Ausgabe 
14.10.1936
 
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daß

Kommunisten setzten das Hauptquartier der britischen Schwarzhemden in Brand

D ö b e r i tz , 13. Okt. (DNB.) Das gesamte Füh­rerkorps des NSKK. ist in der Reichsmotor­schule des NSKK. in Döberitz-Elsgrund versammelt. Korpsführer Hühnlein legte seinen Unterführern nahe, ihrer verantwortlichen Dien st aufsicht noch mehr als bisher die Form eingehender

Berlin, 13. 10. (DNB.) Die Lilienthal- Gesellschaft für Luftfahrtforschung hielt am Dienstag in der Krolloper ihre erste Hauptversammlung ab. Als Vertreter des Reichs- luftfahrtministers wohnte der Chef des Technischen Amtes des Reichsluftfahrtministeriums, Oberst Übet, der Tagung bei. Auch die ausländische Luftfahrt war stark vertreten. So waren namhafte Persönlichkeiten der amerikanischen und der briti­schen Luftfahrt erschienen, des französischen Luft­fahrtministeriums und der französischen und grie­chischen Wissenschaft, der italienischen und der öster­reichischen Luftwaffe und Fachleute aus einer gan­zen Reihe europäischer Staaten.

Der geschäftsführende Präsident der Lilienthal- Gesellschaft, Ministerialrat Bäumker, eröffnete die Tagung. Die Reihe der wissenschaftlichen Vor­träge eröffnete Prof. C. B. Millikan vom Cali­fornia-Institute of Technology, Pasadena, Cal., der über aerodynamische Forschungsergebnisse und ihre Auswertung für den Flugzeugbau berichtete. An­schließend sprach der stellvertretende Leiter der Kon­struktionsabteilung der Wright Aeronautical Cor­poration, A. Nutt, überFlugmotoren und ihre Betriebsprobleme". Der Vortrag von Dr. ing. I. G a st e r st a e d t-Dessau, der die Entwicklung des leichten Flugdieselmotors von Junkers behandelte, wurde wegen Erkrankung des Redners von seinem Mitarbeiter, Dipl. Ing. Gerl ach verlesen. Den Abschluß bildete ein Vortrag von Dipl. Ing. F. N a l l i n g e r von der Daimler-Benz AG. über den Einfluß moderner Flugmotorenkonstruktionen in Reihenbauart auf die Lagerausbildung.

Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehls­haber der Luftwaffe, Generaloberst Göring, machte richtungsweisende Ausführungen über die großen der Lilienthalgesellschaft gestellten Aufgaoen auf dem Gebiete der Luftfahrtforscher. Generaloberst Göring begrüßte die Versammlung, insbesondere

London, 13. Okt. (DNB.) In der Hauptge­schäftsstelle der British Union of Fascists ist heute früh Feuer ausgebrochen. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Es ist, wie einwandfrei feststeht, auf B r a n d st i f t u n g zu­rückzuführen. Aus Augenzeugenberichten geht her­vor, daß in der vergangenen Nacht, kurz nach 4 Uhr ein grüner Kraftwagen vorfuhr. Die Insassen ließen durchdie Briefka st enöffnung Pe­troleum oder Benzin in das Haus lau­fen, das sie dann in Brand steckten. Wenige Sekunden später fuhr der unbeleuchtete Kraftwagen in höchster Geschwindigkeit davon, als ein Zeuge des Vorganges den Versuch machte, die Täter zu stellen. Das Haus ist von einem Ehepaar und seinen Kindern bewohnt. Doch konn­ten Nachbarn die Bewohner noch rechtzeitig i n Sicherheit bringen. Die Feuerwehr riß dann die Bohlen des Fußbodens auf, um ein Weiterfressen des Brandes zu verhindern. Bel den polizeilichen Nachforschungen war bemerkens­wert, daß zwei der Augenzeugen aus Furcht vor kommunistischen Racheakten baten, ihre Namen nicht bekannt zu geben.

Prüfungen und Besichtigungen zu geben. Jeder Mann eines aus solche Weise besich­tigten Sturmes müsse überzeugt sein, daß die Führung alles getan habe, um sich ins rechte Licht zu setzen, und helfend eingreife, wo es Not tue. Das Schulwesen und die mit ihm aufs engste verbundene Zusammenarbeit mit der breiten Glie­derung der Motor-HI. bedeute für das Korps verantwortungsvolle Arbeit an der Jugend. Diese Arbeit sei die stolzeste und dankbarste, aber zugleich auch die schwierigste, denn Erziehungsfehler an der Jugend könnten niemals wiedergutgemacht werden. Es gibt für eine Nation", so führte der Korps­führer aus,kein kostbareres Gut als sein Ver­mögen an Jugend"! Der Korpsführer betonte auch, " ihm in der Inspektion der Motor-

handenen 50 Plätze nicht ausreichten. Auch die mit dem Luftschiff über den Nordatlantik beförderten 4 5 0 0 Kilogramm Post und 3700 Kilo­gramm Fracht sind Leistungen, die alle Erwar­tungen übertrafen.

Wenn man die von dem LuftschiffHindenburg" auf feinen insgesamt 46 größeren und kleineren Fahrten seit Anfang März zurückgelegten Strecken zusammenzählt, so entspricht dies mit annähernd eine Viertel Million Kilometer einer sechs­fachen Fahrt um die Erbe. Die große Zahl der bis­her beförderten Passagiere 2057 Fahrgäste, da­von 1309 im Ueberseedienst ist ein Beweis für das große Vertrauen und die Beliebtheit, die sich das neue Luftschiff bei den Reisenden der ganzen Welt erobert hat.

Mit der erfolgreichen Durchführung dieser zehn Nordamerikareisen sind die Aufgaben des Luft­schiffesHindenburg" in diesem Jahre keineswegs beendet. Am 21. Oktober tritt das LuftschiffHin­denburg" von Frankfurt aus seine n f t e Süd- a m e r i k a f a h r t an, der in 14tägigen Abständen zwei weitere Reisen bis Ende November folgen. Durch den Einsatz beider Luftschiffe im Südamerika­dienst wird der von dem LuftschiffGraf Zeppelin" seit dem Jahre 1931 durchgeführte Verkehr über den Südatlantik zum erstenmal zu einem lb ö ch e n t - lichen Dien st verdichtet eine neue Etappe in der Entwicklung der deutschen Verkehrsluftschiffahrt nach Uebersee.

Frauenmörder zum Tode verurteilt.

In Innsbruck wurde nach siebenwschiger Schwurgerichtsverhandlung gegen den Frauen­mörder Heinrich M a r i k das Urteil gesprochen. Der Angeklagte wurde für schuldig befunden und zum Tode durch den Strang verurteilt. Marik hatte seine Braut, die Näherin Maria Seidl, in Graz im Jahre 1929 und die Witwe Maria L u c - cini im Frühjahr 1936 durch Leuchtgas in meuchelmörderischer Absicht vergiftet, um sich in den Besitz des Geldes dieser Frauen zu setzen. Der Verteidiger Mariks meldete Berufung an.

Freitod des ehemaligen Verlagsdirektors Duckwih.

Dom Pressedezernenten des Landgerichts Koblenz wird mitgeteilt: Der frühere Verlagsdirektor D u ck- w i tz aus Koblenz, der in ein größeres Strafver­fahren wegen Bestechung und Betruges zum Nachteil des Reichsfiskus verwickelt war und gegen den die Vollstreckung des richterlichen Haftbefehls wegen seiner zeitweiligen Haftunfähigkeit ausgesetzt war, hat jetzt kurz vor seiner Zurückführung in Untersuchungshaft seinem Leben durch F r e itod ein Ende gesetzt. Nach den gesetzlichen Besümmun- qen wird das Strafverfahren gegen Duckwitz selbst eingestellt, gegen die übrigen Mitbeschuldigten aber weiter durchgeführt werden.

34 600 Mark in Goldstücken gefunden.

fehlen für ihre Weiterreise jetzt die Voraussetzun­gen.

Oie Bilanz der Zeppelin Nordamerika-Fahrten.

Mit der Heimkehr des LuftschiffesHinden­burg" von seiner 10. Nordamerikafahrt ist die diesjährige Fahrtenperiode der Deut­schen Ze ppelin-ReedereiimNordatlan- tik-Verkehr abgeschlossen. Wenn man rückblickend die Leistungen des neuen Luftschiffes einer Würdigung unterzieht, so kann man die Fest­stellung machen, daß auch der diesjährige Uebersee­dienst für beide Luftschiffe eine Reihe von Erfolgen gebracht hat und einen vielversprechenden Fortschritt bedeutet.

Die in diesem Jahre angesetzten zehn Versuchs­fahrten des LuftschiffesHindenburg" nach den Ver­einigten Staaten wurden auf Grund eines im voraus festgelegten Fahrplanes durchgeführt. Die Dauer der Fahrt von 2 bis 3 Tagen für die Strecke Frankfurt Lakehurst und von etwa 2 bis 2% Tagen für die Rückreise konnte in den meisten Fällen erheblich unterboten werden. Die durchschnittliche Fahrt­dauer von Frankfurt nach Lakehurst betrug 66 Stun­den und in umgekehrter Richtung 55 Stunden.

Auch in verkehrsmäßiger Hinsicht können die Ergebnisse der diesjährigen Nordatluntikfahrten als sehr befriedigend angesehen werden: auf fast sämtlichen Reisen war das Luftschiff in beiden Richtungen voll besetzt, und bei manchen Fahr­ten war die Nachfrage derartig stark, daß die vor-

Arbeitsschutz.

Von Prof. Or. Erwin Selck.

NSG. DieDeutsche Gesellschaft für Arbeitsschutz" wird am 18. Oktober 1936 in Frankfurt a. M. ihrem Sitze d i e e r st e Jahreshauptversammlung im neuen Reiche eröffnen. Bei dieser Gelegenheit werden füh­rende Persönlichkeiten aus Partei, Staat, Wissen­schaft und Wirtschaft erscheinen. Gleichzeitig wird als das Ergebnis langer und sorgfältiger Vorbe­reitung und Aufbauarbeit eineStändige Ausstellung f ür Arbeitsschutz" eröffnet werden, die dazu dienen soll, breiten Kreisen der Volksgenossen, die im beruflichen Leben stellen und Schädigungen bei der Arbeit ausgesetzt sind, sowie den Männern, die diese Volksgenossen betreuen, Aufklärung und Anregung für die Erhaltung der Kraft und der Gesundheit zu geben.

DieDeutsche Gesellschaft für Arbeitsschutz" wurde kurz nach Beendigung des Weltkrieges unter dem NamenGesellschaft für Gewerbe- Hygiene" gegründet. Die Gründung erwies sich als notwendig, weil gerade auf diesem Gebiet mit der zunehmenden Industrialisierung die Zusammen­fassung aller Kräfte notwendig wurde. Oft arbei­teten hier verschiedene Stellen ohne Fühlungnahme miteinander, zuweilen sogar gegeneinander, und oft genug gelang es nicht, wertvolle Ergebnisse der Forschung auszunutzen und der Allgemeinheit zu­gänglich zu machen. Auch fehlte vielfach der For­schung die Fühlung mit den wirklichen Bedürfnissen rnd den dringendsten Fragen der Praxis. Der Arzt allein kann hier ohne Zusammenarbeit mit dem Techniker nicht segensreich wirken. Auch im neuen Reiche, in dem die Gesellschaft erheblich umgestal­tet und auch in enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Arbeitsfront gebracht worden ist, werden die gleichen Ziele erstrebt.

Zwei Veranstaltungen der britischen Faschisten sind verboten worden. Eine sollte Dienstag abend in einem Vorort Londons stattfinden. Das Verbot wurde ausgesprochen, um Unruhen im Interesse des öffentlichen Friedens zu vermeiden". Auf der zweiten verbotenen Ver­sammlung in Swansea sollte Sir Oswald Mosley selbst sprechen. Die Linke versucht im letzten Augenblick noch einen Druck auf das Kabinett, das am Mittwoch die Unruhen im Castend besprechen wird, auszuüben. Der Sekretär des Londoner Gewerkschaftsrates hat an den Innen­minister einen Brief gerichtet, in dem er die Regie­rung auffordert, die bestehenden Gesetze gegen private, militärische oder halbmilitärische Organisationen mit allen Mitteln a n z u w e n d e n. Wie nicht anders zu ermatten, wird der britische Faschistenoerband dabei a l s H a l b m i l i t ä r i s ch e Organisation bezeichnet, deren Ziel in der Beseitigung der Opposition und der freien öffent­lichen Meinung bestehe. Zum Schluß heißt es, wenn das bestehende Gesetz zum Schutze der britischen Verfassung nicht ausreiche, dann solle das Parla­ment ein neues Gesetz schaffen.__

Die Gesellschaft will also mitarbeiten an der Klärung wichtiger praktischer und theoretischer Fra- gen des Arbeitsschutzes, und sie will ganz beson- ders bei dem Aufsuchen von Wegen helfen, die zu einer Verhütung von A r b e i t s s ch ä d e n führen. Die Gesellschaft erfüllt ihre Aufgaben in zwei großen Ausschüssen dem sog.Technischen Ausschuß", in dem sich erfahrene und führende Techniker befinden, und demAerztlichen A u s s ch u ß", dem hervorragende Aerzte und auf dem gewerbehygienischen Gebiete erfahrene Persön­lichkeiten angehören. Es ist dafür Sorge getragen, daß diese Ausschüsse in lebendigem Zusammenhang stehen und regen Austausch miteinander pflegen. Zur Behandlung wichtiger spezieller Fragen wer- den Spezialausschüsse gebildet, zu denen auch außer- halb der Gesellschaft stehende Persönlichkeiten her- angeholt werden. Die Ergebnisse dieser Forschungen und Arbeiten werden in einem monatlich erschei- nendenZentralblatt für Gewerbehygiene und Un­fallschutz" in allgemeinverständlicher Form für alle Jnteresfenkreise veröffentlicht. Die gleichen Kreise erhalten hier auch Mitteilung über die Ergebnisse von Arbeiten, die über das Gebiet des Arbeits­schutzes von anderer Seite geleistet worden find. Ueberdies hat es sich die Gesellschaft zur Ausgabe gemacht, breitere Kreise des Volkes über Fragen des Arbeitsschutzes durch Veranstaltung von Kursen und Tagungen zu belehren und anzuregen. Zu die­sen Veranstaltungen tritt noch eineStändige Aus­stellung für Arbeitsschutz" hinzu.

Auch die Jahreshauptversammlungen der Gesell­schaft sollen dazu dienen, wichttge, den Arbeitsschutz betreffende Probleme zu erörtern und breitere Kreise unseres Volkes für diese Fragen zu inter- estieren. So wird auf der diesjährigen Hauptoer. fammlung in Frankfurt a. M. das ThemaA r - beit und Ernährung" eingehend erörtert werden. Der stellvertretende Reichsärzteführer Dr. Bartels spricht überGesundheitsführung und Ernährung", Dr. S ch w e i g a r t vom Reichsnähr­stand überErnährungsgrundlage des deutschen Volkes", Dr. Wirz (München) von der Hochschul­kommission der NSDAP, überVolkskraft und Dolksernährung", der Präsident des Reichsgesund­heitsamtes Prof. Dr. Reiter (Berlin) überEr­nährung und Leistung", Frau Dr. Nothnagel vom Hauptamt für Volksgesundheit überEr­nährung zu Haus und im Betrieb", Dr. Lud o - v i c i, Leiter des Heimstättenamtes der DAF., über Die Bedeutung der Siedlung für die Ernährung und andere Vorttäge, die hier nicht alle aufgezählt werden können, schließen sich an, ebenso eine Aus­sprache. ,

So hat es sich also die Gesellschaft zum Ziele ge­setzt, darauf hinzuwirken, daß unsere arbeitenden Volksgenossen nicht nur vor Gefahren soweit wie möglich geschützt werden, sondern auch ihre Lebens­haltung, ihre Arbeitsmethoden und Arbeitsum­gebung so eingerichtet wird, daß der nun einmal unvermeidlicheKnick" im Arbeitsschicksal des Men- ( scheu in immer höhere Altersstufen hinauf verlegt > wird und gesunde, arbeitstüchtige, soldatische Men- scheu dem Reich bis in das höchste Alter erhalten : bleiben. Das wird für die Bewältigung der großen i nationalen politischen und wirtschaftlichen Aufgaben, i die uns die Zukunft stellt, unbedingt notwendig - fein.

Einen ungewöhnlichen Fund ulkten, wie erst jetzt bekannt wird, Bauarbeiter Anfang Oktober in Brücke im Kreise Zauche-Belzig (Mark). Sie waren damit beschäftigt, in einer Kammer eine .Zement­decke zu legen. Bei den Aufraumungsarbeiten sti^ ßen sie auf zwei teekesselarttge Topfe, m denen sich annähernd 200 Rollen Goldmünzen m 10 = und 20-Mark stücken im Bettage von 34 600 Mark befanden.

Die geschiedene Frau erschossen.

ety. e* n n h e I IVfalz) erschoß der 48 Jahre alte Ludwig Dörr aus Hagenbach im Hofe eines Gast­hauses seine um einige Jahre lungere i rtm geschiedene Ehefrau. Der Mörder ergriff auf einem ^ahrrab die Flucht. Zivilpersonen nahmen im Krattwaaen und auf Motorrädern sofort die Ver- Nung "auf, holten Dörr ein und Übergaben ihn der Gendarmerie. --------- --

Lustfahrt im Dienste -es Friedens.

Reichslustfahrtminister Göring auf der Tagung der Lilienthal-Gefellfchast für Lustfahrtforfchung.

auch die ausländischen Gäste aus den verschiedensten Ländern, die durch ihr Erscheinen den Arbeiten und Bestrebungen der Lilienthalgesellschaft ihre An­erkennung zeigten. Bei der Gründung der Lilien- thalgesellschaft habe ihn der Gedanke geleitet, daß nunmehr die Zeit gekommen fei, einen engen Z u- sammenschluß all derer zu finden, die auf den mannigfaltigen Gebieten der Luftfahrt für ein gemeinsames Ziel arbeiten. Durch die Namengebung der Gesellschaft sei eine Dankesschuld an denjenigen deutschen Mann abgestattet worden, der als erster die uralte Sehnsucht des Menschenfluges verwirklicht habe. In feinem Geiste müsse weitergearbeitet werden. Es sei für die deutsche Luftfahrt, für die zivile Luftfahrt gleich wie für die Landesverteidigung, von höchstem Wert, daß in der Lilienthalgesellschaft fruchtbare Arbeit geleistet werde, denn gerade auch in der Fliegerei müsse die Praxis ft et 5 auf tief­gründigen und weitschöpfenden For­schungen und wissenschaftlichen Er­fahrungen aufbauen. Nicht zuletzt sei die Forschungsarbeit der Lilienthalgesellschaft eine Vor­aussetzung dafür, daß der Weg der deutschen Luft­fahrt immer weiter aufwärtsführe. Die in der Li­lienthalgesellschaft geleistete Geistesarbeit diene je­doch nicht allein der deutschen Luftfahrt, sondern ebenso sehr auch dem allgemeinen Fort­schritt d e r Menschheit. Die Tagung der Li­lienthalgesellschaft sei der Erreichung dieses hohen Zieles gewidmet. Generaloberst Göring sprach zum Schluß seiner Ausführungen gegenüber den aus- ländischenTeilnehmern an der Tagung die Bitte aus, daß sie an den Arbeiten der Gesellschaft mit warmem Herzen Anteil nehmen möchten, denn diese Gemeinschaftsarbeit im friedlichen Wettbewerb diene der Erhaltung des Friedens, der allein die Menschheit in den Genuß der großen Seg­nungen der Luftfahrt bringen könne.

spor tschulen und in der Inspektion für Technik und Gerät zwei wichtige sachbera­tende Stellen zur Seite stehen.

Das NSKK. werde künftig im Einvernehmen mit dem Chef der deutschen Polizei im Ver­kehrserziehungsdienst eingesetzt werden und damit eine Tätigkeit ausüben, die entscheidend für das Ansehen des Korps in der Öffentlichkeit ei. Auch den K r a f t f a h r s p o r t habe das NSKK. durch beifpiellofen Einsatz freudig vorange- trieben, und es fei daher künftig nicht mehr denk­bar, daß der Renn-Kraftfahrsport in Deutschland anders betrieben werde als im Zeichen der Kampf­organisation der deutschen Kraftfahrt, des NSKK., und der gleichfalls unter feiner Führung stehenden Obersten Nationalen Sportbehörde.

Korpsführer Hühnlein hob abschließend hervor, daß alle Aufgaben nur gelöst werden könnten, wenn ein geschultes, gestähltes und leistungsfähiges Fuh- rerkorps vorhanden fei. Wer der Partei dienen wolle, müsse ihr ganz dienen und erfüllt sein von ihren hohen und ernsten Idealen.

Erziehung«. und Gchulungsausgaben des 71GKK.

Korpsführer Hühnlein auf der Führertagung in Ooeberih.

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