Wirtschaft
ZU
war
iriantiuri o. M.
2)erhn
Berlin
Frankfurt a. M.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
furd
börie
10.6 | 11 6
11.6
I 101,4 I 98,75 103
113.4 113,65
100,25
119,2
119,5
Rheinisch«'
ehe m.
Banknoten.
101,65 I 101,75
108 । 107,5
134 133,25
131
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101,4
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8 6
7
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107,5
36,9 150,75
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138 156,5 198,75 143,75
36,65
150,65
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141.13
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137
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101,75
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263
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Schluß! Abend« börir
100,2
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123,5
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37
150,25 135 159 142
141,5
137.25 156,5 197.5
142,75
4% Oesterreichische Moldrente...
4,20% CcftcrrcirtiHrtie Silderrentt
4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 411% desgl. von 1913..........
5% abgest. Moldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie l......... ..........
Hyp.-Bank-Liau.-Goldvsc. ■ • • 4%"„ ehe in. 8% Pr. LaudeSpsand
briesanstalt, Psandbriese R. 19
4!i"„ ekem. 7% Pr. Lanverpfänd
brlctnnfl., Gold Komm. Cbl. 20 kteuergutich.Äerrechnungek. 34-38
2,9 9,75
9,3
9,4
14,5
lief) ruhiger, eröffnete zumeist gegenüber den gestrigen Abschwächungen erholt. Allerdings traten infolge des ruhigen Geschäftsverlaufes später allgemein wieder Abschwächungen um 0,50 bis 1 v. H. in den Hauptpapieren ein. Nachdem Gerüchte über die Auflegung einer Anleihe widersprochen wurden, ist das Angebot, das vielfach zur Mittelbeschaffung vorhanden war, wieder zurückgetreten. IG. Farben anfangs 0,50 v. H. fester mit 173,25, dann bis 172,50 abgeschwächt, auch Erdöl 0,75 v. H. nied-
hochwertigen Futtermitteln zu gelangen.
Mein-Mainische Börse.
INitlagsbörfe: 3m Verlauf schwächer.
. 6 12
. 4
31,5
2,9
9,55
8,9
9,1
14,25
Fwd. Halle, 11. Juni. Die Luzernemehlfabrik der Zuckerfabrik in Steebnitz (Kreis Ouerfurt), die erste ihrer Art in Deutschland, ist seit einigen Wochen in Betrieb. Die Luzerne wird auf einem Gummitransportband zunächst einer Häckselmaschine zugeführt. Darauf erfolgt die Trocknung in einem mit aus etwa 800 Grad erhitzten Rohrsystem. Die Trocknung dauert nur etwa 10 bis 20 Sekunden. Die Luzerne behält dabei ihre grüne Farbe, den aromatischen Geruch und — was das wichtigste ist — ihren Eiweihgehalt (20 v. H.). Bei der bisher üblichen Trocknung auf Holzreitern ging die Hälfte davon verloren. Die getrocknete Luzerne bietet einen vollwertigen Ersatz für das von Deutschland eingeführte Sojaschrot. Die Werksleitung beabsichtigt, Versuche auch mit Kartoffeln, Kartoffelkraut, Rübenblättern und Prehfchlamm durchzuführen, um auch hier
A.G.G......................
Bekula.....................
tflcfrt. LieferungSgeselstchast .. ‘ Licht und Straft .............
irtltcn & Guilleaume.........
9,75
9.25
9.4
14,25
Die Entwicklung des Arbeitseinsatzes im M Bericht des Landesarbeitsamtes. - Erstmal- wieder unter 100 000 Arbeitslose
Frankfurt a. M., 11. Juni. Die Börse infolge Fehlens der Aufträge aus dem Rheinland und 'Süddeutschland wegen des Feiertages wesent-
102
97
94,75 109,4
31,5
3 9,75 9,3 9,5 14,3
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97 1
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97
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Mansselder Bergbau .. Kokswerke ...........
Rheinische Braunkohlen Rhcinstahl...........
Bereinigte Stahlwerke. Otcwi Minen ........
Kaliwerke AscherSleben. Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth
108,4 |
135,5 I
132.25
111,25
170,5
140,5 I
107,9 1
102,25 .
Gesellsch.f.ülcktr.Unternehmung 6 Rheinische Elektrizität ........ «;
Rhein. Wests. Elektr.......... g
Schustert 8 Co.............. g
Siemens L Halske...........’ g
Lahmeyer L Co.............’ 7
Keine Abschlüsse in Aeugetreide.
Fwd. Die Hauptvereiniaungde r D e u t- schen Getreidewirtschaft teilt mit:
„Nach den in letzter Zeit eingegangenen Meldungen sind vielfach Kaufverträge über Getreide der neuen Ernte, insbesondere Geschäfte über den Berkaus von Wintergerste abgeschlossen. worden. Cs wird darauf hingewiesen, daß nach § 13 ff. oer Verordnung der Getreidewirtschaft in der Mästung der Bekanntmachung -am 10. 7. 1935 - RGBl. I S. 1006 — feste Preise bis zu dem jeweils bestimmten Zeitpunkt vorgeschrieben sind. Die für Die spätere Zeit maßgebenden Festpreise werden noch bekanntgegeben. Es ist daher weder angebracht noch zulässig, bereits heute Getreide der neuen Ernte zu einem bestimmten Preise zu kaufen oder 3" verkaufen, da der später gültige Preis noch nicht sest- stebt und auch nicht vorausbestimmt werden kann. Jeder, der schon jetzt vor der Festsetzung der neuen Preise Getreide zu einem bestimmten Betrag handelt, läuft Gefahr, im Falle einer Aenderung des Preises einen erheblichen Schaden zu erleiden. Es wird deshalb nachdrücklichst vor dem Abschluß derartiger Geschäfte gewarnt und empfohlen, Vertrage über die Lieferung von Getreide der neuen Ernte erst nach endgültiger Bekanntgabe der gesetzlichen Festpreise zu schließen."
Die erste deutsche Luzernemehlfabrik arbeitet.
riqer, aber Scheideanstalt durch anhaltende Käufe von Großaktionärseite 1 v. H. erhöht. Am Elektromarkte war die Haltung fest, 2kcumulatoren um 4 75 Siemens 1,75, Schuckert 1,25 v. H. fester. Von Motorenwerten BMW. 1,75 v. H. leichter, aber Daimler um 1,50 v. H. erhöht. Montanwerte wesentlich ruhiger, anfangs aber freundlich, so Ve^ ein Stahlwerke um 1, Mannesmann 0,90, Hoesch 0,75, Eisenhandel 1,13 v. H. befestigt. Zellstoffwerte durchweg leicht erholt, nur Feldmühle 2,75 v. H. abgeschwächt. Zement- und Bauaktien bröckelten noch etwas ab, so Heidelberg um 0,50, Holzmann um 0,75 v. H. Von Sonderbewegungen zogen Kaufhof um 0,75, Reichsbank 1,75 v. H. an, dagegen Hanfwerke Füssen 0,75, Aku 0,25 v. H. niedriger Verkehrswesen um etwa 1, Nordd. Lloyd um 0,25 o. H. abgeschwächt.
Am Rentenmarkt setzte bei wieder größeren Umsätzen die Altbesitzanleihe ihre Kurssteigerung um 0,40 auf 113,75 v. H. fort Die übrigen deutschen Anleihen ruhig und etwa behauptet. Von Auslandsrenten lagen Serben um etwa 0,50 v. H. leichter, Ungarn und Mexikaner etwa behauptet.
Im weiteren Verlaufe schrumpfte die Umsatztätigkeit noch mehr zurück, die Kurse verloren durchweg im Ausmaße von 0,50 bis teilweise 2 v. H. Besonders bröckelten IG. Farben auf 171,50 ab. Sonderbewegungen traten nicht hervor.
Am Rentenmarkte blieb die Altbesitzanleihe durch das Vorliegen einer größeren Anlage-Kauforder gut gehalten, die übrigen Renten still. Auslandswerte durchweg eher angeboten und schwächer. Anatolier verloren 0,50 v. H., Serben bis 1 v. H. Der Pfandbriefmarkt war recht gut behauptet, Nassauer und Rhein. Hyp. Liqui. etwas fester. Don Stadtanleihen gewannen Darmstädter 0,40, aber Heidelberger um 0,40, Mainzer um 0,13 v. H. abge« schwächt. Freiverkehrswerte wurden kaum umgesetzt, die Kurse waren unverändert zu hören. Um 3 v. H. höher lagen die 5 v. H. Eisenbahnbank- Obligationen.
Tagesgeld war heute ziemlich gesucht, der Satz wurde um 0,50 v. H. auf 3 v. H. erhöht.
Abendbörse leicht erholt.
An der Abendbörse bestand auf Höhe der ermäßigten Mittagsschußkurse eher Rückkaufsneigung, die Mittagskurse waren Geld zu hören. IG. Farben lagen 0,50 v. H., AEG. 0,25 v. H., Vereinigte Stahlwerke 0,25 v. H. höher.
Der Rentenmarkt lag ruhig, Altbesitz 113,75 gut gehalten, Kommunal-Umschuldung 89,60. Die Umsätze waren an sämtlichen Märkten sehr gering. Auch Auslandsrenten still
Im Verlaufe blieben die Umsätze zwar äußerst bescheiden, die Tendenz zur weiteren Erholung bestehen. AEG. und Vereinigte Stahlwerke gewannen noch je 0,25 v. H., IG. Farben 0,50 o. H., dagegen waren Daimler noch eine Kleinigkeit unter Mittagsschluß, auch Deutsch-Atlanten lagen 0,75 v. H. schwächer.
Anleihen hatten bei gleichfalls geringen Umsätzen gut behauptete Kursentwicklung. Auslandsrenten vernachlässigt und kaum verändert. Nachbörslich waren IG. Farben noch mit 172,25 o. H. zu hören. Auch sonst schloß die Abendbörse unverändert. Es
Jetzt Eiereinkühlung für den Winterverbrauch.
ZdR. Wenn wir im Winter Kühlhauseier kaufen, machen wir uns meistens keine Gedanken darüber, welche Sorgfalt und pflegliche Behandlung nötig waren, um jo gute und schmackhafte Eier an die Verbraucher abgeben zu können, wie wir es dank der Marktordnung und der Vorsorge ihrer Träger heute gewöhnt sind. Wir rechnen damit, daß das Kühlhausei morgens auf dem Frühftückstifch kaum von einem frischen Ei geschmacklich verschieden ist, und doch ist dies nur möglich, weil die richtigen Eier zur rechten Zeit in die Kühlhäuser gebracht wurden. Nur wenige wissen, daß sich die in der Zeit von Ende März bis Juni gelegten Eier am besten zum Ein« kühlen eignen. Die in den ersten Monaten des Jahres anfallenden Eier werden meistens zu Brutzwecken oder zum sofortigen Verzehr abgegeben. Von Ende März ab werden jährlich - große Mengen von Eiern dem Markt entzogen, um nach sorgfältiger Prüfung und Durchleuchtung in die Kühlhäuser eingeliefert 3U werden. Diese bilden die „Eiervorrats- fammerm' für die Versorgung im Winter. Die in der zweiten Hälfte des Juni und danach anfallenden Eier sind für Kühlzwecke nicht so gut geeignet und werden deshalb meistens wieder dem baldigen 23er*- brauch zugeführt.
ileberschreitung
der KartvffelhSchstpreise.
Den Betrieb für die Dauer einer Woche geschlossen.
Lpd. Frankfurt a. M., 11. Juni. Auf An- ordnung des Herrn Regierungspräfidenten in Wiesbaden ist einem hiesigen Kartoffelgroßhändler, der durch seine Preisberechnung dem Kleinhändler die Möglichkeit genommen hatte, zu den vorgeschriebe- nen Verbraucherhöchstpreisen zu verkaufen, fein Geschäft für die Dauer einer Woche g e • schloffen worden. In der Begründung heißt es, daß das Verhalten des Händlers die Bestrebungen der Reichsregierung auf Innehaltung einer angemessenen Preishöhe für die notwendigsten Lebensbedürfnisse gefährdet und die Interessen der Allgemeinheit geschädigt hat.
notierten: Altbesitz 113,65, Farbenbonds 135, Frank, furter Stadt-Anleihe von 1926 93,25, do. von 1926 wertb. 93, Rhein.-Hyp. Liqui. 102 4 Ungarn Kronen 3,25, 4 v. H. Rumänen 5,95, Adca 78, Eon» mpr^banf 94 50, DD.-Bank 95,50, Dresdner Bank 95^75 Buderus 107,50, Harpener 131, Klöckner 106 90 bis 107, Mannesmann 101,75, Rheinstahl 139'50 Laurahütte 22,50, Vereinigte Stahlwerks 9'7 25 Aku 56,40, AEG. 36,75 bis 37, Bekula 150,25, Chemie Basel volle 242, do. 5proz. 165, Daimler 123, Deutsch-Atlanten Telegraph 121,50, Deutscher Eisenhandel 142,50, Deutsche Erdöl 133,25, Scheide- anstalt 262, Deutsche Linoleum 182, IG. Farben 172 bis 172,50, Feldmühle 132, Feinm. Setter 90, Gesfürel 141,50, Goldschmidt 115,50, Holzmann 130,90, Junghans 99,25, Muag 107,75, Moenus 91,75, RWE. 137,25, Schuckert 156,50, Westd. Kaufhof 47,50, Zellstoff Aschaffenburg 108,25, Deutsche Reichsbahn-Vorzugsaktien 123,25, AG. für Verkehrswesen 123, Hapag 14,75.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 11. Juni. Auftrieb: Rinder 23, darunter Ochsen 4 (—), Bullen 1 (1), Kühe 20 (14), Färsen 2 (3), Kälber 843 (502), Schafe 56 (31), Schweine 1882 (1385). Preise: (in 50 Kilogramm Lebendgewicht) RM.: Andere Kälber a) 68—75 (77—80), b) 62—67 (72—76), b) 52—61 (64—71), c) 40—51 (50—63). Lämmer und Hämmel b2), Weidemasthämmel 48 bis 50 (48), c) 45—47 (45—47), Schafe e) 42—47 (—), i) 36 bis 40 (—), Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53) d) 51 (51), der Rest gestrichen. Marktverlauf: Kalber schleppend, ausverkauft; Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft; Schweine zugeteilt. In Schweinen verblieb ein Ueberftand von 394 Stück.
Großmarkt für Fleisch und Fettwaren: Beschickung 282 Viertel Rindfleisch, 226 ganze Tiere, 8 ganze Hämmel, 732 halbe Schweine. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch a) höchster Preis 80, Kuhfleisch a) 75 b) 65, c) 54, Färsenfleisch a) 80, Kalbfleisch b) 95 bis 105, c) 85 bis 95, Hammelfleisch b) 90 bis 95, Schweinefleisch 74 höchster Preis. Fettwaren d) roher Speck unter 7 Zentimeter 60 bis 65, Flomen 80 höchster Preis. Marktoerlauf: ruhig.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen
gibt Auskunft: 498: Umsatzsteuerumrechnungsfätze auf Reichsmark für die nicht in Berlin notierten ausländischen Zahlungsmittel für Mai 1936. — 499: Bewilligungsverfahren für die durch Frank- reich neufontingentierten und chemischen Erzeugnisse für das 3. Vierteljahr 1936.
angefallenen Holzmengen.
IäxH-äs'äS
MflS.'S'. » -S27.7
%"ÜfäÖPeiü'r
sbssss >2'-
16 5 v. H. zurückgegangen. Die Zahl der-^anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen betrug Ende Mai 19 147, gegenüber Ende April also 2175 oder 10, vom Hundert weniger In der werstchchsfendein Ar- beitslofenfürsorge wurden am 31. Mal 9848 Jtot standsarbeiter beschäftigt.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
LchultheiS Potzenhofer .......4
Aku ('Allgemeine Kunstseide) .. O
Beinberg................... 5
Zellstoff Waldhof ............ g
Zellstof, Aschaffenburg .......0
Dessauer Ga4 ............... 7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum........... g
Lrenstein & Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof.........0
Chade...................... 9
Accumulatoren-Iabrll.......*12
Conti-Gummi.............. n
Grihner....................q|
Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4
Süddeutscher Zuster ........ 10
LPD. Frankfurt a. M., 11- Juni. Der Monat Mai brachte einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit, der in seinem Ausmaße den des Vormonats sogar noch übertraf. Die Zahl der ^beits- lofen ging im Mai um 19 713 oder 17,4 d. 5). Standes vom Ende April zurück. Dabei ist zu beachten, daß gleichzeitig auch die zahl der Notstands- arbeiter planmäßig um fast 3000 weiterhin vermindert werden konnte. Die Zahl der Arbeitslosen hat damit erstmals feit September 1929 wieder einen Stand unter 100 000 erreicht.
Seil der Machtübernahme ist die Arbeilslofen- zahl (Stand Ende Januar 1933 332 532) um 239 125 oder rund 72 v. h. gesenkt worden.
Die Arbeitsämter zählten Ende Mai 93 407 Arbeitslose, davon waren 12 154 oder 13 v. H. Frauen. Die Entlastung erstreckte sich auf sämtliche Arbeits- amtsbezirke; verhältnismäßig om stärksten war ste in den Bezirken Dillenburg (— 44,7 v. H-), Fulda
409 vH.) und im Arbeitsamtsbezirk Limburg - 40,1 v.H.). Den absolut größten Rückgang verzeichneten die Arbeitsämter Frankfurt (—347/)
Die vorwiegend von der Konjunktur abhängigen Berufsgruppen find stärker an der Abnahme der Zahl der Arbeitslosen beteiligt (— 144) als die
Saisonaußenberufe, bei denen eine Abnahme um 9569 erfolgt ist.
Einen sehr starken Arbeitseinsatz beanspruchte die Forstwirtschaft für die Aufarbeitung der infolge des Unwetters im April durch Wmdbruch
Ouberul ................... 4
Deutsche Erdöl ...........’** 4
Harpener................. 2y
Hoesch Eisen—Köln-Neuesten .. 3
Ilse Bergbau ...............c
Ilse Bergbau Genüsse........ e
Klöcknerwerke ............... 3
ManneSmann-Röhren........ 3
dke affjdfdt drganksch gegliederte Stadt, der Betuch als sehenswert bezeichneter Baulichkeiten nach Den Angaben eines durchaus neuzeitlich und modern anmutenden Stadtplanes, dieses überall noch spürbare Alltagsleben einer tragisch gesprengten Gemeinschaft, gerade dieses Hineingeführtwerden in die gewissermaßen bürgerliche Atmosphäre der antiken Welt weckt ganz unmittelbar unsere menschliche Teilnahme am beklagenswerten Geschick der Bewohner Pompejis Es bedürfte, um diese Wirkung hervorzurasen, gar nicht einmal der Schaustellung von Abgüssen versteinerter Leichname solcher Bürger, die die Unglücksstätte nicht mehr rechtzeitig verlaßen konnten und von der Lava zug'edeckt wurden. Um die Frage jedoch auch von der kultur- historischen Seite her zu beantworten, muß gesagt werden, daß Pompeji leichter „begriffen" werden kann, weil die von ihm beherbergte Architektur und die dort angetroffenen Dekorationswerke kaum mehr Kunstverständnis erfordern, als der interessierte Jtalienreisende ohnehin rnitfcringen muß.
In Leptis Magna ist das anders. Wer diesen Ort aufsucht, ohne die Fähigkeit zu besitzen, Räume aufzugliedern und architektonische Abschnitte, die jede sichtbare Komposition zu verleugnen scheinen, in die richtige Beziehung zueinander zu bringen, der wird hier wohl nur eine scheinbar ordnungslose Anhäufung behauener Steine entdecken. Die Kenntnis der Geschichte von Leptis Magna allein würde diesen Eindruck schwerlich auf- wiegen können. Wer aber das Gefühl für die Wirkungsmöglichkeit ragender Architektur besitzt und imstande ist, manche den Einflüssen der Zeit und der Witterung zum Opfer gefallene Verbindungen im Geiste zu ersetzen und schadhaft gewordene Stücke zu ergänzen, der wird hier voll auf feine Kosten kommen. Vollends aber wich derjenige einen Besuch von Leptis als geradezu einmaliges Erlebnis empfinden, der — mit kunsthistorischen Kenntnissen ausgerüstet — den unerhörten kulturwissen- schriftlichen und musealen Wert dieser aeroaltigen Bauzeugen des vergangenen Imperium Komanum abzuschätzen weiß. Denn was hier in Leptis seit 1920 aus dem Sande ausgegraben wurde und noch heute zutage befördert wird, stellt in der Tat an Großzügigkeit, Pracht und architektonischer Wucht alles andere einschließlich Pompejis in den Schal- len. Das gewaltigste Gebäude ist die Basilika, die dem von Kaiser Septimius Severus erbauten „Forum novum severianum" benachbart ist. Die später von den Christen in eine christliche Gottesdienststätte umgestaltete Basilika ist wohl die schönste und besterhaltene des römischen Kaiserreiches überhaupt. Dem 146 n. Ehr. in Leptis geborenen Septimius Severus verdankt seine Geburtsstadl viel. Zu feiner Regierungszeit hatte Leptis, gefördert durch die großzügige Siedlungspolitik des Kaisers, nicht weniger als 1 0 0 0 0 0 Einwohner.
Im Jahre 363 n. Ehr. nahm die gewaltige Entwicklung der Hafenstadt am Mittelmeer, die ihr im Lause von acht Jahrhunderten eine beherrschende Stellung verschafft hatte, ein schroffes Ende durch den Einfall der Asturianer, eines wilden innerafrikanischen Volksstammes. Von diesem Schicksalsschlag hat sich die Stadt Leptis niemals wieder erholen können; er leitete den allmählichen Verfall ein. Den Austurianern folgten die aus Spanien vordringenden Vandalen im 5. Jahrhundert, und zwei Jahrhunderte später bemächtigten sich die Araber der Stadt. Sie hatte aber bereits so stark an Bedeutung verloren, daß die Araber Leptis bald wieder aufgaben und ihren Siedlungsbereich westlich suchten. 'Was die Einfälle und Raubzüge barbarischer Stämme überdauert hatte, fiel dem Nagen des Meeres an der Küste, dem vom Schirokko hergewehten Wüstensand, verheerenden Feuersbrünsten oder Erdbeben zum Opfer.
Als die Araber Leptis Magna verlassen hatten, vollendeten die Naturgewalten ihr Zerstörungswerk. Jahrhundertelang schlief die Stadt unter einer hohen Sanddecke, bis die in Tripolis kolonisierenden Italiener 1920 unter Leitung von Professor Giacomo Guidi darangingen, sie wieder freizulegen. Um der Wissenschaft willen ein bedeutendes Verdienst und zugleich ein wesentliches Mittel, den Fremdenverkehr nach Tripolis zu heben. Da sich das zunächst geübte Verfahren, den Sand nur beiseite zu räumen, wegen immer neuer Windver- wehungen als unzweckmäßig erwiesen hat, schüttet man die Sandmassen jetzt einfach ins nahe Meer.
Was die Schaufeln fleißiger Arbeiter aus dem heißen Wüstensande ausgraben, ist eine Stätte, die in ihren gewaltigen Resten von Foren, Tempeln, Theatern und Thermen Bauwerke beherbergt, die mit unerhörter Wucht den Herrscherstolz, Kunstwillen und Schaffensdang der antiken Welt offenbaren. Alles ist hier — auf eine kurze Formel gebracht — Architektur. In Pompeji aber herrscht, es sind herrlid)c Fresken dort zu sehen, die Malerei vor. Das macht denn auch den Unterschied aus: In Der monumentalen Architektur von Leptis Magna fetzte sich eine gefestigte und reiche Staatsmächtigkeit ihre Denkmäler. In den bunten Malereien Pompejis spiegelt sich die heitere Bürgerlichkeit einer wohlhabenden Stadt wider.
Gchiußk. Mittag- börse
11.6
Schluß« lurd
10.6.
101,4
98,75
103
Schiußt. Abend- börse
11.6.
I. G. Farben-Industrie.......7
Scheideanstalt............... 9
Goldschmidt ................ b
Rülgerswerle ............... «
Metallgejellschaft............. 5
8yJ 96,75 . 0 23
.. b 135,25 . bl — 7%| -
lOdlnm
6% Deutsche tUcidioüiiiellK 0.192« 4% Deutsche Reichsanl. von 11131
Düung Anleihe non 1980 .
$cut|(1ic Aul.-Adlos.-Schuld mb Ausws.-Rechten ............
Ci"o Deutsche ReichSposlschatzan Weisungen von 1934, I.......
4H% eliem. «»!, Hessischer Volk» itaat 11129 (rüdjuhib. 103%) ...
4,2% ebein.n°s» Hessische Landes biml Darmstadt Gold R. 12...
ehern. 4*-',% 4V1L Landet Hupvihekenbank DarmstadlLtou 4%% ehem. 8% Darnsst. Komm Landest).Goidichuldvcrichr R. 1 tberhesten Provinz-Anlethe ml Audoi.-Rechten ............
Deutsche Komm. Cammelabl. An leihe Serie 1 mit Ausws.-Rechten 4’/j"nrbent.8%Franks.Hyp. Ban
GoWpse. 15 unkündbar bis 193.' 6y,% ehem. 4%% Franks Hyp.
Bank-Liau.-Psandbriese......
I Schluß« I kurs
Datum | 10-6- ..... 6/2 142,5
Philipp Holz mann...........4| 132,25
Zementwerk Heidelberg ...... 7 - -
Cementwerk Karlstadt.........6
Schluß« kurs
10-6-
Franssurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schluvt. Abend« börse
Schluß- kurs
Schlutzk. Mittagbörse
Dalum
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11-6.
106.
10-6.
4% oesgi. Sene h ............
—
—
—
11,5
5% Numän. vereinh. Rente v. 1903
7,5
7,5
7,5
7,45
4V,"nRumän.vereinh.Rentev.lS13
9,13
10
10,13
10
4% Rumänische vereinh. Rente .
5,925
5,95
6
6
Anatolier.............
45
44,65
44,5
Hamburg-Amerika-Paket .....0
15
14,75
14,65
14,75
Hamburg Südam. Tampsschiss . 0
——
30
-
Norddeutscher Lloyd .........0
16,75
16.25
16,75
16,13
A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
125
123
124,75
123,25
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
119
119
Commerz, und Privat Bank ... 4 Deutsche Bank und Disconto-
94,5
94,5
94,75
94,5
Gcsellschast................ 4
95,5
95,5
96
95,5
Dresdner Baut.............. 4
96,25
95,75
96,25
95,75
199
199,5
200
199,5
10-Iunt
11 -Zuni
Am.liche Notierung
Amissche Geld
Dotierung Briet
Geld
Brief
ouenod Air>
0,688
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0,688
0,692
Brüssel ....
42,04
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Rio de Ian.
0,139
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0,141
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
55,67
55,79
55,67
55,79
Danzig ....
46,80
46,90
46,80
46,90
London....
12,465
12,495
12,47
12,50
HelsingsorS..
Paris .....
5,499
5,511
5,499
5,511
16,36
16,40
16,355
16,395
Holland ...
167,86
168,20
167,86
168,20
Italien ....
19,48
19,52
19,48
19,52
Japan.....
0,729
0,731
0,729
0,731
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
OSlo..... :
62,67
62,79
62,67
62,79
Men......
48,35
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
11,33
11,35
11,33
11,35
Stockholm...
64,29
64,41
64,29
64,41
Schweiz ...
80,39
80,55
80,34
80,50
Lpanten...
33,91
33,97
33,89
33,95
Prag......
10,255
10,275
10,255
10,275
Budapest ..
—
—
—
Neuyvrk ...
2,486
2,490
2,485
2,489
—
140,75
140,5
—
138
138,25
248,5
247,25
249
132,5
133,25
132,13
97,25
97,25
96,5
22,75
22,75
22,75
135
135,5
133,5
131,5
131
132,5
—
184,25
184,75
172,5
172,9
171,65
262
—
——
115,5
115,75
116
132
132
130,5
—
140,75
139
130,9
132,25
130,65
142,5
150
142,25
150
-
—
—
114
113
56,75
56,4
56,65
56,5
90,75
90
90,25
90,25
147,5
144
144
142,5
109
108,25
108,5
108,13
—
—
121
120,5
123
123
124
123,25
184,5
182
184
181
—
——
87
86,13
47,75
47,5
48
47,75
450
452
452
450
——
200,25
—
201
194
192
194,5
192
33,25
32,75
33,5
33
98,75
98,5
228
230,5
226,5
230
Berlin, 11. zum
(5eiB
Äref "
Amertkannche Roten..............
2,437
2,457
Belgische Noten..................
41,88
42,04
Dänische Noten .................
55,42
55,64
Englisch- Noten .................
12,435
12,475
Französische Noten...............
16,305
16,365
Holländische Noten...............
167,44
168,12
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..........
62,45
62,71
Deutsch Oesterreich, A 1OO Schilling
Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
64,07 80,16 33 55
64,33
80,48
33,69
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Noten................


