Ausgabe 
14.2.1936
 
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KSgel an, et schoß fast von der Mitte, aber ergeb­nislos. Dann stand Egginger im Mittelpunkt des Geschehens. Nur drei Meter vor ihm schoß Neville placiert, doch Egginger brachte es fertig, dem für unhaltbar gehaltenen Schuß den Weg ins Tor zu verwehren. In der 7. Minute erzielten die Kanadier den Führungstreffer. Nach einem groß angelegten Angriff nahm Farguharson die Scheibe, die schräg von links hereinkam, auf und schoß unhaltbar ein. Das Spiel wurde nun härter, Neville und Wiede­mann mußten für eine Minute dem Spiel von außen zu sehen. Kaum war Neville wieder da, stand er sofort in heftigem Gefecht mit vier Mann vor dem deutschen Tor. Die Deutschen blieben dabei überlegen, und der Angriff wurde abgewehrt. Dann verpaßte Kögel die Ausgleichschance, als er drei Meter frei vor dem kanadischen Tor stehend die Scheibe neben den Pfosten setzte. Bei andauernder Ueberlegenheit der Kanadier ging das erste Spiel­drittel zu Ende.

Der zweite Abschnitt.

Trotz ausgezeichneter Zerstörungsarbeit der Deut­schen fiel in der vierten Minute des zweiten Ab­schnittes der zweite Treffer, abermals durch Far­guharson. Das Bild änderte sich auch im folgenden Spielgeschehen nicht; die Deutschen wurden in die Verteidigung gedrängt, während Kanada in sehr schnellem Tempo Angriff auf Angriff vortrug. Die deutsche Mannschaft kam einfach nicht dazu, die jetzt einzig richtige Taktik einzuschlagen, alles auf eine Karte zu setzen, alles nach vorne zu werfen, um den Ausgleich zu schaffen. Es war jedoch unmöglich, gegen diese Klassemannschaft, wie sie die Kanadier darstellten, aufzukommen.

Der deutsche Sturm arbeitete nicht einheitlich genug. Man säh nur Einzelaktionen, die bei den technisch besseren Kanadiern natürlich nie zu Er­folgen führen konnten. Die Kanadier griffen un­entwegt an und bei einem ihrer Vorstöße erhöhte Neville auf 3:0. Die Ueberlegenheit der Kanadier wurde immer stärker. Es folgte ein Durchbruch von Thomson und zum vierten Male war die Scheibe tm deutschen Netz. Dann mußte Kögel für eine Minute vom Felde. Weitere Angriffe der Kanadier schlossen das zweite Drittel ab.

Das letzte Drittel nahm mit einem Alleingang Kögels seinen Anfang. Die Deutschen versuchten wenigstens noch das Ehrentor zu retten, und das gelapg auch. Eine gute Kombination beschloß Strobl mit einer Flanke zur Mitte, wo Wiedemann zur Stelle war und unhaltbar einsandte. Die Ka­nadier gaben aber keine Ruhe. Egginger mußte vor dem durchgebrochenen Farguharson abwehren, aber aus einem Gedränge heraus erzielte wenig später St. Germain doch den fünften Treffer. Das Spiel wurde dann etwas rauh, das Publikum ging lei­denschaftlich mit. Kaum waren die Seiten ge­wechselt, als durch Neville die Kanadier ihr sechstes Tor erzielten. Unter stürmischem Jubel kamen dann die Deutschen durch Strobl zu einem zweiten Tref­fer. Mit 6:2 (1:0, 3:0, 2:2) hatte Kanada das Spiel gewonnen.

Die deutsche Mannschaft hat sich in den seitheri­gen Spielen hervorragend geschlagen: im letzten Treffen machte sie einen etwas abgekämpften Ein­druck. Den gelegentlichen deutschen Angriffen fehlte deshalb die nötige Durchschlagskraft, weil der Geg­ner schneller war.

Die besLrn Spieler auf dem Platze waren die kanadischen Stürmer Thomson und Neville. Muster­haft waren bei allen kanadischen Spielern Scheiben­führung und Zuspiel. Die Deutschen sind einem besseren Gegner ehrenvoll unterlegen.

England schlägt Ungarn 5:1.

Mit rund 4000 Zuschauern war der Besuch nicht übermäßig gut; besonders die Tribünen für die Dauerkarten-Jnhaber wiesen beträchtliche Lücken auf. Auch der Führer wohnte mit großem Interesse diesem Spiel bei. Die Engländer waren die bessere Mannschaft, obwohl ihnen sichtlich das schwere Vor­tagstreffen gegen Deutschland noch in den Knochen steckte. Nach teilweise mattem Spiel siegte Groß­britannien sehr sicher mit 5:1 (1:0, 3:1, 1:0) Toren und hat sich damit auf jeden Fall die Teilnahme- Berechtigung an den Schlußrundenkämpfen ge­sichert.

Tschechoslowakei Oesterreich 2:1.

Im zweiten Eishockeyspiel des Donnerstags stan­den sich die Mannschaften von Tschechoslowakei und Oesterreich gegenüber. Die Tschechen gewannen mit 2:1, wobei die drei Tore des Spieles im zweiten Drittel fielen. Mit diesem Siege dürften die Tsche­chen in der Endrunde stehen, denn selbst bei einem kaum möglichen Sieg der Schweden über Amerika, der die Tschechoslowakei mit den Amerikanern und Schweden punktgleich auf den ersten Platz bringen würde, könnten die Schweden auf Grund des'Torverhältnisses nicht mehr weiterkommen.

Die Spiele der Gruppe I angestossen.

Mit den Spielen England Ungarn und Deutsch­land Kanada wurden am Donnerstag die Zwi­

schenrundenbegegnungen der Gruppe I abgeschlossen. England schlug Ungarn überlegen mit 5:1 (1:0, 3:1, 1:0) und Kanada holte gegen Deutschland einen 6:2-Sieg (1:0, 3:0, 2:2) heraus. Damit haben sich England und Kanada für die Endrunde durchgesetzt. Deutschland, dessen Mannschaft wenig vom Glück begünstigt war und sowohl in der Vor- als auch in der Zwischenrunde in der stärksten Gruppe spielen mußte, konnte sich nur den dritten Platz vor den sieglos gebliebenen Ungarn sichern. Deutschlands Eishockeyspieler haben sich wundervoll geschlagen. Sie erreichten mit dem Unentschieden gegen England mehr, als wir zu hoffen gewagt hatten. Die Ergeb­nisse, die unsere Mannschaft aber errang, sind ein Beweis dafür, daß die intensive Traininasarbeit nicht ohne Erfolg geblieben ist, daß Deutschlands Eishockey heute mit an der Spitze in Europa steht.

Die Schlußtabelle der Gruppe I lautet:

Spiele Gew.

England 3 2

Kanada 3 2

Deutschland 3 1

Ungarn 3 0

Unentsch. Verl. Tore

1 0 8: 3

0 1 22: 4

1 1 5: 8

0 3 2:22

Pkte. 5:1 4:2 3:3 0:6

Die Schlußrunden -Teilnehmer ermittelt.

Amerika Schweden 2:1.

Das letzte Spiel des Freitagabend sah die Mann­schaften von Amerika und Schweden im Eisstadion im Kampfe. Die Amerikaner konnten sich dabei einen knappen Sieg und damit die Teilnahme in der entscheidenden Schlußrunde sichern. Die Entschei­dung über den Sieg im Olympischen Eishockeyturnier liegt also in der Endrunde bei Kanada, England, Amerika und der Tschechoslowakei. Diese vier Natio­nen bestreiten die Schlußrunde.

Eisschießen auf dem Rießer See.

In unserem am Dienstag veröffentlichten Bericht über das Eisschießen auf dem Rießer See, und zwar in der Ergebnisliste des Nationalen Wett­schießens für Männer wurde der Name des vier­ten Siegers falsch wiedergegeben. Der Name des Gießener Teilnehmers mußte nicht Karl, sondern Klar! lauten.

G. A -Sport.

Fußball im Artillerie-Sportverein.

Spv. 06 Alsfeld Artillerie-Sportverein Gießen 5:6 (3:3).

Die Gäste bestritten das Spiel in folgender Auf­stellung: Landsrath, Kucharzak, Reith, Waldmann, Stinael, Speier, Schwärzet, Naumann, Clement, Brückner, Schneider. Das Spiel wurde von den Ar­tilleristen leichter gewonnen, wie das Resultat be­sagt. Sie waren ihrem Gastgeber in Technik und Schnelligkeit voraus, ohne auch das erforderliche Maß von Härte vermissen zu lassen. Der SpV 06 Alsfeld, der in seiner Klasse eine führende Rolle spielt, zeigte ein recht brauchbares Spiel. Der Spielverlauf gestaltete sich sehr abwechslungsreich. Ein schneidiger Angriff der Artilleristen führte schon in der 1. Spielminute zum Führungstreffer. Der Sturm der Artilleristen arbeitete weiter recht gefähr­liche Situationen heraus, ohne sie aber vorerst ver­werten zu können. Der Gastgeber war glücklicher, es gelang ihm in der 19. Minute der Ausgleich und sogar der Führungstreffer. Doch die Freude der Einheimischen währte nicht lange. Ein schöner Angriff Brückner-Clement-Naumann kam vors Tor der Gastgeber, Clement täuschte und schon saß der Ball in den Maschen. Das Spiel wurde schneller. Bei einem Gedränge vor dem Gästetor glückte Als­feld abermals der Führungstreffer, Clement konnte jedoch kurz vor Halbzeit nach schöner Vorarbeit Brückners abermals ausgleichen.

Nach dem Wechsel machte sich die bessere körper­liche Kondition der Gäste stärker bemerkbar. Dazu baute die Läuferreihe Waldmann-Stingel-Speier, die in der 1. Hälfte etwas zu defensiv gespielt hatte, verständnisvoll auf. Die Platzbesitzer gingen zwar nochmals in Führung, hatten dann aber nichts mehr zu bestellen. Ein Strafstoß Naumanns köpfte Cle­ment unhaltbar zum Ausgleich ein. Einer Vorlage Brückners nachspurtend, lenkte derselbe Spieler zum 5. Treffer ein. Das Spiel wurde nun von feiten Alsfelds hart geführt. Es gab noch einige aufregende Momente vor beiden Toren, bis ein überraschender 20-Meter-Schuß von Clement den Sieg der Gäste sicher stellte. Fast mit dem Schlußpfiff gelang den Platzherren durch zu weites Aufrücken der Gäste­verteidigung noch ein Treffer, der das endgültige Resultat herstellte. Das Spiel fand bei den zahl­reichen Zuschauern lebhaften Beifall.

Schiedsrichter Wacker, VfL. Lauterbach, leitete das Spiel vorzüglich.

Fußball im Turnverein Großen-Linden

Spvg. 1900 Gießen III Großen-Llnden I 3:2 (1:1).

Grohen Linden II Staufenberg I 3:3 (1:3).

Die zweite Mannschaft empfing Staufenbergs erste zum Rückspiel. Es gab auch diesmal keinen

Sieger, da man sich wiederum mtt einem Unent­schieden trennte.

Heuchelheim II. 3gb. Gr.-Linden II. 3gb. 3:2 (1:1).

In Heuchelheim lieferte die zweite Jugend mit nur zehn Mann dem Platzbesitzer ein ausgegliche­nes Spiel, das die Platzelf dank ihrer größeren Spielerfahrung knapp für sich entschied.

Gr.-Linden I. 3gb. Leihgestern I. 3gb. 3:2 (1:1).

Die erste Jugend rettete die Ehre des Tages. Die einheimische Jugend, die seit August des vorigen Jahres noch keine Niederlage erlitten hat, schickte auch ihre Gäste aus Leihgestern geschlagen nach Hause.

Jahreshauptversammlung des Tv.Frisch Auf" Leihgestern 1893.

Der Turnverein hielt seine diesjährige Haupt­versammlung im VereinslokalZum Löwen" ab. Vereinsführer Will führte in feinen Begrüßungs- worten u. a. aus, daß man zum letzten Male im Verband der Deutschen Turnerschaft zusammenge­kommen sei. Dem Geschäftsbericht des Vereinsfüh­rers Will konnte man entnehmen, der der Verein in turnerischer und wirtschaftlicher Hinsicht mit Zu­friedenheit auf ein arbeite» und segensreiches Jahr zurückblicken kann. An auswärtigen Festen und son­stigen Veranstaltungen beteiligte sich der Verein er­folgreich. Der Turnbericht von Oberturnwart Schmitt bezeugte, daß das Geräteturnen im Ver­

ein Sine gute Pflegestätte hat. Kassenwart Jung erstattete den Kassenbericht, der einen guten Stand zeigte. Rechnungsprüfer Schäfer bestätigte, daß die Kasse in bester Ordnung sei. Dereinsführer Will dankte allen Turnern und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit und sprach den Wunsch aus, daß diese auch im neuen Jahre im Reichsbund für Leibesübungen sich auswirken möge zum Segen des Vereins. Am 22. Februar veranstaltet der Ver­ein sein Wintervergnügen. Mit einem Sieg-Heil auf den Führer wurde die Versammlung geschlossen.

Fußball im Gau Nordheffen.

Ciga-Begegnungen des Sonntags.

Im Gau Nordhessen wird an der Tabellenspitze auch am nächsten Sonntag noch alles beimAlten" bleiben. Das heißt, Borussia Fulda wird zu Hause gegen den Spielverein Kassel im letzten Punkte- kampf auf 28:6 Punkte kommen und Hanau 93 beim abgestiegenen SV. Bad-Nauheim in seinem vorletzten Meisterschaftstreffen auf 27:7 Punkte. Der Titel wird also aller Voraussicht nach erst am Sonn­tag darauf zur Vergebung gelangen. Hanau 93 trifft hier auf eigenem Platz auf den Spielverein Kassel und wird sich dabei selbstverständlich die beiden Punkte nicht entgehen lassen. Der neue Mei­ster wird daher wahrscheinlich wieder 1. FC. Hanau 93 heißen. 03 Kassel und VfB. Friedberg liefern sich in Kassel den dritten nordhessischen Punkte­kampf dieses Sonntags.

Wirtschaft.

Rhein-Mainische Börse.

Aktien uneinheitlich, Renten freundlich.

Frankfurt a. M., 13. Febr. Die Börse hatte am Aktienmarkt zwar eine weitere fteundliche Haltung; bei sehr kleinen Umsätzen war die Kurs- entwicklung aber uneinheitlich, da den kleinen Kauforders der Kundschaft auch Abgaben gegen­überstanden. Die Kulisse nahm eine sehr abwar­tende Haltung ein, zumal da besondere Anregungen fehlten. Eine Sonderbewegung vollzog sich in Lino- leum-Aktien; Deutsche Linoleum 150 (147,50), Conti Linoleum Zürich 149,50 (146). Etwas Inter­esse erhielt sich ferner für Montanaktien, die Um­sätze waren aber gering. Nur Mannesmann auf Dividendenhoffnungen etwas lebhafter mit 87,40 (86,90), Buderus und Rheinstahl gewannen je 0,25 v. H., Ilse Genuß 0,50 v. H., während Hoesch mit 91,13 und Vereinigte Stahlwerke mit 84 unverän­dert lagen. Am Elektromarkt zogen AEG. bei klei­nem Umsatz auf 40,40 (40) an, außerdem erhöhten sich Schuckert um 0,90 v. H. auf 133,90, RWE. um 0,40 v. H. auf 128,40, wogegen Licht 6- Kraft 0,50 v. H. und Siemens 1 v. H. nachgaben. Chemieaktien lagen nahezu geschäftslos, Farbenindustrie blieben mit 151,65 (151,50) gut gehalten, Deutsche Erdöl lagen mit 112,25 (112) mäßig höher. Metall-, Mo­toren- und Masckinen-Aktien bröckelten zumeist von 0,40 v. H. bis 0,75 v. H. ab, nur Moenus Ma­schinen gewannen 0,75 v. H. auf 84,75, und Rhein­metall blieben zu 127,75 behauptet. Zellstoff Aschaffenburg waren weiter gedrückt auf 88,40 (89,25), ferner ließen Aku auf 53,90 bis 53,75 (54), Reichsbank auf 187 (187,25) nach. AG. für Ver­kehrswesen lagen 0,50 v. H. höher.

Am Rentenmarkt war die Haltung freund­lich und das Geschäft verschiedentlich etwas leb­hafter. Stärker erhöht waren späte Wiederaufbau­zuschläge mit 68,75 (68), dieselben frühe gewannen 0,50 v. H. auf 69. Altbesitzanleihe 110,40 (110,25), Zinsvergütungsscheine 93,25 (93,20), Kommunal- Umschuldung 87,20 (87,10) und späte Reichsschuld­buchforderungen unv, 97; Reichsbahn-VA. gaben 0,25 v. H. nach auf 122,75. Von fremden Werten 4 v. H. Goldmexikaner 8,30 (8,40).

Im Verlaufe blieb das Geschäft am Aktien­markt klein, die Kurse vermochten sich überwie­gend auf der Anfangsbasis zu behaupten. Montan­aktien notierten teilweise noch mäßig höher, so 23er. Stahlwerke und Hoesch, ferner AEG. mit 40,50 nach 40.40, dagegen büßten Schuckert 0,65 v. H. auf 133,25 ein. Von erst später zur Notiz gekommenen Werten stiegen Elektr. Lieferungen auf 115,90 (114,50), Scheideanstalt auf 211,50 (210,50), wäh­rend Cement Heidelberg auf 127,50 (128) nach- ließen.

Das Rentengeschäft wurde im Verlaufe bei unveränderten Kursen sehr ruhig. 6 v. H. Dollar- Preußen lagen etwas schwächer mit 62,75 (63,25). Goldpfandbriefe, Kommunal - Obligationen und Stadtanleihen notierten unverändert. Liquidations- Pfandbriefe lagen nicht ganz einheitlich. Von Obli­gationen der Verein. Stahlwerke gaben 6proz. auf 103,25 (103,65) nach, während 4,75proz. auf 92,75 (92,50) anzogen. Im Freiverkehr waren Warschau- Wiener lebhafter und fest, Mark-Obligationen 12,75 (12,25), Stücke-Obligationen 11,75 (11,25).

Tagesgeld zum bevorstehenden Medio weiter ge- frag mit 2,5 (2,25) v. H.

Abendbörse ruhig.

Bei freundlicher Haltung hatte die Abendbörse nur sehr kleines Geschäft und nahezu unveränderte Kurse. Verein. Stahlwerke zunächst unv. 84,13, dann abbröckelnd auf 84, ferner IG. Farben 151,50 bis 151,40151,50 (151,40), AEG. etwas höher mit 40,50 (40,25); diese Bewegungen vollzogen sich aber bei sehr kleinen Umsätzen. Am Rentenmarkt zeigte sich weiteres Interesse für Kommunal-Umschuloung, die mehrfach mit 87,25 gehandelt wurden. Auch Warschau-Wiener Mark-Obl. blieben zu 2,7513 (12,65) gefragt.

U. a. notierten: Altbesitz 110,40, 4,5 Darmstadt v. 28 93, 4,5 Mainz v. 26 93, dlo. v. 28 92,75, IG. Farben-Bonds 126, 4,5 Rumänen Gold 9,40, 4proz. Rumänen 5,40, 4proz. Schweiz. Bundesbahn 187, Adca 71,25, Commerzbank 92,75, DD.-Bank 91,50, Dresdner Bank 91,50, Harpener 115,25, Mannesmann 87,13, Hoesch 91, Rheinstahl 114,40, Verein. Stahlwerke 84,1384, Aku 53,40, AEG. 40,50, Bekula 140, IG. Chemie volle 170,50, Conti Gummi 168,75, Daimler 104,25, Scheideanstalt 211,50, Deutsche Linoleum 149,75, Licht & Kraft 135,50, IG. Farben 151,50151,40151,50, Hart- mann & Braun 75, Holzmann E 99, Junghans 89, Metallgesellschaft 117,75, Moenus 84,75, Schuckert 133, Westdeutsche Kaufhof 31,40, Schöfferhof 177, AG. für Verkehrswesen 107, Schantung-Handels- AG. 93,25, Reichsbahn-VA. 122,75.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 13. Febr. Auftrieb: Kalber 707 (am letzten Donnerstagsmarkt 610), Schafe 142 (233), Schweine 675 (478). Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber andere a) 61 bis 68 (am 6. 2. 63 bis 68), b) 54 bis 60 (56 bis 62), c) 46 bis 53 (48 bis 55), d) 36 bis 45 (38 bis 47). Lämmer und Hämmel b2) 50 (50), c) 47 bis 49 (46 bis 49). Schafe e) 44 bis 47 (45 bis 47), f) 40 bis 43 (40 bis 44). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Sauen gl) 57 (), g2) 57 (). Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe ruhig, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt.

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroß­marktes: 850 Viertel Rindfleisch, 117 ganze Kälber, 18 ganze Hämmel, 470 halbe Schweine, 2 Klein­vieh. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75. Bullen­fleisch b) 74 bis 77. Kuhfleisch b) 68 bis 74, c) 58 bis 68. Färsenfleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75. Kalbfleisch b) 74 bis 80, c) 66 bis 74. Hammel­fleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zenti­meter, höchster Preis 80, Flomen höchster Preis 80. Marktverlauf: ruhig.

Schwelnemarkt in Friedberg.

LPD. Friedberg, 13. Febr. Auf dem gestri­gen Schweinemarkt waren 255 Jungtiere aufgetrieben. Es wurden folgende Presse gezahlt: Bis 6 Wochen alte Tiere 18 bis 20 Mk., 6 bis 8 Wochen alte 20 bis 26 Mk., 8 bis 12 Wochen alte Tiere 26 bis 35 Mk. Der Handel war sehr lebhafte

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

$raniiun a. Dl.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Gchluß- hird

(Schluß!. Abend­börse

(Schluß­kurs

Gchlußk. Mittag- börie

(Schluß- kurS

(Schluß!. Abend- börse

Schluß- kurs

Schluß!. Mittag- börie

Schluß- kurS

Gchlußk. Abend­börse

Schluß- kurS

Gchlußk.

Mittag- börse

Datum

12 2.

13.2. |

12.2

13-2.

«jatum

12.2.

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12-2.

13-2.

Datum

12-2.

13-2

12.2.

13.2.

6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934

by*% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

<*/i% Deutsche Reichspostschatz an Weisungen von 1934, 1.......

6% efjem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

4 Vt% ehern. 8% Hessische Sanbefr oant Darmstadt Gold R. 12....

6Ki% ehein. 4y»% Hess. Lande«.

Hypothekenbank DarmstadtLiaui

4-»% ehem. 8% Darmst. Komm

LandcSb.Goldschuldverschr. R.6

Obc«heslen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Earnrnelabl. An-

leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

4¥i% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

t>Yi% ehem. 4V,% Franks. Hyp.

Bank-Ligu.-Psandbriese......

6y,% ehem. <y,% Rheinische Hyp.-Bank-Liyu.-Goldpse. ...

4%% ehem. 8% Pr. LandeSpfant»

briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

ehem. 7% Pr. LandeSpfand-

briefanst., Gold Komm. Obl.VI Steuergutsch.Berrechnungsk. 34-38

4% Orsterreichifche Soldrente....

4,20% Oesterreichische Silbeneitie 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4y>% desgl. von 1913..........

5% abgest. Goldmerikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1.....................

100,5

97,4

110,25

99,9

98

96,4

101

92,75

114,25

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101,35

101,5

97

97

108,65

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8,8

8,75

13,9

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100,5

97,4

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98

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101

114,25

96,5

101,3

101,5

97

97

108,65

1,25

8,85

8,65

8,7

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97,4 103,13

110,4

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114,25

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97

97 108,65

1,25

8,9

8,75

8,75 14

100,5

97,4

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110,4

100

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96,4

114,25

101,65

97

97

108,65

29,5

8,85

8,65

14

4% desgl. (Serie II ............

6% RumSn. vereinh. Rente v. 1903 4yr%Ruinän.vereinh.Rentev.lS13 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2y.% Anatolier ..............

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Harnburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Prival-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................v

Dresdner Bank........... o

Reichsbank ................ n

«ES......................o

Bekula.................... jo

lilelti. LieferungSgesellschaft... b Licht und Kraft ........... ey.

Selten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........tz

Rhein. Wests. Gleite..........6

Schuckert L Co................

Siemens L HalSke.............

Lahmeyer L Co...............

Buderu» ....................

Deutsche Erdül ...............

Harpener....................

Hoesch EisenKöln-Neuesten .. g Ilse Bergbau ............... g

Ilse Bergbau Genüsse........e

Klöcknerwerke ...............8

Mannesman n-Röhren........0

9,75

6,7

9,4

5,4 38,25

15,9

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93

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40 140,25 114,5

136 117,75 129,75

128

133

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129

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112

115 91,13

128,5 86,75

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9,75

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5,4 38,25

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107 117,5 92,75

91,5

91,5

187

40,5

140

117

135,5 117,75 129,75

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87 87,13

6,5

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54

15,9

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128 133,25 176,85 129,4

97,75 112,5 115,5

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113

115,5

91,25

130

86,9

87,13

ManSselder Bergbau......... 6

Kokswerke............. 6

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstahl .................. 4

Bereinigte Stahlwerke........0

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Scheideanstalt............... 9

Goldschmidt ................ 6

Rütgerswerke ............... 6

Metallgesellschast.............4

Philipp Holzmann...........4

Zementwerk Heidelberg ...... 7

Eemenlwerk Karlstadt......... 6

Schultheis Pahenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg................... 6

Zellstoff Waldhof ............ 5

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum........... 8

Lrenstein L Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Cbade.................... 71/»

Accumulatoren-FabrU....... 12

Eonti-Gummt...............8

Grihner....................0

Mainlrafkwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker ........ 10

128,5

222,25 114,25

84 18,25 126,65

151,5

210,5 113,4

121,5 118,13

98,75

128

128

54

93,5

123 89,25

104,75 147,5

31,65

306

175 168,5

32,25

92 198,5

129

223

114,4

84

18,25

151,5

211,5

113

121

117,75

127?5

128

53,4

92,5

123,25

88,4

104,25

149,75

31,4

305

174,5

168,75

32,25

92

198,75

128,75

120 223,25 113,9 83,75 18,25

126

119

188

151,4

113 121,4 117,9

98,25

100,4

54,25

92,5

123 89,25 126,13

104,9 147,5 77,65

31,9 306,5

168,75

I 32,25 1198,75

129 119,75

224 114,25 84,13 18,13

126

119

151,4

112,75 121,5

98,9

101

53,4

92 122,75

88 126,4 104,13 149,5

77,5 31,65 305,25 173,5

169

199

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2IL

12-Februar

13.Februar

Amtliche Notierung

Amtliche Geld

Dotierung 1 »rief

Geld

»rief

Buenos Aire.

0,679

0,683

0,679

0,683

Brüssel ....

41,82

41,90

41,83

41,91

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,82

54,92

54,82

54,92

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,275

12,305

12,275

12,305

HelsingforS..

5,41

5,42

5.41

5,42

Laris ......

16,39

16,43

16,395

16,435

Holland ...

168,53

168,87

168,54

168,88

Italien.....

19,76

19,80

19,76

19,80

Icwan......

0,716

0,718

0,716

0,718

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Lslo..... :

61,69

61,81

61,69

61,81

Wien......

4R 95

49.05

4R 95

Lissabon...

11,14

11,16

11,14

11' 16

Stockholm...

63,29

63,41

63,29

63,41

Schweiz ....

81,13

81,29

81,11

81,27

Spanien....

34,01

34,07

33,97

34,03

Prag.......

in 30

Budapest ..

__

_

Reuyork ...

2,458

2,462

2,461

2,465

Banknoten.

Äeriin, 13-Februar

Seid

Briet

Amerikanische Roten..............

2,411

2,431

Belgische Roten..................

41,68

41,84

Dänische Roten .................

54,56

54,78

Englische Roten .................

12,24

12,28

Französische Roten...............

16,34

16,40

Holländische Roten...............

168,12

168,80

Italienische Roten................

Norwegische Noten ..............

61,48

61,72

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,07

63,33

Schweizer Noten.................

80,93

81,25

Spanische Noten.................

33,63

33,77

Ungarische Noten................