Ausgabe 
15.4.1936
 
Einzelbild herunterladen

chemischen Mitteln könnte dabei nicht verzichtet werden.

Ein Lichtbildervortrag.

Anschließend hielt Pfarrer i. R. A i s ch (Bad- Nanheim) einen Lichtbildervortrag überBienen- nährpftanzen". In über 100 buntfarbigen Bildern führte er den Hörern die besten Trachtpflanzen vor Augen, gab dabei Anweisung über deren Pflege

Ehrenbürger von Alsfeld und Grebenau.

V Alsfeld, 14. April. Anläßlich des 77. Ge­burtstages des Seniorchefs der Firma Mechanische Kleiderfabrik Georg Dietrich Bücking in Alsfeld und der Verheiratung seiner jüngsten Toch­ter fänd am zweiten Osterfeiertag im Großen Saal des Deutschen Hauses" eine Familienfeier mit der gesamten Gefolgschaft der drei Alsfelder Werke statt. Im Verlaufe der Feier überreichte Bürgermeister Dr. V ö l s i n g dem Jubilar den Ehrenbürger­brief der Stadt Alsfeld. Der Vertreter der Stadt wies t# seiner Ansprache darauf hin, daß die Stadtverwaltung auch heute noch das lang­jährige, verdienstvolle Wirken des zu Ehrenden, der über 20 Jahre dem Stadtvorstand angehört habe, anerkenne. Bürgermeister Dr. V ö l s i n g wies fer­ner auf die bedeutsame Entwicklung der Firma Georg Dietrich Bücking im Zuge des Arbeitsbeschaf­fungsprogramms des Führers hin, die vielen Hun­derten von Volksgenossen und Volksgenossinnen Ar­beit und Brot gegeben habe. Anschließend über­reichte der Bürgermeister der Gemeinde Gre­benau, in welcher sich eine Zweigniederlassung der Firma Georg Dietrich Bücking befindet, den Ehrenbürgerbrief der Gemeinde Gre­benau. Die Gefolgschaft der Firma spendete zur Hochzeit der Tochter des Seniorchefs ein kostbares Geschenk. Die denkwürdige Feier wurde durch mu­sikalische Darbietunaen der Gruppenkapelle des Ar­beitsdienstes Alsfelo, sowie durch gesangliche und deklamatorische Darbietungen umrahmt.

Hauptversammlung der Laubacher Ausschuß-Gesellschaft.

Laubach, 14. April. Heute nachmittag ver­sammelten sich im Saale desSchützenhofes" die Mitglieder der Ausschuß-Gesellschaft, um die ersten Vorbereitungen für das vom 7. bis 9. Juni d. I. stattfindende Laubacher Ausschußfest, das auf sein 396-jähriges Bestehen zurückblicken kann, zu treffen. Der seityeriae Hauptmann Wilhelm H ö - g e l gab zunächst nach Begrüßung der Ausschuß- Mitglieder einen eingehenden Bericht über das vorjährige Ausschußfest und die Tätigkeit des Vor­standes. Die Jahresrechnung schloß mit einer Ein­nahme von 1165,86 Mark und einer Ausgabe von 1100,76 Mark ab. Einstimmig wurde der seitherige Mitgliedsbeitrag von 75 Pfennig beibehalten. Mehrere neue Mitglieder wurden ausgenommen. Satzungsgemäß haben die neuen Mitglieder die Statuten vor Beginn des Schießens zu unterschrei­ben, andernfalls sie kein Anrecht auf einen Preis haben. Auf diese Bestimmung wurde besonders hin­gewiesen.

Die Wahl hatte folgendes Ergebnis: Zum Haupt­mann wurde Wilhelm L e i d n e r I. mit 86 Stim­men (einstimmig) gewählt. Hauptführer wurden: 1. Georg Friedrich Jochem (75 Stimmen); 2. Wilhelm Desch (66); 3. August Braun (56); 4. Fritz Löwer (51); 5. Christian Röder (44); 6. Christian Von - Eiff (44); 7. Konrad Wilhelm

9JU

, FL.Teutonia - Katzenborn-Steinberg

1. Feiertag: 1. Mannschaft Langendiebach 2:2 (0:1); 1. Mannschaft Hungen 2. Mannschaft 0:1 (0:0); 1. Jgd. Hungen 1. Jgd. 1:2; 1. Schü­ler 1. Schüler Bad-Nauheim 2:1.

2. Feiertag: 1. Mannschaft 1. Mannschaft Buchenau 5:1 (4:1); 1. Jugend 1. Jgd. Buchenau 4:1.

Am ersten Feiertag war es der Sportv. Lanaen- diebach, der gegen die in guter Aufstellung auftre­tende erste Mannschaft der Teutonen ein Unent­schieden errang. Man hatte bisher selten ein solch schönes rasantes Spiel auf dem Platze der Teu­tonen gesehen. Die Gäste gingen durch unhaltbaren Schuß in Führung. Die Einheimischen kämpften nun um den Ausgleich ober sogar noch um den Sieg. Es gelang auch die Führung mit 2:1 zu er­ringen, aber zwei Minuten vor Schluß schoß der Halblinke der Gäste durch haltbaren Schuß aum Unentschieden ein. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf.

Am zweiten Feiertag hatte man für die erste Mannschaft den Fußballverein Buchenau zum Ge­sellschaftsspiel verpflichtet. In diesem Spiel zeigte die erste Mannschaft in der ersten Halbzeit eine große Leistung. Fett auf Linksaußen, der in diesem Spiel drei unhaltbare Tore schoß, riß den Sturm immer vor und so kam es, daß es nach einer Viertelstunde Spielzeit schon 3:0 für die Teutonen hieß. Nun kämpften die Einheimischen fast eine Stunde lang, ohne zu einem weiteren Erfolg zu kommen, bis dann endlich kurz vor Schluß der Linksaußen Fett durch Elfmeter und durch einen wuchtigen Schlag das Resultat um zwei weitere Tore erhöhte. Das einzige Tor für Buchenau fiel in der Halbzeit und war für den Torwart (Haas) unhaltbar. Im Anschluß an diese beiden Spiele ver­lebten die Gäste mit ihren Sportkameraden aus Watzenborn-Steinberg noch recht schöne Stunden.

Die zweite Mannschaft fuhr am ersten Feiertag nach Hungen und trug gegen die dortige 1. Mann­schaft ein Gesellschaftsspiel aus. Die erste Mann­schaft von Hungen war meistens tonangebend, mußte sich aber trotzdem von der zweiten Mann­schaft der Teutonen geschlagen bekennen. Diesmal war es Burk, der für feine Farben noch in den letzten Minuten das einzige Tor schoß und somit den Sieg herstellte.

Die 1. Jugendmannschaft fuhr ebenfalls nach Hungen und konnte nach einem mäßigen Spiel mit 2:1 Toren geroinnen.

Am 2. Feiertag war die 1. Jugend von Buchenau -um Gesellschaftsspiel erschienen und hier zeigten die Einheimischen etwas bessere Leistungen als in Hungen. Sie kamen hierdurch auch zu einem schö­nen 4:1-Sieg. Buchenau war körperlich weit über­legen.

Die Kleinsten der Teutonen konnten gegen die 1. Schülermannschaft von Bad-Nauheim auf eige­nem Gelände einen 2:l°Sieg erringen. Technisch

und Vermehrung und forderte zur Bienenweide- Verbesserung auf. Seine Ausführungen fanden reichen Beifall.

Nachdem noch verschiedene innere Vereins- angelegenheiten besprochen worden waren, beschloß der Vorsitzende mit dreifachem Sieg-Heil auf Füh­rer, Volk und Vaterland die anregend verlaufene Tagung.

Högel (Ehrensektion); 8. Emst Rühl (32); 9. Wilhelm Löwer (30); 10. Heinrich StengelII. (28); 11. Georg Tröller jun. (27); 12. Albert Von-Eiff (19) und 13. Karl Jockel (17). Weiter- bin wurden 6 Ersabhaupttührer gewählt. Der seit­herige Hauptmann schloß sodann, nachdem er allen seinen Mitarbeitern den Dank für ihre Mühewal­tung ausgesprochen hatte, die Versammlung mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer. An­schließend mürben*ber seitherige unb ber neugewählte Hauptmann unter Vorantritt ber Kapelle bes hie­sigen Musikvereins in ihre Wohnungen gebracht. Mit der Auflösung des Umzuges auf dem Marktplatz fand bte erste Vorbereitung zum diesjährigen Lau­bacher Ausfchußfest ihr Ende.

Landkreis Gießen.

§ Daubringen, 14. April. Am ersten Oster­feiertag veranstaltete ber hiesige Ke gelklub Alle Neune" in ber Wirtschaft Schäfer einen Theater-Abend. Nach ben Eröffnungsworten des Vereinsführers Johann Will folgten zwei Theateraufführungen mit Musikeinlagen. Die beiden Theaterstücke gefielen gut, die Spieler ernteten reichen Beifall.

* Stangenrod, 14. April. Der Landwirt Karl Hartmann von hier ging frühmorgens in ben Stall, um bas Vieh zu füttern. Da er nach längerer Zeit noch nicht zurückaekehrt war, hielt feine Frau nach ihm Umschau und fand ihn schließ­lich schwer verletzt in der Scheune am Boden liegend auf. Der bedauernswerte Mann war beim Futterholen in der Scheune abgestürzt und hatte dabei so schwere Verletzungen erlitten, daß er noch am gleichen Abend v e r st a r b.

ch Lauter, 15. April. Am morgigen Donners­tag, 16. April, feiern Otto Kröll und Ehefrau Marie, geb. Männchen, und am Freitag, 17. April, H. Schmidt III. und Ehefrau Käthe, geb. Röhm, das Fest der Silbernen Hochzeit.

od Sberftabt, 14. April. In ber hiesigen Kirche fand am Karfreitag ein M i s s i o n s a b e n d statt, bei bem Fräulein Lydia Schmidt, die vor einigen Jahren als Lehrerin im benachbarten Klo­ster Arnsburg wirkte und dann als Miffionsschwe» fter tätig war, einen Vortrag über die Arbeit ber Rheinischen Mission auf Sumatra hielt. Die Vortra- genbe forderte zu opferfreudiger Unterstützung der Missionsarbeit auf. Das Schlußwort sprach Pfar­rer Ködding, der auch ber Vortragenden ben Dank der Gemeinde aussprach. Die Sammlung für das Werk der Rheinischen Mission hatte ein schönes Ergebnis.

A Obbornhofen, 14. April. Zu Opern wurden hier 8 Knaben und 12 Mädchen f o n fir­miert. Neu in die Schule ausgenommen werden 19 Abcschützen. Da unsere Gemeinde nur rund 700 Seelen hat, ist dies eine recht hohe Geburten­ziffer.

. Steinheim, 14. April. In ber Mutter­kirche zu Rodheim wurden aus bem Kirchspiele, Steinheim, Rodheim, Rabertshausen, 14 Kinder Confirmiert, 12 aus Steinheim und 2 aus Rabertshausen.

waren die Kleinen ihren Kameraden von Bad- Nauheim überlegen.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Die Spvgg. Leihgestern hatte sich für die Öfter- feiertage namhafte Gegner verpflichtet.

Spvgg. Leihgestern Jugend gegen Germania Marburg (Lahn) Jugend 1:2.

Die Jugendmannschaft empfing am 1. Osterfeier­tag die gleiche des SV. Germania Marburg (L.) zum Gesellschaftsspiel. Die Marburger waren tech­nisch und taktisch ganz auf der Höhe und konnten als verdiente Sieger den Platz verlassen.

Spvgg. Leihgestern I gegen

SV. Vad-Nauheim (Ligareserve) 5:2.

Nach diesem Spiel trafen sich die Reserve des Gauligisten SV. Bad-Nauheim und die 1. Mann­schaft von Leihgestern. Die Gäste gingen mächtig aus sich heraus und belagerten das Tor der Blau- weißen ohne aber etwas zu erreichen. Als sich Leih­gestern dann wieder frei machen konnte, fiel über­raschend das Führungstor für die Gäste. Aber der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Die Einheimischen stellten um. Sofort wurde ein An­griff vorgetragen und unter dem Jubel ber Zu- schaüer erzielte ber Rechtsaußen ben Ausgleich. Wenige Minuten später konnte der Gästetorhüter nur noch durch Fußabwehr ein sicher scheinendes Tor verhüten, aber der Halbrechte köpfte geschickt zur Führung ein. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Bad-Nauheim raffte sich nun noch einmal auf, um den Ausgleich zu erzielen, aber das Schluß­dreieck stand zuverlässig. Als aber den Gästen doch ein Tor gelang, war es das Zeichen zum General­angriff ber Blauweißen. Der einheimische Sturm trug einen Angriff vor, es gab ein Gedränge unb ber Linksaußen konnte erneut die Führung er­zielen. Bei einem weiteren Vorstoß wurde der Halblinke unfair gelegt, der fällige Elfmeter wurde verwandelt. Schließlich unternahm der einheimische Mittelstürmer einen Alleingang und trotz starker Bedrängnis stellte er durch einen unhaltbaren Schuß bas Endergebnis her.

Leihgestern Jgd. Tuspo. Kassel Jgd. 3:2.

Am 2. Feiertag hatte die Jugend-Mannschaft die ^-Jugend des Tuspo. 86/09 Kassel zu Gast und gewann sicher 3:2. Außer diesen drei Toren wur­den noch zwei erzielt, die aber der Schiedsrichter nicht anerkannte. Die Kasseler waren gut, aber die Einheimischen spielten besser als se und die Gäste mußten sich am Ende knapp, aber verdient, ge­schlagen bekennen.

Daubringen und Staufenberg Spv. 1920 Frankfurt a. M.

Die Fußballmannschaften Daubringen I und Staufenberg I hatten an ben beiden Dfterfeiertagen eine Mannschaft bes Sportvereins 1920 Frankfurt- Griesheim zum Freundschafts-Gegenspiel einge-

läden. Daubringen spielte mit bem Gegner auf bem Daubringer Sportplatz und siegte in Hottern und Sutern technischen Spiel mit 6:2 Toren. Am zweiten ifter eiertag wurde dann der Wettkampf zwischen Stau enberg und Frankfurt auf dem Sportplatz in Stau enberg ausgetragen. Frankfurt siegte hier mit 4:2 Toren.

Zugendkämpfe bei der Spielvgg.4900.

1. Feiertag: 1900 1. Jugend Tuspo. Kassel 1. Jugend 1:2; 1900 1. Schüler Hanau 93 1. Schüler 2:4; 1900 2. Schüler Hanau 93 2. Schüler 1:3.

2. Feiertag: 1900 1. Jugend Braunfels 1:0; 1900 2. Jugend Londorf 1. Jugend 2:1.

Mit ber Verpflichtung der Kasseler Junioren und der Hanauer Schüler wurde kein schlechter Griff ge­tan. Die Gäste führten Spiele vor, die weit über dem Durchschnitt standen. Aber vorneweg muß ge­sagt werden, baß die Blauwe-ißen dem Gegner mindestens ebenbürtig waren, ja, mit etwas Glück konnten die Siege genau so gut von den Einheimi­schen erfochten werden.

Das Spiel der ersten Jugend enttäuschte insofern, als die 1900er überlegen spielten und zum Schluß den Sieg doch den Kasselern überlassen mußten. Das Spiel begann mit flotten Angriffen beider Mann­schaften und die Kasseler waren es, die ben ersten Erfolg für sich buchen konnten. Die Blauweißen drängten, doch der Tormann ber Gäste lies vorerst keinen Erfolg zu. 1900 bekam einen Elfmeter zuge­sprochen, ber wenig placierte Schuß wurde gehal­ten. Ein Strafstoß wurde dann vom Mittelstürmer gut eingeköpft und der Ausgleich hergestellt. Je­doch die Freude dauerte nicht lange. Bei einem Angriff ber Gäste wenige Minuten vor Schluß be­kam der Linksaußen den Ball und schoß, für den Tormann unhaltbar, das siegbringende Tor.

Eine Freude war es, dem Spiel der beiben Schu­ler Mannschaften zuzusehen. Die Kleinen zeigten eine erstaunlich gute Ballbehandlung und schufen gar manche kritische Situation vor bes Gegners Tor. Beide Mannschaften der Blauweißen mußten ben Gästen aus Hanau ben Sieg überlassen, doch be­wies das nicht, baß sie schlechter gewesen wären.

Anregende Festtags-Begegnungen.-

Das Dfterprogramm ber Handballer sah eine ganze Reihe recht interessanter Begegnungen, die ohne Ausnahme auch einen spannenden Verlaus nahmen. Vornehmlich die Landvereine traten in Erscheinung und manche als spielstark bekannte Mannschaft mußte ihr solides Können anerkennen.

Am 1. Offerftierfag:

Tv. Münchholzhaus en Sp.-Gde. Ein­tracht Frankfurt a. M. 1:9 (1:4): Die Ein­heimischen, die nicht in ihrer stärksten Besetzung antraten, mußten eine, auch in dieser Höhe ver­diente Niederlage hinnehmen. Die Gäste aus dem Gau 13 zeigten ein sehr gefälliges Spiel, das auch reich an interessanten Kampfmvmenten mar. Wäre Münchholzhausen komplett gewesen, bann hätte das Ergebnis leicht anders lauten können.

Tgbe. Wetzlar-Niedergirmes Tv. Kirchgöns 7:7 (3:3): Die Wetzlarer Vorstädter haben mit diesem Ergebnis bewiesen, daß sie reif sind, in die Bezirksklasse aufzusteigen. Denn, ob­wohl bie Gäste ihren bekannten Mittelstürmer er­setzen mußten, war bie Mannschaft noch stark ge­nug, um die Platzbesitzer zur Hergabe ihres ganzen Könnens zu veranlassen. Der Kampf, ber beider­seitig äußerst anständig geführt wurde, konnte sehr gefallen.

Tgbe. Wetzlar-Niedergirmes II Tv. Kirchgöns II 10:2 (4:2): Auch bie beiderseitigen Reservemannschaften lieferten sich ein schönes Spiel, das die Einheimischen dank ihrer größeren Spiel­erfahrung hoch gewinnen konnten.

Tb. Dutenhofen To. Beuern 8:1 (4:0). Die Gäste waren zwar recht eifrig, konnten aber gegen bas taktisch und technisch kluge Spiel der Platzbesitzer nicht ankommen, zumal auch Duten­hofen in einer Form spielte, bie $u ben besten Hoffnungen für die demnächst beginnenden Auf­stiegspiele berechtigt.

Tv. Dutenhofen Jgd. To. Beuern Jgd. 3:2 (0:1). Dieses Ergebnis kommt überraschend. Die Jugendmannschaft der Gäste, die erst vor kur­zem zusammengestellt wurde, schlug sich überraschend gut und hätte dem Spielverlauf nach ein Unent­schieden verdient gehabt.

To. Schupbach Tv. Garbenheim 3:7 (2:4). Die Garbenheimer waren Gäste des Tv. Schupbach, der im Kreis Lahn-Westerwald eine gute Rolle spielt, und konnten einen schönen und beachtenswerten Sieg landen.

Tv. Münchholzhausen Tv. (Barben­heim Jgd. 7:5. Der knappe Sieg ber Platzbesitzer kommt überraschend, geht aber vollkommen in Ord­nung. Bei etwas mehr Glück von feiten Garben­heims hätte das Ergebnis leicht anders lauten können.

TV. Holzheim TV. Ga mb ach 7:5 (3:3): Der Sieg der Platzbesitzer ist zwar knapp ausge­fallen, geht aber vollkommen in Ordnung. Lediglich her aroße Etter der Gäste ließ sie zu 5 Toren kommen. Holzheim hätte bei etwas mehr Verständ­nis innerhalb der einzelnen Mannschaftsteile leicht höher gewinnen können.

TV. Holzheim Jgd. TV. Gambach Jgd. 5:12 (3:4): Bis zur Halbzeit konnten die Jugend­lichen h-"- Hol»h"imer noch einigen Widerstand lei­sten, mußten sich dann aber dem besseren Können der Gegner beugen. Das Ergebnis ist ehrenvoll, wenn man bedenkt, daß Gambach Meister des Kreises XI ist-

Am 2. Feierlag.

TV. Holzheim TV. Allendorf (Lumda) 12:6 (7:4): Trotzdem man bei Holzheim noch Spu­ren des schweren Spieles vom 1. Feiertag feft- stellen konnte, zeigte die Mannschaft ein sehr gefäl­liges Spiel. Aber auch die Gäste waren nicht schlecht. Ihr Sturm nur zeigte einige Schwächen, die noch ausgemerzt werben müssen. Jedenfalls gehen die Gäste mit den besten Aussichten in bie am Sonntag beginnenden Aufstiegsspiele der 2. Kreisklasse.

TV. Holzheim Jgd. TV. Allendorf (Lumda) Jgd. 5:6 (2:1): Hier standen sich zwei voll­kommen gleichwertige Mannschaften gegenüber, die sich einen jederzeit ausgeglichenen Kampf liefer­ten. Der Umstand, daß Holzheim bereits am 1. Feiertag gespielt hatte, mag die Schuld daran tra­gen, daß das Spiel verloren ging.

Tv. Hörnsheim To. Hochelheim 9:3 (6:1). Es hat wohl kaum jemand gegeben, der diesen Ausgang des Lokaltreffens in Hörnsheim hätte voraussagen können. Er beweist aber aufs neue, rote stark zur Zett die Mannschaften der

Vor allem dürfte in diesen Spielen viel gelernt worden sein.

Am zweiten Feiertag weilte die erste Jugend tn Braunfels. Der Braunfelser hatte eine Mann­schaft aus älteren Spielern unb Jugendlichen auf­gestellt unb es fiel der ersten Jugend schwer, sich zu behaupten. Das einzige Tor fiel einige Minuten vor Schluß.

Auch die zweite Jugend kehrte mit einem Siege aus Londorf zurück. Die Mannschaft zeigte ein schönes Spiel und siegte verdient. Die beiden Tore wurden von dem Mittelstürmer geschossen.

Zweite Runde um die Deutsche Fußballmeisterschaft.

Die Favoriten vor schweren Prüfungen.

Die erste Runde der Gaugruppenspiele um die Deutsche Fußball-Meisterschaft hat am 5. April in einer Hinsicht etwas enttäuscht: Die sonst üblich ge­wesenen einleitenden Überraschungen blieben dies­mal ausnahmslos aus. Alles ging der Ordnung nach. Alle acht Heim-Mannschaften, die ja von vornherein mehr oder weniger zu Favoriten gestem­pelt worden waren, kamen zu den erwarteten Er­folgen. Nur drei Tore konnten dieReisenden" zu- ftanbebringen; die Platzmannschaften erzielten zu­sammen dagegen nicht weniger als 27 Treffer. Das war klar und deutlich.

Am kommenden Sonntay sollte das denn doch anders werden. Die Favoriten müssen reifen. Sie werden es dabei schwer haben, schwerer jedenfalls, als dies beim ersten Blick auf bie Ergebnisse bes 5. April den Anschein hat.

Gau gruppe J Berlin: Berliner SV. 92 Polizei Chemnitz; Königsberg: Hindenburg Allen- stein Schalke 04.

(Baugruppe II: Gleiwitz: VR. Gleiwitz Werder Bremen; Stolp: Viktoria Stolp Tod. Eimsbüttel.

Gaugruppe III: Stuttgart: Stuttgarter Kickers Wormatia Worms; Jena: 1. SV. Jena 1. FC. Nürnberg.

(Baugruppe IV: Hanau: FC. Hanau 93 SV. Mannheim-Waldhof; Köln: Kölner CfR. Fortuna Düsseldorf.

Zm Zeichen der Freundschaftsspiele.

unteren Klassen und vornehmlich ber 1. Kreisklasse sind. Obwohl beide Gegner Ersatz in ihren Reihen hatten, bekam man ein Spiel zu sehen, bas be­geistern konnte. Nach anfänglich starker Ueberlegen» heit ber Vlatzbesitzer kamen die Gäste nach ber Pause stark auf unb konnten bas Spiel vollkommen ausgeglichen gestalten. Wäre in diesem Abschnitt bie Hintermannschaft von Hörnsheim nicht so gut gewesen, bann hätte das Spiel leicht einen anderen Ausgang nehmen können.

Tv. Groß-Rechtenbach Tv. Obern- Hain 14:4 (7:3). Die Gäste aus dem Taunus hatten in Groß-Rechtenbach nicht viel zu bestellen. Sie verloren in einem recht spannenden und jeder Zett anständigen Spiel auch in dieser Höhe verdient.

Tv. Garbenheim Tv. Münchholz­hausen 3:16 (1:9). Die Mannschaft bes Tv. Münchholzhausen hatte seine Mannschaft verstärkt und konnte so zu einem recht eindeutigen Sieg kommen. Lobenswert ist der Eifer, den die Gast- aeber trotz ber hohen Niederlage bis zum Schluß bewahrten.

Alle Handball-Gaumeister der Frauen festgestellt.

Im Gau Sachsen besiegte die Frauen-Handball- mannschaft von Polizei Dresden im Endspiel um die Gaumeisterschaft die Els der Spvgg. Leipzig knapp mit 4:3 (1:2) Toren. Damit stehen jetzt alle sechzehn deutschen Handballgamneister der Frauen fest.

Oer Führer empfing Schalke 04.

Arn Karfreitagabend nach dem Spiel des deut­schen Fußballmeisters FC. Schalke 04 gegen den SV. Waldhof bat der Führer die Mannschaft von Schalke 04 zu sich in fein Hotel. Bei diesem Emp­fang begrüßte ber Führer alle 22 Mann ber Schal­ter Reisegesellschaft, unterhielt sich mit jebem ein­zelnen unb wünschte zum Schluß dem Schalter Verein alles Gute.

OieOlympia-KernmannfchastderBoxer

Nach ben deutschen Amateur-Boxmeisterschaften wurde die Olympia-Kernmannschaft neu zusammen- gestellt, der nunmehr folgende Boxer angehören:

Fliegengewicht: Graaf (Hamburg), Priesnitz (Breslau), Kaiser (Gladbeck).

Bantamgewicht: Stasch (Kassel), Westhoff (Elber­feld).

Federgewicht: Miner (Breslau), Rustemeyer (Köln), Büttner II. (Breslau).

Leichtgewicht: Schmedes (Dortmund), Jakubowski (Bochum), Fluß (Köln).

Weltergewicht: Campe (Berlin), Murach (Schalke), Knoth (Düsseldorf).

Mittelgewicht: Baumgarten (Hamburg), Loibl (Ulm).

Halbschwergewicht: Jaspers (Stettin), Krumm (Köln).

Schwergewicht Runge (Elberfeld), Schnarre (Recklinghausen).

Diese Boxer bilden eine vorläufige Kern­mannschaft. Sie werden am 2. Mai im Olympia- Vorbereitungslager Benneckenstein zusammenge­zogen. Zu ihnen kommen weitere gute Boxer aus den verschiedenen deutschen (Bauen, soweit sie bei den Meisterschaftskämpfen durch Können und Talent aufgefallen sind.

Oie neuen deutschen Rmaermeister.

Kämpfe in Mannheim und Mainz.

Die neuen deutschen Ringer-Meister mit Aus­nahme der Mittel- und Halbschwergewichts-Klasse wurden an Ostern in Mannheim und Mainz er­mittelt. Die neuen Titelträger sind: Justin Geh­ring- Friesenheim (Bantam), Eduard Sper­ling- Dortmund (Feder), Heinrich Nettels- heim- Köln (Leicht), Paul G a w e n d a ° Mainz (Welter) und Georg Gehring- Ludwigshafen (Schwergewicht). In allen fünf Klaffen wurden neue Meister ermittelt. Die Meisterschaften im Mit­tel- und Halbschwergewicht folgen am 21. und 22. April in Berlin.

Lieber 400 Meldungen für die OOAL -Nachtfahrt

am 18./19. April 1936.

Für bie DDAC.-Nachtfahrt, bie ber Gau Hessen bes DDAC. am nächsten Samstag unb Sonntag