Ausgabe 
15.1.1936
 
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* Erfolgreiche Gießener Geflügel­züchter. Der in Züchterkreisen bekannte erfolg­reiche Rhodeländerzüchter Friedrich Bauer, Vor­sitzender des Gießener Geflügelzüchtervereins, erhielt auf der vom 10. bis 12. Januar in Magdeburg ver­anstalteten 2. Deutschen Rassegeflügelschau neben mehreren Ehren-, Zuschlags- und Klassenpreisen in stärkster Konkurrenz auf einen Rhodeländer-Hahn den Siegertitel. Das Vereinsmitalied Heinrich Becker erzielte auf rotbunte Orloffs beachtliche Ausstellungserfolge.

Amtsgericht Gießen.

Das Gericht hatte sich gestern mit dem Karl S ch a u l, Wilhelm W i ß n e r, Friedrich Maar und Richard Strobel wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung zu beschäftigen. Die Angeklagten befanden sich am 18. Mai 1935 spät abends in einer hiesigen Wirtschaft. Zwei der Angeklagten musi­zierten. Es entspann sich zwischen ihnen und einem Gast ein Wortwechsel. Dabei ergriffen die beiden anderen für die Musikanten Partei, und es kam zu einer schweren Schlägerei, die sich auf der Straße fortsetzte und bei der der Zeuge erheblich verletzt wurde. Drei der Angeklagten leugneten zwar hart­

näckig, sie wurden sedoch durch die Beweisauf­nahme überführt. Das Gericht erkannte gegen Schau! auf 5 Monate, gegen Strobel auf 2 Monate, gegen Maar auf 1 Monat und gegen W i ß n e r auf 6 Wochen Gefängnis. Die Angeklag­ten tragen gesamtschuldnerisch die Kosten des Ver­fahrens.

Große Strafkammer Gießen.

Der $). B. aus Friedberg wurde zu einemJahr sechsMonatenGefängnis und zu 1000RM. Geldstrafe verurteilt. Der Angeklagte erhielt von mehreren Berechtigten den Auftrag, Steuergutscheine beim Finanzamt Friedberg, wo er tätig war, ein­zulösen. Die Beträge lieferte er nur teilweise ab, den Rest behielt er für sich. Während ihm in einigen Fällen Vollmacht ausgestellt wurde, fertigte er auch Dollmachtsurkunden an und unterzeichnete sie mit den Namen der Berechtigten. Der Angeklagte war in der gestrigen Hauptoerhandlung im wesentlichen geständig. Das Gericht billigte ihm daher mildernde Umstände zu und rechnete ihm zwei Monate auf die Geldstrafe an, die damit als verbüßt gilt; drei Mo­nate Gefängnis wurden dem Angeklagten auf die erkannte Freiheitsstrafe angerechnet.

Gießen imZeichendesSchausenstenvettbewerbes

Die jungen Kaufleute und Gebrauchsanwärter wurden aufgefordert, sich am Schaufenster- wettbewerb, der im Rahmen des 3. Reichs­berufswettkampfes in der Zeit vom 9. b i s 1 6. Fe­bruar stattfindet, zu beteiligen.

Line stattliche Zahl Teilnehmer hat sich bei der zuständigen Wetlbewerbsleilung gemeldet, um im Kampfe um die Leistung ihr Können unter Beweis zu stellen.

Nun beginnt der Kaufmannsnachwuchs zu entwer­fen, zu planen und zu gestalten. Bald werden große Plakate an den einzelnen Fenstern ankün­digen, daß hinter Vorhängen und Läden sich große Taten vorbereiten, gilt es doch unter Beweis zu stellen, daß auch die jüngste Generation des Kauf­mannsnachwuchses in der Lage ist, die Werbemög­lichkeiten eines Schaufensters zu erfassen und aus­zuschöpfen.

Für die Oeffentlichkeit wird der Schaufenster­wettbewerb von besonderem Interesse sein, ist dieser doch derjenige Teil des Wettkampfes der deutschen Jugend, der sich vor den Augen aller abspielen wird.

Genau wie im letzten Jahre, werden die Käufer, welche in den Nachmittags- und Abendstunden die Straßen von Gießen durcheilen, die einzelnen Schaufenster, welche im Wettbewerb stehen, auf­suchen, um mit kritischem Blick die Leistungen der Kaufmannsjugend zu vergleichen. Den jungen Aus­steller wird seine Leistung mit besonderem Stolz erfüllen können, steht doch in jedem Wettbewerbs­fenster ein Schild, auf dem Namen und Leistungs­klasse des Schaufenstererstellers verzeichnet ist.

Wenn sich am Sonntag, 9. Februar, in den Vor­mittagsstunden die Prüfungskommission zur Ab­nahme der Fenster zusammenfindet, so werden viele Prüflinge und Interessenten mit Eifer die Fest­

stellungen dieser Kommission verfolgen. Nach Be­kanntgabe des Ergebnisses wird den Siegern eine Urkunde ausgehändigt, die, im Fenster angebracht, das Ergebnis der Bewertung verrät.

Wer macht noch mit? Schon mancher junge Kaufmann oder Verkäuferin konnte durch die Anregung eines Schaufensterwettbewerbes in sich ein Talent entdecken, das vorher nicht ver­mutet wurde. Etwas Mut und Fleiß wird jeder aufbringen können, um an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Es ist höchste Zeit zur Anmeldung, die bei der Deutschen Arbeitsfront, Schanzenstraße 18, Zim­mer 7, erfolgen kann. Anmeldungsschluß: 15. Januar 1936, 18 Uhr. W.M.

In 48 Orten.

LPD. Von der Gaujugendwaltung erfahren mir; Der Schaufensterwettbewerb in Hessen-Nassau ge­langt in 4 8 Städten und Orten zur Durch­führung. In allen Orten wurde ein Wettbewerbs­leiter eingesetzt mit der Maßgabe, den Organisations­und Prüfungsausschuß für den Schaufensterwett­bewerb zu bilden. In diesen Ausschüssen befinden sich bewährte Mitarbeiter aus sämtlichen Sparten des Einzelhandels sowie erste Fachkräfte aus der Dekorationsbranche. Ende Januar werden die ört­lichen Wettbewerbsleiter aus dem ganzen Gaugebiet zu einer großen Tagung zusammenkommen, wobei der Wettbewerbsleiter Karl Meurer grundlegende t Ausführungen über die Durchführung und Bewer- I tung des Schaufensterwettbewerbs machen wird. In­zwischen laufen die Meldungen in großer Zahl ein. I Die Zahl der Teilnehmer als auch der zur Ver- ! fügung gestellten Schaufenster dürfte im Gau Hessen- Nassau etwa doppelt so groß sein als im Februar vorigen Jahres. Jeder Teilnehmer erhält eine Teilnehmerurkunde.

Schiedsgericht beim Reichsnährstand.

E-nkührung der Schiedsrichter bei der Landesbauernschast Hessen-Nassau.

NSG. Der Reichsnährstand ist nicht die Jnter- essenvereinigung der deutschen Bauern, sondern die Gemeinschaft aller, deren Arbeit der Ernäh­rung des Volkes dient. Da die Vielfalt der hier zusammengefaßten Berufe ungewöhnlich groß ist, muß die Möglichkeit gegeben sein, etwa auf­tretende fachliche und berufliche Streitfälle vor einem ständigen Schiedsgericht zu schlichten

Für die Landesbauernschaft Hessen-Nassau ist die­ses Schiedsgericht nun gebildet und am gestrigen Dienstag feierlich verkündet worden Der Landes- bauernführer Dr. Wagner nahm vormittags im großen Sitzungssaal der Landesbauernschaft die Einführung der Schiedsrichter vor und sprach bei dieser Gelegenheit über Sinn und Auf­gabe der Einrichtung. Da die Schlichtung von Streitigkeiten auf Einzelgebieten des Wirtschafts­lebens nur bei genauer Sachkenntnis möglich ist, haben schon immer eigenständige Schiedsgerichte bestanden für besondere interne Einzelfragen.

Das Schiedsgericht beim Reichsnährstand hat die Voraussetzung, daß die Schiedsrichter durchaus un­parteiisch sind; es besteht aus einem Obmann und .zwei Schiedsrichtern als Beisitzer. Der Obmann «ist Jurist und muß die Befähigung zum Richteramt Ihaben; der Reichsbauernführer selbst be- rruft ihn auf die Dauer von 2 Jahren. Die Schieds- uichter, die jeweils die fragliche Einzelsparte ver- ttreten, müssen Mitglieder des Reichsnährstandes sein

und werden einer Vorschlagsliste entnommen, die durch den Reichsbauernführer genehmigt ist. Beson­ders bemerkenswert am Aufbau dieser Schieds­gerichte ist, daß die Schiedsrichter nicht etwa durch die Parteien benannt werden, ebenso dürfen sie we­der eine der Parteien beraten, noch mit ihr über den Streitfall verhandeln. Die Auswahl der Schieds­richter und ihre Bestellung für den einzelnen Streitfall erfolgt durch die Geschäftsstelle des Schiedsgerichts; über die Einzelheiten des Verfah­rens unterrichtet die Schiedsgerichtsordnung, die allen Berufenen bei der Einführung ausgehandigt wurde.

Der Landesbauernführer machte die ver­sammelten Schiedsrichter mit Nachdruck darauf auf­merksam, daß dieses Amt die schwere Verantwor­tung enthält, unparteiisch, streng fachlich und na­tionalsozialistisch zu denken und zu handeln. Er gab der Ueberzeugung Ausdruck, daß alle Schieds­richter das große Vertrauen, das durch die Ge­nehmigung zur Errichtung dieses Schiedsgerichtes dem Reichsnährstand bewiesen wurde, immer neu bestätigen. Die Arbeit des Reichsnährstandes werde durch eine umsichtige und sorgsame Pflege dieser eigenständigen Gerichte wesentlich erleichtert werden.

Als Obmann des Schiedsgerichtes wurde Land­gerichtsrat Dr. Wimmer bekanntgegeben, die Zahl der Schiedsrichter aus den einzelnen Sparten beträgt etwa 100 Sachkenner.

©.Jlxfport

Der Handball-Gaumeister in Gießen. 1900 gegen Kasseler Türngemeinde am Sonntag.

Ein Handballspiel von nicht alltäglicher Bedeu­tung steigt am kommenden Sonntagnachmittag auf dem 1900-Sportplatz. Die gut in Form gekommenen Spielvereinigungsleute empfangen den diesjährigen Meister des Gaues Nordhessen, dieCT". Nach den bisherigen Ergebnissen zu urteilen, wird sich das Treffen zu einer Kraftprobe ersten Ranges gestalten. Die Kasselaper werden alles daransetzen, um weiter­hin Spitzenreiter zu bleiben und ihrem Titel als Gaumeister Ehre zu machen. Die Platzbesitzer wollen nicht nur ihre Spielstärke unter Beweis stellen, sondern auch jede Chance wahrnehmen, um weiter nach vorne zu kommen.

Fußball der Kreisklaffen.

1. Kreisklasse: Großen-Buseck Rodheim 3:2; Leihgestern Lollar 0:5; Bissen berg II Steindorf 4:1; Burgsolms Leun 6:2; Oberbiel Albshausen 5:2; Spsr. Wetzlar Stockhausen 5:0 Hermannstein Ehringshausen 3:6; Holzhau­sen Aßlar 0:3.

2. Kreisklasse: Großen-Linden Stein­bach 3:3; VsB.-R. III Lich 1:2; Lich II Stein­berg II 2:5; Tv. 1846 Alten-Buseck 6:0; Fel­lingshausen Launsbach 1:6; Lollar II Krof­dorf K. nicht angetreten; Heuchelheim II Rod­heim II 9:1; Geilshausen Treis 9:1; Grün­berg II Daubringen 3:3; Staufenberg Rüd- dingshausen 5:3; Wetzlar III Spsr. Wetzlar II 0:3; Naunheim II Waldgirmes 4:1.

Fußballklub 1926 Großen-Buseck.

Großen-Buseck I Rodheim I 3:2.

Am Sonntag war Rodheim Gegner der ersten Elf des FC. Großen-Buseck. Hatte man auf Grund der letzten Leistungen mit einem eindeutigen Sieg der Einheimischen gerechnet, 'so wurde man in dieser Hinsicht enttäuscht. Die Gäste aus Rod- heirn brachten einen festen Siegeswillen und gro­ßen Eifer mit, duxch den die technische Ueberlegen- heit der einheimischen Mannschaft voll ausgeglichen wurde. Der schlüpfrige Boden ließ dazu ein flaches Spiel nicht zu. Rodheim fand sich mit den Platz­verhältnissen viel besser ab und konnte durch ein schnelles, weites Spiel, besonders in der ersten Halbzeit recht gefährlich werden. Großen-Busecks Mittelstürryer brachte seine Mannschaft schon in den ersten Minuten 1:0 in Führung. Rodheim glich bis zur Pause aus. In der zweiten Halbzeit gestalteten die Einheimischen das Spiel ganz über­legen, konnten aber vorerst keine Erfolge erzielen, mußten vielmehr den Gästen nach einem gelegent­lichen Durchbruch die 2:1-Führung überlassen. Rodheim zog nun sämtliche Spieler zurück, um das Resultat zu halten. Die Einheimischen konnten trotzdem durch Kopfstoß des Mittelstürmers im Anschluß an einen schön hereingebrachten Eckball des Linksaußen den Ausgleich erzwingen. Das Spiel neigte sich dem Ende zu und Rodheim war schon froh, wenigstens einen Punkt gerettet zu haben. Zwei Sekunden vor Spielschluß konnte^ jedoch der mittlerweile in den Sturm gegangene rechte Verteidiger durch wunderbaren Schuß noch den verdienten siegbringenden Treffer erzielen.

Die Jugend konnte das entscheidende Spiel gegen Wieseck in schönem Stil 5:1 gewinnen. Damit dürfte ihr die Meisterschaft in ihrer Gruppe sicher [ein. Von den bis jetzt ausgetragenen 7 Spielen, in denen sie ein Torverhältnis von 35:7 erzielte, wurden 6 gewonnen; eins endete unentschieden. Es stehen nur noch drei Spiele aus.

Sportverein 1920 Lollar.

Leihgestern I Lotlar I 0:5.

Die erste Mannschaft spielte in Leihgestern und sicherte sich durch einen überzeugenden 5:0-Sieg die beiden letzten ihr noch zur Erringung der Grup­penmeisterschaft notwendigen Punkte. Man hatte mit einem so glatten Siege auf dem gefürchteten Gelände nicht gerechnet. Der für den Mittelläufer eingestellte Ersatzmann bot efne sehr gute Leistung. Die erste Elf des Sportvereins 1920 Lollar ist durch diesen Sieg Meister der ersten Kreisklasse, Gruppe Gießen, in der diesjährigen Verbandsrunde geworden. Sie hat von den seither ausgetragenen zwölf Pflichtspielen elf gewonnen und nur ein Spiel unter unglücklichen Umständen mit 3:2 verloren. Sie hat bisher 67 Tore in dieser Runde erzielt und nur 17 Gegentreffer hinnehmen müssen. Die beiden noch ausstehenden Spiele haben auf die Tabellenfübrung selbst keinen Einfluß mehr. Den einzelnen Spie­lern gebührt ob dieser überragenden Leistung ein Gesamtlob.

Die zweite Elf mußte unverrichteter Sache wie­der umkehren, weil der Gegner, Krofdorfs 1., nicht antrat.

Die Jugend konnte gegen die körperlich weitaus stärkeren und auch spielerisch besseren Gegner nicht

ankommen und mußte sich eine hohe 5.0-Niederlage gefallen lassen.

Versammlung der Kegler im Lahn-Buseckertal.

Arn Sonntag waren die angehörenden Vereine des Vereins der KeglerLahn-Buseckertal" in Wieseck zu einer Aussprache über die neuerstandenen Bun­deskegelbahnen bei Gastwirt Heinrich Braun in Wieseck zusammengekommen.

Nach kurzer Begrüßung durch den Vorsitzenden, Wilhelm Schäfer (Wieseck), erfolgte eine Aus­sprache über die Finanzierung der Kegelbahnen. Die Finanzlage des Keglervereins ist in bester Ord­nung. Durch pünktliche Beitragszahlung der ange­hörenden Vereine ist es möglich, aus den laufenden Einnahmen die Unkosten, welche durch Neubau der Bundesbahnen entstanden find, restlos zu beglei­chen.

Die Ausscheidungstampfe für das Bundeskegeln beginnen nunmehr. Die Reihenfolge der Bahnen- benutzung durch die einzelnen Vereine wurde fest­gelegt. Es dürfte hierdurch eine einwandfreie Ab­wicklung der Ausscheidungskämpfe gesichert sein.

Nach Schluß der Aussprache gab der Vorsitzende den einzelnen Vereinen noch einmal die Ergebnisse, unter Ueberreichung der Siegerdiplome, aus dem Winterhilfskegeln bekannt. An das Winterhilfswerk konnten damals 68 Mark abgeführt werden.

Skiläufers Freuden/'

Lin Filmvorlrag des Skiklubs Gießen.

Der Skiklub Gießen hatte zu einer Ski-Film- Vorführung eingeladen und der Vereinsführer Karl A l t h a u s konnte im überfüllten Saale des Kunst­wissenschaftlichen Instituts etwa 250 Gäste begrüßen.

In humorvollen Worten erinnerte er die trauernde Skigemeinde an die gute Schneelage anfangs De­zember in unseren oberhessischenAlpen", dem Vogelsberg. Die Freude hierüber habe jedoch nur bis Weihnachten gewährt, da das Christkindchen statt klirrenden Frost, Föh^wetter mit Temperaturen bis zu 13 Grad Wärn^e gebracht habe. Seitdem beten die Jünger der weißen Kunst mit viel An­dacht und Inbrunst das Skigebet. Alsdann ging er auf den Inhalt des Filmes ein, der von den Bret­tern, die für den Skiläufer die Welt bedeuten, und ihren Fahrten erzählte. Nur noch wenige Tage tren­nen uns von den Olympischen Winterspielen im schönen Werdendster Land. Hierzu werden etwa 25 bis 30 Jugendliche aus Mitteldeutschland auf einer Alm am Wank bei Garmisch-Partenkirchen wohnen. Althaus schloß seine Ansprache mit den Worten: Olympia 1936 wird ein großartiges Kampfgemälde, eine Sinfonie des Mutes und der Könnerschaft sein. Ein Gemälde, das, so hoffen wir alle, in den Far­ben des Winters gemalt ist. Weiß wie der Schnee, blau wie der Himmel und golden wie die Sonne."

Zu dem nun folgenden Film gaben die DSD.- Lehrwarte Lotz und Althaus in Form eines Zwie­gesprächs die notwendigen Ergänzungen. Der Film selbst brachte im ersten Teil mit der Überschrift: Aller Anfang ist schwer", einen Einblick in einen Kurs für Skisäuglinge. Während die nächsten beiden Teile diehohe Schule" der Skimeister im Abfahrts­und Sprunglauf zeigte. Hier konnte man den auch in Gießen bekannten Norweger, Olympiaspringer Randmod Sörensen, bei seinen wundervollen, kraft­vollen Sprüngen von der Olympiaschanze am Guidi- berg sehen. Birger Ruud und eine Reihe unserer besten deutschen Springer, bei denen man das syste­matische Olympiatraining deutlich merkte, konnte man gleichermaßen bewundern. Erstklassige Ab­fahrtsläufer, allen voran Hellmut Lantschner, zeig­ten in vollendeter Beherrschung Skilauf in höchster Vollkommenheit.

Ein weiterer Teil des Films war dem Sommer­training bekannter deutscher Meisterläufer gewidmet. Aufnahmen aus dem Schwarzwald und dem Riesen­gebirge zeigten die Schönheit unserer heimatlichen Berge zur Winterszeit.

In manchen dem Skisport noch Fernstehenden wird dieser ausgezeichnete Filmabend den Wunsch ausgelöst haben, sich ein Paar Bretter anzuschaffen und mitzuziehen in die Wunderwelt der Berge. Mit Begeisterung wurde von allen Anwesenden das traditionelle Skigebet gesprochen, das schon am an­deren Morgen durch einzelne Schneeflocken in Er­füllung ging.

Kurze Sportnotizen.

Beim Magdeburger Hallensportfest, das am Samstagabend vor 4000 Zuschauern ab­gewickelt wurde, siegte Borchmeyer vor Leichum im Sprinterdreikampf. Im Kugelstoßen besiegte Wöllcke mit einem Wurf von 15,70 Meter den in Heidelberg studierenden Amerikaner John Lyman, der es nur auf 13,95 Meter brachte.

Japans Eishockey-Olympia-Mann­schaft mußte in Kattowitz durch Polens National­vertretung eine 5.1-Niederlage einstecken.

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