungen durch eine vom Treuhänder der Arbeit ausrnstellende Beschei­nigung über ordnungsgemäße Lohnzahlung nach­weisen. Eine derartige, der jeweiligen Lieferfirma gemachte Auflage bringt die grundsätzliche Ansicht des Staates zum Ausdruck, daß nur solche Betriebe mit staatlichen Aufträgen bedacht werden, die um­gekehrt die ihnen vom Staat auferlegten Pflichten gegenüber ihren Gefolgschaftsmitgliedern strikte er- ^Zwecks möglichster Beschleunigung des Nachweis-1

Der nächste Einstellungstermin ist der 1. Okto- i der 1936. 1

Die Meldungen müssen spätestens 6 Wochen vor- 1 her auf der Bezirksleitung vorliegen.

Fürsorge für ausscheidende Soldaten.

In einem Erlaß des Reichskriegsministers und Oberbefehlshaber der Wehrmacht heißt es:

Aus der Wehrmacht scheiden jährlich über 10 000 Soldaten nach 12jähriger Dienstverpflichtung aus^ Diese wählen meist den Zivildienstschein. Solch starker Zuwachs an Versorqungsanwärtern erfor­dert bei der zur Zeit noch recht schwierigen Lage der Zivilversorgung erhöhte Fürsorge für die Aus­scheidenden und geregelten Ablauf der Zwilver- ^Alle ^Dienststellen in der Wehrmacht müssen un­bedingt mithelfen, daß die Versorgungsanwarter bis zum Einberufen in die erstrebte Lebensstel­lung geeignete Zwischenbeschäftigung erhalten sei es als Angestellte, fei es als Arbeiter. Dadurch werden ganz erhebliche Beträge eingespart, die sonst den Nichtbeschäftigten in der Form der lieber* qangsgebührnisse gewährt werden mußten.

Zwischenbeschäftigung weitet auch den Blick, er­tüchtigt mit für den späteren Zivilberuf und er- leichtert so mittelbar die Zivilversorgung. Jede Möglichkeit, den langgedienten Soldaten nach dem Ausscheiden bald an den richtigen Platz zu bringen, muß ausgenutzt werden.

Wiedereinführung der Schützenschnur.

Für die besten Leistungen im Schießen mit Ge­wehr (Karabiner), leichtes Maschinengewehr und schweres Maschinengewehr wird bieSchützenschnur in dem durch die Schiehvorschriften festgelegten Umfang verliehen. _ .

Die Schützenschnur ist eine Fangschnur aus mat­tem Aluminiumgespinst, an deren Enden ie eine Schlaufe zum Einknöpfen am Waffenrock (Feld­bluse) angebracht ist. Sie wird in 12 Stufen ver­liehen

Die' Schützenschnur wird von der rechten Schulter nach der Brust getragen. Sie wird an einem kleinen, unter der rechten Schulterklappe an deren Ern-

Das Betreten der Bahnanlagen der freien Strecke wird bestraft.

LPD. Das Begehen des Bahnkörpers der freien Strecke und das' Ueberfchreiten der Gleise außer­halb der Uebergänge durch Unbefugte hat in letzter Zeit wiederholt zu folgenschweren Unfällen geführt. Insbesondere scheint sich die Landbevölkerung der. mit solchen verbotswidrigen Handlungen verbun­denen Gefahren für Leben und Gesundheit nicht bewußt zu sein. Es ist deshalb geboten, auf die Strafbarkeit dieser leichtfertigen Uebertretungen hinzuweisen. .

Nach § 78 der mit Gesetzeskraft ausgeftatteten Eisenbahnbau- und Betriebsordnung ist das Betre­ten der Bahnanlagen der freien Strecke für Un­berechtigte verboten. § 79 der gleichen Verordnung gestattet dem Publikum das Ueberfchreiten der Bahn nur an den zu Uebergängen bestimmten Stellen. Jede Zuwiderhandlung ist mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bedroht. Die Bahnpolizeibeamten find erneut angewiesen, zur Deutung von Un­fällen mit aller Strenge gegen Verstoße elnzuschrei- ten und in jedem Falle Strafanzeige zu erstatten. Die für den Erlaß von bahnpolizetlichen Straf­verfügungen zuständigen Vorstände der Reichsbahn- Betriebsämter werden jeden Uebertretungsfall un­nachsichtig mit empfindlichen Geldstrafen ahnden.

Verstärkter Zugverkehr zu den Olympischen Spielen.

LPD. Die Deutsche Reichsbahn hat für die Dauer der Olympischen Spiele, und zwar vom 30. Juli bis 19. August, nach und von Berlin einen ver­stärkten Zugverkehr vorgesehen. Jedem Olympia­fahrer wird deshalb empfohlen, sich frühzeitig über die Fahrtmöglichkeiten zu unterrichten.

Gerümpel verursacht einen Brand.

LPD. Nicht oft genug kann der Deffentlityeji dringend empfohlen werden, Speicher und Woh, nungen von Gerümpel zu säubern. Gerümpel b& deutet stets Gefahr, die um so großer ist, je enget die Raumverhältnisse sind. Em Treppenhausbrand der in der Rechengasse in der Mainzer Altstadt ent.' standen war, ist ein warnendes Beispiel, die rümpelungsaktion nicht zu leicht zu nehmen. dem obersten Podest vor einer Wohnung war ein Holzoerschlag mit Gerümpel ungefüllt. Hier billig sich der Feuerherd, der in dem engen Treppenhaus und infolge der Häuserdichte in der Altstadt ein größeres Unheil verursacht hatte, wenn nicht auch die Einwohner als tatkräftige Mithelfer zur Stell! gewesen wären. Die Staatsanwaltschaft ist mit bei Feststellung der Brandursache beschäftigt; wird eine Fahrlässigkeit ermittelt, wird Bestrafung erfolge«. __ Ist aber das Aufstapeln von Gerumpel in bei Wohnung nicht auch schon eine Fahrlässigkeit Darum: Entrümpelt Speicher und Wohnungen!

Am Sonntag, 26. Juli, fahren wir mit Omnibussen von Gießen und Friedberg nach dem Nürburgring zu dem Rennen um denGroßen Preis von Deutsch­land". Anmeldungen müssen bis spätestens Mitt­woch, 22. d. M., auf der Kreisdienststelle Gießen, Schanzenstraße 18, oder auf der Dienststelle in Friedberg abgegeben sein. Die zur Verfügung stehende geringe Anzahl von verbilligten Eintritts­karten müssen sich die Teilnehmer baldigst sichern. Der Fahrpreis beträgt von Gießen aus 7. Mark, die Eintrittskarte.55 Mark.

Rheinfahrt.

Am Sonntag, 2. August, findet unsere diesjährige Rheinfahrt statt. Die Fahrt führt mit der Bahn bis Braubach, von da mit dem Dampfer nach Rudes- heim, wo ein mehrstündiger Aufenthalt zur Besich­tigung des Niederwalddenkmals vorgesehen ist. Die Fahrt geht abends von Rüdesheim über Braubach zurück. Der Fahrpreis beträgt 4,30 Mark. Anmelbe- jchluh ist 25. Juli 1936.

Das Gastspiel des Zirkus Busch in unserer Stadt hat der Straßenbahn während dreier Tage eine außerordentliche Inanspruchnahme gebracht. Nicht weniger bann rund 23 000 Personen benutzten die Straßenbahn. Am Freitag betrug die Zahl der Fahrgäste rund 7000 Personen, am Samstag und am Sonntag wurden je 8000 Personen befördert. Die Straßenbahn mußte dementsprechend den Ver­kehr erheblich verstärken, fuhr mit Anhängern und weit mehr Wagen als sonst. An das Personal wur­den durch diesen Ansturm der Fahrgaste hohe An­forderungen gestellt. Der Verkehr vollzog sich dank i,\ $.ß mjrb^tragen zum Parade-, Meioe-, der vorbildlichen Pflichterfüllung aller Straßen- ^lusqeh- und Wacyanzug, jedoch nicht zum Feld­bahner völlig reibungslos. unb Exerzieranzug. Erworbene Schützenabzeichen

25000 in den Zeltlagern der 63- sln^°uch beider,°tzun,^u ^°r°n^rup-

3te®. Die Anwesenheit auf dem Gautag -essen- zutragen. Nach ehrenvollem Ausfche^ns

Nassau 1936 nahm Stabsführer Hartmann Lau- Heeresdienst wird das Schützenabzeichen Eigentum t e r b a ch e r zum Anlaß, in Begleitung von Ge- des Erwerbers.

bietsführer Brandt und Gebietsjungvolkfuhrer £)ie Bahtlhof6Nlissl0N

Paul Wagner mehrere Zeltlager der Hitleriugend

im Gebiet Hessen-Nassau zu besuchen, um Einblick httst VSIM UMslclgeN

zu nehmen in den gesamten Lagerbetrieb und um n-am Schon manche Mutter hat sich besorgt ge- sich ein Bild von den Erfolgen des Lagerleben-i zu f fie it)r Kind allein mit der Bahn fahren

machen. Es überraschte ihn die Tatsache, baß fa^n ' , sgej bem großen Andrang, der erfah- 25 000 Jungen die Kameradschaft des W^xs rUnQ5qemä6 gerade in den Ferienwochen auf den erlebt hatten und als Träger des Zeltlagerabzeichens Bahnhöfen herrscht, ist es doch keine Kleinigkeit, die im Lager genossene Gemeinschaftserziehung be- gunflen oder ein Mädel ihrem Schicksal zu kündeten. überlassen. Mit dem Hinbringen zur Bahn und dem

Einstellung in den Frauenarbeitsdienst, 'He

NSG Ab 1 April 1936 sind sämtliche Meldungen Schwierigkeiten, mit denen manchmal sogar Er. für den' Frauenarbeitsdienst nicht mehr an die Ar- wachsens schwer fertig werden. -

beitsämter, sondern ausschließlich an die Bezirks- Die Bahnhofsmisilon bietet ^re Dienste am Sie leitunq 11 des Frauenarbeitsdienstes Wiesbaden, hat auf allen Bahnhöfen 'hre Helfer. Man wend Rheinstraße 74, Abt. Meldestelle, zu richten. sich vertrauensvoll an die nächste Zweigstelle^ Dann Die Merklbätter betr. Einstellung sind von der bekommt das Kmd, das allem reifen soll, eine E

Bezirksleitung des Fr°uen°rb°tt-dienste- vnzusvr- k ° n n u n g s k ° r t - °u.«! °nd.-t und be, der

Veichsjugendführer Baldur von Schirach in Marburg LPD. Marburg, 14. Juli. ReichsjugendD Baldur von Schirach mit feinem Stabe i tefe Montaavormittag der Universität und benu stitut für Leibesübungen einen Besuch ab. 3-; seines Aufenthaltes war es. einen Einblick winnen in die Arbeit des Prüfungslagers beM scheu Turn- und Sportstubentinnen, insbesor.- ber 50 BDM.-Sportwartinnen, welche an t» einjährigen Ausbilbungslehrgang teilgenommen bert und zur Zeit ebenfalls in den Abschluß jungen stehen. U. a. nahm ber Reichsjuge» auch Gelegenheit, bie Prüflinge bei ber Arve» Luisabab zu sehen. Anschließenb besichtigte Unterkunftsräume im Wohnheim Forsthos.

13 Uhr setzte er seine Reise nach Heibelberg P

Zwei Menschen an einem Tag das Leben geretie'- LPD. Wetzlar, 14. Juli. Ein an dem bagger bei Albshausen beschäftigter Arbeiter t beobachtet, wie an bem anderen Ufer eine Frau ins Wasser stürzte. Er ruderte sofort mu< Kahn an die Unfallstelle und k o n n t e b t e 3 aus b en Fluten retten. Wenige ® nach diesem Vorfall sollte er noch einmal heit haben, ein Menschenleben zu retten. - Hilferufe wurde er auf ein Mädchen aU'M das in die Lahn gestürzt war. Auch in diesem r kam die Hilfe des wackeren Mannes noch 3ut

Heute morgen sanden sich 35 Kinder unserer Stadt, zum größten Teil mit ihren Metern, aift dem Bahnhof ein, um gemeinsam bie Reise nach Bab Orb anzutreten. Die Kinder, Knaben unö Pilzvergiftungen, von denen oft ganze Fa-

Mädchen, sollet in Bad Orb in einem Kmdererho- m-^en betroffen werden und die nicht selten sogar lung-cheim eine Kur von fünf Wochen Dauer Der[all|en, kommen alljährlich vor. In den machen, um dann gekräftigt zuruckzukehren. Die meüaU5 meisten Fällen werden sie durch selbstae- Auswahl der Kinder erfolgte durch den Schularzt. rammeüe ^ihe verursacht. Unter den aus Markten Es handelt sich dabei nicht um kranke ober gar fauften Wn finö Giftpilze infolge ber auf fast erbkranke Kinder, sonbern um solche, bie lediglich QÜen Märkten ausgeübten Marktkontrolle kaum an- einer Kräftigung bedürfen, und die ihnen in -»ab $ßer Pilze sammelt, sollte nur solche

Orb sicherlich auch zuteil we^en wird Sofern es nehmen, bie fid)er als eßbar bekannt

notwendig ist, werden die Kinder auch töDlDaoer, Genießbarkeit im geringsten

Lichtbäder ufw. bekommen. im Zweifel, so wende er sich an eine Pilzbera-

Die Kleinen, schätzungsweise im 2Mer non <8-13 tungifteHe.

Schönem erwartet, die Reise an. Die Gruppe der unb giftigen Pilzen gibt es nicht.

Kinber wirb von einer Schwester und einem Ver- ba5 Vorhandensein DOn Milchsaft, oder bie trauensmann bes Stabtjugenbamtes auf ihrer Reift ^ebrige Beschaffenheit bes Hutes, noch bis Braun- nach Bad Orb betreut unb nach fünf Wochen auch järbung eines in bas Pilzgericht getauchten Löffels, wieber ab geholt. ober bie Verfärbung einer mitgekochten Zwiebel

Bei diesem Transport handelt es sich um Die beuten auf Anwesenheit von Giftpilzen.

zweite Entsendung erholungsbedürftiger Kinder nach > ' ' "----

Bad Orb. Bereits am 27. Mai hatten 25 Kinder unserer Stadt bie Fahrt nach Bab Orb unternom­men und kehrten nach 5 Wochen gut erholt wieder zurück. Im September werden noch einmal durch das Stadtjugendamt 35 Kinder nach Bad Orb ge-

** Straßensperrungen. Wegen AlGh, runq von Reichsautobahnarbeiten wird bie Lch, straße G ar b e n te i chL i ch vom 16. Juli für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung etfolgi Über Steinbach-Lich. Wegen Ausführung D01 Pflafterarbeiten wird bie Provinzialftraße Tü­bingen Lorbach vom 20. Juli ab für jeo, lichen Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt üb« Vonhausen. Aus bem gleichen Anlaß werben, eher,, falls vorn 20. Juli ab, bie Ortsburchfahrten Wöl, fersheirn unb Dorheim für jeglichen Derkch gesperrt. Die Umleitung erfolgt bei ber Ortsduch fahrt Wölfersheim über Beienheim, Reichelsheim Bingenheim und Echzell, bei ber Ortsburchfchi Dorheim über Schwalheim.

** Freilichtfpiele in Braunfels Dein schoben. Wie uns von ber Intendanz des hiesigen Stadttheaters mitgeteilt wirb, müssen die ddi^ sehenen Freilichtspiele im Schlotzhof zu Brauchs- wegen der schlechten Witterung auf unbestimmt Zeit verschoben werden.

** Wichtig für Lungenkranke, Sprechstunden ber Fürsorgestelle für ßungenfranlü in ber Mebizinischen Poliklinik, Frankfurter Str^ 63, finben für die Besucher aus den LandgemeiMu des Kreises Gießen jeden Dienstag von 16 te 17 Uhr statt. Für lungenkranke Kinder finden U Sprechstunden am gleichen Tage und zu der gh dien Zeit in der Universitäts-Kinderklinik {tob Lungenkranke und Krankheitsgefährdete, tue in iich lieber Behandlung sind, bedürfen einer llebir Weisung des Arztes in die Lungenfursorgest«^ Unbemittelte werden unentgeltlich beraten.

** Erfolgedes TanzklubsRot-Wei^ Gießen. Beim Tanzturnier in Bad Ems ami^ qanqenen Samstag um bie Meisterschaft von W beutschlanb (veranstaltet vom Reichsverdanb p Pflege bes Gesellschaftstanzes in ber RelchstheM kammer) konnte ein Paar bes Gießener Tanzklte Rot-Weiß" in der C-Klasie einen zweiten Pl°- belegen. Im Hinblick auf bie starke Konkumi' ist bieser Erfolg sehr beachtlich.

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