Ausgabe 
15.7.1936
 
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bis 7%.

Stück, 7,50 bis 8.

Wirtschaft

Zinsverbilligung sm VodenverbesseruWdarlehen

eine

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

Lertm

Frankfurt a. M.

Schlußk.

13-7.

Datum

97

119,9

beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. 5).

Die hinter den Papieren

101,25

97,3

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beln 7

Das etwas beeren Markt.

119,75

97

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97,5

95 I 109,5

wesen 119, Hapag 14,75.

Frankfurter Obst- und Gemüsemackt.

Frankfurt a. M., 14. Juli. Das Angebot von Gemüsen aller Art blieb aenügend. Einlegegur­ken aus dem südlichen Rheinhessen erstmals ange­boten. Geschäft zufriedenstellend. Preise teilweise rückläufig. Starkes ausländisches Tomatenangebot, in Gurken nachlassend, Geschäft gut, Preise stetig. U. a. notierten: Blumenkohl I 30 bis 35, II 20 bis 28, III 14 bis 18, Bohnen: Pfälzer 13 bis 14, Gärt­ner 14 bis 18, Wachsbohnen 18 bis 20, Erbsen: Sack 10 bis 12, Gärtner 16 bis 18, Gurken: (Sa­lat) Treibhaus 12 bis 30, 18 bis 25 holl., Ein­mach (Salz) 100 Stück 2,30 bis 2,50, Essig 100 Stück

1,20 bis 2, Karotten Bdl. 3 bis 4, do. Vs kg 6 bis 8, Kartoffeln, Erstlinge 6 bis 7, Kohlrabi 2% bis 5, Kopfsalat 4 bis 8, Pfifferlinge 25 bis 28, Steinpilze 40, Rettich Bdl. 8 bis 10, St. 5 bis 10, Römischkohl 5 bis 6, Rote Rüben Bdl. 5 bis 6, Rotkraut 8 bis 9, Spinat: Wurzel 14 bis 15, Blät­ter 18 bis 20, Schnittlauch 25, Tomaten (Treibhaus) 20 bis 30, holl. 5 kg netto 2,60, ital. kg 16 bis 20, Weißkraut 3Vs bis 5, Wirsings 3 bis 5, Zwie-

101,25

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15

2,6

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8,25

8,5

15

und den übrigen Butterlieferländern tarnen restlos zur Einkühlung.

Mein-Mainische Börse.

Mtlagsbörse wieder fest.

Frankfurt a. M., 14. Juli. Rach den leichten Abschwächungen von gestern war die Börse am Aktienmarkt erneut fest. Die Gründe hierfür suchte man hauptsächlich in der gebesserten außen­politischen Lage. Daneben lagen wieder einige Kundschaftsaufträge vor, während Anregungen aus der Wirtschaft fehlten. Die Kulisse sah sich zu Deckungen veranlaßt und nahm verschiedentlich auch kleine 'Meinungskäufe vor. Im Ganzen war das Geschäft nicht sehr lebhaft, in einigen Spezialwer­ten war der Umsatz jedoch beachtlich. Stärker her­vor traten heute IG. Farben, die bei lebhaften Um­sätzen auf 169 bis 170, später 170,50, (168,40) an­zogen. Auch Scheideanstalt um 3 v. $). auf 277 ge­steigert. Montanwerte setzten zunächst noch etwas uneinheitlich, aber vorwiegend fest ein. Harpener plus 1,25 v. 5)., Mannesmann plus 1 v. 5)., Ber­einigte Stahlwerke plus 0,75 v.H., Buderus plus 0,50 d. S). dagegen Hoesch 0,75 v.H. und Rhem- stahl 0,75 v.H. schwächer. Elektroaktien ebenfalls nicht ganz einheitlich, Lahmeyer 0,40 v. H., Schuckert 1 v. H. und AEG. 0,13 v.H. höher, an- dererseits Gesfürel 1 o. H. und RWE. 0,25 v. H. niedriger. Bon Maschinenwerten gewannen Muag und Moenus je 0,75 v. H., Junghans und Daim­ler nur knapp gehalten. Schiffahrtsaktien konnten sich bei kleinen Umsätzen um 1 bis 1,25 v. H. er­holen, ferner waren AG. für Verkehrswesen 0,75 v.H. fester. Im einzelnen setzten Gement Heidel- berg, Bemberg, Hanfwerke Füssen und Zellstoff Aschaffenburg bis 0,75 höher ein, während Kunst­seide AKU. 0,65 v.H. verloren. Westdeutsche Kauf­hof unverändert 46 o. H. Rach den ersten Kursen ergaben sich überwiegend weitere leichte Erhöhun­gen, besonders Farben, einige Montanwerte, AG. für Verkehrswesen und Muag wurden beachtet.

Deutsche Renten lagen still und wenig ver- i ändert. Etwas höher Kommunal-Umschuldung mit

2,75

8,9

8,4

8,5

15,13

Oie Noggenvermahlung wird weiter gefördert.

LPD. Bekanntlich erhalten die Mühlen, die Rog­gen vermahlen, hierfür einen Zuschuß, der die Dif­ferenz zwischen den von Monat zu Monat verän­derten Roggenpreisen und den ständig gleichbleiben­den Roggenmehlpreisen ausgleichen soll. Die Zelt dieser Zuschußgewährung war bis zum 15. Juli 1936 begrenzt, weil auch die Roggenpreise bis zu diesem Tage festgesetzt worden waren. Da die Mühlen bis dahin aber nicht damit rechnen können, in vollem Umfange oder auch nur überwiegend Rog­gen aus neuer Ernte zu verwenden, sondern auf alterntige Ware zurückgreifen müssen, so müssen auch für die Zeit vom 15. bis zum 31. Juli 1936 diese Zuschüsse noch gewährt werden. Der Reichsnähr­stand hat darum durch eine Bekanntmachung der Wirtschaftlichen Vereinigung der Roggen- und Wei- zenmühlen diese Zeit in die Gewährung der Zu­schüsse einbezogen.

Erneute Steigerung der Buttererzeugung

die Höhe der

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1994 6Vz% Doung-Anlethe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten ............

<y,% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, I.......

4Vz°/o ehem. 8% Hessischer Volks- staat 1929 (rückzahtb. 102%) ...

*y2% ehem. 8% Hessische Lande» dank Darmstadt Gold R. 12...

6%% ehem. 4-4% Hess. Lande- Hypothekenbank DarmstavtLiau.

4Vi% ehem. 8% Darmst. Komm

Landesb.Goldschuldverichr R.c

Lberhessen Provinz-Anleihe mt> Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4/2% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 ey2% ehem. 4'/r% Franks. Hyp

Bauk-Liqu.-Pfandbctese.......

6*4% ehem. 4-4% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpfe.

4y2% ehem. 8% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4-4% ehem. 7% Pr. Landespfand

briefcmst., Gold Komm. £61.20

Steuergutich.Berrechnungsk. 34-38

Chemie in der Waschküche.

Neues vom Neichstreffen der Deutschen Chemiker in München.

Daß die Ehemie sich neuerdings besonders eifrig mit dem Ruß beschäftigt, hat seinen Grund darin, daß die Ruße äußerst wichtige Stoffe für die Gummi-Industrie sind. Sie werden hier als Füllstoffe verwendet, aber keineswegs im Sinne einer bloßen Streckung, vielmehr kann man die Gebrauchseigenschaften der Gummierzeugnisse durch den Ruhzusatz wesentlich verbessern. Allerdings muß der Ruß dafür ganz bestimmte Eigenschaften auf­weisen, seine Teilchen dürfen eine bestimmte Größe, die sich in millionte! Millimeter bewegt, nicht über­schreiten, außerdem aber müssen sie bestimmte Ober­flächeneigenschaften haben. Bisher wiesen nur die amerikanischen Gasrüße diese günstigen Eigenschaf­ten auf. Neuerdings konnten nun, wie Dr. F. Stapelfeld! ausführte, deutsche Chemiker durch eine sehr eingehende Erforschung der Herstellungs­bedingungen auch in Deutschland brauchbare Ruße für die Gummi-Industrie und andere Verwendungs­zwecke gemimten. Gummierzeugnisse, die mit deut­schem Gasruß hergestellt werden, haben die gleiche Güte, wie die mit ausländischem Ruß Gewönne- nen, auch lassen sich die deutfchen Gasrüße mit künstlichem Kautschuk verarbeiten. Man ist also auch hier in der erstrebten Unabhängig­keit von ausländischen Erzeugnissen einen entscheidenden Schritt weitergekommen.

LPD. In den letzten Wochen ist wiederum Zunahme der molkereimäßigen Buttererzeugung erfolgt. Dies ist insofern besonders bemerkenswert, als im Vorjahr schon Anfang Juni der Höhepunkt der jahreszeitlichen Buttererzeugung erreicht war. Die Butterherstellung der deutschen Molkereien liegt zur Zeit fast um ein Viertel höher als die zur gleichen Zeit des Vorjahres. Der Absatz der Butter vollzog sich im bisherigen Rahmen recht lebhaft. Für den Augenblicksbedarf steht in erster Lime Feine Molkereibutter zur Verfügung, da die Mar­kenbutter ihrer Lagerfähigkeit wegen fast aus­schließlich der Dorratswirtschaft zugeführt wird. Die Verbraucher haben aber nicht die geringste Ursache, über mangelnde Belieferung mit Oualitätsbutter zu klagen, da die Feine Molkereibutter der Marken­butter wohl an Haltbarkeit, aber nicht im Geschmack nachsteht. Die vermehrten Einfuhren aus England

88,20 (88,10) sowie Reicbsbahn-VA. mit 123,25 (123). Späte Schuldbuchforderungen, Zinsvergü- Meine und Reichsaltbesitz nahezu unoeran- on Auslandsrenten wurden Mexikaner bei um 0,13 bis 0,40 v. H. höheren Kursen, aber nur kleinen Umsätzen weiter gefragt.

Im Verlaufe war das Geschäft recht still. Ver­hältnismäßig lebhaft blieben jedoch am Aktien­markt IG. Farben, die auf 171,50 nach 170 stie­gen und zeitweise 172 v.H. streiften; besondere Gründe für diese Befestigung lagen nicht vor, man brachte sie aber mit Tauschoperationen gegen Mon­tanwerte. die später eher abbröckelten, zusammen. Fest lagen ferner Junghans mit 101,50 nach 100,25, auch AG. für Verkehr, Rheinmetall-Borsig und Kaufhof zogen noch an. Von später notierten Wer­ten büßten Deutsche Linoleum 1,75 v. H. auf 189,25 und Siemens 1 v. H. auf 202 ein.

Am Rentenmarkt wurden Kommunal-Um- schUldung zu 88,20 umgesetzt, zertif. Dollar-Bonds bröckelten leicht ab auf 67,75 (68). Pfandbriefe lagen nahezu unverändert, Liquidationspfandbriefe teilweise etwas höher. Stadtanleihen im allgemei­nen wenig verändert, 4,5 v. H. Wiesbaden nach Pause fest mit 93 (91,75). Von fremden Werten zogen 4 v. H. Ungarn Kronen bei größeren Um­sätzen auf 2,20 (1,90) an. Mexikaner lagen später sehr still.

Freioerkehr: Adlerwerke 109,50 (109), Po­korny 104,50 (105), Ufa-Aktien 66,50 (66), Gro- wag 84 (84,50), NSU. 143 (142,50), Kali Winters­hall schwach 125 (127). Tagesgeld 2,75 (2,50) v. H.

Abendbörse gut behauptet.

4% Oesterrelchische Golbrente... 4,20% Oesterrelchische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 414% desgl. von 1913..........

6% abgeft. Goldmepkaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie .....................

derlich. Eine Verlängerung der einfachen Zinsver­billigung kommt nur in Betracht, wenn der Zins­satz 5 v. H. nicht übersteigt und der Verwaltungs­kostenbeitrag den Zinsoerbilligungsrichtlinien ent­spricht. Sind Länder Darlehnsnehmer, so wird ein­fache Zinsverbilligung nicht verlängert, wenn das Darlehen zur Finanzierung staatseigener Aufgaben verwendet worden ist. Die Verlängerung kommt also nur dann in Betracht, wenn das Land Zwi­schenträger ist.

Die verstärkte Zinsverbilligung wird nicht allgemein verlängert, sie kann nur im Falle einer Sanierungsbedürftigkeit nach Maßgabe be­sonderer Richtlinien von neuem auf besonderen An­trag hin bewilligt werden. Die Anträge auf Be­willigung der verstärkten Zinsverbilligung sind von den Vorprüfungsbehörden unmittelbar an die Zwi­scheninstitute der Deutschen Rentenbank-Kredrtan- ftalt oder an die Deutsche Bodenkultur-AG. weiter­zuleiten, falls diese beteiligt sind.

«. H

weiteren Behandlung unterworfen werden, wenn sie nicht als bösartig schwer betrachtet werden sol­len. Früher hat man hierfür Auslaugverfahren an­gewandt oder solche Arbeitsweisen, die den geschnit­tenen Tabak behandeln. Diese Verfahren verändern aber das Tabakblatt wesentlich und sind deshalb abzulehnen. Neuerdings konnte man nun nach Mitteilungen von Dr. Popp Verfahren entwickeln, mit denen man Tabake von bösartiger Schwere in bekömmliches Rauch gut umwandeln kann, ohne daß sie in ihren Normaleigenschaften deein- einträchtigt werden. Die neuen Verfahren beruhen auf der Einwirkung von Wasserstoffsuperoxyd auf das ungeschnittene Blatt. Man hat also hier eine ganz ähnliche Arbeitsweise vor sich, wie bei der Behandlung von Mehl mit chemischen Stoffen, durch welche die Backfähigkeit erhöht wird und die gewonnenen Backerzeugnisse bekömmlicher gemacht werden. Bei leichteren Tabaken ist diese Behand­lung allerdings überflüssig, nur bei den schweren übt sie ihre günstige Wirkung aus.

Die Abendbörse hatte am Aktienmarkt bei gut behaupteten Kursen nur kleines Geschäft, etwas lebhafter IG. Farben mit unverändert 172. Deutsche Linoleum lagen schwach und ermäßigten sich nahe­zu auf den Berliner Stand auf 187,50 (189,25). Am Kassamarkt hatten Deutsch-Asiatische Bank beacht­lichen Umsatz und stiegen auf 860 (836), auch Deutsche Ueberseebank fest mit 162,13 (160,25) ferner Commerzbank 96 (95,90).

Renten lagen wieder sehr ruhig. Kommunal- Umschuldung etwas hoher gefragt mit 88,25, zerti­fizierte Dollarlands unverändert 67,75 bis 68. Mexikaner auf Mittagsbasis behauptet.

U. a. notierten: 6 v. H. Verein. Stahlwerke 102,75, 6 v. H. IG. Farben 130,25, 4,20 v. H. Oefterr. Silberrente 2,75, 4 v.H. Ungarn Kronen 2,22*/2, 4 v. H. Rumänen 5,45, 4,50 v. H. Irrigations- Mexikaner 10,50, 5 v. H. Tehuantepec 8,65, Adca 82, Commerzbank 96, Deutsch-Asiatenbank 860, Deutsche Ueberseebank 162,13, Buderus 111,25, Klöckner 115,50, Hoesch 118,50, Rheinstahl 147,50, Verein. Stahl 109, AEG. 37, Bekula 156, Zement Heidelberg 144,25, Conti Gummi 190, Daimler E 123,50, Deutsche Erdöl 133, Scheideanstalt 277, Deutsche Linoleum 187,50, Licht & Kraft 159,75, Eßlingen Maschinen 89,90, IG. Farben 172, Ges­fürel 144, Holzmann 125,25, Junghans 101,25, Metallgesellschaft 137,50, RWE. 139,75 bis 139,50, Schuckert 165, Siemens 203, Zellstoff Aschaffenburg E 119, Reichsbahn-VA. 123,25, AG. für Verkehrs-

Rundfunkprogramm.

Donnerstag, 16. Juli.

6 Uhr: Choral Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Pon Leipzig: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.30: Musik am Morgen". Zithermusik und Lieder im Volkston. 11.30: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert II, 14: Nachrichten. 14.10: Wunsch­konzert. 15: Volk und Wirtschaft. Weshalb sind Zolle nötig? 15.15: Kinderfunk. 16: Unterhaltungskonzert. 17.30:Fröhliche Bücher für die Reisezeit". 17.50: Fahrt ins Blaue". Reiseplauderei eines Frankfur­ter Journalisten. Von Hermann Jung. 18: Konzert. 19: Mit dem Glockenschlag. Die Stunde spiegelt das Leben des Tages. 19.30: Kleine Unterhaltung. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nach­richten. 20.10: Unterhaltungskonzert. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Nachrichten der DAF. 22.30: Vom Deutschlandsender: Reichssendung: Wie­dererweckung der Spiele und Ausblick auf die XL Olympiade. 22.45: Heut' wird getanzt. 242: Nachtkonzert.

Freitag, 17. Juli.

6 Uhr: Herbei, o ihr Gläubigen Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Ein heiterer Sommermorgen. Lustiges Stelldichein mit Musik und Gesang. 9.45: Nur Freiburg: Nachrichten. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Bauernfunk. 11.45: So- ziakdienst. 12: Bunt wie immer! 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Bunt wie immer! 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opernfreund (XII). 15: Volk und Wirtschaft. Deutsche Wasser- straßen (3): Die Oder. 15.15:Wir haben ein Haus, wir haben ein Kind..." Arbeiter und Sol­dat als Siedler in Stadt und Land. 16: Unter­haltungskonzert. 16.45: Kammermusik. 17.30: Wie­dersehen mit Flandern. Ein Reisebericht. Vorsicht! Schlangen! Ein naturkundliches Gespräch. 18: Musik zum Feierabend. 19: Kammermusik. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nach­richten. 20.10: Unterhaltungskonzert. Lied und la*?, aus den Alpen. 21.30: Von München: Reichssen- dang: 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: Sportschau der Woche. 22.45: Tanz in der Sommernacht. 242: Nachtkonzert.

Warum wäscht eigentlich die Seife? So einfach die Antwort darauf zu sein scheint, so schwierig ist sie in Wirklichkeit. Anderseits ist es aber unerläß­lich, sie zu geben; denn mit ihr hängt aufs engste die Möglichkeit zusammen, die F e 11 w i r t s ch a f t von dem Bedarf, den die Seifenindustrie an Fet­ten hat, zu entlasten. Worum es dabei geht, zeigt die Statistik: vom gesamten deutschen Jahresbedarf an Fetten (2,1 Millionen Tonnen) gehen allein etwa 250 000 Tonnen in die Seifenindustrie. Für den Chemiker erwächst hieraus die bedeutungsvolle Aufgabe, andere leichtzugängliche waschkräftige Stoffe aufzufinden, die an die Stelle dieser Fette treten können und sie dadurch für die Zwecke der Ernährung freizumachen vermögen.

Dabei kann es sich keineswegs darum handeln, Ersatzstoffe" im berüchtigten Sinne dieses Wortes zu finden. Die Chemie ist darauf auch gar nicht mehr angewiesen, seit sie weiß, daß die Seifen­wirkung, nämlich das Schaumbilden, das Einhül­len und Wegschwemmen der Schmutzstoffe keines­wegs an oso besonderen chemischen Aufbau der Seifen gebunden ist, daß vielmehr alle Stoffe, die in ihrer Losung bestimmte Oberflächenkräfte aus­üben, den Schmutz zu verdrängen und dadurch Seifenwirkungen auszuüben vermögen. An sich sind Stoffe dieser Art zahlreich, Kieselsäure, Kar­toffelstärke, Gelatine, Kasein usw. gehören zu ihnen. Allerdings sind für Wäschereizwecke nur wenige davon geeignet. Nach praktischen Waschversuchen, über die Dr. K. Lindner auf dem Reichstreffen berichtete, lassen sich besonders mit Eiweiß- ft offen ausgezeichnete Wafchwirkun - g e n erzielen. Da derartige Stoffe in Form ver- fchiedener Abfälle in Deutschland reichlich zur Ver­fügung stehen, so besteht also hier tatsächlich em bemerkenswerter Weg, einen Teil des Fettbedarfs der Seifenindustrie für andere Zwecke freizumachen.

Auch der Rauch er weit hat die diesjährige Chemikertagung eine erfreuliche Kunde gebracht, wenigstens des Pfeifenrauchers. Die Schneide­tabake, die in der Pfeife geraucht werden, müssen im Gegensatz zum Zigaretten- und Zigarrentabak eine Zwischenbehandlung durchmachen: sie werden gedämpft und gerostet und mit einerSoße" von bestimmter Zusammensetzung behandelt. Dadurch wird an sich schon ein übermäßiger Nikotingehalt herabgesetzt. Das genügt aber bei Tabaken mit höheren Nikotinwerten nicht, sie müssen noch einer

Schlußk. Abend- bcSrfe

14-7

ZdR. Da mit dem 31.3.1937 die meisten ver­stärkten und die in früheren Jahren bewilligten einfachen Zinsverbilligungen ablaufen, wird im Reichsministerialblatt der Landwirtschaftlichen Ver­waltung Nr. 15 vom 11.7.1936 eine Anordnung über die Verlängerung für Zinsverbilligungen er­lassen.

Für die einfache Zinsverbilligung gilt folgende Regelung: Soweit die Darlehn aus Mitteln der Deutschen Rentenbank-Kreditanstalt, der Deutschen Bodenkultur-AG. oder der Zentrale für Bodenkulturkredit stammen und von diesen Anstal­ten unmittelbar oder unter Zwischenschaltung an­derer Banken vergeben worden sind, wird die ein­fache Zinsverbilligung ohne besonderen Antrag mit Wirkung vom 1.4.1937 um zwei Jahre verlängert. Dabei wird die Zinsverbilligung auf 3 v. H. aus­schließlich Verwaltungskostenbeitrag festgesetzt. Bei anderen Darlehen kann die einfache Zinsverbil­ligung ebenfalls um zwei Jahre verlängert werden, doch ist ein Antrag der Dorprüfungsbehörde erfor-

101,25 97,5

102 '

112,7

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95 109,5 I

Schluß­kurs

13-7

Obst angebot war infolge der Regenfälle schwächer, in Heidelbeeren und Stachel- aber ausreichend. Erdbeeren kaum noch am Frühzwetschen erstmals angeboten. Geschäft ziemlich lebhaft, Preise für Himbeeren hoher, im übrigen kaum verändert. Ausländische Aprikosen, Pfirsiche und Susinen genügend angeboten. Ge- schäft befriedigend, Preise fest. U. a. notierten: Sommer-Aepsel 23 bis 30, ital. 23 bis 24, Apriko- {en 38 bis 42, ital. 28 bis 35, Bananen, 12^ »kg, Kiste 6 bis 7 Kamerun, Zucker-Birnen 20 bis 24, Heidelbeeren 22 bis 24, Garten-Himbeeren 32 bis 45, Johannisbeeren 17 bis 20, Kirschen 20 bis 30, Sauerkirschen 22 bis 30, Pfirsiche 30 bis 38, ital. 23 bis 32, Susinen ital. 30 bis 35, Stachelbeeren 10 bis 20, Frühzwetschen 40 bis 42, Zitronen, 150

börle

14.7.

Franksurt o.M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Dertin

Schluß­kurs

Schlußi. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börle

Schluß- kurs

Schlußk. Abend- börsc

Schluß- kurs

Schlußk. Mittag- börse

Dalum

13-7

147

13 7.

14.7-

Datum

13.7.

14.7.

13.7.

14-7.

4% desgt. Sene U ............

5% Rumän. vereickh. Rente v. 1903 4!4%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vercinh. Rente .

2 »4% Anatolier .............

Hamburg-Amertka-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz, und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Dtsconw-

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank........... 4

Retchsbank ................Y<

A.E.G......................0

Bekula.....................8

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft .............7

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr.......... 6

Schuckert 8 Co...............6

Siemens 8 Halske............ 8

Lahmeyer L Eo.............. 7

Buderus ...................

Deutsche Erdöl ..............4

Harpener............. 2%

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. i

Ilse Bergbau ............... 6

Ül>e Bergbau Genüsse........t

Klöcknerwrrke ...............

ManneSmavn-Röhren........8

6,6

10

5,4 42,75

13,5

14,5

118,5

95,5

97,5

97,75

196

36,9 156,25 134,25

159,5

135,5

144,75 131,75 137,25

164,5

203

143

111

12i,75

133

118,75

137,5

115 109,75

6,5

10 5,45

14,75

15,5

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96

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156

134

159,75

135

144

131,25

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165

203

143,4

111,25

133 134,25 118,5

137,5

115,5

110,5

6,5

10

5,35

13,4

44,5

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118,13 122,9

95,4

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97,75

197

37,13

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160

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202

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111

130 133,25 118,4

173 136,65 114,75

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15,4

118,9 122,9 95,75

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132,9

134,5

118,25

174,5

137

115,5 110,65

Mansselver Bergbau....... 6Vr

Kokswerke...... 6

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstahl .................. 4

Bereinigte Stahlwerke...... 8%

Otavt Minen .'..............0

Kaliwerke Aschersleben........b

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt ................ 5

Rütgerswerke ............... 6

Metallgesellschaft............. 5

Philipp HoHmann...........4

Zementwerk Heidelberg ......7

Eementwerk Karlstadt.........6

Schultheis Patzenhoser .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................6

Zellstoff Waldhof ............ 6

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ............... 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum........... 8

Lrenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade..................... 9

Acrumulatoren-Fabrik....... 12

Conti-Gummt.............. 11

Gritzner....................0

Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker ........10

147,25

108,25

27,9

127,75

127

182

168,4

274

113,75

130

138,4

126

143,75

150

53,4

85,5

156

118,75

123,4

191

46

408

190

1 32,5

95

1 229

147,5

109

27,4

127,75

127

182

172

277

113

130

137,5

125,25

144,25

150

52,75

86

154,5

119

123,5

187,5

46,5

405

190

95,75

228

141,25 131,25 237,75 147,25

108,75 27,75

127,75

127

182

168,75

114 130,25 138,5

126,25

108,5

53

85

155

119 121,5 123,13 191,4

83,4

46

403 213,13

189

1 32,25

I 229

140

131,5

147,5

108,75

27,65

127,75 127

182,5

172

113 130

137

125,25

110,4

53,13 85,65 154,5

119,65

120,5 123

187

83

46,5

406

212 189,5

3M

13.Juli

14 3ut

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld |

Lrief

Geld

Ärie

duenos Ai re

0,675

0,679

0,674

0,678

Brüssel ....

42,00

42,08

41,98

42,06

Rio de Jan.

0,142

0,144

0,144

0,146

Sosta.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

55,70

55,82

55,65

55,77

Danzig ....

46,80

46,90

46,80

46,90

London....

12,475

12,505

12,465

12,495

HelsingforS.

5,499

5,511

5,495

5,505

Paris .....

16,415

16,455

16,42

16,46

Holland ...

Italien....

169,07

169,41

169,08

169,42

19,53

19,57

19,53

19,57

zavan .....

0,727

0,729

0,728

0,730

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

62,70

62,82

62,65

62,77

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon...

11,335

11,355

11,325

11,345

Stockholm..

64,32

64,44

64,27

64,39

Schweiz ...

81,18

81,34

81,17

81,33

Spanten...

33,95

34,01

33,97

3d, 03

10,285

10,305

10,285

10,305

Budapest ..

Neuyork ...

2,482

2,486

2,480

2,484

Vanknoten.

Berlin,14.Juli

Geld

Srief

2,432

2,452

Belgische Noten..................

41,84

42,00

Dänische Noten .................

55,45

55,67

Englische Noten .................

12,43

12,47

Französische Noten...............

16,37

16,43

Holländische Noten...............

168,66

169,34

Italienische Noten................

1

Norwegische Noten ..............

62,43

62,69

Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling

'

Rumänische Noten...............

64,05

64,31

Schweizer Noten.................

80,99

81,31

33,63

33,77

Ungarische Note« ................

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Für den °rz t besonderen D I {Räume M Yl x den neuzeitliche E Therapie sowie c qen ausgeftatte rauch ausla c gen zur Behc Ä Unter,uchu libie in Anlehn iibenß und El­li Teilnehmer un u ausgerüstete 9 ii gestellt und d 3 2115 Gehilfen g SanitätsL t chender Anzal I der weiblichen - Schwestern 8 Stelle her mär jj sportfelb bejin 3 Schwimmhalle'

Das Arztha : gründliche Un jj stattet. Es di !lRbntgena 3 Beftrahlungsc d photographisch j ferner über 8 Augen-, chals- o birurgiße 1 H tionsräum t ift, vorhanden. I! Möglichkeit, (Erl g zu behandeln. $ B [allen Gebraut IIder Regel Ui ilhaus erfolge S Schwestern d 8 Kameradschaft 8 gebrachten W H dem Reichssp 8 sten Stellen I len. Für die I Rettungsstelle 1 Röntgendurch ö vorhanden. 2

Der s . einem stnellzug di u Ll'n Euttlin 11 "scher Kleidu $Jir gegenüb Jwgtegefn j Men, desto 6r stand aus annte aus, Pc^rum auf T tr1"1 M r chnell rnieher "Z,gebend.

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