Einzelbild herunterladen

niebergerijfen. Seit 1880 steht eine neue Caroli.

< c - <Y) f QXrx*- S)f 1 Af £>

Oberheffen

Wirtschaft

Ansehen.

i n

Tödlicher Absturz im Steinbruch.

* Münster (Kreis Gießen), 12. Okt. In einem nahe des Ortes gelegenen Steinbruch ereignete fid) gestern ein schwerer Unglücksfall. Der Schrmede- meister Otto Gerhard von hier wurde gestern abend von Kindern auf dem Grunde des Bruchs in schwer verletztem Zustande aufgefun­den Der bedauernswerte Mann wurde sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht wo er jedoch in der Nacht zum heutigen Montag d e n erlittenen schweren Verletzungen er­lag. Schmiedemeister Otto Gerhard hatte sich am Sonntag gegen 9 Uhr auf die Jagd begeben und war Lubei auf seinem Wege anscheinend in

Von Carl Ario, Stockholm. 11

Es fehlt die Geschichte des Deutschtums in Schwe- den: im Mittelalter die Hansagründungen, die Einwanderungswelle zur Reformations­zeit oder um die 17. Jahrhundertwende ... Ueber den deutschen Einsatz im Freiheitskampf und Staa­tengründung, über die Beiträge auf allen Gebieten der kulturellen und wirtschaftlichen Lebensgestaltung, über die Leistungen einzelner großer Deutscher, oder schließlich über das Entstehen, das Leben und Ver­gehen deutscher Gemeinden in Schweden. In den königlichen und privaten, insbesondere aber in den kirchlichen Archiven, liegen unzählige Schätze ver­borgen, die vom Schicksal Deutscher in Schweden zeugen und nur darauf warten, von kundiger und arbeitsfreudiger Hand ans Tageslicht gehoben zu werden. Pastor Hermann K i e s o w an der heute im schweren Kampf um ihren Bestand stehenden Christinengemeinde in Gothenburg hat sich zum Teil dieser schweren und dankbaren Arbeit unterzogen. Die nachstehenden Daten aus der Ge­schichte der noch bis in das vorige Jahrhundert hinein bestehenden drei deutschen Gemeinden sind bloß ein kurzer Niederschlag der bisherigen Unter­suchungsergebnisse Pastor Kiesows, der sich hierbei nur auf einen bestimmten und von vornherein be­grenzten Abschnitt aus der Fülle des geschichtlichen Stoffes beschränkte. Er behandelt gerade die Zeit, in der durch die bereits gefestigte Reformation eine lebendige Verbindung zwischen Gottesdienst und Muttersprache erfolgt, in der der Wille nach einem eigenen deutschen Leben der gläubigen Gemein­schaft auch nach außen hin durchbricht und nach langwierigen Verhandlungen und mancherlei Kämp­fen' zur Bildung von eigenen deutschen Kirchen- aemeinden innerhalb der schwedischen Staatskirche

Verschollenes Deutschtum in Schweden.

Frankfurt a. M., 12. Okt. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Seit dem letzten Markt dem Schlachthof direkt zugeführt: 77 Ochsen, 1 Bulle, 15 Kühe, 45 Färsen; Vorauftrieb: 940 Rin­der (345 Ochsen, 100 Bullen, 299 Kühe, 196 Färsen), 323 Kälber, 236 Schafe, 1843 Schweine. Es kosteten: Kühe 25 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 35 bis 44, Rinder: Ochsen 37 bis 45 Mark, Bullen 34 bis 43, Kälber 42 bis 78, Lämmer und Hämmel 45 bis 58, Schafe 35 bis 52, Schweine 51 bis 57 Mark.

Nhein-Mainische Börse.

Freundlich.

Frankfurt a. M., 10. Okt. Die Börse hatte auch zum Wochenschluß eine freundliche Tendenz, das Geschäft bewegte sich jedoch in ziemlich engen Grenzen. Während vom Publikum meist Heine Kausorders Vorlagen, schritt die Kulisse zu einigen

^Länger 'als in Norrköping hat sich d i e d e u t s ch e Heiligendreifaltigkeitskirche zu Karls­kron a erhalten. Im Jahre 1699 erhielt der außer­ordentlich tüchtige Admiralgeneral Graf Hans Wachtmeister, des Schöpfer des Kriegshafens Karlskrona, vom König die Erlaubnis, für die deut­schen Einwohner eine Kirchengemeinde ins Leben zu rufen, mit dem Recht, eine Kirche zu erbauen, deutsche Pfarrer zu berufen und ihre Angelegen­heiten selbständig zu verwalten. 1689 erschien auch der erste Pfarrer Justus Christoffer Hauswolff. 1709 wurde die Kirche unter dem Namen Heilige- dreifaltigkeitskirche eingeweiht. Sie wurde nach den Plänen eines der bedeutendsten Baumeister des Landes, des deutschstämmigen Nikodemus Tessin, des Jüngeren, erbaut. Auch hier mußte die am 17. Juni 1790 in Flammen aufgegangene Kirche neu gebaut werden. 1802 wurde sie eingeweiht und erhielt den Namen Frederica Dorothea Wilhelmma nach der in Baden geborenen Königin, der Gattin des Königs Gustavs IV., die als Braut bei ihrem Einzug in Schweden die deutsche Gemeinde be­suchte. Im Anfang des vorigen Jahrhunderts voll­zog sich auch hier derselbe Vorgang wie m Norr­köping. Infolge starker Schrumpfung ihrer deutsch bewußten Mitgliedschaft wurde die Gemeinde nach längerem Widerstand im Jahre 1846 aufgelöst. Die Kirche mit ihrem schmucken Kuppelbau sthet heute noch am Marktplatz der Stadt.Zahlreiche hervor­ragende deutsche Männer wirkten hier und gelang­ten auch außerhalb ihrer Gemeinde zu Würde und

Die größte der drei eingegangenen deutschen Ge­meinden war die Caroli-Gemeinde in Malmö. Wenngleich sich schon im Mittelalter sehr viele deutsche Kaufleute und Handwerker in Malmo ansiedelten, kam es erst durch die tatkräftige Für­sorge des Generalgouverneurs Rütger von A s ch e b e r g zur Bildung einer eigenen deutschen Gemeinde. Rütger von Ascheberg, Sohn deutscher Eltern, gehört zu den ruhmreichsten und verdienst­vollsten Heerführern und Organisatoren des schwe­dischen Staatswesens. Er fand in der deutschen Kirche zu Gothenburq seine letzte Ruhestätte. Im Jahre 1683 verlieh König Carl XI. der deutschen Kolonie in Malmö das Recht auf Gründung einer Kirchengemeinde, deren erster Pfarrer Magister Rummel war. 1693 wurde die Kirche eingeweiht; sie erhielt ihren Namen nach dem König, der ihr die Privilegien gab. Wie im übrigen Schweden, so schrumpfte auch hier das Deutschtum im ausgehen­den 18. Jahrhundert zusammen. In den 60er Jah­ren des vorigen Jahrhunderts hörte der deutsche Gottesdienst aus Mangel an Beteiligung gänzlich auf. Die Kirche wurde 1879 wegen Baufälligkeit

Im Verlaufe ergaben sich am Aktienmarkt bei leichter Geschäftszunahme leichte Schwankungen, die Grundtendenz war recht fest. Im allgemeinen wichen die Kurse gegen den Anfangsstand um etwa 0,25 bis 0.50 v. H. nach beiden Seiten ab, wobei aber Erhöhungen überwogen haben. Lebhafter waren Westdeutsche Kaufhof, JG^Farben, sowie einige Elektro- und Montanwerte. Kunstseide AKU. erholten sich auf 86.40 nach zutiefst 83,50 Schwa- eher lagen Otavi Minen mit 40,50 nach 41,25. Am Einheitsmarkt blieben Brauereiaktien weiter gejucht Von Bankaktien zogen Commerzbank auf 102,75 (102,75) und DD-Bank auf 104 (103,50) an. Kon­serven Braun wurden mitMinus-Zeichen ange­schrieben. , .

Der Rentenmarkt lag spater still und unver­ändert. Etwas Geschäft hatten Ungarn Gold, die zwischen 12,90 bis 13,10 schwankten. Obligationen der Verein. Stahlwerke erfuhren meist leichte Er­höhungen. Goldpfandbriefe blieben unverändert, Liguidationswerte lagen uneinheitlich und meist niedriger, Stadtanleihen teilweise fester, 4,5 (6) Frankfurter 94 (93,50), 4,5 Mainz v. 28 93,50 (93,13). r o

Im Freiverkehr nannte man Wayß & Frey- tag 127 bis 128, VDM. 142, Grvwag 86.

Frankfurter Schlachwießmarkt.

den Steinbruch gestürzt. Der genaue Hergang des Unfalles konnte bisher nicht restlos geklärt werden.

Todesopfer einer engen Straße.

* Schotten, 11. Okt. Beim Begegnen Meier Fuhrwerke in einer engen Straße unserer Stadt wurde ein auswärtiger R e i s e n d e r, der aus dem Bürgersteig ging, von einem Fuhrw^k an- gefahren. Er stürzte und erlitt dabei schwere Verletzungen, denen er im Krankenhaus er l a g.

3m Waschzuber tödlich verbrüht.

* Nidda, 11. Okt. In dem Nachbarort Nie- der-Mockstadt stürzte das vier 3 ah re alte Söhnchen des Krankenkassenangestellten Za° miner im Hofe vor der Waschküche rückwärts in einen ^uber mit h e i ß e r W a s chb r u h e. Das Kind wurde dabei so schwer verbrüht, daß es am nächsten Tage im Friedberger Kran­kenhaus ft a r b.

Landkreis Gießen.

= Garbenteich, 12. Okt. Arn Samstag er­eignete sich in unserem Orte ein V e r k ehr s u n - fall, her leicht Mimmste folgen nach sich ziehen tonnte. Das sechsjährige Töchterchen des hiesigen Stationsvorstehers Heinrich Schorge lief plötzlich aus dem Kreis Ipielenher Kameradmnen EM Auto, das von Gießen kam, vor die Rader. Gluck- licherweife fuhr der Kraftwagen nur mit geringer Geschwindigkeit, so daß der Fahrzeugfuhrer seinen Wagen rasch zum Stehen bringen konnte. Em Zu­sammenstoß war allerdings nicht zu vermeiden. Das

: Kind geriet gegen einen der

i Glasscheibe zertrümmert wurde. Das Mädchen erlitt i dabei erhebliche Schnittwunden im Gesicht und l mußte in ärztliche Behandlung gebracht werden.

Sonderzüge zum Gallusmarkt in Grünberg.

+@rünberg, 10. Okt. Die Reichsbahn läßt anläßlich des G a l l u s m a r k t e s am Mittwoch, 14 Oktober, auf der Strecke Gießen Grün- berg folgenden Sonderzug verkehren: Gie- ßen ab 9.30 Uhr, Rädg-N ab 9.41, Großen-Busick ab 9.46, Reiskirchen ab 9.53, Saasen ab 10.03, Göbelnrod ab 10.08, Grünberg an 10.13; auf der Strecke Burg- und N i e d e r g e rn u n d e n Grünberg den Sonderzug: Burg- und Nieder- gemünden ab 11.00 Uhr, Nieder-Ohmen ab 11.08, Mücke ab 11.16, Grünberg an 11.24.

Auf der Butzbach-Liche r.Eis e n b a h n ver- kehren folgende zwei Sonderzuge: Lich ab 13.00 Uhr, Grünberg an 13.48; Grimberg vb 20.35, Lich an 21.25. Außerdem gelten die zum Besuche des Gallusmarktes am 14. Oktober für aüe 3uge und Kraftwagen ausgegebenen einfachen Fahrkarten auch zur Rückfahrt, und zwar wahlweise für Zuge und Kraftwagen. Damit wird also an diesem Tage eine 50prozentige Fahrpreisermäßigung gewahrt.

Die deutschen Gemeinden zu Norrköping und Karlskrona sind n-rschwund-n, bte d-u sche ®e- meinbe in Malmö ist in neuer Gestatt wieder ent- standen. All- dies- drei G-M-Mden r°ben viel sirr die Entwicklung jener Städte bedeutet. Sie haben Schweden -ine Reihe tüchtiger Manner auf allen L-bensgebieten geschenkt. Oft haben [i » W Posten innegehabt und bedeutende Aemter be - det. Handel und Industrie, Gewerbe und Militär- wesen sowie Wissenschaft und Politik weisen deutsche Namen mit Klang aus. Es gibt viele S-m-li-n h »- zulande, welche kaum noch wissen, daß sie o e u t scheu Ursprungs sind...

Rummel sowie Grabsteine an der Kirchenmauer und nicht zuletzt deutsche Urkunden aller Art er- innern an die ehemals deutsche Gemeinde. Indessen erfolgte 1921 in Malmö eine neue deutsche Ge­meindegründung, als eine aus Lübeck gebürtige Frau, die Gattin eines Schweden namens L a r |» Pon, eine Stiftung von 125 000 Kronen zum Bau einer Kirche hinterließ. Die im Stadtteil Fridhem gelegene schöne Kirche wurde anläßlich der ersten Konferenz der deutschen Geistlichen m Skandinavien im Jahre 1931 eingeweiht. Diese Gemeinde ist eine rein deutsche Auslandsgemeinde, die nichts mit der schwedischen Kirche zu tun hat und

tene Zeit den einen oder anderen zur Rückkehr in die ferne Heimat tief.

Lob Oer Organisation.

Das Ausmaß aller vorbereitenden Arbeit und t Verantwortung für diese große Fahrt des Alten l Führerkorps durch den Gau Hessen-Nassau kann i wohl nur derjenige ermessen, der selbst dabei sein < vnb überall benyrEen konnte, wie ausgezeichnet alles klappte! Wie präzise An- und Abfahrts­zeiten eingehalten wurden, wie für alles gesorgt ! worden mar, wie keiner der Fahrtteilnehmer auch . nur die geringste Unbequemlichkeit auf sich zu neh- < men brauchte. Durch diese vorbildliche vorbereitende Organisationsarbeit war allein es möglich gewor­den, den Fahrtteilnehmern das große Erlebnis zu bereiten, das ihnen so beschieden werden konnte.

Sicherlich interessieren einige Einzelheiten: 450 Kilometer legten die Omnibusse insgesamt wahrend dieser vergangenen Tage zurück und während dieser langen Fahrt kreuzte kein Auto den Weg der Ko- konne, überholte kaum ein Kraftfahrzeug die Omni­busse und kam kein anderes Fahrzeug den Wagen entgegen. Diese Sicherungsarbeit für die Ommbus- kolonne wurde durch das NSKK. der Gruppe Hessen geleistet. Durch diese Sicherungsarbeit wurde jeg- Ucher Verkehrsunfall vermieden.

Es mar für diese Fahrt schlechterdings an alles gedacht morden. Alle Unterkünfte für die Kame­raden mären auf das Beste für den Besuch vor­bereitet. Keiner der Fahrtteilnehmer brauchte sich um feinen Koffer zu bemühen, niemand brauchte zu befürchten, daß er vielleicht die frühe Abfahrts­zeit in Frankfurt, Rüdesheim oder Wiesbaden ver­schlafen mürbe, denn die Fahrtleitung hatte an die einzelnen Hotels genaue Weckorders ausgegeben.

Wer seinen Angehörigen von seinen Erlebnissen berichten und ihnen Grüße übermitteln wollte, brauchte nie nach dem nächsten Briefkasten zu fra­gen, denn ein besonderesFahrbares Postamt" gehörte zur Kolonne und war stets stark belagert. Für diese Fahrt war übrigens auch ein besonderer Stempel angefertigt worden, der das Entzücken aller Philatelisten bilden dürfte.

Manche Aufmerksamkeit wurde den Alten Kämp­fern erwiesen in der Form von kleinen Erinne­rungsgeschenken, wie sie sich aus den Besonder­heiten der Landschaft, ihres Handwerks und ihrer Industrie ergeben. So manche Aufmerksamkeit wurde mit freundlicher Widmung überreicht. Es ist hier nicht möglich, die Fülle aller Arbeit, die not­wendig war, auch nur zu umreißen, um das Treffen des Alten Führerkorps zu dem Erlebnis zu gestal­ten, das es geworden war. Die Gesamtorganisation lag in Händen des Gaupropagandaleiters in Hessen- Nassau, Müller-Scheid. Das ganze Treffen wurde eine Huldigung und ein einziges Zeichen der Dankbarkeit der Bevölkerung des Gaues Heffen- Naffau an die Alten Kämpfer der Partei.

8M?« sFBS;'®'"'"

Silb-rMtz-, die Oelbilder °°n Luther und Pfarrer d.e Untergängen^

Heute bestehen nur noch zwei deutsche i Gemeinden als selbständige Glieder der Lan- i oeskirche, das ist die St. G e r t r u d s g e m e l n d e ; in Stockholm, die sich aus der mittelalterlichen katholischen Brüderschaft desselben Namens heraus entwickelte, und ferner die in die Zeit Gustav Adolf II. hineinreichende Christinengemeinde in ©Ottenburg. Die älteste von den drei in­zwischen eingegangenen Gemeinden war die Hed- wigsgemeinde in Norrköping. Schon 1613 erhielten die dortigen Deutschen vom Herzog Johann die Erlaubnis zur Bildung einer eigenen Kirchengemeinde. Im Jahre 1632 erschien der e r st e d e u t s ch e P f a r r e r, der Thüringer Chri­stian Tarter, der zugleich auch die Leitung der bald darauf entstandenen deutschen Schule über­nahm. 1673 wurde das Kirchengebäude m Gegen­wart des Königs Carls XI. und der deutschgebore­nen Königinwitwe Hedwig Eleonore eingeweiht 1719 siel die Kirche bei der Einnahme der Stadt durch die Russen einer Feuerbrunst zum Opfer. Die große Opferwilligkeit der Gemeinde ließ die Kirche einige Jahre später neu entstehen. Im ausgehen­den 18. Jahrhundert nahm die Zahl der Deutschen beträchtlich ab; der größte Teil der Gemeinde war damals schon verschwedet. Diese schwedische Gruppe setzte unter König Gustav III. im Jahre 1775 die Berufung eines schwedis chen Haupt­pa st o r s neben dem deutschen durch. 1808 verzog der letzte deutsche Pfarrer Johann Anton L ü d e k e nach der St. Gertrudsgemeinde nach Stockholm. Das Eigenleben der deutschen Kirchengemeinde erstarb.

Einige Jahre länger als die Gemeinde erhielt sich die deutsche Schule, die allmählich in eine Handels- und Kaufmannsschule umgeändert wurde und schließlich 1817 völlig erlosch. An die einstmals deutsche Gemeinde erinnert heute noch ihr altes Kirchengebäude, das jetzt allgemein Tyska Kyrkan, Deutsche Kirche, genannt wird; der Platz, auf dem die Kirche steht, heißt Tyska Target. Die Zahl der Deutschen in Norrköping ist heute nicht groß, sie dürfte sich auf etwa 50 belaufen. Einige von ihnen find wohlhabende Kaufleute und angesehene Bürger der Stadt. Norrköping beherbergt heute Die bedeutendste Textilindustrie des Landes, die - auf eine Jahrhunderte alte bewährte Ueberlieferung - zurückblicken kann und an deren Entstehen und Ent- - Wicklung der deutsche Anteil gewiß nicht unmaß-

Realisationen.

Am Aktienmarkt war die Haltung nM)t ganz einheitlich, es überwogen aber leichte Er­höhungen, lediglich nach den ersten Kursen ergaben sich wieder kleine Abschwächungen. Montanwerte blieben auf den Bericht der Verein Stahlwerke etwas gefragt, Vereinigte Stahl 119,75 bis 119 (119,25) Klöckner 125,50 (124,75), Buderus 118,50 (118), Mannesmann unv. 115, Rheinstahl 0,50 vom Hundert niedriger, ferner gewannen Farpener 1 v H., dagegen Otavi 41,25 (41,65). Chemische Werte lagen still, JG.-Farben mit 175,25 unver­ändert, Scheideanstalt 0.50 v. H. unter gestern abend. Zellstoffaktien blieben gefragt Waldhof 163,90 (161,75), Aschaffenburg 140,50 (140), Feld­mühle nach Pause 141,75 (139.25). Auch Elektro­papiere wurden gesucht bei Kursbesserungen bis 1 v. H., ferner zogen Westdeutsche Kaufhof auf den Bericht über die Warenhaus-Umsätze auf 58,13 (57,50), Reichsbank 1,25, Rheinstahl 1,25, Cement Heidelberg 2 und Hapaq 0,75 v. H. an. Maschmen- und Motorenaktien blieben voll behauptet. Aus­landaktien lagen weiter schwach. AKU. 84,65 bis 84 (87), Chade AC 410 (424).

Renten blieben bei kleinen Umsätzen freund­lich gedimmt. Altbesitz 118,25 (118), Kommunal- Umschuldung 88,75, späte Schuldbuchforderungen 98,13, Zinsvergütungsscheine 93,50. Zertis. Dollar- Bonds bröckelten nach unverändertem Beginn leicht ab. Von Auslandanleihen Ungarn Gold 13,13 bis Marktverlauf.- Rinder und Schweine zugeteilt, Kal- 12,80 (13,25), 4proz. Rumänen 7,30 (7,25). ' ber, Hammel und Schafe mittelmäßig.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. HL

Berlin

Jranifurt a. M.

Berlin

Jranfturt a. Di.

Schluß!.

kurs

börse

9-10 ,10-10.

118,5

118

118,25

117,9

100,13

100

99,9

98,8

98,75

98,75

98,75

175,75

174,75

97

97

97

100,4

100,2

93

93

130,25

124,25

123

123,25

123,5

97

97

Schultheis Patzenhoser

4

100,4

100,5

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O

W

100,75

100,65

100,75

100,5

97,5

97,5

97,5

97,5

142

213,25

US

Die hinter den

101,25

98,13

103,13

101,4

98,13

103,9

118

142,5

149,5

117,65

120,5

168,5

86,4 94,25 165,25

140,5

120,5

168,25

58,5

410

202

172

101,25

98,13

103,13

6

6

6

8 7

144

125,5

115,25

38,75

161,5

130

160,5

139,5

145

141,5

125

113,9

7

9

5

6

5

57,5 424

202

171

230,5

154,5

119,25

40,5

133,75

131,5

175,5

273,5

119,25

138,75

146,5

Echlußk. Mittag- börse

118,5

139,9

146,25

34

3,13

13,25

10,25 10,75

14,65

140,9 161

204 151

38,25

162

131

158,5

139,13

144,25

132,25

139,65

160,5

201

150,5

5

6

Schluß« iurü

8 ')

')

9

12

11

Schluß« turö

0

8

95 109,8

95

109,8

106,25

90,75

93,25

161,75

139,5

115

120

167,5

87,9

57,13

427

201,75

171,5

A.E.G.

Bekula

119

142,75

154,5

118

Schlußl. Abend­börse

Rheinische Elektrizität

Rhein. Wests. Eleitr.

Schuckert L Co......

Siemens L Halske...

Lahmeyer LCo.....

118

142,5

149

118,25

175,25

274 117,75 137,5

146

38,75

162

130

160,9

139,5

145,13

132

140

161,75

206

151

119

144

155

118,5

181

144

125,75

115,4

95

109,75

87

96

161,75

140

95

109,75

3,3

13

10,5

10,5

.. 6

.. 8

.. 8

38,4

161,5

131

159

139,25

143,75

133

140,5

160,5

201,13

150

jueno» Am Brüssel .... Rio de Jan. Sofia .....

Kopenhagen Danzig.... London.... HelstngforS. Paris .....

Holland ...

Italien....

Japan .....

Jugoslawien Oslo Wien Lissabon... Stockholm.. Schweiz ... Spanien... Prag......

Budapest .. Neuyork ...

4% Oesterreichische Goldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/t% desgl. von 1913.........

5% aügest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Aniethe Geriet.....................

BuderuS 4

Deutsche Erdöl 4

Harpener................. 2%

Hoejck EilenKöln-Neuessen .. 3

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft .............7

Kelten & Guilleaume 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

117,5

138,5

144,75

I. G. Farben-Jndustrie Scheideanstalt........

Goldschmidt Rütgerswerke Metallgesellschaft

106

86

94,5 166,25 141,25 114,25

120,5

167,25

88

58,75

407,5

202

172,5

36

3,2

13,3

10,25

11,25

14,7

10-10.

160

138,9

231

155

119,4

40,9

134,5

133

189

33 I 32,25 I 33 97 97 -

214 213 I 214,5 !

Grttznec....................O|

Mainlraftwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker ....... 1O|

3,2 13,25

10,5 11,25 14,65

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß^5v^

Bemberg...........

Zellstoff Waldhof ....

Zellstoff Aschaffenburg

Dessauer Gas .......

Daimler Motoren ....

Deutsche Linoleum ...

Lrenstein & Koppel ..

Westdeutsche Kaufhof.

Chade ..............

Accumulatoren-Fabrik

Conti-Gummi.......

Philipp Hol,mann ....

Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..

4 131

7 156

6| 156,5 I

Ilse Bergbau .......

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke .......

Mannesmann-Röhren

Ecblußt.

9 10.

101,4

98

103,5

9.10 iöT 138 230,5

153

118,65 41,65 132,5

131,75 183

10 10-

160

Amerikanische Roten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten -

Englische Noten .................

Französische Noten .........

Holländische Noten

Italienische Noten .........

Norwegische Noten ............. Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten Schweizer Noten........ ........

Spanische Noten

Ungarische Noten

Datum

5% Deutsche Retchsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934

5yt% Young-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mst

Auslos.-Rechten ............

4yt% Deutsche Reichspostschahan Weisungen von 1934, I

4%% ehem. 8% Hessischer Volks­staat 1929 (rückzahlb. 102%) ...

4y2% ehem. 8% Hessische Landes bank Darmstadt Gold 81.12...

5%% ehem. 4y,% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLigu.

4Vi% ehem. 8% Darmst. Komm

Landesb.Goldschuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mt> Auslos.-Rechten ..........

Deutsche Komm. Sammelabl. An

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpfe. 15 unkündbar bis 193o

6%% ehem. 4/2% Franks. HyP- Bank-Liqu-'Psandbriefe.....

5 y2°/o ehem. 4%% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe. ...

4V.% ehem. 8% Pr. Landespfand­

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 414% ehern. 7% Pr. Landespfand

briefanst., Gold Komm. Obl. 20

Steuergutich.Berrechnungsk. 84-38

börse

1010.

131 I 130,51

157,25 I -

156,51 -l

Datum | 9-10.

Mansselver Bergbau....... 6%! 159,75

Kokswerke .................. 6I

Rheinische Braunkohlen .... 121 230

Rheinstahl .................

Bereinigte Stahlwerke 8%) 119,25

Otavi Minen ...............0 41,65

Kaliwerke Aschersleben........b 132,5

Kaliwerke Westeregeln........5 128

Kaliwerke Salzdetfurth 7%| 183

Frankfurt a.M. |

Berlin

Schluß­kurs

Schlußl. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. mittag» börse

Datum

9.10-

10.10

9.10

10.10

4% oesgi. Gene h ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

8,4

8,5

8,4

8,3

4V2°X»Rumän.vereinh.Rentev.l913

12,75

12,4

12,25

12,4

4% Rumänische vereinh. Rente .

7,25

7,2

7,3

/ ,4

2y4% Anatolier.............

41,9

39,25

41

39,75

Hamburg-Amerika-Paket .....O

16

16,75

16

16,5

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

40,25

40,75

Norddeutscher Lloyd .........O

16,25

16,75

16,25

16,65

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O

119

118,5

118,9

119,4

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

124,25

125

124,75

125

Commerz- und Privat-Bank ... 4

102,25

102,75

102

102,75

Deutsche Bank und Dtsconto»

Gesellschaft................ 4

103,5

104

103

104

Dresdner Bank.............. 4

103,5

104,25

103

104,25

Reichsbank ..... 1-

192,25

193,5

192,5

193,25

g.Oktober

10.Oktober

Amtliche Notierung Geld | Brief

Amtliche Notierung

Geld | Brie-

0,692

0,696

0,693

0,697

41,92

42,00

41,88

41,96

0,145

0,147

0,145

0,147

3,047

3,053

3,047

3,053

54,46

54,56

54,50

54,60

47,04

47,14

47,04

47,14

12,195

12,225

12,205

12,235

5,38

5,39

5,385

5,395

11,62

11,64

11,615

11,635

132,17

132,43

132,57

132,83

13,09

13,11

13,09

13,11

0,712

0,714

0,713

0,715

5,654

5,666

5,654

5,666

61,29

61,41

61,34

61,46

48,95

49,05

48,95

49,05

11,08

11,10

11,09

11,11

62,88

63,00

62,93

63,05

57,32

57,44

57,36

57,48

26,97

27,03

26,97

27,03

2,485

2,493

2,489

1 2,493

Banknoten.

Berlin,IQ.Oktober________

Gelb

2,451

2,471

41,72

41,88

54,34

54,56

12,18

12,22

11,565

11,605

132,19

132,71

61,18

61,42

62,76

63,02

57,21

57,43

25,95

26ji

SW

.hfjtrfl

* 3r,ht eute

vSä'«

Iw

iS*,

Diel

Von

Tugend fragt 1 M dem Schöne

Naturforscher, Elchen haben müf

Mellwürdiastf nuner in einer le: Echagnenttäusc i r fr Wirtlid) ter 0,511 dm Sorftet

?

",r weit, 6a *'1 aut, $a i;>

c ®enn es hodi W ciiiem Qteml

.bchopfung,n - len " Me

Kamp! JQInPlcn i farm mit r5 ^Qleir ihrer niLfein.;r all, [fiten. hnbQ^u r ^nen bi ?le « echt

tzch.

'M hn7nberb jWfd! Joü m l«^ereiten

Aschen

<ropen Jieben > vor ^kote ? outfi ,.ober u N Die? Wächst

455* iss'«* kW

e"5 5 Des Sri lI Die !'* b t und ®U'

IssteLungM W |a5 Bitte zu teil» ffir bie k°mmend ime

lutunft. Die« ' Wolle nicht le-cht Hine Antwort. G it),niet dem W;

Vertretung k iot Ortsgruppe^ Lindt Friedberg, ffiauernftabt und Verhältnis Ifcrung in p ßanbesbauernfu Sie Fragen, die Men Arbeitssah' i n bezug auf die ilen auf den Arb inqehend befproc künftigen

I m unsere Eren mitten wir uns > hr den Wall dl en. Unsere Lage Soden herauszuh ie Werte schaffe )er Bauer wird üllt ist, seine Pfli iationnlsoziatlsmi tmpszeit werden iiHen, der es vei lobens und seine iie Wetteraue Bob en" eingehei fiihrer ber Stadt ins die Bestrebun, lesunden haben. '< essor Dl Blech Whe bie(e Schau miernführer eröffi ! fcodw. Mchen b ttoikn, mi wk SchvUe Wxv x» Zukunft des den freudig klang be Raum, der dam Nationallieder.

Ein Sang

lleß die Umsich! eine lehrreiche ( Ländern für all« ist. Am eindring Heimatschau