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Oberheffen

Trotz widriger Winde schaffte Caracciola am laubte es ihm, binnen einer halben Minute die Mittwoch zwischen elf und zwölf Uhr auf der Z00-km/8t-Grenze zu erreichen und schon war der

die Zelle 2 30 Pfund.

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brachte einen Gesamtumsatz von 1< denen allein 60 000 Mark der Mainzer Geschäfts-

$ Alten-Buseck, 11. Nov. Bei der inner­halb der NS.-Frauenschaft durchgeführten Honig­sammlung für das W i n t e r h i l f s w e r k wurden in der Ortsgruppe Alten-Buseck insgesamt 312 Pfund Honig gespendet. Davon entfielen au die Jelle Alten-Buseck 147, Rödgen 135 und Trohe 30 Pfund. Bei der am Sonntag vom BDM.

Mainzer Karneval im Anmarsch.

Generalversammlung des Mainzer Carneval-Bereins.

LPD. Mainz, 11.Nov. Der Elfte im Elf­ten ist für Mainz stets ein wichtiger Tag. Alljähr­lich versammeln sich an ihm die Mainzer Nar­ren und Urnarren in traditioneller Weise in

Zwei mal drei Minuten mit 333 lrm-Std., über seinen Kopf, schoben, bis der Motor ansprang, hip Ofitinhahn und dann fegte Caracciola los. Das unerhörte An-

uvkr oit: rniiooiyn. zugsvermögen des technischen Wunderwerkes er-

aus der Taufe gehoben in zweimal drei Minuten langer Fahrt mit 333,484 km/st auf den Straßen des Führers.

Die amtlichen Zeiten.

Die internationalen Zeitnehmer der ONS. gaben folgende amtliche Zeiten von der Rekordfahrt

Reichsautobahn bei Frankfurt a. M. bei der ersten Versuchsfahrt einen neuen Weltrekord und drei in­ternationale Klassenrekorüe. Er jagte den neuen Zwölfzylinder von Mercedes-Benz mit einer Durch­schnittgeschwindigkeit von 333,484 km/st über die 10-Meilen-Strecke und verbesserte damit den

Der Reichssporisührer erstattet OIympia-Vericht

Tagung des Deutschen Olympischen Ausschusses.

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Rudolf Saracciola fährt wieder Weltrekord

Handball:

Universität Gießen-Realgymnasium.

Zu einem Freundschaftsspiel treffen sich am Frei- tagnachrnittag beide Mannschaften auf dem Univer­sitätsplatz. Die Universität, der unter anderem auch einige Mtver angehören, will in diesem Spiel einige neue Leute ausprobieren, und man darf gespannt sein, wie dies Experiment ausfällt. So stellt sich zum erstenmal Nohrum (Reichsbahn-Sportverein Mainz) den Gießenern vor. Im Männerturnverein, der durch chn eine wesentliche Verstärkung erfährt, gab der Exmainzer bereits am vergangenen Sonn­tag ein Debüt. Gespannt ist man fernerhin auf Hai- bad) und Rittershausen, auch zwei Neulinge. Die beiden Mannschaften stehen folgendermaßen:

Universität: Weigel; Wenzel, Volz; Krei­ling, Bork, Grünig; Winter, Haibach, Weigand, Rittershausen, Nohrum.

Realgymnasium: Berse; Möckel, Zmmel; Schneider, Holler, Ganz; Hermann, Weigand, Wag­ner I., Döpfer, Wagner II.

Daß die Realgymnasiasten einen ganz beacht­lichen Handball spielen, beweist allein schon das Mitwirken der besten Leute der beiden Jugend­mannschaften von Mtv. und Tv. 1846. Unter diesen Umständen muß man mit einem interessanten Spiel rechnen, dessen Ausgang nicht vorherzusagen ist.

welt zugute tarnen. Zum Schluß des Rechenschafts­berichts wurde der seitherige Präsident Bender erneut gewählt. Pg. Schloimann, der als Vertreter der Stadt erschienen war, gab die Zu­sicherung, daß die Stadtverwaltung auch in diesem Jahre dem Mainzer Karneval weitgehende Unter­stützung gewähren werde. Da die Saison sehr kurz sein wird, werden die einzelnen Veranstaltungen ziemlich rasch aufeinander folgen. Falt an jedem Wochenende wird Prinz Karneval in diesem Jahr sein närrisches Szepter schwingen.

Nach Schluß der Generalversammlung veranstal­teten die bewährten Streiter des Mainzer Karne­vals eine improvisierte Sitzung, in der sie durch einige Kostproben echt Meenzer Humors bewiesen, daß ihr Witz im Laufe des Jahres nicht eingerostet ist.

Oie alte Haustür.

Ich liebe sie, diese alte zweiteilige Haustür aus anno 1696, die älteste im Dorf, im modernen Dorf. Sie ist so einfach, so schlicht, und doch des bäuer­lichen Hauses Zierde. Aus des Markwaldes kern­festen Eichen schuf sie dereinst der Zimmermann und mit ihr kunstgerecht das geschnitzte Rahmen­werk, gekrönt nach frommer Vätersitte mit einge­ritztem Bibelspruch. Mit primitivem Werkzeug ge­staltete der Meister sein Werk, mühte er sich um jeden Schnitt und jeden Stich, als schaffe er ein Denkmal der Mahnung für das Geschlecht viel späterer Zeiten. Im Gleichtakt der Seelen hämmerte der Bruder Dorfschmied das Eisen dazu, setzte die Tür in die Angeln, schmiedete mit Kunst das mäch­tige Schloß und vergaß den festen Türklopfer nicht.

Ein richtiges Sorgenkind ist sie nun, die alte Haustür. Ja, mancher findet sie zu alt, unzeitae- mäß, unpraktisch. Es zieht durch Ritze und Risse, die Sonnenschein und Sturm und Regenwetter ihr Leigebracht. Sie will die Farbe nicht mehr halten, ist brüchig, schleift am Boden; der obere Flügel will sich dem unteren nicht mehr anpassen. Viel­leicht wäre sie schon längst durch eine andere, bes­sere, ersetzt, wenn, ja wenn nicht die Menschen im Haus sie auch liebten, mit Recht liebten.

Und das ist gut so! Da bleibt die alte Tür kein gleichgültiger Gegenstand, da wird sie gleichsam zum Genossen und Verbündeten im täglichen Se­hen, in trüben und in heiteren Stunden. Sie schlägt die Brücken aus der Gegenwart in die Ver­gangenheit. Es ist, als ob sie bei jedem Eintritt ins Haus grüße, als ob sie bei jedem Ausgang winke.

Es ist, als ob ich sie reden höre, und ich stehe still, ihr zu lauschen. Sie erinnert an verlebtes Kindheitsparadies, an frohes Spiel vor ihr im Son­nenschein, an Jugendträume aus der Stille des Dorfes hinaus in die bunte weite Welt, an Kin­derwiegen glückstrahlender Eltern. Sie machte einst In der Scheidestunde den Abschied von der Heimat so schwer, sie umfing den Heimkehrenden beglückt. Sie sah Jahre kommen und gehen, Zeiten freudi­gen und glücklichen Schaffens. Sie öffnete sich am ftühen Morgen zum Tag voll harter Bauernarbeit, und sie legte sich nach Feierabend geruhsam ins Schloß. Sie gestattete Durchgang den Alten und Jungen, den Frohen und Traurigen, den Armen und Reichen. Sie sah Freude und Feier im Hause, Sang und Klang drinnen und draußen. Sie ver­nahm des Dorfes Feste. Sie erlebte des Feindes Scharen in arger Kriegszeit. Und, noch will es nicht allzu lang erscheinen, im letzten großen Kriege, da ging über ihre Schwelle die Botschaft vom Hel­dentode der beiden ältesten Söhne des Hauses, die ihr Leben Hingaben für unseres Volkes Ehre und Bestand.

Was könnte sie noch alles erzählen, die alte Haustür, sie, die Geschlechter kommen und geben sah. Möge sie noch lange erhalten bleiben, der Vergangenheit und Zukunft zur Ehr, möge sie mir und allen, die sie lieben, stets frohe Grüße zurufen beim Eintritt in ihr Haus. P«

Landkreis Gießen.

der Narrhalla zur Generalversammlung, um den Rechenschaftsbericht über die verflossene Fastnachtskampagne zu Horen und den Marschweg der kommenden festzulegen. So waren sie auch heute vollzählig in der Mainzer Stadchalle zusam­mengekommen. Im Vordergrund stand der Ge­schäftsbericht, der insbesondere die Volkstümlich­keit des Mainzer Karnevals betonte. Die Eintritts­preise werden in diesem Jahr zu allen karnevalisti­schen Veranstaltungen, mit Ausnahme der Fremden­sitzung und der Veranstaltungen am Rosenmontag, erheblich gesenkt werden. Welche Bedeutung in wirtschaftlicher Beziehung der Karneval für Mainz hat, geht daraus hervor, daß in der verflossenen Kampagne rund 150 000 Fremde die Stadt besuch­ten. Allein 52 000 Volksgenossen wohnten den ver­schiedenen Veranstaltungen bei. 7000 Portionen Eintopf wurden ausgegeben. Auch in diesem Jahr wird die Freundschaft mit dem Kölner und Düssel­

dorfer Karneval gepflegt werden, um organisato­rische und wirtschaftliche Erfahrungen gegenseitig austauschen zu können. Der vorjährige Karneval "00 000 Mark, von

Auf der am Mittwoch im Haus des Deutschen Sports abgehaltenen Sitzung des Deutschen Olym­pischen Ausschusses gab der Reichssportführer von Tschammer und Osten einen Rückblick über die so glanzvoll verlaufenen Olympischen Spiele 1936. Ausgehend von den Vorbereitungen, zeich­nete der Reichssportführer in großen Umrissen bie Entwicklung der allgemeinen Leistungssteigerung und die großen deutschen Erfolge bei dem Welt­sportfest auf.

Die Zusammenkunft des Deutschen Olympischen Ausschusses entspricht, so betonte der Reichssport­führer, einer sachlichen Notwendigkeit. Daß sie jetzt erst, fast drei Monate nach Beendigung der Olym­pischen Spiele, erfolgt, entsprang meinem Wunsche, den notwendigen zeitlichen Abstand von den Ereignissen zu gewinnen.

Die Ursachen der deutschen Erfolge.

Nachdem der Reichssportführer auf die vor Be­ginn der Spiele für die deutschen Olympiakämpfer bestehenden Erschwernisse eingegangen war, be­gründete er die Ursachen unserer großen Erfolge mit folgenden Worten:

Trotz aller erschwerenden Umstände hat sich der deutsche Sport in vollem Umfang bewährt.

Diese Bewährung bezieht sich nicht allein auf die richtige Technik, die geeigneten Methoden und die ganze Fülle der vielen, vielen Einzelheiten, die bei diesem gigantischen Leistungsvergleich zu bedenken sind. Diese Bewährung war vielleicht mehr eine solche der charakterlichen Substanz der deutschen Leibesübungen. Unsere Kämpfer haben gesiegt, weil sie härter waren gegen sich selbst, weil sie sich einer Führung bedingungslos unterordneten, weil sie im entscheidenden Augenblick die Nerven behalten haben und über sich selbst hinausgewachsen sind.

Gerade an diesen seelischen Eigenschaften aber hatte es den deutschen Wettkämpfern früher immer

auf 286,451 km/st stehenden Weltrekord Hans Stucks um etwas mehr als 47 km/st. Auf der gleichen Fayrt fielen auch noch drei internationale Rekorde der Klasse 5000 bis 8000 ccm, und zwar über fünf Meilen mit 336,838 km/st (alter Rekord 291,035 km/st), über zehn Kilometer mit 331,889 km/st (288,612 km/st) und über zehn Meilen, da der Weltrekord über diese Strecke gleichzeitig internatio­nalen Klassenrekord bedeutet. Sämtliche bisherigen Rekorde waren im Besitz von Hans Stuck auf Auto-Union. Die fünf Kilometer durchfuhr Carac­ciola mit etwa 338 km/st, erreichte also hier feinen am 26. Oktober auf 340,445 km/st geschraubten Klassenrekord nicht ganz. Mercedes-Benz setzt die Versuchsfahrten am Donnerstag fort, um die Welt­rekorde über die stehende Meile und den stehenden Kilometer anzugreifen. Die bisherigen Rekorde wurden mit fliegendem Start erzielt.

Zwischenspiel mit einerHeinkel".

Es geht heute nicht", meinte Caracciola in den frühen Morgenstunden zu seinem Rennleiter Neu- bauer, nachdem er zwei Hin- und Rückfahrten auf der neu ausgesuchten Strecke unternommen hatte. Und schließlich fielen auch noch ein paar Regentropfen. So setzte sich Caracciola in feinen Privatwagen, denn draußen pfiff ein kühler Wind, rauchte in aller Gemütsruhe eine Zigarette und wartete. Mittlerweile war Neubauer nicht müßig gewesen. Zusammen mit Fliegerhauptmann M e i ß- n er heckte er einen Plan aus, wie man den schnel­len Silberpfeil Untertürkheims in hoher Fahrt vom Flugzeug aus filmen konnte. Schnell wurden die letzten Anweisungen gegeben. Hptm. Meißner be­stieg auf dem wenige hundert Meter entfernten Flughafen feine Heinkel, startete mit dem Film­operateur, zog einige Kreise über dem Lager­platz des Mercedes-Benz-Rennstalles und preschte auf ein Flaggenzeichen in geringer Hohe längs der Autobahn dahin, während Caracciola mit 300 km/st wie vereinbart loszog. Lachend berichtete Hptm. MeißnerIch habe ihn nicht erwischt!" Die Heinkel war geschlagen. Man versucht es noch ein­mal, doch nun darf Caracciola nur 280 km/st fah­ren. Jetzt klappte es Immerhin verstrich geraume Zeit. Mittlerweile war die Straße vollends aufge­trocknet, und der Wind hatte die dunklen Wolken abgetrieben. Kurzerhand ging Neubauer zu Carac­ciola:Rudi, glauben Sie, daß wir's riskieren können?" Ohne lange Ueberlegung kam ein selbst­bewußtes3a" als Antwort.

Bier Rekorde auf einen Schlag.

Mit einer Selbstverständlichkeit, wie sie bei dem bis ins Letzte eingespielten Mercedes-Rennstab üb­lich ist, wurden die Vorbereitungen getroffen. Be­triebsstoff wurde aufgefüllt und die Reifen einer genauen Prüfung unterzogen. Im Stand lief der Motor, bis das Kühlwasser die richtige Tempera­tur aufwies. Minutenlang dröhnte der Motor, selbst bei der niederen Tourenzahl war es unmög­lich, ein noch so laut geschrienes Wort zu verstehen.

6 Minuten Fahrt!

Ruhig, wie bei den Filmfahrten, hatte Caracciola den Wagen bestiegen, die Helfer stülpten die Haube

Caracckolas bekannt, We der AJACR. zur Art» erkennung vor gelegt werden: Weltrekord 7 Strecke 10 Meilen; Hinfahrt 2:56,76 Min.; Rück» fahrt 2:50,70 Min.; mittlere Zeit 2:53,73 Min^ Geschwindigkeit 333,484 km/st (alter Rekord Stuck, Auto-Union, 286,451 km/st).

Internationale Klassenrekorde: 5 Meilen: 336,838 km/st (Stuck, Auto-Union, 291,035 km/st); 10 Kilometer: 331,889 km/st (Stuck, Auto- Union, 288,612 km/st); 10 Meilen: 333,484 km/st (Stuck, Auto-Union, 286,451 km/st).

Neue Rekordversuche am Donnerstag.

Am Donnerstag setzen die Daimler-Benz-Werke mit Rudolf Caracciola am Steuer des neuen Zwölfzylinder-Mercedes-Benz die Versuchsfahrten auf der Reichsautobahn bei Frankfurt a. M. fort Dabei sollen die Weltrekorde über Kilometer und Meile mit stehendem Start verbessert werden. Den Weltrekord über den Kilometer hält Hans Stuck auf Auto-Union mit 22,02 Sek. und 163,451 km/st, die er am 20. Oktober 1934 aus der Avus erzielte, lieber die Meile greift Caracciola seinen eigenen Weltrekord an, den er am 30. Oktober 1934 bei Gyon mit 30,71 Sek. und 188,656 km/st aufstellte.

Werbeabend des Aeichsbundes für Leibesübungen.

Gemeinsam mit der deutschen Svorthilfe veran­staltet die Ortsgruppe Gießen des Reichsbundes für Leibesübungen demnächst einen Werbeabend. Die Veranstaltung bringt einen Lichtbildervortrag, der die 2lufgaben und die Leistungen der deutschen Sporthilfe vor Augen führen wird. Ferner gelangt ein Film von den Olympischen Spielen 1936 zur Aufführung, der allen, die in Berlin nicht dabei sein konnten, einen Einblick in die vielfältigen Ereignisse der Olympischen Spiele gestatten wird. Der Abend wird auch musikalische Daroietungen bringen.

Geräte-Mannschastskampf in Waldgirmes.

Von den Turnvereinen Lollar, Gräfenhausen bei Darmstadt und Waldgirmes wird am Samstag hier ein Gerätewettkampf ausgetragen. Von jedem Ver­ein turnen die sieben Besten je eine Kürübung am Pferd, Barren, Reck und eine Freiübung. Bei der Gleichwertigkeit der Vereine ist man auf den Aus­gang gespannt.

richten, haben sich allgemein bewährt. Massenhaft hängen die Tiere an den Fanggürteln. Besonders zahlreich sind die Männchen vertreten. Weniger stark treten die Weibchen auf, die an den ver­kümmerten Flügeln leicht zu erkennen sind. Da sie nicht fliegen können, kriechen sie am Stamm empor und bleiben so an den Klebgürteln hängen. Den Schaden, den die unscheinbaren Frostspannerweib­chen anzurichten in der Lage sind, erkennt man am besten aus der Tatsache, daß ein einzelnes Tier 200 bis 300 Eier legt. Infolgedessen sind die Be- kämpfungsmaßnahmen sehr zu begrüßen und allge­mein zu empfehlen. Da in der hiesigen Gemar­kung die Mause sehr stark auftreten, wurde auf Anordnung der Bürgermeisterei eine Vernich- tungsa rtion in die Wege geleitet. Durch ver­giftete Frucht, die an die einzelnen bäuerlichen Betriebe zur Verteilung gelangte, sucht man die Schädlinge zu bekämpfen.

Kreis Alsfeld.

* Homberg a. d. Ohm, 12. Nov. Der 28jäh- rige Dachdecker Friedrich Fuhr erlitt bei feiner Arbeit einen U n t e r s ch e n k e l b r u ch und mußte zur ärztlichen Behandlung nach Gießen gebracht werden.

durchgeführten Eintopfsammlung wurden in der Ortsgruppe Alten-Buseck 80,55 Mark gespen­det. Davon entfielen auf die Zelle Alten-Buseck 35,90 Mark, Rödgen 32,15 Mark und Trohe 12,50 Mark.

(DLollar, 11. Nov. Die S ch u l u n g s t ä t i g - feit des Reichsluftschutzbundes hat hier wieder kräftig eingesetzt. Es wurden xu gleicher Zett drei Kurse eröffnet, in denen die Luftschutzhauswarte und die Mädchen des BDM. geschult werden. Weitere Lehrgänge sind für diesen Winter noch vorgesehen, so daß nach dessen Ablauf ein großer Teil der Be­völkerung eine Schulung durchgemacht hat und mit den wichtigsten Fragen des Luftschutzes vertraut sein wird.

ch Mainzlar, 11. Nov. Bei der Eintopf- fammlung am vergangenen Sonntag tarnen hier insgesamt 46 Mark zusammen.

ch Daubringen, 11. Nov. Die Eintopf­sammlung am vergangenen Sonntag erbrachte hier den Betrag von 56 Mark.

§ Allendor f a. d. Lda., 11. Nov. Die am Sonntag durchgeführte Sintopffammlung erbrachte in der hiesigen Ortsgruppe insgesamt 149,55 RM. Davon entfallen auf unsere Stadt 98,40 Reichsmark, auf die Stützpunkte Treis a. d. Lda. 42,30 RM. und Climbach 8,85 Reichsmark.

* ßonhorf, 12. Nov. Der 39jährige Stern­brucharbeiter Georg Heinrich Nahrgang mußte mit einem U n t e r f ch e n k e l b r u ch in die Chirur- gi che Klinik gebracht werden.

* Allendorf (Lahn), 12. Nov. Der löchrige Schüler Emil Felde erlitt beim Sport einen Unfall. Mit einem Unterarmbruch mußte er in die Chirurgische Klinik eingeliefert werden

cx> Eberstadt, 11. Nov. Die E r n t o p f - fammlung am vorigen Sonntag, die von der NS.-Frauenschaft vorgenommen wurde, erbrachte hier den Betrag von 27 RM. Dem hiesigen BDM. hat die Gemeinde Wume in dem früheren Herrschaftshaus imPfaffenhof als BDM.- Heim zur Verfügung gestellt. Dieser Tage hielten die Mädels ihren Einzug in das eigene Heim

< Harbach, 11. Nov. Unser noch nicht sehr lange ins Leben gerufener Obst - uni) @arten = bauoerein läßt sich die Pflege des heumschen Obstbaues sehr angelegen sein. So wurden auf seine Anregung in den letzten Wochen fleißig Kleb- ringe um die Birn- und Apfelbaume gelegt. Diese Maßnahmen, die sich gegen den Fr o ft f p a n ne r einen der gefährlichsten O bstb aumschadlmge^

gefehlt. Daß das nach knapp dreieinhalbjähriger nationalsozialisttscher Erziehung grundlegend anders geworden ist, ist eine der wertvollsten und be- glückendsten Erkenntnisse des Ergebnisses dieser Spiele.

Ich hatte es für unser aller Pflicht, an dieser Stelle feierlich zu bedenken, daß wir den olym­pischen Lorbeer, den wir für Deutschland er­ringen konnten, am Altar der nattonalsozialifti- schen Bewegung niederlegen wollen,

und daß wir dieser Bewegung und unserem Führer Adolf Hitler aus tiefstem Herzen dankbar dafür find, daß er mit der Erneuerung des deutschen Vol­kes zugleich auch der Erneuerer und große Förderer des deutschen Sportes geworden ist.

Den Mitgliedern des Deutschen Olympischen Aus­schusses sprach dann der Reichssportführer für die geleistete Arbeit und bewiesene Werktreue, mit der die Aufgaben durchgeführt wurden, seinen herz­lichen Dank aus.

Sachliche Kritik.

Der Reichssportführer führte weiter aus:Die über Erwarten großen deutschen Erfolge konnten allzu leicht zu einer Unterschätzung des gegnerischen Könnens verleiten, deshalb müssen die für uns gün­stigen Umstände, mit denen bei den nächsten Spie­len nicht zu rechnen ist, besonders herausgestellt werden. Es handelt sich hier einmal um die Aus­tragung im eigenen Lande und die Rückenstärkung, die die deutsche Mannschaft durch die große Masse deutscher Volksgenossen erfuhr, sodann um die Ver­meidung aller ungünstigen Einflüsse, wie sie mit einer langen Ausreise, der Ernährungsumstellung und dem Klimawechsel verbunden sind. Solche nach­teilige Auswirkungen, die durch den Aufenthalt in fremden Ländern bedingt sind, lassen sich nur ab­schwächen durch rücksichtslos durchgreifende Mann-

Silberpfeil durch eine leichte Krümmung den Blicken entzogen. Sekundenlang herrschte atemlose Stille, so daß man den Klang des Motors noch von ferne hörte. Dann aber scharte sich alles um den Tele­phonwagen, der die Verbindung mit den Z«" nehmern der ONS. aufrecht erhielt. Noch droh: es in den Ohren, da kam schon die Kunde: auf der Hinfahrt blieben die Zetten weit unter denen der bestehenden Rekorde. Auf der Rückfahrt mit günsti­gerem Wind mußten sie noch besser ausfallen. Und ob sie besser ausfielen! Zeit zum Ueberlegen und ßum Umrechnen in Kilometerstunden blieb keine, denn schon machte sich das Kommen des Wagens bemerkbar. Mit riesigem Jubel wurde Caracciola empfangen, als er im Leerlauf anrollte. Die Glück­wünsche wollten kein Ende nehmen. Ein Welt­rekord und drei internationale Klassenrekorde waren

wie macht's der

Ihm können die kleinen Mühen des Tages nichts anhaben, ihn quälen auch nicht große Sorgen um die Zukunft; immer steht er mit freiem Kopf und frohem Mut mitten im Lebenskampf. 3ft er so sorglos aus Leichtsinn? Oh, gewiß nicht! Er befreit sich nur ungesäumt von Sorgen, die ihn bedrücken und hemmen könnten; er versichert insbesondere auch rechtzeitig und ausreichend sein Leben,

Lebenskünstler!

Ein geringer Teil seines Einkommens reicht ja schon zur Lebens» Versicherung, die für seinen Lebensfeierabend bestimmt ist, aber im schlimmsten Falle auch schon morgen für seine Witwe und Kinder die große Lilfe in der Not sein wird. Die Dinge ruhig und nüchtern überdenken und dann ohne Aufschub entschloffen handeln, das ist das Geheimnis seiner Lebens tunst und seiner Grfolgs*