besonders schön.
bad kochen.
S'k sich unser Körper gegen Ansteckungen wehrt
Wirtschaft
Nindermarkt in Gießen.
bis ^roeiji
Kälber bis zwei
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. HL
$ranffurf a.M.
Berlin
Schluß!.
Datum | 11.5-
11-5.
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I 30 I
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Sckuckecl & do. ...
Siemens & Halske
Lahmeyer L Co. .
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92
184,9
Buderus ...................4
Deutsche Erdöl ..............4
Harvener...................0
Hoesch Eisen—Kbln-Reuessen .. 8
□ 8,5
147 127,4 i:6,25
124,5 139,5
136,5 133,25
142,5 187
136
ManSfelder Bergbau ..
Kokswerke ...........
Rheinische Braunkohlen
Rheinstahl...........
Bereinigte Stahlwerke.
Otavi Minen ........
Kaliwerke Aschersleben.
Kaliwerke Westeregeln.
Kaliwerke Salzdetfurth
. 0 . 0 . 6 . 5 7V,
mit, teils ohne Speichel angefetzt wurden, daß der menschliche Speichel Stoffe enthält, die krankmachende Bakterien in ihrer Entwicklung deutlich hemmen und z. B. gegen Typhus- und Paratyphusbazillen, Milzbrandbazillen u. a. wirksam sind; ja es erwies sich, daß im Speichel vieler Menschen sogar Stoffe enthalten sind, die z. B. D i p h t h e - riebazillen abzutöten vermögen. Fast noch interessanter als die Feststellung dieser Hemmungsstoffe aber ist die Beobachtung, daß es unter dem Einfluß des Speichels zu einer Umwandlung der echten Diphtheriebazillen in Pseudodiphtheriebazillen kommt; der Speichel muß also auch Stoffe enthalten, die imstande sind, die gefährlichen echten Diphtheriebazillen in ungefährliche Pseudodiphtheriebazillen zu verwandeln und sie so unschädlich zu
hier also müßten solche Schutzvorrichtungen angreifen. Daß sie wirklich vorhanden sind, und zwar in einer bisher kaum vermuteten Wirksamkeit, ist kürzlich durch eingehende Versuche erwiesen worden, die Prof. Dr. H.' D 0 l d am Hygienischen Institut der Universität Tübingen über die bakterienfeindliche Kraft des Speichels anstellte. Dabei zeigte sich in Vergleichskulturen von Mikroben, die teils mit, teils ohne Speichel angesetzt wurden, daß der
Auf dem gestrigen Rinder- (Nutzvieh-) Markt in Gießen standen 294 Stück Großvieh, 109 Fresser und 71 Kälber zum Verkauf. Es kosteten Milchkühe ober hochtragende Kühe 1. Qualität 480 bis 650 Mark, 2. Qualität 350 bis 460, 3. Qualität 200 bis 300, Rinder bis Xjährig 140 bis 210, 210 bis 280, tragend 290 bis 500, Zöchen 32 Mark per 50 kg, bis vier
Wochen 52, bis sechs Wochen 74 Mark. Marktoerlauf anfangs lebhaft, später abflauend. — Nächster Markt
133,13 ! Iod,10
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Menschen und der bakterienfeindliche
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136,25
einheitlich. Das Geschäft war zeitweise etwas lebhafter. IG.-Farben notierten mit 170,13 bis 169,50 bis 170 (170,75), Deutsche Erdöl verloren 1 v. H. Elektroaktien eröffneten nahezu alle 0,50 bis 1 v. H. schwächer, Gesfürel verloren 1,50 v. H., während Schuckert mit 142,50 unverändert blieben und Siemens 1,13 v. H. anzogen auf 188,13. Am Montan- markt hatten Verein. Stahlwerke größeres Geschäft mit 92,40 bis 91,90 bis 92,25 (93), Hoesch gingen um 0,75, Klöckner um 1 v. H. zurück, ferner ermäßigten sich Otavi Minen auf 23,13 (23,50). Von Maschinenaktien notierten: MAN. uno. 114,50, BMW. uno. 132,50, dagegen Moenus 0,75 v. H., Daimler 0,75, Muag 0,50 v. H. schwächer, aber Eß- linger exkl. Dividende 0,50 v. H. höher. Zellstoff Aschaffenburg waren angeboten und gaben auf 94,50 bis 93,50 (95) nach. Im einzelnen gaben Westdeutsche Kaufhof, Südd. Zucker, dement Heidelberg und Holzmann bis 1 v. H., Rheinmetall 0,50 und Nordd. Lloyd 0,25 v. H. nach. Metallgefellschaft und Kunstseide AKU. lagen voll behauptet, Reichsbank 1,25 v. H. fester.
Am Rentenmarkt war das Geschäft bei fast unveränderten Kursen gering. Altbesitz 113,40, Kom- munal-Umschuldung 87,05, Zinsvergiitungsscheine 92,30, späte Schuldbuchforderungen 98,65 (98,50). Zertif. Dollar-Bonds bröckelten etwas ab. Rhein. Städte-Altbesitz etwas höher mit 110,40 (110,25). Von Auslandanleihen I. Anatolier 42,90 (43,60), 4^proz. Ungarn v. 1913 8,75 (8,80).
Im Verlaufe war die Kursentwicklung am A k - tienmarkt bei kleinen Umsätzen weiterhin uneinheitlich. Das Geschäft beschränkte sich fast nur auf wenige Spezialwerte, wie IG.-Farben, AEG., Verein. Stahlwerke, die um etwa 0,25 bis 0,50 vom Hundert nach beiden Seiten schwankten. Aus
konnte man sie
Jugendherbergen sind Erholungsstätten der Jugend! Erhallet sie und laßt neue erstehen durch eure Spende am 16. und 17. 2Hai!
4% OtftenetrfiUme Goldrente...
4,20% Lestcrreichische Sllberrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4/t% desgl. von 1913..........
5% obgest. Goldmexilaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe
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Neue Forschungen über natürliche Abwehrkrast.
Äon Dr. med. er Phil. Gerhard Denzmer.
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A.E.G 0
Bekula 10
Eleltr. LieferungSgelellschaft... 6
Licht und Kraft 6%
Felten & Guilleaume 4
Gesellsch.f.Eteklr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........ß
Rhein. Wests. Eleklr 6
Nundfunkprogramm.
Donnerstag. 14. Mal.
6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 9.30: Musik am Morgen — vergeßt eure Sorgen! 10: Schulfunk: Dolksliedsingen. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Zeitangabe; Nachrichten (auch aus dem Sendebezkrk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Phänomen der Stimme: Erna Sack. 15: Volk und Wirtschaft: Der Althändler als Rohstofflieferant. 15.15: Kinderfunk: Märchenstunde. 16: Konzert. 17.30: Bauten des Dritten Reiches in Berlin. 17.45: Das aktuelle Buch: „Die sieben Säulen der Weis- heit". Don E. T. Lawrence. 18: Konzert. 19: „Waldeck". Frühling im Bergland zwischen Eder und Diemel. 19.30: Kleine Konzert-Suite. 20.10: Aus dem Preußischen Staatstheater: „Falstaff". 22.40: Zeitangabe, Nachrichten. 23: Tanzmusik. 24 bis 2: Musik, die ihr alle ersehnt.
den übrigen Marktgebieten lagen die Anfangsnotierungen zumeist unverändert. Don später notierten Werten gewannen Scheideanstalt 1 v. H. auf 234, Löwenbräu München 2,50 v. H. auf 216,50. Am Kasfamarkt bestand Nachfrage nach Brauereiaktien, Nürnberger Brauhaus 112 (108), auch die übrigen wurden höher taxiert. Großbankaktien blieben ebenfalls gesucht.
Am variablen Rentenmarkt traten keine Veränderungen von Belang ein. Von Industrie- Obligationen 6proz. Verein. Stahl und 6proz. Hoesch je 0,25 v. H. niedriger. Goldpfandbriefe lagen unverändert, Liquidationspfandbriefe z. T. bis 0,25 vom Hundert hoher, ebenso einige Stadtanleihen, 4,50 (7) Frankfurt 92,65 (92,50), 4% (6) dto. 92,40 (92), 4% Darmstadt v. 28 94 (93,75). Auslandren- ten lagen uneinheitlich, etwas schwächer Mexikaner, Ungarn und Rumänen etwa behauptet.
Tagesgeld uno. 2,75 v. H.
Abendbörse sehr ruhig.
Die Abendbörse wurde auf allen Marktgebieten von starker Geschäftslosigkeit beherrscht. Die Kurse am Aktienmarkt bröckelten eher leicht ab, da die Kulisse verschiedentlich in kleinem Umfange realisierte. Stärker gedrückt waren auf die Erklärung der Verwaltung Westdeutsche Kaufhof mit 41,25 bis 40,50 (41,90), auch Aschaffenburger Zellstoff weiter ermäßigt auf 93,50 (94,25). IG. Farben notierten 170,75 nach 171,13. Höher lagen Licht und Kraft in teilweiser Anpassung an Berlin mit 148,25 (146,25). Großbankaktien hatten wesentlich geringeres Geschäft als an der Mittagsbörse, auch wurden die höchsten NachbörsenLurse nicht erreicht. Commerzbank 90,50 (90,25), DD.-Bank 92,50 (92), Dresdner Bank unverändert 92. Der Renten- markt lag völlig geschäftslos. Von fremden Werten bröckelten 4proz. Rumänen auf 5,65 (5,80) ab.
U. a. notierten: 4V2 v. H. Darmstadt von 1928 94,13, 4 v. H. Ungarn Kronen 1,70, 5 v. H. Gold»
t®. Farben-Industrie
cheideanstalt........
Goldschmidt RütgerSwcrke Metallgeiellschaft
höheren Tiere sehr wirksame
Stoffe enthalten sind, kann nach den Untersuchungen von Prof. Dold nicht mehr gezweifelt werden; und unter diesem Gesichtspunkt gewinnen manche Erscheinungen, für die bisher schwer eine Erklärung zu finden war, ein anderes Aussehen. Wir können uns nun vorstellen, weshalb es nicht gelingt, Tieren, die z. B. zum Zwecke der biologischen Serum- Prüfung durch Einspritzung von Diphtheriebazillen leicht angefteckt werden können, vom Nasen- und Rachenraum her eine Diphtherie beizubringen; und
Ilse Bergbau .......
Ilse Bergbau Genüsse
Klöcknerwerke .......
Mannesmann-R Hren
Philipp Hottmann ....
Zementwerk Heidelberg
Zementwerk Karlstadt..
133,25 , 133,25 129,75 I
machen. „Derwandlungsstoffe" nennen.
Daran, daß im Speichel des
Die hinter den
6% Deulsche RelchSanlelhe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 by,% Doung-Anlcihe von 1930 .. Deulsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslvs. -Rechten .............
4*/,% Deutsche RelchSpostschatzan Weisungen von 1934, I.......
6% ehem.8% Hess. Voltsstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
4Ki% edem.8% Hessische LandeS- banl Darmstadt Gold R. 12....
5%% ehem. 4 y,% Hess. Landes.
Hypothekenbank DarmstadtLiauI dyx% ehem. 8% Darmst. Komin
LanvcSb.Goldschuldverschr. R.6
Oberhessen Provinz-Anleihe mii Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Eene 1 mit Auslos.-Rechten
4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
6%% ehem. 4'/r% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.-Psandbrtese.......
6y,% ehem. 4>/t% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse. ...
4%% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- briesanstalt, Psandbriese R 19
<y,% ehern. 7% Pr. LandeSpsand- vriesanst., Gold Komm. Obl.Vl
Eteuergutsch.Verrechnunask. 34-88
Hält man sich vor Augen, wie allgegenwärtig — zumal in Zeiten von Krankheitshäufung — krankmachende Mikroben verschiedenster Art in dem uns umgebenden Lebensraum vertreten sind, so wundert man sich wohl darüber, daß nicht noch mehr Menschen der Ansteckung verfallen, als dies in Wirklichkeit der Fall ist. Theoretisch müßte in der Tat etwa bei Grippe- und anderen Epidemien jeder Mensch erkranken; daß es praktisch nicht dazu kommt, hat seine Ursache in den mancherlei Schutzvorrichtungen, die die Natur den Lebewesen mtt auf den Weg gibt, und die wir zusammenfaffend als die natürliche A b w e h r k r a f t bezeichnen. Zunächst ist da an gewisse Schutzstoffe zu denken, d»e im Blute des Menschen (und der höheren Tiere) kreisen, lieber ihre Eigenschaft weiß die Wissenschaft im einzelnen noch wenig auszusagen; ihr Vorhandensein dagegen ist unschwer zu erkennen. So läßt sich z. B. nachweisen, daß diese Abwehrstoffe während des Bestehens mancher Ansteckungskrank- heiten im Blut des Patienten gewaltig an Menge zunehmen. Auch während die eigentliche Krankheit schon wieder im Abflauen begriffen ist, erhält sich diese Steigerung noch; und darauf beruht z. B. die Behandlung mit „Rekonvaleszenten- S e - r u m", mit der besonders bei spinaler Kinderlähmung und Masern sehr beachtenswerte Erfolge erzielt werden.
Im Grunde fußt überhaupt die ganze Serum- Behandlung auf ähnlichen Ueberiegungen: Man läßt durch vorsichtige, steigende Behandlung mit dem Krankheitsgift im Körper von Tieren (meist Pferden) den Gegenstoff sich bilden und benutzt das Blutwafser solcher „immunisierter" Tiere dann zur Behandlung der Ansteckungskrankheit. Ganz besonders in der Bekämpfung der Diphtherie und des Starrkrampfes find auf diese Weise gewaltige Fortschritte gemacht worden, ohne die die heutige Heilkunde nicht mehr vorstellbar ist. —
Was der Mensch bei Serum-Anwendung unternimmt, ist also — unvoreingenommen betrachtet — keineswegs etwas Unnatürliches, Künstliches, wie man immer wieder behaupten hören kann; im Gegenteil: es wird bei dieser Heilweise ganz folgerichtig die große Linie weitergeführt, die die Natur f e I b ft uns weist. Will man eine solche Behandlung üben, die es sich zum Ziel setzt, die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers anzuregen, zu fördern und weiterzuentwickeln, so muß man auch möglichst eingehend über alle Schutzmaßnahmen unterrichtet fein, die dem Organismus in feinem Kampf gegen die Erreger von Krankheiten zur Verfügung stehen. Die im Blute kreisenden Gegenstösse können nun natürlich erst bann wirksam werden, wenn die Erreger bereits in den Körper eingedrungen sind, die Ansteckung also vollendete Tatsache ist. Aber gibt es nicht vielleicht auch Abwehrmaßnahmen, die schon von vornherein dem Eindringen der Mikroben entgegenwirken?
Die Erreger weitaus der Mehrzahl aller Ansteckungskrankheiten, zumal des Riesenheeres der alltäglichen Erkältungskrankheiten, gelangen durch dieMundh 0 hle in das Innere des Organismus;
ebenso gewinnen wir nun Verständnis für die im Alltagsleben fast täglich zu beobachtende Gewohnheit vieler Tiere, ihre Wunden abzulecken.
Für die menschliche Gesundheitslehre können die hier geschilderten Untersuchungen ebenfalls von nicht geringer Bedeutung werden. Daß das Vorhandensein ober Fehlen ber Schutzstoffe im Speichel bei allen solchen Krankheiten, beren Erreger burch ben Munb- unb Nasenraum einbringen — unb bas [mb, wie gesagt, bie meisten — für Entstehung, Übertragung unb Verbreitung eine ausschlag- gebenbe Rolle spielt, bedarf nach dem oben Gesagten keiner besonderen Betonung mehr. Wir könnten uns mit dieser Erkenntnis nun auch erklären, weshalh manche Menschen gegen Ansteckungskrankheiten — auch die banalen „Erkältungskrankheiten" werden heute dazu gerechnet, wenngleich man ihre Erreger noch nicht kennt — so unverkennbar gefeit sind, während andere unter genau ben gleichen äußeren Bebingungen sofort der Ansteckung zum Opfer fallen: ihrem Speichel fehlen eben die bak- terienfeindlichen Stoffe! Gelänge es nun, mit dem Fortschreiten ber physiologischen Chemie biese Hem-
am 26. Mai.
* ßieferungsoerträae über Fabrik- f a r t 0 f f e I n. Der Vorsitzenbe ber Hauptvereinigung ber deutschen Kartoffelwirtschaft hat auf Grunb des § 4 Ziffer I der Verordnung über den Zusammenschluß der Kartoffelwirtschaft vom 18. April 1935 folgendes angeordnet: Der Abschluß von Lieferungsverträgen über Fabrikkartoffeln aus der Ernte 1936 ist bis zum 15. August 1936 verboten. Lieferungsver- träge, die nach dem 15. August 1936 abgeschlossen werden, sind der Hauptvereinigung der deutschen Kartoffelwirtschaft unverzüglich zu melden. Diese Anordnung tritt mit dem 7. Mai in Kraft.
Mein-Mainische Börse.
Mittagsborse schwankend.
F r a n k f u r t a. M., 12. Mai. Da zu den ersten Kursen einige Glattstellungen der Kulisse erfolgten, während anderseits weitere Publikumsaufträge vorlagen, fetzte die Börse am Aktienmarkt nicht ganz einheitlich, aber überwiegend etwas schwächer ein. Später unterlagen die Hauptwerte mehrfachen Schwankungen, die Haltung blieb dabei ziemlich un-
129 128,75
129 128,5
183 1 183
Grltzner....................o|
Mainkrastwerke Höchst a.M.... 4
Süddeutscher Zucker -------- 10!
7,1
9,85
5,9
43 I
w =•
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
n angeführten Ziffern geben bie Höhe ber zuletzt besoffenen Divibenbe an. — Reichsbankbiskont 4 0. H., Lombarbzinsfuß 5 v. H.
170,75 I 170,75
233 235
108,75 ! 108,25
Hamburg-Amerika-Paket O Hamburg.Südam. Dampfschiff . O Norddeutscher Lloyd .........O
öl.®, für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 8 Eommerz- und Privat Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschast................0
Dresdner Bank 0 RetchSbank ........ iv
12.5.
144
239 128,25
92,25 23,13
Spargelpudding. 750 g Sparael werden im Dampf gekocht. 6 Eier, 1 Taffe Sahne, 125 g Mehl, 40 g Butter, 150 g gehackter, gekochter Schinken werden zu einem Teig zusammengegeben. Eine Mehlspeisform wird mit Butter ausgestrichen und mit Semmelmehl ausgeftreut. Zu unterft kommt eine Schicht Teig, dann Spargel, Teig, Spargel und wieder Teig. IV2 Stunden backen ober im Waffer-
börse
12.5-
144,5
135,5
239,25
128.5
92,5
22,5
todilugt. Mittag- börie
12.5
msxikaner 13,80, Bayr. Hyp. Bank 85,13, Commerzbank W,50, DD.-Bank 92,50, Dresbner Bank 92, Harpener 128, Klöckner 100, Hoesch 103,50, Stahlverein 92,25, AKU. 54, AEG. 38, MAN. 114, Scheibeanstalt 235, Licht und Kraft 148,25, IG. Farben 170,75, Gesfürel 138,50, Holzmann 117,50, Lides Eis 150, Muag 93,75, Moenus 92,25, Schuckert 141,50, Kaufhof 41,25 bis 40,50, Afchaf- fenburger Zellstoff 93,50, AG. für Verkehr 116,50.
Frankfurter Obff- und Gemüfemarkl.
Frankfurt a. M., 12. Mai. Der Gemüse- markt verzeichnete sehr reichliches Angebot, insbesondere von Gurken, Kopfsalat, Kohlrabi, Radies, Rettich, Spargel und Spinat. Geschäft bei allgemein rückläufigen Preisen nicht immer befriedigend. Ueberftänbe in Rettich, Kopfsalat und Spinat. U. a. notierten: Blumenkohl (T. — Treibhaus), Stück 40 bis 50, Steige 12 Stück 6,00 bis 6,50 (holl.), Bohnen 30 bis 35 (ital.), Gewürze!, großes Bündel 30 bis 40, Gurken (T.) je nach Größe 20 bis 45, Karotten (T.), Bündel 15 bis 20, gelbe Kartoffeln 50 kg 4,10, neue 15 bis 16 (ital.), Kopfsalat (T.) 8 bis 15, do. Freiland 3 bis 6, Radies, Bündel 3 bis 4, Rettich, Bündel 6 bis 45, Römischkohl 7 bis 12, Rotkraut 20, Sellerie, groß 20 bis 25, mittet 12 bis 18, klein 5 bis 10, Spargel I 32 bis 33, II 27 bis 28, III 24 bis 25, IV 15 bis 17, Spinat 5 bis 8, Weißkraut 16, Frühwirsing 12 bis 14.
Ob st unb Südfrüchte: Deutsches Aepfel- angebot gering. Nachfrage nicht befriedigend. Zunehmendes Angebot von Treibhaus-Erdbeeren, Verkauf bei merklich gefallenen Preisen schleppend. Apfelsinenangebot noch gut, Geschäft bei unveränderten Preisen langsam. U. a. notierten: Aep^l I 32 bis 40, II 23 bis 28, Tiroler Spitzleder 42 bis 45, amerikanische Aepfel, 20-kg-Kiste netto 20 00 bis 22,00, Apfelsinen, blond 15 bis 20 (span.), Blut 18 bis 23 (span.), Imperial 20 bis 25 (span.), Imperial 26 bis 30 (ital.), Bananen, 12,5-kg-Kilte netto 8,00 bis 8,50 (Kam.), 7,50 (Bros.), 9,00 (West- inb.), Erdbeeren (T.) I 1,80 bis 2,00, II 1,00 bis ■ 1,20, Zitronen, 300 und 360 Stück 7,50 bis 8,50.
Pikante Spargel. 4 Eißelb, 1 Eßlöffel Sahne, 1 Teelöffel Honig, 1 Teelöffel Zitronensaft, etwas weißer Pfeffer, 3 Eßlöffel frische Butter werden tüchtig verrührt. 500 g in Stückchen geschnittene gekochte Spargel werden warm in die Tunke gegeben. lieber alles eine Prise Muskat gestreut und eine Spur Parmesankäse. An warmer Herdstelle stocken lassen, aber ja nicht kochen. Zu Solberfleisch
mungsftoffe in ihrer Beschaffenheit naher zu erkenn und sie wohl gar in erforderlichen Mengen herzustellen, so würde dadurch der Menschheit ein natürlicher Ansteckungsschutz von bisher unerreichter Wirksamkeit beschert.
Wechsel in der Leitung des hessischen Feuerwehrverbands.
LPD. Darmstadt, 12. Mai. Mit Rücksicht auf fein Alter unb feine Gesurrbheit hat ber Führer bes Lanbesverbanbes hessischer Feuerwehren, Kreisfeuerwehrinspektor Lubwig Knaup (Birkenau), sein Amt n i e b e r g e I e g t. Zu seinem Nachfolger würbe zunächst kommisfarisch Regierungsbaurat Eugen Müller in Mainz ernannt. Knaup bleibt weiterhin Kreisfeuerwehrinspektor bes Kreises Heppenheim unb Leiter bes Provinzialverban- bes Starkenburg. Wegen feiner Verdienste um die hessische Feuerwehrsache, so u. a. die Schaffung der hessischen Feuerwehrfachschule, wurde Knaup zum Verbands-Ehrenvorsitzenden ernannt.
Milchauflommen in Hessen seit 1933 verdoppelt.
LPD. Babenhausen, 12. Mai. Zur Einweihung der neuen Molkerei, der 19 Gemeinden angeschloffen sind, war auch der Landesbauern- führer Dr. Wagner erschienen. In seinen Ausführungen über die Bedeutung der Milchwirtschaft für die deutsche Ernährungslage konnte er als einen der großen Erfolge nationalsozialistischer Bauernpolitik die Feststellung treffen, daß sich das Milchaufkommen in Heffen feit 1933 verdoppelt habe.
Jener in einem Mainzer Kinderheim.
LPD. Mainz, 12. Mai. Dienstag nachmittag brach in der Säuglingskrippe des städtischen Kinderheims im ehemaligen Garnisonlazarett in der Rheinstraße aus bisher ungeklärter Ursache Feuer aus. Die Feuerwehr war sofort mit drei Löschzügen zur Stelle und konnte ben Branb auf seinen Herb beschränken. Die Säuglinge unb bas Personal konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werben. Der entftanbene Sachschaden ist beträchtlich, bas bas Heim vollkommen ausgebrannt ist.
Lastzug-Anhänger unter der Lokomotive
LPD. Bad Homburg, 12. Mai. Als ein Lastzug, der mit Backsteinen für die Reichsautobahn beladen war, den Bahnübergang der Holzhaufener Chaussee bei Friedrichsdorf überquerte, kam zu gleicher Zeit ein Zug aus ber Richtung Köppern nach Ufingen. Die Lokomotive erfaßte ben Anhänger, besten Kuppelung glücklicherweise riß, unb schleifte diesen bis zum Uebergang am „Weißen Turm" mit. Der Anhänger wurde vollkommen zertrümmert, ber Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Die Schuld ist noch nicht geklärt.
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Ungarische Noten................
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