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HAy5 DER GUTEN

bedeutende Verstärkung und

Näheres bringen die Tageszeitungen

3m Zeichen der fünf Ringe

llebergabe des Olympia-Dorfes.

Der

nieure artige

Bauwerk entgegen.

395 Amerikaner kommen.

Aussichten in den Kampf. Allerdings darf die Fried­berger Mannschaft, die in dem Bantamgewichtler Römer, dem Federgewichtler Nold, dem Leicht­gewichtler Stab und dem Schwergewichtler Wag­ner ihre besten Kräfte hat, nicht unterschätzt werden.

Die Gießener Mannschaft tritt in folgender Auf­stellung an: Bantamgewicht Knaupp, Federgewicht Funk, Leichtgewicht Klotz, Weltergewicht Becker, Mittelgewicht Vetter, Halbschwergewicht Walther,

schon rechtzeitig sagen, welche wesentlichen Neuig­keiten, Reden, Gesetze usw. in der Zeitung zu er­warten sind. Es steht aber eben nicht nur das in der Zeitung, worauf der Rundfunk hinweifen kann, sondern noch vieles andere, vieles darunter, was gerade für den besondere Bedeutung haben kann, der sich einmal auf die Meldungsauslese des Rund­funks verließ und glaubte, deshalb auf feine Zei-

Mannfchaflskampf im Amgen.

Nach längerer Pause veranstaltet der 1. Kraft- und Sportklub 1893 am kommenden Samstagabend im Caf6 Leib wieder einen Mannschaftskampf im Rin-

Oesterreichs Wasserballer mußten in Wuppertal eine weitere Niederlage einstecken. Sie verloren vor tausend Zuschauern gegen den Gau Niederrhein mit 0:4.

Bei der Schweizer Radrundfahrt vom 20. bis 27. Juni werden Fahrer aus elf Nationen am Start sein. Deutschland meldete neun Fahrer.

Schwergewicht Emmerich.

Vorher treffen sich die Jugendmannschaften beider Vereine.

Japans Leichtathleten unterwegs.

Die aus 51 Leichtathleten bestehende japanische Olympia-Expedition hat am Sonntag die Reise nach Europa angetreten. Die Japaner fahren zu­nächst nach Helsingfors, wo sie ihr abschließendes Training bestreiten werden. Von dort aus reisen die Söhne Nippons nach Berlin, man erwartet ihr Eintreffen in der Reichshauptstadt für den 26. Juli. Zur Bestreitung der Reise-Unkosten wurden ins­gesamt 800 000 Yen aus Privatkreisen aufgebracht, während von der Regierung 300 000 Pen zur Ver­fügung gestellt wurden.

Dänemarks Ruderer für (Brunau.

Nach Abschluß der mehrtägigen Regatta in Ko­penhagen hat die Dänische Vereinigung für Ruder­sport dem dänischen olympischen Komitee vorgeschla­gen, bei der olympischen Regatta in Berlin die Rennen im Zweier mit und ohne Steuermann, Vie­rer mit und ohne Steuermann und im Achter zu beschicken.

Olympia-Vorbereitungen in der Türkei.

Zur Vorbereitung der türkischen Fußballspieler für das Olympische Turnier in Berlin sand in Kon-

Der S ch w e i z e r M e i st e r r i n g e r wurde vom Fachamt Schwerathletik als Nachfolger von Foldaek zum Reichstrainer der Ringer verpflichtet.

stantinopel ein Turnier unter Beteiligung der Wie­ner Mannschaft First Vienna statt. Auswahlmann­schaften von Konstantinopel, Smyrna und Ankara waren die übrigen Teilnehmer. Im ersten Spiel konnte die Auswahlmannschaft von Smyrna die österreichischen Gäste mit 4:1 besiegen. Gegen die Auswahlelf von Konstantinopel langte es für die Oesterreicher auch nur zu einem Unentschieden mit 1:1.

Olympia-werbung in Jugoslawien.

In ganz Jugoslawien wurde am Sonntag für den olympischen Gedanken und die Olympischen Spiele geworben. In den größeren Städten fanden Tees statt, und in der Hauptstadt Belgrad versam­melten sich die Sportvereine zu einem großen Um­zug, dessen Abschluß ein Vorbeimarsch vor dem Vertreter des Königs und dem Minister für Volks­erziehung bildete. Am Samstag hatte unter dem Protektorat des Königs Peter II. von Jugoslawien im Großen Saal des Deutschen Verkehrsburos em Olympia-Werbeabend stattgefunden, an dem neben Vertretern der Regierung und der Behörden auch der deutsche Gesandte von Heeren teilnahm.

250 000 Drachmen für einen Olympiasieg.

Ein sportbegeisterter Grieche namens Galanos ließ in Athener Blättern verkünden, daß er für einen griechischen Olympiasieg in Berlin eine Stiftung von 250 OOO Drachmen bereitgestellt habe. Daß diese Der. kündung natürlich in der gesamten griechischen Sport­gemeinde eine ungeheure Begeisterung ausgelöst hat, dürfte selbstverständlich sein.

Vom Büchertisch des Sportlers.

Zwei Olympia-Vücher.

Kampf und Sieg in Schnee und Eis. Winterolympia 19 3 6. Von Dr. H. Harster, Pressechef, und Baron P. von le Fort, Ge­neralsekretär der IV. Olympischen Winterspiele. 112 Seiten mit 81 Bildern auf Tiefdrucktafeln. Verlag Knorr & Hirth, G. m. b. H., München. (142). Dr. H. Harster, der Pressechef, und Baron P. von le F o r t, der Generalfekretär der Winterspiele, also zwei Berufene haben dieses grundlegende Er­lebnis- und Ergebnisbuch über den gesamten Ver­lauf der Spiele herausgegeben. Man erlebt alles nochmals mit: die feierliche Eröffnung durch den Führer und Reichskanzler, den Abfahrtslauf vom Kreuzeck, den glänzenden deutschen Doppelerfolg von Christi Cranz und Franz Pfnür im Torlauf, Finnlands großen Sieg in der 4 mal 10-Kilometer- Staffel, Schwedens Triumph im Skimarathon über 50 Kilometer, Sonja Henies wundervolle Kür, den herrlichen Kampf der Paare im Kunstlauf, den Spezialsprunglauf auf der großen Olympia­schanze vor 150 000 Zuschauern, und abends im Schein der Fackeln die großartige Schlußfeier bis zum Erlöschen des Olympischen Feuers. Dazu zeu-

Kurze Sporinotizen.

Vor 8000 Zuschauern fanden in Dresden Bahnrennen statt. Im Steherrennen siegte Metze vor Krewer und Lohmann. Ein Herausforderungs­kampf des Deutschen Mannschaftsmeisters Excelsior Dresden gegen die Nationalmannschaft der Bahn endete mit einem überlegenen Sieg der Olympia­kandidaten Arendt, Klöckner, Hasselberg und Karsch.

In feierlicher Weise erfolgte am Dienstag die llebergabe des Olympia-Dorfes an das Reichs­kriegsministerium. Reichskriegsminister, General­feldmarschall von Blomberg, nahm in An­wesenheit zahlreicher Wehrmachtsangehöriger, der Arbeitsgemeinschaft der Architekten Werner und Walter March und der am Bau beteiligten Jnge- und Bauleiter die Schlüssel für das einzig-

___ Generalsekretär des Olympischen Komitees von Amerika, Frederick R u b i e n, teilt jetzt mit, daß die Vereinigten Staaten von Amerika auf der XI. Olympiade zu Berlin mit der Rekordzahl von insgesamt 395 Männern und Frauen vertreten sein werden. Mit Ausnahme des Polospiels und des Kleinkaliberschießens wird USA. in allen Sport­kämpfen des Olympia vertreten sein. Unter den Aus­erwählten befinden sich 53 Frauen.

In die einzelnen Sportdisziplinen verteilt sich die Mannschaft wie folgt: Leichtathletik 85; Rudern 31; Kanu 14; Segeln 24; Fechten 21; Pistolen­schießen 6; Moderner Fünfkampf 3; Reiten 8; Tur­nen 16; Boxen 16; Radfahrer 8; Ringen 14; Ge­wichtheben 10; Fußball 16; Handball 16; Korbball 14; Hockey 15 und Baseball 20. Sieben Mitglieder der Olympia-Reitermannschaft haben bereits die Reise nach Berlin mit dem DampferPräsident Roosevelt" angetreten, darunter auch der Vor­sitzende des Amerikanischen Olympia-Reiter-Aus­schusses Brigadegeneral Guy Henry.

Mehrmals am Tage zur gleichen Hunde bringt der Rundfunk Tagesnachrichten und Sportberichle. Viele Millionen hören diese Berichte. Und alle s Millionen erleben es auch, daß die Nachricht, f dk° der -in- oder andere besonders flennt ft nicht vom Rundfunk verbreitet wird. Das geht jedem einmal so. Und das ist kein Wunder Jeden­falls aibt das kein Recht, auf den Rundfunk zu schimpfen. Denn der Rundfunk hat nur eine be- qrenite Zeit für die Durchgabe von Tagesnachnch- ten kann sich also nur auf das beschranken, was für'Volk und Gemeinschaft das wirklich Wesentliche ist und muß dabei noch kurze Fassungen^ wählen, will er nicht die Programmeintellung durch Zeit­überschreitungen gefährden. Der Rundfunk tut, was er kann und was feine Aufgabe ist. Und es ertönt deshalb fast täglich bei irgendeiner wichtigen Nach­richt:Näheres bitten wir in den Tageszeitungen nachzulesen!" Der Rundfunk selber entscheidet da­mit in den oft laut werdenden Erörterungen, ob man in der Zeit des Rundfunks überhaupt noch eine Tageszeitung brauche, eindeutig zugunsten der Tageszeitung. Beide haben Aufgaben, die einer dem andern nicht abnehmen kann. Die Tageszeittmg kann nicht fiingen. Sie kann eine Oper besprechen, aber nicht erklingen lassen. Sie kann jemandem den Marsch blasen, aber das ist bann etwas anderes, als wenn ein wuchtiger Militärmarsch mit Pauken und Trompeten ertönt. Das kann wieder nur der Rundfunk. Und das kann er wiederum, weil er keine Zeitung sein will. Wie bitte? Jawohl, der Beweis ist leicht. Alles, was in der Zeitung steht, hat seine Anhänger. Vielleicht will der eine nicht gern vom Boxkampf, der andere nichts vom Wo­chenmarkt, der dritte nichts von der Körung der Ziegenböcke wissen. Aber es gibt eben für alle diese Dinge Leute, denen es darauf besonders ankommt. Und' in der Summe ist es doch so, daß ein recht großer Teil, fast immer der größte Teil des In­halts, jedem Leser lesenswert erscheint, auch wenn der Ausschnitt verschieden zusammengesetzt ist. Und nun versuche man nur einmal, eine Seite, nein, nur eine Spalte der Zeitung so deutlich laut zu lesen, wie der Rundfunksprecher sie sprechen muß und achte darauf, wieviel Zeit dazu gebraucht wird. Man wird sehen, daß der Rundfunk viele Stun­den brauchen würde, wollte er die Zeitung ersetzen. Die Sprecher müßten sich ablösen. Sie hätten kaum nach Zeit und Möglichkeit, eigene eindrucksvolle Funkberichte mit Echowagen und Reisemikrophon zu schaffen. Aber es bliebe ja auch kaum Zeit, sie zu senden. Weil doch der Sender für die gesprochene Zeitung gebraucht würde. Die Tanzmusik würde fortfallen, weil dann vielleicht gerade der Bericht aus dem Gerichtssaale verlesen wird. Zur Zeit des fröhlichen Nachmittags würde uns das Lachen ver­gehen, denn diese Sendung müßte ausfallen, weil eben die Romanfortsetzung und die Küchenrezepte verlesen werden. Scherz beiseite. Wir boten den Beweis an; wir baten, ein Stück Zeitung laut und unter Zeitnahme zu lesen. Unser Beweis ist ge­glückt.

Was ist der Sinn des Ganzen? Rundfunk kann keine Zeitung ersetzen, aber er kann dem Hörer

tung verzichten zu können. Vielleicht erkennt man­cher erst aus dem Vergleich zwischen der Nachrich-. tenanfage des Rundfunks und dem reichhaltigen Inhalt sowie der ausführlicheren Darstellung in der Zeitung, wie reichhaltig die Tageszeitung ist, die er bisher so hinnahm, als wenn sie eben so sein müßte. Und vielleicht erkennt er dann gerade daraus, daß es wirklich nicht böser Wille des Ver­lages und der Schriftleitung fein muß, wenn ein­mal etwas auch in der Zeitung nicht steht, was er gerne darin gelesen hätte. Hunderte Wünsche soll die Zeitung befriedigen und müht sich ehrlich darum. Aber sie kann nicht alle Wünsche erraten. Immer indessen wird sie dankbar sein, wenn aus dem Leserkreise ihr Wünsche nahegetragen werden, ihr geschrieben wird, daß man sich freuen würde, auch dieses oder jenes in der Zeitung behandelt zu sehen. Wenn sich das nicht möglich machen läßt, wird sie es dem Leser gerne erklären und begrün­den. Wenn es sich aber möglich machen läßt, wird sie ihn bald bitten. Näheres in seiner Tageszeitung nachzulesen, die wieder einmal noch reichhaltiger geworden ist. Wer Zeitung zu lesen versteht, wird selten die Rundfunknachrichtendurchgabe versäumen. Und oft genug wird er dann spät abends sagen: ' Na, das wird ja morgen früh eine interessante Zeitung!" Und wenn man dann daran denkt, was alles in der Zeitung stehen wird, wovon der Rund­funk schwieg, muß man ihm Recht geben.

Büchertisch.

Horch auf, Kamerad! Lieder von Hans Baumann. Ludwig-Voggenreiter-Verlag Pots­dam 1936. 96 Seiten, brofch. 1,50 RM., Ganzleinen 1,95 RM. (186) Diese Sammlung von rund fünfzig Liedern sind ein eindrucksvolles Zeugnis für die Gestaltungskraft des jungen Deutschland. Baumann kommt aus der Gemeinschaft der Hitler- Jugend und des jungen Heeres. Der Lebens- und Kämpferwille der jungen Generation klingen aus diesen Liedern. Worte und Weisen stammen aus einer Hand.

Elfriede Brüning: Junges Herz muß wandern. Roman. Leinen 4,50 RM. Schützen-Verlag, Berlin SW 19. (181) Den schicksalhaften Weg eines jungen Mädchens, das zum erstenmal aus der Tretmühle des Großstadt­alltags heraus in Ferien fährt, schildert Elfriede Brüning in diesem Roman. Es ist weder Leicht­fertigkeit noch Sucht nach Abenteuern, das Anette dazu bestimmt, sich an die Seite eines Malers zu stellen, über den der ganze Badeort die Acht gesprochen hat. Vielleicht ist es nicht so sehr die Liebe als ein beginnendes Gefühl der Mütterlich­keit, das ihr die Kraft gibt, sich einer Welt von vermeintlichen Feinden entgegenzustellen.

[gen 81 der besten Aufnahmen von diesem S«1«' gen Kampf. Das wunderschön ausgestattete Werk I ein Erinnerungsbuch für alle. mon Dr.

Dolkerkampf Olympia . ^on fiein, Siska Mit vielen Abbildungen und den Sie qerü ten non sämtlichen bisherigen Olympisch n Sn Brunnen-Verlag. Willi £

c\y/ rr __ L57) Ganz Deutschland jtei)r im

Banne der Olympischen Spiele ^Schilderung schien dieses Buch, das in lebendiger g^lDerung

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gen gegen Friedberg. In den letzten zwei Jahren trafen sich beide Mannschaften viermal. In diesen Treffen blieb Friedberg dreimal knapper Sieger, während Gießen im letzten Kampf überlegen ge­wann. In der Gießener Mannschaft wirkt diesmal wieder der vom Sennelager zurückgekehrte Gefreite Vetter mit. Dadurch erfährt die Mannschaft eine "Verstärkung und geht mit den besten den Kampf. Allerdings darf die Fried-

Olympischen Spiele in ihrer ganzen Bedeutsamkeit erleben will.

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Allgemeine Körperschule, Frauen und Männer: Von 20.30 bis 21.45 Uhr, Ly. zeum, Dammstraße 26; von 19.45 bis 21 Uhr, Großen-Buseck.

Schwi mm e n, Anfänger und Fort- q e s ch r i 11 e n e : Von 20.30 bis 21.30 Uhr, Frauen und Männer, Volksbad; von 21.30 bis 22.15 Uhr, Frauen und Männer, Dolksbad.

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Reichssportabzeichen, Frauen und Männer: Don 17.30 bis 19 Uhr, Universitäts­sportplatz am Kugelberg.

Frau Regine Vogel, geb. Deuster

Giefien (Rodhelmer Straße 34), Mainz, den 11. Juni 1936.

3760 D

Gießen, den 11. Juni 1936.

3748D

Heute verschied nach langem qualvollen Leiden meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante

Wir verlieren an dem Verstorbenen einen treuen Freund und langjährigen Mitarbeiter. Sein Andenken werden wir stets in hohen Ehren halten.

Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma W. <L G. Schuchard.

Die Beerdigung findet Montag, den 15. Juni, nachmittags 2.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

im 61. Lebensjahr.

In tiefer Trauer: Karl Vogel

Emmy Rössing, geb. Vogel Ludwig Rössing Willy Vogel Friedel Seng nebst allen Angehörigen.

Nach längerer schwerer Krankheit verschied heute unser Reisender

Herr Fritz Krömmelbein.

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