Wirtschaft
35 d)
40 b)
39 (—); Küste a) 40 bis 42 (40 bis 42), bj bis 38 (34 bis 36), c) 28 bis 33 (28 bis 33), 24 bis 25 (25); Färsen a) 44 (41 bis 44), b) (40). Kälber andere a) 73 bis 76 (73 bis 75), 67 bis 72 (65 bis 72), c) 58 bis 66 (55 bis 64), 45 bis 57 (40 bis 54). Lämmer und Hämmel
Schweinemarkt in Laubach.
□ Laubach, 14. April. Zu dem heutigen Schweinemarkt wurden 291 Ferkel aufgetrieben, -die bei der großen Anzahl der Marktbesucher alle abgesetzt wurden. Die Preise bewegten sich je nach Alter zwischen 25 und 35 Mark pro Stück.
Schweinemarkt in Alsfeld.
* Alsfeld, 14. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 357 Ferkel aufgetrieben, darunter 178 Händlerschweine. Es wurden bezahlt für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 25 bis 30 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Tiere 30 bis 35 Mark. Der Handel verlief flott, es verblieb nur geringer Ueberftand.
genommen; so ersteht zwar das Schicksal des Her» zogs Christian von Braunschweig, der der „Winterkönigin" ihr böhmisches Reich wiedererobern will und sich zu einer unglücklichen Schlacht gegen Tilly verleiten läßt, deutlicher, aber auch isolierter und beinahe abgelöst von den wüsten, brennenden Hintergründen des Krieges. Dennoch bleibt eine starke Wirkung zurück, dank der Mitwirkung Raimund Buchers (Christian), Katharina B r a u r e n s (Elisabeth) und Erich Pontos (Knnphausen).
Rach dem historischen Schauspiel die historische Satire: „Die Weiberlist von Weinsberg" von Gert von Klaß im Theater am Nolle ndorfpl atz. Eine historische Miniatur, die aus der bekannten Sage von den Weibern von Weinsberg die drastischen und handgreiflichen Elemente herausarbeitet — das Weiberregiment in der belagerten Stadt, das Huckepacktragen der Männer — so daß eine Art Rüpelspiel entsteht, hinter dem in erheblicher Entfernung Shakespeares „Lustige Weiber" auftauchen; wirklich gibt Josef Sieber seinen Weinsberger Ratsherrn, einen großmäuligen Saufaus, in Falstaff-Maske. Ren6e Stobrawa, Paula Denk und Tony van Eyck sind die Führerinnen der Amazonen, und C. L. Achaz-Duisberg stimmt die Einstudierung auf Tumult, Klamauk und Akrobatik ab.
Das Theater am Sch i ffb auerd amm, das den „Krach im Hinterhaus" über vierhundertmal gespielt hat, ist der „Serie" müde geworden und hat sich zum wechselnden Spielplan bekehrt, zunächst mit Sigmund Graffs „Anna und Adalbert", einem Berliner Äolksstück, in dem der schüchterne Adalbert einmal ausgeht, um seine verschiedenen Sorgen zu ersäufen, wobei ihm, dem Arglosen, allerlei Unangenehmes widerfährt, bis er sich nach einer ereignisreichen Nacht sozusagen in den Armen seiner Anna wiederfindet, die er eigentlich immer geliebt hat. Mit Ilse Fürsten- berg und Helmut K ä u t n e r , der von den Münchener „Mer Nachrichtern" an das „richtige" Theater gekommen ist, ein heiterer Erfolg. bo.
Hübner als Wurm — unter der Regie Heinz Hilperts ein voller Theatererfolg, auch darum, weil Hilpert sich zur Gefühlswelt des jungen Schiller bekennt, weil er einen möglichst vollständigen Text spielt und Striche aufmacht, die sonst ängstlich gewahrt bleiben, weil sie „nicht mehr zeitgemäß" seien.
Im Theater des Boltes erscheint Ibsens „Peer G y n t" in der Uebertragung von Dietrich Eckart mit Herbert Hübner in der Titelrolle und begeistert eine tausendköpfige Menge, weil der Spielleiter, Intendant Walther B r ü g - mart'n, die inneren Wandlungen des nordischen Träumers durch großartige Bauten und sinnlich faßbare szenische Wirkungen ungemein wirkungsvoll in den Riesenraum seines Hauses projiziert, weil er über dem Seelenspiel das Schauspiel nicht vernachlässigt.
In der Volksbühne wirkt „M utter M e w s", das Drama des vor dreißig Jahren verstorbenen niederdeutschen Dichters Fritz Staven- Hagen, wie eine anklagende Erinnerung an den Hamburger, der — von seinen Zeitgenossen verkannt — verbittert und entkräftet verschieden ist. Die Gestalt der „bösen Schwiegermutter , die durch zahllose Possen gehetzt wurde, wächst hier zu einem Dämon der Vernichtung empor: eine alte Frau, die durch ein hartes Leben streng und selbstgerecht geworden ist, vernichtet das Glück ihrer Kinder und versteht am Ende nicht, wie es dahin kommen konnte. Eine großartige Aufführung unter der Leitung Lucie Hoflichs, die selbst die Mutter spielt und damit eine unvergleichliche Schöpfung hinstellt; neben ihr behauptet sich die Schwiegertochter, eine junge Darstellerin, die hier zum ersten Male in großer Rolle auftritt: Siglinde R e i s m a n n.
Wer Theodor Haertens Schauspiel „D e r tolle Christian" als Buch liest, wird davon den Eindruck einer visionär geschauten Ballade aus den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges empfangen. Für die Aufführung des Deutschen Theaters hat der Verfasser wesentliche Kürzungen vor
bis 6,00 ital., Feldsalat 20 bis 30, Gewürze! gr. Bdl. 30 bis 40, Salat-Gurken (Treibhaus) je nach Größe St. 35 bis 65, Karotten 4 bis 6, Kohlrabi (Treibhaus) St. 10 bis 20, Kopfsalat (Treibhaus) St. 15 bis 23, dto. Steige 30 St. 5,00 bis 5,50 holl., 18 bis 30 St. 3,00 bis 4,00 ital., Schlüpfer 45 bis 50, Lattich 50 bis 60, Meerrettich 30 bis 40, Radies Bdl. 5 bis 8, Römischkohl 10 bis 18, Rotkraut 13 bis 15 holl., Sellerie 50 Kilogramm 6 bis 9, Spinat 2 bis 6, Weißkraut 10 bis 12 holl., Zwiebeln 8,5 bis 10, 10,5 bis 11 Ungar.
Obst und Südfrüchte: Deutsches Aepfel- angebot gering, Nachfrage bei unv. Preisen sehr schwach. Äpfelsinenangebot nach wie vor gut, Geschäft lebhaft, Preise unv. Amerikanische Aepsel knapp angeboten, Geschäft infolge der hohen Preise sehr langsam. Aepsel I 28 bis 38, II 20 bis 26, III 15 bis 18, Amerik. Aepfel 20 Kibogramm-Krste rot 20.00 bis 22.00, Apfelsinen blond 12,5 bis 18 pan., Blut 14 bis 18 span., 20 bis 23 ital.. Bananen, 12,5 Kilogramm-Kifte 8,00 bis 8,50 Kamerun, 8,50 Westinvien, 7,00 bis 7,50 Brasil., Erb- nüsse 2,5 Kilogramm-Packung 1,75 bis 2,00, Smyrna-Feigen 25 Kilogramm-Kiste 9,50 bis 10,00, Zitronen, Kiste 300 und 600 St. 6,00 bis 8,00.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Ministerialrat Prof. Or. Georg Heyl, Darmstadt, 70 Jahre alt.
LPD. Darmstadt, 14. April. Am Dienstag feierte Ministerialrat i. R. Prof. Dr. Georg H ey l In Darmstadt, der sein ganzes Leben dem Apothekerstande gewidmet hat, seinen 7 0. Geburtstag. Er hat jahrzehntelang als Leiter der pharmazeutischen Abteilung des Chemischen Instituts (1895 bis 1920) und des Pharmakognostischen Instituts der Technischen Hochschule Darmstadt (1903 bis 1934) Generationen von Apothekern für ihre wichtige Aufgabe im Dienste der Volksgesundheit ausgebildet. Im hessischen Ministerium des Innern leitete der Jubilar fett 1903 als Obermedizinalrat das Apothekenwesen und wirkte gleichzeitig als Apothekenvisitator. Eifrig beim Roten Kreuz tätig, leitet das Geburtstagskind auch heute noch die Bezirksgruppe Hessen der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft. Zahlreiche Ehrungen wurden Ministerialrat Dr. Heyl heute zuteil.
Ein Mantelmarder unschädlich gemacht.
17 Einbrüche eingestanden.
LPD. Frankfurt a. M., 14. April. Nach langer mühevoller Arbeit gelang es der Frankfurter Kriminalpolizei, einen Einbrecher festzunehmen, der seit Januar das Frankfurter Westend
Rhein-Mainifche Börse.
Alitlagsbürse weiter fest.
Frankfurt a. M., 14. April. Zwar kam das Geschäft nach den Feiertagen nur sehr langsam in Gang, die Haltung war aber weiter fest. Zu den ersten Notierungen lagen Kundschaftsausträge vor, auch die Kulisse schritt verschiedentlich zu kleinen Anschaffungen. Die vorliegenden Meldungen aus der Wirtschaft, vor allem die Abnahme der Arbeitslosenziffer, machten einen guten Eindruck.
Am Aktienmarkt ergaben sich durchschnittliche Befestigungen von 0,50 bis 1 v. H. Eine Ausnahme bildeten IG. Färben-Industrie mit 165 bis 164,50 (165,75), wobei der unveränderte Dividendenvorschlag der Konzerngesellschaft Dynamit Nobel von 3,50 v. H. mitsprach, da die Börsenkreise daraufhin auf eine unveränderte Farben-Ausschüttung von 7 o. H. rechnen, während in den letzten Wochen sich Hoffnungen auf eine Erhöhung dieses Satzes verstärkten. Von sonfttgen Chemiewerten Rütgers- werke +1 d. H., Deutsche Erdöl + 0,40 v. H., Scheideanstalt unverändert 229,50. Elektroaktien hielten sich bei sehr kleinen Umsätzen gut behauptet, Schuckert 1 v. H. fester mit 140,50, Gesfürel + 0,75 v. H. mit 135,75. Von Montanwerten waren Har- pener mit 125,25 (124) und Klöckner mit 90,65 (89,75) fest, die übrigen Papiere erhöhten sich um 0,25 bis 0,50 v. H. Von Einzelwerten Deutscher Eisenhandel aus dem bekannten Grunde weiter erhöht auf 125,13 (124), ferner Holzmann 112,65 (111,50). Auf den übrigen Marktgebieten bewegten sich die Veränderungen in engen Grenzen, etwas schwächer waren Norddeutscher Lloyd. mit 16,25 (16,75). Von Auslandswerten Chade A bis C 342 (339).
Renten lagen zwar ebenfalls still, aber freundlich. Altbesitz-Anleihe 112,13 (112), Kommunal-Um- schuldung 87,15 bis 87,10 (87,05), späte Schuld- buchforderungen und Zinsvergütungsscheine konnten sich nicht ganz behaupten. Zertifizierte Dollar- Bonds zogen bei kleinen Umsätzen etwa 0,25 bis 0,40 o. H. an.
Im Verlaufe blieb das Geschäft am Aktienmarkt wohl nur auf Mindestumsätze beschränkt, die Haltung blieb aber weiter fester. Nach den ersten Quotierungen eingetretens leichte Rückgänge von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. wurden in den meisten Fällen wieder ausgeglichen. Auch Färben-Industrie mäßig erholt mit 164,75 nach 164,50. Lebhafter waren Otavi Minen mit 19,65 dis 19,90 (19,40). Autowerte lagen heute bei behaupteten Kursen sehr still, auch Zellstoffwerte ruhiger und kaum verändert, nur Aschaffenburger 93 (92). Fest waren Braunkohlenaktien sowie Accumulatoren mit 186,50 (185).
Der variable Renten markt erfuhr späterhin kaum Veränderungen, zertifizierte Dollar-Bonds
unsicher machte. Es handelt sich um einen alten Bekannten der Polizei, der erst im Januar d. I. aus dem Zuchthaus entlassen wurde. Bei der Ausführung seiner Straftaten nutzte er d e n ßeidjtfinn ber ßeute aus, bie ihre Fenster im Parterre nachts nicht schließem Bei seinem Emsteigen ging er so vorsichtig zu Werke, daß die in der Wohnung Schlafenden von dem Eindringen nie etwas bemerkten. Er hatte es stets auf die Flurgarderobe abgesehen und nahm käst nur Herrenmäntel, die er sofort i m Pfandhaus versetzte. Bei seiner Vernehmung legte der Em- brecher ein umfassendes Geständnis ab. Er hat nicht weniger als 17 Einbrüche eingestanden.
Warnung
vor einem vielseitigen Betrüger.
LPD. Frankfurt a. M., 14. April. Der Rückfallbetrüger und Dieb Josef Küppers aus Duis- bürg, der schon in den verschiedensten Städten Deutschlands Gastspiele gab und deshalb gesucht wird, ist jetzt auch in Frankfurt a. M. aufgetreten. Er besuchte eine hiesige Buchhandlung und gab an, daß er in seiner Eigenschaft als Vertreter der „Halemschen Vertriebsgesellschaft in Berlin" die Reichskammer der bildenden Künste in Frankfurt am Main ausgesucht hätte. Diese Di e nst ste ll e wünsche ein Bürgerliches Gesetzbuch mit Kommentar zu bestellen und habe ihn ersucht, Vorschläge zu unterbreiten. Zu diesem Zweck möchte er sich entsprechende Ausgaben des BGB. ansehen und anfragen, welche Provision ihm bei der Erteilung des Auftrages ausgezahlt würde. Es kam in diesem Punkt zu einer Einigung und Küppers entfernte sich, um angeblich festzustellen, welche Ausgabe des BGB. die Reichskammer der bildenden Künste bestellen wolle. Einige Zeit später kam er zurück und übergab eine Bestellkarte, nach der eine sehr wertvolle Ausgabe des BGB. mit Kommentar bestellt wurde. Die Bestellkarte trug folgenden Stempel: „Der Leiter der Landesstelle der Reichskammer der bildenden Künste" und eine entsprechende Unterschrift. Auf Wunsch wurde die Provision sofort ausgezahlt. Später stellte sich heraus, daß der Auftrag fingiert war. Küppers nannte sich R-, Kloß und quittierte auch den Empfang der Provision mit diesem Namen. In einem anderen Falle mietete er sich in einem Hotel ein Zimmer und verschwand, ohne seine Rechnung zu begleichen. Eine seidene Tischdecke im Werte von 70 Mark nahm er mit. Hier nannte er sich Franz Fiege. Bei einem Zimmervermieter wohnte er etwa acht Tage und verschwand unter Mitnahme von drei Photoapparaten, der Hausschlüssel und ohne die Miete zu bezahlen. Weiter erschien er bei mehreren Familien und überreichte Quittungen der Monatsschrift „Völkische Kultur" und erklärte, daß die Töchter die Monatsschrift bestellt hätten. Da der Vierteljahresbeitrag fällig sei, müsse er diesen einziehen. Die Beträge wurden gezahlt und später wurde festgestellt, daß man einem Schwind- l e r in die Hände gefallen war, denn eine Bestellung war nicht erteilt. Küppers nannte sich auch Hans Fischer, Hermann Gilsbach, Hans S ch r e e r s und Adolf Ostertag. Vor dem Betrüger, der 1,84 Meter groß ist, dunkelblonde Haare hat und rheinische Mundart spricht, wird gewarnt.
Rundfunkprogramm
Donnerstag, 16. April:
6 Uhr: Choral — Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10: Schulfunk: 10.30: Sendepause. 10.45: Nachrichten. 11: Gaunachrichten. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Das schöne deutsche Lied (III). 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Kinderfunk. 16: Klaviermusik. 16.30: Unterhaltungsmusik. 17.30: „Lied übers Land". Aus dem Schaffen des hessischen Dichters Heinrich Out» beriet. 17.40: Bücherfunk. 18: Konzert. 19: Konzert. 19.45: Der Zeitfunk brinat den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Wir fahren der Sonne entgegen 1 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebetirk). 22.30: „Der Baumeister". Wir geben der Stadt das Gesicht, von Ernst Nebhut. 23: Tanzmusik. 24—2: Nachtmusik.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
A. k. h. Da eine wirksame Kündigung der Pacht nicht erfolgt ist, können Sie, falls Zahlung auf gütlichem Wege nicht zu erreichen ist, klageweise gegen die Pächterin Ihrer Wiese vorgehen.
G. 6. Die Kündigung ist, da der Mietzins nach Monaten bemessen wird, auf Grund gesetzlicher Bestimmung nur für den Schluß eines Kalendermonats zulässig. Sie hat spätestens jeweils am 15. des Monats zu erfolgen.
blieben etwas gefragt, ebenso Altbesitz bei unverändert 112,13. Goldpfandbriefe waren leicht angeboten, -blieben aber unverändert, wogegen Liquidationswerte überwiegend 0,25 v. H. nachgaben. Stadtanleihen im großen und ganzen gut behauptet. Von fremden Werten lagen Mexikaner etwas schwächer. Im freien Markt Warschau - Wiener weiter fest, Mark-Obligationen 14,75 (14,50), Stücke- Dbligationen 13,75 (13,50), Jnwangorod Dombrowa 13,25 (12,75). — Tagesgeld etwas ermäßigt auf 2,50 (2,75) v. H.
Abendbörse fest.
Im Abendbörsenverkehr war die Haltung ebenfalls fest, allerdings hatte das Geschäft kein besonderes Ausmaß. Die meisten Abschlüsse tätigte Die Kulisse unter sich. IG. Farben begegneten nach dem Dementi über die Dividendenerörterungen bei der Dynamit Nobel und auf die Meldung eine deutsche Seifen-Ersindung durch die IG. Farben- Industrie weiterer Nachfrage und waren auf 165,50 (165,25) erholt; im freien Verkehr war das Geschäft bei leicht schwankenden Kursen etwas größer, zuletzt wurde 165,65 bezahlt nach vorübergehend 165,25. Ferner wurden Montanwerte höher bewertet, Hoesch 96,13 (95,75). Autoaktien waren ebenfalls gesucht, Daimler 105 (104,25), Adlerwerke Kleyer 102—102,50 (102) und Auto-Union 106,25 bis 106,50 (105,75). Auf den übrigen Marktgebieten lagen die Kurse vielfach 0,25—0,50 v. H. über dem Berliner Schluß, oder blieben gut behauptet. Don unnotierten Werten befestigten sich Neue Baugesellschaft Wayß & Freytag auf 104,75 (103,50). Der Rentenmarkt nahm einen sehr stillen Verlauf, die Kurse blieben bei freundlicher Grundtendenz gut behauptet. Von fremden Werten 4proz. Schweiz. Bundesbahn 202 (201,50), 3,5proz. dto. 186,75 (186,25).
U. a. notierten: Altbesitz 112,13, 4,75proz. Verein. Stahlwerke (1951er) 94,13, 6proz. Krupp 103,90, 6proz. IG. Farben-Bonds 131,65, 4proz. Rumänen 5,55, 4proz. SBB. 202, 3,5proz. SBB. 186,75, I. und II. Anatolier 38,75, 5proz. äußere Mexikaner Gold 13,25, Adca 74, Commerzbank 91,75, DD.- Bank 89, Dresdner Bank 93,25, Allianz-Stuttgarter Versicherungs-Verein 254, Buderus E 101,75, Harpener 124,75, Kali Aschersleben 130,40, Mannesmann 89,75, Otavi Minen 20,25, Hoesch 96,13, Rheinstahl 123, Stahlverein 86,50, Aku 51, AEG. 36, Bekula 145, Daimler 105, Dt. Eisenhandel 124,75—125, Scheideanstalt 229,50, Licht & Kraft 142,75, IG. Farben 165,50, Felten 123,90.
Frankfurter Obst und Gemüfemackt.
Frankfurt a. M., 14. April. Am Gemüse- markt war die Beschickung infolge der Feiertage geringer. Gut angeboten waren Spinat, Treibhauskopfsalat und Rcidies. Geschäft nur in Salat lebhaft, sonst schleppend. Preise kaum verändert. U. a. notierten: Blumenkohl, Steige 12 und 18 St. 5,00
d) 45 bis 57 (40 bis 54). Lämmer und Hämmel b2) 46 bis 48 (48 bis 50); Schafe nicht notiert. Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 50 bis 51 (__), Sauen gl) 54 bis 56 (57), g2) — (50 bis 56. Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt. Kälber lebhaft, ausverkauft. Hämmel und Schafe ruhig, ausverkauft.
Großhandelspreise für Fleisch- und Fettwaren. Beschickung: 576 Viertel Rindfleisch, 67 ganze Kälber, 234 halbe Schweine, 2 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilo in RM.: (für Rindfleisch jeweils Höchstpreise): Ochsenfleisch a) 80; Bullenfleisch a) 76, b) 66, c) 58; Kuhfleisch a) 75, b) 65; Färsenfleisch a) 80; Kalbfleisch b) 78 bis 88, c) 70 bis 78. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Scheinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren: Roher Speck unter 7 Zentimeter, höchster Preis 80, Flomen höchster Preis 80. Marktverkauf ruhig.
F r a n k f u r t a. M., 14. April. Auftrieb : Rinder 239 (gegen 454 am 6. April), darunter 36 Ochsen, 37 Bullen, 112 Kühe, 54 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 3 Ochsen. Kälber 208 (840), Schafe 27 (56), Schweine 2910 (4685). Notiert wurden pro 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 45 (am 6. April 43 bis 45); Bullen a) 43 (43), b) / x . AA la- IAA A<>\
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter
Sranrrun a. M.
Schluß« kurü
Schluß,. Abendbörse
Oatum
9.4.
14.4.
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
100,6
100,9
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
97,25
97,25
6/i% Doung-Anleihe von 1930 ..
—
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
112
112,13
4‘/,% Deutsche Retchspostschatzan
Weisungen von 1934, 1.......
100,1
100,15
6% ehern.8% Hess. Volksstaat 1929
(rückzahlb. 102%)............
98,25
98,25
4/i% ehem.8% Hessische Landes- bau, Darmstadt Gold N. 12....
96,5
96,5
514% ehem. 4y,% Hess. Landes-
Hypothekenbank DarmstadtLiaui
101,2
101,13
4/t% ehem. 8% Darmst. Komm
Lanvesb.Goldschuldverlchr. R.6
92,5
92,5
Oberhessen Provinz-Anlethe mit
Auslos.-Rechten .............
120
120
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
114,2
114,2
4y2% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
96,5
96,5
6/t% ehem. 4y2% Franks. Hyp.< Bank-Lic,u.-Pfandbriefe.......
101,5
101,25
6y2% ehem. 4/2% Rheinische Hyp.-Bank-Ltgu.«Goldpfe.....
101,65
101,65
4/2% ehem. 8% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
4y,% ehem. 7% Pr. Landespfand-
briefanst., Gold Komm. Obl.VI
97
97
Steuergutsch.VerrechnungSk. 34-38
108,85
108,85
4% £>efterret(f)t1me Goldrente....
4,20% Oesterretchtsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/i% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1.....................
1,35
8,25
8,25
8,4
13,5
9
1,35
8,25
8,25
8,4
13,25
9
Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Berlin
Frankfurt a.M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß« turs
Schlußl. Mittag-
Schlußkurs
Schluß!. Abend* börsc
Schluß« kurs
Schluß!. Mittag« börse
Schluß« kurs
Schlußk. Abend« börse
Schluß« kurs
Schlußk. Mittagbörse
9.4.
14.4.
Datum
9.4.
14.4
9.4.
14-4.
Datum
9-4.
14-4.
94.
144.
100,65
97,3
102,9
112
100,4
96,5
114,4
101,65
97
97
108,9
28,5
1,3
8,3
13,5
9,5
100,65
97,25
102,9
112,13
100,2
98,25
114,4
101,5
97
97
108,9
4% deSgl. Serie II .............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 sy2%Ruinän.vereinh.Nentev.l913
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2/4% Anatolier .............
Hamburg-Amerika-Paket .....0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Privat-Bank ... 0
Deutsche Bank und Dtsconto»
Gesellschaft................0
Dresdner Bank..............0
Reichsbank ................ 12
A.E.G......................u
Bekula.................... 10
Elektr. Lteferungsgesellschaft... 6
Licht und Kraft ........... 6%
Felten & Guilleaume......... 4
Gesellsch.f.Elektr. Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schuckert L Co...............4
Siemens L Halske......... 7
Lahmeyer L Co..............7
Buderus .............. 4
Deutsche Erdöl ..............4
Harpener...................0
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. t
Ilse Bergbau ...............6
Ilse Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerke .......... 8
Mannesmann-R Ihren........0
9
6,9
9,2
5,55
15
16,75
113
112,5
91,75
92,25
93
183,75
35,9
144,5
129,5
142,5
122,5
135
129,5
139,5
187,4
134
101
119
124
94,75
170,75
133
89,75
88,75
9
7
9,5
5,55 38,75
15,25
16,25
113,25 112,5
91,75
89 93,25
184
36
145 129,25 142,75
123,9 135,75
129,5 139,75
187 134,13
101,75
119,4 124,75
96,13
174
134
90,9 89,75
9,6 5,55 38,5
15,4
25,75
17 113,4 112,5 91,75
92,25
93 184,25
36,13 144,75
129 142,5 122,75 135,25
135,5 129,5
139,75 186,25
134,5
100,5 119,5 124,25
94,9
170 133,75
90 88,9
6,8
9,5
5,55
38,75
15,4
26,75
16,25
113,65
112,5
91,75
89
93,25
184,25
36
144,75
130
143,25
123,65
135
135,5
130
140
187,5
133
102,25
119,25
125
95,75
178
135
90,75
89,65
Marisfelder Bergbau.........6
Kokswerke .............. 8
Rheinische Braunkohlen .....12
Rheinstahl ..................4
Vereinigte Stahlwerke........0
Oiavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke SaUdetfurth.....1/.j
I G. Farben-Jnbustrte.......7
Scheideanstalt...............9
Goldschmidt ................ 5
RütgerSwerke ............... 6
Metallgeiellschaft.............4
Philipp Holzmann ...........4
Zementwerk Heidelberg ......7
Cementwerk Karlstadt.........6
Schultheis Patzenhofer .......4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg................... 5
Zellstoff Waldhos ............ 5
Zellstofj Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ...............7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum........... 8
Orenstetn L Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof.........0
228,75
121,75
85,5
19,4
133,5
129,5
187
165,75
229,5
111
126,75 118,25
111,5
138
130
51,25
81
130,75
92
104,25
170
36,5
339
185
179,5
I
1 198
139,25
230 123
86,5
20,25 130,4 130,5
187
165,5
229,5
110
128
119,5
112,5
138,5
130
51
85 131
93
105 170,5
36,75
139,75 128,5
229
122
85,5 19,65 130,5
131
187
165,9
111,5 127,4 118,5
112,25
102,25
51,5
83 130,25
92,13 132,9
104,5 169,5
81
37
139,75 129,4
230 123,25
86,4 20,25 130,25 128,5 188,5
165,25
109,25 127,9
119,25
112,75
103,13
51 83,75 130,5 92,9 132,5 104,65
171 80,5
36,75
1,3
8,4
8,25
13,25
Chade....................71/»
Accumulawren-Fabrtk....... 12
Conti-Gummi...............8
Gritzner................. 0
Mainkraftwerke Höchst a-M.... 4
Süddeutscher Zucker ——. 10
342
186,5
180,25
I 31,65
93
1 200
342 185,75 180,25
I 2
1 200
344 187,65 180,5
32
200
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt O.2IL
9.April
14.April
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
I »rief
Buenos atte. Brüssel.....
Rio de Jan. Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
HelsingforS.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien Oslo..... :
Wien.......
Lissabon.... Stockholm... Schweiz ....
Spanien.... Prag.......
Budapest .. Reu York ...
0,683 42,06 0,139 3,047 54,84 46,80 12,28 5,415
16,38
168,83 19,68 0,716 5,654 61,71 48,95 11,14 63,30
80,94 33,95 10,27
2,485
0,687 42,14 0,141
3,053 54,94
46,90 12,31
5,425 16,42
169,17 19,72 0,718
5,666 61,83
49,05 11,16
63,42 81,10
34,01 10,29
2,489
0,683
42,08 0,139 3,047 54,86
46,80
12,285
5,415
16,385
168,84 19,68 0,716
5,654
61,73
48,95
11,145
63,32
81,03
33,97
10,275
2,487
0,687
42,16 0,141
3,053
54,96
46,90
12,315
5,425
16,425
169,18
19,72 0,718
5,676
61,85
49,05
11,165
63,44
81,19
34,03
10,295
2,491
Banknoten
•
2)enib,14.91pril
Q>eiO
Brtel
Amerikanische Noten......
Belgische Noten..........
Dänische Noten .........
Englische Noten .........
Französische Noten.......
Holländische Noten.......
2,439
41,92
54,60
12,25
16,335
168,42
2,459
42,08
54,82
12,29
16,395
169,10
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
61,52
63,10
80,85
33,63
61,76
63,36
81,17
33,77
Ungarische Noten ........
—


