Ausgabe 
13.8.1936
 
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sehen will, der nehme an einer dieser Fahrten für 29,50 Mark bzw. 34 Mark teil.

Die letzte KdF.-Reise im August führt oom 3 0. August bis 13. September in den Natur­park im Westen des Reiches. Eifel-Mayen ist das Ziel dieser Fahrt. Da die zwölftägige Reise insgesamt nur 25 Mark kostet, wird diese Erho­lungsfahrt besondere Beachtung finden.

Das großzügige Reiseprogramm bietet somit allen Gelegenheit, in ihren Ferien die deutsche Heimat kennenzulernen. Urlauber, reist mitKdF.", meldet euch an bei der Kreisdienststelle, Gießen, Schanzen­straße 18.

650000 Zungmädel lesen die letzten Aehren vom Felde.

NSG. Damit keine einzige Aehre verloren geht, werden alle Jungmädel des Obergaues Hessen- Nassau hinausziehen auf die Felder und Aehren lesen, und jede Jungmädelschaft wird ihren Stolz darein setzen, die meisten Aehren gesammelt zu haben und das Feld tadellos sauber zu verlassen. Die gesammelten Aehren werden dem WHW. als erste Gabe des Winters 1936/37 von den Jungmä­deln überreicht werden. Denn jede Aehre ist Brot!

Aller Jungmädeldienst fällt bis zum 15. Septem­ber zugunsten der Erntehilfe aus. Es kommt im­mer darauf an, daß man sich an der Stelle einsetzt, an der die Arbeit gerade von besonderer Wichtig­keit und Bedeutung ist. Die Mädel und Jungmädel wissen, daß für das gesamte deutsche Volk die Ernte in den nächsten Wochen das wichtigste Arbeitsfeld ist, und sie wollen helfen. 65 000 Jungmädel stehen froh und frisch zum Aehrenlesen bereit.

Das Wetter der nächsten zehn Tage.

Wettervorhersage für die Zeit vom 13.22. August, herausgegeben von der Iorschungssielle für lang­fristige Wettervorhersage des Reichsamls für Wetter­dienst am 12. August 1936.

Das Wetter wird in den nächsten drei bis fünf Tagen ziemlich unbeständig, doch meistenorts nicht unfreundlich sein. In den mitteldeutschen Gebirgen, in Schlesien, im Schwarzwald und im Alpengebiet sind aber stellenweise stärkere Niederschläge zu er­warten. Im Osten wird es verhältnismäßig warm, im Westen und Südwesten vorwiegend kühl sein.

In der nächsten Woche wird sich wieder vorwiegend heiteres, trockenes und untertags warmes Wetter einstellen. Gegen Ende des Vorhersagezeitraumes werden neuerdings gewittrige Störungen, vor allem im Osten des Reiches, auftreten.

*

** Straßensperrung. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten ist die Lessing st raße vom 11. August ab auf die Dauer von drei Wochen für jeglichen Fährverkehr gesperrt worden. Die auf­gestellten Sperr- und Umleitungsschilüer sind zu beachten.

** Zur Gesellenprüfung der I n - dustrielehrlinge veröffentlicht die Kreis­handwerkerschaft Gießen im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes eine Berichtigung, die den inter­essierten Personen zur besonderen Beachtung emp­fohlen sei.

** Freie Lehrer st eilen. Erledigt sind je eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Vs^chule in Steinbach (Kreis Gießen), wo Dienstwohnung vorhanden ist, und in Crainfeld (Kreis Lauterbach). Bewerber müssen mindestens vor acht Jahren die Prüfung abgelegt und eine Anwärterdienstzeit von mindestens fünf Jahren zurückgelegt haben.

Schöffengericht Gießen.

Wegen Betrugs standen der H. Sch. und der G., beide aus Bad-Nauheim, vor den Schranken des Gerichts. Die noch nicht vorbestraften Angeklagten waren geständig. In der Absicht, sich einen rechts­widrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, hatte der Angeklagte Sch. an seiner Arbeitsstelle unbefugt dem Angeklagten G. Eis verabreicht. Das Gericht erkannte gegen Sch. auf eine Gefängnisstrafe von einem Monat und vierzehn Tagen. G. wurde in eine Geldstrafe von300R M., Hilfs­weise 30 Tage Gefängnis, genommen. Außerdem wurden den Angeklagten die Kosten des Verfahrens auferlegt.

Notlandung eines Schweizer postflugzeugs.

LPD. F r a n k f u r t a. M., 12. Aug. Das Mittwoch früh kurz nach 4 Uhr auf dem Flughafen Rhein- Main nach Basel gestartete schweizerische Post- und Frachtflugzeug mußte gegen 4.30 Uhr infolge einer Motorstörung bei Wixhausen notlanden. Die Maschine wurde nach Frankfurt gebracht, von wo aus sie nach Behebung des De­fektes wieder starten wird.

Das Studium an der Llniversität Gießen.

Oie Kulturwissenschaften.

Wenn ein junger Student überlegt, welche Uni­versität er für ein kulturwissenschaftliches Studium wählen soll, so verdient Gießen in vieler Hinsicht Bevorzugung. Wir leben hier auf uraltem Kultur­boden. Der Altertumsforscher kann auf einem Nach­mittagsspaziergang den römischen Limes erreichen und stundenlang durch den Wald an ihm entlang­wandern. Dem Kunsthistoriker geben eine ganze Reihe alter Klöster und Kirch-Ruinen aus früh­christlicher und aus mittelalterlicher Zeit einen durch nichts zu ersetzenden Anschauungsunterricht (vor allem Kloster Arnsburg und das ehemalige Deutsch­ordenskloster Schiffenberg, nur als Beispiele). Ein Liebhaber mittelalterlicher Burgen, der sich gern in den Geist des Rittertums zurückversetzt, kommt bei uns besonders auf seine Kosten, denn Gießen ist geradezu ein Mittelpunkt eines großen Kreises von Burgen und Ruinen: Staufenberg, Baden­burg, Schiffenberg, Münzenberg, Hohensolms, Vetz­berg und Gleiberg, der heute eine vorbildliche Ge­legenheit für studentische Gemeinschaftslager bietet. Alle diese Burgen in der Entfernung eines Nach­mittagsspazierganges! Ferner kommen wir von hier aus in das reizende Lahntal mit vielen in kultu­reller Hinsicht sehr sehenswerten Orten: Wetzlar, Schloß Braunfels, Weilburg usw.

Gießen besitzt ein Theater, das sich in der letzten Spielzeit sehr verbessert hat und heute alle Aner­kennung verdient. In den Vortragsreihen des Goethebundes sprechen in der Universität aner­kannte Dichter und zeitnahe Schriftsteller zu uns. Ueberhaupt bietet die Stadt in jedem Winter viel mehr kulturelle Veranstaltungen von Rang, als der Neuankommende erwartet.

Wenn heute immer wieder verlangt wird, daß die Forschungsarbeit der Universitäten unter land­schaftlich bestimmte Gesichtspunkte gestellt werden soll, wenn man besonders von dem Kulturwissen­schaftler größere Volksverbundenheit fordert, so müßte eine Universität wie Gießen ganz besondere Bevorzugung genießen. Ganz nahe bei uns, im Vogelsberg und in der Schwalm, haben wir un­mittelbaren Zutritt zu altem Volkstum, wo alte Trachten und Sitten noch heute im Brauch sind. Durch jahrelange Vorarbeiten für das Südhessische Wörterbuch ist bei uns eine unendliche Fülle volks­

kundlichen Materials gesammelt worden und wartet auf die Auswertung. Den mitarbeitenden Studen­ten bietet sich hier die beste Gelegenheit, sich in die volkskundliche Forschungsmethode praktisch einfüh­ren zu lassen. Die Ausgrabungen auf dem Glau- berg, bei denen Gießener Studenten mitarbeiten, gewinnen immer mehr an Bedeutung für den Historiker. Das Studium bei uns hat weiter den großen Vorteil, daß in Gießen jeder mit seinen Professoren auf alle Fälle persönlich bekannt wird. Die Zahl der Studierenden ist in keinem der fremd­sprachlichen, geschichts- und geisteswissenschaftlichen Fächer größer als 30 bis 40. Es gibt daher kein Aneinander-Vorbeilaufen. Lehrer und Schüler stehen in den Seminaren in einem kameradschaft­lichen Verhältnis zueinander. Das ist besonders für den Anfangenden von entscheidender Wichtigkeit. Die Professoren nehmen sich der einzelnen Studen­ten an. Der ganze Ton ist persönlicher, als an großen Hochschulen mit ihrem Massenbetrieb. Die Arbeit der Fachschaft trägt mit dazu bei, daß ältere und jüngere Kameraden zusammenkommen und sich gegenseitig beraten und helfen. Hier kann keiner ausweichen, wir kennen uns alle.

Schließlich will ich noch auf etwas Hinweisen, was bisher kaum an einer anderen Universität möglich war: wir haben schon über ein Jahr lang regelmäßige pädagogische Kurse mit Schulbesuchen und praktischen Unterrichtsoerspchen. Hierbei wird allen denen, die einmal in das höhere Lehramt gehen wollen, Gelegenheit geboten, schon am An­fang ihres Studiums einmal vor der Schulklasse ihre Lehrfähigkeiten praktisch zu erproben.

Gießen hat eine Garnison, die der Stadt und deren Umgebung ihr Gepräge gibt. Durch das gute Verhältnis, das zwischen der Kommandantur und der Universitätssührung besteht, ist es möglich ge­wesen, wehrwissenschaftliche Vorträge für die Stu­denten einzurichten, oft in Verbindung mit prak­tischen Vorführungen und Uebungen der Trupps. Auch diese Gelegenheit dürfte sich selten an anderen Universitäten bieten und ist darum besonders begrü­ßenswert für solche, die sich für den Heeresdienst vorbilden wollen.

Volksverbunden, lebensnah und auf die Forde­rungen der Gegenwart eingestellt ist das Studium der Kulturwissenschaften an der Universität Gießen.

Wirtschaft.

Rbein-Mainische Börse.

TNilkagsböse uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 12. Aug. Nachdem sich gestern eine leichte Geschäftsbelebung und eine fe­stere Haltung anzubahnen vermocht hatte, lag der heutige Börsenverkehr wieder außerordentlich still. Die Kulisse bekundete Zurückhaltung, auch das Publikum war mit Aufträgen nur schwach ver­treten.

Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung Fu Beginn uneinheillich, vielfach bestimmten schon kleinste Beträge den Kurs. Montanmarkt war die Haltung etwas schwächer, Harpener1,50 v. H., Hoesch, Mannesmann und Verein. Stahl je0,50 v. H., Klöckner zogen noch 0,75 v. H. an, ebenso Ilse Genuß. IG. Farben setzten mit 166,50 1,25 v. H. schwächer ein, während Deutsche Erdöl 0,75 v. H. gewannen. Elektroaktien lagen schwächer, Sie­mens und <5d)liefert verloren je 1,50 v. H. Felten 1 v. H., RWE 0,75 v. H. und AEG. 0,25 v. H. Zell­stoffaktien lagen uneinheitlich, Aschaffenburg 125,25 (123,50), Waldhof 151,25 (152,50). Muag gingen nach der gestrigen Steigerung um 0,90 v. H. zurück, ferner bröckelten Daimler 0,25 v. H., Kunstseide AKU 0,75 v. H., Rheinmetall und Westdeutsche Kaufhof je 0.25 v. H. ab. Reichsbank-Anteile er­öffneten je 0,25 v. H. höher. Nach den ersten Kursen hielt die Zurückhaltung an, meist nannte man die Kurse etwas unter dem Anfangsstand.

Am Rentenmarkt erhielt sich die freundliche Haltung, das Geschäft war aber klein. Altbesitz ca. 113 (112,80), die übrigen variablen Papiere lagen gut behauptet. Von Auslandsrenten eröffneten Anatolier 1 & II mit unv. 45,50, 4,5 v. H. Irriga­tions-Mexikaner mit unv. 9,65 und 4prozentige Goldmexikaner mit 9,60 (9,60). Im Freiverkehr hatten diverse Auslandswerte lebhafte Nachfrage bei höheren Kursen, so u. a. Kronen-Bosnier zu 8,40 bis 8,50 (8,25).

Im Verlaufe war die Haltung am Aktien­markt weiter uneinheitlich und überwiegend etwas schwächer, da die Kulisse noch kleine Glatt­stellungen vornahm. Montanwerte ließen zumeist bis 1 v. H. nach, Klöckner und Rheinstahl verloren je 2 v. H., ferner gingen AKU. auf 62 nach 63 zurück. Später ergaben sich z. T. wieder leichte Er­höhungen. Von später notierten Werten gewannen

Bemberg und Eßlinger Maschinen je 1,50 v. H., Holzmann dagegen minus 1,50 v. H.

Im Freiverkehr erhöhten sich Adlerwerke auf 115 (114,50), Ufa-Aktien auf 65 (64,50) und Wayß & Freytag auf 122,50 (122). Tagesgeld war zu 2,75 (2,50) v. H. etwas gefragt.

Abendbörse gehalten.

An der Abendbörse hielt die Geschäftsstille an. Am Akt-ienmarkt konnten sich die Kurse etwa behaupten, zumeist hatten die Notierungen nominel­len Charakter und lagen gegen den Berliner Schluß nicht ganz einheitlich, aller nur um Bruch­teile eines Prozentes verändert. Etwas schwächer Scheideanstalt mit 275 (276), auch Schuckert 0,50 v. H. niedriger mit 158,50. Zellstoffaktien blieben gut behauptet. Der Rentenmarkt lag wohl eben­falls sehr ruhig, die Haltung blieb aber durchaus freundlich. Reichsaltbesitz blieben zu 113,13 und Städte-Altbesitz zu 113,50 gefragt. Von Auslands- renten bröckelten Mexikaner etwas äb, auch Kronen- Bosnier mit 8,35 (8,45) nur knapp gehalten, da­gegen setzten 4proz. Steg-Anleihe von 1883 ihre Befestigung auf 8 (7,60, gestern 7,25) fort.

U. a. notierten: Altbesitz 113,13, 6proz. IG. Far- ben-Bonds 129,13, Reichsbahn-VA. 123,25, 4,5proz. Stadt Mainz von 1928 94, 4proz. Ungarn Gold 9,13, 4proz. Kronen-Rente 2,30, 4proz. Rumänen 5,65, 5proz. innere Mexikaner 6,25, 5proz. dto. äußere Gold 14, Bayr. Hyp.-Bank 93, Commerz­bank 101,50, DD.-Bank 103,50, Buderus 116,50, Harpener 128,50, Ilse Genuß 136,50, Mannesmann 110,25, Otavi Minen 33,50, Rheinstahl 146, Verein. Stahl 110,65, Aku 62,25, AEG. 38,40, BMW. 138,50, Bekula 155, Deutsche Erdöl 129, Scheide­anstalt 275, Licht & Kraft 151,50, IG. Farben 166, Feldmühle Papier 135, Holzmann 129, Junghans 102,65, Muag 121,75, Metallgesellschaft 135,50, Schuckert 158,50, Kaufhof 54,40, Zellstoff Aschaffen­burg 124,50, Waldhof 150,25, Südd. Zucker AG. 215.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 12. Aug. Weizen wird von den Mühlen erst zur Lieferung zweite Hälfte August gekauft, um die Preisoerbilligung zu erhalten. In Roggen hat das Angebot etwas zugenommen, doch kann der Bedarf noch nicht gedeckt werden. Winter­gerste zu Futterzwecken ist nicht angeboten, da­

gegen ist zweizeilige Wintergerste für Jndustrie- zwecke ausreichend am Markt. In Braugerste liegen die ersten Angebote aus Mittel- und Norddeutsch­land vor, doch wollen die Brauereien und Mälze­reien vor Abschlußtätigung die Entwicklung abwar­ten, zumal Angebote aus hiesiger Gegend noch sel­ten sind. In neuem Heu sind die Umsätze unbedeu­tend; neues Stroh wird zu niedrigen Preisen an­geboten, doch wird bei Bedarf altes Stroh vorge­zogen. Die übrigen Futtermittel liegen unverändert, nur Treber knapp und im Preise anziehend. Mehle haben unveränderte Marktlage.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 217, W 16 220, W 19 224, W 20 226, Roggen R 12 160, R 15 163, R18 167, R19 169 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer (alt) 190. Weizenmehl Type 790 W 13 28,75, W 16 29, W 19 29, W 20 29,35, Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfutter- mehl 13,40 bis 13,50. Weizenkleie W 13 10,65, W16 10,80, W19 11, W 20 11,10, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Müh­lenfestpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot, Palm­kuchen, Erdnußkuchen, Treber 15 bis 15,25, Trockenschnitzel, Heu 4,50 bis 5, Weizen- und Roggenstroh 2.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 13. Aug. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 33 Rinder (4 Ochsen, 2 Bullen, 23 Kühe, 4 Färsen), 776 Kälber, 69 Schafe, 439 Schweine. Es kosteten: Kälber 60 bis 90 Mark, Hämmel 48 bis 52, Schafe 42 bis 50, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktoerlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber, Hämmel und Schafe flott.

Schweinemarkt in Homberg.

. Homberg, 12. Aug. Der Auftrieb zum heutigen Schweinemarkt betrug 193 Ferkel. Man bezahlte für sechs bis acht Wochen alte Ferkel pro Stück 16 bis 20 Mark, für acht bis zehn Wochen alte 18 bis 22 Mark, für zehn bis zwölf Wochen alte Tiere 20 bis 25 Mark. Der Handel verlief schleppend; es verblieb geringer Ueberftand.

Gietzener Wochenmarktpreife.

* Gießen, 13. Aug. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, % kg 1,55 Mark, Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käfe, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse B 12, Wirsing, % kg 8 bis 10, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 10 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 10 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen, grün 18 bis 20, gelb 20 bis 25, Erbsen 15 bis 30, Tomaten 25 bis 30, Zwiebeln 10 bis 12, Pilze 20 bis 25, Kartoffeln, neue, % kg 5 Pf., 50 kg 4,50 Mark, Frühäpfel, % kg 15 bis 40 Pf., Falläpfel 7 bis 8, Pfirsiche 55 bis 58, Birnen 15 bis 35, Pflaumen 20 bis 25, Zwetfchen 25, Mirabellen 30 bis 35, Renekloden 25 bis 30, Nüsse 45, Brombeeren 30 bis 35, Preißelbeeren 35 bis 40, Heidelbeeren 30 bis 35, Johannisbeeren 12 bis 15 Pf., junge Hähne 1 bis 1,10 Mark, Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 45, Blumenkohl 10 Pf. bis 1 Mark, Salat 8 bis 12, Salatgurken 10 bis 25, Einmachgurken 1 bis 5, Endivien 8 bis 15, Oberkohlrabi 4 bis 8, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bündel 10 Pf.

Rundfunkprogramm.

Freitag, 14. August.

5.50 Uhr: Wetterbericht. 6: Olympische Fanfaren. Musik in der Frühe. Nachrichten des Drahtlosen Dienstes. 7.50: 14. Tag der XI. Olympischen Spiele. 8: Eine kleine Morgenmusik. 9: Unterhaltungskon­zert. Dazwischen: Hörberichte. Fechten: Säbel-Ein­zel-Ausscheidung. Schwimmen: Turmspringen- Frauen-Entscheidung. 400-Meter-Freiftil-Frauen- Zwischenläufe. Wasserball. 12 bis 13.45: Musik am Mittag. Dazwischen Olympische Siegertafel 1896 bis 1936. Dazwischen 13: Funkbericht von der Dampferfahrt des Internationalen Olympia-Ko­mitees (IOK.) nach Grünau (Stralauer Fischzug.) 13.45: Neueste Nachrichten. 14: Bunte Musik. Da-- zwischen: Hörberichte. Rudern: Vierer mit Steuer­mann: Entscheidung; Zweier ohne Steuermann: Entscheidung; Einer (Skiff): Entscheidung; Zweier mit Steuermann: Entscheidung; Vierer ohne Steuermann: Entscheidung; Doppelzweier-Entschei­dung; Achter-Entscheidung. Schwimmen: 200-Me- ter-Bruststil-Zwischenläufe; 1500-Meter-Freistil-Zwi- schenläufe; 100-Meter-Rücken-Endlauf; 4 mal 100- Meter-Staffel: Frauen-Endlauf. Wasserballspiele. Handball: Endspiele um den 1. und 4. Platz. Bas­ketball-Endspiele. Hockey-Endspiele. 19: Olympia- Echo: 14. Tag. 20: Kurznachrichten des Drahtlosen Dienstes. 20.10: Zeitgenössische Musik. 22: Wetter­und Tagesnachrichten. 22.15: Olympia-Echo. 22.45: Unterhaltungs- und Tanzmusik. 0.50 bis 1: Inter­mezzo. 1 bis 2: Konzert nach Mitternacht.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt besch lossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Schluß, kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß- kurs

Schlußk. Miitag- börse

Oatnm

11.8.

12.8.

11.8.

12.8.

Datum

11.8.

12-8.

11.8.

12.8.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,4

101,4

101,4

101,4

4% Dessl, (serte ti ............

_

_

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

97,9

97,9

97,9

98

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

6,5

6,6

6,6

6/2% Doung-Anleihe von 1930 ..

102

102,13

102,13

4'/r?i»Rumän.vereinh.Rentev.1S13

10,15

10,1

10,1

Deutsche Anl.-Mlös.-Schuld mit

4% Rumänische vereinh. Rente ..

5,65

5,65

5,6

5,65

112,8

113,13

112,9

113,13

2 %% Anatolier ...............

45,5

4%% Deutsche Reichspostschatzan

Weisungen von 1934, I.......

100,3

100,3

100,5

100,3

4/2% ehern. 8% Hessischer Bolls.

Hamburg-Amerika-Paket .....0

15,25

15

15,13

15,13

staat 1929 (rückzahlb. 102%) ...

98,75

98,75

98,75

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

43

43

O/i% ehern. 8% Hessische Landes

Norddeutscher Lloyd .........0

15,5

15,5

15,5

15,4

bunt Darmstadt Gold R. 12...

97

97

-

97

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

116,5

117,5

118

117,75

5%% ehem. 4&% Hess. Landes

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

123

125,5

Hypothekenbank DärmstadtLiqu.

100,9

100,9

Commerz- und Privat-Bank ... 4

101,75

101,5

101,5

101,5

4/i% ehem. 8% Darmsl. Komm

Deutsche Bank und Disconto»

Landesb.Goldjchuldverschr. 91.6

93,75

93,75

Gesellschaft................ 4

103,5

103,5

103

103,5

Dresdner Bank..............4

103 5

Reichsbank ................12

194"25

194

Deutsche Komm. Sammelabl. An

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

120,4

120

120,13

120,2

A.E.G...................... 0

38,75

38 4

Bekula..................... s

b-/r% ehem. 4'/z% Franks. Hyp^

Elektr. Lieferungsgesellfchast ... 6

128,75

128

128'65

127/75

Bank-Ligu.»Pfandbriefe.......

101,05

Licht und Kraft ............. 7

152

151 5

6yz% ehem. 4/2% Rheinische

Felten & Guilleaume......... 4

135,5

133'5

135

133

Hyp.»Bank»Liqu.-Goldpfe. ...

101,4

101,4

101,4

101,5

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

140

140

140

139,75

4/1% ehem. 8% Pr. Landespfand.

Rheinische Elektrizität ........ 6

128,5

128,75

129

129,25

briefanstalt, Pfandbriefe 9L 19

97,5

97,5

97,5

_

Rhein. Wests. Elektr..........6

133,25

132,25

133

132

4/2% ehem. 7% Pr.Landespfand

Schuckert L Co............... 6

160,5

158,5

160,4

159

briefanst., Gold Komm. Obl. 20

95

95

95

95

Siemens & Halske.».......... g

199,5

198

198

198

Steuergutsch.Berrechnungsk. 34-38

109,5

109,5

109,5

109,6

LahmeyerLCo.............. 7

140,5

141

140,75

141,75

4% Oesterreichische Goldrente...

_

_

29,13

Buderus ................... 4

117

116,5

116,25

116,4

4,20% Oesterreichische Silberrente

2,6

2,6

2,6

2,75

Deutsche Erdöl ..............4

129,5

129

129,5

128,75

4% Ungarische Goldrente.......

9,1

9,13

9,15

9,15

Harpener................. 8J4

131,75

128,5

131,25

128,5

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

8,6

8,7

8,6

8,75

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. ß

114,75

113

114,5

112,9

4/2% desgl. von 1913..........

8,6

8,75

8,95

Ilse Bergbau ...............6

166,5

167

5% obgest. Goldmexikaner von 99

13,9

14

14

14,1

Ilse Bergbau Genüsse........6

136,5

136,5

136,25

136,75

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Klöcknerwerke .......... 8

117

116

117,75

115,75

Serie 1.....................

Mannesmann-Röhren........8

111,75

110,25

111,5

110,5

Frankfu

rt a. M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin -

- Frankfurt

a

.2TL

Schluß- kurs

Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß!.

Mittag-

11.August

12.August

Datum

11.8.

12.8.

11.8.

128.

Ärmliche Notierung

Geld | Brief

Amtliche Notierung

Geld | Brie

Mansselder Bergbau.......

6 yt

150

150

150,75

150

Jueno» Alle

0,689

0,693

0,689

0,693

Kokswerke................

.. 6

133,5

133,5

Brüssel....

41,95

42,03

41,96

42,04

Rheinische Braunkohlen ....

. 12

221,5

222

221,5

222

Rio de Jan.

0,144

0,146

0,145

0,147

Nheinstahl................

.. 4

148,5

146

148

145,65

(Sofia.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Vereinigte Stahlwerke......

S'/i

112,25

110,65

112,25

110,75

Kopenhagen

55,79

55,81

55,81

55,93

Otavi Minen .............

.. 0

34,25

33,5

34

33,65

Danzig-----

46,80

46,90

46,80

46,90

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

126

126,75

London.....

12,495

12,525

12,50

12,53

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

122

122,9

Helsingfors.. Paris .....

5,509

5,521

5,514

5,526

Kaliwerke Salzdetfurth.....

176

176

184,75

16,38

16,42

16,385

16.425

Holland ...

169,00

169,34

169,04

169,38

9. G. Farben-Industrie.....

-Italien.....

19,57

19,61

19,57

19,61

.. ?

167,75

166

167,75

166

Japan ......

0,730

0,732

0,730

0,732

Scheideanstalt.............

.. 9

278

275

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Goldschmidt ..............

.. 6

118

117,65

118

118

Oslo..... :

62,80

62,92

62,82

62,94

Rütgerswerke .............

.. 6

132

131

132

130,5

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Metallgesellschast...........

.. 6

136

135,5

136

136

Lissabon....

11,35

11,37

11,355

11,375

Stockholm...

64,42

64,54

64,45

64,57

Philipp Holzmann.........

Zementwerk Heidelberg ....

Cementwerk Karlstadt.......

130,75

148

154

129

148,25

154

I IS

Schweiz ...

Spanien....

Prag.......

Budapest ...

81,07

32,04

10,27

81,23

32,10

10,29

81,12

31,85

10,275

81,28

31,91

10,295

Neuyork ...

2,488

2,492

2,489

2,493

Schultheis Patzenhofer .....

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 4

.. 0

63,25

62,25

109,5

63,13

107,1

62,13

Banknoten

Bemberg.................

Zellstoff Waldhof ..........

Zellstoff Aschaffenburg .....

Dessauer GaS .............

Daimler Motoren..........

Deutsche Linoleum.........

Orenstein & Koppel ........

Westdeutsche Kaufhof.......

Chade ....................

Accumulatoren-Fabrik......

Conti-Gummi.............

.. 6

84,5 152,5 123,5

130

169

55,75

374,5

208

184,5

86

150,25

124,5

129,25

168,75

54,4

390

208

184,75

85

152

124,25

112

130,9

168

86,25

55,7^ 377/75

2058,25 ,164,5

86 150,25 124,5 111,5 129.11/ > **169

/86,13 54,75

392

208

185

Berlin, 12-Auaust 1

Geld

Brief

.. 0 .. 7

.. 0

.. 8

.. 0

.. 0

.. 9

12

11

Amerikanische Noien..............

Belgische Noten..................

«Frische Note» .................

1 reiche Noten .................

1 ^Höfische Noten...............

1 ^findische Noten...............

?Sliid)e Noten................

NorwOische Noten ..............

«S > Oesterreich, ä 100 Schilling

..............

2,441

41,80

55,61

12,465

16,335

168,62

62,60

2,461

41,96

55,83

12,505

16,395

169,30

62,86

Gritzner..................

Mainkraftwerke Höchst a.M..

Süddeutscher Zucker.......

. ro

35,25

96

215

35,75

96,

215 <

f 215

35,75 I

214,25 I

::

Ungarische >(Oten .......

64,23

80,94

31,52

64,49

81,26

31,64

Ges« ßewa1 bal^ uifl d*

,-«ds w T">«° esse der D'1 i,!sthrS-° phonanruse aus dem sich ein6 9^7 -er zuerst nach Mi' men iM ganz M gefragt,'', in 64* - für die 6M mir Hvnöertlnarl würde das , liegen die - überlegen, Bemühung' fei von de' die Ränge gen, dann frage nach Hausen sick dann die wieso den dann hör! Leitung 1 etwas vor

Deshalb Grünau hatte. Un mich die fesselt häl Meter-Sti wissenswe da einen f den argen Training haben arg solche plui kurrenz n und desha

?ie Turnei Zutsche tu ein

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