Ausgabe 
14.9.1936
 
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Anmeldung der Konfirmanden von Dienstag, den 15. Sept., bis

Donnerstag, den 17. Sept., nach­mittags 46 Uhr, im Pfarrhaus,

Auch das letzteGroße-Preis"-Rennen der Renn- zeit 1936 gestaltete sich zu einem großen Erfolg für die deutsche Automobil-Industrie. Die Auto-Union, die diesmal allein die deutschen Interessen vertrat, feierte durch ihren jungen Meisterfahrer Bernd Rosemeyer einen neuen großen Sieg. 75000 Zuschauer waren auf der bekannten Monza-Renn­strecke bei Mailand Zeuge, wie Bernd Rosemeyer Italiens Meisterfahrer Tazio Nuvolari (Alfa Ro­meo) in einem großartigen Rennen einwandfrei besiegte. Nach einer Fahrzeit von 3:43,25 Stunden (135,352 km/st) erreichte Rosemeyer mit zwei Mi­nuten Vorsprung das Ziel vor Tazio Nuvolari, der 3:45:30,6 Std. (134,096 km/st) für die 503 Kilo­meter lange Strecke benötigte. Dritter wurde wie­der ein Auto-Unionfahrer, und zwar Ernst von Delius, der zwar zwei Runden gegen die beiden Ersten eingebüßt hatte, aber ebenfalls ein ganz großes Rennen fuhr. Er verwies den Alfa-Romeo- Fahrer Rens Dreyfus sicher auf den vierten Platz.

80 Runden waren von den 12 gestarteten Wagen zurückzulegen, aber nur sieben schafften es, wenig­stens bis zu dem Augenblick, in dem der Sieger abgewinkt wurde, im Rennen zu bleiben. Der Kampf war außerordentlich hart und schwer. Die fünf Schikanen, die in die Strecke eingebaut waren, forderten von Maschinen und Fahrern fast Unmög­liches. Von 250 km/st Spitzengeschwindigkeit mußte immer wieder bis auf 60 km/st bei den Schikanen ab­gebremst werden, dadurch wurden natürlich Menschen und Material bis zum Letzten angestrengt. Fünf Fahrer, darunter die Auto-Union-Fahrer Hans Stuck, Achille Varzi und Hasse, der Varzis Wagen übernommen hatte, mußten die Waffen strecken. Hans Stuck lag bis zur 16. Runde in der Spitzen­gruppe, als er die schwerste her fünf Schikanen streifte und sich mit seinem Wagen zweimal über­

schlug. Wie durch ein Wunder kam Stuck nur mit leichteren Verletzungen davon. Varzi nahm eben­falls eine Schikane mit, und Hasse bekam schließ­lich Schwierigkeiten an feiner Maschine.

An der Spitze fuhren Bernd Rosemeyer und Tazio Nuvolari ein phantastisches Rennen. Rose­meyer holte allmählich gegen Nuvolari einen Vor­sprung von über zwei Minuten heraus, es gelang ihm aber nicht, den Italiener zu überrunden, dafür war die Fahrkunst seines Rivalen zu groß.

Da das Wetter sehr heiß war, wurden auch an die Reifen höchste Anforderungen gestellt.

Mit dem italienischenGrand Prix wurde die Rennzeit 1936 offiziell beendet. Bernd Rosemeyer sorgte dafür, daß auch diese Saison mit einem deutschen Siege abgeschlossen wurde. Beim Masaryk- Rennen in der Tschechoslowakei, das im Vorjahre die Rennzeit beendete, kam Bernd Rosemeyer zu seinem ersten Sieg als Auto-Rennfahrer. 1936 ge­wann er dann sechs Rennen, davon dreiGrand- Prix"-Rennen. Damit hat sich der junge Renn­fahrer an die erste Stelle der europäischen Klasse­fahrer gesetzt.

Großer Brand im Vogelsberg

* Nieder-Moos (Kreis Lauterbach), 14. Sept. Am gestrigen Sonntagvormittag brach hier in dem Grundstück des Landwirts Paul Heizenröder Feuer aus, dem die Stallungen und die Scheune sowie ein Teil des Wohnhauses zum Opfer fielen. Die Flammen griffen auch auf das benachbarte Grundstück der Gebrüder M ö l - l e r über, die eine Schreinerei betreiben.

Obwohl die Feuerwehren eifrig tätig waren, ver­nichteten die Flammen in dem Grundstück des Land­wirts Heizenröder mehrere hundert Zent­

ner Stroh und Heu, ferner eine Menge Frucht, eine Anzahl landwirtschaftlicher Maschi­nen und einen Teil der landwirtschaftlichen Geräte. In dem Grundstück der Gebrüder M ö Her wurden gleichfalls Heu- und Strohvorrätevernich- t e t, sowie eine Menge Werkh 0 lz, das in der Schreinerei Verwendung finden sollte. Die Brand­ursache ist noch unbekannt. Die polizeilichen Ermitt­lungen sind noch im Gange.

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am Sonntag feinen fünften Sieg erspurtete, belegte in der Einzelwertung den ersten Platz vor seinen Landsleuten Overbeck, Hupfeld und Ruland. Damit haben die deutschen Fahrer ihre voraufgegangenen beiden Erfolge wiederholt und sogar noch eindrucks­voller gestaltet.

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Am Montag folgender Kursus:

Fröhliche Gymnastik und Spiele, Frauen: Von 20.30 bis 21.45 Uhr, Lollar, Kan­tine der Fa. Buderus.

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Allgemeine Körperschule, Frauen und Männer: Mittwoch von 20.30 bis 21.45 Uhr, Lyzeum, Dammstr. 26. Vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Kindergymnastik: Dienstag von 1417 Uhr, Frankfurter Straße 60, Gartenhaus. Vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Alle Kinder im Alter von 410 Jahren können daran teilnehmen.

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, Georg Basel: Flammen in der Wüste. Erlebnisse eines deutschen Flugpioniers in Jnnerasien mit 21 Aufnahmen und einer Karte. Broschiert 3.20 Mark, Ganzleinen 4 Mark. Verlag Ullstein. (204) Ein kleiner Trupp zieht durch die Wüste. Gobi. Zwei Männer nur, dazu ein schwarzer Tibetanerhund. Es gilt eine Strecke von fast fünftausend Kilometern, die von Shanghai bis zur Sowjetgrenze ganz China überquert, durch die Anlage von Flugplätzen zu überbrücken. Wo seit Jahrtausenden die Karawanen schwanken mit dem bronzenen Geläut ihren Leitkamele, sollen jetzt Mo- tore in den Lüften fingen. Der Führer des kleinen Vortupps im Dienste der Zivilisation ist ein Deut­scher, Georg Basel. Den Auftrag zu diesem kühnen Unternehmen erhielt er 1932 von der deutsch-chine­sischen Flugverkehrs-Gesellschaft Eurasia. Bis zum Sommer 1933 arbeitete er in der Provinz Kansu in der inneren Mongolei und zog dann nach Sinkiang zu einer Zeit, als gerade die Kämpfe zwischen den aufständischen Mohammedanern unter der Führung des Generals Ma und der chinesischen Regierung der Provinz auf ihrem Höhepunkt waren. Bafel sah diese Kämpfe aus nächster Nähe und wurde in den Strudel unmittelbar hineingezogen, als die Sowjets in Sinkiang ihren Einfluß mit Gewalt durchsetzten. Dabei fiel er unter falscher Beschuldi­gung in die Hände der GPU. und mußte monate­lang furchtbare Qualen ausstehen. Diese Schilde­rung, halb persönlicher Erlebnisbericht, halb Dar­stellung der politischen Wirren Jnnerasiens, ist mit größter Spannung durchgeführt.

Generalleutnant a. D. Marx,Ar­tillerie im Kampf". Verlag Ludwig Doggen­reiter in Potsdam. (140) Dieses Buch eines der besten Kenner artilleristischer Fragen will auch dem Nichtartilleristen einen kurzen Uebevblick über die Artillerie von heute geben und dem jungen Batterieführer einige Erfahrungen aus Kriegs- und Friedenszeiten übermitteln. Ausgegangen ist von der Richtlehre, auf die die Schießlehre systematisch aufgebaut wurde. Dann folgt ein Abschnitt über die Kriegsgliederung der Artillerie und weitere Kapitel über ihre Gesechtsoerwendung. Alles ist knapp und mit äußerster Klarheit behandelt, eine Fülle von Beispielen mit anschaulichen Skizzen machen das Buch zu einem äußerst brauchbaren Hilfsmittel für den jungen Soldaten.

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George C. Marshall,Infanterie i m Kampf. Zweiter Teil. Ludwig Voggenreiter, Verlag, Potsdam. (69) Dieses Büchlein aus der amerikanischen Jnfanterieschule, das Colonel Marshall zusammengestellt hat, will Krisgserfah- rung gegen Friedensirrtümer stellen. An einer Reihe, durch klare Geländeskizzen veranschaulichter Beispiele wird dies erläutert. Die Kunst der Trup­penführung auch für die untersten Verbände nutz­bar zu machen, ist der Zweck des Büchleins.

Untersuchungen über das Spreng­kultur-Verfahren. 1. Folge. Von Diplom- Landwirt K. W. W e i ß. Heft 66 der RKTL.-Schrif­ten. 1936. Beuth-Verlag G. m. b. H., Berlin SW 19. (232) Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, daß u. a. die Versuche zur Entwässerung von Feld­flächen durch Sprengung undurchlässiger Lehm- und Tonschichten, durch Sprengung von Dertikaldränagen zur Beseitigung stehender Gewässer neben einer Reihe anderer Versuche durchaus erfolgreich waren, und daß die Kosten für die Sprengarbeit meist schon durch den Ernteertrag ein Jahr nach der Sprengung getilgt werden, ja, daß sich sogar in dieser Zeit be­reits eine über diese hinausgehende Einnahme ergab.

Dr. phil. O. Lange: Chemie, Leben, Technik, wie alles sich zum Ganzen webt. In Halbleder gebunden. Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag G. m. b. H., Ber­lin-Charlottenburg 2. (255) Noch niemals trat die Bedeutung der chemisch-technischen Erfindungen und Entdeckungen der letzten Jahrzehnte so in das unmittelbare Bewußtsein des Menschen wie heute. Tagespresse, Funk und Film berichten vom Ringen um die Rohstoffe, als die schlechthin unentbehrlichen- Grundelemente des heutigen Daseins. Kohlen, Erdöl, Treibmittel für Motoren, Futter für das Nutztier, Dünger für Felder, Sprengstoffe, Stahl, Spinn­fasern, Salze sind die Stoffe, die alle brauchen, um leben zu können. Diese Vielfalt zu entwirren, Ord­nung und Ueberschau zu ermöglichen, die auch dem nichtfachmännisch vorgebildeten Leser ein Verständnis erlauben, ist Sinn dieses Buches. Das Buch zeigt die Höhe unseres chemischen Wissens in seiner An-

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