Ausgabe 
13.3.1936
 
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uni) mit meinem Namen verbinden! (Tosender Bei­fall.) Ich habe bisher noch kein Angebot gestellt, das mit meiner Ehre nicht vereinbar wäre. Und ich werde nicht ein Angebot stellen, das mir später als unehrlich ausgelegt werden könnte. Denn meine Ehre ist genau so viel wert, wie die eines anderen Staatsmannes. In diesem Augenblick ist diese meine Ehre auch nicht meine Ehre, sondern ist die Ehre der ganzen deutschen Nation. (Stürmische Zustimmungskundgebungen und tosende Heilrufe.) Es hat heute niemand ein Recht, an dieser Ehre zu zweifeln.

Das Volk ist die letzte Quelle meiner Kraft.

Cs ist mit diesem Vorgang der endgültigen Wiederherstellung der Souveränität des Deut­schen Reiches verbunden dieses geschichtliche An­gebot, aber auch verbunden ein neuer Appell an das deutsche Volk. Und warum ich das getan habe? Die Welt, die redet nur zu oft davon, daß, je nach Bedarf, entweder ein Angebot von mir keinen Wert hat, weil die Ration nicht dahinter steht, oder ich selbst keinen Wert besitze, weil die Ration mich ablehnt. Sie werden aber weiter verstehen, dah in einer so schweren geschichtlichen Stunde jeder wahrhafte Führer zur letzten Quelle seiner Kraft zurückfin­den muh. Und die Quelle meiner Kraft ist das deutsche Volk! Aus ihm bin ich gekommen, für dieses Volk arbeite ich, ihm habe ich mich verschworen, und zu ihm finde ich immer wieder zurück, dann, wenn es um schwere Ent­scheidungen geht. Ich unter st elle mich seinem Urteil! Es soll richten über mich, ob ich sein Recht richtig vertreten habe, seinem Dillen richtig diente, seine Interessen richtig wahrnahm. (Nicht endenwollende Beifallsstürme tosen durch das riesige Zelt.)

Ich bin kein Inquisitor. Ich habe mir dieses Amt hier nicht angemaßt. Durch des Volkes Wahl stehe ich auf diesem Platz und durch des Volkes Willen bleibe ich auf diesem Platz! So will ich mich nunmehr zu Beginn des vierten Jahres meiner Führung und des Regimes der National- sozialistischen Partei denn wieder an das deutsche Volk mit der Bitte wenden, feine Entscheidung zu fällen. Was ich getan habe, tat ich nach meinem besten Wissen und Gewissen, erfüllt von der Sorge für mein Volk, erfüllt von der Notwendig- feit, feine Ehre wahrzunehmen, um es in dieser Welt wieder zu einer ehrenhaften Stellung zu führen. Ich habe es getan, auf jede Not und auf jede Gefahr hin. Und wenn je aus meinem Handeln für mein Volk zu unnütz Sorge oder Leid kommen sollten, dann möchte ich den Allmächtigen bitten, mich selbst zu strafen. Ich habe nur gehandelt, wie ich glaubte handeln zu müssen. (In tiefer Ergriffen­heit erheben sich die Massen.) Ich kann aber nicht gegen mein Gewissen handeln und kann nicht han­deln gegen meine Ehrauffassung!

Führerund Volk in einem Glauben und einem Willen.

So habe ich diese Entscheidung getroffen und bitte nun das deutsche Volk, daß es mir hilft, diese Entscheidung auch zu tragen, daß es seinen Willen und seine Kraft mit meinem Willen und meiner Kraft verbindet, daß es mich stützt, so wie ich dieses Volk gestützt habe, daß es meinen Glauben stärkt, so wie ich den Glauben dieses Volkes erweckt und gestärkt habe, und daß es meinen Wil­len festigt, so wie ich mich bemühte, den Willen dieses Volkes zu finden und zu festigen. (Nicht endenwollende Heil!-Rufe.) Dann wird Deutschland jede Prüfung bestehen, die der Allmächtige für unser Volk sendel. Dann wird es am Ende aus all diesen Wirrnissen und Röten endlich doch zu einer besseren Schönheit und Reinheit empor st ei­gen, und dann wird bei dieser Festigkeit vielleicht auch das Herz unserer Rachbarn weit und aufgeschlossen werden, dann werden sie vielleicht den Weg zu uns finden und dann wird vielleicht auch die Stunde kommen, da wir uns als gleichberechtigte Völker und Ra­

tionen die Hände über den alten Strom reichen, den alten hader verges­send, und gemeinsam für den Frle - den Europas und damit für den Segen der beiden Länder und Völker arbeiten. Das ist derfehnlichfte Wunsch, der mich erfüllt, und der auch Ihr Wunsch ist.

So bitte ich Sie nun: gehen Sie an diesem kommenden Wahltag zur Urne. Erfüllen Sie Ihre Pflicht und vergessen Sie nicht: Deutschland wird nicht getragen nur von einem Mann, sondern vom ganzen deutschen Volk! (Tosende Zu­stimmung schlägt dem Führer entgegen.) Und ein

Mann kann nur solange Sprecher dieses Volkes fein, solange dieses Volk selb st Mann für Mann und Weib für Weib hinter diesem Manne steht. Nicht meinetroegen bitte ich Sie, an diesem 29. März ihre Pflicht zu erfüllen, sondern u m unseres Volkes und feiner Zukunft wegen. Denn wir sind vergänglich, aber Deutsch­land wird bestehen! Wir können sterben, aber Deutschland muß leben, jetzt und immerdar!

Minutenlange iubelnde Kundgebungen der zutiefft ergriffenen Massen sind die Antwort auf diese Schlußworte des Führers, die in einem einzig­artigen Sturm der Begeisterung fast untergehen.

Wie ein Mann erheben sich die Zehntausende und geloben ihm unverbrüchliche Treue. Die Lieder der Nation klingen auf. Dann fährt der Führer von der Hochschulkampfbahn zum Haupkbahnhof, beglei­tet vom Reichsstatthalter und anderen führenden Persönlichkeiten. Die Straßen haben sich rasch wie­der gefüllt. Noch einmal will man den über alles geliebten Befreier Deutschlands sehen, noch einmal will man aus vollstem Herzen danken und huldigen dem Manne, der in diesen Tagen und Stunden Weltgeschichte macht. Den ganzen Weg über im Auto stehend, grüßt der Führer leuchtenden Auges zurück.

Kür eine neue Rechtsordnung aus freiem Entschluß gleichberechtigter Nationen. Eine Erklärung der Reichsregierung zu dem deutschen Friedensangebot.

Berlin, 12. März. (DNB.) Zu verschiedenen Pressemeldungen und Aeußerungen ausländischer Staatsmänner wird dem DNB. von amtlicher Seite m-itgeteilt:

1. Frankreich hatte vor dem Locarno­pakt folgende Militärbündnisse be­reits abgeschlossen, die im Falle eines An­griffs Deutschlands auf Frankreich wirksam werden sollten:

a) mit Belgien,

b) mit der Tschechoslowakei, c) mit Polen.

Da es sich bei diesen Bündnisien nach der Mit- teUung der französischen und der anderen Regie­rungen um Devensivbündnisse handelte, Deutschland aber keinerlei aggressive A b - sichten gegen Frankreich oder diese anderen Staa­ten besitzt, wurden sie auch nicht als im Wi­derspruch zum Locarnopakt stehend angesehen und damit auch von Deutschland ohne wei­teres akzeptiert.

2. Frankreich hat an der deutschen Grenze seit dem Friedensschluß eine ungeheure Trup- penmaffierung oorgenommen. Die französische Grenze wurde außerdem mit dem gewaltig- sten Festungsschutz aller Zeiten ver­sehen. Die militärischen Autoritäten aller Staa­ten sind sich darin einig, daß ein Angriff ge­gen dieses Festungssystem nach menschlichem Er­messen a u s s i ch t l o s ist. Da Deutschland keine aggressiven Absichten gegen Frankreich hat, erhob und erhebt es auch dagegen keinerlei Einwendungen.

3. Frankreich Hal nunmehr ein weiteres Militärbündnis abgefchloffenmit Sow­jet r u h l a n d. Das Funktionieren dieses Bündnisses ist aber nicht mehr abhängig von einer vorliegenden Feststellung des Völkerbun­des, sondern von zu treffenden Entschei­dungen in eigener Sache. Dieses neue Bündnis erhält jedoch seinen besonderen Cha­rakter durch die unbestrittene Tatsache, daß das geistige System des heutigen Regimes in Rußland nicht nur theore­tisch, sondern auch tatsächlich die D e l t - revolution fordert, d. h. also eine be­wußt imperialistische und angriffs- weife Parole verkündet.

Schon vor dem Abschluß dieses Bündnisses hatte Frankreich als Garanten für feine U n Versehrtheit:

a) sich selbst, d. h. im Mutterland und Kolonien mit nahezu 100 Millionen Men­schen;

b) Großbritannien;

c) Belgien;

d) Polen;

e) Tschechoslowakei.

Durch den Vertrag von Locarno war endlich auch noch Italien als Garantiemacht hinzuge­kommen.

4. Zu dieser geschichtlich noch nie dagewesenen Garantie der Unversehrtheit eines Staates glaubte Frankreich sich noch außerdem die Unter­stützung des sowjetrussischen Riesen­reiches mit über 175 Millionen Menschen ver­sichern zu müssen.

Dazu muß bemerkt werden, daß: von deutscher Seite aus niemals auch nurdergeringsteAnlaß gegeben wurde, der auf eine Bedrohung Frankreichs hätte schließen lassen können. Daß Deutschland

gegen die defensiven Sicherungen, die Frank­reich glaubte für seine Unversehrtheit vorneh­men zu müssen, keinen Einwand erhoben hatte, da ihm aggressive Absichten vollständig fehlten und dah es damit auch keinerlei Bedenken wegen dieser französischen Sicherungsmah- nahmen vorlrug. Glaubte aber Frankreich, sich nach dem Abschluß des Locarnopaktes aus irgendeinem Grund trotzdem noch eine neue Sicherung zulegen zu sollen, dann hätte die französische Regierung dies zumindest den Mächten des Locarnopaktes vorher m i t t e i l e n müssen, um zu versuchen, diese neue Sicherung entweder in den Locarnopakt selbst einzubauen oder wenigstens mit ihm in vollkommene llebereinstimmung zu bringen.

Als im Frühjahr 1935 die ersten Nachrichten

über militärische Abmachungen zwischen Frankreich und Sowjet-Rußland durchsickerten, wurden diese zunächst bestritten. Als dann in der französischen Kammer der Abgeordnete Archimbaud erklärte, daß sich Rußland verpflichtet habe, Frank­reich mit feiner gesamten Armee zur Verfügung zu stehen, wurde dies zum zwei­ten Mal als unrichtig und den Tatsachen nicht ent­sprechend abgetan. Endlich aber wurde doch be­kannt, daß eine solche militärische Ab­machung bestand und nun auch der Welt all­mählich mitgeteilt. Dieses Bündnis erhielt nunmehr jene Fassung, die besagt, daß zum Unterschied ge­genüber der französisch-polnischen und französisch- tschechischen Sonderverträge in diesem Falle ohne Rücksicht auf Feststellungen des Völ­ker bunb5rate5 oder der Locarno- m ächte von den vertragschließenden Teilen auch eigene Entscheidungen über Angrei - fer und Beistand vorwegnehmend getroffen werden könnten. Es ergibt sich damit folgende tat-

Reue deulscheGesie derVerlmdlungsbereilschaff.

ß o n b o n, 12. März. (DNB.) Preß Associa­tion meldet:Außenminister Eden besuchte am Mitt­wochabend den deutschen Botschafter und bat ihn, daß Hitler im frühest möglichen Augen­blick einen spontanen Beitrag im Inter­esse einer Regelung leisten möchte. Er schlug vor, daß Deutschland, abgesehen von einer symbolischen Anzahl, alle Truppen aus der Rheinlandzone zurückziehen sollte, daß ferner di e Zahl der Truppen nicht vermehrt werde und schließlich ein Ver­sprechen eingegangen werden sollte, die Zone zum mindesten für diejenige Zeitdauer nicht zu b e» festigen, die notwendig fei, um über die Pakte zu verhandeln."

Der deuffche Botschafter gab am Donnerstag im Namen Hitlers folgende Antwort:

Eine Diskussion über dauernde oder vorübergehende Beschrän­kungen unserer Souveränität in der Rheinlandzone kann für uns nicht in Betracht kommen. Um der französischen Re­gierung ein Eingehen auf die deutschen Vor­schläge zu erleichtern, will der Führer und Reichskanzler aber seine von Anfang bekundete Absicht, die Wiederherstellung der Souveränität im Rheinland zunächst nur symbolisch in Erscheinung treten zu lassen, in folgender Weise präzisieren:

Die Stärke der im Rheinland friedens- mäßig in Garnisonen stationler- ten Truppen wird vorerst nicht er­höht werden. Ls besteht bis auf weiteres nicht die Absicht, diese Truppen näher an die französische oder belgische Grenze heranzuführen. Das vorstehend gekennzeichnete Rlaß der militärischen wieder- besehung des Rheinlandes gilt für die Dauer der schwebenden Verhand­lungen. Dies seht allerdings eine gleiche Einstellung auch auf französischer und belgischer Seite voraus."

WiePreß Association" erfährt, sieht die bri­tische Regierung in der deutschen Antwort einen

Beitrag für die Herbeiführung einer Regelung, sie ist aber der Meinung, daß die Antwort nicht so weit gehe, wie gebeten worden sei. Außen­minister Eden unterrichtete am Donnerstagnachmit­tag die Franzosen, Belgier und Italiener über seine Unterhaltung mit dem deutschen Botschafter sowie über dessen Antwort.

Noch kein Ergebnis der Locarnokonferenz.

London, 12. März. (DNB.) Die Konferenz der vier Locarnomächte England, Frankreich, Ita­lien und Belgien wurde am Donnerstag um 17.15 Uhr im alten Kabinettsraum des englischen Außenamtes mit kurzer Verspätung eröffnet Schon geraume Zeit vor Beginn der eigentlichen Verhandlungen trafen die Unterhändler der verschie­denen Länder ein. Der belgische Ministerpräsident van Zeeland, der feine ursprüngliche Absicht, das Flugzeug zu benutzen, wegen schlechten Wetters aufgeben mußte, eilte sofort vom Bahnhof zum Foreign Office. In der Downingstreet hatte sich eine große Menschenmenge eingefunden, die die Ankunft der Staatsmänner beobachten wollte. Außenminister F l a n d i n und der italienische Botschafter G r a n d i enttäuschten die Erwartungen der Menge, da sie einen hinteren Eingang benutzt hatten.

In einer amtlichen Mitteilung über die heutige Sitzung, die unter dem Vorsitz des englischen Außen­ministers Eden stand, wird erklärt, die Vertreter der Mächte seien einmütig der Auffassung, daß die Wiederbesehung der entmilitarisierten Zone durch Deutschland eine klare Verletzung der Artikel 42 und 43 des Versailler Vertrages und des Locarno-Ver­trages darstelle. Es werde Sache des Völker­bundsrates fein, nachdem Frankreich und Bel­gien die Angelegenheit überwiesen hätten, über diese Punkte zu urteilen, um ein mehr ins einzelne gehendes Studium der Lage zu erleichtern. Die Hauptvertreter Belgiens, Frankreichs, Eng­lands und Italiens werden am Freitag um 11.30 Uhr wieder zusammentreten. Sie sind heute abend Gäste der englischen Regierung im Hotel Carlton.

an der Figur des aetfgptifthen Bogenfchüfien. dem Wirseichen für eine besonders aromatifche und bekömmliche Zigarette. Durch Hin)unahme von macedonilthenlhbaken aus der Ernte 53 konn­te die Feinheit der ^ALVA^-Miftinmg noch geDeigert werden!