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Aus der Provinzialhauptstadt

25 Zahre Zrauen-Kolomalarbeit in Gießen

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2 0 0 Silben: Wilma Leipold,

14 0 Silben: Otto Theis, Otto

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18 0 Silben: Marg. Mhn,

16 0 Silben: Käthe Becker,

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nung und Sicherstellung der Ernährung des scheu Volkes ebenso notwendig ist, wie eine Wehrmacht.

Landesbauernführer Dr. Wagner gab

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Die Abteilung GießendesRetchskolo- ialbundes Deutsches Rotes Kreuz

durch ist der Burg manch neuer Freund gewonnen worden.

Die Hundertjahrfeier wird voraussichtlich im Mai 1937 stattfinden und sich in echt volkstüm- lichem Nahmen halten. Dem Gleibergverein, dessen ersprießliche Arbeit sich so augenfällig zum Nutzen der Volksgemeinschaft darstellt, ist zu wünschen, daß er nicht nur weiterhin als etwas aus dem Heimatboden Gewachsenes besteht, sondern daß ihm immer und immer wieder neue Mitglieder zuströmen.

Abteilung Greta Jochum.

Abteilung Franz Trauth.

Abteilung Anni Bolz.

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b) Rede schrift:

Gut: Erich Runzheimer, Georg Heilmann, Greta Jochum.

100 Jahre Gleibergverein

Im April kommenden Jahres kann der Glei­bergverein, dessen Mitgliederzahl sich über die Orte der im Blickfeld der alten Burg Gleiberg liegenden Landschaft und darüber hinaus erstreckt, auf sein 100jähriges Bestehen zurückblicken. Der Verein in seiner starken Heimatgebundenheit ist aufs innigste mit allen Schichten der Bevölke­rung in Stadt und Land verwurzelt. Ein paar Männer aus Krofdorf, Gießen und Wetzlar, mit tiefer Liebe zur Heimat im Herzen, fanden sich aus gleichem Interesse im Jähre 1837 zusammen und gründeten, die trennenden Landesgrenzen über» brückend, den Gleibergverein mit dem ersten Ziel, den von der Zerstörung 1646 herrührenden Trüm­merhaufen der Burganlage soweit zu beseitigen, um der Bevölkerung Zugang zum unteren Hof und Besteigung des Bergfrieds zu ermöglichen. Die eigentliche Aufräumung der Oberburg und Wieder­herstellung der Unterburg fiel erst in das zweite halbe Jahrhundert der Dereinsgeschichte, nachdem der preußische Staat die gesamte Burg dem Verein zum Geschenk gemacht hatte. Bis heute ist der Verein Besitzer der Burg geblieben, und er hat gleich einem treuen Hauswalter sein Besitztum ge­hütet und gepflegt, so daß jeder Heimatfreund immer wieder gern die interessante heimatliche Stätte aufsucht. Daran hat auch der Ausbau zu Schulungsräumen für Zwecke der nationalsozialisti­schen Bewegung in einem Teil des Albertusflügels in neuester Zett nichts geändert. Ja, gerade da­

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Glückwünsche.

Als erste Rednerin sprach die Kreis-Frauen schaftsführerin Frau W r e ö e die herzlichen Glück­wünsche der NS.-Frauenschaft aus. Sie betonte dabei, daß der Kolonial-Frauenverein in den ver­flossenen 25 Jahren den richtigen Weg gegangen sei, indem die fraulichen Eigenschaften der Mit­glieder sich in den Dienst des Nächsten gestellt und den deutschen Volksgenossen über See ihr schweres Los erleichtert hätten. Sie gab dem Wunsch Aus­druck, daß der Verband auch künftighin immer mehr in die Zusammenarbeit aller deutscher Frauen hineinwachse, wobei es für die Volksgemeinschaft gleichgültig fei, woher der einzelne Mensch komme und ob er reich oder arm sei, einzig und allein nur darauf komme es an, daß er einen guten Charakter und ein mitfühlendes und einsatzbereites Herz habe. Später einmal werde es zu den schönsten Erinne­rungen der Frauen gehören, daß sie in dieser großen Zeit mitgeholfen hätten an dem Aufbau des neuen Deutschen Reiches durch ihre Treue und ihre Taten in der Gefolgschaft des Führers.

Als Vertreterin des Alice-Frauenvereins sprach Frau Giese dessen herzliche Wünsche aus, wobei sie ebenfalls auf den reichen Segen hinwies, der aus der bisherigen Arbeit der Frauen-Kolonialver« eine zum Besten unseres Volkstums und der Volks­genossen über See entstand.

Als alter Ostafrika-Mitkämpfer sprach sodann der SA.-Sturmführer Georg Hetz, Führer des SA.» Sturmbannes II/R. 116, neben dem Dank für die bisherige Frauenarbeit auf dem Gebiete der Kolo­nialsache noch seine besondere Anerkennung für diese Tätigkeit aus, deren Segen er als Kämpfer unter Lettow-Dorbeck sowohl für die Truppe, wie auch für die übrigen Volksgenossen und die eingeborenen Mitstreiter unserer Schutztruppe aus eigener Kennt­nis der Dinge beurteilen konnte. Er ließ in kurzen Worten die Erinnerung anklingen an die unge­heuren Strapazen unserer Kampftruppe in Ost­afrika während des großen Krieges, ferner auch an die furchtbare Enttäuschung und die seelischen Qualen der Männer, die mit der Waffe in der Hand unseren schönen Kolonialbesitz verteidigt hatten und dann das furchtbare Ende des Krieges erlebten. Weiter erinnerte er an die Tatbereitschaft, die ge­rade die alten Afrikaner veranlaßte, nach dem Kriege wiederum mit aller Energie für die deut­schen Kolonialbelange einzutreten. In diesem Zu­sammenhänge würdigte der Redner ebenfalls mit herzlicher Dankbarkeit die Mitarbeit der Frauen, die, wie überall im Reiche, auch in Gießen im Ein­vernehmen mit den alten Kolonialdeutschen eifrig und segensreich entfaltet wurde. Er wünschte zum Schluß, daß unsere Frauen auch weiterhin auf diesem Gebiete in ihrer Arbeit nicht erlahmen möchten.

Frau Gottschalk brachte die Wünsche und Grüße der Frauenabteilung der früheren Deutschen Kolo­nialgesellschaft zum Ausdruck, verbunden mit der Hoffnung, daß unsere Frauen stets in Geschlossen­heit an diesem großen Aufgabengebiet Mitarbeiten.

Ein Vertreter der Universität erinnerte be­sonders an die Leistungen der deutschen Wissen­schaft auf dem Gebiete der Tropenmedizin, die sich in unseren deutschen Kolonien in segensreicher Weiss auswirken konnte.

Weitere Glückwunschansprachen hielten Fran Seipp als Vertreterin des Vereins Darmstadt des Deutschen Roten Kreuzes, Frau Böhm als Vertreterin des Vereins Offenbach, Frau Scholz für den Verein Mainz, Frau Jöckel (Friedberg), Frau Gräfin Riedesel (Lauterbach) für die Vereine Lauterbach und Alsfeld, Frau Hagen (Frankfurt a. M.) für die Abteilungen Frankfurt und Wiesbaden. Aus allen Ansprachen klang die hohe Wertschätzung heraus, die der Arbeit der Abteilung Gießen überall zuteil wird und die als vorbildliche Mithilfe an den Aufgaben der Frauen auf diesem Gebiete bezeichnet wurde.

Nach den Ansprachen erfreuten im geselligen Teil Frau Fischer (am Klavier) und Herr M ü h r l e (Violine) mit dem Vortrag des Präludiums von Max Reger, die Ballettmeisterin Fräulein Zen­ner (Begleitung am Klavier Herr Bräuer) durch den Tanz eines Chopin-Walzers, ferner eine kleine Schar von niedlichen Mädelchen mit einem aller­liebsten Kindertanz. Die Ansprachen sowohl, wie auch die geselligen Darbietungen wurden mit leb­haftem Beifall aufgenommen.

Der Verlauf der Jubiläumsfeier hat gezeigt, daß die Ateilung Gießen des Deutschen Roten Kreuzes über See fruchtbare Arbeit im Dienste des großen Gedankens und der schönen Aufgabe geleistet bat Die allgemeine Anerkennung, die ihr dafür in den Ansprachen dargebracht wurde, ist ein treffender Ausdruck der vollen Wertschätzung, die sich diese Frauenarbeit in allen Teilen der Gießener Beoöt» terunfl erworben hat.

** Das Winzerfest in der Volkshalle fand trotz der vorgerückten Jahreszeit einen uner­wartet starken Zuspruch. Am Samstag zeigte sich an der Volkshalle zeitweise beängstigender Andrang. Schon bald war kein Platz mehr zu finden. Die von einem Frankfurter Unternehmen bunt und lustig ausgeschmückte Dolkshalle war erfüllt von hei­terer Stimmung und ausgelassener Freude. An zahl­reichen Stellen waren Weinschenken errichtet, die stark belagert waren. Mitglieder des SA.-Musik- zuges unter der Leitung von Musikzugführer Herr­mann sorgten für Unterhaltung und spielten zum Tanz auf. Dem Patenwein wurde reichlich zuge­sprochen, so daß der Umsatz wohl kaum zu wün­schen übrig ließ. Auch am Sonntag zog das Win­zerfest weite Kreise der Stadt- und Landbevölkerung an, die bei KdF. einige frohe Stunden verbrachten.

** Rechtzeitige ßoserneuerung bei der Staatslotterie. Der Präsident der Preußisch-Süddeutschen Staatslotterie teilt mit: Am 20. Oktober beginnt die Ziehung der 1. Klasse der 48. Klassenlotterie. Wegen der Arbeitshäufung in den Staatlichen Lotterie-Einnahmen unmittelbar vor der Ziehung wird dringend gebeten, die ßos­erneuerung und ßosbezahlung nicht erst in den letzten Tagen, sondern möglichst sofort vorzunehmen. Nur rechtzeitig vor Ziehunasbeginn bezahlte Lose haben einen Gewinnanspruch.

einen Ueberbücf über die Arbeit in den kommenden Monaten. Er forderte die Bauern auf, zielsicher und zäh an dem großen Aufbauwerk mitzuarbeiten, zu dem der Führer jeden gutgesinnten Volksgenossen aufgerufen hat. Er wies u. a. auch darauf hin, daß die zur Zeit vordrängende Frage des Landarbeiter­mangels aus dem Willen zur Volksgemeinschaft zu lösen sein wird. Der Landesbauernführer rief seine Bauern auf, zäh und unentmutigt wie bisher ihre Pflicht gegenüber ihrer Scholle und ihrem Volke zu tun, um dadurch der Weltanschauung des Natio­nalsozialismus zum Siege zu verhelfen.

Dann brachte Landesobmann Seipel das Sieg- Heil auf den Führer aus, an das anschließend das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied gesungen wurden.

Zeit werde die Preisentwicklung von der ßanbes- bauernschaft scharf beobachtet und unlautere Ele­mente ausgeschaltet werden.

Der Vorsitzende des Getreidewirtschaftsverbandes Raabe betonte in seinem Vortrag überDie Getreidemarktordnung", daß es auch in diesem Jahre unbedingt möglich sei, das deutsche Volk rest­los aus eigener Erzeugung mit Brot zu versorgen. Das Sl)stem der Kontingentierung hat sich be - währt.

Der Letter der Futtermittelstelle, M a 11 h a e t, teilte lyit, daß infolge der guten Rauhfutter-, Kar- toffel- und Hackfrucht-Ernte die Lage weniger schwierig sei, als im Vorjahr.

Großes Interesse beanspruchten die Ausführun­gen des Vorsitzenden des Viehverwertungsverban- des Hessen, Haack, der darauf hinwies, daß die Marktordnung für das Schlachtvieh die Preis­stürze des Jahres 1932/33 beseitigt und der deut­schen Landwirtschaft gegenüber 1931 allein aus der Schlachtoieherzeugung im Jahre 1935/36 eine Mehreinnahme von 1,3 Milliarden RM. erbracht hat. Um Preistreibereien zu verhindern und dem Bauern wie dem Metzger von vornherein die Möglichkeit zu nehmen, den Höchstpreis zu über­schreiten, werde der Metzger vom Bauern in Zukunft grundsätzlich ferngehalten werden.

Als letzter Redner sprach der Vorsitzende des Kartoffelwirtschaftsverbandes, Müller, über Die Marktordnung in der Kartoffelwirtschaft."

Nach einer kurzen Ansprache tagte unter dem Vorsitz des Kreisbauernführers Ott die Haupt­abteilung IIDer H o f", bet der zunächst der er insbesondere dasGesetz über Schätzung des Kulturbodens (Dodenfchätzungsgesetz) vom 16. Ok­tober 1934" behandelte.

Abteilungsleiter Wilhelm Gräber sprach über Tag.esfragen auf dem Gebiete des Pflanzenbaues", wobei er auf die Erhaltung der wirtschaftseigenen Düngemittel verwies und u. a. die große Umstel­lung im Kartoffelanbau von der SorteIndustrie" auf andere, gleichwertige Sorten behandelte.

Als letzter Redner sprach Landestierzuchttnspektor Dr. Schneider überTierzuchtfragen", wobei er auf die einzelnen Anordnungen und Gesetze ver» wies und auf den Rasseverteilungsplan zu sprechen kam, durch den bodenständige Rassen gezüchtet werden sollen. Die Frage der Nutzviehbeschaffung fei für die Landesbauernschaft eine Frage der Mehr­aufstellung von Jungvieh. Es muß daher Jung- vieh aufgezogen werden, damit die Bauern sich nicht selbst und damit die Volkswirtschaft schädigen.

Am Sonntagvormittag tagte die Hauptabtei­lung I. Lanoeshauptabteilungsleiter E. I. Fin­ge r führte u. a. aus, wie dieser Abteilung die Erziehung und Gestaltung des bäuerlichen Men­schen übertragen ist, in deren Vordergrund die Schulung der Ortsbauernführer, Gefolgschaftswarte und Jugendwarte steht. Eine zweite Aufgabe ist die Herstellung der Hof- und Betriebsgemeinschaft, in deren Zusammenhang die Lösung der Frage des Landesarbeiterproblems steht, lieber die Bildung der Hofgemeinschaft hinaus ist die Ausgestaltung der nationalsozialistischen Dorfgemeinschaft von Be­deutung. Als dritte große Aufgabe ist der Haupt­abteilung I die Wiederherstellung des schöpferischen Verhältnisses des Menschen zum Boden gestellt.

Am Sonntagnachmittag fand der Bauerntag mit einer

GroßkundgebungderKreisbauernschaft Oberhessen-West

feinen Ausklang. Landesobmann Seipel eröffnete die Kundgebung mit einer kurzen Begrüßung der Bauern und der Redner.

Reichshauptabteilungsleiter Dr. Korte, Berlin, sprach über die Marktordnung Er ging auf die Gründe zur Schaffung des Reichsnährstandes näher ein. Der Nationalsozialismus habe bewußt an Stelle der vorher ungeordneten eine einheitliche, auf sich selbst beruhende Wirtschaft geschaffen. An Stelle der Jch-Wirtschaft wurde die gebundene und an Stelle der Zerschlagung der Erzeugung die Er­zeugungsschlacht als nationalen Willen gesetzt.

Der Nattonalsozialismus hat auf dem Grundsatz der Selbstverwaltung die Kartoffel-, Eier-, Fisch» u. a. Bewirtschafter zu Marktoerbänden zusammen- geschlossen, um dadurch das Ziel zu erreichen, das er sich in der Marktordnung gesteckt hat. Wir wissen, daß der Bauer am Handel mit seinen Erzeugnissen kein Interesse hat, wohl aber an festen Preisen und an der Gewißheit der Abnahme seiner Erzeugnisse. Die Einführung der festen Preise war eine absolut revolutionär-nationalsozialistische Forderung. Dar­um wurde durch den Erzeugerschutz ein festes Preis- gefüge und die garantierte Abnahme der Erzeug­nisse gesichert. Wenn der Bauer jetzt sät, weiß er schon, was er zur Zeit der Ernte für seine Frucht bekommt. Aus der Festsetzung der Preise und der Einhaltung der Festpreise ergibt sich die Notwendig- feit der Erfassung der Erzeugnisse; denn nur wenn die Ware fest in einer Hand ist, kann diese auch die Preise stabil erhalten. Die nächste Forderung ist darum eine noch straffere Erfassung der Er­zeugnisse, wie z. B. bei der Milch. Genau so not­wendig wie der Erzeugerschutz ist der Verbraucher» schütz. Wir brauchen Die Festsetzung der Lebens- mittelpreife zur Durchführung der Arbeitsschlacht. Die Preisfestsetzung muß aber mit einer Qualitäts­steigerung verbunden sein, wie z. B. bei der Butter, bei der man weiß, was man für sein Geld bekommt. In weiteren Ausführungen über die Preisgestal­tung zeigte der Vortragende, wie durch die Schluß- und Kontrollscheine beim Vieh, durch die restlose Erfassung der Erzeugnisse durch die Organisationen und durch die Veröffentlichung der Verbraucher­preise vorsorgliche Maßnahmen getroffen werden, um die Preisfrage zu bereinigen und die Markt­ordnung durchzufuhren. Zur Mitarbeit an diesen großen Aufgaben rief er alle Parteiorganisationen, insbesondere die Hausfrauen, auf, weil die Ord-

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Mil 160 Fahre WA., aber auch der Wehrmacht ui

Tomer, Liselotte Nikolaus, Else Reuschling.

Abteilung 120 Silben: Hch. Müller, E. Mertz, Hans Heines, Ludwig Feige, Helmut Diehmann, W. Enkirch.

Abteilung 10 0 Silben: Kurt Hannes.

Abteilung 80 Silben: Otto Balser, Theo Otto, W. Ziegler, Anna Sack, Lina Volkmann, Therese Frank, Hilde Menges, Irmgard Walther.

Abteilung 60 Silben: A. Kern, Adelheid Brück, Edith Merlau, Gertrud Maintzer, Anneliese Hildebrand, Karl Becker, H. Bossold, Liselotte Schwenke, H. Hillgärtner, Marianne Kraft, Otto Sommer.

Ergebnis im Richligschreiben:

a) Verkehrsschrift:

Sehr gut: Käthe Becker, H. Bossold, Otto Törner, L. Feige, Therese Frank, Otto Balser, Gottl. Brückel, Theo Otto, Werner Stork, Ilse Lettow, Käthe Prümer, Anna Sack, Fr. Trauth, Albert Lauer, Kurt Hannes, Helmut Diehmann, W. Enkirch, Karl Sommerlad, Willi Liebmann, H. Haubrich, Karl Schmidt, Liselotte Schwenke.

Gut: Elfriede Weiß, W. Ziegler, H. Hillgärtner, Irmgard Walther, G. Knapp, Günther Schäfer, Marianne Kraft, Karl Becker.

über See beging am Samstagnachmittag im Klub in einer schlichten Veranstaltung in Gegenwart der Gauvorsitzenden Frau von Oidtman die Feier ihres 25jährigen Bestehens. Die Par­tei und eine Reihe von Behörden waren bei der Feier vertreten, ferner waren zahlreiche Mitglieder erschienen.

?rau von Oidtman

begrüßte im Namen des Gaues Hessen-Nassau des Frauenvereins für Deutsche über See die stattliche Versammlung, insbesondere die Vertreter der Par­tei, der Behörden und der befreundeten Vereine. So­dann gab sie einen Rückblick auf die 25jährige Ge­schichte der Abteilung Gießen, bei dem sie u. a. folgendes berichtete: In Gießen war es Frau llfinger, welche die Mitgliederzahl der Abtei­lung in kurzer Zeit auf eine beachtliche Höhe brachte. Die Abteilung Gießen beteiligte sich dann an dem ersten großen Hilfswerk des Gaues, der Er­richtung eines Kindergartens in Swakopmund. Das schöne Haus war gerade vor dem Kriege fertig. Da kam der Weltkrieg, in dem sich unsere Schwestern alle sofort dem Roten Kreuz zur Verfügung stell­ten. Nach dem Kriege war es die schönste erste Auf­gabe, den ganz zerstörten Kindergarten wieder neu aufzubauen, indem wir, da man bei der Inflation mit Geld nichts machen konnte, alles zum Wieder­aufbau Notwendige hinüberschickten. Nun war es Frau Graf, welche in Gießen die Abteilung übernommen hatte, und während ihrer Führung schickte der Gau Hessen eine Schwester nach Jnde- pendencia nach Paraguap. Dort wohnten etwa 80 deutsche Farmerfamilien, welche die Engländer aus Ostafrika ausgewiesen hatten. Schwester Charlotte L e h f e l d t fand unbeschreibliche Zustände vor, und sie hat es in den vier Jahren, die sie dort weilte, verstanden, mit grenzenloser Treue und Hin­gabe aus ihrem ganz primitven Lehmhäuschen heraus die Menschen zu pflegen und seelisch wieder aufzurichten. Nachdem Frau Gräf aus Gesundheits­rücksichten ihr Amt niederlegen mußte, standen Frau Zwick, Frau B ü r f e r und Frau Sepbold an der Spitze der Gießener Abteilung. Wenn auch die Nachkriegszeit unsere Arbeit sehr erschwerte, so sind im Gau Hessen-Nassau doch die Zahl der Mitglieder und der Ertrag aus Veranstaltungen dauernd gestie­gen. Wir waren sehr froh, daß wir, nachdem un­sere Aufgabe in Jndependencia vollendet war, außer den von Berlin geforderten Abgaben die Innenein­richtung der Schwestemstation Otjiwarongo in Süd­westafrika übernehmen konnten, und dann die ganze Fürsorge und Betreuung der Schwester Anna Stei­ger in Mbozi (Ostafrika). Wir betrachten es als Krönung unserer Arbeit, daß wir in diesem Som­mer noch eine Schwestemstation am Fuße des Ki- limandjaro errichten konnten. Dort leben 100 deut­sche Familien ohne jede sanitäre Betreuung: es sind ältere Leute, die schon vor dem Kriege in Afrika waren, und nachdem sich die Grenzen im Jahr? 1925 wieder geöffnet, ihr Lebenswerk von neuem aufnahmen, und viele Junge, die mit unendlich viel Tatkraft und Optimismus und um so weniger Geld das ebenso schwere, wie lockende Problem Aftika zu bestehen suchen.

Der Platz, auf dem wir stehen müssen, ist uns be­kannt. Immer wieder gilt es, dafür zu sorgen, daß die Kolonialdeutschen bereit und würdig sind, dem Führer zu folgen, indem wir sie in der Erhaltung ihres Volkstums, bei der Erziehung ihrer Kinder und bei der Erhaltung ihrer Gesundheit unterstützen. Ganz besonders aber bei der Gesunderhaltung der Rasse von Mutter und Kind, denn sie ist die Vor­aussetzung der geistig-seelischen Harmonie, welche die Grundbedingung ist zu der erfolgreichen, harten Ar­beit unseres Volkes draußen.

Es ist ein großer Segen, daß die über 40 kolonia­len Vereine und Vereinchen in ein großes Ganze zusammengefaßt sind. An führender Stelle der Ab­teilung Gießen arbeiteten in der jüngsten Zeit Frau Lange, Frau Niemann, Frau S e y b o l d und als Schatzmeister Herr Bankdirektor Mat­tern in hervorragender Weise im Dienste des Ko­lonialgedankens. Allen Mitarbeitern und Mitglie­dern möchte ich herzlich danken für die treue Arbeit an den Aufgaben unserer Vereinigung, und ich möchte dabei betonen, daß es stets besondere Freude auslöst, wenn man sieht, was bisher geschaffen wurde. Was in den letzten Jahren geleistet wurde, grenzt ans Wunderbare, und was besonders der Füh- rer bereits geschaffen hat, steht einzig da im Buche der Geschichte. Wir werden weiter unsere Pflicht tun in treuer, stiller Arbeit, wie wir fie seit 25 Jahren getan haben. Dies geloben wir, indem wir rufen: Unser Führer und Reichskanzler Adolf Hitler Sieg-Heil! Freudig stimmte die Festver­sammlung in dieses Treugelöbnis an den Führer ein.

Der Eintopf.

Der gestrige Sonntag brachte in Stadt und Land wiederum die Begegnung mit einem guten alten Bekannten: den Eintopf. Es ist schon richtig, wenn man hier von einer guten und zugleich auch alten Bekanntschaft spricht; gut um des­willen, weil der Eintopf als Ausdruck der Volks­gemeinschaft ein vortreffliches Mittel ist, das die meisten von uns aus den Kriegsjahren sowohl von der Front her, als auch aus der Heimat selbst in der Erinnerung haben, a l t aber, trotz der wenigen Jahre seiner organisatorischen Einführung, in dem Gemeinschaftsgefühl aller Volksgenossen, die sich gerne seiner Herrschaft unterwerfen.

Aber noch ein weiteres kommt hinzu. Dieser Ein­topf, den wir während des Winterhilfswerks all­monatlich einmal herrschen sehen, hat für die Volks­gemeinschaft eine gute Auswirkung. Er erinnert immer wieder an die verpflichtende Ver­bundenheit aller Schichten und Stände unseres deutschen Volkes, außerdem bringt er durch die Opferspenden der Volksgenossen einen wertvollen inanziellen Beitrag für die Arbeit des W H W. zur Linderung von Not und Be­drängnis in den hilfsbedürftigen Familien.

Zahlreiche Helfer und Helferinnen des WHW. teilen sich an diesen Sonntagen immer wieder in atfroher, ehrenamtlicher Mitarbeit bereit, um die inanzielle Frucht des Eintopfsonntags in den Sam­melbüchsen abzuholen und dem WHW. zuzuführen. Das ist für viele dieser helfenden Kräfte eine an» trengenbe, aber immer wieder gern geleistete Arbeit, jumal sie wissen, daß sie sich habet als Mitkämpfer )es Führers und Mittler zwischen der helfenden Volksgemeinschaft und den bedrängten Familien egensreich betätigen können.

So konnte man auch am geftrigen Sonntag erneut die Helfer und Helferinnen Des WHW. von Haus zu Haus, von Wohnung zu Wohnung, treppauf und treppab gehen sehen, Die Sammellisten und die Sam­melbüchsen in der Hand, einer großen und schönen Aufgabe dienen! Die dankbare Anerkennung aller Volksgenossen wurde diesen Männern und Frauen ür ihre uneigennützige Tätigkeit wiederum zuteil. Möchte ihre Arbeit reiche finanzielle Früchte gebracht haben, damit das WHW. daraus eine starke Steige­rung seiner Kraft für den Kampf gegen Hunger und Kälte gewinnen konnte.

Dornoiizen.

Tageskalender für Montag.

NS.-G.Kraft durch Freude", 20 Uhr, Winzerfest in der Dolkshalle. Gloria-Palast, Seltersweg: Ave Maria". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Der Bettelstudent".

Beiratssihung der Zndustne- und Handelskammer Gießen.

Von der Industrie- und Handelskammer Gießen wird uns berichtet:

Unter dem Vorsitz des Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Gießen, Herrn Dr. Erasmus P a u I p, fand am 8. Oktober d. I. in Alsfeld im HotelDeutsches Haus" eine nichtöffentliche Beirats­itzung statt. Der Vorsitzende führte zunächst den neuen Hauptgeschäftsführer der Kammer, Herrn Dr. Fröhlich, der früher bei der Rhein-Mainischen Auftragsstelle in Berlin tätig war, in sein neues Amt ein. Im Anschluß hieran wies er darauf hin, daß der Vorstand der Industrie- und Handelskammer es für notwendig halte, von Zeit zu Zeit die Beirats- itzungen außerhalb Gießens abzuhalten, um auch auf diese Weise den Zusammenhalt zwischen den Mit­glieder der Industrie- und Handelskammer zu för­dern. Herr Dr. F r ö h l i ch gab sodann einen Bericht über die Neuorganisation der gewerblichen Wirt­schaft, wie sie sich durch die Errichtung der Wirt­schaftskammern und die Eingliederung der bezirk­lichen Fachgruppen in diese ergibt. Herr Dr. Kirch­ner berichtete über Fragen des Einzelhandels und die Auswirkungen des Einzelhandelsschutz^esetzes.

An die Berichte schloß sich eine lebhafte Aussprache an, die für alle Teile Ersprießliches brachte. Herr Dr. P a u 1 h gab im Anschluß an die Aussprache der Meinung Ausdruck, daß in der heutigen Zeit, in der die wirtschaftliche Entwicklung ein sehr schnelles Tempo aufweise, aus dem auch den Industrie- und Handelskammern stets neue Aufgaben erwachsen würden, der Beirat öfter zusammentreten müsse.

Das im Anschluß an die Sitzung stattfindende zwanglose Beisammensein gab den Mitgliedern des Beirates noch hinreichend Gelegenheit zur persön­lichen Aussprache.

Erfolgreiche Kurzschriftler.

Die Arbeitsschule der DAF. führte in der ver­gangenen Woche wiederum eine Leistungsprüfung in Deutscher Kurzschrift durch. Diese dauernde Kon­trolle von Monat zu Monat stärkt den Arbeits­kameraden in seiner Leistungsfähigkeit für die Schule ist bas Ergebnis immer wieder das beste Zeichen für den Erfolg ihrer Arbeit. Das Leisttmgs- zeugnis bzw. eine Bescheinigung wird nur für brauchbare, einwandfreie Arbeiten ausgestellt.

(Ergebnis im Schnellschreiben:

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