SJt.-tfport
Deutschland trifft nun im Europa-Schlußspiel auf den Sieger der Begegnung Oesterreich — 3ugo*
bitte cer-
Auf dem Waldsportplah des VfT.-R. Gießen.
MM
^nfinenial-Reifen
reit
Verdacht i Land, i her AI« rgen wor. v. I. ter : unb bet von Ä(o« inalpolizei terhaftüng achter bes icklich des ihre Mut- bung lebt hrer Toch- nn in bet um 7 Uhr ) erst am mmen (ei. iren eines ben. Frau in Änstru- genommen
i Lanbge- aut außer ber Unter-
g begingen unb Frau mer 106), )er Jubilar Lebensjahr, leit. Georg mg, zuletzt iffe an.
Oie Jubiläumsfeier des Turn- und Gesangvereins Lollar
. Den meisten Menschen geht es so Sie finden's schöner anderswo!
ln’ ni*.
“‘Mt. ■ ‘‘"«er bU bie. u erklin.
L^artt, Kein Etliche ,°bb°cher ^preise ltat. Lij ernte 3U
, r8unt V\\ in
Hers. Sportfest nConn. wer (Sei, 20. Juni 9uni bis lahrt). (erben. lQftsbunb alten, bie !.auszu. Tonntag. bahn am
Samstag Lahnhof fierei, in namens W mit topf unb ■en Kopf.
gebracht Unb im
ch e. Sie vchweine» en, After, tben. Ze.
sachkundigen Leitung des Sportlehrers Fischer noch größere Leistungen zu erzielen. Er gewann die 100 Meter in 11,7 Sek. und den Weitsprung mit 6,45 Meter.
Neben ihm verdient Schleenbecker vom Turnverein Ruttershausen besondere Beachtung. Besondere Beachtung deshalb, weil diesem Jungen keine guten Platzanlagen und kein erfahrener Trainer zur Verfügung stehen. Seine Leistungen im Hoch- sprung (1,64 Meter) und im Speerwerfen (48,51 Meter) sind so gut, daß man sich seinen Namen für die kommende Zeit merken muß. Auch Rinn vom Spv. Heuchelheim kann über 1500 Meter noch bessere Zeiten erzielen. — In der B-Klasse waren die Ergebnisse ebenfalls befriedigend. Erfreulich ist, daß wir auch hier einige Jungens gefunden haben, die bei richtigem Training zu größeren Leistungen gesteigert werden können. In der Mittelstrecke über 800 Meter erreichten Rinn vom Tv. Heuchelheim, Ortwein von der Spieloereinigung 1900 und Vogel vom Tv. Alten-Buseck ansprechende Zeiten. Wohl als die beste Leistung des Tages und damit der Jugendmeisterschaften überhaupt, ist das Kugelstoßen von Goß, von der Spieloereinigung 1900 zu nennen. In auffallend gleichmäßiger Form stieß er und erreichte schließlich 14,65 Meter. Außerdem gewann er noch die 100 Meter in der guten Zeit von 11,7 Sek.
In den beiden jüngsten Klassen und in den Mädchenklassen waren die Läufe und der Weitsprung recht gut, während in den technischen Hebungen noch erhebliche Verbesserungen eintreten müssen.
Am Nachmittag sollten, wie angekündigt war, die Meisterschaften für die Männer und die Frauen zum Austrag kommen. Infolge der schlechten Platzverhältnisse aber entschlossen sich die Vertreter des Kreissachamtes zur Absage dieser Kämpfe.
Der seit kurzer Zeit mit der Führung im R. f. L. beauftragte Kreisführer, Herr Dr. Schäfer hatte die Gelegenheit benutzt, dieser wichtigen Deranstal- tung beizuwohnen. Etwa gegen 14 Uhr nahm die Veranstaltung ihr Ende.
Gpielvereinigung 1900 Gießen.
Spv. Wehlar Liga — 1900 Liga 3:0.
Unter dem Eindruck der 8:2-Nied'erlage, die die Blau-Weißen bei dem Verbandsspiel erlitten, war es nicht die beste Zuversicht, mit der die Elf nach Wetzlar fuhr. Hinzu kam, daß Wetzlar, nach den letzten Resultaten zu urteilen, in beachtlicher Form sein mußte, was man von den Blau-Weihen nicht gerade behaupten konnte. Dies zeigte sich dann auch während des Spiels, daß Wetzlar in spielerischer Hinsicht Fortschritte gemacht hat. Das frühere wuchtige Spiel ist noch vorhanden, es haben sich aber verschiedene technisch und taktische Eigenschaften eingebürgert, die sich sehr vorteilhaft auswirken. Sehr augenscheinlich war z. B. das Dreiverteidigerspiel. Die Außenläufer, denen hierdurch eine andere Aufgabe zukommt, fanden sich gut damit ab und der Sturm, der von dem zurückhängenden Mitttelstür- mer Wohlgemuth in Tätigkeit gesetzt wurde, besaß auch mit vier Mann genügend Gefährlichkeit. Die Blau-Weißen dagegen zeigten ein völlig zerfahrenes Spiel. Besonders der Sturm war in einer Verfassung, mit der bei der stabilen Hintermannschaft nicht auszukommen war. Dadurch trat eine Heber- lastung der eigenen Hintermannschaft ein. Die Außenläufer verloren hierdurch bald den Atem, so daß die Hauptlast wieder auf Zeiler und Lippert ruhte.
Der Spielverlauf begann sofort in schnellen Zügen. Die Angriffe der Blau-Weißen, ziemlich durchsichtig angelegt, werden meist vor dem Strafraum abgewehrt. Die Vorstöße der Wetzlarer waren i weit gefährlicher und so blieb es nicht aus, daß sie . bald die Führung übernahmen. Einen Schuß von . Blech konnte Lippert im Spreizschritt noch erreichen. Der Ball sprang Wohlgemuth vor die Füße und der ließ die Gelegenheit nicht ungenutzt. Eine Viertelstunde später kam Wetzlar auf glückliche Art zum zweiten Treffer. Eine verkorkste Flanke des Linksaußen schien sich hinter das Tor zu neigen, sprang jedoch an die Innenseite des Pfostens und von da
"man f*
fßenn
ich W: dies * md) „,(ln
di-K 50* ygS
Puncec überraschend mit 4:6, 6:3, 6:4, 4:6, 6:2 und errangen damit den ersten Punkt für Oesterreich.
Msilein wieder Bester der Tennislehrer
In Bad Ems ging die Meisterschaft der Tennislehrer zu Ende. Wie nicht anders zu erwarten war, zeigte sich Nüßlein seinen Gegnern klar überleaen. Seinen letzten Kampf gewann er gegen den Düsseldorfer Eppler 6:0, 6:2. Mesferschmidt erkämpfte sich durch einen 6:1-, 6:3-Sieg über Benz den zweiten Platz. Dritter wurde Eppler, gegen den Benz ebenfalls mit 4:6, 3:6 verlor. Ein großartiges Endspiel gab es im Doppel. Nühlein-Dickhoff gegen Eppltzr- Benz gewannen 6:4, &6, 4:6, 6:3, 6:2.
„Opel" siegt in Schlesien.
Wichtigstes Ereignis im Radsport war der Straßenpreis von Schlesien. Bei den Amateuren siegte H u p f e l d (Dortmund) vor E i ch h o r st, S ch e l - l e r und Krückl und bei den Berufsfahrern gewann die Opel-Mannschaft das Mannschaftsrennen über 100 Kilometer vor Phänomen, Diamant und Adler.
Gchlnßrunden-^ußball um den Tschammer-Osten-Polal.
Viktoria Berlin — Wacker Leipzig (Sa.) 2:1; v. d. Goltz Tilsit — Hindenburg Allenstein verlegt; Hertha BSC. — Tbd. Eimsbüttel 3:2; Beuthen 09 — Minerva 93 Berlin 3:2; Preuß.-Langenbielau — VR. Gleiwitz; Cherusker Görlitz — Berliner SV. 92 1:2; BC. Hartha — Wacker Halle 8:0; VfB. Leipzig — 1. SV. Jena 5.0; Altona 93 — Wacker 04 Berlin 3:5; Viktoria Hamburg — Dessau 05 6:1; Holstein Kiel — Polizei Lübeck 1:2; SpVgg. Röhlinghausen — Arminia Bielefeld 2:1; VfB. Ruhrort — FC. Schalke 04 2:5; Fortuna Düsseldorf — SV. Klafeld ausgefallen; VfL. Benrath — Rheydter SpV. 7:0; Viktoria Stolp — Preußen Danzig verlegt.
Weltrekord von Ragnhild Hveger.
ins Netz.
Nach der Pause schien eine Hmstellung bei den Blau-Weißen Erfolg zu versprechen. Die Aktionen des Sturmes wurden durchdachter, wodurch die Hintermannschaft der Platzbesitzer etwas mehr in Tätigkeit gesetzt wurde. Ein Durchbruch von Jäger wird von Krükau unfair gestoppt. Der Strafstoß hierfür blieb jedoch aus. Bei einem Gedränge vor 1900s Tor rutschte der Ball durch Schomberts Beine hinter die Linie. Diesen Erfolg erkannte der Schiri nicht an. Wenig später gelingt es den Gastgebern trotzdem den Vorsprung zu erhöhen. Eine Flanke von Blech dreht der Halbrechte mit dem Kopf in das rechte obere Dreieck. Bei etwas Aufmerksamkeit konnte Garth dies verhindern.
Bei Wetzlar war kein Versager festzustellen. Bei 19ÜÖ konnte nur die Hintermannschaft befriedigen. Schombert, der das Tor vertretungsweise hütete, trifft keine Schuld an den Toren.
1900 AH. — Bad-Nauheim AH. 1:2.
Die mit nur 10 Mann antretenden Blau-Weißen mußten diesmal den Gästen den Vortritt überlasten. Gießener Ringersieg gegen Friedberg.
Bei mäßigem Besuch fand am vergangenen Samstag ein Freundschaftskampf im Ringen zwischen dem 1. Kraft- und Sportklub 1893 und dem Stemm- und Ringklub Friedberg statt. Nach harten Kämpfen konnte die einheimische Mannschaft einen schönen Sieg über die kampfstarken Friedberger erringen. Leider war der Friedberger Schwerge- wichtler verhindert, so daß diese Klasse ausfiel. Vor dem Mannschaftskampf wurden zunächst einige Jugendkämpfe ausgetragen, die beim Publikum einen guten Eindruck hinterließen. Die Ergebnisse lauten hier: Dreßler besiegt E. Becker in 6 Ttinu- ten, Frank besiegt Hatz, Kornmann legt Schnelle in 5 Minuten auf die Schultern.
Die Ergebnisse des INannschaftskampfes.
Bantamgewicht: Der vielversprechende Gießener Knaupp ist gegen Heeb (Friedberg) dauernd im Angriff und siegt nach 5V- Minuten durch Hüftschwung. 3:0 für Gießen!
Federgewicht: Funk hat in Nees (Friedberg) einen achtbaren Gegner, doch der überlegenen Ringweise von Funk kann der Friedberger nur zwei Minuten standhalten um dann durch Doppel-
Es ist allzu schade, daß sich in Gießen zu derartigen Veranstaltungen nur wenige sportlich begeisterte Zuschauer einfinden. Alle Jugendlichen waren mit großem Ernst und dem nötigen Eifer bei der Sache. Mit Ausnahme der technischen Konkurrenzen waren bei den kurzen Laufstrecken infolge der großen Teilnehmerzahl Vor- und Zwischenläufe nötig. Schon in diesen wurde von allen heiß um den Platz gekämpft, der die Teilnahme am Entscheidungslauf ermöglicht. In den Wurf- und Stoß Übungen wurden inzwischen die Entscheidungen ausgetragen. Es war ein erfreuliches Bild, diese Jugend beim Kampf zu beobachten. Der plötzlich einsetzende Gewitterregen machte der allgemeinen Freude ein baldiges Ende. Das Dereins- haus war nicht groß genug, all den Schutzsuchenden ein Dach zu geben. Fast eine Stunde lang mußten die Wettkämpfe unterbrochen werden, und als dann die Sonne wieder ein Fortsetzen der Veranstaltung gestattete, war der größte Teil der Platzanlage in kleine Seen verwandelt. Gerade die Zielgerade, die gleichzeitig auch die 100-Meter-Bahn bildet, war derart unter Wasser gesetzt, daß die 50- und 100- Meter-Läufe auf der gegenüberliegenden Bahn fortgesetzt werden mußten. Die Sprunggruben waren überhaupt unbenutzbar. Außer den Staffeln wurden sämtliche Konkurrenzen zur Durchführung gebracht.
Durchweg gute Ergebnisse.
In der Jugendklasse A waren die Ergebnisse durchweg gut Einige gute Leistungen sind besonders heroorzuheben. Der Jugendliche Kley vom DfB.-R. ist sehr veranlagt und verspricht unter der
Das Kreiswertungssingen.
Tausend Sänger und Sängerinnen hielten gestern in das festlich geschmückte Lollar ihren Einzug zu einem Wertungssingen der Gruppe III des Sängerkreises Gießen, Gau XII. Bald hörte man in jedem Lokal Lieder erklingen, die letzten Proben vor der Wertung. Als Wertungsrichter war H. Samper aus Darmstadt gewonnen. Im Saale der Gastwirtschaft „Zur Linde" fand das Wertungssingen statt. Hieran haben folgende Vereine teilgenommen: Turn- und Gesangverein Lollar (Chorleiter: Jul. Eberle), Gesangverein „Liederkranz" Climbach (Karl Sommer* lad), Männergesangverein Salzböden (E. Schön), Gesangverein „Liederkranz" Odenhausen (Hch. Velten), Gesangverein „Germania" Wißmar (W. Bittendorf), Sängervereinigung Alten-Buseck (Ludwig Schreiner), Gesangverein „Eintracht" Wieseck (Fritz Leib), Gesangverein „Sängerkranz" Bersrod (Karl Volk), Quartettverein „Frohsinn" Gießen (Fritz Leib), Gesangverein „Liedertafel" Launsbach (I. Schröder), Gesangverein Ruttershausen (Konrad Nicolai), Sängeroereinigung 1925 Wieseck (Philipp Groß), Gesangverein Staufenberg (Gg. Burger), Gesangverein „Liederkranz" Gießen (Alb. Kasten), Gesangverein Mainzlar (Gg. Burger), Gesangverein Daubringen (Ludwig Schreiner), Gesangverein „Germania" Großen-Buseck (Alb. Kasten), Gesangverein „Teutonia" Heuchelheim (Otto Bender), Gesangverein „Liederkranz" Treis a. d. Lda. (Konrad Nicolai), Gesangverein „Liederkranz" Heuchelheim (Wigand Gernhardt), Gesangverein „Germania" Heuchelheim (Ludwig Schreiner), Sängervereinigung Lollar (Heinrich Meyer). Zu gleicher Zeit feierte auch der letztgenannte Verein sein 60jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß wurden dem Verein viele Ehrungen seitens der Provinz- und Gauführung zuteil. Das Wertungsingen nahm etwa 4'/- Stunden in Anspruch. Es wurde durchschnittlich Gutes geleistet. Anschließend fand vor dem Schulhaus eine öffentliche Kundgebung statt, zu der sich die Bevölkerung in großer Anzahl eingefunden hatte. Nach dem Deutschen Sängergruß brachten die Sänger unter der Stabführung des Musiklehrers K a st e n (Gießen) den Massenchor „Für Deutschland" („Es ziehen die Standarten") zu Gehör. Bürgermeister Böhm begrüßte die Sängerschaft im Namen der Gemeinde und der politischen Leitung und wünschte dem Feste einen froben Verlauf.
Anschließend sprach der Führer des Sängerkreises
Karl Müller-Dieben
und führte unter anderem folgendes aus: Liebe Sangesbrüder und Sangesfreunde! Ein Jahr ernster Arbeit liegt nun wieder hinter uns und Sie haben sich heute wieder einer Kritik ihrer Arbeit unterzogen. Diese Wertungssingen sollen dazu beitragen, noch bestehende Mängel auszumerzen zum Besten unseres deutschen Liedes. Mit großer Freude kann ich feststellen, daß die Gesangvereine mit allem Ernst an die Lösung ihrer hohen nationalen Aufgabe, der Pflege des deutschen Liedes, herangegangen sind, und erfolgreich waren. Den deutschen Mannergesang zu pflegen, ber alle singenden Volksgenossen in Stadt und Land einander näherbringt und formt Volkstumsarbeit leistet, das soll die hohe Aufgabe der Männergesangvereine sein, habet wollen wir uns stets bewußt sein, daß wir als Pfleger und Hüter dieses wertvollsten Kulturgutes eine große Verantwortung übernommen haben. Wenn wir uns heute zu einer öffentlichen Kundgebung hier
Lollar, lö-Juni. Der Turn- und Gesangver- ein Lollar feierte gestern und vorgestern das Fest seines 75jährigen Bestehens. Es wurde am Samstagabend mit einem Kommers auf dem Festplatze in „Nuhns Garten" eröffnet. Als Auftakt brachte die Kapelle Lynker dem Jubelverein ein Ständchen. Dann wurden die Ortsvereine in ihren Vereinslotalen abgeholt unb~ zum Festplatze gebracht. Nach einem Marsch eröffnete der festgebende Verein die Jubiläumsfeier, wobei der Dereinsführer K r e h b i e h l herzliche Worte der Begrüßung sprach. Sangesbruder Lenhard aus Merkenbach überbrachte Grüße und Glückwünsche seines Vereins sowie des Sängerkreises X und sprach beher- zigenswerte Worte über die Bedeutung des Gesanges. Darbietungen der Ortsvereine schlossen sich an. Die „Sängervereinigung Lollar" sowie oer „Turn- und Gesangverein" selber brachten Lieder zum Vortrag, der Turnverein zeigte exakt ausgeführte Keulenübungen der Frauenriege, eine Gruppe BDM.-Mädchen schone Volkstänze. Dazwischen ließ die Kapelle Lynker ihre Weisen erschallen, und bald entwickelte sich auf dem Festplatze ein fröhliches Treiben, zumal auch das Wetter sehr schon war und das beste für den Sonntag erwarten ließ.
Leider sollte man aber eine schwere Enttäuschung erleben. Im strahlenden Sonnenschein brach zwar der Sonntag an. Die Klänge ber Musik weckten bie Schläfer aus ihrem zum Teil recht kurzen Schlummer, und bald sah man auf allen Wegen, zu Fuß, per Rad, Auto und Bahn die Sänger des Kreises Gießen unserem Orte zustreben. Um 8 Uhr begann das Wertungssingen im Gasthaus „Zur Linde".
Hatte es schon am Vormittag mit Unterbrechungen geregnet, so setzte am Nachmittag ein kräftiger, alles durchweichender Regen ein. Mit geringer Verspätung bewegte sich der Festzug durch den Ort. Auf dem Festplatze angekommen, vollzog sich hier der Festakt, der leider durch ben Regen stark beeinträchtigt würbe. Ein Begrüßungschor des Jubelverein leitete biefen ein. Dann überbrachte im Namen des Gauführers Wenbler Berufsschullehrer Geng- nagel (Grünberg) die Glückwünsche des Gauvorstandes und überreichte eine Ehrenurkunde des Deutschen Sängerbundes, die der Dereinsführer Krehbiehl mit Worten des Dankes und dem Gelöbnis, der Sängersache auch fernerhin treu zu dienen, entgegennahm. Des schlechten Wetters wegen mußte leider das Singen der Gastvereine ausfallen. Die Sänger und besonders die Jugend liehen sich die Laune aber nicht verderben. Bei Tanz und Gesang entwickelte sich bald ein fröhliches Festtreiben und eine gute Stimmung, die die Sänger noch dis tief in die Nacht zusammenhielt.
Ernennungen im ORL.
Nach der Vollendung der organisatorischen Aufgaben des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen und nach Errichtung des Reichsfportamtes durch den Führer und Reichskanzler ernannte der Reichssportführer im Zuge der Neuverteilung der Dienstgeschäfte Graf von der Schulenburg zu seinem persönlichen Referenten und zum Gau- führer des Gaues Ausland im DRL. Zur Wahrung der Einheitlichkeit der Geschäftsführung und organisatorischen Grundsätze wurde ein Generalreferat geschaffen und mit der Leitung Guido von Mengden beauftragt. Zum Leiter ber Presse- und Propaganda-Abteilung wurde Gärtner ernannt.
Weltrekord Gisela Mauermayers.
47,99 Meter im Diskuswerfen.
Bei den Leichtathletikmeisterschaften des Gaues Oberbayern in München gab es wieder ausgezeichnete Leistungen unserer Frauen. G. Mauermayer verbesserte den von ihr am 28. 8. 1935 ausgestellten Rekord im Diskuswerfen von 47,12 auf 47,99 Meter. Auch Frl. G o l i u s wartete mit einer ausgezeichneten Leistung auf, indem sie im Speerwerfen mit 45,22 Meter einen neuen deutschen Rekord aufstellte.
Reuer deutscher Rekord im Weitsprung.
7.81 Meter weit sprang der Leipziger Song bei den Leichtathletik-Kreismeisterschaften von Leipzig und stellte damit einen neuen deutschen Rekord auf, der gleichzeitig als Europarekord anzusprechen ift
Klarer Tennis-Sieg gegen Irland.
Deutschlands Tennisspieler haben bereits am Samstag den Davispokalkampf gegen Irland gewonnen. Im Doppel siegten am Samstag Cramm- Henkel mit 6:0, 6:1, 6:4 über Rogers-McDeagh, so daß der Kampf 3:0 stand und bereits entschieden war.
Am letzten Tage besiegte Heinrich Henkel den Iren Littleton Rogers mit 6:2, 6:0, 6:0 und Gottfried von Cramm blieb gegen McVeagh mit 6:2, 6:3, 6:1 erfolgreich.
versammelt haben, dann gilt es uns darum, Zeugnis abzulegen für den Ernst, mit dem wir der Sache unb dem deutschen Liede dienen. Es gilt uns aber auch darum, das Interesse der breiten Öffentlichkeit zu erwecken unb sie alle zu bitten, soweit sie noch abseits stehen, ganz besonders aber die Jugend, einzutreten in unsere Reihen und mitzuhelfen, das leutsche Lied zu pflegen und zu fördern und es dem Volke zu erhalten. Singt ein Volk, bann geht es aufwärts mit ihm urtb ich freue mich, bie Feststellung machen zu können, daß in ben Vereinen in bie« em Jahre ein Aufschwung zu verzeichnen war. Wir wollen uns immer roieber für bas deutsche Lied, dem tiefsten und schönsten Ausdruck deutschen Wesens unb beutschen Gemüts, zusammenfinben, um mitzuhelfen an bem Wieberaufbau unseres beutschen Vaterlandes.
Sodann ergriff ber
Gangesbruder Gengnagel
das Wort unb übermittelte die besten Grüße des Gaues und ber Provinz. Im weiteren Verlauf seiner Ansprache führte er etwa folgendes aus: Früher in ben alten Bünden waren wir auf Wettstreiten, heute find diese weggefallen und wir haben uns ernster Schulungsarbeit, bem Wertungssingen, zugewandt. Es gilt hierbei nicht einen Hnterschied
Wie wir bereits in unserer Vorschau berichteten, versprachen die eingegangenen Meldungen zu diesen Meisterschaften im Jahre 1936 dieser Veranstaltung einen würdigen sportlichen Erfolg zu geben. Die Erwartungen, die die verantwortlichen Stellen in diese Jugendmeisterschaften gesetzt hatten, wurden bann auch sowohl zahlenmäßig in ber Beteiligung als auch leistungsmähig in ben vielen Konkurrenzen voll erfüllt. Als nach zahlreichen Regentagen südlich einmal am Sonntag früh die Hoffnung auf einen schönen Sonnentag gewagt werden durfte, hatten sich auf bem im tiefen Grün ber Bäume liegenden Waldsportplatz etwa 300 Jungens unb Mädchen eingefunben, um in ehrlichem Wettstreit um ben Meistertitel ober wenigstens einen guten Platz zu kämpfen.
Nach ber
Alaggenhissung, zu ber sämtliche Wettkämpfer angetreten waren wies der Kreisfachamtsleiter für Leichtathletik auf den Wert dieser Meisterschaften hin und bat darum, daß sich jeder einzelne mit seiner ganzen Kraft sur die edle Leibesübung und damit für das Wohl unseres Vaterlandes einsetzen möge.
Zum austrag tarnen die Meisterschaften für die männlichen Jugendklassen A Jahrgang 1918/19, B, Jahrgang 1920/21; C, Jahrgang 1922/23; und D, Jahrgang 1924 und jünger, und für die weiblichen Jugendklassen A, Jahrgang 1920/21, unb B, Jahrgang 1922 und jünger. Gleichzeitig wurde an fünf verschiedenen Geräten mit ben Kämpfen begonnen. Den wenigen Zuschauern bot sich bald ein buntes Bild. __________________
von gut und schlecht festzustellen, sondern es gilt bei diesen Wertungssingen einmal sestzustellen, wie weit bie Arbeit eines Jahres gediehen ist, und weiterhin den Chorleitern unb Sängern Richtlinien für ihre fernere Weiterarbeit mit auf den Weg zu geben. Ich weiß, jeder einzelne Sänger leistet innerhalb seines Vereins nach bester Kraft. Hafer Lied steht im Dienste bes Volkes unb ber Weg zu wahrem Volkstum führt über das deustche Lieb. In ihm verkörpert sich die Seele des deutschen Menschen. Durch das zeitgenössische Lied schlagen wir die Brücke von jung zu alt. Jung und alt gehören im Liede zusammen. Für bie kämpferische Zeit haben wir die Kampflieder, für den Marsch und für die Straße unb als Chorgemeinschaft haben wir bas chorfähige Lieb zu pflegen. Singt bie Lieber ber Jugend, und die Jugend werden wir gewinnen unb sie einst in unseren Reihen sehen! Nachdem ber Redner des Führers gedachte unb das Deutschland- und Horst-Wessel-Lied gesungen waren, erklang der Massenchor: „Wach auf, du deutsches Land".
Nach der Mittagspause stellten sich die Sänger zum Festzug auf, während sich die Chorleiter im Saale des Gasthauses „Zum Schwanen" $ur mündlichen Kritik durch den Wertungsrichter versammelten. H. Samper sprach sich allgemein sehr lobend über die Leistungen der einzelnen Vereine aus, und betonte hauptsächlich die beim Sieb- Vortrag herrschende gute Aussprache. Bei eingehender Besprechung der Chöre konnten die Dirigenten Wertvolles für ihre künftige Weiterarbeit mit auf den Weg nehmen.
vielt, klang Dorherbst' enster, unb äiq in erstand nut te an jenen Aotteshauie bis heute, _ wieviel । war alles |o würden unb basen würde ott in, wie w . ihrer » schritten s'« i'erdieD" ,nd daneben ich allem- men bekow' S.
Hainen am
Nach längerer Dorbereitungszeit wurden Dänemarks Schwimmer und Schwimmerinnen in Kopenhagen einer weiteren Olympiaprüfuna unterzogen. Dänemarks große Olympiahoffnung R. H v e g e r ueu t w ö -».,........ .v_a_ gewann dabei die 500 Meter Kraul in der neuen
flawien, die nach dem am Sonntag in Wien aus- Weltrekordzeit von 6:45,7 und unterbot damit die gespielten Doppel '2:1 für bie Jugoslawen steht, von der Holländerin den Ouden mit 6:48,4 auf- Metaxa-Graf Bawarowski schlugen Kukuljevic-! gestellte Bestleistung.


