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Der Reichsillnemmnister sichert dem Roten Kreuz die Zörderung durch Staat und Partei zu.
Am Schluß der Veranstaltung fand ein großes Eintopfessen statt, bei dem in einer halben Stunde nicht weniger als 14 OOO Portionen ausgegeben wurden. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Die Jet-Herren haben das Wort.
Von unserem römischen (^.-Korrespondenten.
Der Reichsinnenminister Dr. Frick führte dann u. a. aus: Zum Gedenken an 70 Jahre der Arbeit unter dem Zeichen des Deutschen Roten Kreuzes haben sich heute Tausende deutscher Frauen aus allen Teilen des Reiches hier versammelt. Ihnen allen entbiete ich, zugleich im Namen der Reichsregierung, Gruß und Dank. Ein Werk, das sich durch die Zeitspanne eines Dreioierteljahrhunderts hindurch selbst treu geblieben ist, wurde um dieser Treue willen im Reiche Adolf Hitlers neu verankert und hat nun allen Anlaß, seiner Tradition au gedenken, einer Tradition, die immer wieder sich selbst wirkend neu zu gestalten ist.
Seil Jahrhunderten haben deutsche Frauen ihre Männer, ihre Väter und ihre Söhne immer wieder in den Krieg ziehen sehen, mit Sorge und Angst im Herzen, und trotzdem mutig, weil es um Volk und Vaterland geht. Sie haben nicht kummervoll im Winkel gesessen, sondern gehandelt, wo Männer fehlten, und sie haben die Kranken und Wunden gepflegt. So haben auch durch vier Jahre des Weltkrieges deutsche Frauen fast Uebermepschliches geleistet, heute gedenken wir in Ehrfurcht der Frauen, vom Königsthron bis zur bescheidensten Hütte, die das Werk des Roten Kreuzes unter den deutschen Frauen zum Siege geführt haben. Sie haben eine tüchtige organisatorische Arbeit geleistet, aber noch mehr, sie haben ihr Bestes, die ganze Kraft ihres Gefühls, zum Einsatz gebracht, sie haben gewirkt als die Mütter des Volkes bis zum Letzten, auch bis zu dem Einsatz ihres Lebens. Eine lange Reihe, nicht allein der Schwestern, auch der Frauen und Mädchen im Kriegsgebiet und in der Heimat, die unter dem Zeichen des Roten Kreuzes ihr Leben Hingaben, mahnt uns, ihrer in stolzer und ehrfürchtiger Verbundenheit zu gedenken. Sie werden nie vergessen sein.
Wenige Monate nach der Gründung des Vaterländischen Frauenvereins riefen Hungersnot und Typhusepidemie in Ostpreußen um Hilfe. Sofort waren die Frauenvereine zur Stelle, die zur Pflege eingesetzten Schwestern eroberten das Vertrauen des Landvolkes und behielten es, sie wurden die ersten ständigen Gemeindekrankenschwestern. Der Kampf gegen die Tuberkulose, gegen die Säuglingssterblichkeit hat immer die Frauen vom Roten Kreuz zu seinen tätigen Pionieren gezählt.
Ich freue mich, daß das Deutsche Rote kreuz, getreu seiner Tradition dem Volke zu helfen, sich ganz hineingestellt hat in Ziel und Streben des Dritten Reiches, dem zu dienen es sich mit vollem Einsatz verpflichtet hat. Den stärksten Aufschwung für das Rote kreuz bedeutete eine der größten Taten Adolf Hitlers, die Erklärung der wehrhoheit des deutschen Volkes, verbunden mit der Erklärung des Friedens als der Grundlage des deutschen Wiederaufbaues. Der Führer hat seinen Willen dahin kundgetan, daß das Deutsche Rote kreuz ein Bestandteil des nationalsozialistischen Staates und Träger völkerrechtlicher Aufgaben bleiben soll. Der Stellvertreter des Führers hat deutlich zum Ausdruck gebracht, daß die Beteiligung von Parteigenossen und Parteigenossinnen an der RoGreuzarbeit wünschenswert und not-
wendig ist und daß Eingriffe in seine Organisation oder Beschränkungen
seiner Tätigkeit nicht erfolgen dürfen.
Die Voraussetzung für diese Anerkennung war die zuverlässige nationalsozialistische Ausrichtung des Deutschen Roten Kreuzes, die inzwischen erfolgt und durch die Führung des Roten Kreuzes gesichert ist. An der Spitze des Deutschen Roten Kreuzes steht als Präsident der Herzog von Koburg, der als ein alter Mitkämpfer des Führers seit Jahren in der Bewegung steht, ihm zur Seite als besonderer Vertrauensmann der Bewegung der stellvertretende Präsident, Sanitäts-Obergruppenführer der SA. Dr. H o ch e i s e n, dessen Verdienste um die planmäßige Einfügung des Deutschen Roten Kreuzes in den nationalsozialistischen Aufbau in Zusammenarbeit mit meinem Ministerium ich mit besonderem Dank an dieser Stelle würdige. An der Spitze des Reichsfrauenbundes steht die Reichsfrauenführerin, Frau S ch o l z - K l i n ck , die vor 2Vz Jahren zu der Last ihres verantwortungsvollen Amtes der Führung in der NS.-Frauenschaft zugleich das Amt der Führung im Reichsfrauenbund des Deutschen Roten Kreuzes übernommen hat.
Der Führer hat nach dem Heimgang des Generalfeldmarschalls von Hindenburg die Schirmherrschaft über das deutsche Rote kreuz übernommen und damit zum Ausdruck gebracht, daß er sich auf die Treue und Gefolgschaft des deutschen Roten Kreuzes verläßt. Diese Anerkennung und dieses Vertrauen darf sich nicht in dem Bewußtsein einer gesicherten Grundlage für die Arbeit erschöpfen. Sie bedeutet für das deutsche Rote Kreuz zugleich die llebernahme einer hohen Verantwortung und die Verpflichtung, in der unerschütterlichen Treue der Frauen und Männer vom Roten Kreuz zu dem Führer die entscheidende Voraussetzung der Rotkreuzarbeit im Dritten Reich zu erkennen.
Allen Kreisen des deutschen Volkes, die guten Willens sind, steht der Weg offen, im deutschen Roten Kreuz mitzuschaffen und mitzuwirken in dem Umfang und in dem Rahmen, den die Satzung den Aufgaben des Roten Kreuzes gezogen hat. Wir wünschen alle, daß unserem Volke ein neuer Krieg erspart bleiben möge, aber das Rote Kreuz muß bereit sein, wenn wir erneut überfallen werden sollten. Hand in Hand damit geht der Einsatz seiner Kräfte zu ständiger Schulung und Uebung für die Aufgaben, die ihm in Friedenszeiten gesetzt sind.
Heute sind es garn besonders die Frauenvereine im deutschen Roten Kreuz mit den Hunderttausenden von Frauen aller Kreise des Volkes in allen Gebieten des Deutschen Reiches, an die ich mich wende. Sie haben ihren wohlgerundeten Anteil an den Gesamtausgaben des deutschen Roten Kreuzes zugemessen erhalten. Auf ihnen liegt eine große Verantwortung, die um so schwerer wiegt, als im Ernstfall den Frauen Pflichten, Lasten und Leid nicht weniger zuteil werden als den Männern. Pflichterfüllung ist für sie Ehrendienst am Volk! Dieser Dienst aber ist um so schöner und reiner, je größer d e r Wille zu aufrichtiger Kameradschaft und wahrhafter Volksgemeinschaft, zur stillen und selbstlosen Tat ist!
Weitere Glückwünsche.
Während Reichsminister Dr. Frick der Frauen und Mädchen gedachte, die während des Krieges ihr Leben für das Vaterland Hingaben, spielte die
III.
Vadoglio schlägt die Schlachten.
Das Buch des Marschalls Badoglio ergänzt die Enthüllungen De Bonos nicht. Geschrieben in einem einfachen, geradezu nackten Stil, wie Mussolini in seinem Vorwort feststellt, beschränkt es sich darauf, den erwarteten Rapport mit militärischer Sachlichkeit und Nüchternheit zu erledigen, wie sich der General Badoglio in Abessinien darauf beschränkt hatte, die ihm zugewiesene Aufgabe sachlich und nüchtern durchzuführen. Für den militärisch unerfahrenen Leser, selbst für den politisch geschulten, kaum reizvoller als eine Logarithmentafel, wird man in den Militärschulen darin eine Musterarbeit sehen. Aber vielleicht ist gerade das ein schlüssiger Beweis für das Feldherrngenie Bado- glios, daß er mit der gleichen mathematischen Ruhe und Sicherheit seine Schlachten schlug und den Krieg noch schneller zu Ende führte, als es selbst die Ungeduld Mussolinis erwartete.
Der kategorische Imperativ, sagt der Duce in seinem Vorwort weiter, lautete wie für jeden Krieg: siegen! Aber in Abessinien kam eine nicht minder gebieterische Forderung hinzu: es mußte schnell gesiegt werden. Denn Italien habe sich ja noch aus anderen Fronten schlagen müssen, es bildete sich ein Wettlauf mit dem Völkerbund heraus und die Zeit arbeitete gegen Rom. Daher sei es nötig gewesen, diesen Kolonialkrieg mit europäischem Aufwand durchzufechten, mit einer halben Million Truppen und einer geradezu unvorstellbaren Ausrüstung. Auch vom wirtschaftlichen Standpunkt aus sei das schließlich praktischer gewesen, denn während die günstigsten Berechnungen eine Dauer von sechs Jahren voraussahen, erfolgte schon nach sieben Monaten der Einmarsch in die feindliche Hauptstadt. Nach der Schlacht von Aschangi hätte sich Badoglio Ruhe gönnen können, aber der Faktor „Zeit" ließ es nicht zu. Wenn der Feind sich in einer Krisis befindet, darf man ihn nicht einen Augenblick Atem schöpfen lassen, er muß verfolgt und bis zum letzten Mann vernichtet werden. Nur ein Befehlshaber vom Format Badoglios konnte den Marsch auf Addis Abeba planen und verwirklichen.
Trotz dieser Kennzeichnung, in der man eine Rechtfertigung der Abberufung De Bonos erblicken kann, bleibt die Tatsache bestehen, daß ohne die glänzende Vorbereitung und Einleitung des Feldzuges, wie sie feinem Vorgänger glückte, Badoglio nicht feine wohlüberlegten fünf Panter- sprünge aussühren hätte können. Er selbst ist auch weit davon entfernt, das Verdienst De Bonos zu schmälern. Als er das Kommando übernahm, befand sich das italienische Heer in einer nichts weniger als günstigen Stellung, eine Folge der von Mussolini' befohlenen, nach Meinung De Bonos überstürzten Frontausdehnung. Der Duce gibt das auch zu, aber, so sagt er, wenn wir nicht die Kühn-
heit aufgebracht hätten, Makalle zu besetzen, wären wir wahrscheinlich überhaupt nicht weitergekommen. Nur der gewinne, der wagt. Freilich wußte der Duce damals schon um den ausschlaggebenden Wert der Luftwaffe, der die Abessinier nichts entgegen« zusetzen hatten. Bei gleichguter Ausrüstung hätten sie ohne Zweifel die italienische Front nach dem geglückten Einbruch von Dembeguina und besonders nach der Erstürmung des Uarieu-Passes, wo die Legionen der Schwarzhemden sich opfern mußten, durchbrochen. Badoglio erkannte sofort die Gefahr und forderte zwei weitere Divisionen an. Das Mutterland konnte sie trotz der riesigen Entfernung schneller schicken als der Negus ein paar Regimenter. An der trostlosen Unordnung, der Schlamperei in der Verwaltung und dem Unverständnis ihrer Heerführer, die grundsätzlich niemals einander zu Hilfe eilten, gingen die Abessinier zugrunde.
Badoglio brachte es fertig, seine „Architektur", seinen harklein durchgearbeiteten Kriegsplan mit dem Tempo, das der Duce anbefahl und das „bis zum Unwahrscheinlichen ging", in Einklang zu bringen. Das ist um so bemerkenswerter, als auch dieser nüchterne Rechner erst für den Herbst 1936 das Losschlagen gutheißen wollte, weil Italien früher nicht fertig sein könne. Aber Mussolini konnte schon ein volles Jahr vorher nicht ment« ger als 500 Flugzeuge abgeben.
Nur in einem Punkt hatte sich Badoglio über die Absichten des Negus getäuscht (nachdem durch die zahllosen teils freiwilligen, teils bestochenen lleberläufer so ziemlich alles verraten war): die Kette der fünf Schlachten, die fünf feindliche Heere zerschlagen sollten, begann hundertzwanztg Kilometer weiter südlich, als er angenommen hatte. Im übrigen verlief die Sache programmmäßig: In drei Armeen, fünfzig-, achtzig- und dreißigtausend Mann stark, rückten Ras Jmru, Ras Mulughieta und die beiden Ras Cassa und Sejum im Tembiengebiet an, um den Durchbruch bet Makalle zu erzwingen. Badoglio schlug einen nach dem andern, wie er es vorher auf der Karte eingezeichnet hatte. Die Abessinier bewiesen größte Tapferkeit, sie ertrugen das Trommelfeuer mit stoischer Ruhe — es wurden, der berichtende Feldherr legt auch diese Zahlen vor, einmal 48 000 Artilleriegeschosse neben 7 Millionen Infanterie- kugeln verfeuert, während die Flieger 80 Tonnen Sprengstoff abwarfen — und ließen sich buchstäblich in Stücke zerreißen, aber ihre Führung versagte vollkommen und das bißchen Nahrung, das sie brauchten, mußten sie sich selber suchen.
Unter solchen Umständen konnte natürlich auch die vom Negus selbst geleitete fünftägige „Kaiserschlacht" die Wendung des Kriegsglücks nicht herbeiführen, Badoglio sammelte 1725 Motorfahrzeuge und stieß unbehelligt vom Feind, nur von natürlichen Schwierigkeiten aller Art bedrängt, ins Herz des Landes vor. Am 5. Mai flatterte die Trikolore über dem Palast des geflüchteten Negus.
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beiten dürfen, das ist wohl das für uns alle. Darum freuen wir und darum sind wir so dankbar, tun, was er Tag für Tag tut: verzehren im Dienst am Volk!"
schönste Geschenk uns so unbändig Wir wollen alles Wir wollen uns Begeistert stimm
ten die Frauen in das Sieg-Heil auf Adolf Hitler ein. Der Gesang der nationalen Lieder schloß die feierliche Jubiläumskundgebung des Deutschen Frauenvereins ab.
brachte Hauptstellenleiter Häusler die aufrichtigsten Glückwünsche und Grüße der N S. - Volkswohlfahrt, die im Deutschen Roten Kreuz den besten Kameraden sehe bei der Arbeit, die vom Führer gestellten Ausgabe der Wohlfahrtspflege zu erfüllen.
Die Reichsfrauenführerin Frau Gertrud Scholz- K l i n ck gedachte der vielen älteren Frauen und Mütter draußen im Lande, die ein langes Leben hindurch still ihre Pflicht getan hätten, ohne Dank zu erwarten. Es gelte, das Erbe der Ahnen Tag für Tag aufs neue zu verteidigen, damit es dereinst verbessert den Nachfahren weitergegeben werden könne. Das gelte auch von der Tradition der Partei, die immer aufs neue kämpfen müsse, den einzelnen deutschen Volksgenossen noch tiefer und noch fester in seinem Volke zu verankern. Die Reichssührerin schloß mit dem begeistert aufgenommenen Bekenntnis zum Führer: „Daß wir bei unserem Führer Stehen und unter ihm ar-
Siebzig Lahre Frauenarbeit im Dienste des Deutschen Roten Kreuzes.
Große Festkundgebung des Reichsfrauenbundes in der Berliner Deutschlandhatte
Berlin, 11. Nov. (DNB.) Als Auftakt zur Feier des 70jährigen Bestehens der Frauenvereine vom Roten Kreuz veranstaltete der Reichsfrauenbund, in dem diese Vereini- O»n seit 1934 zusammengeschlossen sind, eine gebung in der festlich geschmückten Deutschlandhalle, zu der 15 000 Rotkreuz-Frauen aus dem ganzen Reich gekommen waren. Reichsfrauenführerin S ch o l tz - K l i n ck, der stellvertretende Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, SA.-Sanitäts- Obergruppenführer Dr. H o ch e i f e n , und die zweite Vorsitzende des Reichsfrauenbundes, Frau von dem Knesebeck, richteten kurze Be- grüßungsworte an die Tagungsteilnehmerinnen. Die Ehrenführerin des Reichsfrauenbundes, Frau Dr. h. c. Gräfin von der Gr o eben, die seit 50 Jahren in der Arbeit des Roten Kreuzes steht und mit herzlichstem Beifall empfangen wurde, erinnerte daran, daß die Regierungen der Systemzeit in der Arbeit des Roten Kreuzes nichts anderes als „Vorbereitung für den Krieg" gesehen haben und seine Tätigkeit außerordentlich erschwerten. Um so dankbarer empfinde das Rote Kreuz die Förderung seines Schirmherrn, des Führers. Namens der NS.-Frauenschast hieß die Gau-Frauenschasts- leiterin von Berlin, Frau Fikentscher, die Rotkreuz-Frauen herzlich willkommen. Dann erstattete Frau von dem Knesebeck den Geschäftsbericht. Der Präsident des bayerischen Lan- vesvereins, Sanitätsrat Dr. Adam, wies darauf hin, daß der Bereitschaftsdienst des Roten Kreuzes heute einen größeren Umfang habe als je zuvor. Es dürften heute im ganzen Reich mehr als 80000 Samariterinnen und Helferinnen zur Verfügung stehen. Zum ersten Mal werde in diesen Tagen der B D M. an Stelle der
Musik das „Lied vom treuen Kameraden". Die Ausführungen des Ministers wurden mit stärkstem Beifall aufgenommen. — Der stellvertretende Berliner Gauleiter Staatsrat Görlitz er begrüßte die Frauen und Mädchen vom Roten Kreuz tm Auftrage des Berliner Gauleiters Reichsminister Dr. Goebbels. Generalstabsarzt Professor Dr. Waldmann überbrachte die Grüße und Glückwünsche des Reichskriegsministers. Reichsärzteführer Dr. Wagner übermittelte die Grüße der deutschen Aerzte, die seit Jahren mit dem Deutschen Roten Kreuz und seiner Arbeit aufs engste verbunden seien. Als Beauftragter des Stellvertreters des Führers überbrachte er auch d i e Wünsche der Partei und sprach die Ueberzeu- aung aus, daß die Partei im Deutschen Roten Kreuz einen notwendigen und wichtigen Faktor beim Wiederaufbau des Vaterlandes erblicke. Im Auftrage des Hauptamtsleiters Hilgenfeldt über-
aufaelöften Jugendgruppen des Roten Kreuzes Mciochen im Alter von 18 bis 21 Jahren dem Roten Kreuz zur Verfügung stellen; ebenso stellt die Hitler-Jugend den Nachwuchs für die Sanitätskolonnen.
Am Mittwochabend fand eine Festkundge- b u n g in der Deutschlandhalle statt. Neben den 15 000 Schwestern aus dem ganzen Reiche und den weiblichen Hilfskräften des Roten Kreuzes, die zum großen Teil in ihrer weißen Tracht gekommen waren, sah man viele Ehrengäste. Der Präsident des deutschen Roten Kreuzes und Reichskommissar der freiwilligen Krankenpflege, NSKK.-Obergrup- penführer Herzog von Sachsen-Koburg und Gotha sagte als Präsident der Vereinigung der deutschen Frontkämpferoerbände namens der alten Frontsoldaten den Schwestern des Krieges Dank für ihre Leistungen an der Front. Er teilte bann mit, daß er dem Schirmherrn des deutschen Roten Kreuzes, dem Führer, Mitteilung von dieser Tagung gemacht habe und daß der Führer darauf folgendes Antworttelegramm gesandt hat: „Den im Reichsfrauenbund des deutschen Roten Kreuzes vereinigten Volksgenosfinnen danke ich für das mir übermittelte Treuegedenken. Ich erwidere Ihre Grüße in dankbarer Erinnerung an die seit 70 Jahren in Kriegs- und Friedenszeiten von deutschen Frauen unter dem Zeichen des Roten Kreuzes geleistete wertvolle Volksarbeit und mit den besten Wünschen für ihr weiteres Wirken, (gez.) Adolf Hitler". — Die Verlesung dieses Antworttelegramms des Führers wurde mit lebhaftesten Beifallskundgebungen aufgenommen. Weiter gab der Präsident Begrüßungstelegramme der internationalen Organe des Roten Kreuzes bekannt.


