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RtSKK., aber auch eine besonders starke Vertretung Brigadeführer feststellen, daß auch die dritte Vogels- Zer Wehrmacht und der anderen Gliederungen, die berggeländesahrt, die den Abschluß der diesjährigen

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;eknatter der Maschinen aller Kategorien. Zum dritten Male wird die Vogelsberggeländefahrt der Motorgruppe Hessen gestartet. Geschätzt, aber auch gefürchtet wegen ihrer besonderen Tücken und Ge- iondeschwierigkeiten bildet sie nunmehr schon eine iUe Tradition für die Motorfahrer ganz Mittel­deutschlands und die Bevölkerung Oberhessens.

Mit 160 Fahrern, darunter 120 Männer des

Dieses Ergebnis ist als ganz ausgezeichnet zu be­trachten, zumal von den gemeldeten acht Fahrern der Motorstandarte 147 sechs NSKK.-Männer einen glänzenden Sieg erringen konnten.

Der Führer der Motorstandarte 147, Oberstaffel­führer Nagel, hat mit Beifahrer Oberscharführer D a u st e r wiederum seine glänzende Fahreigen­schaft unter Beweis gestellt. War er doch nach dem Start auf einem großen Teil der Strecke allein füh­rend, so muhte er hinter Kontrolle 6 (es waren 10 Kontrollstellen anzufahren) die Führung an die stär­kere Klasse abgeben. Nicht allzuweit vom Ziel ent­fernt hotten die Fahrer eine Autopanne, die sie er­heblich zurückgeworfen hatte, aber diese Zeit reichte dennoch für die goldene Plakette. Obertruppfüh-

Ernst Henne hatte auch am Sonntagvormittag mit seinen Versuchen fein Glück. Die Windverhältnisse waren diesmal zwar besser als am Vortage, nach einigen sehr schnellen Probefahrten machte sich aber ein kleiner Schaden an der neuen Rennmaschine bemerkbar, der Henne veranlaßte, die Rekordver-

über 1 Kilometer mit stehendem Start. Hier Kohlrausch auf 27,19 Sek. - 133,100 Stdkm. bisherige Klassenhöchstleistung wurde ebenfalls ihm gehalten, und zwar mit 131,507 Stdkm.

Am Sonntag: Henne bricht wieder ab.

Dritte Vogelsberg-Geländefahrt der Rolorgruppe Hessen.

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u toihfyn MS. Qus- Sie betonte in den Den Jen Wey gegangen "'chatten der M wachsten gestellt und r See ihr schweres Wunsch Aus. künftighin immer er deutscher Frauen E Volksgemeinschaft rtnt Mensch komme injig und allein nm Mn guten Charakter bereites Herz habe, n ichönsten Erinne« dah sie in dieser an dem Aufbau des ihre Treue und ihre Führers.

rauenvereins sprach Wünsche aus, wobei Segen bmtoies, bet yraueivÄofonialDer« ms und der Volks-

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, Miet des TL« dem Dank für -ie m Gebiete der Solo- [nertennung für^le als Kämpfer ffiir e Tmppe, wie tA und die eingeboren t aus eigener Äenni' te. Er ließ in kurze»

Still gehen die Beiden aus der Oper.

Wollen wir nicht irgendwo etwas essen, Hanna?"

Nein, danke, Paul. Ich wäre dir dankbar, wenn du mich noch heimführtest."

Wieder brennt das Licht im Zimmer des An­walts, aber diesmal fordert Hanna den Freund ihres Vaters nicht auf, mitzukommen. Sie gibt ihm die Hand und will ihm gern ein dankbares, gutes Wort sagen.

Du bist wirklich mein bester Freund, Paul. Ich werde dir nichts von allen deinen Freundlichkeiten und deinem Verständnis vergessen. Du hast mir so oft gesagt, ich solle das Leben leichter nehmen jetzt gebe ich dir den gutgemeinten Rat zurück. Gute Nacht, Paul."

Ohne sich noch einmal umzusehen, geht sie ins Haus und ohne den Mantel abzulegen, tritt sie ins Zimmer ihres Vaters ein. Der sieht überrascht auf, er hatte nicht gewußt, daß sie im großen Abendkleid ausgegangen war.

Ich war in der Staatsoper. Mit Paul."

In der Staatsoper? Heute war doch die Ariadne."

Ja, eben deswegen, Vater. Und wegen Melanie komme ich jetzt auch zu dir.

Hanna Brandes nimmt den Mantel ab, groß und schlank steht sie in dem langen Kleid, das kaum die Spitzen ihrer Samtschuhe freiläßt, im Zimmer. Die Brillantspange am Halsausschnitt alter Familienschmuck blitzt im Licht auf.

Ich bin erstaunt, Hanna, aber ich möchte hoffen, daß du mir etwas Gutes zu sagen hast." Brandes steht hinter seinem Schreibtisch auf, geht aber nicht auf Hanna zu.

Ich möchte Frieden mit euch schließen, Vater. Ich will damit nicht sagen, daß ich etwas von dem bereue, was ich früher getan oder gedacht habe. Ich sehe es heute nur in einem andern Licht. Ich will selbstverständlich das Haus verlassen, Vater, aber nicht im Sinne der Verbitterung. Du mußt und wirst es ja auch verstehen. Ich werde gern zu euch kommen, wenn ihr mich wollt, nur mußt du mir das Selbstbestimmungsrecht über mich selbst einräumen. "

(Fortsetzung folgt.)

sich ihm bietet. Und es ist ihm viel geboten worden. . ...

Herbing hat eine sehr gute Seite, das i|t Die der unbedingten Ehrlichkeit, Hanna. Hat er dir von Heirat gesprochen? Wenn nein, dann mußt du es tun und je nach dem, wie seine Antwort ausfällt, mußt du handeln. Wenn du es nicht tust, zwingst du mich"

Nein! Es ist mein Leben, das ich mtr von nie­manden, auch wenn es gut gemeint ist, vorschreiben lasse. Ich bin jetzt sechsundzwanzig Jahre alt, ich habe vom Leben nichts gewußt. Heute bin ich dankbar dafür, denn nun kann ich es ganz begrei­fen, ganz in mich aufnehmen ich will das Le­ben nun auf einmal, nicht in Dosen"

Und warum willst du das alles deinem Vater nicht sagen, Hanna? Genau so, wie mir jetzt?"

Für eine kurze Zeit ist Hanna schweigsam, sie hat einen Blick, der nach innen sieht und die tatsäch­liche Umgebung nicht bemerkt. Sie zieht die Au­genbrauen hoch, hat schmale Lippen und eine ge­rade, schmale Nase. Sie hat auch für Paul La- verenz auf einmal ein ganz fremdes Gesicht.

Gut, ich werde es meinem Vater sagen, Paul. Vielleicht hast du recht. Man muß immer die Konse­quenzen zu tragen wissen, und wie sehr ich das vielleicht einmal muß, weiß ich ja heute selbst nicht.

Es war lieb von dir, daß du mich angehört hast. Ich habe eine Bitte. Melanie Morholt singt heute Abend die Zerbinetta. Willst du mit mir hingehen? Es ist eine Geste für sie und ich wünsche sehr, daß sie sie versteht. Vielleicht bekommst du noch Plätze unmittelbar vor der Bühne. Vater ist nicht da, er hat zu tun."

Laverenz sagt zu, obgleich er etwas anderes vor hat. Er will Hanna Brandes nicht allein taffen und hat immer noch die Hoffnung, sie zur Einsicht zu bringen. Er klingelt nach einem Boten und gibt Auftrag, zwei Sperrsitzplätze zu besorgen.

Vielen Dank, Paul."

Zwei Hände finden sich in festem Druck. Es fällt kein Wort weiter. Dann klappt eine Tur und Laverenz ist wieder allein. Er horcht dem leichten Schritt nach, der sich entfernt, fein Herz krampft sich zusammen. , ,,

Verzeihen Sie, Herr Laverenz, Herr Professor Angert wartet seit einer Viertelstunde, meldet Da diskret die Sekretärin. Laverenz dreht sich um.

Äekordschrten auf der Reichsaulobahn.

Ernst Henne hat Pech. - Bobby Kohlrausch erzielt drei neue internationale Klaffen-Rekorde.

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Veranstaltungen bildet, ein besonders interessantes und schwieriges Glied in der Kette der kraftsport­lichen Leistungsprüfungen der Motorgruppe Hessen im Jahre 1936 darstellt und somit in hohem Maße zur Erreichung des vom Korpsführer Hühnlein ge­steckten Zielen beiträgt: Erziehung zu Mut, Geschick­lichkeit und Ausdauer durch den Kraftfahrgelande­sport auf breiter Grundlage.

Die IHotorffanbarte 147 Gießen konnte bei die­ser Geländefahrt vier goldene und zwei silberne Plaketten mit nach hause nehmen.

1 Hervoragende Leistungen vollbrachten.

Trotz aller Hindernisse wurden erstklassige Zei­ten erzielt. Bei der am Nachmittag stattfindenden Sieger-Ehrung hat der Führer der Motorgruppe Hessen, Brigadeführer Richard Prinz von Hessen, 41 goldene Plaketten, 26 silberne und 32 bronzene und einige schöne Ehrenpreise für besondere Leistun­gen verteilt. In seiner Schlußansprache konnte der

Ich lasse in einer Minute bitten."

Diese eine Minute hat er nötig, um sich umzu­stellen von der tiefen Enttäuschung auf die Be­sprechung über eine Neuauflage eines Buches.

Der Besucher merkt dem bekannten Verleger nichts von abseitigen Gedanken an, er findet In­teresse für geplante Aenderungen der einzelnen Kapitel, und als er nach einer knappen Stunde das Verlagshaus verläßt und auf der Straße einen Kollegen trifft, sagt er: £

Dieser Laverenz ist em Segen für jeden ernsthaf­ten Wissenschaftler, er verlegt nicht nur Bücher, er versteht sie auch."

Laverenz versteht noch mehr. Er sitzt am Abend aufgeschlossen und gerade darin in eiserner Be­herrschung seines wahren Seelenzustandes neben Hanna Brandes und hört auf die spielerische Mo­zart-Musik Richard Strauß'. Dabei vermeidet er es, das Mädchen im schwarzen Abendkleid, das ihre zarte Haut noch klarer und reiner macht, anzu- sehen. In der Pause gehen sie langsam durch die Gänge zum Foyer. Sie werden viel gegrüßt, denn Laverenz ist bekannt, man sieht der jungen Dame nach, die neben ihm geht, und die eine sehr aparte Note hat. Man hat sie nie in seiner Begleitung gesehen... u

Fräulein Morholt hat uns bemerkt, Hanna.

Ja, ich weiß, Paul. Ich hätte gern, daß sie sich darüber freut. Sie wirkt in ihrem bunten Tänze­rinnenkleidchen so jung, daß ich mir alt daneben vorkomme." Hanna lacht. Aber es klingt em wenig gezwungen, und Laverenz gibt auch keine Antwort darauf. Sie gehen zurück und nehmen die Plätze wieder ein. Melanie Morholt holt sich nach ihrer mit Bravour gesungenen Arie einen tosenden Sonderapplaus, an dem sich Hanna Brandes auffällig beteiligt. Aber als sich die Buhne verdunkelt und Ariadne, vom blauen Licht um­floffen, den Geliebten erwartet, vergißt sie, daß dies alles vor ihr Theater ist. Sie leidet mit Ariadne um Thefeus, der sie verlassen hat und be­greift ihr Entzücken, als sie im Gott Bacchus den Verlorenen wiederzufinden glaubt. Die wunder­vollen Stimmen klingen jubelnd zusammen. Die Musik ist geladen von Sinnlichkeit und erfüllt das ganze hohe Haus: blaue, sternenfunkelnde Nacht breitet sich über die Bühne aus, und in seliger Verzückung steigen die Liebenden von der Erde auf.

Am Samstagvormittag wurden auf derRekord­strecke" der Reichsautobahn Frankfurt (Main) Darmstadt zwischen Kilometer 4,3 und 9,3 wieder Rekordversuchsfahrten durchgeführt. Rekordjäger wa­ren diesmal die beiden Münchener Rennfahrer Ernst Henne und Bobby K o h l r a u s ch. Ernst Henne, der im Vorjahre die Frankfurter Reichsautobahn als Rekordversuchsstrecke mit der Aufstellung eines neuen absoluten Geschwindigkeits-Weltrekordes für Motor­räder einweihte, wollte am Samstag mit einer neuen 500-ccm - BMW.-Rennmaschine zwei Welt­rekorde der Halbliter-Klasse angreifen, die zur Zeit der Italiener Taruffi auf Rondine mit 244,482 km/st für den km mit fliegendem Start und mit 244,870 km/st für die engl. Meile mit fliegendem Start hält. Henne konnte sein Vorhaben an diesem Tage noch nicht zum vollen Erfolg bringen, da er infolge ungünstiger Windverhältnisse die Fahrten vorzeitig abbrechen mußte. Henne wird nun den Versuch am Sonntagvormittag wiederholen.

Wie schnell aber die neue, mit einer Karosserie versehene 500-ccm-BMW. ist, das bewies eine Fahrt, auf der Henne eine Stundenmittel von rund 260 km/st erreichte. Der Münchener Weltrekordmann legte auf einer Fahrt in südlicher Richtung denflie­genden" Kilometer in 13,38 Sekunden zurück und war damit sogar schneller als imDorjahre, wo er mit Der 750-ccm-BMW. bei seiner Welt­rekordfahrt rund 256 km/st erreichte. Da aber Henne bei der Rückfahrt in nördlicher Richtung infolge ver­schlechterter Windverhältnisse nur auf 16,42 Sek. kam, reichte der Durchschnitt aus beiden Fahrten nicht an den 500-ccm-Weltrekord des Italieners Ta­ruffi heran. ___________________________________

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Roman von Ilse Schuster.

Copyright 1936 by Aufwärts - Verlag G-m. b. H., Berlin SW 68

Kohlrauschs erfolgreiche Jagd.

Nach Henne erschien der Münchener Bobby Kohl­rausch mit seinem ausgezeichneten 750-ccw-Magic- Midget- (M. G.) Renuwagen auf der Strecke. Kohl- rausch beabsichtigte, seine eigenen Rekorde über Den fliegenden" Kilometer und diefliegende" Meile sowie über denstehenden" Kilometer anzugreifen. Die Fahrten des Münchners waren überaus erfolg­reich. Bei jedem Start, den er über Kilometer und Meile mit fliegendem Start durchführte, blieb er über seinen eigenen internationalen Klassen-Rekor- den der Klasse H, die er im Mai vorigen Jahres in Gyon bei Budapest mit 210,650 Stdkm. (Kilo­meter) und 210,028 (Meile) aufstellte. Die besten Zeiten waren diesmal für 1 Kilometer mit fliegen­dem Start: 15,92 Sek. = 226,131 Stdkm. 1 engl- Meile mit fliegendem Start: 25,59 Sek. = 226,399 Sdtkm. Kohlrausch verbesserte also seine Rekorde um rund 16 Stdkm., eine große Leistung, wenn man bedenkt, daß der Motor des MG.-Rennwagens nur einen Zylinderinhalt von 750 ccm besitzt.

Den dritten neuen Rekord schaffte Kohlrausch

Führungstor der Gäste entstammte einer solchen Si­tuation. Weite Vorlage zum Rechtsaußen, direkte Flanke vors Tor und der Halblinke hatte eine gün­stige Schußgelegenheit. Als sich das Spiel der Blau­weihen genauer abwickelte, hatten sie verschiedene Gelegenheiten, von denen eine ausgenutzt wurde.

Nach der Pause begannen die 1900er erheblich besser. Genaues Zuspiel, geschickte Täuschungen und starker Einsatz brachten durch Schäfer und Jäger schnell zwei Erfolge, die alles Gute erhoffen ließen. Doch bann kam der Umschwung. Die Gäste erblick- ten in der Maßnahme der Blauweißen ihre große Chance, denn als sie merkten, daß 1900 darauf aus­ging, das Resultat zu halten, waren sie es, von de­nen die Angriffe erfolgten. Der Halbrechte konnte, nachdem Fischer das Tor verlassen hatte, auf 3:2 verkürzen, und in der letzten Minute war es der Mittelstürmer, der den Ausgleich erzielt.

Die Gäste überraschten nach der angenehmen Seite. Mit dem langen Tormann Betz hinter sich, hatten die vorderen Reihen einen gewissen Hinter- halt. Die beiden Verteidiger waren wuchtig und äußerst schlagsicher. Die Läuferreihe hatte dieselben Eigenschaften. Der Sturm kannte keine Tändeleien. Hier war alles auf Erfolg abgestellt.

Die Blauweißen spielten nicht schlecht. Ihr wah­res Können verrieten sie im ersten Abschnitt der zweiten Hälfte. Daß ihnen zwei Schnitzer den Sieg kostete, ist eine Enttäuschung, über die sie sich hin- wegsetzen müssen. Leiter des Spieles war Grote (Lollar).

1900II Sinn II 8:4.

In der ersten Halbzeit sah es nicht nach dem glatten Sieg der blauweißen Reserve aus. Den 2:0° Vorsprung hatten die Gäste bis zum Wechsel aufge- holt. In der zweiten Hälfte war ihre Widerstands- kraft schnell gebrochen, als die Platzbesitzer in kur- zen Abständen zu ihren Erfolgen kamen. Den Haupt- anteil an dem Sieg ist Lehrmund zu verdanken, der für die nötigen Torgelegenheiten feiner Mit­spieler sorgte und selbst für mehrere Treffer ver­antwortlich zeichnete.

Das kleine idyllisch gelegene Kreisstädtchen Bübin- s terial noch Muhe und Zett scheuen um einen ehren- Jen in Oberhessen mit seinen trutzigen Ruinen und , vollen Preis zu erringen. Große.Freude bereiteten Sitzen Giebelhauschen hallt wider vom Motoren-1 die Httlerjungen, die mit den flanen Motorrädern ßnlonrtnon '2nm hprnnrnnpnhß Letttunaen vollbrachten.

sich am Sonntagvormittag zum Start meldeten, hatte i>ie diesjährige Fahrt eine erfreulich starke Beteili­gung. Rings um Büdingen führt die 140 Kilometer Menge Strecke, durch die Höhen und Taler des herr­lichen Vvgelsberges in einer großen Nord- und Ost- schleife, die abwechselnd von Kraftwagen und Motor- : ädern getrennt nacheinander gefahren wurden. Der Burch die kalte Witterung besonders hart und fest gewordene Lehmboden machte den Fahrern sehr zu chaffen und verursachte eine unverhältnismäßig Mhe Zahl von Sachschäden und Brüchen aller Art. Anderseits blieb auch eine Anzahl Fahrzeuge in den 1 verschiedenen Wasserdurchfahrten oder unergrunb-

Men Sumpf- unb Schlammlöchern stecken, so baß Zie Zuschauer unb NSKK.-Absperrmannschaften m einmütiger Kameradschaft hestend eingreifen mufe en. Lrstaunlich gut kamen bie leichten und Klemst-Motor- l räber (bis 125 ccm) über ben Kurs. Großen Ausfall dagegen hatten bie Beiwagenmaschinen, von denen lautn eine burch ben harten Hoben unb bie Schlag­löcher heil blieb. Aber auch bie Wagen waren zum »roßen Teil schwer zugerichtet; em Beweis für bie tzohen Ansprüche an Material unb Fahrkunste. Be­zeichnend ist auch, daß von 160 gestarteten nur 99 Wahrer das Ziel erreichten. Besonders anerkennens­wert ist immer wieder der Opfermut und Sbealtsmus Der Fahrer mit eigenen Fahrzeugen, bie roeber Ma-

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rer Freund mit Beifahrer Sturmmann Ger­mer fuhr ebenfalls hervorragend unb erreichte kurz vor seinem Stanbartensührer bas Ziel, ebenso wie bieser ohne Strafpunkte. Der Lohn war eine golbene Mebaille. Sehr geschickt fuhr (Sturmmann Rohrmann vom Motorsturm 23/M 147, ber sich in ber (Seitenmagenflaffe sicher unb oerbient eine golbene Plakette holte. Sein Sturmkamerab NSKK- Mann Kopp hat sich in ber 350-ocm-Klasse als erster bie Golbene gesichert. Scharführer Linb unb Sturmmann Schulte 22/M 147 haben sich im harten Ringen je eine silberne Plakette erkämpft.

Neben ben Fahrern ber heimischen Motor- ftanbarte 147 erzielten auch bie beteiligten Wehrmachtfahrer in biesem schweren Wett- bewerb ausgezeichnete Ergebnisse. Besonbers ber Stanbort Bübingen, ber zahlreicke Teilnehmer stellte, konnte eine Anzahl Medaillen für sich in Anspruch nehmen. So sicherte sich Major Altrich- t e r irt ber Klasse ber Kübelsitzwagen auf Mercedes- Benz eine golbene Plakette; eine golbene Mebaille

errang außerbem ber Unteroffizier Wilhelm W e» der auf Adler. In ber Klaffe ber Seitenwa­genfahrer konnten sich ebenfalls bie Teilnehmer ber Garnison Bübingen erfolgreich behaupten. So sicherte sich Leutnant Ernst Blumschein, ein Sohn unserer Stabt, auf Zünbapp eine silberne Plakette, ferner errangen bie Schützen Hans Schaub unb Oskar Zeller ebenfalls silberne Mebaillen.

Oie preisträger der goldenen Medaillen

Meister-Wiesbaben (DKW), Nitfchky-Karlsruhe (Bücker), Franke-Mengrinshausen (NEU), Riemann- Hofgeismar (NSU), Bingemer-Frankfurt (NSU), I Scherhag-Niederlahnstein (NSU), Kopp-Herborn (BMW), Römer-Frankfurt (BMW), Holzmann-Enk- heim (NSU), Leutert-Hanau (Zünbapp), Bremmer- Kassel (Zünbapp), Heibt-Kassel (Zünbapp), Sanbt- rock-Kassel (Horex), Link-Frankfurt (NSU), Rohr- mann-Herborn (BMW), Behlau-Frankfurt (NSU), Jourban-Frankfurt (NSU), F r e u n b - Gießen (BMW), Nagel- Gießen (Forb), Groß-Kassel (BMW), Schreiver-Frankfurt (Hanomag), ßöbering» Frankfurt (Hanomag), Heil-Frankfurt (Hanomag), Nienyuysien-Fulba (BMW), Götz-Frankfurt (DKW), Mörschel-Frankfurt (Hanomag), Riemer-Frankfurt (Horch), Weber-Bübingen (Abler), Norkus-Kassel (Horcy), Stegle-Fulba (Mercebes), v. Kressenstein- Kassel (Horch), Zinkel-Fulba (Wanberer), Quick-Hof- geismar (Abler), Forckel-Hofgeismar (Wanberer.

21 gortfetiung. Nachdruck verboten!

Du sagst du habest einen Menschen gefun- Den, Hanna wie meinst Du bas.

Ich meine, was ich gesagt habe ^3« liebe John Herbing, und weil das so ist, habe ich auch -ine andere Einstellung zu Bater und Melanie Morholt bekommen. Wenn fte ihn hebt, John, und wenn er so gut zu ihr ist, wie John |u mir, wenn er sie so viel Wunder erleben laß, 'Ehn cheLingPtiefen, Hanna! Das HtboT®Ä! Du" kennst den Mann Edu weißt nicht, wieviel Frauen schon um chn g°w'at haben - du mußt dich nicht aus der Hand geben Hanna Paul Laverenz ist außer sich, er Wmt nach Worten, um das Mädchen von einem Weg turückzureißen, den er für falsch halt, f t , l.ine Straße zu bringen die nach B>rkenh°he iuhrt, in die Ruhe und nicht ms Abenteuer

Gs ist xu foät Paul. Selbst wenn lch jegi wüßte, daß hinter Dem Glück Das mir chenkt, bie Tränen stehen würbe lch nicht anders können, als ihn lieben. Schicksal. Frauenschickiai,

Ich habe schon zuviel gesagt, undich bitte ^ich, Darüber mit Vater nicht zu fp"chen. h Klarheit verlangen, und lch glaube - Klarheit ,abe ich selber noch nicht. Ich £u_JELnrt ^u licht erklären und verteidigen müssen

Vas nicht verstehen, Paul?" nreisae-

Laverenz ist einem Sturm der G f h P fl geben. Er kann Herbing nichts nachsagen, was ehrenrührig oder unfair wäre, aber er ^ trotz Dem, daß es für Hanna eine Gefahr isü Er ift kein Mensch der festen Bindungen, auch wenn er einmal in einer müden Stimmung von G'nkehr ge- prochen hat. Er ist ein Abenteurer 'm, guten Sinn -iner, der den Frauen die Köpfe verwirrt und von fywp verwöhnt wird, einer, der auch nimmt, was

Halt, Miinneken!"

rief der Mann mit dem Tschako,Radkontrolle!". Ge­horsam stieg Hase ab.Ihr Rückstrahler sitzt ja viel zu tief, das kostet eine Mark Strafe!" -Ach, Herr Wachtmeister", verteidigt sich Hase,woher soll man denn sowas wiffen, das hat mir doch kein Mensch ge­sagt!"

Aber die Ausrede galt nicht, es hatte ja überall groß und breit gestanden . . .

Trotzdem: Hase bleibt Hase und weiß von nichts. Doch Unkenntnis schützt nicht vor Strafe . . .

Tja hätte er Zeitung gelesen!

Di« schützt vor Schaden und Verdruß, weshalb ße jeder habe» muß!

Iußball-Crgevniffe der Bezirksklasse.

Lollar Vfv.-Rb. Gießen 5:1.

1900 Gießen Sinn 3:3.

SB. 05 Dehlar Naunheim 3:1.

Burg Alsfeld 2:2.

Die Dfber konnten in Lollar nur die erste Halbzeit den notwendigen Widerstand der Gastmannschaft ent­gegensetzen. Nach einer Umstellung in der zweiten Halbzeit, die sich nicht bewährte, waren die Lollarer eindeutig überlegen und siegten verdient.

Fast mit Schlußpfiff gelang den Sinnern in Gie­ren gegen 1900 Gießen einen Punkt zu erobern. Das Inentschieden entspricht ben beiberfeitigen Gesamt­leistungen.

Der Sieg ber Wetzlarer bebeutet keine Heber- raschung. In ber 1. Halbzeit waren bie Naunheimer kn Wetzlarern gleichwertig, sie konnten sogar eine I:O-Führung herausarbeiten. Nach ber Halbzeit glichen bie Wetzlarer aus unb errangen burch Elf- neter bie Führung. Durch ein weiteres Tor stellten )ie Gastgeber bas Enbergebnis her.

Die Alsfelber enttäuschten in Burg nach ber an­genehmen Seite. Sie konnten ein verbleutes Unent- chieben erzielen.

Spiewereiniguna 1900 Gießen.

1900 Liga B. L. Sinn 3:3.

Die Blauweißen kamen gestern nur zu einem Un- lntschieben, obwohl sie kurz nach ber Pause mit 3:1 n Führung lagen. Um bas Resultat zu halten, wurde lie Hintermannschaft verstärkt. Das wirkte sich sehr ium Nachteil aus. Die Gäste konnten sich baburch i>on dem starken Druck befreien unb selbst zum An­griff übergehen, woburch sie ben Ausgleich erzielten.

Beibe Mannschaften begannen sofort mit großem gifer. 1900 mit kurzem Kombinationsspiel, bas sich aber in verschiedenen Fällen als zu ungenau erwies ind bie Gäste mit weiten hohen Schlägen. Letzteres irwies sich als vorteilhafter, benn bie ©inner brauchten nicht so viel zu laufen unb blieben ba- ! urch immer mehr in ber Nähe bes Gegners. Das