Ausgabe 
11.11.1936
 
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(DDJ.) als Vertreter des Vereins Deutscher Inge-' nieure, Prof. Dr. Jng. Dender (VDJ.) als Ver­treter der Max-Eyth-Gefellschaft und Ingenieur- Schriftleiter S). Kluth als Vertreter der Technisch- literarischen Gesellschaft. Die Arbeiten, die im all­gemeinen nicht länger als 5 Schreibmaschinenseiten sein sollen, sind bis zum 31. Dezember d. I. ein­zureichen.

Aus aller Wett.

OieHaushattungen im OeutfchenNeich.

'Die Zahl der Haushaltungen hat sich in der Nachkriegszeit im Deutschen Reich außerordent­lich stark vermehrt. Wie aus einer soeben erschiene­nen Veröffentlichung des Statistischen Reichsamtes heroorgeht, war allein von 1925 bis 1933 ein Zuwachs um 2,4 Millionen auf insgesamt 17,7 Millionen Haushaltungen zu verzeichnen. Die Zahl der Haushaltungen ist daher fast dreieinhalb- mal so rasch angewachsen wie die der Einwohner. Die Zunahme erstreckt sich in allen Teilen des Reiches nur auf die kleineren Haushaltungen bis iju vier Personen, während die größeren überall bedeutend abgenommen haben.

Das schnelle Anwachsen ist in der Hauptsache dar­auf zurückzuführen, daß inzwischen die noch stark besetzten Geburtsjahrgänge der Vorkriegszeit her- angewachsen und in das heiratsfähige Alter einge- treten sind, dazu kommt die Verlängerung der allgemeinen Lebensdauer, die eine längere Erhaltung bestehender Haushaltungen zur Folge hat. Auf der anderen Seite wuchs die Bevölkerung nur langsam, da nach dem Kriege bis 1933 jährlich weniger Kinder geboren wurden.

Diese Entwicklung hatte zur Folge, daß die Durchschnittsgröße der Haushaltungen außerordentlich zurückgegangen ist. 1933 kamen schließlich nur noch 3,6 Personen auf eine Haushaltung, d. h. rund eine Person weniger als in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahr­hunderts. Allerdings bestehen zwischen Stadt und Land zum Teil erhebliche Unterschiede. Auch heute noch beträgt die Durchschnittsgröße der Haushal­tungen auf dem Lande etwa 4,3 Personen, in den Großstädten dagegen nur noch 3,2. In Berlin ent­fielen im Durchschnitt sogar noch etwas weniger als drei Personen auf eine Haushaltung.

3um Untergang der

Das MotorschiffI s i s" befand sich mit seiner 40 Mann starken Besatzung auf der Fahrt von Hamburg nach Reuyork. Kapitän Ernst Hau- s ch i l d t ist ein alter erfahrener Seemann, der schon viele Schiffe geführt hat. Dor vier Jahren hat er in der Nähe der irischen Küste einen etwa 10 000 Tonnen großen irischen Weizendampfer ge­borgen, der sich in Seenot befand und von der Besatzung bereits verlassen worden war. Kapitän H a u s ch i l d t hatte damals einen beträchtlichen Bergungslohn erhalten. Gewissenlose Elemente wollten sich in den Besitz dieser Bergungssumme setzen. Als der Kapitän auf See war, überfielen die Verbrecher seine Frau in ihrer Wohnung in Altona-Blankenese und ermordeten sie. Eine besondere Tragik liegt darin, daß Kapitän Hau- s ch i l d t nach der Rückkehr derIsis", die er nur vertretungsweise führte, in den Ruhestand tre­ten sollte.

*

Rudolf Heß hat an das Amt Seefahrt der Aus­landsorganisation der NSDAP. Hamburg folgen­des Telegramm gesandt:An dem tragischen Schick­sal des bewährten Kapitän Hauschildt und der tap­

feren Besatzung derIsis" nehme ich innigen An­teil. Den schwer betroffenen Angehörigen der ver- unglückten Arbeitskameraden bitte ich mein tief empfundenes Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen.

(gez.) Rudolf Heß.

DieStiftung für Opfer der Arbeit auf See" hat sofort nach Bekanntwerden des Unterganges des MotorschiffesIsis" der Hamburg-Amerika-Linie als erste Hilfe für die Hinterbliebenen der verun­glückten deutschen Seeleute einen Betrag von 10000 Mark zur Verfügung gestellt. In Zusam­menarbeit mit der Sachwaltung Seeschiffahrt der DAF., Auslandsorganisation, sind die erforder­lichen Betreuungsmaßnahmen bereits in die Wege geleitet. Nach einer Verfügung des Führers und Reichskanzlers wird gebeten, etwaige Spenden auf das Konto Nummer III b 49 derStiftung für Opfer der Arbeit auf See" bei der Reichskreditge- fellfchaft AG., Berlin, zu überweisen.

Riesenfeuer Im Rügendorf Altefähr.

In dem am Strelasund gegenüber Stralsund ge­legenen Rügendorf Altefähr brach ein Riesen- feuer aus, das durch starken Südostwind von einem Gehöft zum anderen getragen wurde. Die Stralsunder Feuerwehr wurde mit sämtlichen Fahr­zeugen auf den Rügenfähren nach Altefähr über- gesetzt. Auch die zweite Schiffstammabteilung des Schiffstammregiments Ostsee, die auf der Insel Dänholm liegt, wurde alarmiert und konnte über den neuen Rügendamm, der an der Insel Dänholm vorbeiführt, auf dem schnellsten Wege an die Brandstelle gelangen. Die SS in Stralsund und alle Rügener Wehren rückten ebenfalls zur Hilfe­leistung aus. Das Feuer brach in einer Scheune aus. Da die meisten landwirtschaftlichen Gebäude des Dorfes mit Stroh gedeckt sind, fand das Feuer reiche Nahrung. Insgesamt sind zwei Wohnhäuser und sieben Scheunen und Ställe bei dem Brand vernichtet worden. Der Schaden ist sehr groß, da auch die Ernte- und Futteroorräte vernichtet sind. Das Vieh konnte gerettet werden.

Verheerende Feuersbrunst in einer französischen Stabt

Ein ganzes Viertel der 12 000 Einwohner zählen­den französischen Alpenstadt Gap ist in einer der vergangenen Nächte ein Raub der Flammen geworden. Der Brand, der in einer großen Tisch­lerei ausbrach, griff mit rasender Geschwindigkeit um sich, und in wenigen Stunden standen die umliegenden Häuser in Flammen. In aller Eile suchten die Bewohner das Weite. Erst am frühen Morgen gelang es den Feuerwehren, die weitere Ausdehnung des Brandes zu verhindern. Perfon- nen sind nicht zu Schaden gekommen. Der Sach­schaden wird auf viele Millionen Franken geschätzt.

Banbifenüberfall auf ein Nachtlokal in Chikago.

In Chikago überfielen vier Banditen das Nachtlokal eines Gartenrestaurants im Franklin- Park. Zur Zeit des Ueberfalls befanden sich etwa hundert Gäste beim Tanz. Die Banditen, die mit Maschinengewehren bewaffnet waren, besetzten die Saalausgänge und befahlen den Gästen, sich auf den Boden zu legen und ihre Juwelen und das Geld abzuliefern. Das Orchester erhielt den Auftrag, weiterzuspielen, als ob sich nichts ereignet hätte. Unter den Gästen befand sich auch ein Geheimagent der Polizei, der Zivilkleidung trug. Der Detektiv gab auf den ihm zunächst stehenden Banditen vier Schüsse ab. Die Banditen eröffneten hierauf aus ihren Maschinengewehren das Feuer auf den ganzen Saal. Es entstand eine allgemeine Schie­ßerei. In furchtbarer Panik suchten die Gäste hinter umgestürzten Tischen und Stühlen Deckung.

Hakenkreuzdenwnstraiionen in Bukarest

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Während des Kugelwechsels wurden vier Gäste, ein Kellner und ein Bandit, schwer verwundet. Den Banditen gelang es, unerkannt zu entkommen. Sie hatten in ihren Reihen einen Toten; man fand die Leiche eines Gangsters später auf den Stufen eines Hospitals liegend auf. Es handelt sich allem Anschein nach um jenen Banditen, der durch den Detektiv schwer verwundet worden war.

Ein Tunnel an der Alpenstrahe.

Zwischen Schwarzbachwacht und Ramsau, wo ge­genwärtig 600 Arbeiter an dem Schlußstück der deutschen Alpen st raße schaffen, wurde kürz­lich mit dem Bau eines 70 Meter langen und 12 Meter breiten Tunnels, der durch den harten Kalkdolomit geschlagen wird, begonnen. Es wird dies eines der reizvollsten Stücke der an Naturschön­heiten so reichen Verkehrsstraße werden, die kurz darauf in das Achental nach Ramsau hinabfteigt und dort an die bereits ausgebaute Straße Hinter­seeRamsauBerchtesgaden Anschluß findet.

Die eigene Frau aus Fähzorn erschossen.

Im Gelsenkirchener Stadtteil Horst ereignete sich eine schwere Bluttat, der zwei Menschenleben zum Opfer fielen. Im Verlaufe einer Auseinander­setzung schoß der 34 Jahre alte August Kyek sei­ner Ehefrau zwei Kugeln in den Kopf, die ihren sofortigen Tod herbeiführten. Nach der Tat brachte sich Kyek ebenfalls einen Kopfschuß bei. Er wurde später von der Polizei mit der Waffe in der Hand zwar noch lebend angetroffen, ftarb aber kurz nach der Einlieferung im Krankenhaus. Das Ehe­paar, das zehn Jahre lang verheiratet war, hin­terläßt zwei Kinder im Alter von sieben Monaten

und ^ehn Jahren. Nach den bisherigen Feststellun­gen handelt es sich bei Kyek um einen jähzornigen Menschen. '

Hinrichtung eines Doppelmörders.

In Landsberg an der Warthe ist der Gustav Schulz aus Vorbruch-Neumark hingerichtet worden, der durch Urteil des Schwurgerichtes in Landsberg an der Warthe wegen Mordes in zwei Fällen zweimal zum Tode verurteilt worden ist. Schulz hat im Jahre 1928 sein unehe­liches Kind kurz nach der Geburt getötet, und 1935 den des Schwimmens unkundigen Ehemann seiner Stieftochter, mit der er unerlaubte Beziehungen un­terhielt, in heimtückischer Weise beim Kahnfahren in die Netze gestürzt, so daß er ertrank.

Umfangreiche Schiebungen mit geschachteten Tieren aufgedeckt.

Der Polizeipräsident des oberschlesischen Indu­striegebietes in Gleiwitz hat gegen eine Reihe von Personen Ermittlungen eingeleitet, die hier Groß­vieh und Geflügel zur Lieferung an Juden außer­halb Oberschlesiens g e s ch ä ch t e t haben. Ein sol­ches Schächten ist als Vergehen strafbar. Beim ersten Zugriff in der Synagoge in Hindenburg am 26. Oktober konnten rund 300 Stück zum Teil schon geschächteten Geflügels polizeilich beschlagnahmt werden. Mehrere Personen wurden in den letzten Tagen vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern noch an. Sie haben bereits ergeben, daß ein weitverzweigtes Netz von Händlern aus solchen strafbaren Schlichtungen ein dauerndes Geschäft ge­macht hatten.

Die Christlich-Nationale Partei in Rumänien veranstaltete, wie wir schon berichtet haben, einen großen Aufmarsch, an dem 100 000 Menschen teilnahmen, die im Zeichen von Hakenkreuzfahnen und mit dem Hakenkreuz auf der Brust vor dem Führer der Partei, Professor C u z a, dem alten Vor­kämpfer des Antisemitismus, und an Octavia G o g a vorüberzogen. (Asfociated-Preß-M.)

Jetzt ist Einfiillzeit für Arctic!

Das berühmte Winter-Del durch das neue Verfahren noch bessert

DEUTSCHE VACUUM O EL AKTIENGESELLSCHAFT HAMBURG

^Arctic

selbst bei schärfstem Frost mühelos startet, ist es so schmierbeständig, daß sein Oelfilm stärkster Motor-Erhitzung unzerreißbar bleibt.

daß es Zugleich auch bei

Das Charakteristische dieser neuen Herstellungsmethode ist

die restlose Herauslösung aller

schmierungsfeindlichen Anteile auf physikalischem Wege ein Verfahren, das es ermöglicht, aus deutschem Erdoel reinen, hochwertigen Schmierstoff zu erzeugen. Deshalb ist das neue Arctic so leichtflüssig und kältefest,

Bitterkalte Frost nächte nach warmen Übergangstagen, Regen

und Schnee in stetem Wechsel, Temperaturschwankungen von + 15° bis 30°: Dieses typische Winter-Wetter wird Ihnen keinen Ärger und Ihrem Motor keinen Schaden verursachen, wenn Sie Arctic fahren! Arctic, als einzigartiges Spezialoel für das Winter­halbjahr schon immer anerkannt, wird jetzt nach dem glei­chen Verfahren hergestellt, das wir im Sommer für das neue Mobiloel mit so durchschlagendem Erfolgeingeführt haben.

Halbjahr

beginnt!