suche erneut abzubrcchen. Am Montagfrüh will er dann erneut an die Verbesserung der angegriffenen Weltrekorde Herangehen.
Ein Engländer als Konkurrent.
Aus -en Ganiiätslehrgängen -er Marine-GA.
Den Sonntagvormittag benutzte auch der englische Motorradfahrer Eric F e r n i h o u g h, um auf der Autobahnstrecke mit einer 1000 ccm Brough- Superior-Spezial-Maschine Angriffe auf die Weltrekorde der 1000-ccm-Klasse über den „fliegenden" Kilometer und Kilometer und Meile mit stehendem Start zu unternehmen.
Das Beginnen des Engländers war ebenfalls nur von einem Teilerfolg begleitet, denn es gelang Ferni- hough nur die Verbfferung des Weltrekordes über den Kilometer mit stehendem Start, der bisher von Henne gehalten wurde. Ernst Henne will nun am Montag unter Umständen versuchen, auch diesen absoluten Geschwindigkeits-Weltrekord für den Kilometer mit fliegendem Start mit seiner 500-ccm-Maschine wieder zurückzuholen.
Werbetag des deutschen Handballs.
„Heer gegen Zivil."
Im deutschen Handballsport fanden am Sonntag in den meisten Gauen Auswahlspiele zwischen Auswahlmannschaften des Heeres und der zivilen Vereine statt, von deren Ansetzung sich das Fachamt Handball zu Recht eine große Werbewirkung versprach. Vor meist recht ansehnlichen Zuscyauer- mengen gab es spannende Kämpfe, bei denen sich fast durchweg die aus Angehörigen des Heeres zusammengestellten Mannschaften erfolgreich durchsetzten. Das Hauptspiel des Tages führte in Weißenfels Mannschaften zusammen, die aus den besten Spielern aller Gaue zusammengesetzt waren. Hier erwiesen sich die Soldaten mit 15:10 (5:5) als die Sieger. In den einzelnen Gauen gab es dann noch zahlreiche Treffen zwischen Auswahlmannschaften der Gaue, Bezirke, Kreise und Städte. In Hamburg waren Soldaten und Zivilisten des Gaues Nordmark die Gegner, wobei das Treffen 10:10 endete. In Darmstadt trafen sich Stadttnannschaften, wobei die Soldaten mit 14:11 (8:6) siegten, und in Lahr schlug eine Auswahl badischer Soldaten ihre Gegner „in Zivil" mit 11:4 (2:3).
Neue Epieltermine in Fußball-Bezirksklaffe Eießen-Dill.
Durch die Hinzunahme des SV. 06 Alsfeld ändern sich die Termine unserer heimischen Bezirksklasse wie folgt:
18.10. VfB. — Wetzlar, Weide (Obermörlen); Alsfeld — 1900, Post (Wiefeck): Naunheim gegen Lollar, Küster (Berghausen); Sinn — Burg, Gerhard (Steinbach b. Gießen)) Dillenburg gegen Frohnhausen, Wingenfeld (Fulda).
25.10. Lollar — Bissenberg; 1900 — VfB; Dillenburg— Alsfeld; Frohnhausen — Sinn; Burg gegen Naunheim.
1.11. Alsfeld — Lollar; Wetzlar — Bissenberg; VfB. — Frohnhausen; Sinn — Naunheim; Dillenburg — 1900.
8.11. Lollar — Sinn; Naunheim — Alsfeld; 1900 gegen Wetzlar; Bissenberg — Burg.
15.11. VfB. — Naunheim; Burg — Lollar; Bissenberg — 1900; Alsfeld — Frohnhausen; Dillenburg — Sinn.
29.11. Sinn — Alsfeld. 1900 — Burg; Bissenberg gegen VfB.; Frohnhausen — Naunheim; Wetzlar — Dillenburg.
6.12. Dillenburg — Burg; VfB. — Sinn; Naunheim — 1900; Alsfeld — Bisfenberg; Wetzlar — Frohnhausen.
13.12. Alsfeld — VfB.; Sinn — Bissenberg; Frohnhausen — Lollar; Burg — Wetzlar.
Fußball-Meisterschaffsspiele in Hessen.
Wie alle übrigen süddeutschen Gaue, so hatte an diesem Oktober-Sonntag auch der Hessen-Gau infolge der Schottlandfahrt unserer Fußballer ein stark gekürztes Programm. Der augenblickliche
I
Die ausgebildeten Sanitätsmannschaften der Marin
Aus Anlaß der Beendigung zweier Sanitäts- Lehrgänge hatte der Marine-Sturmbann 11/34 Gießen für den gestrigen Sonntagnachmittag eine größere Einsatzübung vorgesehen. Die Lehrgänge hatten als Wochenendkurse auf der Burg Gleiberg stattgefunden und waren von den SA.-Einheiten von Limburg, Wetzlar, Bad-Nauheim, Gießen usw. beschickt worden. Der Dienstplan war außerordentlich reichhaltig. Nach mannigfaltigen theoretischen und praktischen Hebungen und nach Ablegung einer schriftlichen Arbeit am Sonntagoormittag sollten die neu ausgebildeten SA-Sanitäter ihre Kenntnisse als Nothelfer abschließend in einer besonders angelegten Einsatzübung praktisch vor Augen führen.
Zu diesem Zwecke waren Einheiten der Gießener Marine-Stürme angetreten, um gemeinsam mit den Sanitätern nach dem für die Hebung vorgesehenen Gelände beim Bootshaus „am Felsen" zu marschieren. Um den SA-Sanitätern den äußeren Rahmen für ihre Hebungen abzugeben, war eine Geländeübung angenommen, bei der die beteiligten
!-SA. bei ihrer Hebung im Gelände. Hier: Behandlung SA-Männer die mannigfaltigsten Verletzungen, Unfälle usw. — zum Glück aber nur in Annahme — davontrugen. Unter die SA.-Männer, welche die „Verwundeten" und „Kranken" darzustellen hatten, waren vorher Zettel verteilt worden, auf denen die Art ihrer Verletzung notiert war.
Bald nach Beginn der Geländeübung traten die ersten „Unfälle" ein: hier war ein SA.-Mann beim Ueberfpringen eines Grabens gefallen und lag mit Knie- und Kopfverletzungen darnieder, dort war ein Beobachtungsposten beim Erklettern eines Baumes abgestürzt; und als dann schließlich angenommen wurde, daß der Gegner von der Schußwaffe Gebrauch gemacht hatte, da hatten die Sanitäter bald alle Hände voll zu tun. Eifrig und verantwortungsbewußt waren die SA.-Sanitäter am Werk und legten überall auf Grund ihrer im Kurse gemachten Erfahrungen die ersten Notverdände an. Die „Verwundeten" begaben sich, soweit es sich um „Leichtverletzte" handelte, selbst zu dem in der Nähe errichteten Verbandsplatz, oder wurden als „Schwer
und^ Bergung der Verletzten. — (Aufn. 12p. Pfaff.)
verletzte", auf herebigeholten Tragen dorthin beför- bert. Auf dem Verbandsplatz wurde dann vom Arzt, Sanitäts-Scharführer Moritz geprüft, ob die Arbeit des Nothelfers auch richtig und zweckmäßig war. Keine, wie immer geartete Unfallerscheinung aus dem sehr umfangreichen Aufgabengebiet des SA.-Sanitäters war vergessen; auch die Hilselei- stung bei Rauch- und Gasvergiftung war in die Prüfung mit einbezogen. Die Hebungen, denen auch Sturmbannführer Mettenheimer beiwohnte, fanden, im Marine-Bootshaus am Wißmarer Weg ihren Abschluß. Sanitäts-Scharführer Moritz sprach nochmals zusammenfassend über die Lehrgänge; erfreulicherweise konnte festgestellt werden, daß die Arbeiten sowohl in den Kursen, als auch bei der Geländeübung durchweg gute und befriedigende waren.
Mit dem Gelöbnis zu weiterer, freiwilliger Einsatzbereitschaft für Bewegung und Führer wurde der Lehrgang geschlossen.
Spitzenreiter Hessen Hersfeld, der durch die Amnestie-Bestimmungen wieder spielberechtigt ist, trat bei Germania Fulda an und erreichte nur ein 1:1 (1:1) Hnentschieden. Der Neuling Kewa Wachen- buchen unterlag auf eigenem Platz dem SV. Kassel 1:2 (1:1). Während dadurch die Wachenbuchener in der Tabelle etwas „gerutscht" sind, stieg der SV. Kassel gleich um zwei Sprossen nach oben hinter Hersfeld auf den zweiten Rang, da Hanau 93 diesmal ebenfalls nicht spielte.
©porfatnf „Kraft durch Freude".
Reuanmeldungen.
Für folgende KdF.-Sportkurse werden noch Neuanmeldungen auf der Geschäftsstelle, Schanzen- straße 18, angenommen:
Reiten: Montags von 21 bis 22 Uhr, Dienstags von 21 bis 22 Hhr, Fortgeschrittene, Donnerstags von 21 bis 22 Hhr, Freitags von 20 bis 21 Hhr, jeweils Hniversitäts-Reitinstitut, Brandplatz.
Kindergymnastik: Dienstags und Freitags von 16 bis 17 Hhr, Frankfurter Straße 60, Gartenhaus.
Allgemeine Körperschule, Frauen und Männer: Mittwochs von 20.30 bis 21.45 Hhr, Lyzeum, Dammstraße 26.
Heber die weiteren KdF.-Sportkurse, die Kosten usw. unterrichtet das neue Vierteljahres-Sportpro-
gramm, das kostenlos in allen Ortsgruppen und Betrieben, sowie auf der Geschäftsstelle, Schanzen- straße 18, erhältlich ist.
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Achtung! Ausfallender Kursus! Der Kursus „Fröhliche Gymnastik" in Lollar muß anderweitiger Verpflichtungen wegen heute ausfallen.
Für einige Reitkurse werden noch Neuanmeldungen auf der Geschäftsstelle, Schanzenstraße 18, angenommen. Die Kosten für den sechsstündigen Kursus betragen für Mitglieder der DAF- 6 Mark, für Nichtmitglieder 9 Mark.
„Hessen"Hersfeld wieder spielberechtigt
Die Fußball-Elf des hessischen Gauliga-Vereins Hessen Hersfeld, die vom Gaurechtswart des Gaues Hessen wegen Verstoßes gegen die Amateurbestim- mungen mit Vereinssperre bestraft worden war, ist, den Auswirkungen des Amnestie-Erlasses zufolge, ab sofort wieder spielberechtigt. Reichsfachamtsleiter Linnemann (Berlin) hat der Führung des Gaues Hessen, die um Aufklärung über den Wirkungsbereich der Amnestie-Bestimmungen gebeten hatte, folgenden Entscheid zukommen lassen: „Die Amnestie-Bestimmungen sind zwingend. Also sind „Hessen" Hersfeld und der Spieler Pflug spielfrei, die Strafe gegen Gaß bleibt bestehen. Die von hier erteilte Spielgenehmigung kann nicht rückwirkend außer Kraft gesetzt werden."
Rundsunkproaramm
Dienstag, 13. Oktober.
6 Hhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Aus dem Betrieb Collet 8z Engelhardt, Offenbach a. M.: Werkskonzert. 9.30: Lustige Schrammeln zum Heurigen. 10: Schulfunk: „Hinter Pflug und Webstuhl." Hörbilder vom Leben und Kämpfen der deutschen Ansiedler in Nordamerika. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert II. 14.10: Nach Tisch gönnt euch ein wenig Rast, seid bei Frau Musica zu Gast! 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Die deutsche Frau. 16: Unter= Haltungskonzert. 17: Anläßlich der Vierten internationalen Arbeits- und Festwoche für neue geistliche Musik: Der Posener Domchor singt. 17.30: Germanische Sperrfestungen und Fliehburgen im Taunus und Westerwald. Mit Spaten und Mikrophon in die deutsche Vorzeit. 18: Hnterhaltungs- konzert. 19: HJ.-Funk. 19.30: Kleines Intermezzo. 20.10: Aus dem Kammerspielhaus Freiburg: „Der Barbier von Sevilla." Komische Oper von Gioachino Antonio Rossini.
Kirchliche Nachrichten.
Mittwoch, den 14. Oktober.
Gießen. Stadtkirche. 20.30 Hhr: Abendandacht. — Treis a. d. £ba. 20: Frauenhilfe.
Gloria-Palast
Heute Montag eine ereignis volle Erstaufführung I Uranfführnng für Süddeutschland!
Heute Montag letzter Tag:
AVE MARIA
Ab morgen Dienstag
der mit größter Spann, erwart. Spionage-Abwehrfilm
VERRÄTER
Der \j
Bettelstudent
mit Marika Rökk, Ida Wüst, Carola Höhn, Johannes Heesters, Fritz Kämpers, Berthold Ebbecke —
Nach der Operette von Carl Millöcker Spielleitung: Georg Jacoby
Die ganze Romantik einer das Schöne liebenden Zeit, die ganze Fülle eines ebenso spannenden wie übermütig heiteren Geschehens, der ganze Zauber der beglückenden Klänge Müllöckers und das ganze Temperament und die Spielfreude einer ei lesenen Darstellerschar gestalten das Erlebnis dieser neuen glänzenden Ufa-Operette zu einem jubelnden Fest der Freude! — Kulturfilm — Fox-Ton-Woche
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