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Räuberklüste der böhmischen Walder und an die
de st große von 1,78 Meter ausweise nicht älter als 23 Jahre sein.
Don den Bewerbern ist mitzubringen: ein Polizei-
v. h. höhere Summe.
Verheerender Taifun über den Philippinen.
liches Führungszeugnis und ein von einer Parteidienststelle ausgestelltes politisches Zuverlässigteits- zeugnis.
Die Musterungen finden statt:
in Koblenz: Rheinanlagen 15, 5. SS.-Standarte, am 29. Oktober 1936, 10 Uhr;
in Marburg: Robert-Koch-Straße 7, SS.-Dienst» stelle, am 30. Oktober 1936, 14 Uhr;
in Kassel: Kölnische Straße 97, SS.-Abschnitt XXX, am 31. Oktober 1936, 14 Uhr.
Die aus Hlanila berichtet wird, suchte einer der schwersten Taifune in der Geschichte der Philip- pinen die Insel Luzon heim. Das Unwetter richtete furchtbare Verwüstungen in dem Landes- innern an. Es verursachte riesige Springfluten in der Bucht von Manila und ließ viele Flüsse über ihre Ufer treten. Dabei wurden in den Provinzen Vueva Ezija und Pamana ganze Dörfer weggeschwemmt. Bisher wurden 5 0 Leichen geborgen. 400 Personen werden vermißt: sie sind wahrscheinlich ertrunken. Große Mengen Vieh wurden getötet. Der Schaden ist noch nicht abzu- fehen, da die Verbindungen mit der Unwetter- gegend unterbrochen sind. Die Totenzahl wachst stündig. Der Taifun wütete über 40 Stunden ununterbrochen und zog nur wenige Kilometer an Manila vorbei.
Buenos Aires—Frankfurt a. M. in 78 Stunden.
Die mit der Lufthansa am Sonntagnachmittaa in Frankfurt am Main aus Südamerika eingetroffene Luftpost ist von Buenos Aires aus genau 7 8 Stunden und 1 Minute unterwegs gewesen. Die Flugzeuge haben in dieser Zeit insgesamt 14 000 Kilometer durchflogen und den Ozean wie allwöchentlich überquert.
Die Siegerpaare
in der Deutschen Tanzmeisterschaft 1936.
Bei der Deutschen Tanzmeisterschaft 1936, die im Kurhaus zu Wiesbaden ausgetragen wurde, ging das Münchener Paar Herr Lottersberger/ Frl. B öckel als Sieger hervor und errang damit gleichzeitig den vom Reichsverband zur Pflege des deutschen Gesellschaftstanzes gestifteten Wanderpreis. Den zweiten Platz belegten Herr Klumverg und Fräulein Kevel, den dritten das Geschwifterpaar H o n n a y, beide Paare aus Köln.
Kreuzer „Emden" zur Ausbildungsreise ausgelaufen.
Bei strahlendem Herbstwetter hat der Schulkreuzer „Emde n" am Samstag seinen Heimat- Hafen Wilhelmshaven zu einer "15.br monatigen Ausbildungsreise verlassen. Nachdem der Kreuzer seinen Liegeplatz verlassen und an der
Aites und neues, ernstes und heiteres Schauspiel
Theaterbrief aus der Zieichshauptstadt.
Die drei Häuser der Volksbühne (Theater am Horft-Wesfel-Platz, am Nollendorfplatz, in der Saarlandstrahe) treten unter neuer Leitung in diese Spielzeit. Eugen Klöpfer, der als Generalintendant die Leitung der Bühnen übernommen hat, beginnt seine Wirksamkeit im Theater am Horst-Wessel-Platz mit der Einstudierung der „Räude r", einer Aufführung, die in einer geschickten dramaturgischen Zusammenfassung nichts Wesentliches von Schillers stürmendem Jugenddrama schuldig bleibt, auch solche Szenen nicht, denen man sonst gerne ausweicht. Benno v. Arent
In der Ausführung des Deutschen Theaters ersetzte die Bühne aus eigenen Mitteln, was der Text nicht mehr hergibt. Daß die Vorstellung nicht zu einer trockenen Stunde Literaturgeschichte wurde, sondern ein Abend unbeschwerter Heiterkeit, getragen von der lachenden Zustimmung des Publikums, das ist ein Verdienst des Spielleiters Ernst Karchow und seines Bühnenbildners Ernst Schütte. Dieser stellte eine schelmische Szenerie des Rokoko in bauklötzchenhafter Stilisierung auf die Bühne und holte sich beim Kreisen der Drehscheibe für diese formenkühne und farbenschöne Augenweide einen Sonderapplaus. Karchow glättete den Text, half ihm an sprachlicher Durch- schlagskraft nach und war auch in der vervoll- ständigenden Bearbeitung nicht zimperlich. Was das prachtvoll ausgeglichene Ensemble unter seiner <*?•_<.----- an glitzernden, mimischen
*' " ')tem bot, be-
Das Deutsche Theater stellt einen ausgesprochenen Erfolg an den Beginn: Gerhart Haupt- manns neues Werk: „Hamlet in Witten- b e r g", mit dem Hauptmann einen, seinen ersten Teil zu Shakespeares „Hamlet" geschrieben hat, ohne damit den Anspruch zu erheben, mit dem „unsterblichen Briten" in Wettbewerb zu treten. So empfängt das Schauspiel Wärme und Stärke von Shakespeares Hamletgestalt, seinem Wesen und vorbestimmten Schicksal, dessen Schatten schon jetzt den Helden verdunkelt, da er auf der Wittenberger Hohen Schule weilt. Hauptmann sieht ihn, wie er durch die Liebe zu dem Zigeunermädchen Hamida verzaubert wird, wie er sich müht, sich aus Jugendirrungen zu befreien, um sich einer harten Aufgabe wert zu zeigen, die sich schon ankündet und ihn am Ende zu einem neuen Leben nach Dänemark ruft: So wird das Schauspiel der Abschied eines Jünglings von seiner Jugend. Ein gestaltenreiches, großes, farbiges Theater: Mittelalterliche Daganten, geheimnisvolle Kavaliere, Tanz, Rosenfest, Freudenhaus — dazwischen die Gestalt des alten Me- lanchthon (Theodor Loos), eines verkommenen Scholaren (Otto Wernicke) und als Hamlet Albin Skoda, der sich den wechselnden Stimmungen des Dänenprinzen wundervoll einfühlt. Seine Gegenspielerin: Lizzi W a l d m ü l l e r als Hamida.
Das Deutsche Theater holte auch Shakespeares „Verlorne Liebesmüh", ein Lustspiel aus der zeitlichen Nachbarschaft der „Komödie der Irrungen^ und der „Beiden Veroneser", hervor und spielte es in der Prosaübertragung des Goethefreundes I. R. M. Lenz unter dem Titel „Amor vinci t omnia“ (Die Liebe besiegt alles). Es ist ein Stück barocken Gesellschaftstheaters, das von den Witz- und Wortgefechten lebt, die damals wie ein Sport betrieben wurden. Sind die Wortverdrehungen und die zeitgemäßen Anspielungen auch für den besten Uebersetzer kaum ins gegenwärtige Deutsch zu übertragen, so dürfte man von der ziemlich rohen Prosabearbeituna Lenzens von vornherein kein funkelndes Dialogspiel erwarten. Den genialischen Stürmer und Dränger reizte an dieser frühen Komödie des bewunderten Briten die überlegene Ironie, mit der Shakespeare die gezierte Konvention, die gelehrt scheinende Schnörkelei ad absurdum und die Natur zum Siege führt.
Berlin, im Oktober.
Mit einer eigenartigen und bedeutsamen Leistung tritt das Staatstheater am Gendarmenmarkt in die neue Spielzeit. Es gibt von dem als Dramatiker kaum bekannten Knut Hamsun das selten gespielte Schauspiel „An des Reiches P f o r t e nv', das im Jahre 1895 entstand. Ein bitterböser Titel, denn an den Toren zu Macht und Besitz stehen bei Hamsun die Menschen, die den idealen Träumen ihrer Jugend Lebewohl sagten, die sich der herrschenden llberalistischen Richtung anbequemten und ihre Ueberzeuaung verleugneten. So hat es einst der alte Professor Gylling getan, so tat es eben der junge Dr. Jerven, und der wendige Journalist Bondesen ist ohnehin in allen Lagern zu Hause. Nur der Kandidat Kareno vermag nicht zu „retrübieren"; er widerruft nicht, obwohl er von Armut bedrängt wird, obwohl die Liberalen ihn durch Versprechungen und Drohungen zu bewegen suchen. Wofür ihm ein vernichtender Lohn wird: Die lauen Freunde wenden sich von ihm ab, seine Frau geht mit dem Journalisten davon, sein Haushalt wird gepfändet, er ist bürgerlich tot.
Unter der Leitung von Lothar M ü t h e I werden diese vier Akte ein schlechthin vorbildliches Kammer- spiel, das alle Hinterhältigkeiten, Verstecktheiten und die zwischen den Worten schwebenden Spannungen des bohrenden Hamsun-Dialogs bis in jeden Satz, in jede Bewegung ausdeutet und ausleuchtet, eine theatralische Filigranarbeit, aber durch so viele Proben gegangen, daß auch der letzte Rest aller Künstlichkeit von ihr gefallen ist. Ein wundervoll ausgewogenes Zusammenspiel, das zur Hauptsache von Müthel selbst und von Luise Ullrich getragen wird, aber auch von den anderen: Claus Clausen, ein bleicher, vom Gewissen gepeinigter Abtrünniger, Hannsgeorg Laubenthal, der Journalist, und Paul Bildt, der alte „liberale" Professor, die verknöcherte Unduldsamkeit. Traugott Müller hat um diese Vorgänge einen Jugendstilsalon gebaut, der die Atmosphäre des Dramas auffängt und abspiegelt: er spielt mit.
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Eindrücke aus anderer Welt im Theater am Kurfürstendamm: eine Art dramatischer Reportage aus dem Artistenleben, die der Verfasser Georg Fraser nach Studien in hiesigen Varietes schrieb: „R e a e n b o g e n". Es gelingt ihm etwas wie ein Anschauungsunterricht über das Dasein der Artisten, das er sachlich, nüchtern und ohne die übliche romantische Bajazzoverklärung zeigen möchte. Es geht um den Bestand der Truppe der „Drei Regenbogen-Zisters", der durch „Morus, den Verächter des Todes" bedroht wird, bis sich nach Überstandener Gefahr die drei Mitglieder um so fester zusammenfinden. Die farbige und geschickte Regie Fritz Holls kann den sentimentalen und verschwommenen Schluß nicht verdecken, sie bewährt sich aber an Agnes Straub, die sehr beherrscht und maßvoll erscheint, und an Walter Rilla, der den todesoerachtenden Kunstschützen mit Takt und Wärme spielt. * Bo-
digkeit der textlichen Grundlage. Bruno Hübner, Wilfried Seyferth, Hans B r a u s e ro e tt c r, Paul Verhoeven und Karin Evans seien als hervorragende Glieder der vorbildlich geschlossenen Spielgemeinschaft genannt.
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Nach wechselvollen Schicksalen öffnete auch das Schiller-Theater in Charlottenburg wieder eine Pforten. Hinter dem Unternehmen steht jetzt )ie Stadt Berlin mit einem finanziellen Zuschuß. Ein ausgesprochener Erfolg wurde die erste Vorstellung. Mit der Berliner Erstaufführung des Schauspiels „Der andere Feldherr' von Hanns G o b s ch am Geburtstage Hindenburgs setzte sie zugleich dem russischen Armeeführer Samsonow ein ehrenvolles Denkmal uqd ließ aus der Verzweiflung des unglücklichen Gönerals die Apotheose des Siegers von Tannenberg aufsteigen. In sauberer, dramaturgischer Arbeit zeigt Gobsch die Zusammenhänge der Schlacht bei Tannenberg von Der russischen Seite. Die Niederlage erscheint ebenso sehr als Folge der überlegenen deutschen Kriegskunst wie als verhängnisvolle Wirkung der Uneinigkeit in den obersten russischen Befehlsinstanzen. Indem Samsonow wider bessere Einsicht zum Kadavergehorsam gezwungen wird, ersteht eine Tragödie der Passivität, deren einzelne Phasen bis zum Zusammenbruch des Armeeführers die Stationen die- es Schauspiels bilden, lieber die Gemeinplätze des Dialogs spielt Heinrich George als Samsonow glücklich hinweg. Er gestaltet mit stärkstem inneren Einsatz die seelische Tragödie eines im Mark getroffenen Offiziers und erringt dem Autor einen jubelnden Premierenerfolg. In der klaren, auf militärische Knappheit bedachten Aufführung Ernst Stahl-Nachbaurs müssen bie übrigen Personen notwendigerweise Stichworte bringende Randfiguren bleiben. Jac-
Kunst und Wissenschaft.
Zwei Zeitschriften verboten.
Berlin, 11. Oft. (DNB.) Der Reichsmini- st er für Volksaufklärung und Propaganda hat die im Verlage Albert Langen-Georg Müller in München erscheinende Zeitschrift „D a s innere Reich" und die von E. F. von Gordon herausaegebene Zeitschrift „Der Querschnitt" bis auf weiteres verboten. „Das innere Reich' brachte in seiner Augustnummer einen Aussatz „Friedrich der Große" von Rudolf Thiel, der eine gemeine, niederträchtige Besudelung und Verhunzung des Charakters Friedrichs des Großen darstellt. — „Der Querschnitt" brachte in feiner Septembernummer unter der Ueberschrist „F r e m d- Wörterbuch" eine Zusammenstellung von bös- : artigen intellektualistischen, zum Teil geradezu staatsfeindlichen Verirrungen. — Gegen die in । Frage kommenden Schriftleiter und Verfasser ist ein Verfahren vor dem Berufsgericht einge- leitet worden.
10. Jeder Bewerber darf sich grundsätzlich nur b e i einem Truppenteil melden. Es wird dringend empfohlen, die Einstellungsgesuche so früh wie möglich einzureichen. Bewerber, die sich erst kurz vor Meldeschluß (für die HerbsteinsteUung 15. Jaruar 1937) bewerben, laufen Gefahr, infolge Besetzung aller freiwilligen Stellen nicht mehr berücksichtigt zu werden.
11. Einstellungsanträge beihöherenmilitä- rischen oder staatlichen Dienststellen sind zwecklos. Sie verzögern nur die Bearbeitung zum Nachteil des Bewerbers.
12. Das für den Wohnsitz des Bewerbers zuständige Wehrbezirkskommando oder Wehrmeldeamt erteilt auf Anfrage weitere Auskünfte. Dort ist auch ein Merkblatt für den Eintritt in den gewünschten Wehrmachtteil (Heer, Kriegsmarine, Luftwaffe) das alles Wissenswerte enthalt, kostenlos zu eryalten.
Freiwillige für die Le»b- ftandarte GG. Adolf Hitler.
Musterungen in Koblenz, Marburg und Kassel.
LPD. Für die zur Zeit stattfindenden Einstellungen von Freiwilligen in die Leibstandarte SS. Adolf Hitler finden am 29. Oktober 1936 in Koblenz, am 3 0. Oktober in Marburg und am 31. Oktober in Kassel Musterungen statt. Bewerber, die sich bisher noch nicht wegen ihrer Einstellung in die Leibstandarte SS. Adolf Hitler unmittelbar an diese gewandt haben, können sich an den nachfolgend angegebenen Tagen und Musterungsorten unmittelbar beider Musterungskommission der Leibstandarte melden und zur Musterung oorstellen.
Die Bewerber für die Leibstandarte SS. Adolf
tenverbänden Bewerber, die den Nachweis von Kenntnissen im Aufnehmen von Morsezeichen erbringen.
8. Kriegsmarine:
a) der größte Teil der Freiwilligen wird für den Flottendienst eingestellt, und zwar je nach Laufbahn im Januar, April, Juli oder Oktober, daneben einige Freiwillige für den K ü st e n d i e n ft (See) im April und Oktober und für den Küstendienst (Land) im Oktober.
b) Dienstzeit im Flottendienst: vier Jahre zuzüglich eines Ausbildungszuschlages, der ein Jahr nicht übersteigt; im Küstendienst zwei Jahre.
c) Meldungen sind jederzeit, möglichst ein Jahr vor dem gewünschten Einstellungstag mit dem Vermerk „Flottendienst" oder ,Küstendienst", ge- gebenen falls unter Angabe der gewünschten Laufbahn zu richten an den II. Admiral der Nordsee (Einstellung) in Wilhelmshaven oder an den II. Admiral der Ostsee (Einstellung) in Kiel.
d) Bevorzugt eingestellt werden: Handwerker aller Art, besonders aus der Metallindustrie.
9. Luftwaffe:
a) Einstellung von Freiwilligen erfolgt im Oktober 1937 bei der Flieger- und Luftnachrichtentruppe, außerdem im Avril 1937.
b) Dienstzeit bei her Flieger- und Luftnack- richtentruppe: 4% Jahre, für eine begrenzte Zahl der Freiwilligen 2 Jahre, bei der Flakartillerie und Regiment General Göring 2 Jahre.
c) Meldungen find von Bewerbern für die Frühjahrseinftellung 1937 bis spätestens 1. 12. 1936, für die Herbsteinstellung 1937 bis spätestens 15. 1. 1937 einzureichen: Für die Fliegertruppe an die Fliegerersatzabteilungen, außerdem an alle anderen Truppenteile der Fliegertruppe (Fliegergruppen, Schulen usw.), für die Flak-Artillerie an die Flakabteilungen, für die Luftnach richte n t r u p p e an Die Luftnachrichtenabtetlungen und Luftnachrichten-Ersatzabteilungen, vorläufig auch noch an die selbständigen Luftnachrichtenkompanien und .Ersatzkompanien, für das Regiment General Görina an dieses Regiment und an Luftkreiskommandos II bis VII. Sind dem Bewerber die für ihn in Betracht kommenden Truppenteile nicht bekannt, so kann er sie bei seinem zuständigen Wehrbezirkskommando oder Wehrmeldeamt erfragen.
d) Bevorzugt eingestellt werden: Handwerker aller Art, besonders auL, der Metallindustrie. Bewerber, die beriets an emem Lehrgang einer Motorsportschule des NSKK. teilgenommen haben oder sich zur Ableistung eines derartigen Lehrganges vor dem Diensteintritt verpflichten.
lieblichen, sonnenbeschienenen Flußtäler Frankens. Wichttger, daß der Geist, der die Aufführung durchdringt, von einem einheitlichen Willen getragen wird, daß Schillers Ethos aus dem Spiel überzeugend und hinreißend deutlich wird. Klöpfer stellt neue Gesichter vor: Renä Seligen als Franz, Gustav Knuth als Karl, Ruth T r u m p p als Amalia. Alexander G o l l i n g ragt aus den Räubergestalten durch die überaus charakteristische Gestaltung seines Spiegelberg hervor. Ein äußerst verheißungsvoller Auftakt. G. B.
mitzubringen.
b) Bereits gemusterte Bewerber: Die Ausstellung eines polizeilich beglaubigten Wehrpaßauszuges. Vordrucke sind bei der polizeilichen Meldebehorde erhältlich.
6. a) Die Meldung zum freiwilligen Eintritt erfolgt bann grundsätzlich nur bei dem Truppen- (Marine) teil, bei dem der Bewerber eintreten möchte. Im einzelnen: Für Heer siehe Ziffer 7c; für Kriegsmarine siehe Ziffer 8c; für Luftwaffe siehe Ziffer 9c. Die Wahl des Wehrmachtsteils (Heer, Kriegsmarine, Luftwaffe), der Waffengattung und des Truppen (Marine) teils steht dem Bewerber mit gewissen Einschränkungen frei. Angehörige der seemännischen Bevölkerung dürfen sich nur bei Marineteilen, Agehörige der fliegerischen Bevölkerung nur bet Truppenteilen der Luftwaffe melden. Zur Kriegsmarine können sich Bewerber aus dem ganzen Reich melden. Bei Heer und Luftwaffe ist die Einstellung in der Regel nur bei Truppenteilen möglich, deren Standort in der Nähe des Wohnsitzes des Bewerbers liegt.
Ausnahmsweise dürfen außer im zuständigen Bereich sich melden: _
a) Bewerber aus dem ganzen Reich. Für Heer: Bei Truppenteilen in Groß-Berlin und Potsdam, bet der Gebirgsbrigade (München), bei der Unter- offizierfchule Potsdam-Eiche. Für Luftwaffe: Bel Truppenteilen im Luftkrets VI unb Regiment General Görig (bei letzterem mit Ausnahme von Oft- '"^Freiwillig- aus Groß-Berlin Für Heer: Bei Truppenteilen im Wehrkreis I, II, III, 1. bis 3. $an zerdivision. Für Luftwaffe: Bei Truppenteilen mt
Vaus Wehrkreis VI. Für Heer: Bei Trupp-nt-ile/im Wehrkreis l. Für Luftwaffe: Bei Truppenteilen im Luftkreis I.
d) bem schriftlichen Etnstellun g s g e s u ch
Uniform (Größe 3,7X5,2 cm).
a) Einstellung von Freiwilligen erfolgt im Oktober 1937.
b) Dienstzeit zwei Jahre. __ ern.
c) Wahlder Waffengattung In
fanterie (S ch ü tz e n - K p., Ma s ch i e w K (m atV tanteriegeschütz-Kp,, Panzerabwehr^ Kp
Artillerie Nackrichtenzug, R Beobachtungsabtei-
ung?Nebelttuppe Kraftfahrkampftruppe, Pioniere, etisr as@t
Kavallerieregiment, Abteilung), be , 1935
'm "^Vnuar $»7«"Ä' bis 15. Ian uar , & Bewerber
KW 3$Ctrad)t tommenben Truppenteile
enhJr "fkh Aur Ableistung eines derarti- Umganges »or 'dem Lsteintritt oerpflich- ?en Merifteuen unb Mnnten Truppenteüen Bewerber, bie den Reiterschem besitzen. Bel Pro Nieren Bewerber, die Schiffer sind °d^ den Nachweis wassersportlicher Dorbllbung erbringen können — soweit sie nicht der feemanmschen Bevölkerung anaehören, oder Zugehörige der Teno sind, bei ^Nachrichtenabteilungen oder Truppennachrich-
Berlin, 10. Okt. (DNB.) Das Reichskriegsministerium gibt bekannt:
1. Für den Eintritt als Freiwilliger in die Wehrmacht kommen in der Regel nur Wehrpflichtige Dom vollendeten 18. bis zum vollendeten 2 5. Lebensjahr in Frage. Stichtag für die Berechnung des Lebensalters für den Eintritt im Herbst 1937 ist der 15. Oktober 1937.
Abweichend hiervon werden eingestellt:
a) beim Heer: Für die Unteroffizierschule Potsdam-Eicke Wehrpflichtige vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 20. Lebensjahr,
b) bei der Kriegsmarine: Für den F l 01 - tendienst Wehrpflichtige vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 23. Lebensjahr,
c) bei der Luftwaffe: Für bie Fliegertruppe (einschl. Sanitätsdienst) Wehrpflichtige vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 23. Lebensjahr, für die Luftnachrichtentruppe Wehr- «e vom vollendeten 17. bis zum vollendeten ensjabr.
2. Freiwillige des Geburtsjahrganges 1915 und jüngerer Geburtsjahrgänge müssen vor der Einstellung ihrer Arbeitsdienst- pflicht genügen. Sie werden behördlicherseits zum Arbeitsdienst eingezogen, nachdem ihre Annahme als Freiwillige bei einer Einheit der Wehrmacht erfolgt ist.
3. Bewerber aus den Geburtsjahrgängen 1917 bis 1919 bzw. 1920 werden nur dann eingestellt, wenn sie besonders geeignet sind und länger als zwei Jahre in der Wehrmacht dienen wollen. Von dieser Forderung zur Bereiterklärung für eine längere Dienstzeit Darf nur bet solchen Bewerbern abgesehen werden, denen durch spätere Erfüllung ihrer Arbeitsdienst- und Wehrpflicht für ihre Berufsausbildung ein beträchtlicher Nachteil erwachsen wurde.
4. Als weitere Voraussetzung für die Einstellung gilt, daß der Bewerber a) die deutsche Staatsangehörigkeit (Reichsangehörigkeit) besitzt, b) wehrwürdia ist, c) tauglich 1 oder 2 für den Weyrdienst ist, a) nicht unter Wehrpslicktaus- nahmen fällt, e) nicht Jude oder jüdischer Mischling ist, f) gerichtlich nicht vorbestraft unb auch sonst unbescholten ist, g) unverheiratet ist. Größe im allgemeinen nicht unter 1,60 Meter. Notwenbige Zahnbehandlung ist vor der Einstellung durchzuführen. Minderjährige bedürfen zum freiwilligen Eintritt der Genehmigung ihres gesetzlichen Vertreters. Bewerber, die diesen Bedingungen nicht entsprechen, können nicht eingestellt werden.
5. Dor der Meldung zum freiwilligen Eintritt haben bei der zuständigen polizeilichen Meldebehörde persönlich zu beantragen:
a) nicht gemusterte Bewerber: die Ausstellung eines Frelwilligenschoines zum Eintritt in den aktiven Wehrdienst. Zwecks Ausstellung des Freiwilligenscheines melden sich die noch nicht ge - musterten Bewerber persönlich bei der zuständigen polizeilichen Meldebehörde zur Anlegung des Wehr- ftammblattes. Personalpapiere unb von Minber- jährigen bie schriftliche, amtlich beglaubigte Erlaubnis des gesetzlichen Vertreters sind zur Anmeldung
Deulfchlanbreife
des Londoner philharmonischen Orchesters.
Botschafter von Ribbentrop hat das Londoner philharmonische Orchester unter Leitung von Sir Thomas B e e ch a m, der gleichzeitig Leiter des Londoner königlichen Opernhauses Convent Gardep ist, zu einer Konzertreise nach Deutschland eingeladen. Sir Thomas Beech am und das Londoner philharmonische Orchester werden im Laufe des November ihre Reise nach Deutschland antreten und in Berlin sowie in verschiedenen deutschen Städten Konzerte geben.
Reichsgerichtsprasidenl Dr. Vumke Dorsihender der Neuen Vachgesellschaft.
Die Neue Bachgesellschaft (E. V., Sitz Leipzig) hat den Reichsgerichtspräsidenten Dr. Dr. Erwin Bumke zum Vorsitzenden berufen an Stelle des aus Gesundheitsrücksichten von diesem Amte zurückgetrete- nen Reichsgerichtspräsidenten i. R. D. Dr. Walter Simons.
Aus aller Welt.
Großer Erfolg des ersten Eintopf- fonntagö im WHW. 1936/37.
Berlin, 11. Ott. (DNB.) Der erste Einlopf- fonntag des WHW. 1936/37 brad)fe in Groß- Berlin einen Betrag von 401 390,15 d. h. eine im Vergleich mit Oktober 1935 um etwa


