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fchaftsführung. Eins tritt bei der Beurteilung der Vorbereitung klar in Erscheinung. Es ist dies eine nicht unerhebliche Leistungssteigerung in allen Sportarten und der wiedergewonnene Anschluß an den internationalen Leistungsstand.

5m Folgenden beschäftigte sich der Reichssport­führer eingehend mit der Vorbereitung und mit den Erfolgen oder Mißerfolgen der einzelnen Sportarten sowohl bei den Winterspielen in Garmisch-Parten­kirchen wie bei den Sommerspielen in Berlin. Alle gewonnenen Erfahrungen, fachtechnischer oder son­stiger Art, sind zusammengetragen worden und wer­den den in Frage kommenden Stellen zur Kenntnis aelangen. Alles in allem kann gesaat werden, daß die Zusammenarbeit und die Kameradschaft der Olym- viakämpfer durchaus von dem Geist erfüllt war, den wir bei unseren Männern und Frauen erwar­tet hatten.

Vas AuSland-Ecko.

Zum Schlüsse seiner Rede sagte der Reichssport- führsr: Wir können uns in der Welt umsehen, wo wir wollen, abgesehen von wenigen Einzelpersön­lichkeiten, finden wir nur eine Stimme der Anerkennung, nur eine gemeinsame Ansicht über die Gründe und Hintergründe des deutschen Erfolges bei den Olympischen Spielen und wir müssen feststellen, daß für Deutschland eine gewaltige Bresche in die uns feindliche Stimmungsmache des Auslandes geschlagen wurde.

Nachdem der Reichssportführer seine mit großem Beifall aufgenommenen Rede mit einemSieg- Heil!" auf den Führer und das Vaterland geschlos­sen hatte, brachte Dr. Karl Ritter von Halt dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Ausschusses den Dank aller Mitglieder aus. Er hob die rastlose Arbeit des Reichssportführers bei den Vorbereitun­gen hervor, ohne die nie ein vollständiger Erfolg hätte erzielt werden können. Ritter von Halt gab dem Reichssportführer das Versprechen ab, daß alle Mitarbeiter auch in Zukunft mit ganz besonderer Begeisterung an dem großen Werk der deutschen Leibesübungen weiterarbeiten werden.

Fußballabteilung des Turnvereins Wieseck.

Am Sonntag gastierte die 1. Mannschaft in Flen­sungen. Von Anfang an entwickelte sich ein flottes Spiel, das die Platzbesitzer, begünstigt durch den Wind, in Vorteil brachte. Nach einer Viertelstunde ging Flensungen in Führung. Die Gäste glichen jedoch bis zur Pause aus. Zn der zweiten Spiel­hälfte errangen die Gäste, welche jetzt den Wind zum Bundesgenossen hatten, einen zweiten Erfolg. Ein weiteres Tor wurde von dem Schiedsrichter nicht gewertet. Flensungen setzte nun alles auf eine Karte und konnte den Ausgleich sowie den Siegestreffer erzielen. Alle Anstrengungen der Wiesecker waren vergeblich.

Vorher spielte die Wiesecker Jugend gegen die gleiche des FC. 1927 Flensungen-Mücke. Hier zeigte sich die technische Ueberlegenheit der Gäste, die in der Pause mit 1:0 führten. Nach der Halbzeit liefen die

Wiesecker zu großer Form auf und erzielten vier Tore innerhalb 20 Minuten.

SportamtKraft durch Freude".

Heute folgende Kurse: Fröhliche Gymnastik und Spiele (nur für Frauen), Lyzeum, Dammstraße 26. Uebungszeiten: 18.30 bis 19.30 Uhr, 20 bis 21 Uhr und 21 bis 22 Uhr.

Neue Kurse: Anmeldungen für die Boxkurse, Hallentennis, Ski-Trocken- und Reitkurse werden auf der Dienststelle der NSG.Kraft durch Freude", Schanzenstraße 18, entgegengenommen.

Büchertisch.

Die Flucht aus dem Alltag. Roman von Gustav S ch r ö e r. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. Geb. 3,30 Mk. (327) Dieser fesselnde Roman erlebt mit der jetzigen Ausgabe sein fünfzigstes Tausend. Deshalb hat der Verlag die Jubiläumsausgabe in ein besonders schönes Gewand gekleidet, durch das sie würdig hervorge­hoben wird. Gustav Schröer sieht in dem Buch sein Lieblingswerk, weil es ganz auf persönlichem Erleben aufbaut, und seine große Lesergemeinde ist ihm für dieses Buch der Erinnerung besonders dankbar, weil es einen tiefen Einblick in die Welt des Dichters gewährt. Man braucht nur wenige Seiten zu lesen, und schon spürt man, daß hier ein großer Erzähler, ein Meister der Feder, sein Bestes gibt: ein hohes Lied von deutschem Fami­lienleben, ein inniges und sinniges Buch von Naturschönheit und Thüringer Bergeinsamkeit. Die Flucht aus dem Alltag" hat als ein altes Lebens­buch weiteste Verbreitung verdient, weil es nicht Weltabgewandtheit und stillen Verzicht lehrt, son­dern Menschen zeigt, die kraftvoll im Leben stehen und doch in Einkehr und Selbstbesinnung, in einem Wollen hinauf und empor die Sonne sehen, die über dem Alltag leuchten muß. An diesem herr­lichen Werke des Dichters haben wir besondere Freude erlebt; denn hier hatten wir ein Buch in der Hand, das an guten geistigen Gaben, an seeli­scher Bereicherung und an Schönheit und Ge­schliffenheit der Sprache dem Leser sehr viel zu bieten hat. Wir möchten diesem prächtigen Jubi­läumswerk insbesondere einen Ehrenplatz auf dem Weihnachsgabentisch wünschen, damit es namentlich auch an dem hohen Fest der Liebe als Freude­spender mit im Vordergrund steht. B.

Verdun-Souville. Ein Tatsachenbericht nach den Aufzeichnungen eines Offiziers vom baye­rischen Jnfanterieleibregiment, niedergeschrieben von Hermann Thimm ermann. Mit 12 Abb. 143. S. Verlag Knorr & Hirth GmbH, München 1936. Geh. 1,30 Mark, Leinen 1,90 Mark. (340) Das Buch umfaßt nur einen Ausschnit aus einem der Gipfelpunkte der Schlacht, aber wie General Franz von Epp, damals Kommandeur jenes ruhmreichen Regiments in seinem Geleitwort sagt,einen Aus­schnitt, wie ihn aber nur wenige mit einer solchen Realistik und so erschütternden Eindringlichkeit wie­derzugeben vermochten. So war eine Schlacht vor Verdun. Mit einer so vernichtenden Kraft arbeitete die Technik, so hielt Kameradschaft mit eisernem

Gehorsam die kämpfenden Männer zusammen; so führten Opfermut und Todesverachtung zu den un­vorstellbaren Leistungen; so brach unter dem furcht­baren Druck der Vernichtung die Menschlichkeit her­vor, wenn das Würfelspiel der Schlacht das Ver­hältnis Feind zu Feind beseitigt und an ihre Stelle Schicksalsgemeinschaft gesetzt hatte". Gerade dieses Durchbruchs der Menschlichkeit wegen wird der Kämpfer von der anderen Seite, ja jeder von der anderen Seite, diesen Tatsachenbericht mit gleicher Ergriffenheit lesen wie wir Deutsche.

Gisela Wenz-Hartmann: Amleth. Ein Kampf um Ehre, Recht und Heimaterde. Ro­man. Leinen 4,80 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig, 1936. (323) Der RomanAmleth" knüpft an die alte jütische Sage vom Kampfe des Sohnes um die Totenehre des Vaters, um das Recht auf das Vatererbe und die Heimaterde an. In klar geschauten Bildern zeichnet Gisela Wenz- Hartmann den jungen Amleth, der die ihm vom Schicksal gestellte Aufgabe als Pflicht in seinen Willen aufnimmt. Wie die bäuerlichen Menschen Jütlands, so gestaltet die Verfasserin auch die Men­schen am Königshofe in England, wohin Amleth gesandt wird, mit eindringlicher Kraft, und sie gibt in ihrer Gestaltung ein reiches Bild germanischen Lebens im alten England. In diesem England mit seiner alten Geschichte und seinem neuen Werden eines germanischen Siedlungsvolkes wächst Amlety die Führeraufgabe zu, feinem Volke die Heimaterde in Freiheit wiederzugeben und es in feinen alten Ordnungen der Zukunft entgegenzuführen.

Rudolf Heinrich Daumann: Dünn rote eine Eierschale. Fast der Roman eines Weltuntergangs. Preis kartoniert 3,50 Mk. Schützen- Verlag, Berlin SW 19. (364) Dünn rote eine Eierschale ist nur die Erdkruste, unter ihr brennen die ewigen Feuer der Tiefe und ruhen ungeheure Kräfte, die, wenn sie sich regen, Erdbeben- und Vulkankatastrophen über die Menschheit bringen. Der Held unseres Romans hat nun ein Verfahren ausgearbeitet, das es ihm ermöglicht, Vulkane nach Belieben zum Ausbrechen zu bringen. Zwei Atten­tate auf die Erdkruste sind ihm schon gelungen, bei einem dritten wird er zur Strecke gebracht. In viel­fach verschlungener Handlung bringt dieser Roman eine Fülle von Gesichtern und Ereignissen.

Peter Weber: Götter über den Menschen. Roman. Ganzleinen 4,80 Mk.; bro­schiert 3,80 Mark. Propyläen-Verlag, Berlin. (385) Auf den Höhen des Hunsrück liegt der große Bauernhof des alten Mattes, der, fünfund­achtzigjährig, immer noch mit der Frische eines Jünglings arbeitet und das große Anwesen, die zahlreichen Glieder und Nachkommen seiner Fa­milie zusammenhält. Tief wurzelt der Glaube in ihm an den ewigen Kreislauf des bäuerlichen Le­bens, tief ist er von der Notwendigkeit durch­drungen, daß bäuerliches Recht, bäuerliche Sitte erhalten werden müssen, untrennbar vom reinen bäuerlichen Blut, auf dessen Erbfolge der Hof steht. Innerhalb der eigenen Familie muß der alte Mat­tes einen Kampf ausfechten, der zum Symbol wird für feine Religion und zum Prüfstein des ganzen Dorfes. Die alten Götter aus längst vergangener heidnischer Zeit scheinen mit dem Mattes im Bunde

Jeder Hilst dem WHW.!

Opferspenden vom Lohn oder Gehalt sind an das Winterhilfswerk des Deutschen DoIn kes, Kreisführung We11erau in Oie» hen. Postscheckkonto Hr. 23b33, oder auf dessen Bankkonto 6100 bei der Bezirkssparkasse Gießen zu überweisen.

zu stehen. Aber ebenso wirken in den Frauen des Romans die christlichen Gedanken, der Versöhnung, der Schuld, der Buße mit, um die verstockten und blinden Menschen ihre Pflicht erkennen zu lassen. Eine starke naturhafte Religiosität ruht in dieser imponierenden alten Bauerngestalt, die über Jahr­hunderte hinweg die Geschicke Europas und seiner eigenen Familie überblickt, der das Schicksal des Bauern im mangelnden Land, feine Zukunft in der Pionierarbeit in fernen Ländern erkennt, der fühlt, daß selbst die verschiedenen Erkenntnisse früherer und heutiger Religion Halt machen müssen, sich unterordnen müssen vor dem Menschen, der das Wertvollste bebaut, was er hat: seine Erde.

Almar Holgersen. Der Wunder­täter. Verlag L. Staakmann, Leipzig. Preis in Leinen gebunden 3,50 Mark. (289) Die junge österreichische Dichterin stellt den Bauern- burschen Franziskus, der trotz heftigen Sträubens von seiner abergläubischen Umgebung zum Wun-. bertäter erklärt wird, in den Mittelpunkt dieses Romans. Ein Doktor, den die große Stadt ver­braucht hat und der nun auf der Flucht vor der Zivilisation bei naturverbundenen Menschen Hei­lung sucht, steigert sich in die Wahnvorstellung hinein, der junge Bauernbursche könne Wunder wirken und sei zum Retter der Menschheit auser­koren. Wie der Wehrlose mit jedem Versuch einer Befreiung aus diesem Netz des Irrglaubens sich immer tiefer darin verstrickt, bis schließlich mit einem tödlichen Unfall des Doktors das Wahnge» webe zerreißt, wird ungemein spannend geschildert.

Gustav Renker: Franzosengold. Ein Alpenroman. Druck und Verlag von Friedrich Reinhardt in Basel. (Sieg. Leinenband 4,80 RM. (293) Der Schauplatz ist in der Hauptsache ein Walliser Gebirgsdorf und einer der schönsten schwei­zerischen Alpenpässe, in dessen See im Jahre 1798 flüchtende Franzosen ihre Kriegskasse mit den gro­ßen Kontributionen aus der Welschschweiz versenkt haben sollen. Das Wissen um diesen Goldschatz läßt Zurflüh, einen unternehmenden, in der Fremde durch rücksichtslose Energie reich gewordenen ehe­maligen Sankt Aegyder so nennt Renker das Gebirgsdorf nicht zur Ruhe kommen. In einer das Dorf gefährdenden Weife will er durch Spren­gungen den See zum Abfluß bringen. Die St. Aegy­der werden durch das versprochene Gold geblendet und nur ein einziger sieht ganz klar, der junge Berg­führer Hansjörg. Zwischen diesen beiden kraftvollen Männern kommt es zu einem erbitterten, sich dra­matisch zuspitzenden Kampf. Hansjörg kämpft nicht aus Eifersucht, wie das Dorf glaubt, sondern aus Liebe zur Heimat.

Obsrh.GesellschaH f.Natur-u.Heilkunde

Naturwissenschaftliche Abteilung.

SITZUNG am Freitag, 13. Nov. 1936 20 Uhr c. t. im Hfrrsaal des Physiol. Instituts, Friedrichstr. 24.

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am 15. NuV. 1936

Antreten derAb- ordnungen der Kameradschaften mit Fahnen pünktl.!0.20Uhr v.d.Markthallen Arbeitsgemeinschaft

Giehener Soldaten- Kameradschaften.

Bekanntmachung.

Auf Anordnung des Reichsstatthalters in Hessen Landesregierung wird am IHonfag, dem 16. No­vember 1936, in Gießen eine Fliegeralarmübung durchgeführt. Die Zeit des Alarms wird nicht be­kanntgegeben.

Die Hebung bezweckt die Durchführung eines Fliegeralarms unter ernstfallmäßigen Verhältnissen. Die Unterrichtung der Bevölkerung erfolgt durch nachstehend aufgeführte Alarmgeräte, und zwar:

A. beiFliegeralarm"

1. in der Innenstadt:

a) durch Fanfaren (HI. und Jungvolk),

d) durch Feueralarmsirenen,

c) durch Handalarmsirenen,

d) durch Lautsprecher auf dem Marktplatz, Lud- wigsplatz und Ecke Bahnhof- und Liebigstraße (Hauptzollamt);

2. in den äußeren Stadtteilen:

a) durch Feueralarmsirenen,

b) durch Handalarmsirenen, c) durch Dampfsirenen (Firma Pvppe).

In dem gesamten Stadtgebiet wird außerdem der Alarm durch eingesetzte Schutzpolizeibeamten, SA.- und NSKK.-Männer und Angehörige des Reichs­luftschutzbundes bekanntgegeben.

Verkehr auf öffentlichen Straßen, Degen und Plätzen.

Mit Beginn des Alarms ruht jeglicher Verkehr.

Fußgänger.

Die Fußgänger begeben fick sofort in die nächsten Sammelschutzräume oder in Die als solche während des Alarms gekennzeichneten Räume.

Straßenbahn und Omnibusse.

Diese auf dem Wege zur Bahn befindlichen Fahr- fleuge fahren bis zum Bahnhof und halten dort. Alle übrigen derartigen Fahrzeuge halten sofort an und stellen ihre Fahrzeuge so auf, daß keine Störungen verursacht werden. Straßenzugänge, Hydranten und sonstige Wasserentnahmestellen dürfen nicht versperrt werden. In Ermangelung genügender Schutzräume verbleiben unter Abweichung des ernstfallmäßigen Charakters die Insassen in den Fahrzeugen.

Fahrzeuge aller Art

(ohne Straßenbahn und Omnibusse).

Beim Beginn des Alarms müssen diese Fahrzeuge sofort anhalten. Zur Aufstellung gelten dieselben Bedingungen wie bei der Straßenbahn und den Omnibussen.

Die Fahrer und Insassen müssen die Fahrzeuge sofort verlassen und sich in die nächsten Schutzräume bzw. Häuser begeben.

Tiere sind auszuspannen und an Fahrzeuge, Bäume oder Masten anzubinden. Fahrräder sind an den nächsten Häusern anzustellen.

Von auswärts kommende Fahrzeuge halten an den Ortseingängen und warten dort das Ende des Alarms ab. Die Fahrer und Insassen verbleiben in den Fahrzeugen.

Ausnahmen.

Aerzte, Hebammen, Fahrer der Krankenwagen und Telegrammboten dürfen in Ausübung ihres Be­rufes nur in besonders wichtigen Fällen die Straße passieren.

Personen, die am 16. November d. I. mit der Eisenbahn reisen wollen, wird empfohlen, sich ihre Fahrkarte am Tage vorher zu lösen.

Die Fahrkarte dient dann während des Alarms als Ausweis.

Wohngebäude, öffentliche Gebäude, Warenhäuser, Gaststätten und dergleichen.

Die Zugänge zu den Häusern und Grundstücken bleiben unverschlossen. Nach Ertönen des Flieger­alarms darf niemand mehr die Straße betreten. Die Betriebsluftschutzleiter und Luftschutzhauswarte haben die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen.

Die in den Verkaufsgeschäften anwesende Kund­schaft kann während des Alarms bedient werden.

Don den Hausbewohnern wird das Aufsuchen der Schutzräume ober Keller, da es sich um die erste Hebung handelt, nicht verlangt. Dagegen sind die Fenster zu schließen.

Zur Heberprüfung der erforderlichen Schutzräume haben sämtliche Geschäftsinhaber die anwesende Kundschaft zahlenmäßig zu erfassen und das Ergeb­nis dem Reichsluftschutzbund zu übermitteln.

Sammelschutzräume.

Für die Unterbringung der Straßenbenutzer stehen neben den ausgebauten Sammelschutzräumen behelfs­mäßige Räume in Schulen, Turnhallen und Wirt­schaften zur Verfügung.

Die Einweisung in die Schutzräume erfolgt durch aufgestellte Posten (Hitler-Jugend).

B. BeiLuftgefahr vorbei" (Entwarnung).

In dem Stadtteil jenseits der Lahn durch stille Entwarnung. Hitlerjungen gehen von Haus zu Haus und setzen die Luftschutzhauswarte in Kenntnis.

In den übrigen Stadtteilen durch Feueralarm­sirenen, Handalarmsirenen, Fanfaren, Lautsprecher und Dampfsirenen der Firma Poppe.

Von der Bevölkerung wird erwartet, daß sie den Anweisungen der Polizeibeamten und sonstigen bei der Hebung eingesetzten Hilfsorgane unbedingt Folge leistet. 71580

Gießen, den 10. November 1936.

Polizeidirektion. I. V.: Beat e.

GLORIfll

Eintrittspreise: 0.70 bis 1.50 RM.

MC1A

Heute Donnerstag große Premiere Ein Ereignis für GießenI Zum erstenmal im Tonfilm

Achtung! Samstag, 14. November, 2.15 Uhr nachm., und 3' Sonntag, 15. November, 11 Uhr vormittags:

I. Kuiturfilmveranstaltung!

O mein Heimatland

Der erste Großtonfihn der Schweiz

PQLQST Giessen

IE IRINA SACK

Friedl Czepa / Karl Schön bock Paul Kemp / Jane Tilden

REGIE: AUGUSTO GENINA

Musik: Willy Schmidt-Gentner

Keiner von den üblichen Sängerfilmen, sondern ein echter Film mit Spannung und Lebensnähe, mit dramatischen Effekten und heiteren Lichtem, Erna Sack, eine unserer besten Sängerinnen, spielt und singt hinreißend.

Beiprogramm u. Ufa-Ton-Woche

Täglich 4, 6 u. 8.30 Uhr; Sonntags 3, 5.30 u. 8.30 Uhr

ERNA SACK