Mittwoch, 14. Oktober 1936
Ur. 241 Erstes Blatt
186. Jahrgang
Scharfer deutscher Protest in Paris. SLSLk!
Gegen die Beschimpfung des deutschen Volkes auf den kommunistischen
Rom, Oktober 1936.
Versammlungen.
d i e K o st e n des
ge-
Den großen Währungsschlachten, wie sie allerorten geschlagen werden, ist nun auch — nach internationaler Meinung — d i e Lira zum Opfer gefallen. In Italien selber drückt man das anders aus: Richt eine Abwertung ist erfolgt, sondern eine Angleichung an die entwerteten Weltvaluten, oder, um es wörtlich festzuhalten: Die Lira wurde wieder auf den Stand der Quote 90 gebracht, wie ihn der Duce in seiner historischen Rede von Pesaro festlegte. Diese „Höhe 90" hat für den Wirtjchcsits- krieg nicht weniger Bedeutung als so mancher strategische Punkt der topographischen Karte für den Weltkrieg und an kriegerischen Vergleichen fehlt es in diesen Tagen, wo man die fünfundzwanzig- jährige Wiederkehr des Tages von Tripolis feiert, auch sonst nicht. t .
Als Realpolitiker hat der Duce die Erinnerung an die ersten Oktobertage des Vorjahres, wo der
jede Waffe. Die sehr würdige Haltung der Elsaß- Äthringer habe auf die Weltmeinung lebhaften Eindruck gemacht. Die der französischen Regierung erteilte Warnung müsse die amtlichen Stellen aus die Gefahr aufmerksam machen, die vorhanden sei, wenn man zulasse, daß die Agenten Moskaus für Stalins Interessen herausfordernde Handlungen begehen, die zu den s ch l i m m st e n diplomatischen Ver - w i ck l u n g e n und zu einem Konflikt führen könnten, dessen einseitige Nutznießer die leitenden Männer' der 3. Internationale sein werden.
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„E xc e l s i o r" kommt zu es wäre unvernünftig,
Petit P a r i s i e n" kommt mit der Ausrede, Thorez sei nicht Mitglied der französischen Regierung, und seine Worie legten in keiner Weise die Verantwortung der französischen Regierung fest. —
Eine deutsche Stellungnahme zur Ilottenfrage in London übergeben.
3m Schatten Cyumg kai-schekö.
Ueber 22 Jahrhunoerte ist es jetzt her, daß China die staatliche und nationale Geschlossenheit erlangt hat. Das ist eine für europäische Verhältnisse unvorstellbar lange Zeitdauer, innerhalb dieser 22 Jahrhunderte ist ^hma 17 Jahrhunderte lang unter einer Herrschaft vereinigt gewesen. Fünf Jahrhunderte ging es durch die Wirren innerer Uneinigkeit unu inneren Bruderkampses. Man muh sich diese Ziffern vor Augen halten, um den nötigen Avstano zu den Kämpjen zu gewinnen, die sich wuueium in legier Zen zwischen der Nanking- Regierung und den j e p a r a t i st i j ch e n Provinzen in Südchina abgespielt Haven, Stump।en, Die weniger Duio.) das Schwert, sondern
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Paris. 13. Ott. (DRV.) Wie verlautet, ist am Quai d'Orsay von deutscher Seite nachdrücklich st Verwahrung eingelegt worden, gegen die schweren Verunglimpfungen des Führers und Reichskanzlers durch den Generalsekretär der französischen kommunistischen Partei, Thorez, in seiner Straßburger Rede. *
ducch uie tiuge Diplomatie Chiang r a i = | d) e r 5 zugunsten Nankings entschieden wurden. Daß in einem solchen riesigen Reich auch Burgertnege länger dauern als au, den beschrannen Raumen Eur»- pas, ist nicht verwunderlich. Bereits einmal ist Eyma über vier Vahrzehnie lang durch die Wirren und xjrren der Revolution gegangen. Das war, als 1Ö4Ü die Ming-Dyna st i e gestürzt wurde und an ihre stelle 1064 das nördliche Ervdereroolk, Die Mand , chus, trat. Es erweist sich immer wieder ai5 oergeviich, an irchina europäische Maßgabe legen zu wouen. Ehina denkt nicht in Vayrzeynten, sondern in Jayryundenen. Und gerade em btaais* mann wie Warschau Ehiang cai-schek bejuji oas tiefste Gefühl für die traOmonelien Kräfte, Die Eyma groß gemacht haben und Denen es seine un- wahi,chriniiche tunuteiie Biute vervanil. Chiang kai-schek wuchs aus in Der Lehre Konfutses. Die koniutsianlsche Lieberlieferung ist m igtn Itarter als das isrogiamm Der Kuommg-Partel. Das gerade hat um zum wirklichen Fuyrer Der jogenanmen sjt e u e n Lebensbewegung" gemacht, einer Bewegung, Die man im gewissen Sinne mit Der europäischen Renaissance vergleichen kann.
Die tiefe Verwurzelung Ehiang tai-scheks m Der
richten über —............. . - .. - ,
England und China und rechnen mit einer starken Steigerung der englischen Ausfuhr nach China. Das japanische Außenamt | ei entschlossen, Botschafter Yoshida Anweisungen' zu geben für den Fall, daß die Bedingungen des Abkommens geeignet seien, den pol ltlschen Einfluß Großbritanniens auf China zum Nachteil des Friedens im f e r n en Osten von neuem zu festigen und besonders tue chinesisch-japanischen Verhandlungen ?u stören. Gegen eine wirtschaftliche produktive Hilfe ohne politische Rückwirkung hatte Japan dagegen nichts einzuwenden.
Neheim Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Berlin, 13. Dtf. (DNB.) In Fortsetzung der deutsch-englischen Verhandlungen über -m guaN- tative - Fl ° ttenb - gr ° nzung - - Abkom- m e n hat der deutsche Geschäftsträger in London ?eau ung^? d"er° brNisch^e n Regierung
fall landeten die Japaner der internationalen Zone von schritten sogar diese Zone, um stärkere Geltung zu H • heftiger. Der Kom-! chen Tokio und N°n 'n n>urd° M ^ordchina, manbeur der laPa*\at umuro erklärtes General Takaios h l grenze unserer Geduld' „Ich meine, wir haben . ren deutlich die Meierreicht. Wir müssen de hören wollen, müssen nung sagen. Wenn sie mchHoren
wir ihnen ins ®eWJ*IaScben indessen legt man Trotz dieser drohenden Reden barauL ble
sowohl in Tokio wie in . , e treiben. Im Z-7°nt-i,^der"i'rekt°r der Asiatischen Abteilung
chn'^raus aus der I sichtiiche U-berrajchung erwecken. Eie^ machen ihn ^rog allen AnsehungenSie pariser presse BWSK.'Cr S « »um deulschen Protest.
^innr^nemalt in' allen Teilen und Provinzen des den der deutsche Geschäftsträger am
^ort 3U stabilisieren, kann nicht Wunder Quai d'Orsay unternommen hat. Der »Matin
Mohmpn nnaeüchts Der Tatsache, Daß jeDer politische spricht von einer Deutschen Note, Die absichtlich
nehmen angesichts Der Dalsa^e, ^ß erfolgt, maßvoll unD glücklich gehalten sei. Die kom-
■ ■ -----------' munistischen Kundgebungen in Straßburg, Die Kari
katur des Führers und die rednerischen Ausfälle Thorez' hätten nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Ländern lebhafte Erregung ausgelöst, die mit Frankreich zu einer europäischen Friedenspolitik zu gelangen versuchten. Wer fetzt noch daran, zweifele, daß die Kommunistische Partei in Frankreich offen das Moskauer Spiel treibe, habe für diesen beharrlichen Irrtum keine Entschuldigung mehr. — Litwinow benütze
amtlichen Stellen die Nichteinmischung sogar soweit sondern sieJclb£rcm(^nau^Qb5en1)^n weitere
Ägierungö sie be« Federungen d^r Madrider ^^berfteuer '°/n j'Llich 3,5 °. r. erreicht werden VON einem französischen Minister Rechenschaft for- soll. Traameite dieser die „besitzende
>dere„ die ein Franzose auf französischem Boden aus- Um.die,v°^Trd e s ^^if.en man gesprochen habe.(!) man missen daß sie, sehen wir uns zunächst den
„Liberte" schreibt u. a., der deutsche Schritt beim ^g^sbesitz an, nicht „bloß wieder die Hausbesitzer Quai d'Orsay sei für Frankreich eine peinliche berührt, die schon seit Jahren nichts mehr zu lachen Demütigung. Das „Journal des Debats er- Laben nachdem sie dreimal die Mieten senken muh- tlärt, man könne keineswegs zufrieden sein t andern auch die W o h n u n g s b e f i tz e r. mit der Freiheit, die man diesen getarnten Gegnern Italien überwiegt nämlich das System Des ge - des Vaterlandes lasse, in den Grenzgebieten 2Iuf= teilten Hausbesitzes, man kann fast feoe
Märsche und Manöver abzuhalten. Auf Grund der Wohnung, einen Stock, einen halben Stock, ja schon
Stellung, die sie in der Regierungsmehrheit inne= oine winzige Zwei-Zimmer-Wohnung kaufen Em
hätten, würde ihr Treiben einigermaßen ernst. Jede aQU5 bat also in der Regel so mele Besitzer, ais
Regierung, die dieses Namens würdig sei, hatte L. Wohnungen hat. Die großen Mietskasernen bu- die kommunistischen Kundgebungen dicht an der Kßn ein Condominium, dessen Verwaltung ge- Grenze kurzerhand verboten, denn sie konnten wohnlich ist es als Treuhänder der gesamten Woy- nichts anderes bezwecken als außenpolitische uunqsbesitzer ein Rechtsanwalt — die Kosten für me Zwischenfälle zu schaffen gemäß Dem bo siche- Reparaturen usw. auf Die einzelnen Parteien ver- wisti chen Plan, Der Darin bestehe, Frankreich m tei[L Der Wohnungskauf hatte seine besonderen außenpolitische Verwicklungen hineinzuziehen, denn Neubauten sind — oder waren es viei-
Nutzen Sowjetrußlands, dessen Wunsch es mcI)r ___ für 25 Jahre steuerfrei, also eine ideale Ka- sei, Westeuropa zu beunruhigen. Der Zwischenfall wtalsanlage. Viele Kapitalisten, kleme rote große, beweise, daß man nicht länger ohne ernste Gefahr davon, indem sie ihr geamtes vermögen , n von Leuten regiert werden könne, die einen Jrr- ^gusanteilen ober Wohnungen festlegten u tum und eine Ungeschicklichkeit n a d) bamit auf ein steuerfreies Einkommen bis zu 1U der anderen begingen. v. H. kamen. Nebenbei bemerkt, verdankt man
--üi erster Linie dieser Einrichtung, wenn Italien nach ---------------------------7 dem Kriege so schnell aus seiner Wohnungsnot her- einen Ausfuhrkreditplan erzielt worden, aU5fam, denn je mehr die Lauwut um sich griff, um der in großen Zügen dem vor einiger Zeit mit wehr erübrigte sich die Wohnungszwangswirt- Sowjetrußland abgeschlossenen Abkommen ent- schäft. Die Städte wuchsen auf
spricht. Danach wird China englische In- W^ise und das Bauwesen als Schlüsselindustrie be dustrieerzeugnisse kaufen können, wah- (ebte Handel und Wandel. (~fpn()re
rend die englische Regierung gegenüber den eng- ßat me an Stimmen gefehlt, bie iene öteuer fischen Verkäufern die Garantie übernimmt. befreiung unter anderem Gesichtspunkt betrachteten. Ziffernmäßige Angaben über die Hohe dieses Kre- eine brachliegende Steuerquelle. Nun ift es aljo dites liegen' noch nicht vor. Der Sowiettu sichen um bie|e5 fetzte Steuerparadies geschehen der ave, Regierung ist seinerzeit ein Kredit bis 10 Millionen sj^sche Krieg hat seine Pranke hinelngeschlagen uno Pfund unter der Voraussetzung eingeräumt war- |Glbrt bie neuesten Neubauten, die im vertrauen auf den, daß sich unter den in England zu kaufenden bie gesetzlich zugesicherten 25 Ruheiahre erstellt mur- Waren kein Kriegsmaterial befindet. Meldungen nicht verschont. Wenn es nach den Unken geht, , über die Gewährung einer britischen B a ran - s^, die Götterdämmerung da, die Baulisit wuy
f e ih e von mehreren Millionen Pfund an China m (grncgen kommen und mancher, der sich fcyon
, sollen in dieser Form nicht den Tatsachen entspre- f^er vermeintlichen Oase freute, mirb . chen. Richtig ist aber, baß eine gememfameLänger. Aber vielleicht war eine Schonzeit Du: ut) ' Anleihe Englanbs, Frankreichs, Belgiens unb '^^isch über ein Menschenalter erstreckte, Unnatur ‘ Japans an China zur wirtschaftlichen Entwicklung in unserer unerbittlichen Kampfepoche.
" des Lande- erwogen wird. Der Schlag frisst nicht wenige Au- ander man
Die Blatter „Tokio Nishi Nishi" und "««n 1^ Um
Asahi Schimbun" sowie bie Agentur Domei be- renz, an n e Inländer haben,
' J das Warenkreditabkommen zwischen, d^ m^ralsichen^^
so erhabenes Ereignis, wie es die.Gründung eines rinnen Jmveriums sei. naturgemäß mit Opiern e ?autwXm^e. Auch gibt es selbstverständlich die Trostrechner, die ausführen, mit der Zwangsanleihe und der (Sonberfteuer fei ja nur ber Mehrwert abgegolten, ben die Hauser nun in sich batten. Nicht alle kommen freilich ba*bei mit. Der Klein wohnungsbesitzer muß ja wie ber ^tige Miete mit bem Centesimo rechnen unb hat er, sagen ww einmal vierzigtaufenb Lire iu feine mer W investiert, (o bleibt ihm eben nichts übrig, als zu nächst einmal 2000 Lire auf Den Tisch des Staates in bar hinzulegen. Wer auf bie Entgegennahme
dah die Zwangssumme **, *? “?
5 SS s s
K I.WÄÄ 1Äi» -3 Arbeiter und Bauern". Denkt man an die schw.e-
kö^lich'me°'Lrch die Revolution abg°,prengt°n | Einzei^covinzen langsam um eine Art Kernpro-1 vfnz herum kristallisieren, Daß also im Innern Ehi- nas e i n Kernpunkt ge.cha.ffen wirD, Der» Die auseinanberftrebenDen Teile wie ein Magnet heran- ?icht ohne baß biefer Anziehungsprozeß Durch mi = täriidie Härte überstürzt ober erzwungen wird. Für europäische Augen mag bie Tatsache, baß m ben Provinzen einzelne Generale unb Gouverneure gleichsam souveräne Rechte ausuben, befremblich sein. Aber biefer provinzielle Separatismus ist im Grunbe so alt wie Ehma selbst. Er ist a er j^g^ischen Außenamtes würbe mit befonberen t
mieber übernmn en mor , Waffengewalt als Instruktionen nach Nanking entfanbt, und Marschall i betonen mochten wemger ou cy Kernpro- Tschiangkaischek selbst übernahm an Stelle bev
eben burch jenen Magnensm , Außenminister Chang Chun bie Fühlung mit bem
n q U53Sti?rS 3®eifellü5 leitf)= japanifdjen Bevollmächtigten. Erschwert wirb bie .
Die Lage wäre für ^chiangka jcy r 3 ' anische Lage natürlich baburch, baß Japan Forberungen '
ter. wenn mcht staubig aus ^1 P nehmen aufgestellt hat, bie im gewissen Sinne an bie be- S r fnVnuf ien/ Leibenschaften, bie in China rüchtigten Forberungen aus bem Zahre 1915 er- wuß/e unb auf ^eiDenjch f ^^eckt wur- innern. Allerdings steht heute an ber Spitze Der Jelbft bur* btefe jsoimr 0 B großen Forderungen bie systematische Be:k a m p f u n g d- s
©nn^ntionen bes Marschalls nicht. Wir B o 1 s ch e w i s m u s in China. Für bas Anwachsen politischen Konz p n Schaffung eines großen des kommunistischen Einflusses wird von japanischer wissen nichts wie mälkerdlocks auch ein poli-1 Seite auch bie Kuo-ming-tang verantwortlich
nl if mHfen nur daß er bestrebt Emacht. Manch- japanische Äretfe flefjen («S« f° tifctjes 3beal Jft “ y “ ung Chinas mög- weit, eine Auflösung der Chinesischen Natwnal- war. die Einigung und C neuer^ g fordern, was Chiang kei schek natürlich
liGtnichtge^enJapam s^ eE>en. Leicht roirä niema15 bewilligen könnte. Es besteht auch die Ge-
= ^'Ebe nicht gemacht. Sie ist heute mel fabr daß Japan al- Repressa,e zur endgültigen
ihm diese Ausgabe nicht ge i 3apan Abtrennung der suns nördlichen Pro-
fd)mem benn 1=, benn bie toP t Ueber 16 ja. L t n Chahar, Hopei, Sch-nsi. Schantung und uni’- J ?hr«uae liegen in der Yantse- Sunian schreitet. Umgekehrt hat China die 9orbe=
iopani,4en xruppen
^V7U9eiTnÄunf "ej "’Äurei Wir glauben nicht
pansiche Zeitungsvertreter getötet unb September steuern wollen unb bem Drangen ber Militarparte nische Kaufleute schwer. ^letzt. An^ nicht nachgeben. Es ist nicht ausgechwssenbaßda
würbe in Pakhai ber einzige bort 1Leb«m P bej englische Vorstellungen eine gewisse Wirkung au. Die
ermorbet. Wenige Tage spater fielm W^au^ ^^nischen Außenpolitik ausgeubt haben
3um japanischen Kons 6 ..’<.y«hpr mürbe in Wenn man einmal ganz losgelöst von ber jetzigen
Attentat zum Opfer. Enbe Sep Matrosen Spannung bie militärischen Möglichkeiten?iuer um-
Schanghai auf eine Gruppe jop msch^^ Etärischen Aktion Japans ms A g
geschossen, wobei em Obermatrme f0 kommt man von selbst zu dem Ergebnis,
weitere schwer verletzt. murb> . , Werften Zwischen- daß ber riesige chinesische Raum eine wirklichi; Ni - maßregel auf biesen letzten unb sch Härtungen jn derwerfung Chinas verhindern würbe Japan konnte f.rr d.e Javaner Trum> unb über- sich wohl in Besitz ber ch'nesischen Küsten unb ba
der Sühneforberung mit ber großen Hafen unb .^udelszentren f tz - Die Sprache zwi- Es würbe bamit aber im gleichen Augenblick sem ' - ' stärksten Hanbelspartner vernichten. Was diese Ver
nichtung für bie ohnehin schwierige Wirtschaftslage Japans bebeuten würbe, braucht nicht ausgemalt zu werben.
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nützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf .Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf.
vruck und Verlag: vrühl'iche UnwerstkSts-vuch- und Steindruckerei ii. Lange in Sietzen. Schrifilei.ung und Geichäs,-stelle: Schulstrahe 7 M-ng-nabfchlüst- St°ß-,»
Die französische Presse hat bisher — drei Tage nach der Thorez-Rede in Straßburg — das Schweigen über die für Deutschland und sein Staatsoberhaupt Adolf Hitler beleidigenden Ausführungen des kommunistischen Abgeordneten Thorez noch nicht gebrochen. Dieses Verfahren, das von der französischen Presse in anderen Fällen schon oft angewen- bet worben ist, läßt bie Frage auftauchen, ob hier einWink von oben vorliegen kann, bie Straßburger Ausführungen Thorez' mit Schweigen zu übergehen. Obwohl bie halbamtliche Agentur Havas am Sonntag fpätabenbs bie Ausführungen Thorez' auszugsweise roiebergab unb auch nicht verhehlte, baß Thorez ben Nationalsozialismus unb ben Führer heftig angegriffen habe, ja sogar bie gehässige Karikatur bes Führers genau beschrieb, hat bisher nur ber r e ch t s st e h e n b e ,,J o u r" bie Verschwörung des Schweigens hierüber gebrochen. Selbst bas Sprachrohr ber Komintern in Frankreich, bie „Humanitä", hat bis heute kein Wörtchen über bie an Deutschl-rnb unb seinen Führer gerichteten Angriffe bes Herrn Thorez verlauten lassen. Da also bie französische Öffentlichkeit, obwohl man sich in Frankreich fo Diel auf bie liberale Pressefreiheit einbilbet, in fast oollftänbiger Unkenntnis biefer kommunistischen Beleibigungen gegenüber Deutschlanb ge- tunq x^nuna ...... halten wirb, muß bie von ber Dienstagspresse ge-
tuuurellen unb zwiiiiatorijchen melbete Erregung bes beutschen Volkes eine offen-
Grotzc Aufmerksamkeit in Japan.
ßoniion 13. Okt. (DNB., Zwischen Englands übergeben, und China ’ift eine grundiatzliche Einigung ub
der merkwürdigen Anstchft Feldzug in Abessinien begann, gleich mit
-- wäre un««u„|uä, wenn der Friede durch einem nüchtern Abschluß de- Sieges verknüpft,
nicht den deutschen Schritt. Die kommunistische Ope- im Ausland untergebrachten^W I•
deutschen Geschäftsträgers, ,.
Mischung". — In der Stunde, in der die


