Ausgabe 
15.5.1936
 
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DNB

Die Regierungsumbildung in Oesterreich

Bundeskanzler Dr. Schuschnigg. (Scherl-M.)

Hindenburg" in Frankfurt

auf die po- Es bestehe faschistischen

Wirtschaftliche Folaen des Gchmuag ls in China.

zu helfen ist Pflicht eines jeden Nationalsozia- listen.

Die offi- von

und möglicherweise mit den Westmächten eher wie ein Zusammengehen mit Italien zu erwarten. Man glaube in London, daß die Stärke der neuen Regierung weitgehend von der Haltung Stor­tz e'm b e r g s und der Heimwehr abhängen werde. Die Tatsache, daß zwei Mitglieder der Heim­wehr im Kabinett verblieben, werde als ein gün­stiges Zeichen betrachtet. Es bleibe natürlich ab-

Leiter der Abteilung Volksgesundheit im Reichs und preußischen Ministerium des Innern Ministe­rialdirektor Dr. G ü t t überDie Gesundheits- und Ehegesetzgebung im Dritten Reich". Außerdem war an diesem Abend den in- und ausländischen Gästen des Außenpolitischen Amtes Gelegenheit geboten, das neueste technische Nachrichtenmittel, das Fern­sehen, durch Vorführung von Fernsehgesprächen zwischen Berlin und Leipzig und des Fernsehpro­gramms des Tonbildsenders Berlin-Witzleben ken­nenzulernen und selbst zu erproben. An dem Emp­fangsabend nahmen wiederum zahlreiche Mitglieder des diplomatischen Korps, führende Männer von Partei und Staat und Vertreter der in- und aus­ländischen Presse teil.

ebenso einig wäre, würde es bald um die Ruhe in der Welt besser bestellt sein.

Um die militärische Lage beurteilen zu können, müssen wir erst einen Blick auf die Stärke der

erscheinen. Zu einer Zeit hingegen, da die dring­lichste Frage innerstaatlicher Ordnung der Lösung

Empfangsabend des Außenpolitischen Amtes der 71GOAP.

Aus dem letzten der Empfänge, die das Außen­politische Amt der NSDAP, in diesem Winter fast allmonatlich für die auswärtige Diplomatie und Presse im Hotel Adlon veranstaltete, sprach der

beiden ausschlaggebenden Elementen unseres staat­lichen Lebens, zwischen der Regierung und der obersten Führung der Vaterländischen Front, konnte in Zeiten einer ruhigeren Ent­wicklung unbedenklich, ja vielleicht sogar unter dem einen oder anderen Gesichtspunkt als zweckmäßig

Das LuftschiffHindenburg" bei seiner ersten Landung in Frankfurt a. M. nach erfolgreicher Ueberoueruna des Nordatlantiks. Oben rechts: der Führer des Luftschiffes Kapitän Lehmann. (DNB.-Heimatbilderdienst Photo: Schmidter.)

Keine studierenden parteigenosten in Studentenverbindungen.

Berlin, 15. Mai. (DNB. Funkspruch.) Der Stellvertreter des Führers hat, wie derVölkische Beobachter" meldet, die folgende A n - o r d n u n g erlassen:

Im Interesse einer einheitlichen Aufrichtung des deutschen Studententums verbiete ich hiermit Par­teigenossen und Angehörigen von Gliederungen der Partei^ die noch auf deutschen Hoch- und Fachschulen studieren, die Mit­gliedschaft bei einer noch bestehenden st u d e n t l - schen Verbindung oder Vereinigung.

Gez.: R. Heß.

Wettere Umbesetzungen.

Wien, 14. Mai. (DNB.) Der Generalsekretär der Vaterländischen Front, Oberst Adam, hat dieses Amt niedergelegt. Er bleibt jedoch weiterhin Bundeskommissar für Heimatdienst. Sein Nachfolger als Generalsekretär der Vaterländischen Front wird der neu ernannte Staatssekretär im Bundeskanzler­amt Zernatta. Der noch offene Posten eines L a n d w i r t s ch a f t s m i n i st e r s soll mit einem Vertreter der oberösterreichischen Bauernschaft be­setzt werden. Es dürfte dies der Landwirt Florian

zuwarten, wie lange Starhemberg sich litische Jnaktioität beschränken werde, kein Zweifel darüber, daß weder seine noch seine proitalienischen Sympathien jemals m Oesterreich populär gewesen seien. Die Beseitigung Starhembergs werde Schuschnigg die Fortsetzung einer versöhnlicheren Politik gegenüber der Oppo- sition sowie eine Annäherung an die Tschechoslo- wakei und die anderen Mitglieder der Kleinen

englische Morgenpresse nimmt ebenso wie die ziellen Stellen in einer kühlen Weise Notiz den Vorgängen in Oesterreich. Die Kraftprobe zwischen Schuschnigg und Starhem­berg, so schreibt dieTimes", habe mit einem vollständigen Triumph des veritabeln Führers geendet. In Oesterreich gebe es nun nur noch einen Diktator. DieMorning Post" sagt, das österreichische Kaleidoskop habe keine allzu über­raschende Veränderung gezeigt. Das neue Kabinett biete ein ziemlich verwirrtes Bild, so­wohl was die künftige Politik angehe, wie das Ver­hältnis der Persönlichkeiten zueinander. In der auswärtigen Politik sei eine engere Zusam­menarbeit mit der Kleinen Entente

s a m m e n f a s s u n g aller aufbauwil­ligen Kräfte Oesterreichs. Durch Beschluß des Bundespräsidenten ist nun dank der Initiative un-

wünsche dem Luftschiff und seiner Besatzung stets gleich glückliche Fahrt. gez. Adolf Hitler."

geändert wird.

Das Echo in London.

London, 15. Mai. (DNB. Funkspruch.)

Starhembergs an Schuschnigg eine Erklärung gefordert, ob die Worte Starhembergs öie Ansicht der österreichischen Re.

Entente erleichtern.

DerDaily Herold" läßt sich von einem Sonder. Mitarbeiter berichten, daß Starhemberg auf den Druck Frankreichs hin seinen Posten aufge­ben mußte. Der französische Gesandte in Wien habe nach der Veröffentlichung des Telegramms ~ Mussolini von

beiderseitigen Streitkräfte werfen: Die Friedens­stärke der japanischen Armee beträgt 17 Infanterie-Divisionen mit 222 Bataillonen und 222 Maschinengewehr-Kompanien; 4 Kavallerie- Brigaden mit 70 Eskadrons und 12 Schwere-Ma- schinengewehr-Eskadrons; an Artillerie alles in allem 204 Batterien; außerdem alle übrigen Hilfs­truppen; Tanks nur 2 Regimenter. Von diesen For­mationen liegen 2 Infanterie-Divisionen in Korea und 3 sowie 2 KavallerieBrigaden und Bahnschutz in Mandschukuo. Die außerdem bestehende man- dichurische Armee unter japanischer Führung soll eine Stärke von 120000 Mann haben. An Luft- streitkrästen hat Japan 2050 Frontflugzeuge mit! 22 000 Offizieren und Mann. Auf die Landes- befestigung gehe ich nur insoweit ein, als sie gegen Rußland gerichtet ist: am 9. November 1935 wurde der neue 'Stützpunkt für Seeflugzeuge" in Mai- zuru, an der Küste des Japanischen Meeres eröff­net, dessen Aufgabe es ist, ,chie Verbindung zwischen Japan und Mandschukuo zu sichern."

Rußland hat in OstasienÖie Rote Armee des Fernen Ostens" ausgestellt, die eine selb­ständige Einheit mit eigenen militärischen Fabriken, eigenen Verpflegungsmagazinen usw. bildet. Sie soll von der Heimat unabhängig sein. Die entlasse­nen Reserven werden östlich des Baikalsees ange­siedelt. Die Armee steht in Stärke von 10 aktiven Divisionen mit 200 000 bis 250 000 Mann östlich des Baikalsees von Tschita an dem Laufe des Amur folgend und weiter in der Küstenprovinz bis Wla­diwostok. In letzterem Orte und der Küstenprovinz stehen zur Zeit 30 bis 50 U.-Boote und 665 Flug­zeuge, zum Teil schwerste Bomber, in deren Reich­weite die leicht brennbaren Städte der japanischen Hauptinseln liegen. Wladiwostok,der Pfahl im japanischen Fleische", ist zur erstklassigen Festung ausgebaut. Ohne die starkeRote Armee des Fer­nen Ostens" wäre die Küstenprovinz und Nord- Sachalin mit seinen reichen Oelvorkommen längst nicht mehr in russischem Besitz. Parallel der Amur­bahn sind in zwei Reihen permanente Befestigun­gen nach dem Muster der französischenMaginot- Linie" angelegt.

Im Falle eines Krieges werden die Hauptteile der japanischen Armee in der mittleren Mandschurei aufmarschieren und von hier aus, auf derinneren Linie" stehend, gegen den Amur und die Küstenprovinz operieren. Hier liegt der Hauptkriegsschauplatz". Gegen dieAeußere Mon­golei", auf demNebenkriegsschauplatz", werden sie sich an der Westgrenze von Mandschukuo defensiv verhalten und von Nord-China und der Inneren Mongolei aus durch die Aeußere Mongolei hindurch u^i) , v._ a ...

gegen die rückwärtigen Verbindungen der fRuffen I ^arre, mußte eine solche Zweiteilung vorwiegend in Richtung auf den Baikalsee offensiv operieren. a [ 5 Hemmnis empfunden werden, denn sie Wenn nicht alle Anzeichen trügen, würde ein Waf-I verzögerte die Zurücklegung wichtiger durch das fengang zwischen den beiden fernöstlichen Kontur-1 Dollfuß-Programm vorgezeichneter Etappen und renten nicht anders endigen, als 1904/05, d. h. mit bedeutete auch in mancher Beziehung ein Hinder­einer russischen Niederlage I nis für die heute mehr denn je erforderliche Z u

Oer Führer und Reichsminister GSring grüßen die Zeppelin-Reederei.

Die Deutsche Zeppelin-Reederei richtete folgendes Telegramm an den Führer und Reichskanzler:

Die Deutsche Zeppelin-Reederei meldet in stolzer Freude und Dankbarkeit die Rückkehr des Luft- schiffesHindenburg" von erster diesjähriger erfolg­reicher Nordatlantikfahrt. Dauer der Amerika-Rund- reife einschließlich dreitägigem Aufenthalt in USA. 7 Tage 7 Stunden Die heute um 5.41 Uhr er­folgte Landung im neuen deutschen Weltluftschiff­hafen Frankfurt bedeutet allen Beteiligten Auftakt und Ansporn zum Aufbau eines deutschen Weltluft­verkehrs.

In treuer Verbundenheit.

gez. Lehmann, gez. Christiansen."

Der Führer und Reichskanzler hat hierauf telegraphisch wie folgt geantwortet:

Der Führung und Besatzung des Luftschiffes Hindenburg" wie der Deutschen Zeppelin-Reederei und der Luftschiffbau-Zeppelin-Gesellschaft spreche ich meine Anerkennung und meine Glückwünsche zur erfolgreich beendeten Nordallantikfahrt aus. Ich

Föd ermay er sein, der bereits in den Regie­rungen Streeruoitz und Schober III. Landwirt­schaftsminister war.

Von der Regierung wurde folgende Verlaut­barung herausgegeben:Mit der heute durch­geführten Neubildung der Regierung Schuschnigg ist ein weiterer und sehr entscheidender Schritt auf dem Wege der Konsolidierung Oesterreichs erfolgt. Der bis nun bestandene Dualismus zwischen

seres Kanzlers dieser Dualismus besei­tigt worden; die Führung des Staates ist mit der Führung der Vaterländischen Front inder Hand des Kanzlers vereinigt. Damit ist die Konzentration aller staatserhaltenden Elemente in unserem Vaterlande gesichert und tue unbeirr­bare Weiterführung des Dollfuß- Kurses gewährleistet. Daß diese Neuordnung das Ausscheiden des bisherigenVizekanz- l e r s erforderte, kann die außerordentlichen und absolut unbestrittenen Verdienste, die sich Für st Starhemberg um das neue Oesterreich erwor­ben Hat, in keiner Weise schmälern und in Ver­gessenheit geraten lassen."

Starhemberg zum Sportfest nach Hom gefahren.

Wien, 15. Mai. (DNB.) Fürst St ar hem- berg, der auf ausdrücklichen Wunsch des Bun­deskanzlers Dr. Schuschnigg die Führung der obersten Sport- und Turnfront beibe­halten hat, ist Donnerstag um 22.30 Uhr mit dem fahrplanmäßigen Schnellzug nach R o m ab- gereift. Im gleichen Zuge reift die österreichische Fußballmannschaft. In Rom wird Starhemberg wie stets Gelegenheit nehmen, mit maßgebenden Persönlichkeiten in Fühlung zu treten. Die Um­bildung des österreichischen Kabinetts hat in Rom keine Beunruhigung hervorgerufen. Die Tatsache, daß drei Vertreter der Heimwehren auf Vorschlag Starhembergs in das neue Ministerium übernom­men wurden, gilt als Beweis, daß an der bis­herigen Linie der österreichischen Polillk nichts

gierung wiedergäben. v

DerNews Chronicle" glaubt, daß das Ver­schwinden Starhembergs aus dem österreichischen Kabinett und der Bruch mit Italien, der sich daraus ergebe, ein Ereignis von überragender Wichtigkeit für Europa wie für Oesterreich fei. Starhembergs italienfreundliche Politik fei bei feinen Landsleuten außerordentlich unpopulär gewesen.

Die Meinung in Paris.

P a r i s, 15. Mai. (DNB. Funkspr.) Die Pariser Morgenpresse schenkt der Regierungsumbildung in Wien große Aufmerksamkeit. DerPopulaire" sieht in den Ereignissen die Liquidierung eines alten Streites zwischen Dr. Schuschnigg und Starhemberg. Das Telegramm Starhem­bergs an Mussolini habe die Entscheidung nur beschleunigt. Es sei nicht unmöglich, meint das Blatt, daß die Ausschaltung Starhembergs einen Wendepunkt in der inneren Politik Oester­reichs bedeuten könne. Auf außenpolitischem Gebiet sei es nicht ausgeschlossen, daß Schuschnigg wünsche, dentotalitären" Einfluß, den Rom auf Oester­reichs Außenpolitik ausübe, sich ein wenig vermin­dern zu sehen. DieRepublique" schreibt Dr. Schuschniggs den klaren Wunsch zu, allein zu regieren und weder die militärische Macht noch die politische Initiative an jemand anderes abtreten 314 wollen. Es fei nicht unmöglich, daß Dr Schusch­nigg inmitten all der Schwierigkeiten mehr denn je einer Wiederaufrichtung der Habsburger Mon­archie günstig gesinnt fei. Wenn das wirklich so sei, werde sich angesichts der Haltung der Kleinen En­tente die Lage gefährlich spannen können. Die Ere Nouvelle" gibt Schuschnigg den nicht uneigen­nützigen Rat, mit den an der politischen und ge­bietsmäßigenUnabhängigkeit" Oesterreichs inter­essierten Staaten die bisherige Zusammen­arbeit aufrechtzuerhalten, wenn er die völlige Unabhängigkeit seines Landes gewahrt sehen wolle. DerJour" schreibt dem österreichi­schen General st ab einen wesentlichen Einfluß auf die Regierungsumbildung zu.

Nach der Landung des LuftschiffesH i n b e n e bürg" auf dem Flug- und Luftschifthafen Rhein- Main begaben sich die Fluggäste sowie die Be­satzung des Schiffes in den altehrwürdigen Römer,

Zur Rückkehr des LuftschiffesHindenburg" hat der Reichsminifter der Luftfahrt an die Deutsche Zeppelin - Reederei folgendes Begrüßungs- t e I e g r a m m gesandt:

Zur Ueberquerung des Nordatlantiks mit ßuft- schiff.Hindenburg* spreche ich der Führung und der Schiffsbesatzung meine vollste Anerkennung und meinen aufrichtigen Dank aus, den ich auch der Luftschiffbau Zeppelin G. m. b. H. und ihrer Werks­belegschaft zu übermitteln bitte. Mögen die deut­schen Luftschiffe auch fernerhin als Künder deut­schen Friedenswillens und deutscher Tatkraft unter dem Hakenkreuzbanner glückhaft fahren. Das« ist mein aufrichtiger und herzlicher Wunsch.

Heil Hitler!

Hermann Göring, Reichsminister der Luftfahrt."

Schanghai, 14. Mai. (DNB.) Schanghai als!?

Umtolagljafen für ^orb- unb ift bur» Sreu3erl)ör beftritt Thomas mit allem Nachbruck

ben bereits gemelbckn R i e f en f^rriugge l >n erncu( jrgenb jemanbem etwas über ben Haushalt Norbchma stark tn Mitleibenschaft gesogen worben ' » * .

Die Ueberfättigung bes norbchmA .^«es tellte mit, bah er einen

!t S^gg«1"" 7'oor ber Haushaltsoerostentiichung oon betn in ber Abnahme verzollter Importwaren. Neun s F^^mmm Waterion unterrichtet worben fei, trage von Norbchma bl- b-n aus. Nervofität uberNt einfommenftcucrhoht werbe. Waterton bie Entwicklung ber Preislage behmbern bas ®e feinerfeits habe 6ie Information von Dr. Eves fchäft nach Mitte, chma. Die Kauf mann,chaft von h ' auf bie Frag! bes Richters, woher Dr. Schanghaimärtet mem eite r eJ3 e r f 4a r . Information bekommen habe, lautete

fung ihrer G fchaftslage "ach b m Eintreffen 1.^ t, $on einem großen flreunb." Diefe

neuer Schmuggelwaren bie N°rd-Kian-I,u m prv ,on mieberum fei mit bem Kolonial- ßen Mengen bereits erreicht haben. Chinesische ' hpfroiinhot npmpfpn Auck die

Kaufmannsgilden und die Arbeiterschaft haben a n n n J n n n on h e n halte im Auftrage eines die Mandschuregierung Bittgesuche um Schutzmaß- $unbßn eine Versicherungspolice bei Lloyds in nahmen gerichtet. Höhe von 2500 Pfund untergebracht. Dieser Kunde

sagte aus, daß er mit dem Sohne Winston öer vrlwcye Churchills einen Streit über die Frage gehabt

N, - m* v * habe, ob die Einkommensteuer erhöht werde oder

Derstcherungsskanoal. nicht. Der junge Churchill habe erklärt, daß er das Kolonialminister Thomas als Zeuge. Ilr moq(,ctl --

-Ll'L MV SLLL'L SMIPäE «Ä S? Ä""S" «'«S

Golfpartien gespielt habe. Niemals habe er irgend- den Aufruf unterzeichnet.

einer Person etwas über den Inhalt des Staats-Durch alle (Baue unseres schonen freien Vater- Haushaltes mitgeteilt, lieber feine geschäftlichen Be- lanbes roanbern heute bie fröhlichen Gruxpen beut- Ziehungen zu Bates erklärte der Minister, feit scher Jugend. Aus ihren Liedern klingt die Liebe Gen teien ihm (ehr 0^ Summen ür feine Z u Volk und Führer. Sie kommen aus den Selbstbiographie angeboten worden. Er habe aus Straßeri und Gassen der'Städte aus ^n Bettte- Gründen,' die jedermann zu würdigen wisse, ab- ben und Schulen Sie wollen Deutsch gelehnt, doch sei es stets feine Absicht gewesen, f e h e n u nd es ke n ne n le r ne n , dieses Deutsch- feine Lebensgeschichte zu schreiben. Bereits vor land das durch die Tat des Führers florier g - 25 Jahren habe er mit einer Presseagentur ein Ab- worden ist. All iansere Sorge und kommen über die Zusendung von Zeitungsaus- Liebe d e s F u h r e r s. g e h o r t d i e f e r I u- schnitten über sämtliche öffentlichen Begebenheiten gend, die einstmals unser Werk weiterfuhren soll, getroffen, mit denen er im Zusammenhang stehe. Wir wollen ihr h e l f e n und mit uns jeder sodaß heute bereits eine Sammlung oon 40 bis deutsche Volksgenosse. Helft mit am Bau von 50 Bänden bestehe. Die Rechte seiner Selbstbiogra- Jugendherbergen und Heimen!

phie habe er a n B a t e s d e r f a u f t. Die Reichsleiter Himmler Lutze, Schwarz,

Thomas schilderte hierauf seine Aufregung, als Rosenberg, Dr. Dietrich, Bouhler, Bormann, Grimm, ihm ein Freund mitgeteilt habe, daß der N a m e Fiehler, von Schirach veröffentlichen folgendenAus- seines Sohnes in die Angelegenheit verwickelt ruf: .

fei. Als er seinen Sohn zur Rede stellte, habe ihm Der Kampf der nallonalsozialistischen Bewegung dieser mitgeteilt, daß Bates ein sehr guter Kunde gilt der Sicherung der Zukunft der Na- sei, mit dem er Geschäfte getätigt habe, die in bie t i o n. Er ist so recht ein Kampf f u r d i e I u« Hunderttausende von Pfunden gingen. Sein Sohn gend. Die deutschen Jungen und Mädel wandern habe ihm erklärt, daß Bates sich mit ihm in Der- beute wieder lachend durch die deutschen (Baue und bindung gesetzt habe, um sich um sein in Goldpa- fingen, heute gehört uns Deutschland. W i r w o l - pieren gesichertes Vermögen zu kümmern. Gleichzei- len ihnen helfen, denn unser Volk kann nur tig habe Bates sich gegen eine Erhöhung der Ein- gesunden, wenn die Jugend hinausziehen kann, um kömmensteuer sichern wollen, worauf der junge Deutschland kennen und lieben zu lernen. Die Iu- Thomas erklärt habe, es handele sich zwar nicht gend Deutschlands marschiert unter ben Fahnen um sein Geschäft, aber er werbe sich mit Lloybs der nationalsozialistischen Bewegung. Sie braucht in Verbinbung setzen. Für sich selbst habe Thomas Jugendherbergen und Heimstätten, nicht einen Pfennig versichert. die ihr Gesicht tragen. Der Jugend b e i m Bau

Er habe am folgenden Tage Bäte s gefragt,[ wie er dazu gekommen sei, feinen Sohn auf diese Art hineinzulegen, worauf Bates erwiderte, daß Leslie als fein Makler hierzu befugt fei. Als die ersten anonymen Briefe eingetroffen feien, habe er Ministerpräsident Baldwin den Sachverhalt mit- neteUt und auf einer Untersuchung der Geschäfte feines Sohnes bestanden. Thomas erklärt sich be­reit dem Untersuchungsausschuß fein Bankkonto und die Lifte seiner Wertpapiere vorzulegen. Im