Ausgabe 
11.11.1936
 
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Deutscher Städtebau im Orient.

Leitgedanken des neuen Stadtaufbaues voll er­kennen: Achtung vor geschichtlicher Größe, Ehrfurcht vor der ewigen Kraft anatolischen Volkstums."

Wie die türkische Reichshauptstadt Ankara entsteht.

Neues für den Büchertisch

& Co., Berlin W. 57. (319) In diesem Buche

Der ungarische Außenminister v. K a n y a ist auf dem Wiener Ostbahnhof angekommen. Herr v. Kanya hat, wie G r a f C i a n o, im HotelIm­perial" Wohnung genommen. Die ersten R o m - Paktbesprechungen werden am Mittwoch­nachmittag erfolgen.

leinen RM 5.50.

Wulf Bley: Napoleon Bonaparte, unserer Zeit und zu der seelischen Ausrichtung der Lebensroman eines Genies. Mit 16 Bildtafeln. Ganz- Jugend von heute findet. Das ferne Werk der Dich-

Die RumänischeNationalbank wurde er­mächtigt, ihren Gesamtgoldbestand mit 15 3 3 3 3 L e.i f ü r ein Kilogramm zu berechnen (gegen­über dem zuletzt im Juni d. I. festgelegten Umrech­nungskurs von rund 111000). Der sich aus dieser Neuberechnung ergebende Mehrwert wird dem Staatsschatz zufließen und für die außerordentlichen Bedürfnisse des Rüstungsprogramms Ver­wendung finden.

ist die einzigartige Erscheinung Napoleons mit den Augen unserer Zeit gesehen. Als Feldherr und Ab­gott seiner Soldaten, als Staatsmann, Gesetzgeber und Erneuerer Frankreichs und Europas, als Kai- ser und Gestalt gewordener Wille zur Macht, als Erwecker des deutschen Nationalismus gegen seinen Willen, und vor allem in seinem menschlichen Le­ben gewinnt Napoleon hier lebendige Gestalt. Zu­gleich leuchtet durch sein Wirken die Erkenntnis hindurch, daß die Genies nicht von der Zeit ge­bildet werden, sondern ihrer Zeit das Gesicht geben.

D i e jungen Eulenrieds. Roman aus Thüringen von Felicitas Rose. Deutsches Verlags­haus Bong & Co., Berlin. Gebd. 4,80 Mark. (344) In ihrem neuen Roman führt uns die Dichterin in das grüne Thüringerland mit seiner Waldesfrische und den Menschen, die aus Herbheit und Versonnenheit in eigenartiger Weise zusam­mengesetzt sind. Es gilt, das schöne alte Besitztum der Eulenrieüs, das durch die Ungunst der Zeiten und die mangelhafte Leitung des alten Frecheren dem Untergange nahe ist, zu retten. Dazu ent­schließen sich die drei erwachsenen Söhne gegen den Willen des Vaters. Der älteste übernimmt die Ver­waltung des Gutes und heiratet später die Tochter eines Bauern, der zweite gibt die höhere Forstlauf­bahn auf und will sich als Forstgehilfe von der Pike auf hocharbeiten, findet aber durch den Schuß eines Wilderers früh den Tod. Der dritte Sohn mit künstlerischer Begabung entsagt seinem Studium, um Handwerker zu werden. Als Uhrmacher ein Meister seines Faches, bringt er die alte kunstvolle Uhr der Eulenrieds, die niemand wiederherstellen konnte, erneut zu frischem Gehn und Schlagen. Adel und Bauernstand, Handwerkerstand und mutiges Jägertum führen hier einen neuen Auf­schwung herbei. Die Dichterin gibt ihrer Leserge­meinde mit diesem Roman ein Buch voll feiner Innerlichkeit, das die Herzen gewinnt und dem Freund guter Erzählerliteratur beschauliche, genuß­reiche Stunden bereitet. Es ist insbesondere auch ein Buch für unsere junge Generation, die in die­ser Erzählung mancherlei Parallelen zu dem Geist

Wilhelm Sültz: Reiter im Morgen­rot, Roman aus den Befreiungskriegen. Verlag Haas und Grabherr in Augsburg. Preis in Seinen geb. 4 Mark. (284) Der Verfasser führt uns in eine altehrwürdige deutsche Stadt, in der sich die Feinde tummeln und das Volk bedrücken, wäh­rend sich insgeheim die Freiheitsbewegung vorbe­reitet. Im Rahmen einer mitreißenden Handlung erleben wir den Durchmarsch der napoleonischen Armee auf dem verhängnisvollen Zuge nach Ruß­land und die Rückkehr ihrer kläglichen Reste, die gewaltige vaterländische Erhebung, die entscheidende Schlacht bei Leipzig und den grenzenlosen Jubel des befreiten Volkes. Um das ganze rankt sich die fesselnde Schilderung eines ergreifenden Schicksals deutscher Männer.

Edmund Sabott: Einer muß wei­chen. Roman. 231 Seiten. Geh. 2.40, Ganzleinen 3.50 Mark. Verlag Scherl, Berlin SW 68, 1936. (301.) In einem großen Jndustriewerk bei Ber­lin hat man sich an den Gedanken gewöhnt, daß der Sohn des Inhabers in Amerika verschollen sei, und daß sein Detter einst die Leitung übernehmen würde. Die Arbeit geht in ruhigen Bahnen bis der verlorene Sohn heimkehrt. Die Spannung, die durch das Zusammentreffen der beiden Männer entstand, greift um sich, von den Bürozimmern bis in die riesigen Maschinenhallen. Als dann plötzlich eine Frau aus Amerika auftaucht und die Ver­wirrung auch in die Familie hineingetragen wird, kommt es zur Entladung. Die Ereignisse überstür­zen sich, der Kampf zwischen den beiden beginnt, einer muß weichen"! Hiervon erzählt Sabott in seinem fesselnden Roman.

Gustav Böhm: Die Apotheke zum silbernen Mond. 104 Seiten. Kart. 1,70, geb. 2,40 Mk. Haas & Grabherr, Verlag, Augsburg. (285)Die Apotheke zum silbernen Mond" steht in einem Marktflecken des Voralpenlandes, von einem alten, schrulligen Kauz von Apotheker pein­lich betreut. Seine schöne Nichte, die ihm den Haus­halt führt, möchte er gerne für immer an sich binden. Wie er sich dabei verrechnet und in seiner Blindheit allerhand Situationen schafft, ist köstlich

Der mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Reichswirtschaftsministers beauftragte Reichsbank- prafibent Dr. Schacht wird sich am 14. d. M. im Flugzeug nach Ankara begeben, um den Besuch des Präsidenten der Türkischen Staatsbank in Ber­lin zu erwidern. Dr. Schacht wird sich mit der tür­kischen Regierung über die Entwicklung der deutsch­türkischen Handelsbeziehungen aussprechen.

der sich dem malerischen Tal glücklich einfügt. Von großer Bedeutung sind die Sportanlagen. Im Nord­westen der Stadt entstehen Rennbahn und Stadion, von dessen Tribünen aus Tausende bereits beim letzten Nationalfest dem großen Aufmarsch vor dem Staatspräsidenten beiwohnten. Daneben beginnt der Bau der von Professor Jansen in allen Ein­zelheiten ausgearbeiteten Jugendparkanlage. Ein weites Wasserbecken wird durch Kaskaden ge­speist. Schattenspendende Baumterrassen staffeln sich zu ihm hinab. Ein Parkrestaurant, eine An­zahl kleinerer Spielplätze, eine Orangerie, ein Na­turtheater und ein Ausstellungspark vervollständi­gen das Bild einer Schöpfung von beglückender Abwechselung."

Die Eingliederung der vielen Bauten für Staat und Gemeinschaft in den Gesamtplan war eine der wichtigsten stadtbaukünstlerischen Aufgaben. Die Vereinigung aller Staatsbehörden in einem Bezirk, den viele europäische Hauptstädte vergeblich wün­schen, ist in Ankara durch die Schaffung des Regierungsviertels verwirklicht. Eine viel­gestaltige Gruppe von Bauten zieht sich im Süden der Stadt einen gleichmäßig ansteigenden Hügel hinauf. Den machtvollen Abschluß wird der Monu­mentalbau des Parlaments bilden. Zielpunkt und Sinnbild des gesamten Stadtbildes bleibt die Burg, die zeitlos und ehrfurchtgebietend das Getriebe der Gegenwart überragtSie zu erhalten und in ihrer Bedeutung zu steigern, ist Wille des Plangestalters. Es wird die Zeit kommen, da man sie zum Natio­nalheiligtum erhebt. Dann erst wird man den

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler hat Seiner Majestät dem König und Kaiser Viktor Emanuel seine aufrichtigsten Glück­wünsche d um Geburtstag telegraphisch übermittelt.

Deutsches Verlagshaus Bong terin rechtfertigt eine gute Empfehlung an alle , zo.nx <^- Bücherfreunde. B.

Die neue türkische Hauptstadt Ankara entsteht unter der Leitung des bekannten deutschen Städte­bauers Professor Hermann Jansen, der in dem internationalen Wettbewerb für den Generalbe­bauungsplan, den die türkische Regierung im Jahre 1928 ausgeschrieben hatte, Sieger wurde. Wie sehr die türkische Regierung mit der bisherigen Leistung zufrieden ist, geht daraus hervor, daß sie Prof. Jansen kürzlich die Planung der gesamten Umge­bung Ankaras im Umkreis von etwa zwanzig Kilo­meter übertrug. Dieser Beweis der überragenden Stellung deutscher Stadtbaukunft im Ausland ist auch vom wirtschaftlichen Standpunkt aus zu be­grüßen, da meist größere Vergebungen für Ge­bäude, Straßen, Brücken und Maschinen an deut­sche Firmen darauf folgen. Es hat ein beson­deres Interesse, wenn der langjährige Mitarbeiter von Professor Jansen, Dipl.-Jng. Alfred C u d a, der ihn auf seinen Reisen durch die Türkei begleitet hat, über das Werden der neuen türkischen Reichs­hauptstadt in der Novembemummer vonW e - ftermanns Monatsheften" einen ein­gehenden Bericht mit Plänen und Bildern ver­öffentlicht.

Ankara, die Hauptstadt des durch Kriege und Raubbau verwüsteten Anatolien, hat im Laufe ihrer Geschichte einen oftmaligen Wechsel zwischen Blütezeit und Verfall, Aufbau und Zerstörung er­lebt. Schon die Griechen und Römer hatten auf dem Burghügel, der die Stadt überragt, Tempel gebaut. Die unvergängliche Kraft, die die Stadt so bewiesen hatte, bewog Atatürk, sie zur neuen Haupt­stadt der jungen Türkei zu machen, und so be­deutet das Jahr 1923 in ihrer 6000jährigen Ge- schichte den Beginn einer neuen Epoche friedlicher Aufbauarbeit.

Jetzt drängten sich die Häuser nicht mehr eng an den Schutz gewährenden Burghügel, sondern dehn­ten sich weithin in die Ebene aus. Wo einst arme­nische Weinbauern dem kargen Boden Fruchtbar- feit abrangen, wächst eine moderne Villenstadt em­por: Atatürk selbst wählt den Bergabhang von Cankaya, fünf Kilometer von der Burg entfernt, als Wohnplatz; hier entsteht auch das Gesandt­schafts und Regierungsviertel, und es schließen sich Siedlungsgebiete an. Es entsteht ein Wohnviertel mit Grünflächen, Parkanlagen, Erholungsgebieten mitten in einer Steppenlandschaft, in der meilen­weit kein Baum und keine Quelle zu finden war. Um das Wasser hierfür zu gewinnen, werden Talsperren gebaut und Quellwasser aus den fernen Bergen in die Stadt geleitet. Durch Trockenlegung der Sumpfgebiete wird die Malaria beseitigt.

Was die Kenner der früheren trostlosen Steppe als hofnunglos angesehen hatten, ist heute Tat­sache geworden: Ankara ist eine Hauptstadt, in der selbst anspruchsvolle Europäer heimisch werden können. Man trifft hier die schnittigsten Kraftwa­gentypen als Droschken, musterhafte Autobusver- binbungen im Fünfminuten-Derkehr, und der türki­sche Verkehrsschutzmann waltet mit größter Selbst­verständlichkeit seines Amtes, nur daß er gelegent­lich noch Eseltreiber und Büffelkarren zu weisen hat. Seit 1929 ist die Anzahl der Einwohner von 60000 auf 13 4 0 00 im Jahre 1935 gestiegen.

Mit der mühevollen Kleinarbeit für die Erhal­tung und Gesundung des geschichtlichen Stadtbil­des geht Hand in Hand der Ausbau zu einer be­triebsamen Stadt unserer Zeit. Das Hauptver- kehrsnetz war durch geschichtliche Karawanenwege vorgezeichnet; denn durch seine zentrale Lage in Herzen Klein-Asiens bildete Ankara seit jeher den Kreuzungspunkt des Durchgangsverkehrs von Nor­den nach Süden, vom Schwarzen Meer zum Mit­telmeer und vom Aegäischen zum Kaspischen Meer. Diese Hauptverkehrsstraßen wurden neuzeitlichen städtebaulichen Erkenntnissen gemäß tangential an der Altstadt vorbeigeführt, so daß sie diese mit ihrem starken Verkehr nicht beeinträchtigen.

Der Felsen der 200 Meter über der Stadt gele­genen Burg senkt sich an seinem Nordende in stei­lem Abfall hinab zum Bent-Deresi-FlUß, dessen Wasser schon von den Römern gestaut wurde; die noch vorhandenen Reste dieser Staumauer werden jetzt als Grundstock zu einem Badeweiher benutzt.

geschildert. Die Personen, dke in Erscheinung treten, sind lebenswahr und herzerfrischend gezeichnet, daß man die Handlung wirklich mitzuerleben glaubt.

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Hadrian Maria Netto: Leben jen­seits der Liebe. Preis in Ganzleinen 4 Mark. Verlag Ullstein, Berlin. (349) Ein einsamer Mann, der abseits der Menschen und jenseits der Liebe nur in Gedanken an Wiederoergeltung und Rache hebt, heiratet die Tochter seines alten Geg­ners, um in dem Mädchen noch den Vater zu treffen, in dem er die Tochter zu seinemEigentum" macht. In der Ehe aber kommt auf beiden Seiten die Liebe. Die ganze Problematik dieser Ehe schildert Netto lebendig und spannend.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die vom Atlantik ausgehende Wirbeltätigkeit setzt sich nicht nur fort, sondern erfährt zunächst sogar eine Verstärkung. Die am Mittwoch eingetretene leichte Besserung bleibt daher nur ganz vorüber­gehend und wird bereits am Donnerstag wieder mehr regnerischem Wetter Platz machen. Auch,wei­terhin bleibt das Wetter sehr unbeständig.

Aussichten für Donnerstag: Zunächst bedeckt und regnerisch, dann wieder mehr wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern, bei südlichen, später auffrischenden und nach Westen drehenden Winden zunehmend mild.

Lufttemperaturen am 10. November: mittags 8,6 Grad Celsius, abends 7 Grad; am 11. November: morgens 4,9 Grad. Maximum 8,6 Grad, Minimum heute nacht 3,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. November: abends 6,9 Grad; am 11. November: morgens 5,1 Grad Celsius. Nieder­schläge 0,8 mm.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. X. 36: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

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Beuern, Reiskirchen, Göbelnrod, den 11. November 1936.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante

plötzlich und unerwartet im Alter von 56 Jahren von uns zu nehmen.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 12. November, nach­mittags 2% Uhr, in Beuern statt

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