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14.11.1936
 
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Das Inedensrezept

einen

befeifigen. Wenn Japan diese Voraussetzungen auher

Artikel.

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und kann nicht als Versuch gedeutet werden die Privatwirtschaft allmählich zu Gunsten der Staats- wirtfchaft zu enteignen.

Voller Erfolg des Londoner Gastspiels der Dresdener Staatsoper.

Die Dresdener S t a a t s o p e r gab in Lon­don mitD o n G i o v a n n i" ihre Abschiedsvor-

nischen Verhandlungen unvermeidlich sei. Politische acht lasse, dann drohe die Gefahr trotz des guten Kreise wollen wissen, dah die Vankingregie- Willens beider Lander die geplante wirtschaftliche r » n g nach wie vor zu einer v e r st a n d i g u n g > und politische Zusammenarbeit unmöglich zu werden.

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zeugnisse in feinen Fabrikationsbereich zieht, gerät sehr schnell ins Hintertreffen, erstarrt und verkalkt.

Das Streben nach Rentabilität ist auch mit dem Verhalten einesköniglichen Kaufmanns" verein­bar, der sich und seinen Betrieb einer höheren na» tionalwirtschaftlichen Aufgabe zur Verfügung stellt und auf Anregung amtlicher Stellen sich solchen Produktionsmethoden zuwendet, die innerhalb der nächsten Monate oder gar Jahre noch keinen an­gemessenen Nutzen abzuwerfen versprechen. Graf Schwerin von Krosigk wußte, daß er von seinen Zuhörern in Bremen, der alten wagemutigen Hansastadt, nicht mißverstanden werden würde, als er sie aufforderte, durch Findigkeit und Sparsam­keit auch die einstweilen noch nicht voll rentablen Produktionen für den eigenen Betrieb und damit für die gesamte deutsche Wirtschaft ertragreich zu gestalten.

und Zusammenarbeit mit Japan bereit sei. Doch mühten alle die Souveränität Chinas berührenden Fragen fallengelassen werden und beide Länder als gleichberech­tigte Partner in Verhandlungen Maßnahmen zur Beseitigung der japanfeindlichen Stimmung in China vereinbaren. Auf diese Weise müsse eine Grundlage für eine künftige freundliche Zusammen­arbeit beider Länder geschaffen werden.

Die ZeitungTokio Richi Richi" warnt die ja- panische Regierung vor dem Versuch, alle japani­schen Forderungen als ein unteilbares Ganzes zu behandeln. Die Zeitung erklärt, dah die Besei­tigung der antijapanischen Bewe­gung in China eine vordringliche Frage sei, deren Lösung den Einsatz aller Kräfte erfordere, um durch Verhinderung neuer Zwischenfälle zu vermeiden, dah die Beziehungen zwischen den beiden Ländern gestört werden. Deshalb solle die japanische Regie­rung ohne Rücksicht auf irgendwelches Prestige neue Verhandlungen einleiten. Dabei soll unter einstweiligem Verzicht auf die Lö­sung der Rordchiizafrage und auf gemein­same Bekämpfung des Bolschewismus nur das eine Ziel verfolgt werden, die antijapanifche Stimmung und die Aktionen gegen Japan zu

Rat zur Mäßigung.

Vermeidung neuer Zwischenfälle.

Tokio. 13. Rov. (Ostasiendienst des DRV.) Rachdem die japanische Presse in der letzten Zeit bereits auf eine bevorstehende Aenderung der japanischen Chinapolitik hingewiesen hatte, meldet Domei Freikagnacht. dah in einer im Anschluß an den Kabinettsrat zusammengetretenen Konferenz von Vertretern des Auswärtigen Amtes, des Heeres und der Kriegsmarine einmütig die lleberzeugung zum Ausdruck gekommen fei, dah die gegenwärtigen chinesisch-japanischen Verhand­lungen keinen Crfolg mehr versprechen. In der Haltung Chinas mache sich eine wachsende V ersteifung bemerkbar, und die a n tijspa­nische Bewegung innerhalb der Bevölkerung nehme ständig zu, was unter anderem in den Streiks in verschiedenen von Japanern geleite­ten Spinnereien und in Strahenkundgebun- g e n zum Ausdruck komme.

In Regierungskreisen stehe man in Anbetracht der Ablehnung des japanischen Ver­handlungsprogramms durch die Nanking- regierung auf dem Standpunkt, dah der fofor-

Ml Man in den Verhandlungen mit Gina einen neuen Kurs einschlagen?

Ehina wünscht als gleichberechtigter Partner behandelt zu werden.

stellung. Das Haus war wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Am Ende der Vorstellung wollte der Beifallssturm kein Ende nehmen. Wieder und wie­der mußten die Künstler vor den Vorhang treten, um sich für den Beifall zu bedanken. Rückblickend kann man sagen, daß das rund zwei Wochen dauernde Gastspiel der Dresdener Staatsoper ein voller Erfolg gewesen ist. Die Londoner Presse hat immer wieder unumwunden die Leistungen der Sänger, des Orchesters und des Dirigenten aner­kannt wobei vor allem das Zusammenspiel gewür­digt wurde. DerDaily Telegraph" widmet Richard Strauß in feiner Musikbeilage einen langen

flugzeuge gebaut werden könnten. Die Erörterung über die Verteidigungsfähigkeit der Schlachtflotte und der Flottenstützpunkte im Mittelmeer gegen Luftangriffe ist noch keineswegs abgeschlossen. Aber es scheint, als ob man sich in London zu dem Standpunkt bekenne, das eine zu tun, aber das andere nicht zu unterlassen, also über einem forcier­ten Ausbau der Luftwaffe die Schlachtflotte, seit jeher das Rückgrat der britischen Rüstung, nicht zu vernachlässigen. So muß man jedenfalls wohl den Hinweis der Derteidigungskommission, der auch Männer aus Politik und Wirtschaft angehören, deuten, daß Englands Schutz nicht nur in der Verteidigung der Küsten des Jnselreichs liege, son­dern mindestens ebensosehr in der Sicherung freier Verbindungswege in allen Meeren. Dieser Gesichts­punkt klang ja auch in der Zwiesprache zwischen Mussolini und Eden über eine Mittelmeer-Der- ftdnbigung zwischen England und Italien an. Schlachtflotte und Luftwaffe werden also gleicher- maßen gefördert werden.

sichttger als alle bisherigen amtlichen Erklärungen der drei Mächte. Der nationalvölkischeU j M a - gyarsag" schreibt, die Wiener Konferenz habe ihre besondere Aufmerksamkeit Deutschland zu­gewandt, das seit der Rheinlandbesetzung immer mächtiger werdenden Faktor der Weltpolitik darstelle. Das'Kommunique verkünde den Sieg der Gerechtigkeit und des Rechts über die Papier-

Rentabilität [£>cr italienischeAußenminister inBudapest in der Nationalwirtschaft | Ungarns Dank für Mussolinis Bekenntnis zur Revision.

Der Nationalsozialismus hat sich unter Berücksich­tigung aller Umstände dazu entschlossen, die Pri­vatwirtschaft beizubehalten und der Unternehmertätigkeit des Einzelnen eine große Chance zu geben. Daß dies keine Lebensversicherung I auf die Dauer fein soll, ist wiederholt von führenden Männern des neuen Reichs, insbesondere vom Füh­rer und Reichskanzler selbst, ausgesprochen worden. Die Chance, die der Staat dem privaten Unterneh­mer gibt, verpflichtet zu wagemutigem Handeln, zum Einsatz aller verfügbaren Kräfte für em er­strebenswertes Ziel, aber auch zur Schonung des in Dem betreffenden Unternehmen eingebauten Kapi­tals. In dieser Aufzählung ist die Vielgestal­tigkeit der Aufgaben und Verpflichtungen aus- gedrückt, deren Erfüllung erst dem privaten Unter­nehmer Anspruch darauf gewährt, weiterhin vom

Bei der geschilderten Einstellung des englischen Volkes zur Wehrpflicht ist es begreiflich, daß man in England besonderen Wert legt auf die Vorbe- reitung der wirtschaftlichen Mobil­machung. Die Frage, ob die Einrichtung eine» besonderen Munitionsmini st eriums not« wendig ist, ist noch nicht endgültig geklärt. Winston Churchill, der sich selbst für diesen Posten schon lange bereit hält und darin auch von seinen Freun­den in der konservativen Partei unterstützt wird,

vertrüge.

Befriedigung in Wien

Wien, 13. Nov. (DNB.) Die Wiener Presse ist von dem Ergebnis der Dreier-Besprechungen sehr befriedigt. DieReichspost" ist der Ansicht, daß das Schwergewicht der römischen Protokolle a u f wirtschaftlichem Gebiet liege. Die Zusam­menarbeit der Rom-Pakt-Staaten auf politischem Boden bestehe im wesentlichen darin, alle störenden Einflüsse von dem Werk des wirtschaftlichen Wie­deraufbaus im Donaubecken fernzuhalten. Die Wie- nerBesprechungen hätten vor allem ein wichtiges Ergebnis gehabt: DieZusage österreichi­scher Beteiligung an der wirtschaft­lichen Aufschließung Aethiopiens . Das Abkommen vom 11. Juli werde in Wien, Rom und Budapest in durchaus gleicher Weise als eine willkommene Ergänzung d e r römi­schen Protokolle empfunden. Es sei dabei höchst erfreulich, daß die drei Regierungen, die sich zum wirtschaftlichen Aufbauwerk im Donaubecken zusammengeschlossen hätten, künftighin des Rück­halts einer positiven Einstellung des Deutschen Rei­ches zu ihren Bemühungen gewiß sein dürsten.

DasNeue Wiener Tagblatt" schreibt: Die rö­mischen Protokolle und das Abkommen vom 11. Juli seien die beiden Staatsverträge, die die Selb- ständigkeit Oesterreichs feierlich gewähr­leisten. Neben diesen beiden zwischenstaatlichen Ver­trägen stehe der V ö l k e r b u n d s p a k t. Oesterreich wolle sich keineswegs den Genfer Verpflichtungen entziehen, wünsche allerdings eine grundlegende Re­form Genfs. Die amtlicheWiener Zeitung" unterstreicht ebenfalls die Bedeutung des Abkommens vom 11. Juli, das sich in das ständig verdichrende Netz der österreichisch-ungarisch-italienischen Be­ziehungen eingefügt habe und als ein w e r t v o l I er Fortschritt der europäischen Gesundung bezeich­net werden müsse.

ter dem Fallbeil von Zwangsmaßnahmen zu halten.

Die Mahnung des Reichsfinanzministers, bei der Produktion nie die Rentabilität zu vergessen, bedeutet nicht, daß der Produzent bei der Einbe­ziehung neuer Produkte in seine Erzeugung unö bei der Anwendung neuer Verfahren morgen oder über- morgen vollen Ersatz für ine gemachten Aufwen. Düngen beanspruchen darf. Steht man sich den Boden genau an, auf dem die großen Jndustr e- Unternehmungen Deutschlands m der zweiten chalfte des vorigen Jahrhunderts^ erblüht stnS I-ist ztem-

Aber größere Beunruhigung verursacht in der Oeffentlichkeit augenblicklich der Ausrüstungsstand des Landheeres, über dessen bedenkliche Ver­nachlässigung unser Londoner Korrespondent am Donnerstag schon im einzelnen berichtet hat. Hier liegt eine Schwierigkeit, der man nicht so leicht Herr zu werden scheint, in der Frage der Rekru­tierung. Weder bei der Luftwaffe noch bei der Marine mangelt es an Ersatz durch Freiwillige eine Dienstpflicht wie in den kontinentalen Armeen gibt es ja in England nicht. Die Beschaffung des Ersatzes für die Landstreitkräfte ist selbst in dem Ausmaß, wie es zur Auffüllung der bestehenden Formationen notwendig wäre, äußerst schwierig, ganz zu schweigen für neuaufzustellende Truppen- kärper. Der besondere Nachdruck, den die Regie­rung, namentlich auch der Kriegsminister Duff Cooper, auf die körperliche Ertüchtigung der Jugend legt, wobei häufig Deutschland als Vor­bild hingestellt wird, läßt die Deutung zu, daß man in Zukunft die englische Jugend in nichtmilitärischen Organisationen so weit schulen will, daß es dann nur noch einer kurzen waffentechnischen Ausbildung bedarf, um aus ihr genügend brauchbare Soldaten zu beschaffen. Man hofft wohl auf diese Weise um die dem englischen Volke so unsympathische allge- meine Wehrpflicht herumzukommen, aber es er­scheint doch zweifelhaft, ob angesichts des heutigen Standes der Kriegstechnik, der neben einer ausge­dehnten Waffenkunde des einzelnen Soldaten auch eine bis ins kleinste durchgebildete Zusammenarbeit der Waffen fordert, ein solches Provisorium ge­nügen würde, um die britischen Landstreitkräfte den Anforderungen moderner Truppenführung anzu- gleichen. Dabei spielt natürlich die Frage eine be» sondere Rolle, oh England für einen künftigen Krieg auf dem europäischen Festland ein Expe­ditionskorps bereithalten muß. Der Erste Lord der Admiralität hat im Unterhaus diese Frage insofern eingeschränkt, daß er das Vorhandensein irgendwelcher Verpflichtungen und eines mit dem französischen Generalftab vereinbarten Planes für das Eingreifen eines britischen Expeditionskorps auf dem Festland bestritt. Die Lage sei heute wesentlich verschieden von der im Sommer 1914. Wohl aber werde eineTruppe für alle Zwecke" aus fünf Divisionen gebildet werden, die bereit sein müsse, überall hinzugehen. Wenn man sich der Schwierigkeit erinnert, die es erst vor wenigen Monaten machte, die englische Besatzung in Palästina hinreichend zu verstärken, um die dort ausgebrochenen Unruhen zu unterdrücken es mußte damals eine Division aus dem Manöver geholt werden, so wird man den Wunsch des . britischen Kriegsministeriums begreifen, ein größe- res Truppenkontingent ständig zur Verfügung zu - haben, um überall dort sofort eingesetzt werden zu können, wo britische Interessen es erfordern.

tionsibee, di- bis dahin nutzt oder doch nur w°n.g bekannt war. Si- steckten Kapital,n d,e Produktton und zahlten teures Lehrgeld, erreichen --aber nach wannig achen Rückschlägen schließlich doch daß st­au- ihrer Tätigkeit reichen G-w.nn zogen Erst al- di- Gleis- au-g-sahr-n waren. wuchs die Zahl derer, die sich in gleicher Weste betätigten. Die Folg; davon war, daß ein Konkurrenzkampf, -nt> brannte und die Produktion immer weniger lohnend würbe.

In der Zeit der großen Konzerne, die Ende des vorigen Jahrhunderts anbrach und im neuen Jahr­hundert fortbauert, liegen die Dinge etwas anders^ Die großen Unternehmungen haben e'ne Reihe von Artikeln, die sie nach erprobten Verfahren billig und hochwertig Herstellen, und an denen sie angemessen verdienen. Dazu nehmen sie im Laufe JW neue Artikel, deren billige Massenerzeugung Zunächst ein­mal unter geldlichen Opfern stubiertunderprobt wird. Nur ein Teil dieser neuen.Erzeugnisse oder auch der neuen Verfahren wird ^n wirtschaftlicher Erfolg. Manche werden aus dem Produktionspro­gramm wieder gestrichen, andere dagegen für dauernd in die Fabrikation eingereiht. Für solche neuen Waren genießt ein solches Unternehmen bann einige Zeit hindurch fast ein Monopol und auch eine sehr erhebliche Gewinnquote. Em Unterneh­men, das aus Furcht vor anfänglichen Zubußen und vo-ckostspieligen Irrtümern keine neuen Er-

Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Budapest, 13. Nov. (DNB.) Der italienische Krosigk hat in einem Vortrag in der Verwal- Außenminister Graf C i a n o traf Freitag mittag tungsakadernie zu Bremen über Sparsamkeit und mit seiner Gattin und seiner Begleitung im Sonder- rentable Wirtschaftsführung gesprochen. Er hat zuge i n B u d a p e st ein. Auf dem mit ungarischen seine Zuhörer ermahnt, die Produktion so zu füh- und italienischen Flaggen geschmückten Budapester ren, daß dadurch keine Mehrbelastung für die Ge- Hauptbahnhof wurde Graf C i a n o von Minister- samtheit entsteht. Die Folge davon wäre entweder, Präsident Daranyi und den Spitzen der Behörden daß die betreffenden Unternehmungen existenz- feierlich empfangen. Vor dem Bahnhof hatte eine unfähig werden, ihren Betrieb einstellen und ihre Ge- Ehrenkompanie Aufstellung genommen. Die Straßen folgschaft der Arbeitslosigkeit überantworten müssen; trugen reichlichen Fahnenschmuck. Die Reihe der ober aber der Staat müsse mit seinen Mitteln ein- Feierlichkeiten begann mit einem Frühstück im unga= springen und die Gesamtheit schädigen, um ein rischen Außenministerium. Graf Ciano stattete auch privates Unternehmen fortbestehen zu lassen. Daß dem ungarischen Reichstag einen Besuch ab Er der Reichsfinanzminister sich gegen die Möglichkeit wurde von den Abgeordneten mit stürmischen Eljen- wehrt, daß Reichsmittel für Subventionen not- Rufen empfangen. Es wurden Hochrufe auf den leidender Unternehmungen in Anspruch genommen König von Italien und Mussolini ausgebracht. Der werden, leuchtet unbedingt ein. Etwas anderes ist Präsident des Reichstages begrüßte den Minister nut es jedoch, welchen Rang die rentable Produkttons- einer Ansprache, in der er im Namen der ungarischen

und welche Ausnahmen gegebenenfalls anerkannt des König- und Kaiserreichs Italien Ausdruck gab. zu werden verdienen. Der Präsident bat den italienischen Außenminister,

R-ntabllitä. in d-r Wrsichasi b-d-ut-t daß da- d-m^?uhr-r d-s

erzeugte Produkt einen höheren Wert hat als d e cn Dank Ungarns zu übermitteln. In den bafU-*r*9eQaHHn^ Wenn h^r 6taatniefrtaus- Abendstunden veranstaltete Ministerpräsident D a - menichliche Leistung. Wenn d e r S t a a t nicht aus des italienischen Gastes einen

schließlich und nicht einmal m erster ßime auf!Kew I Xatenemcfanfl.

tabilität ausgeht, so hat das besondere! Das Endergebnis der Wiener Besprechun- G r ü n d e. Er unternimmt es m anormalen Zeiten, i cnoergeonis «er £ befriedigend Produktionsrnethoden anzuwenden, die privatwirt- ß t gp betont daß die Konferenz eine Ichast-ich Nickst voll rentabel sind Uber ber Start ' raf^ung» leistet hierbei nur ^wnurblen^^e, b e agentll^^ ^r^ntttnrnung und der praktischen Zusarnrnen- einer gesunden und normalen P^^^wirtschaft Jrifdjen den drei Mächten bedeute und da-

obliegen. Es ist unter den heutigen Verhältnissen 3^ 'Auen Abschnitt auf dem Wege der Be­

in Deutschland nicht möglich, es dem Zufall ode c^.:^duna Mitteleuropas bilde. Das Regierungsblatt der Tatkraft des Einzelunternehmers zu überlassen, cK(jaaet[enfen" bezeichnet das Zusammen- in welchem Wirtschaftszweig die Pionierarbeit be= Rom-Pakt-Staaten mit dem Deutschen

1°nd°r- W v°nft°tt-n E. und 'n w-ich-m "^der^m Patt - in - rn - u - n Epoche, anderen Wirtschaftszweig sie stockt. Eine Reihe v n ifi eraer Linie die wirtschaftspoliti-

Verfahren sind noch nicht risikofrei und billig g - Ergebnisse der Wiener Konferenz hervor, ob- nug, um von privaten Unternehmungen ohne float- W die Verhandlungen über die durch die Lira-

liche Unterstützung im weitesten 6mn angeroan Abwertung entstandenen Fragen noch nicht ab«

zu werden. Wenn hier der Ltaat eingreift und/M', Abw r^^g ebenfalls der Regierung

nahestehende Blat!B u d a p e st i H i r 1 a p" unter­

streicht den Friedens- und Aufbaucharakter der Wiener Konferenz. Sie schuf nicht nur wichtige Richtlinien, sondern auch konkrete Feststellungen. Der legittmistischeM a g y a r s a g" erklärt, der Schlußbericht lasse alle Türen offen und sei vor-

alsch aus unbestreitbaren Sünden Einzelner zu olgern daß die private Wirtschaft das in sie ge« chte Vertrauen getäuscht habe und um höherer Rücksichten willen von Staatsbetrieben abgelost wer­den müsse. Der richtige Weg ist vielmehr der, zau-

Die Unterhausdebatte über die Antwortadresse des Parlaments auf die Thronrede hat dem Premierminister und seinen Ministerkollegen hin­reichend Gelegenheit gegeben, die Besorgnis der Oeffentlichkeit über den Stand der Auf­rüstung des britischen Reichs zu zer­streuen. Das offene Eingeständnis der Regierung, daß das Empire während des Abessinienkonflikts ganz unzulänglich gerüstet war, um die Durch­setzung seiner Politik gegebenenfalls auch mit den Waffen erzwingen zu können, hat in der englischen Oeffentlichkeit einen so nachhaltigen Eindruck hinter­lassen, daß das Kabinett sozusagen mit einem Schlage erreicht hat, was einer dreijährigen Propa­ganda nicht gelungen war. Es stehen ihm so gut wie unbeschränkte Geldmittel zur Durchführung seines Aufrüstungsprogramms zur Verfügung, und die Debatte dreht sich nun darum, ob dies Pro­gramm ausreicht und wie es noch zweckmäßiger gestaltet werden könnte, um so schnell wie möglich wirksam zu werden. Da ist einmal die Frage über den Vorrang von Schlachtflotte oder Luft­waffe, eine Frage, die sich während des Mittel­meerkonflikts in besonderem Maße aufdrängte und deren grundsätzliche Bedeutung für die Durch­führung des Rüstungsprogramms sofort deutlich wird, wenn man weiß, daß für die Kosten eines einzigen der geplanten gewaltigen Schlachtschiffe von 35 000 Tonnen rund 80 bis 100 große Kampf-

ttr. 268 (Elftes Blatt 186. Jahrgang Samstag, 14- November 1936

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